lock OPEL INSIGNIA 2015.5 Betriebsanleitung (in German)
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58Sitze, RückhaltesystemeBelüftung
Je nach gewünschter Lüftungs‐
leistung ein- oder mehrmals auf A für
den jeweiligen Sitz drücken.
Die Kontrollleuchten in der Taste zei‐
gen die Einstellungen an.
Die Sitzbelüftung ist nur bei laufen‐
dem Motor bzw. einem Autostopp ak‐
tiv.
Stopp-Start-Automatik 3 165.
Rücksitze
Armlehne
Armlehne nach unten klappen. In der Armlehne befinden sich Getränkehal‐
ter und ein Staufach.
Sicherheitsgurte
Sicherheitsgurt
Bei starker Beschleunigung oder Ver‐
zögerung des Fahrzeugs blockieren
die Sicherheitsgurte, um die Insassen in Sitzposition zu halten. Dadurch
wird die Verletzungsgefahr deutlich
verringert.
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Stauraum77
Die Sicherheitsgurte der äußeren
Sitze in die Gurtführungen stecken.
Den Entriegelungsgriff auf einer oder
beiden Seiten ziehen und die
Rückenlehnen auf die Sitzfläche um‐
klappen.
Zum Hochklappen Rückenlehnen an‐ heben und in eine aufrechte Position
führen, bis sie hörbar einrasten.
Sicherstellen, dass sich die Sicher‐
heitsgurte der äußeren Sitze in den
entsprechenden Gurtführungen be‐
finden.
Die Rückenlehnen sind korrekt ein‐
gerastet, wenn beide roten Markie‐
rungen auf der Seite neben dem Ent‐
riegelungsgriff nicht mehr sichtbar
sind.
9 Warnung
Das Fahrzeug erst dann in Bewe‐
gung setzen, wenn die Sitzlehnen
sicher eingerastet sind. Ansons‐
ten besteht bei einer Notbremsung oder einem Auffahrunfall Verlet‐
zungsgefahr bzw. die Gefahr einer Beschädigung der Ladung oder
des Fahrzeugs.
Der Sicherheitsgurt des Mittelsitzes
könnte blockiert werden, wenn die
Rückenlehne zu schnell hochge‐
klappt wird. Um den Aufroller zu ent‐
sperren, Sicherheitsgurt ca. 20 mm
hineindrücken oder herausziehen
und dann loslassen.
Durchlademöglichkeit in der
mittleren Rücksitzlehne öffnen Hintere Armlehne nach unten klap‐
pen.
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Instrumente, Bedienelemente111
Beim Midlevel- und beim Uplevel-Dis‐play wird die Meldung „Pedal betäti‐
gen“ im Fahrer-Info-Display ange‐
zeigt 3 125.
Elektrische Parkbremse
m leuchtet oder blinkt rot.
Leuchten
Elektrische Parkbremse ist angezo‐
gen 3 180.
Blinken Elektrische Parkbremse ist nicht vollangezogen oder gelöst. Bremspedal
treten und durch Lösen sowie an‐
schließende Betätigung der elektri‐
schen Parkbremse versuchen, das
System zurückzusetzen. Wenn m
weiterhin blinkt, Fahrzeug nicht fah‐
ren und Hilfe einer Werkstatt in An‐
spruch nehmen.
Störung der elektrischen
Parkbremse j leuchtet oder blinkt gelb.Leuchten
Die elektrische Parkbremse funktio‐
niert mit verminderter Leistung
3 180.
Blinken
Die elektrische Parkbremse ist im
Servicemodus. Fahrzeug anhalten,
elektrische Parkbremse zum Rück‐
setzen betätigen und lösen.9 Warnung
Störungsursache umgehend von
einer Werkstatt beheben lassen.
Antiblockiersystem
u leuchtet gelb.
Leuchtet nach Einschalten der Zün‐ dung für einige Sekunden. Das Sys‐tem ist nach Erlöschen der Kontroll‐
leuchte betriebsbereit.
Erlischt die Kontrollleuchte nicht nach
wenigen Sekunden oder leuchtet sie
während der Fahrt, liegt eine Störung im ABS vor. Die Bremsanlage ist wei‐ terhin funktionsfähig, aber ohne ABS-
Regelung.
Antiblockiersystem 3 179.
Hochschalten
[ wird als Symbol im Driver Informa‐
tion Center angezeigt, wenn aus
Gründen der Kraftstoffersparnis
Hochschalten empfohlen wird.
