display OPEL CORSA E 2017.5 Betriebsanleitung (in German)
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Fahren und Bedienung177Längs- oder Querparklücke durch
Antippen des entsprechenden
Symbols im Display anwählen.
Parkseite durch Antippen des
entsprechenden Symbols im Display
anwählen.
Wenn eine Parklücke erkannt wird,
erscheint im Colour-Info-Display eine visuelle Rückmeldung und es ertönt
ein Signalton.
Wenn der Fahrer nach dem Vorschla‐
gen einer Parklücke nicht anhält,
beginnt das System nach einer ande‐
ren geeigneten Parklücke zu suchen.
Modus Parkführung
Die vom System vorgeschlagene
Parklücke gilt als akzeptiert, wenn der Fahrer das Fahrzeug innerhalb von
10 m (Längsparklücken) bzw. 6 m (Querparklücken) nach dem
Aufleuchten der Meldung Stop anhält.
Das System berechnet den optimalen Fahrweg in die Parklücke.
Ein kurzes Vibrieren des Lenkrads
nach Einlegen des Rückwärtsgangs
zeigt an, dass das System die
Kontrolle über die Lenkung übernom‐ men hat. Daraufhin wird das Fahr‐
zeug automatisch in die Parklücke gelenkt, wobei dem Fahrer ausführli‐
che Anweisungen zum Bremsen,
Beschleunigen und Schalten gege‐
ben werden. Der Fahrer sollte nun das Lenkrad nicht berühren.
Achten Sie stets auf die Signaltöne
der Front-Heck-Einparkhilfe! Ein
Dauerton zeigt an, dass der Abstand
zu einem Hindernis rund 30 cm oder weniger beträgt.
Wenn Sie als Fahrer aus einem belie‐
bigen Grund wieder die Kontrolle
über die Lenkung übernehmen
müssen, halten Sie das Lenkrad nuram äußeren Rand. In diesem Fall
wird der automatische Lenkvorgang
abgebrochen.Displayanzeige
Die Anweisungen auf dem Display
zeigen Folgendes an:
● Allgemeine Hinweise und Warn‐ meldungen.
● Einen Hinweis, falls Sie während
der Parklückensuche schneller
als 30 km/h fahren bzw. bei der
Parkführung schneller als
8 km/h.
● Die Anweisung zum Anhalten, wenn eine Parklücke entdeckt
wird.
● Die Fahrtrichtung während des Einparkmanövers.
● Die Anweisung, den Rückwärts‐ gang oder den ersten Gang
einzulegen.
● Die Anweisung, zu beschleuni‐ gen oder zu bremsen.
● Bei einigen Anweisungen wird im
Driver Information Center ein
Fortschrittsbalken angezeigt.
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178Fahren und Bedienung● Den erfolgreichen Abschlusseines Einparkmanövers, was
durch ein Popup-Symbol und
einen Signalton gemeldet wird.
● Den Abbruch eines Einparkma‐ növers.
Anzeigeprioritäten
Die Anzeigen der erweiterten
Einparkhilfe im Driver Information Center können von Fahrzeugmeldun‐ gen mit höherer Priorität überschrie‐
ben werden. Nachdem die Meldung
durch Drücken auf SET/CLR am
Blinkerhebel bestätigt wurde, werden
wieder die Anweisungen der erwei‐
terten Einparkhilfe angezeigt und das Einparkmanöver kann fortgesetztwerden.
Deaktivierung der erweiterten
Einparkhilfe
Das System wird deaktiviert durch:
● Langes Drücken auf D
● Erfolgreiches Beenden des Einparkmanövers
● Überschreiten von 30 km/h bei der Suche nach einer Parklücke● Überschreiten von 8 km/hwährend der Parkführung
● Erkannter Fahrereingriff am Lenkrad
● Überschreiten der maximal zulässigen Gangwechsel:
acht Wechsel beim Längseinpar‐ ken bzw. fünf Wechsel beimQuereinparken
● Ausschalten der Zündung
Eine Deaktivierung durch den Fahrer
oder das System während des
Einparkmanövers wird im Display mit Parkvorgang abgebrochen ange‐
zeigt. Zusätzlich ertönt ein akusti‐
sches Signal.
