ABS OPEL ZAFIRA C 2016.5 Betriebsanleitung (in German)
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Fahren und Bedienung169Dieselmotor: Schlüssel zum Vorglü‐
hen in Stellung 2 drehen, bis die Kon‐
trollleuchte ! erlischt.
Den Schlüssel kurz in Stellung 3 dre‐
hen und loslassen: Der Anlasser wird
nach einer kurzen Verzögerung auto‐
matisch betätigt, bis der Motor läuft;
siehe automatische Anlassersteue‐
rung.
Vor neuem Startversuch oder zum
Abstellen des Motors den Schlüssel
auf Position 0 zurückdrehen.
Bei einem Autostop lässt sich der Mo‐
tor durch Betätigen des Kupplungs‐
pedals starten.Das Fahrzeug bei niedrigen
Temperaturen starten
Dieselmotoren lassen sich ohne zu‐
sätzliche Heizung noch bei niedrigen
Temperaturen bis -25 °C und Benzin‐ motoren bei bis -30 °C anlassen.
Dazu sind ein Motoröl mit der pas‐
senden Viskosität, der richtige Kraft‐
stoff, ein gut gewartetes Fahrzeug
und eine ausreichend geladene Bat‐
terie erforderlich. Bei Temperaturen
unter -30 °C benötigt das Automatik‐
getriebe eine Aufwärmphase von ca.
fünf Minuten. Der Wählhebel muss
sich in Stellung P befinden.
Automatische Anlassersteuerung Diese Funktion steuert das Anlassen
des Motors. Der Fahrer muss den
Schlüssel nicht in Stellung 3 halten.
Nach Betätigung lässt das System den Motor automatisch an, bis er
läuft. Da bestimmte Bedingungen
überprüft werden müssen, wird der
Motor mit einer kurzen Verzögerung
gestartet.Wenn der Motor nicht anspringt, sind
folgende Ursachen denkbar:
● Keine Betätigung des Kupp‐ lungspedals (Schaltgetriebe).
● Keine Betätigung des Brems‐ pedals oder Wählhebel nicht inP oder N (Automatikgetriebe).
● Zeitüberschreitung.
Aufwärmen des Turbomotors
Beim Anfahren kann die Motordreh‐
zahl für kurze Zeit begrenzt sein, ins‐
besondere wenn der Motor kalt ist.
Durch diese Begrenzung kann das
Schmiersystem zunächst den Motor
vollständig schützen.
Schubabschaltung
Bei Schubbetrieb, d. h. wenn das
Fahrzeug mit eingelegtem Gang aber
ohne Betätigung des Gaspedals ge‐
fahren wird, schaltet sich die Kraft‐
stoffversorgung automatisch ab.
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170Fahren und BedienungStopp-Start-System
Die Stopp-Start-Automatik hilft, Kraft‐ stoff zu sparen und die Abgase zu re‐
duzieren. Unter passenden Bedin‐
gungen schaltet sie den Motor ab, so‐
bald das Fahrzeug langsam fährt
oder stillsteht, z. B. an einer Ampel oder in einem Stau. Sie startet den
Motor automatisch, sobald das Kupp‐ lungspedal betätigt wird. Ein Sensor
an der Fahrzeugbatterie sorgt dafür,
dass nur dann ein Autostopp erfolgt, wenn die Fahrzeugbatterie für einenNeustart ausreichend geladen ist.
Einschalten Die Stopp-Start-Automatik ist verfüg‐
bar, sobald der Motor eingeschaltet
ist, das Fahrzeug losfährt und die im
weiteren Verlauf dieses Abschnitts
beschriebenen Bedingungen erfüllt
sind.Ausschalten
Die Stopp-Start-Automatik lässt sich
durch Drücken von eco manuell
deaktivieren. Die LED in der Taste er‐ lischt, um die Deaktivierung anzuzei‐
gen.
Autostopp Bei geringer Fahrgeschwindigkeit
oder im Stillstand lässt sich folgen‐
dermaßen ein Autostopp aktivieren:
● Kupplungspedal betätigen.
● Wählhebel in die Neutralstellung bringen.
● Kupplungspedal loslassen.
Der Motor wird bei eingeschalteter
Zündung abgeschaltet.
Ein Autostopp wird auf dem Dreh‐
zahlmesser angezeigt, indem die Na‐
del auf der Position AUTOSTOP
steht.
Bei einem Autostopp bleiben Heiz‐
leistung und Bremskraft erhalten.
Achtung
Bei einem Autostop ist die Servo-
Lenkunterstützung möglicher‐
weise eingeschränkt.
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172Fahren und BedienungNeustart des Motors durch die
Stopp-Start-Automatik
Der Wählhebel muss auf Neutral ste‐
hen, damit ein automatischer Neu‐
start möglich ist.
Tritt bei einem Autostopp eine der fol‐ genden Bedingungen ein, wird der
Motor vom Stopp-Start-System auto‐
matisch wieder gestartet.
● Die Stopp-Start-Automatik wird manuell deaktiviert.
● Die Motorhaube wird geöffnet.
