Sicherung OPEL ZAFIRA B 2014 Betriebsanleitung (in German)
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72Stauraum
Sitzreihe eingeklappt sein 3 52 und
die Sicherheitsgurte am Fahrzeugbo‐
den ausgehängt sein. Gelöste Gurt‐
haken an den Magneten der Gurthal‐ ter befestigen 3 56.
Verzurrösen
Verzurrösen dienen zum Sichern von
Gegenständen gegen Verrutschen
z. B. mit Verzurrgurten, Gepäcknetz
oder Sicherheitsnetz.
Die Ösen zur Befestigung der lösba‐
ren Sicherheitsgurte dürfen nicht als
Verzurrösen verwendet werden.
Die Sicherheitsgurte der dritten Sitz‐
reihe dürfen niemals zum Sichern von
Ladung verwendet werden.
Gepäckraumgestaltung
Der FlexOrganizer ist ein flexibles
System zur Unterteilung des Lade‐
raums oder zur Sicherung von La‐
dung.
Das System besteht aus
■ Adaptern,
■ Variablem Trennnetz,
■ Netztaschen,
■ Haken.
Die Komponenten werden in jeweils
zwei Schienen in den Seitenwänden
unter Verwendung von Adaptern und Haken montiert. Das Trennnetz kann
auch direkt vor der Hecktür montiert
werden.
Variables Trennnetz
Jeweils einen Adapter in jede
Schiene einsetzen: Griffplatte auf‐
klappen, Adapter in obere und untere
Nut der Schiene einsetzen, in ge‐
wünschte Position bringen. Griffplatte zum Arretieren des Adapters nachoben schwenken. Vor Einsetzen in
die Adapter müssen die Stangen des
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Fahrzeugwartung1599Gefahr
Zündanlage und Xenon-Schein‐
werfer arbeiten mit sehr hoher
Spannung. Nicht berühren.
Zum leichteren Erkennen sind die
Verschlussdeckel zum Nachfüllen
von Motoröl, Kühlmittel und Wasch‐
flüssigkeit sowie der Griff des Öl‐
messstabs gelb.
Motorhaube Öffnen
Entriegelungshebel ziehen und in die
Ausgangsposition zurückführen.
Sicherungsgriff hochdrücken und Mo‐
torhaube öffnen.
Lufteinlass 3 127.
Motorhaube abstützen.
Schließen
Vor dem Schließen der Motorhaube
die Stütze in die Halterung drücken.
Motorhaube absenken, ins Schloss
fallen lassen und Verriegelung prü‐
fen. Sicherstellen, dass die Motor‐
haube eingerastet ist.
Motoröl Den Motorölstand regelmäßig von
Hand kontrollieren, um Motorschä‐
den zu verhindern. Sicherstellen,
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172FahrzeugwartungElektrische AnlageSicherungen
Ersatz entsprechend der Beschrif‐
tung auf der defekten Sicherung
durchführen.
Im Fahrzeug befinden sich zwei Si‐
cherungskästen: Im Laderaum links
hinter einer Abdeckung und vorn links im Motorraum.
Reservesicherungen in Sicherungs‐
kasten Version B im Laderaum auf‐
bewahren. Abdeckung öffnen 3 176.
Vor Auswechseln einer Sicherung be‐
treffenden Schalter und Zündung
ausschalten.
Eine defekte Sicherung ist am durch‐
gebrannten Schmelzfaden erkenn‐
bar. Sicherung nur dann ersetzen,
wenn die Ursache für die Störung be‐
hoben wurde.
Einige Funktionen können durch
mehrere Sicherungen abgesichert
sein.
Sicherungen können auch ohne Vor‐
handensein einer Funktion einge‐
steckt sein.
Sicherungszieher
Im Sicherungskasten des Laderaums kann ein Sicherungszieher unterge‐
bracht sein.
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Fahrzeugwartung173
Sicherungszieher von oben oder seit‐lich auf die verschiedenen Ausführun‐
gen von Sicherungen stecken und Si‐
cherung herausziehen.
Sicherungskasten im
Motorraum
Schraubendreher bis zum Anschlag
in Öffnungen stecken und zur Seite
schwenken. Deckel nach oben klap‐ pen und abnehmen.
Beim Wiederanbringen den Deckel
zunächst links ansetzen und dann
nach unten klappen. Darauf achten,
dass der Deckel hörbar einrastet.
Je nach Ausführung des Sicherungs‐
kastens im Laderaum gibt es für die
Sicherungen in diesem Sicherungs‐
kasten zwei unterschiedliche Bele‐
gungsvarianten 3 176.