Störung
Eine Meldung erscheint, wenn:
● Im System liegt eine Störung vor.
● Der Fahrer hat das Einparkma‐ növer nicht erfolgreich abge‐
schlossen.
● Das System ist nicht funktions‐ fähig.
● Einer der oben beschriebenen Deaktivierungsgründe liegt vor.Wenn während der Einpark-Anwei‐
sungen ein Gegenstand erkannt wird,
erscheint Stop am Display. Nach
Entfernen des Gegenstands wird das Einparkmanöver fortgesetzt. Das
System wird deaktiviert, wenn der
Gegenstand nicht entfernt wird. D
gedrückt halten, um das System zu
aktivieren und nach einer neuen Parklücke zu suchen.
Grundlegende Hinweise zu
Einparkhilfesystemen9 Warnung
Unterschiedlich reflektierende
Oberflächen von Gegenständen
oder Kleidung sowie externe
Schallquellen können unter
besonderen Umständen zur Nicht‐ erkennung von Hindernissen
durch das System führen.
Besondere Vorsicht gilt bei niedri‐
gen Gegenständen, die den unte‐ ren Teil des Stoßfängers beschä‐
digen können.
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Fahren und Bedienung181Das System lässt sich über das
Info-Display aktivieren bzw. deakti‐
vieren. Fahrzeugpersonalisierung
3 109.
Die Deaktivierung wird durch eine
Meldung im Driver Information Center
angezeigt.
ErkennungsbereichDer Erkennungsbereich beginnt beim
hinteren Stoßfänger und reicht ca.
drei Meter nach hinten und zur Seite.
Höhenmäßig wird ein Bereich
zwischen etwa 0,5 m und 2 m über
dem Boden abgedeckt.
Das System wird beim Ziehen eines
Anhängers deaktiviert.
Die Toter-Winkel-Warnung ist so
ausgelegt, dass nicht bewegliche
Gegenstände wie Leitplanken, Pfos‐
ten, Bordkanten, Mauern oder Balken nicht berücksichtigt werden.
Parkende oder entgegenkommende
Fahrzeuge werden nicht erkannt.Störung
Gelegentliche Fehlwarnungen
können unter normalen Bedingungen
auftreten und vermehren sich bei
nasser Witterung.
Die Toter-Winkel-Warnung arbeitet
nicht, wenn die linke oder rechte Ecke des Heckstoßfängers mit Schlamm,
Schmutz, Schnee, Eis oder Schnee‐
matsch bedeckt ist oder bei starken
Regenfällen. Reinigungshinweise
3 247.
Bei einer Störung des Systems bzw.
wenn das System aufgrund vorüber‐
gehender Umstände nicht funktio‐
niert, wird eine Meldung im Driver
Information Center angezeigt. Hilfe
einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Rückfahrkamera
Die Rückfahrkamera unterstützt den
Fahrer beim Rückwärtsfahren, indem sie auf dem Display eine Ansicht des
Bereichs hinter dem Fahrzeug
anzeigt.
Die Kameraansicht wird im Colour-
Info-Display angezeigt.9 Warnung
Die Rückfahrkamera ersetzt nicht
den Blick des Fahrers. Beachten
Sie, dass Gegenstände, die sich
außerhalb des Kamerasichtfelds
bzw. des Erkennungsbereichs des Sensors der erweiterten Einpark‐
hilfe befinden, nicht angezeigt
werden. Dies gilt beispielsweise
für Objekte unterhalb des Stoßfän‐ gers oder unter dem Fahrzeug.
Schauen Sie beim Rückwärtsfah‐
ren nicht ausschließlich auf das
Info-Display und überprüfen Sie
die Umgebung hinter dem Fahr‐
zeug und um das Fahrzeug
herum, bevor Sie rückwärtsfah‐
ren.
Einschalten
Die Rückfahrkamera wird beim Einle‐
gen des Rückwärtsgangs automa‐
tisch eingeschaltet.
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182Fahren und BedienungFunktionen
Die Kamera ist zwischen den Kenn‐
zeichenleuchten integriert und
verfügt über einen Blickwinkel von
130°.
Es wird ein begrenzter Bereich auf
dem Display angezeigt. Die auf dem
Display angezeigten Abstände
weichen von den tatsächlichen
Abständen ab.
