sensor OPEL INSIGNIA BREAK 2018 Betriebsanleitung (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: OPEL, Model Year: 2018, Model line: INSIGNIA BREAK, Model: OPEL INSIGNIA BREAK 2018Pages: 345, PDF-Größe: 9.32 MB
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Fahren und Bedienung223Wenn das System manuell deaktiviert
wird, erlischt die LED in der Taste und im Driver Information Center wird
Parkassistent ausgeschaltet ange‐
zeigt.
Nach einer manuellen Deaktivierung
wird die Heck-Einparkhilfe wieder
aktiviert, wenn r gedrückt oder der
Rückwärtsgang eingelegt wird.
Das vollständige System kann manu‐ ell über das Fahrzeugpersonalisie‐
rungsmenü im Info-Display deakti‐
viert werden. Es bleibt daraufhin den gesamten Zündzyklus bzw. bis zur
erneuten Aktivierung über das Perso‐
nalisierungsmenü deaktiviert. Fahr‐
zeugpersonalisierung 3 132.
Störung
Im Falle einer Fehlfunktion oder einer
vorübergehenden Systemstörung,
z. B. aufgrund eines hohen
Geräuschpegels von außen oder
anderer Störfaktoren, wird im Driver
Information Center eine Meldung
eingeblendet.
Fahrzeugmeldungen 3 130.Erweiterte Einparkhilfe9 Warnung
Der Fahrer trägt die volle Verant‐
wortung für das Akzeptieren der vom System vorgeschlagenen
Parklücke und für das Einparkma‐ növer.
Beim Nutzen der erweiterten
Einparkhilfe stets die gesamte
Fahrzeugumgebung überprüfen
und im Auge behalten.
Die erweiterte Einparkhilfe misst
geeignete Parklücken beim Vorbei‐
fahren ab, berechnet den Einparkweg und lenkt das Fahrzeug dann auto‐
matisch in die Längs- bzw. Querpar‐
klücke.
Die Anweisungen werden im Driver
Information Center 3 116 oder - je
nach Ausführung - im Info-Display
3 125 angezeigt und durch akusti‐
sche Signale ergänzt.
Bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe
muss der Fahrer Gas geben, brem‐
sen und schalten. Das Lenken erfolgt automatisch.
Bei Fahrzeugen mit Automatikge‐
triebe muss der Fahrer Gas geben
und schalten. Bremsen und Lenken
erfolgen automatisch.
Die erweiterte Einparkhilfe ist immer
mit der Front-Heck-Einparkhilfe
kombiniert. Beide Systeme nutzen dieselben Sensoren im vorderen und
hinteren Stoßfänger.
Das System besteht aus jeweils
sechs Ultraschall-Parksensoren im
vorderen und hinteren Stoßfänger.
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Fahren und Bedienung227Entfernen des Gegenstands wird das
Einparkmanöver fortgesetzt. Das
System wird deaktiviert, wenn der
Gegenstand nicht entfernt wird.
( gedrückt halten, um das System
zu aktivieren und nach einer neuen Parklücke zu suchen.
Grundlegende Hinweise zu
Einparkhilfesystemen9 Warnung
Unterschiedlich reflektierende
Oberflächen von Gegenständen
oder Kleidung sowie externe
Schallquellen können unter
besonderen Umständen zur Nicht‐ erkennung von Hindernissen
durch das System führen.
Besondere Vorsicht gilt bei niedri‐
gen Gegenständen, die den unte‐ ren Teil des Stoßfängers beschä‐
digen können.
Achtung
Die Funktion des Systems kann eingeschränkt sein, wenn die
Sensoren verdeckt sind, z. B.
durch Eis oder Schnee.
Die Leistung des Einparkhilfesys‐
tems kann durch hohe Lasten
beeinträchtigt sein.
Besondere Bedingungen gelten,
wenn größere Fahrzeuge in der
Nähe sind (z. B. Geländefahr‐
zeuge, Minivans, Lieferwagen).
Die Erkennung von Hindernissen
und korrekte Abstandsanzeige im
oberen Bereich solcher Fahr‐
zeuge kann nicht garantiert
werden.
