sensor OPEL CORSA 2016 Betriebsanleitung (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: OPEL, Model Year: 2016, Model line: CORSA, Model: OPEL CORSA 2016Pages: 281, PDF-Größe: 7.86 MB
Page 124 of 281

122Beleuchtungum den Rechtsverkehr-Modus einzu‐
stellen. Dazu den Schlüssel wie in der
Abbildung dargestellt in die Führung einführen. Alternativ kann für die Ein‐ stellung ein Kreuzschraubendreher in
Größe drei verwendet werden.
Für die erneute Einstellung des Links‐
verkehr-Modus die Einstellelemente
eine 1
/2 Umdrehung rechtsherum dre‐
hen.
Tagesfahrlicht
Das Tagfahrlicht erhöht die Sichtbar‐
keit des Fahrzeugs bei Tag.
Es wird beim Einschalten der Zün‐
dung automatisch eingeschaltet.
Ausführungen mit automatischem
Fahrlicht
Das System schaltet je nach Umge‐
bungshelligkeit und Informationen
vom Regensensor automatisch zwi‐ schen Tagfahrlicht und Scheinwer‐
fern um. Automatisches Fahrlicht
3 120.Xenon-Lichtsystem
Das Xenon-Lichtsystem umfasst: ● Xenon-Scheinwerfer für Abb‐ lend- und Fernlicht
● Fernlichtassistent
● Abbiegelicht
● Rückfahrfunktion
Xenon-Scheinwerfer
Xenon-Scheinwerfer für Abblend-
und Fernlicht bieten unter allen Be‐
dingungen eine bessere Sicht.
Die Bedienung ist die gleiche wie bei
Halogen-Scheinwerfern.
Lichtschalter 3 119, Fernlicht 3 121,
Lichthupe 3 121, Leuchtweitenregu‐
lierung 3 121, Scheinwerfer bei Aus‐
landsfahrt 3 121.
Automatisches Fahrlicht 3 120.
Fernlichtassistent Durch diese Funktion kann das Fern‐licht mit Xenon-Lampen bei Nacht
und bei einer Fahrgeschwindigkeit
über 40 km/h als Hauptfahrlicht fun‐
gieren.In folgenden Fällen wird automatisch
auf Abblendlicht umgeschaltet:
● Die Kamera in der Windschutz‐ scheibe erkennt die Lichter von
entgegenkommenden oder vo‐
rausfahrenden Fahrzeugen.
● Die Fahrzeuggeschwindigkeit fällt unter 20 km/h.
● Bei Nebel oder Schnee.
● Bei Fahrten im Stadtgebiet.
Wenn keine beschränkenden Bedin‐
gungen erkannt werden, schaltet das System wieder auf Fernlicht um.
Einschalten
Page 128 of 281

126BeleuchtungDaumenrad A drehen und bis zum
Erreichen der gewünschten Helligkeit halten.
Bei Fahrzeugen mit automatischem
Fahrlicht lässt sich die Helligkeit nur
einstellen, wenn die Außen‐
beleuchtung eingeschaltet ist und der
Lichtsensor nächtliche Bedingungen
erkennt.
Innenlicht
Vordere InnenleuchteWippschalter betätigen:Mittelstel‐
lung w:Automatisches Ein‐
schalten beim Öffnen
einer Tür. Verzögerte
AbschaltungI drücken:Permanent ein0 drücken:Permanent aus
Vordere Innenleuchte mit
Leselicht
Beim Öffnen einer Tür wird die Kom‐
fortleuchte automatisch ein- und nach einer Verzögerung wieder ausge‐
schaltet.
Durch Drücken auf c kann die Kom‐
fortleuchte manuell ein- und ausge‐
schaltet werden.
Beim Einschalten der Zündung wird
die Komfortleuchte ausgeschaltet.
Wenn zuvor die Außenbeleuchtung
eingeschaltet war, wird nach dem
Ausschalten der Zündung die Kom‐
fortleuchte eingeschaltet.
Hinweis
Bei einem Unfall mit Airbagauslö‐
sung wird die Innenbeleuchtung au‐
tomatisch eingeschaltet.
Hintere Innenleuchte
Page 146 of 281