Bei manchen Modellen wird die
Schaltempfehlung im Driver Informa‐
tion Center ganzseitig als Popup ein‐
geblendet 3 116.
Gangwechsel
R oder S mit der Nummer des
nächsthöheren oder niedrigeren
Gangs wird angezeigt, wenn ein
Hoch- oder Herunterschalten emp‐ fohlen wird.
Variable
Lenkunterstützung c leuchtet gelb.
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Instrumente, Bedienelemente113Vorglühen
! leuchtet gelb.
Vorglühen ist aktiviert. Schaltet sich
nur bei tiefen Außentemperaturen
ein.
Diesel-Partikelfilter
% leuchtet oder blinkt gelb.
Der Diesel-Partikelfilter muss gerei‐
nigt werden.
So lange fahren, bis % erlischt. Die
Motordrehzahl möglichst nicht unter
2000 U/min sinken lassen.
Leuchten
Der Diesel-Partikelfilter ist voll. Den
Reinigungsvorgang so bald wie mög‐
lich beginnen.
Blinken
Der maximale Füllstand des Filters ist erreicht. Sofort mit dem Reinigungs‐
vorgang beginnen, um Motorschäden
zu vermeiden.
Diesel-Partikelfilter 3 169, Stopp-
Start-Automatik 3 165.AdBlue
Y blinkt gelb.
Geringer AdBlue-Füllstand. AdBlue
möglichst bald nachfüllen, um Pro‐
bleme beim Motorstart zu vermeiden.
AdBlue 3 170.
Reifendruck-
Kontrollsystem
w leuchtet oder blinkt gelb.
Leuchten
Reifendruckverlust. Sofort anhalten
und Reifendruck überprüfen.
Blinken
Störung im System bzw. Montage eines Reifens ohne Drucksensor
(z. B. Reserverad). Nach
60–90 Sekunden leuchtet die Kon‐
trollleuchte dauerhaft. Hilfe einer
Werkstatt in Anspruch nehmen.
Motoröldruck I leuchtet rot.Leuchtet nach Einschalten der Zün‐
dung auf und erlischt kurz nach Star‐
ten des Motors.
Leuchten bei laufendem MotorAchtung
Motorschmierung kann unterbro‐
chen sein. Dies kann zu Motor‐
schaden bzw. zum Blockieren der
Antriebsräder führen.
1. Kupplung treten.
2. In Leerlauf schalten, Wählhebel auf N stellen.
3. Den fließenden Verkehr möglichst
rasch verlassen, ohne andere
Fahrzeuge zu behindern.
4. Zündung ausschalten.
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Fahren und Bedienung179
in manchen Fällen komplett deakti‐
viert, d. h. das Fahrzeug schaltet in
den Vorderradantrieb). Hilfe einer
Werkstatt in Anspruch nehmen.
Eigenes Fahrzeug abschleppen
3 280.Bremsen
Das Bremssystem hat zwei voneinan‐
der unabhängige Bremskreise.
Wenn ein Bremskreis ausfällt, kann
das Fahrzeug immer noch mit dem
anderen Bremskreis gebremst wer‐
den. Eine Bremswirkung wird aller‐
dings nur erzielt, wenn das Brems‐
pedal fest hinuntergedrückt wird. Da‐
für ist bedeutend mehr Kraft erforder‐ lich. Der Bremsweg verlängert sich.
Vor der Weiterfahrt Hilfe einer Werk‐
statt in Anspruch nehmen.
Bei abgestelltem Motor endet die Un‐ terstützung durch den Bremskraftver‐stärker, sobald das Bremspedal ein‐
mal oder zweimal betätigt wurde. Die
Bremswirkung ist nicht beeinträchtigt, der Bremsvorgang erfordert jedoch
deutlich mehr Krafteinsatz. Dies
muss vor allem beim Abschleppen
beachtet werden.
Kontrollleuchte R 3 110.Antiblockiersystem
Das Antiblockiersystem (ABS) ver‐hindert, dass die Räder blockieren.
Sobald ein Rad zum Blockieren neigt, regelt das ABS den Bremsdruck des
entsprechenden Rades. So bleibt das
Fahrzeug auch bei Vollbremsungen
lenkbar.
Die ABS-Regelung macht sich durch
Pulsieren des Bremspedals und ein
Regelgeräusch bemerkbar.
Um eine optimale Bremswirkung zu
erreichen, Bremspedal während des
gesamten Bremsvorgangs trotz des
pulsierenden Pedals voll durchtreten.
Druck auf das Pedal nicht vermin‐
dern.