Gegenstände mit einer sehr klei‐
nen reflektierenden Fläche, wie
schmale Gegenstände oder
weiche Materialien, werden vom
System möglicherweise nicht
erkannt.
Die Einparkhilfe erfasst keine
Objekte außerhalb ihres Erfas‐
sungsbereichs.
Hinweis
Es kann vorkommen, dass der
Sensor aufgrund von Echostörun‐
gen durch Geräusche von außen
oder mechanische Ausrichtungsfeh‐
ler ein nicht vorhandenes Objekt
meldet (von Zeit zu Zeit können
Fehlwarnungen auftreten).
Sicherstellen, dass das vordere
Kennzeichen korrekt montiert ist
(nicht verbogen und kein Spalt zum
Stoßfänger auf der linken oder rech‐ ten Seite) und die Sensoren fest
positioniert sind.
Nach dem Einleiten eines Einpark‐
manövers reagiert die erweiterte
Einparkhilfe möglicherweise nicht
auf Änderungen in der verfügbaren
Parklücke. Das System kann unter
Umständen Eingänge, Einfahrten,
Höfe oder sogar Kreuzungen als
Parklücke identifizieren. Nach dem
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228Fahren und BedienungEinlegen des Rückwärtsgangs star‐
tet das System mit dem Einparkma‐
növer. Darauf achten, dass die
vorgeschlagene Parklücke auch wirklich verfügbar ist.
Niedrige Bordsteine und Oberflä‐
chenunebenheiten, etwa auf
Baustellen, werden vom System
nicht erkannt. Der Fahrer trägt die
volle Verantwortung.
Hinweis
Neue Fahrzeuge müssen bei der
ersten Nutzung kalibriert werden.
Um eine optimale Einparkführung zu gewährleisten, ist zuvor eine Fahr‐
leistung von etwa 10 km auf einer Strecke mit einigen Kurven erforder‐
lich.
Das System ist für die ab Werk
montierten Räder kalibriert. Die
Einparkleistung ändert sich bei
anderen Rad- oder Reifengrößen.
Toter-Winkel-Assistent Die Funktion „Toter-Winkel-
Warnung“ erkennt Objekte, die sich
rechts oder links vom Fahrzeug im
toten Winkel befinden. Das System
zeigt in den beiden Außenspiegelneine visuelle Warnung an, wenn
Objekte erkannt werden, die in den
Innen- oder Außenspiegeln mögli‐
cherweise nicht sichtbar sind.
Die Radarsensoren der Toter-Winkel-
Warnung befinden sich im hinteren
Stoßfänger.9 Warnung
Die Toter-Winkel-Warnung ersetzt
nicht den Blick des Fahrers.
Folgendes erkennt das System
nicht:
● Fahrzeuge, die sich außerhalb des toten Winkels befinden und
sich möglicherweise schnell
nähern
● Fußgänger, Fahrradfahrer und Tiere
Vor dem Spurwechsel immer alle
Außenspiegel überprüfen, nach
hinten blicken und den Blinker
verwenden.
Wenn das System im Vorwärtsfahren während eines Überholvorgangs ein
Fahrzeug im toten Winkel erkennt,
leuchtet im jeweiligen Außenspiegel
das gelbe Warnsymbol B auf. Setzt
der Fahrer dann den Blinker, beginnt
das Warnsymbol B gelb zu blinken,
um ihn vor einem Spurwechsel zu
warnen.
Hinweis
Wenn das überholende Fahrzeug mindestens 10 km/h schneller als
das überholte Fahrzeug ist, leuchtet das Warnsymbol B im jeweiligen
Außenspiegel möglicherweise nicht auf.
Beim Starten des Fahrzeugs leuchten die Anzeigen in beiden Außenspie‐geln kurz auf, um den Betrieb des
Systems anzuzeigen.
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Fahren und Bedienung229
Bei Fahrzeugen mit Spurwechselas‐
sistent 3 230 erscheint in den Spie‐
geln das Symbol F.
Ausschalten Die Toter-Winkel-Warnung kann im
Fahrzeugpersonalisierungsmenü im Info-Display aktiviert und deaktiviert
werden.