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174Fahrzeugwartung
Sicherungsbelegungen in
Verbindung mit
Sicherungskasten im Laderaum Version ANr.Stromkreis1ABS2ABS3Innenraumgebläse elektroni‐
sche Klimatisierungsautomatik4Innenraumgebläse Heizung und
Klimaanlage5Kühlergebläse6Kühlergebläse7Zentralverriegelung8Waschanlage Windschutz‐
scheibe und Heckscheibe9Heizbare Heckscheibe, heiz‐
barer Außenspiegel10Diagnosestecker11InstrumenteNr.Stromkreis12Mobiltelefon, Infotainment‐
system, Display13Innenleuchte14Scheibenwischer15Scheibenwischer16Hupe, ABS, Bremslichtschalter,
Klimaanlage17Diesel-Kraftstofffilter oder
Klimaanlage18Anlasser19–20Hupe21Motorelektronik22Motorelektronik23Leuchtweitenregulierung24Kraftstoffpumpe25–26MotorelektronikNr.Stromkreis27Heizung, Klimaanlage, Luftgüte‐ sensor28–29Servolenkung30Motorelektronik31Heckscheibenwischer32Bremslichtschalter33Leuchtweitenregulierung, Licht‐
schalter, Kupplungsschalter,
Instrument, Fahrertürmodul34Lenksäulen-Steuergerät35Infotainment System36Zigarettenanzünder, Zubehör‐
steckdose
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Fahrzeugwartung175
Sicherungsbelegungen in
Verbindung mit
Sicherungskasten im Laderaum Version BNr.Stromkreis1ABS2ABS3Innenraumgebläse elektroni‐
sche Klimatisierungsautomatik4Innenraumgebläse Heizung und
Klimaanlage5Kühlergebläse6Kühlergebläse7Scheibenwaschanlage8Hupe9Scheinwerferwaschanlage10Notentriegelung der Zentralver‐
riegelung11–12–Nr.Stromkreis13Nebelscheinwerfer14Scheibenwischer15Scheibenwischer16Steuergeräte-Elektronik,
Open&Start-System, ABS,
Bremslichtschalter17Heizung Diesel-Kraftstofffilter18Anlasser19Getriebeelektronik20Klimaanlage21Motorelektronik22Motorelektronik23Adaptives Fahrlicht, Leuchtwei‐
tenregulierung24Kraftstoffpumpe25Getriebeelektronik26Motorelektronik27ServolenkungNr.Stromkreis28Getriebeelektronik29Getriebeelektronik30Motorelektronik31Adaptives Fahrlicht, Leuchtwei‐
tenregulierung32Bremssystem, Klimaanlage,
Kupplungsschalter33Adaptives Fahrlicht, Leuchtwei‐
tenregulierung, Lichtschalter34Lenksäulen-Steuergerät35Infotainment System36Mobiltelefon, Infotainment‐
system, Display
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176FahrzeugwartungSicherungskasten im
Laderaum
Der Sicherungskasten befindet sich
hinter einer Abdeckung. Sperrzungen
nach vorn drücken und Abdeckung
abnehmen.
Keine Gegenstände hinter der Abde‐
ckung unterbringen.
Je nach Ausstattung gibt es zwei un‐ terschiedliche Sicherungskästen.
Sicherungskasten Version A
Zum Austauschen einer Sicherung
entsprechende Schutzkappe abdrü‐
cken.
Nr.Stromkreis1Nebelscheinwerfer2Hintere Zubehörsteckdose3Zubehörsteckdose Laderaum4Rückfahrlicht5Elektrische Fensterbetätigung
hinten6Klimaanlage7Elektrische Fensterbetätigung
vorn8Heizbare AußenspiegelSicherungskasten Version B
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188Fahrzeugwartung
Verfallsdatum des Reparatursets
beachten. Nach diesem Datum ist
die Dichtwirkung nicht mehr garan‐
tiert. Haltbarkeitsangaben auf der
Dichtmittelflasche beachten.
Gebrauchte Dichtmittelflasche er‐
setzen. Entsorgung entsprechend
den jeweiligen gesetzlichen Vor‐
schriften.
Kompressor und Dichtmittel können
ab ca. -30 °C verwendet werden.
Beiliegende Adapter können zum
Aufpumpen von anderen Gegen‐
ständen wie z. B. Bällen, Luftmatrat‐
zen oder Schlauchbooten verwen‐
det werden. Sie befinden sich auf
der Unterseite des Kompressors. Zum Abnehmen Kompressor-
Luftschlauch anschrauben und
Adapter herausnehmen.
Radwechsel
Einige Fahrzeuge sind statt mit einem Reserverad mit einem Reifenrepara‐
turset ausgestattet 3 184.Folgende Vorbereitungen treffen und
Hinweise beachten:
■ Fahrzeug auf waagerechtem, ebe‐ nem, festem und rutschsicherem
Untergrund parken. Vorderräder
gerade stellen.
■ Parkbremse anziehen, ersten Gang oder Rückwärtsgang bzw. P
einlegen.
■ Reserverad herausnehmen 3 190.
■ Niemals mehrere Räder gleichzei‐ tig wechseln.
■ Wagenheber nur im Falle einer Rei‐
fenpanne verwenden; nicht beim
Reifenwechsel von Winter- auf Sommerreifen oder umgekehrt.
■ Bei weichem Untergrund eine sta‐ bile, maximal 1 cm dicke Unterlage
unter den Wagenheber legen.
■ Im angehobenen Fahrzeug dürfen sich keine Personen oder Tiere auf‐halten.
■ Nicht unter das angehobene Fahr‐ zeug kriechen.■ Angehobenes Fahrzeug nicht star‐
ten.