Warnsymbole
Warnsymbole werden als Dreiecke
9 im Bild dargestellt und repräsentie‐
ren Objekte, die von den Hecksenso‐ ren der erweiterten Einparkhilfe
erkannt wurden.
Zusätzlich wird in der obersten Zeile
des Info-Displays 9 mit einer
Warnung zur Überprüfung der Fahr‐ zeugumgebung angezeigt.
Ausschalten
Die Kamera wird deaktiviert, wenneine gewisse Vorwärtsgeschwindig‐
keit überschritten wird oder wenn der
Rückwärtsgang etwa zehn Sekunden
lang nicht eingelegt wurde.
Die Rückfahrkamera kann im
Info-Display im Menü für die Fahr‐
zeugpersonalisierung manuell deak‐
tiviert werden. Fahrzeugpersonalisie‐ rung 3 109.
Deaktivierung von Führungslinien
und Warnsymbolen
Die Aktivierung bzw. Deaktivierung
der optischen Führungslinien und Warnsymbole kann über die Berüh‐
rungsschaltflächen im unteren
Bereich des Displays geändert
werden.
StörungStörungsmeldungen werden zusam‐
men mit dem Symbol 9 in der ober‐
sten Zeile des Info-Displays ange‐
zeigt.
Page 185 of 285

Fahren und Bedienung183Unter folgenden Umständen arbeitet
die Rückfahrkamera möglicherweise nicht ordnungsgemäß:
● Geringe Umgebungshelligkeit.
● Die Sonne oder ein Scheinwer‐ ferstrahl sind direkt auf das
Objektiv gerichtet.
● Eis, Schnee, Schlamm o. ä. auf der Kameralinse. Objektiv reini‐
gen, mit Wasser abspülen und
mit einem weichen Tuch abwi‐
schen.
● Anhängerbetrieb.
● Unfallschäden am Fahrzeug‐ heck.
● Extreme Temperaturschwankun‐
gen.
Verkehrszeichen-Assistent
Funktionen Der Verkehrszeichen-Assistent
erkennt über eine Frontkamera
bestimmte Verkehrszeichen und
zeigt sie im Driver Information Center
an.
Folgende Verkehrszeichen werden
erkannt:
Geschwindigkeitsbegrenzungen und Überholverbote ● Geschwindigkeitsbegrenzung
● Überholverbot
● Ende der Geschwindigkeitsbe‐ grenzung
● Ende des ÜberholverbotsStraßenarten
Beginn und Ende von:
● Stadtbereiche (länderspezifisch)
● Autobahnen
● Kraftfahrstraße
● Verkehrsberuhigte BereicheZusätzliche Schilder ● Zusätzliche Hinweise zu Verkehrsschildern
● Eingeschränkter Anhängerbe‐ trieb
● Einschränkungen im Zugbetrieb ● Warnung bei Straßennässe
● Warnung vor Glatteis
● Richtungspfeile
Geschwindigkeitsbegrenzungen und
Überholverbote werden im Driver
Information Center angezeigt, bis
eine neue Geschwindigkeitsbegren‐
zung oder ein Ende der Geschwin‐
digkeitsbegrenzung erkannt wird
oder bis eine festgelegte Zeit abge‐
laufen ist.
Auf dem Display können mehrere
Verkehrszeichen angezeigt werden.
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184Fahren und Bedienung
Ein umrahmtes Ausrufezeichen zeigt
an, dass ein weiteres Verkehrszei‐
chen erkannt wurde, das vom System
nicht eindeutig identifiziert werden
kann.
Das System arbeitet je nach Lichtver‐
hältnissen bis zu einer Geschwindig‐
keit von 200 km/h ohne Leistungsver‐ luste. In der Nacht ist das System bis
zu einer Geschwindigkeit von
160 km/h aktiv.
Sobald die Fahrgeschwindigkeit unter 55 km/h absinkt, wird das
Display zurückgesetzt und der Inhalt
der Verkehrszeichenseite gelöscht, z. B. beim Fahren in einem Stadtgebiet.
Die nächste erkannte Geschwindig‐
keitsangabe wird angezeigt.