Fahrzeugpersonalisierung 3 132.
Info-Display 3 125.
Die Deaktivierung wird durch eine
Meldung im Driver Information Center angezeigt.
Erkennungsbereich
Der Erkennungsbereich beginnt beimhinteren Stoßfänger und reicht ca.
drei Meter nach hinten und zur Seite.
Höhenmäßig wird ein Bereich
zwischen etwa einem halben und
zwei Metern über dem Boden abge‐
deckt.
Bei Ziehen eines Anhängers oder bei
befestigtem Fahrradträger wird das
System deaktiviert.
Die Toter-Winkel-Warnung ist so
ausgelegt, dass unbewegte Gegen‐
stände wie Leitplanken, Pfosten,
Bordkanten, Mauern oder Balken
ignoriert werden. Parkende oder
entgegenkommende Fahrzeuge
werden nicht erkannt.
Grenzen des Systems
Gelegentliche Fehlwarnungen
können unter normalen Bedingungen
auftreten und vermehren sich bei
nasser Witterung.Das System funktioniert unter folgen‐ den Umständen eventuell nicht
ordnungsgemäß:
● Die Sensoren sind durch Eis, Schnee, Matsch, Aufkleber,
Magnete, Blech oder andere
Hindernisse verdeckt.
● Fahren bei Starkregen.
● Das Fahrzeug war in einem Unfall verwickelt oder die Umge‐
bung des Sensors ist beschädigt
oder wurde nicht sachgemäß
repariert.
● Extreme Temperaturschwankun‐
gen.
● Anhängerbetrieb
Bei einer Störung des Systems bzw.
wenn es aufgrund zeitweiliger
Umstände nicht funktioniert, leuchten
die Symbole in den Spiegeln perma‐
nent. Gleichzeitig wird eine Meldung
im Driver Information Center ange‐
zeigt. Hilfe einer Werkstatt in
Anspruch nehmen.
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230Fahren und BedienungSpurwechselassistent
Zusätzlich zum Toter-Winkel-Assis‐
tenten 3 228 erkennt der Spurwech‐
selassistent auch Fahrzeuge, die sich Ihrem Fahrzeug schnell auf angrenz‐
enden Fahrspuren annähern.
Fahrzeuge mit Spurwechselassistent
verfügen immer auch über einen
Toter-Winkel-Assistenten.
Das System zeigt eine visuelle
Warnung im betreffenden Außen‐
spiegel an, wenn es sich von hinten
schnell annähernde Fahrzeuge
erkennt.
Die Radar-Abstandssensoren befin‐
den sich im hinteren Stoßfänger.9 Warnung
Der Spurwechselassistent ersetzt
nicht den Blick des Fahrers.
Vor dem Spurwechsel immer alle
Außenspiegel überprüfen, nach
hinten blicken und den Blinker
verwenden.
Erkennt das System ein Fahrzeug,
das sich sehr schnell von hinten
nähert, leuchtet das gelbe Warnsym‐
bol F im betreffenden Außenspie‐
gel auf. Setzt der Fahrer dann den
Blinker, beginnt das Warnsymbol
F gelb zu blinken, um ihn vor einem
Spurwechsel zu warnen.
Der Spurwechselassistent ist bei
jeder Geschwindigkeit aktiv.
Beim Starten des Fahrzeugs leuchten die Anzeigen in beiden Außenspie‐
geln kurz auf, um den Betrieb des
Systems anzuzeigen.
Erkennungsbereich
Die Sensoren des Systems decken
einen parallelen Bereich von ca.
3,5 m an beiden Fahrzeugseiten und
bei der Toter-Winkel-Warnung (A) ca.
3 m nach hinten, beim Spurwechse‐
lassistenten (B) ca. 50 m nach hinten
in parallelen Fahrspuren ab. Die
Zonen beginnen am jeweiligen
Außenspiegel. Höhenmäßig wird ein
Bereich zwischen etwa 0,5 m und
2 m über dem Boden abgedeckt.
