service OPEL GRANDLAND X 2018.5 Betriebsanleitung (in German)
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Instrumente, Bedienelemente115In den dazugehörigen Untermenüs
können die folgenden Einstellungen
geändert werden:
● Einparkhilfe : Zum Aktivieren der
erweiterten Einparkhilfe und zum Auswählen eines Einparkmanö‐vers.
● Toter-Winkel-Sensoren : Zum
Aktivieren bzw. Deaktivieren der
Toter-Winkel-Warnung.
● Rundumsichtsystem : Zum Akti‐
vieren bzw.Deaktivieren der
Funktion.Telematik-Service
OnStar
OnStar ist ein persönliches Konnekti‐
vitäts- und Serviceassistenzsystem
mit integriertem WLAN-Hotspot. Der OnStar-Dienst ist an allen Wochenta‐ gen rund um die Uhr verfügbar.
Hinweis
OnStar ist nicht in allen Märkten
verfügbar. Bitte wenden Sie sich für
weitere Informationen an Ihre Werk‐
statt.
Hinweis
Damit OnStar verfügbar und
betriebsbereit ist, muss das OnStar- Abonnement gültig sein. Außerdem
müssen das Bordnetz, der Mobil‐
funkdienst und die GPS-Satelliten‐
verbindung funktionieren und die
Zündung eingeschaltet sein.
Zum Aktivieren der OnStar-Dienste
und Einrichten eines Kontos Z
drücken und mit einem Berater spre‐
chen.Je nach Fahrzeugausstattung sind
folgende Dienste verfügbar:
● Notfalldienste und Unterstützung
bei Fahrzeugpannen
● WLAN-Hotspot
● Smartphone-App
● Fernsteuerung, wie Fahrzeug‐ ortung, Aktivierung der Hupe undBeleuchtung, Steuerung der
Zentralverriegelung
● Diebstahl-Notfallservice
● Fahrzeugdiagnose
Hinweis
Das OnStar-Modul des Fahrzeugs
wird deaktiviert, wenn zehn Tage
lang kein Zündzyklus aufgetreten ist. Funktionen, für die eine Datenver‐
bindung erforderlich ist, sind nach
dem erneuten Einschalten der
Zündung wieder verfügbar.
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116Instrumente, BedienelementeOnStar-Tasten
Privattaste
Zum Aktivieren bzw. Deaktivieren des Sendens der Fahrzeugortung j
gedrückt halten, bis eine Nachricht zu
hören ist.
Zum Beantworten eines Anrufs bzw.
Beenden eines Gesprächs mit einem
Berater j drücken.
Zum Öffnen der WLAN-Einstellungen j drücken.
Servicetaste
Zum Herstellen einer Verbindung zu
einem Berater Z drücken.
SOS-Taste
Zum Herstellen einer Prioritäts-
Notfallverbindung zu einem speziell
ausgebildeten Notfallberater
[ drücken.
Status-LED
Grün: Das System ist bereit und das
Senden der Fahrzeugortung ist akti‐
viert.
Grün blinkend: Es wird angerufen.
Rot: Es ist ein Problem aufgetreten.
Aus: Das System ist bereit und das
Senden der Fahrzeugortung ist deak‐
tiviert, oder das System befindet sich
im Standby-Modus.
Kurzzeitig rot/grün blinkend: Das
Senden der Fahrzeugortung wurde
deaktiviert.
OnStar-Dienste
Allgemeine Dienste
Durch Drücken auf Z kann eine
Verbindung zu einem Berater herge‐
stellt werden, der Informationen zu
Öffnungszeiten, Sehenswürdigkeiten
oder Zielen und Hilfe bei einer Fahr‐
zeug- oder Reifenpanne liefern kann.Notfalldienste
Bei einem Notfall auf [ drücken, um
mit einem Berater zu sprechen. Der
Berater wird dann Notfall- oder Hilfs‐
dienstanbieter kontaktieren und sie zu Ihrem Fahrzeug schicken.
