sensor OPEL KARL 2016.5 Betriebsanleitung (in German)
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156FahrzeugwartungNr.Stromkreis1Onstar2Klimaanlage3Instrumententafel4Getriebesteuergerät5Infotainment6Kontrolleinheit Karosserie7Heck-Einparkhilfe8Diagnoseanschluss9Elektrische Lenkradsperre10Sensor- und Diagnosemodul11DC-Wandler12–13Elektronisches Mauterfassungs‐
system14Lineare Spannungsquelle15Zentralverriegelung/Zündan‐
lage16ZündanlageNr.Stromkreis17Auffahrwarnung18Instrumententafel19Anzeige Auffahrwarnung20Leuchtweitenregulierung21Elektrische Fensterbetätigung,
vorne22Elektrische Fensterbetätigung,
hinten23–24Modul automatisiertes Schaltge‐ triebe25Zubehörsteckdose26Schiebedach27–28Kontrolleinheit Karosserie 829Kontrolleinheit Karosserie 730Kontrolleinheit Karosserie 631Kontrolleinheit Karosserie 5Nr.Stromkreis32Kontrolleinheit Karosserie 433Kontrolleinheit Karosserie 334Kontrolleinheit Karosserie 235Kontrolleinheit Karosserie 1
–36Zündanlage37LED der Fernbedienung am
Lenkrad38–39Logistik/DC-Wandler40Elektrische Fensterbetätigung,
Fahrer41Gebläse42Sitzheizung, vorn43Klimaanlagenmodul44Lenkradheizung45Kontrolleinheit Karosserie 2
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Fahrzeugwartung161Wenn w bei niedrigeren Temperatu‐
ren aufleuchtet und während der
Fahrt nach einiger Zeit erlischt, kann
dies auf einen zunehmend nachlas‐
senden Reifendruck hindeuten. Rei‐
fendruck prüfen.
Fahrzeugmeldungen 3 82.
Wenn der Reifendruck verringert oder
erhöht werden muss, Zündung aus‐
schalten.
Nur Räder mit Reifendrucksensoren
montieren. Andernfalls wird der Rei‐
fendruck nicht korrekt angezeigt und
w leuchtet durchgehend.
Das Reserverad verfügt über keine
Drucksensoren. Für diese Reifen ist
das Reifendruck-Kontrollsystem nicht
aktiv. Kontrollleuchte w leuchtet auf.
Für die übrigen drei Reifen ist das
System weiterhin in Betrieb.
Der Gebrauch im Handel erhältlicher
flüssiger Reifenreparatursets kann zu
Funktionsstörungen des Systems
führen. Es dürfen vom Hersteller zu‐
gelassene Reparatursätze verwen‐
det werden.Durch die Verwendung von elektroni‐
schen Geräten oder die Nähe zu An‐
lagen, die ähnliche Wellenfrequen‐
zen nutzen, kann das Reifendruck-
Kontrollsystem gestört werden.
Jedes Mal, wenn die Reifen ersetzt
werden, müssen die Sensoren des
Reifendruck-Kontrollsystems demon‐
tiert und gewartet werden. Beim ver‐
schraubten Sensor den Ventilkörper
und den Dichtring ersetzen. Beim ge‐ clipsten Sensor den kompletten Ven‐
tilschaft ersetzen.
Beladungszustand des
Fahrzeugs
Den Reifendruck gemäß dem Reifen‐ hinweisschild bzw. der Reifendruck‐
tabelle 3 191 an die Beladung an‐
passen und im Driver Information
Center im Menü Reifenbelastung im
Fahrzeug Informationsmenü die ent‐
sprechende Einstellung auswählen
3 75 . Diese Einstellung gilt als Bezug
für die Reifendruckwarnungen.
Das Menü Reifenbelastung wird nur
angezeigt, wenn das Fahrzeug steht
und die Parkbremse betätigt ist. BeiFahrzeugen mit Automatikgetriebe
muss sich der Wählhebel in Stellung
P befinden.
Auswählen:
● Lo für Komfort-Reifendruck mit
bis zu 3 Insassen.
● Eco für Eco-Reifendruck mit bis
zu 3 Insassen.
● Hi bei voller Beladung.
Anpassung der
Reifendrucksensoren
Jeder Reifendrucksensor hat einen
einmaligen Identifizierungscode.
Nach dem Umsetzen der Reifen, dem
Austausch des kompletten
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162FahrzeugwartungRadsatzes oder einzelner oder meh‐rerer Reifendrucksensoren muss der
Identifizierungscode an die neue Rei‐ fen-/Radposition angepasst werden.
Die Reifendrucksensor-Anpassung
ist auch nach dem Ersetzen eines Re‐
servereifens durch einen Straßenrei‐
fen mit Reifendrucksensor durchzu‐
führen.
Die Störungsleuchte w und die Warn‐
meldung oder der Code sollten beim
nächsten Zündzyklus erlöschen. Die
Sensoren werden mit einem Anlern‐
werkzeug in dieser Reifenfolge an die Radpositionen angepasst: linkes Vor‐
derrad, rechtes Vorderrad, rechtes
Hinterrad, linkes Hinterrad. Der Blin‐
ker an der jeweils aktiven Position
leuchtet auf, bis der Sensor neu ab‐
gestimmt ist.