● Der Fahrer-Sicherheitsgurt wird gelöst und die Fahrertür wird ge‐
öffnet.
● Die Motortemperatur ist zu nied‐ rig.
● Die Ladung der Fahrzeugbatterie
liegt unter einem bestimmten
Wert.
● Es besteht kein ausreichendes Bremsvakuum.
● Das Fahrzeug wird mind. mit Schrittgeschwindigkeit gefahren.● Das Klimatisierungssystem er‐ fordert einen Motorstart.
● Die Klimatisierung wird manuell eingeschaltet.
Bei nicht richtig geschlossener Motor‐ haube wird im Driver Information
Center eine Warnmeldung angezeigt.
Bei an Zubehörsteckdosen ange‐
schlossenen Geräten wie etwa einem
tragbaren CD-Player kann es bei
einem Motorneustart zu einem kur‐
zen Leistungsabfall kommen.
Fahrzeug abstellen9 Warnung
● Fahrzeug nicht auf entzündba‐
ren Oberflächen abstellen. Die
hohe Temperatur des Abgas‐
systems kann zu einem Ent‐
zünden der Oberfläche führen.
● Die Parkbremse immer anzie‐ hen. Die manuelle Parkbremse
ohne Drücken des Entriege‐
lungsknopfes anziehen. Im Ge‐ fälle oder an einer Steigung so
fest wie möglich anziehen.
Gleichzeitig Bremspedal betä‐
tigen, um die Betätigungskräfte
der Parkbremse zu verringern.
Bei Fahrzeugen mit elektri‐
scher Parkbremse Schalter m
ca. eine Sekunde lang ziehen.
Wenn die Kontrollleuchte m
aufleuchtet, ist die elektrische
Parkbremse aktiviert 3 116.
● Den Motor ausschalten.
● Wenn das Fahrzeug auf einer ebenen Fläche oder bergauf
steht, vor dem Abziehen des
Zündschlüssels den ersten
Gang einlegen bzw. den Wähl‐ hebel auf P stellen. An einer
Steigung zusätzlich Vorder‐
räder vom Bordstein wegdre‐
hen.
Wenn das Fahrzeug auf einem Gefälle steht, vor dem Abzie‐
hen des Zündschlüssels den Rückwärtsgang einlegen bzw.
den Wählhebel auf P stellen.
Zusätzlich Vorderräder zum
Bordstein hindrehen.
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Fahren und Bedienung175brennbare, farb- und geruchlose
Flüssigkeit, die aus 32 % Harnstoff
und 68 % Wasser besteht.9 Warnung
Augen- und Hautkontakt mit
AdBlue vermeiden.
Bei einem Augen- und Hautkon‐ takt betroffene Körperteile mit
Wasser abspülen.
Achtung
Lackierungen vor AdBlue schüt‐
zen.
Bei Kontakt mit Wasser abspülen.
AdBlue gefriert bei einer Temperatur
von ca. -11 °C. Da das Fahrzeug mit
einer AdBlue-Heizung ausgestattet
ist, wird eine Schadstoffreduzierung
auch bei tiefen Temperaturen ge‐
währleistet. Die AdBlue-Heizung
funktioniert automatisch.
Füllstandswarnungen
Der AdBlue-Verbrauch beträgt ca. 0,7
Liter pro 1000 km und hängt vom
Fahrverhalten ab.
Wenn der AdBlue-Füllstand unter
einen bestimmten Wert fällt, wird eine
Füllstandswarnung AdBlue
Reichweite: 2400 km im Driver Infor‐
mation Center angezeigt.
Es müssen möglichst bald mindes‐
tens 5 Liter AdBlue nachgefüllt wer‐
den.
Das Fahrzeug kann ohne Einschrän‐
kungen gefahren werden.
Wenn AdBlue nicht innerhalb einer
bestimmten Fahrstrecke nachgefüllt
wird, werden, abhängig vom aktuel‐
len AdBlue-Füllstand, weitere Füll‐
standswarnungen im Driver Informa‐
tion Center angezeigt. Später werden
die Aufforderung zum Auffüllen von
AdBlue und schließlich die Ankündi‐
gung angezeigt, dass ein Motorstart
verhindert wird. Diese Einschränkun‐ gen sind gesetzlich vorgeschrieben.
Bei einer AdBlue-Reichweite von
900 km werden folgende Warnmel‐
dungen abwechselnd im Driver Infor‐
mation Center angezeigt:
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Fahren und Bedienung177Hinweis
Beim Nachfüllen müssen mindes‐
tens 5 Liter AdBlue eingefüllt wer‐
den. Andernfalls wird das Nachfüllen
von AdBlue möglicherweise nicht
vom System erkannt.
Wenn ein Nachfüllen von AdBlue
nicht erfolgreich erkannt wurde:
1. Das Fahrzeug kontinuierlich 10 Minuten lang fahren und si‐
cherstellen, dass die Fahrzeug‐ geschwindigkeit immer höher als
20 km/h ist.
2. Wenn ein Nachfüllen von AdBlue
erfolgreich erkannt wird, werden
die durch die AdBlue-Versor‐
gung bedingten Einschränkun‐
gen aufgehoben.