Bei einem Unfall mit Auslösung der
Airbags oder Gurtstraffer wird auto‐
matisch ein Notfallanruf abgesetzt.
Der Berater wird sofort mit Ihrem
Fahrzeug verbunden, um feststellen
zu können, ob Hilfe erforderlich ist.
Hinweis
In Bereichen mit schwacher Netz‐
werkverfügbarkeit oder bei Hardwa‐
reschäden infolge eines Unfalls
kann unter Umständen kein Notruf
ausgeführt werden.
WLAN-Hotspot
Der WLAN-Hotspot des Fahrzeugs
stellt eine Internetverbindung mit
maximal 4G/LTE-Geschwindigkeit bereit.
Hinweis
Die WLAN-Hotspot-Funktionalität ist nicht in allen Märkten verfügbar.
Es können bis zu sieben Geräte
verbunden werden.
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Instrumente, Bedienelemente117Zur Verbindung eines Mobilgeräts mit
dem WLAN-Hotspot:
1. j drücken und dann am Info-
Display die WLAN-Einstellungen
auswählen. Die angezeigten Einstellungen umfassen den
Namen des WLAN-Hotspots
(SSID), das Passwort und den
Verbindungstyp.
2. WLAN-Netzwerksuche auf Ihrem Mobiltelefon starten.
3. Wählen Sie Ihren Fahrzeug- Hotspot (SSID) an, wenn er gelis‐
tet ist.
4. Nach entsprechender Aufforde‐ rung das Passwort in Ihr Mobilge‐rät eingeben.
Hinweis
Um die SSID oder das Passwort zu
ändern, Z drücken und mit einem
Berater sprechen, oder sich bei
Ihrem Konto anmelden.
Zum Ausschalten der WLAN-
Hotspot-Funktionalität auf Z
drücken, um einen Berater anzuru‐ fen.Smartphone-App
Mit der Smartphone-App „myOpel“
lassen sich einige Fahrzeugfunktio‐ nen fernbedient aktivieren.
Folgende Funktionen sind verfügbar: ● Fahrzeug ver- oder entriegeln.
● Hupe oder Lampen betätigen.
● Den Kraftstoffstand prüfen.
● Fahrzeug auf einer Karte orten.
● WLAN-Einstellungen verwalten.
Zum Nutzen dieser Funktionen die
App aus dem App Store ®
oder
Google Play™ Store herunterladen.
Fernsteuerung
Falls gewünscht, mit einem beliebi‐
gen Telefon einen Berater anrufen,
der spezifische Fahrzeugfunktionen
fernsteuern kann. Die entsprechende
OnStar-Rufnummer auf unserer
landesspezifischen Website heraus‐
finden.
Folgende Funktionen sind verfügbar:
● Fahrzeug ver- oder entriegeln.
● Übermittlung von Angaben zur Fahrzeugortung.
● Hupe oder Lampen betätigen.Diebstahl-Notfallservice
Wenn das Fahrzeug gestohlen
wurde, den Diebstahl den Behörden
melden und OnStar um Diebstahl-
Notfallservice bitten. Mit einem belie‐ bigen Telefon einen Berater anrufen.
Die entsprechende OnStar-Rufnum‐
mer auf unserer landesspezifischen
Website herausfinden.
OnStar kann beim Orten und Wieder‐
finden des gestohlenen Fahrzeugs
behilflich sein.Diebstahlwarnung
Wenn die Diebstahlwarnanlage
ausgelöst wurde, wird eine Benach‐
richtigung an OnStar gesendet. Darü‐ ber werden Sie dann per Textnach‐
richt oder E-Mail informiert.Neustartunterbindung
OnStar kann durch Aussenden von
Signalen verhindern, dass das Fahr‐
zeug nach dem Ausschalten wieder
gestartet werden kann.