144Fahren und BedienungStopp-Start-System
Die Stopp-Start-Automatik hilft, Kraft‐ stoff zu sparen und die Abgase zu re‐
duzieren. Unter passenden Bedin‐
gungen schaltet sie den Motor ab, so‐
bald das Fahrzeug langsam fährt
oder stillsteht, z. B. an einer Ampel oder in einem Stau.
Bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe
wird der Motor automatisch gestartet, sobald das Kupplungspedal betätigt
wird.
Bei Fahrzeugen mit automatisiertem
Schaltgetriebe wird der Motor auto‐
matisch gestartet, sobald das Brems‐ pedal gelöst wird.
Ein Sensor an der Fahrzeugbatterie
sorgt dafür, dass nur dann ein Auto‐
stopp erfolgt, wenn die Fahrzeug‐
batterie für einen Neustart ausrei‐
chend geladen ist.Einschalten
Die Stopp-Start-Automatik ist verfüg‐
bar, sobald der Motor eingeschaltet
ist, das Fahrzeug losfährt und die im
weiteren Verlauf dieses Abschnitts
beschriebenen Bedingungen erfüllt
sind.
Ausschalten
Die Stopp-Start-Automatik lässt sich
durch Drücken von eco manuell
deaktivieren. Die Deaktivierung wird
durch das Erlöschen der LED in der
Taste angezeigt.
AutostoppFahrzeuge mit Schaltgetriebe
Bei geringer Fahrgeschwindigkeit
oder im Stillstand lässt sich folgen‐
dermaßen ein Autostopp aktivieren:
● Kupplungspedal betätigen.
● Schalthebel in die Leerlauf‐ stellung (Neutral) bringen.
● Kupplungspedal loslassen.
Der Motor wird bei eingeschalteter
Zündung abgeschaltet.Fahrzeuge mit automatisiertem
Schaltgetriebe
Wenn das Fahrzeug mit gedrücktem
Bremspedal im Stillstand ist, wird au‐ tomatisch der Autostopp aktiviert.
Der Motor wird bei eingeschalteter
Zündung abgeschaltet.
Bei Gefällen von über 15 % wird das
Stopp-Start-System deaktiviert.
Page 158 of 281

156Fahren und BedienungZündschloss abgezogen werden. So‐bald die Parkbremse leicht betätigt
wird, blinkt P nicht mehr im Getriebe-
Display.
Nach Ausschalten der Zündung re‐
agiert das Getriebe nicht mehr auf
Wählhebelbewegungen.
Reifendruck-Kontrollsystem Um den Sensorabgleich des Reifen‐
druck-Kontrollsystems zu starten,
muss der Wählhebel in die Position
N bewegt und fünf Sekunden lang ge‐
halten werden. Auf dem Getriebe-
Display wird durch P signalisiert, dass
der Sensorabgleich gestartet werden
kann.
Reifendruck-Kontrollsystem 3 225.
Manuell-Modus Wird ein höherer Gang bei zu gerin‐
ger Motordrehzahl bzw. ein niedri‐ gerer Gang bei zu hoher Drehzahl ge‐
wählt, wird nicht geschaltet. Dadurch
werden zu niedrige bzw. zu hohe Mo‐
tordrehzahlen vermieden. Im DriverInformation Center wird eine Warn‐
meldung angezeigt. Fahrzeugmel‐ dungen 3 107.
Bei zu niedriger Motordrehzahl schal‐
tet das Getriebe automatisch in einen niedrigeren Gang.
Bei zu hoher Motordrehzahl schaltet
das Getriebe nur bei Kickdown in
einen höheren Gang.
Das Getriebe wechselt in den Manu‐
ell-Modus und schaltet entsprechend,
wenn im Automatik-Modus + oder -
gewählt wird.
Anzeige zum Schalten
Das Symbol R und eine Zahl werden
angezeigt, wenn durch einen Gang‐
wechsel Kraftstoff gespart werden
kann.
Die Schaltanzeige wird nur im Manu‐
ell-Modus angezeigt.Elektronisch gesteuerte
Fahrprogramme
● Das Betriebstemperaturpro‐ gramm bringt den Katalysatornach einem Kaltstart durch er‐
höhte Motordrehzahl schnell auf
die erforderliche Temperatur.
● Adaptivprogramme passen das Schalten in andere Gänge den
Fahrbedingungen an, z. B. bei
hoher Zuladung oder an Steigun‐
gen.
Kickdown Wenn im Automatikmodus das Gas‐
pedal vollständig durchgetreten wird,
schaltet das Getriebe abhängig von
der Motordrehzahl einen Gang herun‐
ter.
Störung Zum Schutz vor Beschädigung des
automatisierten Schaltgetriebes wird
bei sehr hohen Kupplungstemperatu‐
ren automatisch eingekuppelt.
Page 170 of 281