Wenden Sie sich zwecks Wartung
oder Erwerb eines Anlernwerkzeugs
an eine Werkstatt. Die Abstimmung
der ersten Radposition dauert zwei
Minuten, die Abstimmung aller vier
Radpositionen insgesamt fünf Minu‐
ten. Wenn der Vorgang länger dauert,wird die Abstimmung abgebrochen
und Sie müssen wieder von vorne be‐
ginnen.
Zum Anpassen der Reifendrucksen‐
soren gehören:
1. Die Parkbremse anziehen.
2. Zündung einschalten.
3. Bei Fahrzeugen mit automatisier‐ tem Schaltgetriebe: Bremspedal
drücken und gedrückt halten. Den Wählhebel in Stellung N bewegen
und dort fünf Sekunden halten, bis im Driver Information Center P an‐
gezeigt wird. P zeigt an, dass der
Sensorabgleich gestartet werden
kann.
Bei Fahrzeugen mit Schaltge‐
triebe: Leerlauf einlegen.
4. Über das MENU am Blinkerhebel
das Fahrzeug Informationsmenü
im Driver Information Center an‐
wählen.
5. Blättern Sie mit dem Daumenrad zum Reifendruckmenü.6. Auf SET/CLR drücken, um den
Sensorabgleich zu starten. Eine
Meldung muss eingeblendet wer‐
den, die eine Bestätigung des
Vorgangs anfordert.
7. Erneut auf SET/CLR drücken, um
die Auswahl zu bestätigen. Zwei
Huptöne zeigen an, dass sich der Empfänger im Anlernmodus be‐
findet.
8. Mit dem linken Vorderrad begin‐ nen.
9. Das Anlernwerkzeug in der Nähe des Ventilschafts gegen die Rei‐
fenflanke halten. Dann den Knopf
drücken, um den Reifendrucksen‐ sor zu aktivieren. Ein Hupsignal‐
ton bestätigt, dass der Identifizie‐
rungscode des Sensors auf diese Radposition abgestimmt wurde.
10. Zum rechten Vorderrad gehen und den Vorgang in Schritt 9 wie‐derholen.
11. Zum rechten Hinterrad gehen und
den Vorgang in Schritt 9 wieder‐
holen.
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Fahrzeugwartung16312. Zum linken Hinterrad gehen undden Vorgang in Schritt 9 wieder‐
holen. Zwei Huptöne zeigen an,
dass der Identifizierungscode auf
das linke Hinterrad abgestimmt
und die Abstimmung der Reifen‐
drucksensoren abgeschlossen
wurde.
13. Zündung ausschalten.
14. Alle vier Reifen mit dem empfoh‐ lenen Reifendruck gemäß Reifen‐
informationsaufkleber aufpum‐
pen.
15. Sicherstellen, dass der Status der
Beladung dem ausgewähltem
Druck entspricht 3 75.
Profiltiefe Profiltiefe regelmäßig kontrollieren.
Reifen sollten aus Sicherheitsgrün‐
den bei einer Profiltiefe von 2-3 mm
(bei Winterreifen 4 mm) ausgetauscht
werden.
Aus Sicherheitsgründen wird emp‐
fohlen, dass die Profiltiefe der Reifen
einer Achse um nicht mehr als 2 mm
variiert.
Die gesetzlich zulässige Mindestpro‐
filtiefe (1,6 mm) ist erreicht, wenn das Profil bis zu einem Verschleißanzei‐
ger (TWI = Tread Wear Indicator) ab‐
gefahren ist. Deren Lage wird durch
Markierungen an der Reifenflanke
angezeigt.
Reifen altern, auch wenn sie nicht ge‐
fahren werden. Wir empfehlen, die
Reifen nach 6 Jahren zu ersetzen.
Reifenumrüstung
Bei Verwendung anderer als den
werkseitig montierten Reifengrößen
müssen gegebenenfalls der Tacho‐
meter und der Nenndruck umpro‐
grammiert und Änderungen am Fahr‐ zeug vorgenommen werden.
Nach Umrüstung auf andere Reifen‐
größen Aufkleber für Reifendrücke
ersetzen lassen.9 Warnung
Der Gebrauch nicht geeigneter
Reifen oder Felgen kann zu Unfäl‐ len und zum Erlöschen der Be‐
triebserlaubnis führen.
Radabdeckungen
Es dürfen nur für das jeweilige Fahr‐
zeug werksseitig freigegebene Rad‐ abdeckungen und Reifen verwendet
werden, die allen relevanten Anforde‐ rungen für die jeweiligen Rad- undReifenkombinationen entsprechen.
Werden keine werkseitig zugelasse‐
nen Radabdeckungen und Reifen
verwendet, dürfen die Reifen keinen
Felgenschutzwulst aufweisen.
Radabdeckungen dürfen die Kühlung
der Bremsen nicht beeinträchtigen.