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Fahren und Bedienung231AusschaltenDer Spurwechselassistent kann im
Fahrzeugpersonalisierungsmenü im Info-Display aktiviert und deaktiviert
werden.
Fahrzeugpersonalisierung 3 132.
Info-Display 3 125.
Das System wird beim Ziehen eines
Anhängers deaktiviert.
Die Deaktivierung wird durch eine
Meldung im Driver Information Center angezeigt.
Grenzen des Systems
Gelegentliche Fehlalarme können im
normalen Betrieb und in engen
Kurven auftreten. Bei besonderen
Witterungsbedingungen (Regen,
Hagel usw.) kann das System vorü‐
bergehende Fehlwarnungen zu
Objekten im toten Winkel ausgeben.
Beim Fahren auf nasser Fahrbahn
oder beim Wechsel von einem trocke‐
nen in einen nassen Bereich kann dieKontrollleuchte F aufleuchten, weil
das hochspritzende Wasser unter
Umständen als Gegenstand erkannt wird. Die Kontrollleuchte F kannauch bei Leitplanken, Verkehrszei‐
chen, Bäumen, Büschen und ande‐
ren unbeweglichen Objekten
aufleuchten. Dies ist Teil der norma‐
len Funktionsweise. Es ist kein
Service erforderlich.
Das System funktioniert unter folgen‐
den Umständen eventuell nicht
ordnungsgemäß:
● Die Sensoren sind durch Eis, Schnee, Matsch, Aufkleber,
Magnete, Blech oder andere
Hindernisse verdeckt.
● Fahren bei Starkregen.
● Das Fahrzeug war in einem Unfall verwickelt oder die Umge‐
bung des Sensors ist beschädigt
oder wurde nicht sachgemäß
repariert.
● Extreme Temperaturschwankun‐
gen.
● Anhängerbetrieb
Bei einer Störung des Systems bzw.
wenn das System aufgrund vorüber‐
gehender Umstände nicht funktio‐
niert, wird eine Meldung im Driver
Information Center angezeigt. Hilfe
einer Werkstatt in Anspruch nehmen.Hinweis
Im Anschluss an die Produktion ist
eine Kalibrierung des Systems erfor‐ derlich. Für optimale Fahrwerte
möglichst bald auf einer geraden Schnellstraße mit Objekten wie
z. B. Leitplanken und anderen
Hindernissen am Fahrbahnrand
fahren.
Rundumsichtsystem
Das System kann beinahe eine 360°-
Ansicht der Fahrzeugumgebung im
Info-Display wie aus der Vogelper‐
spektive anzeigen.
Das System arbeitet mit vier Kame‐
ras:
● Rückfahrkamera, installiert in der
Heckklappe
● Frontkamera, installiert im Front‐ grill unter dem Emblem
● Seitenkameras an der Unterseite
der beiden Außenspiegel.
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232Fahren und Bedienung
Der Bildschirm des Info-Displays ist
geteilt: Links wird eine Draufsicht des Fahrzeugs angezeigt, rechts eine
Ansicht von vorn oder von hinten, je
nach eingelegtem Gang. Die Park‐
sensoren ergänzen die angezeigten
Informationen.
Einschalten Das Rundumsichtsystem wird wie
folgt aktiviert:
● Einlegen des Rückwärtsgangs
● Berühren des Kamerasymbols ë im Info-Display
● Zu dichtes Auffahren auf ein Objekt voraus
Funktionen
Rückansicht
Die Rückansicht zeigt auf der rechten Bildschirmseite eine Ansicht des
Bereichs hinter dem Fahrzeug, wenn
der Rückwärtsgang eingelegt wird.
Gegebenenfalls erscheint ein Warn‐ dreieck 9 auf dem Display, wenn die
hinteren Sensoren der Einparkhilfe
Hindernisse erkannt haben. Dieses
Dreieck wechselt von Gelb zu Rot
und wird mit abnehmendem Abstand
zum Objekt größer.