■ Radschrauben vor dem Eindrehen reinigen und Konus jeder Rad‐
schraube mit handelsüblichem
Schmierfett leicht einfetten.
1. Radabdeckung mit dem Haken abziehen. Wagenwerkzeug
3 178.
Bei Radabdeckungen mit sichtba‐
ren Radschrauben: Die Abde‐
ckung kann auf dem Rad bleiben. Die Sicherungsscheiben auf den
Radschrauben nicht entfernen.
Leichtmetallräder: Radschrau‐
benkappen mit Schraubendreher
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190Fahrzeugwartung
9. Radschraubenschlüssel anset‐zen und sicherstellen, dass er gut
sitzt. Alle Schrauben über Kreuz
festziehen. Anzugsmoment
110 Nm.
10. Vor der Montage Ventilöffnung in der Radabdeckung mit dem Rei‐
fenventil abgleichen.
Radschraubenkappen montieren.
11. Abmontiertes Rad 3 184 und Wa‐
genwerkzeug verstauen 3 178.
12. Reifendruck des montierten Rei‐ fens und auch das Anzugsdreh‐
moment der Radschrauben so
bald wie möglich überprüfen.
Defekten Reifen ersetzen oder repa‐
rieren lassen.
Reserverad
Das Reserverad kann je nach dessen
Größe im Vergleich zu den montier‐
ten Rädern und gemäß den länder‐
spezifischen Vorschriften als Notrad
klassifiziert sein.
Das Reserverad hat eine Stahlfelge.Die Verwendung eines Reserverads
zusammen mit Winterreifen oder
eines Reserverads, das kleiner ist als
die anderen Räder, kann das Fahr‐
verhalten beeinträchtigen. Den de‐
fekten Reifen möglichst bald austau‐
schen.
Das Reserverad ist unter dem Fahr‐
zeugboden untergebracht.
1. Das Staufach im Laderaum öff‐ nen 3 178.
2. Sechskantschraube im Staufach mit dem Radschraubenschlüssel
ganz losdrehen.
3. Reserveradhalter anheben.
4. Haken ausrasten und Reserve‐ radhalter absenken.
5. Sicherungsseil aushängen.
6. Halter ganz absenken und Reser‐
verad herausnehmen.
7. Rad wechseln.
8. Ausgetauschtes Rad mit der Au‐ ßenseite nach oben in den Reser‐veradhalter legen. Es können nurRäder bis 16 Zoll eingelegt wer‐
den.
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Kundeninformation219
■ Fahrzeugreaktionen in bestimmtenFahrsituationen (z.B. Auslösungeines Airbags, Aktivierung des Sta‐
bilitätsregelungssystems)
■ Umgebungsbedingungen (z.B. Temperatur)
Diese Daten sind ausschließlich tech‐ nischer Natur und helfen bei der Iden‐
tifizierung und Behebung von Störun‐
gen sowie bei der Optimierung von
Fahrzeugfunktionen.
Bewegungsprofile über gefahrene Strecken können mit diesen Daten
nicht erstellt werden.
Wenn Serviceleistungen in Anspruch
genommen werden (z.B. Reparatu‐
ren, Serviceabläufe, Garantiefälle,
Qualitätssicherung) können Mitarbei‐
ter des Servicenetzwerks (Hersteller
inbegriffen) diese technischen Infor‐
mationen aus den Ereignis- und Feh‐
lerdatenspeicherungsmodulen spezi‐
eller Diagnosegeräte auslesen. Bei
Bedarf erhalten Sie weitere Informa‐
tionen bei diesen Werkstätten. Nach
Korrektur eines Fehlers werden dieDaten aus dem Fehlerspeicherungs‐
modul gelöscht oder konstant über‐
schrieben.
Wenn das Fahrzeug verwendet wird,
können Situationen auftreten, in de‐
nen diese technischen Daten mit Be‐
zug zu anderen Informationen (Un‐
fallberichte, Schäden am Fahrzeug,
Zeugenaussagen etc.) mit einer spe‐
zifischen Person in Verbindung ge‐
bracht werden können - allenfalls mit
Hilfe eines Spezialisten.
Weitere Funktionen, die vertraglich
mit dem Kunden vereinbart wurden
(z.B. Standort des Fahrzeugs in Not‐
fällen) erlauben die Übertragung be‐
stimmter Fahrzeugdaten aus dem
Fahrzeug.Hochfrequenz-
Identifizierung (RFID) Die RFID-Technik wird in einigen
Fahrzeugen für Funktionen wie Rei‐
fendrucküberwachung und Zündan‐ lagensicherheit eingesetzt. Außer‐dem kommt sie in Komfortanwendun‐
gen wie Funkfernbedienungen zum
Ver- bzw. Entriegeln der Türen und
zum Starten sowie in eingebauten
Sendern zum Öffnen von Garagento‐
ren zum Einsatz. Die in Opel-Fahr‐
zeugen eingesetzte RFID-Technik
verwendet und speichert keine per‐
sonenbezogenen Daten und ist auch
mit keinem anderen Opel-System, das personenbezogene Daten ent‐
hält, verbunden.