sensor OPEL INSIGNIA 2015 Betriebsanleitung (in German)
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Beleuchtung133
Durch diese Funktion kann das Fern‐licht bei Nacht und bei einer Fahr‐
zeuggeschwindigkeit von mehr als
40 km/h als Hauptfahrlicht fungieren.
In folgenden Fällen wird automatisch
auf Abblendlicht umgeschaltet:
■ Der Sensor erkennt das Licht ent‐ gegenkommender oder voraus‐fahrender Fahrzeuge
■ Die Fahrzeuggeschwindigkeit ge‐ ringer als 20 km/h ist
■ Bei Nebel oder Schnee
■ Bei Fahrt in Stadtgebieten
Wenn keine beschränkenden Bedin‐
gungen erkannt werden, schaltet das System wieder auf Fernlicht um.Aktivierung
Der Fernlichtassistent wird aktiviert,
wenn bei einer Geschwindigkeit über
40 km/h zweimal der Blinkerhebel ge‐
drückt wird.
Die grüne Kontrollleuchte l leuchtet
ständig, wenn der Assistent aktiviert
ist; die blaue Leuchte 7 leuchtet bei
eingeschaltetem Fernlicht.
Kontrollleuchte l 3 113.
Deaktivierung
Blinkerhebel einmal drücken. Darü‐
ber hinaus wird die Funktion deakti‐
viert, wenn die Nebelscheinwerfer
eingeschaltet werden.
Das Betätigen der Lichthupe bei ein‐
geschaltetem Fernlicht deaktiviert
den Fernlichtassistenten.
Beim Betätigen der Lichthupe bei
ausgeschaltetem Fernlicht bleibt der
Fernlichtassistent aktiviert.
Beim Wiedereinschalten der Zün‐
dung bleibt die letzte Einstellung des
Fernlichtassistenten erhalten.
Lichthupe Zum Betätigen der Lichthupe Hebelzum Lenkrad ziehen.
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Beleuchtung135
Wenn das Fahrzeug mit der Funktion
Automatisches Fahrlicht ausgerüstet
ist, schaltet das System abhängig von
den Lichtverhältnissen und den Infor‐ mationen des Regensensors zwi‐
schen Tagfahrlicht und Abblendlicht/
Fernlicht automatisch um. Automati‐
sches Fahrlicht 3 132.
Adaptives Fahrlicht Die Funktionen des adaptiven Fahr‐
lichts sind nur bei Bi-Xenon-Schein‐
werfern verfügbar. Leuchtweite,
Lichtverteilung und Lichtstärke sind
variabel und von den Lichtverhältnis‐
sen, dem Wetter und der Art der
Straße abhängig.
Wenn der Lichtschalter in Stellung
AUTO ist, sind alle Fahrzeugbeleuch‐
tungsfunktionen verfügbar.
Mit dem Lichtschalter in Stellung 9
sind außerdem folgende Funktionen
verfügbar:
■ Dynamisches Kurvenlicht
■ Abbiegelicht■ Rückfahrfunktion
■ Dynamische automatische Leucht‐ weitenregulierung
Spielstraßenlicht
Wird automatisch bei niedrigen Ge‐
schwindigkeiten bis zu ca. 30 km/h
eingeschaltet. Der Lichtkegel wird in
einem Winkel von 8° zum Straßen‐ rand gedreht.
Stadtlicht
Wird automatisch in einem Ge‐
schwindigkeitsbereich von ca. 40 bis
55 km/h eingeschaltet und wenn vom Lichtsensor eine Straßenbeleuch‐
tung erfasst wird. Die Leuchtweite
wird zugunsten einer größeren Licht‐
verteilung verringert.
Landstraßenlicht
Wird in einem Geschwindigkeitsbe‐
reich zwischen ca. 55 und 115 km/h
automatisch eingeschaltet. Der linke
und der rechte Lichtstrahl weisen
eine andere Form und Helligkeit auf.Autobahnlicht
Wird automatisch bei einer Ge‐
schwindigkeit von über ca. 115 km/h
und minimalen Lenkbewegungen ein‐
geschaltet. Es wird mit Verzögerung
oder, bei starker Beschleunigung des Fahrzeugs, sofort eingeschaltet. Der
Lichtstrahl ist länger und heller.
Schlechtwetterlicht
Wird automatisch bei einer Ge‐
schwindigkeit von bis zu ca. 70 km/h
eingeschaltet, wenn der Regen‐
sensor Kondensation erkennt oder
der Scheibenwischer in Dauerbetrieb
ist. Leuchtweite, Verteilung und Licht‐ stärke werden variabel in Abhängig‐
keit von der Sicht reguliert.