Nach dem Losfahren führt das Sys‐
tem einen Selbsttest durch, der hör‐
bare Geräusche verursachen kann.
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180Fahren und Bedienung
Kontrollleuchte u 3 111.
Adaptives Bremslicht
Bei einer Vollbremsung blinken alle
drei Bremsleuchten für die Dauer des ABS-Eingriffs.
Störung9 Warnung
Liegt eine Störung im ABS vor,
können die Räder bei starkem
Bremsen zum Blockieren neigen.
Die Vorteile des ABS bestehen
nicht mehr. Das Fahrzeug ist bei
Vollbremsungen nicht mehr lenk‐
bar und kann ausbrechen.
Störungsursache umgehend von
einer Werkstatt beheben lassen.
Parkbremse
Manuelle Parkbremse9 Warnung
Parkbremse immer ohne Betäti‐
gung des Entriegelungsknopfes
fest anziehen; bei Gefälle oder
Steigung so fest wie möglich an‐
ziehen.
Zum Lösen der Parkbremse Hebel etwas anheben, Entriegelungs‐
knopf drücken, Hebel ganz sen‐
ken.
Um die Betätigungskräfte der
Parkbremse zu verringern, gleich‐ zeitig Fußbremse betätigen.
Kontrollleuchte R 3 110.
Elektrische Parkbremse
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Fahren und Bedienung185
Durch erneutes Drücken der entspre‐chenden Taste wird der SPORT-Mo‐
dus bzw. der TOUR-Modus deakti‐
viert.
In jedem Fahrmodus beeinflusst
Flex Ride die folgenden elektroni‐
schen Systeme:
■ Elektronische Dämpferregelung
■ Gaspedalsteuerung
■ Lenksteuerung
■ Allradantrieb
■ Elektronische Stabilitätsregelung (ESC)
■ Antiblockiersystem (ABS) mit Cor‐ nering Brake Control (CBC)
■ AutomatikgetriebeSPORT-Modus
Die Systemeinstellungen werden an
einen sportlicheren Fahrstil ange‐
passt:
■ Die Dämpfung der Stoßdämpfer re‐
agiert härter, um einen besseren Kontakt mit der Fahrbahn zu er‐möglichen.
■ Der Motor reagiert rascher auf das Gaspedal.
■ Die Lenkunterstützung wird verrin‐ gert.
■ Das Motordrehmoment beim All‐ radantrieb wird verstärkt auf die
Hinterachse übertragen.
■ Das Schalten des Automatikgetrie‐ bes erfolgt später (bei höherer
Drehzahl).
■ Die Farbgebung des Displays wird abhängig vom Instrument ange‐
passt.
TOUR-Modus
Die Systemeinstellungen werden an
einen bequemeren Fahrstil ange‐ passt:
■ Die Dämpfung der Stoßdämpfer re‐
agiert weicher.
■ Das Gaspedal reagiert mit den Standardeinstellungen.
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Fahren und Bedienung187
Das Fahrsystem OPC Flex Ride er‐
möglicht es dem Fahrer, zwischen
drei Fahrmodi zu wählen:
■ OPC-Modus: Auf OPC drücken.
Die LED leuchtet auf.
■ SPORT-Modus: Auf SPORT
drücken. Die LED leuchtet auf.
■ NORMAL-Modus: Weder SPORT
noch OPC ist gedrückt, keine LED
leuchtet.
Durch erneutes Drücken der entspre‐ chenden Taste wird der SPORT-Mo‐
dus bzw. der OPC-Modus deaktiviert.
In jedem Fahrmodus beeinflusst
OPC Flex Ride die folgenden elektro‐
nischen Systeme:
■ Elektronische Dämpferregelung
■ Gaspedalsteuerung
■ Lenksteuerung
■ Allradantrieb
■ Elektronische Stabilitätsregelung (ESC)
■ Antiblockiersystem (ABS) mit Cor‐ nering Brake Control (CBC)
■ Automatikgetriebe
OPC-Modus
Fahrverhalten und Bewegungszu‐
stand werden an Hochleistungsein‐
stellungen angepasst.
Die Farbgebung des Displays wird
abhängig vom Instrument angepasst.
SPORT-Modus
Die Systemeinstellungen werden an
einen sportlicheren Fahrstil ange‐
passt.Modus NORMAL
Wenn im Modus NORMAL weder
SPORT noch OPC gedrückt ist, wer‐
den alle Systemeinstellungen auf
Standardwerte gesetzt.
Personalisierte Einstellungen im
OPC-Modus
Durch Drücken auf OPC kann der
Fahrer den OPC-Modus wählen.