Displayanzeige
Informationen zu den aktuell gültigen Verkehrszeichen sind auf der zuge‐hörigen Verkehrszeichen-Assistent-
Seite im Driver Information Center
verfügbar.
Zudem werden in der unteren Zeile
des Driver Information Centers
permanent die aktuell gültigen
Geschwindigkeitsbegrenzungen
angezeigt. Wenn eine Geschwindig‐ keitsbegrenzung mit zusätzlichem
Schild verfügbar ist, wird in diesem
Bereich das Symbol „ +“ angezeigt.? im MENU wählen und dann mit
dem Einstellrädchen am Blinkerhebel die Seite für den Verkehrszeichen-
Assistenten auswählen 3 99.
Wenn eine andere Seite im Driver
Information Center-Menü ausgewählt
war und die Verkehrszeichen-Assis‐
tent-Seite danach erneut aufgerufen
wird, wird das zuletzt erkannte
Verkehrszeichen angezeigt.
Warnfunktion
Die Warnfunktion kann im Menü
Einstellungen der Verkehrszeichen-
Assistent-Seite aktiviert oder deakti‐
viert werden.
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224FahrzeugwartungNr.Stromkreis34–35Reifenreparaturset36–37Heckscheibenwischer38Zigarettenanzünder39Elektrische Fensterheber/
Schiebedach/Automatikge‐
triebe-Display40–Wagenwerkzeug
Fahrzeuge mit
Reifenreparaturset
Das Wagenwerkzeug, die
Abschleppöse und das Reifenrepara‐ turset befinden sich im Laderaum
unter der Bodenabdeckung.
Bei OPC- oder LPG-Ausführungen
oder Ausführungen mit Heckträger‐
system oder doppeltem Laderaumbo‐
den ist das Wagenwerkzeug mit der
Abschleppöse und dem Reifenrepa‐
raturset rechts im Laderaum hinter
einer Abdeckung verstaut.
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228Fahrzeugwartung
Auf MENU drücken, um Fahrzeug
Informationsmenü ? auszuwählen.
Reifendruck-Kontrollsystem durch
Drehen des Einstellrädchens wählen.
Midlevel-Display:Die Reifendrücke werden für jeden
Reifen jeweils auf einer eigenen Seite angezeigt.
Uplevel-Display:
Die Reifendrücke aller Reifen werden
auf einer einzigen Seite angezeigt.
Systemstatus und Druckwarnungen
werden mittels einer Meldung zum
betreffenden Reifen im Driver Infor‐
mation Center angezeigt.
Für die Warnmeldungen berücksich‐
tigt das System die Reifentemperatur.
Temperaturabhängigkeit 3 226.
Wenn niedriger Reifendruck erkannt
wird, wird dies durch die Kontroll‐
leuchte w gemeldet 3 97.
Wenn w aufleuchtet, so bald wie
möglich anhalten und Reifen auf den
empfohlenen Druck befüllen 3 268.
Wenn w 60 bis 90 Sekunden blinkt
und danach permanent leuchtet, liegt
ein Fehler im System vor. Hilfe einer
Werkstatt in Anspruch nehmen.
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Fahrzeugwartung229Nach dem Befüllen werden die
Reifendruckwerte im Driver Informa‐
tion Center möglicherweise erst nach
einer kurzen Fahrt aktualisiert.
Währenddessen leuchtet möglicher‐
weise w auf.
Wenn w bei niedrigeren Temperatu‐
ren aufleuchtet und während der
Fahrt erlischt, kann dies ein Hinweis
auf einen nachlassenden Reifen‐
druck sein. Reifendruck prüfen.
Fahrzeugmeldungen 3 106.
Wenn der Reifendruck verringert oder
erhöht werden muss, Zündung
ausschalten.
Nur Räder mit Reifendrucksensoren
montieren. Andernfalls wird der
Reifendruck nicht korrekt angezeigt
und w leuchtet durchgehend.
Reserveräder bzw. Noträder sind
nicht mit Drucksensoren ausgestat‐
tet. Für diese Reifen ist das Reifen‐
druck-Kontrollsystem nicht aktiv.