Beim Schalten aus dem Rückwärts‐ gang in einen anderen Gang wird
nach einer kurzen Verzögerung
wieder der frühere Inhalt im Info-
Display angezeigt. Zur schnelleren
Rückkehr zu den zuvor angezeigten
Inhalten auf das Kamerasymbol im
Info-Display drücken. Das Panora‐
masystem wird auch beim Fahren in
einem Vorwärtsgang über 11 km/h
deaktiviert.Surround View
Surround View zeigt neben dem Bild
der Front- oder Heckkamera im Info-
Display ein Abbild der Fahrzeugum‐ gebung von oben an.
Frontansicht
In der Frontansicht wird auf der rech‐
ten Bildschirmseite ein Abbild des
Bereichs vor dem Fahrzeug ange‐
zeigt. Die Anzeige erscheint nach
dem Schalten vom Rückwärts- in
einen Vorwärtsgang oder nach
Berühren des Kamerasymbols im
Info-Display. Die Frontansicht zeigt
außerdem automatisch Gegenstände an, die innerhalb von 30 cm erkannt
werden. Die Frontansicht wird nur bei
Geschwindigkeiten bis 11 km/h in
einem Vorwärtsgang angezeigt.
Ausschalten Das Rundumsichtsystem wird wie
folgt deaktiviert:
● Fahren mit mehr als 11 km/h
● Berühren des Kamerasymbols ë im Info-Display
● Schalten in den Leerlauf oder P beim Automatikgetriebe.
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234Fahren und Bedienunggehalten werden. Objektive mit
Wasser abspülen und mit einem
weichen Tuch trockenwischen.
Objektive nicht mit einem Dampf-
oder Hochdruckstrahler reinigen.
Das Rundumsichtsystem funktioniert
eventuell unter folgenden Umständen nicht ordnungsgemäß:
● Geringe Umgebungshelligkeit.
● Die Sonne oder ein Scheinwerfer
sind direkt auf die Objektive
gerichtet.
● Bei Nachtfahrten.
● Bei witterungsbedingt schlechter Sicht, z. B. bei Nebel, Regen
oder Schneefall.
● Die Kameraobjektive sind von Schnee, Eis, Matsch, Schlamm
oder Schmutz verdeckt.
● Anhängerbetrieb.
● Das Fahrzeug hatte einen Unfall.
● Extreme Temperaturschwankun‐
gen.
Rückfahrkamera
Die Rückfahrkamera unterstützt den
Fahrer beim Rückwärtsfahren, indem sie auf dem Display eine Ansicht des
Bereichs hinter dem Fahrzeug
anzeigt.
Die Kameraansicht wird im Info-
Display angezeigt.9 Warnung
Die Rückfahrkamera ersetzt nicht
den Blick des Fahrers. Beachten
Sie, dass Gegenstände, die sich
außerhalb des Kamerasichtfelds
bzw. des Erkennungsbereichs des Sensors der Einparkhilfe befin‐
den, nicht angezeigt werden. Dies gilt beispielsweise für Objekte
unterhalb des Stoßfängers oder
unter dem Fahrzeug.
Beim Rückwärtsfahren oder
Einparken nicht ausschließlich auf
die Rückfahrkamera vertrauen.
Vor dem Anfahren die Umgebung
des Fahrzeugs überprüfen.
Einschalten
Die Rückfahrkamera wird beim Einle‐
gen des Rückwärtsgangs automa‐
tisch eingeschaltet.
Funktionen
Die Kamera ist zwischen den Kenn‐
zeichenleuchten montiert.
Page 238 of 345

236Fahren und Bedienung8''-Colour-Info-Display: Die Aktivie‐rung bzw. Deaktivierung der opti‐
schen Führungslinien und Warnsym‐
bole kann im Menü Einstellungen im
Info-Display geändert werden.
Wählen Sie relevante Einstellung in
Einstellung , I Rückfahrkamera an.
Info-Display 3 125.
Fahrzeugpersonalisierung 3 132.
Grenzen des Systems
Unter folgenden Umständen arbeitet
die Rückfahrkamera möglicherweise
nicht ordnungsgemäß:
● Geringe Umgebungshelligkeit.
● Die Sonne oder ein Scheinwerfer
sind direkt auf die Objektive
gerichtet.
● Bei Nachtfahrten.