Ferndiagnose auf Anfrage über
OnStar-Berater
Jederzeit, z. B. wenn eine Fahrzeug‐
meldung angezeigt wird, Z drücken,
um einen Berater zu kontaktieren und
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130KlimatisierungKlimatisierungKlimatisierungssysteme.............130
Heizung und Belüftung ............130
Klimaanlage ............................. 131
Elektronische Klimatisierungs‐ automatik ................................ 134
Zuheizer .................................. 139
Belüftungsdüsen ........................139
Verstellbare Belüftungsdüsen . 139
Starre Belüftungsdüsen ...........140
Handschuhfachkühlung ...........140
Wartung ..................................... 140
Lufteinlass ............................... 140
Innenraumluftfilter ....................140
Regelmäßiger Betrieb .............141
Service .................................... 141Klimatisierungssysteme
Heizung und Belüftung
Regler für: ● Temperatur £
● Luftverteilung l, M und K
● Gebläsegeschwindigkeit Z
● Entfeuchtung und Enteisung à
● Heckscheibenheizung und beheizbare Außenspiegel b
● Sitzheizung ß
Heckscheibenheizung b 3 43.
Heizbare Außenspiegel b 3 40.
Sitzheizung ß 3 54.
Temperatur Temperatur durch Drehen von £
auf die gewünschte Temperatur
einstellen.roter Bereich:wärmerblauer Bereich:kälter
Die Heizleistung setzt erst voll ein,
wenn der Motor seine normale
Betriebstemperatur erreicht hat.
Luftverteilung
l:zur Windschutzscheibe und zu
den vorderen SeitenscheibenM:zum Kopfbereich über verstell‐
bare BelüftungsdüsenK:zum Fußraum und zur Wind‐
schutzscheibe
Alle Kombinationen sind möglich.
Gebläsegeschwindigkeit
Luftstrom durch Drehen von Z auf die
gewünschte Geschwindigkeit einstel‐ len.
Rechts herum:erhöhenlinksherum:verringern
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Klimatisierung141Regelmäßiger Betrieb
Um eine gleichbleibend gute Funktion zu gewährleisten, muss die Kühlung
einmal im Monat unabhängig von
Witterung und Jahreszeit einige
Minuten eingeschaltet werden. Bei zu
niedriger Außentemperatur ist ein
Betrieb mit Kühlung nicht möglich.
Service
Für eine optimale Kühlleistung wird
empfohlen, ab dem dritten Jahr nach
der Erstanmeldung des Fahrzeugs
die Klimaanlage jährlich zu kontrollie‐
ren. Das schließt Folgendes ein:
● Funktions- und Drucktest
● Funktion der Heizung
● Dichtheitsprüfung
● Kontrolle der Antriebsriemen
● Ablauf von Kondensator und Verdampfer reinigen
● Leistungskontrolle
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186Fahren und BedienungBegrenzungen des Systems
In einigen Fällen kann die aktive
Gefahrenbremsung die Bremse
anscheinend unnötigerweise betäti‐
gen, beispielsweise in Parkhäusern,
bei einem Verkehrsschild in einer
Kurve oder bei Fahrzeugen in einer
anderen Spur. Dies ist Teil der
normalen Funktionsweise. Das Fahr‐ zeug benötigt keinen Service. Fest
auf das Gaspedal treten, um das
automatische Bremsen zu umgehen,
falls es die Situation und Umgebung
zulassen.
In folgenden Fällen ist die Leistung
der aktiven Gefahrenbremsung
eingeschränkt:
● Fahren auf kurviger oder hügel‐ iger Straße.
● Erkennung unterschiedlicher Fahrzeugtypen, insbesondere
Fahrzeuge mit Anhänger, Trak‐
toren, stark verschmutzte Fahr‐
zeuge usw.
● Erkennung von Fahrzeugen bei witterungsbedingt schlechter
Sicht, beispielsweise bei Nebel,
Regen oder Schneefall.● Fahren bei Nacht.