168Fahren und Bedienung
Allgemeine Informationen
9Warnung
Die Auffahrwarnung stellt lediglich
ein Warnsystem dar und wendet
keine Bremskraft an. Beim zu
schnellen Annähern an ein Fahr‐
zeug lässt es Ihnen möglicher‐
weise nicht ausreichend Zeit, um
eine Kollision zu vermeiden.
Der Fahrer trägt die volle Verant‐
wortung für die Einhaltung des je
nach Verkehrs-, Witterungs- und
Sichtverhältnissen geeigneten Si‐
cherheitsabstands.
Während der Fahrt ist stets die
volle Aufmerksamkeit des Fahrers
erforderlich. Der Fahrer muss
stets bereit sein, einzugreifen und
die Bremse zu betätigen.
Systemgrenzen
Das System ist nur auf das Warnen
vor Fahrzeugen ausgelegt; es kann
aber auch auf andere Gegenstände
reagieren.
Unter folgenden Umständen erkennt
das Auffahrwarnsystems ein voraus‐
fahrendes Fahrzeug möglicherweise
nicht oder ist die Sensorleistung be‐
einträchtigt:
● auf kurvigen Strecken
● bei witterungsbedingter schlech‐ ter Sicht, z. B. bei Nebel, Regen
oder Schneefall
● wenn der Sensor durch Schnee, Eis, Schneematsch, Schlamm
oder Schmutz verdeckt ist bzw.
bei Schäden an der Windschutz‐ scheibe
Abstandswarnung
Die Abstandswarnung zeigt den Ab‐
stand zu einem vorausfahrenden
Fahrzeug an. Mit der Frontkamera in
der Windschutzscheibe wird der Ab‐
stand zu dem Fahrzeug gemessen,
das auf der gleichen Spur vor dem ei‐
genen Fahrzeug fährt. Sie wird ab
einer Geschwindigkeit von 40 km/h
aktiviert.
Wird ein vorausfahrendes Fahrzeug
erkannt, wird die Entfernung zu die‐
sem Abstand (in Sekunden) auf einer Seite im Fahrerinformationszentrum
3 99 angezeigt. MENU am Blinkerhe‐
bel drücken, um den Eintrag
Fahrzeug Informationsmenü ?
auszuwählen. Drehen Sie das Dau‐
menrad, um die Seite für die Ab‐
standswarnung auszuwählen.
Page 171 of 281

Fahren und Bedienung169
Der kleinste angezeigte Abstand be‐
trägt 0,5 Sekunden.
Wenn keine vorausfahrendes Fahr‐ zeug erkannt wird bzw. sich keinFahrzeug im berücksichtigten Be‐
reich befindet, werden zwei Striche
angezeigt: -.- sec.
Einparkhilfe
Heck-Einparkhilfe9 Warnung
Der Fahrer trägt die volle Verant‐
wortung für das Einparkmanöver.
Beim Rückwärtsfahren und Nut‐
zen der Einparkhilfe stets den Be‐ reich um das Fahrzeug herum prü‐
fen und im Auge behalten.
Die Heck-Einparkhilfe erleichtert das
Einparken, indem sie den Abstand
zwischen dem Fahrzeug und Hinder‐
nissen hinter dem Fahrzeug misst.
Sie informiert und warnt den Fahrer
mit Hilfe akustischer Signale und vi‐ sueller Anzeigen.
Das System besteht aus vier Ultra‐
schall-Parksensoren im hinteren
Stoßfänger.
Einschalten
Beim Einlegen des Rückwärtsgangs
wird das System automatisch akti‐
viert.
Wenn die LED in der Einparkhilfe-
Taste r leuchtet, ist das System
betriebsbereit.
Funktionsweise
Das System warnt den Fahrer mit
akustischen Signalen vor potentiell
gefährlichen Hindernissen hinter dem
Page 173 of 281