Dynamisches Kurvenlicht
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Beleuchtung139
Bestätigung durch Signalton und die
entsprechende Blinkerkontroll‐
leuchte.
Rückfahrlicht
Das Rückfahrlicht leuchtet bei einge‐
schalteter Zündung und eingelegtem
Rückwärtsgang.
Beschlagene
Leuchtenabdeckungen Die Innenseite des Leuchtengehäu‐
ses kann bei schlechten, nasskalten Witterungsverhältnissen, starkem
Regen oder nach der Wagenwäsche kurzzeitig beschlagen. Der Beschlagverschwindet nach kurzer Zeit von
selbst, zur Unterstützung die Schein‐
werfer einschalten.Innenbeleuchtung
Instrumententafelbeleuch‐
tung
Bei eingeschalteter Außen‐
beleuchtung kann die Helligkeit fol‐ gender Leuchten eingestellt werden:
■ Instrumententafelbeleuchtung
■ Info Display
■ Deckenleuchte
■ Beleuchtete Schalter und Bedien‐ elemente
Daumenrad A drehen und bis zum
Erreichen der gewünschten Helligkeit halten.
Bei Fahrzeugen mit Lichtsensor lässt
sich die Helligkeit nur einstellen,
wenn die Außenbeleuchtung einge‐
schaltet ist und der Lichtsensor
nächtliche Bedingungen erkennt.
Innenlicht Die vordere und hintere Innenleuchteschalten sich beim Ein- und Ausstei‐
gen selbsttätig ein und dann mit Ver‐
zögerung aus.
Hinweis
Bei einem Unfall mit Airbagauslö‐
sung wird die Innenbeleuchtung au‐
tomatisch eingeschaltet.
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156Klimatisierung
Bei warmer und sehr feuchter Umge‐
bungsluft kann die Windschutz‐
scheibe von außen beschlagen,
wenn ein kühler Luftstrom auf sie ge‐ richtet wird. Bei von außen beschla‐
gender Windschutzscheibe die
Scheibenwischer einschalten und l
ausschalten.
Automatischer Umluftbetrieb
Ein Luftfeuchtesensor schaltet bei zu
feuchter Innenluft automatisch auf
Außenluft um.
Grundeinstellungen
Einige Grundeinstellungen können im
Fahrzeugpersonalisierungsmenü im Colour-Info-Display geändert wer‐
den.
Wählen Sie unter Einstellungen, I
Fahrzeug im Colour-Info-Display die
entsprechenden Einstellungen aus.
Colour-Info-Display 3 122.
Fahrzeugpersonalisierung 3 127.Zuheizer
Elektrische Zusatzheizung Quickheat ist eine elektrische Zusatz‐
heizung für eine automatische,
schnellere Erwärmung des Fahrgast‐
raums.Belüftungsdüsen
Verstellbare
Belüftungsdüsen
Vordere Belüftungsdüsen
Zum Öffnen der Düse Einstellrädchen auf B drehen. Die Einstellung der Luft‐
menge am Düsenausgang erfolgt
durch Drehen des Einstellrädchens.
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164Fahren und Bedienung
Mögliche Ursachen, wenn der Motor
nicht startet:
■ Keine Betätigung des Kupplungs‐ pedals (Schaltgetriebe)
■ Keine Betätigung des Bremspedals
oder Wählhebel nicht in P oder N
(Automatikgetriebe)
■ Zeitüberschreitung
Aufwärmen des Turbomotors Beim Anfahren kann die Motordreh‐
zahl für kurze Zeit begrenzt sein, ins‐
besondere wenn der Motor kalt ist.
Durch diese Begrenzung kann das
Schmiersystem zunächst den Motor vollständig schützen.
Schubabschaltung
Bei Schubbetrieb, d. h. wenn das
Fahrzeug mit eingelegtem Gang aber
ohne Betätigung des Gaspedals ge‐
fahren wird, schaltet sich die Kraft‐
stoffversorgung automatisch ab.Stopp-Start-System
Die Stopp-Start-Automatik hilft, Kraft‐ stoff zu sparen und die Abgase zu re‐
duzieren. Unter passenden Bedin‐
gungen schaltet sie den Motor ab, so‐
bald das Fahrzeug langsam fährt
oder stillsteht, z. B. an einer Ampel
oder in einem Stau. Sie startet den
Motor automatisch, sobald das Kupp‐ lungspedal betätigt wird. Ein Batterie‐
sensor sorgt dafür, dass nur dann ein
Autostopp erfolgt, wenn die Fahr‐
zeugbatterie für einen Neustart aus‐
reichend geladen ist.