● Der Sensor in der Windschutz‐ scheibe oder die Radareinheit
hinter dem vorderen Stoßfänger
ist durch Schnee, Eis, Schlamm,
Schmutz usw. blockiert.
● Die Windschutzscheibe ist beschädigt oder durch Fremd‐
körper wie Aufkleber beeinträch‐
tigt.
Beim Fahren ist stets die vollständige Aufmerksamkeit des Fahrers erfor‐
derlich.Der Fahrer muss jederzeit
bereit sein, die Bremsung und / oder
Lenkung zu kontrollieren, um Kollisi‐
onen zu vermeiden.
Störung Wenn das System gewartet werdenmuss, wird im Driver Information
Center eine entsprechende Meldung
angezeigt.
Arbeitet das System nicht ordnungs‐
gemäß, werden Fahrzeugmeldungen
im Driver Information Center ange‐
zeigt.
Fahrzeugmeldungen 3 109.Vorderer Fußgängerschutz
Der vordere Fußgängerschutz kann
beim Vorwärtsfahren Frontalzusam‐
menstöße mit Fußgängern verhin‐ dern oder die Schwere von Verletzun‐
gen abmildern.
Das System erfasst mithilfe der Front‐ kamera in der Windschutzscheibe
und einer Radareinheit im vorderen
Stoßfänger vor Ihnen befindliche
Fußgänger.
Der vordere Fußgängerschutz kann
in einem Vorwärtsgang bei
Geschwindigkeiten zwischen 5 km/h
und 60 km/h Fußgänger erkennen
und warnen. Außerdem kann der
vordere Fußgängerschutz die Brems‐
kraft verstärken oder das Fahrzeug
automatisch abbremsen.
Bei Nacht ist die Systemleistung
eingeschränkt.
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Service und Wartung257Service und
WartungAllgemeine Informationen ..........257
Serviceinformationen ...............257
Empfohlene Flüssigkeiten,
Schmierstoffe und Teile .............259
Empfohlene Flüssigkeiten und Schmierstoffe ......................... 259Allgemeine
Informationen
Serviceinformationen
Für die Betriebs- und Verkehrssicher‐ heit sowie die Werterhaltung Ihres
Fahrzeugs ist es wichtig, dass alle Wartungsarbeiten in den vorge‐
schriebenen Intervallen durchgeführt werden.
Der detaillierte, aktualisierte Service‐
plan für Ihr Fahrzeug ist in der Werk‐
statt erhältlich.
Erschwerte Betriebsbedingungen
liegen vor, wenn ein oder mehrere der folgenden Umstände häufig auftre‐
ten: Kaltstart, Stop-and-go-Betrieb
(beispielsweise bei Taxis oder Poli‐
zeifahrzeugen), Anhängerbetrieb,
Fahrt im Gebirge, Fahrt auf schlech‐
ten und sandigen Straßenbelägen,
erhöhte Luftverschmutzung, Flug‐
sand und hoher Staubgehalt, Fahrt in
Höhenlagen und starke Temperatur‐
schwankungen.
Unter diesen erschwerten Bedingun‐
gen sind bestimmte Wartungsarbei‐
ten möglicherweise häufiger als zuden in der Serviceanzeige angezeig‐
ten regelmäßigen Wartungsinterval‐ len erforderlich. Wenden Sie sich an
eine Werkstatt für maßgeschneiderte
Servicepläne.
Serviceanzeige 3 97.
Wartungsintervalle –
Ländergruppe 1
Die Wartung Ihres Fahrzeugs ist alle
25.000 km oder nach einem Jahr
fällig, je nachdem, was zuerst eintritt,
und sofern die Serviceanzeige nichts
anderes anzeigt.