Wählen Sie unter Einstellung, I
Sportmodus im Colour-Info-Display
die entsprechenden Einstellungen aus.
Colour-Info-Display 3 123.
Fahrzeugpersonalisierung 3 128.
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Fahrzeugwartung279
■ Unnötige Stromverbraucher ab‐schalten.
■ Während des gesamten Vorgangs nicht über die Fahrzeugbatterie
beugen.
■ Die Polklemmen des einen Kabels dürfen die des anderen Kabels
nicht berühren.
■ Die Fahrzeuge dürfen sich während der Starthilfe nicht berüh‐
ren.
■ Parkbremse anziehen, Getriebe in Leerlaufstellung, Automatikge‐
triebe in P.■ Eine eventuell vorhandene Abde‐
ckung der Fahrzeugbatterie entfer‐
nen, um der Fahrzeugbatterie
Starthilfe zu geben oder sie zu la‐
den. Abdeckung hinten anheben
und vorne lösen.
■ Die Pluspolschutzkappen an bei‐ den Fahrzeugbatterien öffnen.
Reihenfolge für das Anschließen der
Kabel:
1. Rotes Kabel am positiven Pol der Starthilfebatterie anschließen.
2. Das andere Ende des roten Ka‐ bels am positiven Pol der entlade‐nen Batterie anschließen.
3. Schwarzes Kabel am negativen Pol der Starthilfebatterie anschlie‐
ßen.
4. Das andere Ende des schwarzen Kabels an einen Massepunkt desFahrzeugs wie zum Beispiel den
Motorblock oder eine Befesti‐
gungsschraube des Motors an‐
schließen. So weit wie möglich
von der entladenen Batterie ent‐ fernt anschließen, jedoch mindes‐ tens 60 cm.
Die Kabel so führen, dass sie nicht
von sich drehenden Teilen im Motor‐
raum erfasst werden können.
Starten des Motors: 1. Motor des Starthilfe gebenden Fahrzeugs starten.
2. Nach 5 Minuten den anderen Mo‐
tor starten. Startversuche sollten
nicht länger als 15 Sekunden dau‐
ern und in Intervallen von
1 Minute durchgeführt werden.
3. Beide Motoren mit angeschlosse‐
nen Kabeln ca. 3 Minuten im Leer‐
lauf laufen lassen.
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344StichwortverzeichnisAAbgas ........................................ 110
Ablagefächer ................................ 74
Ablagefach in der Armlehne ........76
Abmessungen ............................ 309
Abschleppen ....................... 232, 280
Abschleppstange ........................232
Abstandswarnung .......................203
Abstellen ...................................... 20
Adaptiver Geschwindigkeitsreg‐ ler .................................... 115, 191
Adaptives Fahrlicht ............114, 136
AdBlue ................................ 113, 170
Airbagabschaltung ...............67, 109
Airbag-Aufkleber ........................... 62
Airbag-System ............................. 62
Airbag-System, Gurtstraffer .......109
Aktive Gefahrenbremsung ..........203
Aktive Kopfstützen ........................50
Allgemeine Informationen ..........232
Allradantrieb .............................. 178
Altfahrzeugrücknahme ..............237
An-/Aus-Schalter ........................162
Anderes Fahrzeug abschleppen 282
Anhängerbetrieb ........................233
Anhänger-Stabilitäts-Assistent ..235
Ankoppeln eines Anhängers ......232
Antiblockiersystem ............. 111, 179
Anzeigen..................................... 104Armlehne ................................ 57, 58
Ascher ......................................... 97
Asphärische Wölbung .................. 40
Auffahrwarnung .......................... 199
Aufzeichnung und Datenschutz der Fahrzeugdaten ..................341
Außenbeleuchtung ......13, 114, 132
Außenpflege .............................. 284
Außenspiegel................................ 40
Außentemperatur ......................... 94
Automatikgetriebe ...................... 173
Automatikgetriebeöl ....................240
Automatische Betätigung der Zentralverriegelung ..................30
Automatische Klimaanlage ........148
Automatisches Abblenden .....41, 42
Automatisches Fahrlicht ............133
Automatische Zwei-Zonen- Klimatisierung.......................... 152
Autostopp ................................... 114
B Batterieentladeschutz ................143
Batteriespannung ......................127
Bedienelemente ........................... 90
Befestigungsplätze des Kinder‐ sicherheitssystems ...................70
Beheizbare Spiegel .....................41
Beladungshinweise .....................88
Beleuchtung beim Aussteigen ...142