Aktivierung Die Stopp-Start-Automatik ist verfüg‐
bar, sobald der Motor eingeschaltet
ist, das Fahrzeug losfährt und die im
weiteren Verlauf dieses Abschnitts
beschriebenen Bedingungen erfüllt
sind.Deaktivierung
Die Stopp-Start-Automatik lässt sich
durch Drücken der Taste eco manuell
deaktivieren. Die Deaktivierung wird
durch das Erlöschen der LED in der
Taste angezeigt.
Autostopp Bei geringer Fahrgeschwindigkeit
oder im Stillstand lässt sich der Auto‐
stopp folgendermaßen aktivieren:
■ Kupplungspedal betätigen
■ Wählhebel auf Neutral stellen
■ Kupplungspedal loslassen
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Fahren und Bedienung187
überschreiten. Das System kann be‐
grenzte Bremsvorgänge auslösen. In
diesem Fall werden auch die Brems‐
leuchten aktiviert.
Der adaptive Geschwindigkeitsregler
kann Geschwindigkeiten über etwa
25 km/h speichern und konstant hal‐
ten. Beim Folgen eines vorausfahr‐
enden Fahrzeugs, das sich mit einer
Geschwindigkeit unter 25 km/h be‐ wegt, wird die niedrigere Geschwin‐
digkeit eingestellt. Bei Fahrzeugen
mit Automatikgetriebe kann das Sys‐
tem das Fahrzeug bis zum Stillstand
abbremsen.
Der adaptive Geschwindigkeitsregler
arbeitet mit einem Radarsensor zum
Erkennen der vorausfahrenden Fahr‐
zeuge. Wird kein Fahrzeug in der
Fahrspur erkannt, arbeitet der adap‐
tive Geschwindigkeitsregler wie ein
herkömmlicher Geschwindigkeitsreg‐ ler.
Aus Sicherheitsgründen kann das
System nur aktiviert werden, wenn
seit dem letzten Einschalten der Zün‐
dung mindestens einmal das Brems‐
pedal oder das Kupplungspedal be‐
tätigt wurde.
Der adaptive Geschwindigkeitsregler
empfiehlt sich hauptsächlich für
lange, gerade Straßen, wie Schnellst‐ raßen oder Landstraßen mit gleich‐
mäßigem Verkehr. System nicht ein‐
schalten, wenn eine gleichbleibende
Geschwindigkeit nicht ratsam ist.
Kontrollleuchte A 3 114 , m 3 114 , C
3 114.9 Warnung
Das Fahren mit eingeschaltetem
adaptivem Geschwindigkeitsreg‐
ler erfordert stets die volle Auf‐
merksamkeit des Fahrers. Der
Fahrer behält stets die Kontrolle
über das Fahrzeug, da das Brems‐
pedal, das Gaspedal und der Ab‐
bruchschalter eine höhere Priori‐
tät haben als der adaptive Ge‐
schwindigkeitsregler.
Einschalten
Zum Einschalten des adaptiven Ge‐
schwindigkeitsreglers Taste C
drücken. Die Kontrollleuchte m oder
C im Instrument leuchtet weiß.
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Fahren und Bedienung191
Wenn das System ein vorausfahren‐
des Fahrzeug in der Fahrspur erkannt hat, leuchtet die Kontrollleuchte für
ein erkanntes vorausfahrendes Fahr‐
zeug A grün auf.
Auffahrwarnung 3 195.
Wird das Symbol nicht oder nur kurz angezeigt, reagiert der adaptive Ge‐
schwindigkeitsregler nicht auf vo‐
rausfahrende Fahrzeuge.
Deaktivierung
Folgende Fahreraktionen deaktivie‐
ren den adaptiven Geschwindigkeits‐
regler:
■ Drücken der Taste y
■ Betätigen des Bremspedals
■ Betätigen des Kupplungspedals für
mehr als vier Sekunden
■ Bewegen des Automatikgetriebe- Wählhebels in Stellung N
Unter folgenden Umständen wird das
System automatisch deaktiviert:
■ Das Fahrzeug wird auf über 190 km/h beschleunigt oder auf
unter 15 km/h abgebremst. (Bei
Fahrzeugen mit Automatikgetriebekann der Geschwindigkeitsregler
bis zum Stillstand abbremsen und
wird erst nach zwei Minuten Still‐
stand deaktiviert).