Diese Wartungsintervalle gelten für
folgende Länder:
Andorra, Belgien, Dänemark,
Deutschland, Finnland, Frankreich,
Griechenland, Großbritannien und
Nordirland, Irland, Island, Italien,
Liechtenstein, Luxemburg, Malta, Monaco, Niederlande, Norwegen,
Österreich, Portugal, San Marino,
Schweden, Schweiz, Spanien,
Zypern.
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258Service und WartungWartungsintervalle –
Ländergruppe 2
Die Wartung eines Fahrzeugs mitMotor DV6FC ist alle 25.000 km oder
nach einem Jahr fällig, je nachdem, was zuerst eintritt, und sofern dieServiceanzeige nichts anderes
anzeigt. Die Wartung Ihres Fahr‐
zeugs ist alle 15.000 km oder nach
einem Jahr fällig, je nachdem, was
zuerst eintritt, und sofern die Service‐
anzeige nichts anderes anzeigt.
Diese Wartungsintervalle gelten für
folgende Länder:
Albanien, Estland, Lettland, Litauen,
Mazedonien, Montenegro, Polen, Serbien, Slowenien.
Wartungsintervalle –
Ländergruppe 3
Die Wartung eines Fahrzeugs mit
Motor DV6FC ist alle 25.000 km oder
nach einem Jahr fällig, je nachdem, was zuerst eintritt, und sofern dieServiceanzeige nichts anderes
anzeigt. Die Wartung eines Fahr‐
zeugs mit dem Motor EB2DTS ist alle 10.000 km oder nach einem Jahrfällig, je nachdem, was zuerst eintritt,
und sofern die Serviceanzeige nichts
anderes anzeigt. Die Wartung eines
Fahrzeugs mit einem anderen als den
zuvor genannten Motoren ist alle
15.000 km oder nach einem Jahr
fällig, je nachdem, was zuerst eintritt,
und sofern die Serviceanzeige nichts
anderes anzeigt.
Diese Wartungsintervalle gelten für
folgende Länder:
Bosnien-Herzegowina, Bulgarien,
Kroatien, Rumänien, Slowakei,
Tschechische Republik, Ungarn.
Wartungsintervalle –
Ländergruppe 4
Die Wartung Ihres Fahrzeugs ist alle
10.000 km oder nach einem Jahr
fällig, je nachdem, was zuerst eintritt,
und sofern die Serviceanzeige nichts
anderes anzeigt.
Diese Wartungsintervalle gelten für
alle Länder, die nicht in der Länder‐
gruppe 1, 2 oder 3 enthalten sind.Bestätigungen
Durchgeführte Servicearbeitenwerden im Service- und Garantieheft
nachgewiesen. Datum und Kilome‐
terstand werden durch Stempel und
Unterschrift der jeweiligen Werkstatt
ergänzt.
Achten Sie darauf, dass das Service-
und Garantieheft korrekt ausgefüllt
wird, da ein lückenloser Service- Nachweis in Garantie- oder Kulanz‐
fällen und auch beim Verkauf des
Fahrzeugs sehr wichtig ist.
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Service und Wartung259Empfohlene
Flüssigkeiten,
Schmierstoffe und Teile
Empfohlene Flüssigkeiten und Schmierstoffe
Verwenden Sie ausschließlich
Produkte, die den empfohlenen
Spezifikationen entsprechen.9 Warnung
Betriebsstoffe sind Gefahrstoffe
und können giftig sein. Vorsicht
beim Umgang mit diesen Stoffen.
Informationen auf den Behältern
beachten.
Motoröl
Motoröl wird nach Qualität und Visko‐sität klassifiziert. Bei der Entschei‐
dung, welches Motoröl verwendet
werden soll, ist Qualität wichtiger als Viskosität. Die Ölqualität stellt z. B.
sicher, dass der Motor sauber bleibt, vor Verschleiß geschützt ist, und dass das Öl nicht vorzeitig altert. Der
Viskositätswert gibt Auskunft über die
Zähflüssigkeit des Öls in einem
bestimmten Temperaturbereich.