● Bei witterungsbedingt schlechter Sicht, z. B. bei Nebel, Regen
oder Schneefall.
● Die Kameraobjektive sind von Schnee, Eis, Matsch, Schlamm
oder Schmutz verdeckt. Objektiv
reinigen, mit Wasser abspülen
und mit einem weichen Tuch
abwischen.● Anhängerbetrieb.
● Unfallschäden am Fahrzeug‐ heck.
● Extreme Temperaturschwankun‐
gen.
Störungsmeldungen werden zusam‐
men mit dem Symbol 9 in der ober‐
sten Zeile des Info-Displays ange‐
zeigt.
Hinterer Querverkehr-Assistent
Der Hinterer Querverkehr-Assistent
warnt zusätzlich zur Rückfahrkamera 3 234 beim Rückwärtsfahren vor
querenden Fahrzeugen von links
oder rechts. Wenn Querverkehr
erkannt wird und die Rückfahrkamera
aktiviert ist, erscheint im Colour-Info-
Display ein Warndreieck mit einem
Richtungspfeil K, der die Richtung
des Querverkehrs anzeigt. Außer‐
dem ertönen aus den Lautsprechern
der betreffenden Seite
drei Pieptöne.
Die Radar-Abstandssensoren befin‐
den sich im hinteren Stoßfänger.
9 Warnung
Der Hinterer Querverkehr-Assis‐
tent ersetzt nicht den Blick des
Fahrers. Gegenstände, die sich
außerhalb des Erkennungsbe‐
reichs der Sensoren befinden, wie
z. B. unter dem Stoßfänger oder
unter dem Fahrzeug, werden nicht angezeigt.
Fußgänger, Kinder oder Tiere
werden nicht erkannt.
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Fahren und Bedienung237Schauen Sie beim Rückwärtsfah‐
ren nicht ausschließlich auf das
Info-Display und überprüfen Sie
die Umgebung hinter dem Fahr‐
zeug und um das Fahrzeug
herum, bevor Sie rückwärtsfah‐
ren.
Einschalten
Der Hinterer Querverkehr-Assistent
wird automatisch zusammen mit der
Rückfahrkamera aktiviert, wenn der
Rückwärtsgang eingelegt wird.
Erkennungsbereich
Die Sensoren des Systems decken
einen Bereich von ca. 20 m 90° seit‐
lich links oder rechts hinter dem Fahr‐ zeug ab. Der hintere Querverkehr-
Assistent ist bis 10 km/h aktiv und
warnt bei einer Geschwindigkeit
zwischen 0 und 36 km/h.
Ausschalten Der Hinterer Querverkehr-Assistent
wird zusammen mit der Rückfahrka‐
mera ausgeschaltet, wenn eine
bestimmte Geschwindigkeit vorwärts
überschritten wird oder wenn der
Rückwärtsgang ca. 10 Sekunden
lang nicht eingelegt ist.
Der hintere Querverkehr-Assistent
kann im Fahrzeugpersonalisierungs‐ menü im Info-Display aktiviert und
deaktiviert werden.
Fahrzeugpersonalisierung 3 132.
Info-Display 3 125.
Das System wird beim Ziehen eines
Anhängers deaktiviert.
Die Deaktivierung wird durch eine
Meldung im Driver Information Center angezeigt.Grenzen des Systems
Das System funktioniert unter folgen‐ den Umständen eventuell nicht
ordnungsgemäß:
● Die Sensoren sind durch Eis, Schnee, Matsch, Aufkleber,
Magnete, Blech oder andere
Hindernisse verdeckt.
● Fahren bei Starkregen.
● Das Fahrzeug war in einem Unfall verwickelt oder die Umge‐
bung des Sensors ist beschädigt
oder wurde nicht sachgemäß
repariert.
● Extreme Temperaturschwankun‐
gen.
● Anhängerbetrieb
Bei einer Störung des Systems bzw.
wenn das System aufgrund vorüber‐
gehender Umstände nicht funktio‐
niert, wird eine Meldung im Driver
Information Center angezeigt. Hilfe
einer Werkstatt in Anspruch nehmen.