■ Traktionskontrolle ist in Betrieb.
■ Die elektronische Stabilitäts‐ regelung ist aktiv.
■ Es besteht einige Minuten lang kein
Verkehr und es wird kein Objekt an
den Fahrbahnrändern erkannt. In
diesem Fall bleiben die Radar‐
echos aus und der Sensor meldet
möglicherweise eine Störung.
■ Die automatische Bremsenaktivie‐ rung bei bevorstehender Kollision
betätigt die Bremse.
■ Der Radarsensor ist mit Eis oder Wasser verdeckt.
■ Am Radar, am Motor oder am Bremssystem wurde eine Störung
erkannt.
Bei Fahrzeugen mit Automatikge‐
triebe (adaptiver Full-Speed-Range-
Geschwindigkeitsregler) wird das
System außerdem unter folgenden
Umständen deaktiviert:■ Elektrische Parkbremse ist ange‐ zogen,
■ Das Fahrzeug wird vom System mehr als zwei Minuten lang im Still‐stand gehalten,
■ das Fahrzeug hält an, der Fahrer‐ gurt wird gelöst und die Fahrertür
wird geöffnet.
Wenn der adaptive Geschwindig‐
keitsregler automatisch deaktiviert
wird, leuchtet die Kontrollleuchte m
oder C weiß auf und im Driver Infor‐
mation Center erscheint eine Popup-
Warnmeldung.
Die gespeicherte Geschwindigkeit
wird gehalten.9 Warnung
Wenn der adaptive Geschwindig‐
keitsregler ausgeschaltet ist,
muss der Fahrer die Bedienung
der Bremse und des Gaspedals
übernehmen.
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192Fahren und Bedienung
Ausschalten
Zum Ausschalten des adaptiven Ge‐
schwindigkeitsreglers Taste C
drücken. Die Kontrollleuchte m oder
C erlischt. Die gespeicherte Ge‐
schwindigkeit wird gelöscht.
Der adaptive Geschwindigkeitsregler
wird auch durch Ausschalten der
Zündung ausgeschaltet. Die gespei‐ cherte Geschwindigkeit wird hierbei
ebenfalls gelöscht.
Fahreraufmerksamkeit ■ Den adaptiven Geschwindigkeits‐ regler auf kurvigen Strecken undBergstraßen mit Vorsicht verwen‐
den, da das System das vorausfah‐ rende Fahrzeug unter Umständen
aus dem Erkennungsbereich ver‐
liert und nicht sofort wieder erkennt.
■ Verwenden Sie das System nicht auf rutschigen Straßen, da es
schnelle Änderungen der Reifen‐
traktion (Durchdrehen der Räder)auslösen kann, wodurch Sie mögli‐
cherweise die Kontrolle über das
Fahrzeug verlieren.
■ Den adaptiven Geschwindigkeits‐ regler nicht bei Regen, Schneefall
oder starkem Schmutz verwenden,
da der Radarsensor in diesem Fall
durch Wasser, Staub, Eis oder Schnee verdeckt werden kann.
Dies beschränkt oder verhindert die
Sicht des Radars. Wenn der Sen‐
sor verdeckt ist, Sensorabdeckung
reinigen.
Systemgrenzen ■ Die vom System angewendete Bremskraft erlaubt kein starkes
Bremsen. Die Bremskraft ist unter
Umständen nicht ausreichend, um
eine Kollision zu vermeiden.
■ Nach einem plötzlichen Spurwech‐ sel benötigt das System eine ge‐
wisse Zeit zum Erkennen des vo‐
rausfahrenden Fahrzeugs. Wenn
ein neues Fahrzeug erkannt wird,
beschleunigt das System daher
möglicherweise, statt zu bremsen.■ Der adaptive Geschwindigkeitsreg‐
ler ignoriert entgegenkommendenVerkehr.
■ Der adaptive Geschwindigkeitsreg‐
ler reagiert nicht auf Fußgänger,
Tiere oder sehr langsam fahrende
bzw. stillstehende Fahrzeuge.
■ Den adaptiven Geschwindigkeits‐ regler nicht im Anhängerzugbetrieb
verwenden.