Dexos ist ein neues Qualitäts-
Motoröl, das Otto- und Dieselmotoren
optimal schützt. Falls es nicht verfüg‐ bar ist, muss Motoröl einer anderen
aufgeführten Qualität verwendet
werden. Empfehlungen für Benzin‐
motoren gelten ebenfalls für Motoren, die mit komprimiertem Erdgas (CNG),
Autogas (LPG) oder Ethanol (E85)
betrieben werden.
Wählen Sie das geeignete Motoröl
nach Qualität und niedrigster Umge‐
bungstemperatur aus 3 263.
Motoröl auffüllenAchtung
Verschüttetes Öl aufwischen und
ordnungsgemäß entsorgen.
Motoröle unterschiedlicher Hersteller
und Marken können gemischt
werden, sofern die erforderlichen
Motorölkriterien Qualität und Viskosi‐ tät eingehalten werden.
Die Verwendung von Motoröl für alleBenzinmotoren, die nur die ACEA-
Spezifikation erfüllen, ist verboten, da unter bestimmten Betriebsbedingun‐
gen dadurch Motorschäden verur‐
sacht werden können.
Wählen Sie das geeignete Motoröl
nach Qualität und niedrigster Umge‐
bungstemperatur aus 3 263.
Beigemischte Motorölzusätze
Die Verwendung von beigemischten
Motorölzusätzen kann Schäden
verursachen und zum Verlust der
Garantie führen.
Viskositätsklassen für Motoröl
Die SAE-Viskositätsklasse gibt
Auskunft über die Zähflüssigkeit des
Öls.
Mehrbereichsöle sind durch zwei
Zahlen gekennzeichnet, z. B.
SAE 5W-30. Die erste Zahl, gefolgt
von einem W, steht für die Niedrig‐
temperatur-Viskosität und die zweite
Zahl für die Hochtemperatur-Viskosi‐
tät.
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260Service und WartungWählen Sie die geeignete
Viskositätsklasse in Abhängigkeit von
der Mindestumgebungstemperatur
aus 3 263.
Alle empfohlenen Viskositätsgrade
sind für hohe Umgebungstemperatu‐
ren geeignet.
Kühlmittel und FrostschutzNur für das Fahrzeug zugelassenes
silikatfreies (OAT) Long-Life-Kühlmit‐ tel (LLC) und Frostschutzmittel
verwenden. Hilfe einer Werkstatt in
Anspruch nehmen.
Das System wird werkseitig mit für
ausgezeichneten Korrosionsschutz
und Frostschutz bis ca. -28 °C
bestimmtem Kühlmittel befüllt. In
Regionen, in denen es sehr kalt wird, bietet das werkseitig eingefüllte Kühl‐
mittel Frostschutz bis ca. -37 °C.
Diese Konzentration sollte das ganze
Jahr über beibehalten werden. Die
Verwendung von beigemischten Kühlmittelzusätzen für zusätzlichen
Korrosionsschutz und die Abdichtung von kleinen Leckagen kann Funk‐
tionsstörungen verursachen. Für dieFolgen der Verwendung von beige‐
mischten Kühlmittelzusätzen wird
keine Haftung übernommen.
Waschflüssigkeit Nur Waschflüssigkeit verwenden, die
für das Fahrzeug zugelassen ist, um
Schäden an Wischerblättern, Lackie‐
rung, Kunststoff- und Gummiteilen zu verhindern. Hilfe einer Werkstatt in
Anspruch nehmen.
Brems- und Kupplungsflüssigkeit Mit der Zeit nimmt die Bremsflüssig‐
keit Feuchtigkeit auf, wodurch die
Bremsleistung verringert wird. Die
Bremsflüssigkeit muss daher in den
angegebenen Intervallen gewechselt
werden.
AdBlue Nur AdBlue verwenden, um die Stick‐ oxide in den Abgasen zu reduzieren
3 153.