Fahren und Bedienung171
Das System besteht aus jeweils vier
Ultraschall-Parksensoren im vorde‐
ren und hinteren Stoßfänger.
Einschalten
Beim Einlegen des Rückwärtsgangs
wird das System automatisch akti‐
viert.Wenn die LED in der Einparkhilfe-
Taste r leuchtet, ist das System
betriebsbereit.
Die Front-Einparkhilfe lässt sich au‐
ßerdem bei einer Geschwindigkeit bis
zu 11 km/h durch kurzes Drücken der Einparkhilfe-Taste aktivieren.
Wenn r in einem Zündzyklus ein‐
mal eingeschaltet wurde, wird die
Front-Einparkhilfe bei einer Ge‐
schwindigkeit über 11 km/h deakti‐
viert. Sie wird wieder aktiviert, wenn
zuvor nicht eine Geschwindigkeit
über 25 km/h erreicht wurde. Wenn
zuvor eine Geschwindigkeit über
25 km/h erreicht wurde, bleibt die
Front-Einparkhilfe deaktiviert, auch wenn die Geschwindigkeit unter
11 km/h fällt.
Wenn das System deaktiviert wird, er‐ lischt die LED in der Taste und im Dri‐
ver Information Center wird
Parkassistent ausgeschaltet ange‐
zeigt.
Funktionsweise
Das System warnt den Fahrer mit
akustischen Signalen vor potentiell
gefährlichen Hindernissen, die sich in
einem Bereich von bis zu 1,5 Meter
hinter dem Fahrzeug bzw. bis zu
1,2 Meter vor dem Fahrzeug befin‐
den. Der Warnton im Fahrzeug wird
auf der Seite wiedergegeben, auf der
das Fahrzeug dem Hindernis am
nächsten ist. Das Intervall zwischen
den Signaltönen wird kürzer, je näher das Fahrzeug diesem Hindernis
kommt. Bei einem Abstand von rund
30 cm oder darunter wird ein Dauer‐
ton ausgegeben.
Außerdem wird die Entfernung zu
Hindernissen hinter oder vor dem
Fahrzeug durch sich ändernde Ab‐
standslinien im Driver Information
Page 175 of 281

Fahren und Bedienung173Die Anweisungen werden im Driver
Information Center 3 99 oder je nach
Ausführung im Colour-Info-Display
3 105 angezeigt und durch akusti‐
sche Signale ergänzt.
Der Fahrer ist für das Beschleunigen,
Bremsen und Schalten verantwort‐
lich; während das Lenken automa‐
tisch erfolgt.
Die erweiterte Einparkhilfe ist immer
mit der Front-Heck-Einparkhilfe kom‐
biniert. Beide Systeme nutzen diesel‐ ben Sensoren im vorderen und hinte‐
ren Stoßfänger.
Das System besteht aus jeweils
sechs Ultraschall-Parksensoren im
vorderen und hinteren Stoßfänger.
Taste Einparkhilfe D und
Operationslogik
Bei der erweiterten Einparkhilfe und
der Front-Heck-Einparkhilfe wird je‐
weils dieselbe Taste zur Aktivierung
und Deaktivierung verwendet:
Durch kurzes Drücken auf D wird
die Einparkhilfe ein- bzw. ausge‐
schaltet.
Durch langes Drücken auf D (ca.
eine Sekunde) wird die erweiterte
Einparkhilfe ein- bzw. ausgeschaltet
(siehe die separate Beschreibung un‐ ten).
Mit der Taste D werden die Sys‐
teme wie folgt betrieben:
● Wenn die Front-Heck-Einpark‐ hilfe aktiv ist, wird durch kurzes
Drücken die Front-Heck-Einpark‐
hilfe deaktiviert.
● Wenn die Front-Heck-Einpark‐ hilfe aktiv ist, wird durch langes
Drücken die erweiterte Einpark‐ hilfe aktiviert.● Wenn die erweiterte Einparkhilfe aktiv ist und sich das System im
Modus der Parklückensuche be‐
findet, wird durch kurzes Drücken
die Front- und Heckeinparkhilfe
aktiviert.
● Wenn die erweiterte Einparkhilfe aktiv ist und sich das System im
Modus der Parkführung befindet, wird durch kurzes Drücken die er‐
weiterte Einparkhilfe deaktiviert.
● Wenn die erweiterte Einparkhilfe aktiv ist, werden durch langes
Drücken die erweiterte Einpark‐
hilfe und die Front-Heck-Einpark‐ hilfe deaktiviert.
● Wenn ein Vorwärtsgang oder der
Leerlauf eingelegt ist, wird durch
kurzes Drücken die Front-Ein‐
parkhilfe aktiviert bzw. deakti‐
viert.
● Wenn der Rückwärtsgang einge‐
legt ist, wird durch kurzes
Drücken die Front- und Heck-
Einparkhilfe aktiviert bzw. deakti‐ viert.
Page 181 of 281