Kurven
Ausgehend von der Zentrifugalkraft
berechnet der adaptive Geschwindig‐ keitsregler einen voraussichtlichen
Weg. Der berechnete Weg berück‐
sichtigt die aktuellen Kurveneigen‐ schaften, kann jedoch keine späteren
Änderungen der Kurvenspur vorher‐
sehen. Das System kann daher ein
vorausfahrendes Fahrzeug aus dem
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194Fahren und Bedienung
Gefälle, Steigungen und
Anhängerbetrieb
Die Systemleistung beim Bergauf-
und Bergabfahren ist abhängig von
der Fahrgeschwindigkeit, der Bela‐
dung, den Verkehrsbedingungen und
der Straßenneigung. Beim Befahren von Steigungen oder Gefällen er‐
kennt das System ein vorausfahren‐
des Fahrzeug möglicherweise nicht.
An starken Steigungen kann es erfor‐ derlich sein, zur Beibehaltung der
Fahrgeschwindigkeit das Gaspedal
zu betätigen. Beim Bergabfahren
müssen Sie unter Umständen brem‐
sen, um die Fahrzeuggeschwindig‐
keit zu halten bzw. zu reduzieren.
Beachten Sie, dass das System beim
Betätigen der Bremse deaktiviert
wird. Es wird empfohlen, den adapti‐
ven Geschwindigkeitsregler nicht an
starken Gefällen zu verwenden.
Radargerät
Das Radargerät ist hinter dem Küh‐
lergrill unterhalb des Markenemb‐
lems montiert.
9 Warnung
Die Radareinheit wurde im Werk
sorgfältig justiert. Verwenden Sie
das System daher nicht nach
einem Frontalaufprall. Auch wenn
der Frontstoßfänger keine Schä‐
den aufweist, ist der Sensor da‐
hinter möglicherweise verrutscht
und reagiert nicht richtig. Lassen
Sie nach einem Unfall die richtige
Position des Sensors immer durch einen Servicebetrieb überprüfen
und korrigieren.
Einstellungen
Die Einstellungen können im Fahr‐
zeugpersonalisierungsmenü im Co‐
lour-Info-Display geändert werden.
Wählen Sie unter Einstellungen, I
Fahrzeug im Colour-Info-Display die
entsprechende Einstellung aus.
Colour-Info-Display 3 122.
Fahrzeugpersonalisierung 3 127.
Störung
Wenn der adaptive Geschwindig‐
keitsregler aufgrund eines vorüber‐
gehenden Problems (z. B. Eis auf den
Sensoren) außer Betrieb ist oder
wenn ein dauerhafter Systemfehler
vorliegt, wird eine Meldung im Driver
Information Center angezeigt.
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Fahren und Bedienung195
Fahrzeugmeldungen 3 125.
Auffahrwarnung Die Auffahrwarnung trägt dazu bei,
Auffahrunfälle zu vermeiden bzw. da‐ bei entstehende Schäden zu reduzie‐ ren.
Ein Fahrzeug wird durch die Kontroll‐
leuchte A angezeigt.
Bei einer zu schnellen Annäherung
an ein vorausfahrendes Fahrzeug er‐
tönt ein Signalton und es erscheint
eine Meldung im Driver Information
Center.
Eine Voraussetzung hierfür ist, dass
die Auffahrwarnung im Fahrzeugper‐
sonalisierungsmenü 3 127 aktiviert
ist bzw. nicht über die Taste V deak‐
tiviert wurde (systemabhängig, siehe
unten).
Je nach Ausstattung des Fahrzeugs
sind zwei verschiedene Ausführun‐
gen der Auffahrwarnung verfügbar:
■ Auffahrwarnsystem mit
Radarsystem
bei Fahrzeugen mit adaptivem Ge‐
schwindigkeitsregler 3 186.
■ Auffahrwarnsystem mit
Frontkamera
bei Fahrzeugen ohne oder mit nor‐
malem Geschwindigkeitsregler
3 183.
Auffahrwarnsystem mit
Radarsystem
Mit Hilfe des Radarsensors hinter
dem Kühlergrill erkennt das System
Fahrzeuge direkt vor Ihnen (in dersel‐ ben Spur) in einem Abstand von bis
zu 150 m.
Aktivierung
Die Auffahrwarnung wird automatisch
beim Überschreiten der Schrittge‐
schwindigkeit aktiviert, sofern
Automatische Kollisionsvorbereitung
im Fahrzeugpersonalisierungsmenü
nicht deaktiviert ist 3 127.
Auswahl der Warnempfindlichkeit
Die Warnempfindlichkeit kann auf
nah, mittel oder weit eingestellt wer‐
den.