Kontrollleuchte w leuchtet auf. Für
die übrigen drei Reifen ist das System weiterhin in Betrieb.Der Gebrauch im Handel erhältlicher
flüssiger Reifenreparatursets kann zu
Funktionsstörungen des Systems
führen. Es dürfen vom Hersteller
zugelassene Reparatursätze
verwendet werden.
Durch die Verwendung von elektroni‐
schen Geräten oder die Nähe zu
Anlagen, die ähnliche Wellenfrequen‐ zen nutzen, kann das Reifendruck-
Kontrollsystem gestört werden.
Jedes Mal, wenn die Reifen ersetzt
werden, müssen die Sensoren des
Reifendruck-Kontrollsystems demon‐
tiert und gewartet werden. Beim
verschraubten Sensor den Ventilkör‐
per und den Dichtring ersetzen. Beim geclipsten Sensor den kompletten
Ventilschaft ersetzen.
Beladungszustand des
Fahrzeugs
Den Reifendruck gemäß dem Reifen‐
hinweisschild bzw. der Reifendruck‐
tabelle 3 268 an die Beladung
anpassen und im Driver Information
Center im Menü Reifenbelastung im
Fahrzeug Informationsmenü die
entsprechende Einstellung auswäh‐len 3 99. Diese Einstellung gilt als
Bezug für die Reifendruckwarnun‐
gen.
Das Menü Reifenbelastung wird nur
angezeigt, wenn das Fahrzeug steht
und die Parkbremse betätigt ist. Bei
Fahrzeugen mit Automatikgetriebe
muss sich der Wählhebel in Stellung
P befinden.
Midlevel-Display:
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230Fahrzeugwartungwählen● LO für Komfort-Reifendruck mit
bis zu drei Insassen.
● ECO für Eco-Reifendruck mit bis
zu drei Insassen.
● Hi bei voller Beladung.
Uplevel-Display:
wählen ● Leicht für Komfort-Reifendruck
mit bis zu drei Insassen.
● Eco für Eco-Reifendruck mit bis
zu drei Insassen.
● Max bei voller Beladung.
Anpassung der
Reifendrucksensoren
Jeder TPMS-Sensor hat einen
eindeutigen Identifizierungscode.
Nach dem Umsetzen der Räder, dem Austausch des kompletten Radsat‐
zes oder einzelner oder mehrerer
Reifendrucksensoren muss der Iden‐
tifizierungscode an die neue Radpo‐ sition angepasst werden. Die Reifen‐
drucksensor-Anpassung muss
außerdem ausgeführt werden, nach‐
dem ein Reserverad durch ein Lauf‐
rad mit Reifendrucksensor ersetzt
wurde.
Die Störungsanzeige w und die
Warnmeldung oder der Code sollten
beim nächsten Zündzyklus erlö‐
schen. Die Sensoren werden mit
einem Anlernwerkzeug in dieser
Reifenfolge an die Radpositionen
angepasst: linkes Vorderrad, rechtes
Vorderrad, rechtes Hinterrad, linkes
Hinterrad. Der Blinker an der jeweils
aktiven Position leuchtet auf, bis der Sensor neu abgestimmt ist.
Wenden Sie sich für einen Service an eine Werkstatt. Die Abstimmung der
ersten Radposition dauert zwei Minu‐ten, die Abstimmung aller vier Radpo‐
sitionen insgesamt fünf Minuten.
Wenn der Vorgang länger dauert,
wird die Abstimmung abgebrochen
und Sie müssen wieder von vorne
beginnen.
Zum Anpassen der Reifendrucksen‐
soren gehören:
1. Die Parkbremse anziehen.
2. Zündung einschalten.
3. Bei Fahrzeugen mit Automatikge‐
triebe den Wählhebel in Stellung
P bringen.
Bei Fahrzeugen mit automatisier‐
tem Schaltgetriebe: Das Brems‐
pedal betätigt halten. Den Wähl‐
hebel in Stellung N bewegen und
dort fünf Sekunden halten, bis im
Driver Information Center P ange‐
zeigt wird. P zeigt an, dass der
Abgleich der Reifendrucksenso‐
ren gestartet werden kann.
Bei Fahrzeugen mit Schaltge‐
triebe: Leerlauf einlegen.
4. Über das MENU am Blinkerhebel
das Fahrzeug Informations‐
menü ? im Driver Information
Center anwählen.