Fahren und Bedienung179Besondere Bedingungen gelten,
wenn größere Fahrzeuge in der
Nähe sind (z. B. Geländefahr‐
zeuge, Minivans, Lieferwagen).
Die Erkennung von Hindernissen
und korrekte Abstandsanzeige im
oberen Bereich solcher Fahr‐
zeuge kann nicht garantiert wer‐
den.
Gegenstände mit einer sehr klei‐
nen reflektierenden Fläche, wie
schmale Gegenstände oder wei‐
che Materialien, werden vom Sys‐
tem möglicherweise nicht erkannt.
Die Einparkhilfe erfasst keine Ob‐jekte außerhalb ihres Erfassungs‐
bereichs.
Hinweis
Es kann vorkommen, dass der Sen‐
sor aufgrund von Echostörungen
durch Geräusche von außen oder
mechanische Ausrichtungsfehler
ein nicht vorhandenes Objekt meldet
(von Zeit zu Zeit können Fehlwar‐
nungen auftreten).
Sicherstellen, dass das vordere
Kennzeichen korrekt montiert ist
(nicht verbogen und kein Spalt zum
Stoßfänger auf der linken oder rech‐
ten Seite) und die Sensoren fest po‐ sitioniert sind.
Nach dem Einleiten eines Einpark‐
manövers reagiert die erweiterte
Einparkhilfe möglicherweise nicht
auf Änderungen in der verfügbaren
Parklücke. Das System kann unter
Umständen Eingänge, Einfahrten, Höfe oder sogar Kreuzungen als
Parklücke identifizieren. Nach dem
Einlegen des Rückwärtsgangs star‐
tet das System mit dem Einparkma‐
növer. Darauf achten, dass die vor‐
geschlagene Parklücke auch wirk‐
lich verfügbar ist.
Oberflächenunebenheiten, etwa auf Baustellen, werden vom System
nicht erkannt. Der Fahrer trägt die
volle Verantwortung.
Hinweis
Beim Einlegen eines Vorwärtsgangs
und ab einer bestimmten Geschwin‐ digkeit wird die Heckeinparkhilfe
deaktiviert, wenn das Heckträger‐
system ausgefahren ist.
Wenn zuerst der Rückwärtsgang
eingelegt wird, erfasst die Heckein‐
parkhilfe das Heckträgersystem undgibt einen Warnton aus. r oder
D kurz drücken, um die Einpark‐
hilfe zu deaktivieren.
Hinweis
Im Anschluss an die Produktion ist
eine Kalibrierung des Systems erfor‐ derlich. Um eine optimale Einpark‐
führung zu gewährleisten, ist zuvor eine Fahrleistung von etwa 10 kmauf einer Strecke mit einigen Kurven
erforderlich.
Toter-Winkel-Warnung Die Funktion „Toter-Winkel-War‐
nung“ erkennt Objekte, die sich
rechts oder links vom Fahrzeug im to‐
ten Winkel befinden. Das System gibt
in den beiden Außenspiegeln eine vi‐
suelle Warnung aus, wenn Objekte
erkannt werden, die in den Innen-
oder Außenspiegeln möglicherweise
nicht sichtbar sind.
Die Toter-Winkel-Warnung nutzt die
Sensoren der erweiterten Einpark‐
hilfe, die sich auf beiden Fahrzeug‐
seiten im vorderen und hinteren Stoß‐ fänger befinden.
Page 183 of 281

Fahren und Bedienung181Die Toter-Winkel-Warnung arbeitet
nicht, wenn die linke oder rechte Ecke
des Heckstoßfängers mit Schlamm,
Schmutz, Schnee, Eis oder Schnee‐
matsch bedeckt ist oder bei starken
Regenfällen. Reinigungshinweise
3 245.
Bei einer Störung des Systems bzw.
wenn das System aufgrund vorüber‐
gehender Umstände nicht funktio‐
niert, wird eine Meldung im Driver In‐
formation Center angezeigt. Hilfe
einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Rückfahrkamera Die Rückfahrkamera unterstützt den
Fahrer beim Rückwärtsfahren, indem
sie auf dem Display eine Ansicht des
Bereichs hinter dem Fahrzeug an‐
zeigt.
Die Kameraansicht wird im Colour-
Info-Display angezeigt.9 Warnung
Die Rückfahrkamera ersetzt nicht
den Blick des Fahrers. Beachten
Sie, dass Gegenstände, die sich
außerhalb des Kamerasichtfelds
bzw. des Erkennungsbereichs des Sensors der erweiterten Einpark‐
hilfe befinden, nicht angezeigt
werden. Dies gilt beispielsweise
für Objekte unterhalb des Stoßfän‐ gers oder unter dem Fahrzeug.
Schauen Sie beim Rückwärtsfah‐
ren nicht ausschließlich auf das
Info-Display und überprüfen Sie
die Umgebung hinter dem Fahr‐
zeug und um das Fahrzeug he‐
rum, bevor Sie rückwärtsfahren.
Einschalten
Die Rückfahrkamera wird beim Einle‐
gen des Rückwärtsgangs automa‐ tisch eingeschaltet.
Funktionen
Die Kamera ist zwischen den Kenn‐
zeichenleuchten integriert und ver‐
fügt über einen Blickwinkel von 130°.