Wenn ein Nachfüllen von AdBlue im‐ mer noch nicht erkannt wird, wen‐
den Sie sich an eine Werkstatt.
Wenn AdBlue bei Temperaturen
unter -11 °C nachgefüllt werden muss, wird das Nachfüllen von
AdBlue möglicherweise nicht vom
System erkannt. In diesem Fall das
Fahrzeug in einem Bereich mit einerhöheren Umgebungstemperatur ab‐
stellen, bis sich das AdBlue verflüs‐
sigt hat.
Hinweis
Beim Abschrauben der Schutz‐
kappe vom Einfüllstutzen können
Ammoniakdämpfe entweichen.
Nicht einatmen, da die Dämpfe
einen stechenden Geruch haben.
Das Einatmen der Dämpfe ist nicht gesundheitsschädlich.
Das Fahrzeug muss auf einer ebe‐
nen, geraden Fläche abgestellt wer‐
den.
Der Einfüllstutzen für AdBlue befindet sich hinter der Tankklappe.
Die Tankklappe befindet sich auf der
rechten Seite des Fahrzeugs.
Die Tankklappe lässt sich nur bei ent‐ riegeltem Fahrzeug öffnen.
1. Zündschlüssel aus dem Zünd‐ schloss abziehen.
2. Alle Türen schließen, um ein Ein‐ dringen von Ammoniakdämpfen
in den Innenraum zu verhindern.
3. Die Tankklappe an der Ausspa‐ rung ziehen und öffnen 3 226.
4. Die Schutzkappe vom Einfüllstut‐
zen abschrauben.
5. Den AdBlue-Behälter öffnen.
6. Ein Ende des Schlauchs am Be‐ hälter anbringen und das andere
Ende auf den Einfüllstutzen auf‐
schrauben.
7. Den Behälter anheben, bis er leer
ist.
8. Den Schlauch vom Einfüllstutzen abschrauben.
9. Die Schutzkappe anbringen und rechtsherum drehen, bis sie ein‐
rastet.
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Fahren und Bedienung179
Bei nicht betätigtem Bremspedal
leuchtet die Kontrollleuchte j auf.
Wenn der Wählhebel bei Ausschalten
der Zündung nicht in Stellung P ist,
blinken die Kontrollleuchten j und
P .
Zum Einlegen von P oder R Entriege‐
lungsknopf betätigen.
Der Motor kann nur gestartet werden,
wenn der Wählhebel in Stellung P
oder N ist. Wenn N gewählt ist, vor
dem Starten das Bremspedal
drücken oder die Parkbremse betäti‐ gen.
Während ein Gang eingelegt wird,
kein Gas geben. Gas- und Brems‐ pedal nie gleichzeitig betätigen.
Bei eingelegter Fahrstufe und gelös‐
ter Bremse, fährt das Fahrzeug lang‐
sam an.
Bremsunterstützung des Motors
Um die Motorbremswirkung zu nut‐ zen, bei Bergabfahrt rechtzeitig einen
niedrigeren Gang wählen, siehe Ma‐
nuell-Modus.
Herausschaukeln
Herausschaukeln ist nur zulässig,
wenn das Fahrzeug in Sand,
Schlamm oder Schnee steckt. Wähl‐
hebel wiederholt zwischen D und R
hin- und herbewegen. Motor nicht
hochdrehen und ruckartiges Gas ge‐
ben vermeiden.
Abstellen
Parkbremse betätigen und P einle‐
gen.
Der Zündschlüssel lässt sich nur in
Wählhebelstellung P abziehen.Manuell-Modus
Wählhebel aus Stellung D nach links
und dann nach vorn oder hinten be‐
wegen.
<:Schalten in einen höheren Gang]:Schalten in einen niedrigeren
Gang
Wird ein höherer Gang bei zu gerin‐
ger Geschwindigkeit bzw. ein niedri‐
gerer Gang bei zu hoher Geschwin‐
digkeit gewählt, wird nicht geschaltet. Dies kann zu einer Meldung im
Info-Display führen.
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182Fahren und BedienungAchtung
Es wird davon abgeraten, miteiner Hand am Wählhebel zu fah‐
ren.
Bremsen
Das Bremssystem hat zwei voneinan‐
der unabhängige Bremskreise.
Wenn ein Bremskreis ausfällt, kann
das Fahrzeug immer noch mit dem
anderen Bremskreis gebremst wer‐
den. Eine Bremswirkung wird aller‐
dings nur erzielt, wenn das Brems‐
pedal fest hinuntergedrückt wird. Da‐
für ist bedeutend mehr Kraft erforder‐ lich. Der Bremsweg verlängert sich.
Vor der Weiterfahrt Hilfe einer Werk‐
statt in Anspruch nehmen.
Bei abgestelltem Motor endet die Un‐ terstützung durch den Bremskraftver‐stärker, sobald das Bremspedal ein‐
mal oder zweimal betätigt wurde. Die
Bremswirkung ist nicht beeinträchtigt,
der Bremsvorgang erfordert jedoch
deutlich mehr Krafteinsatz. Dies
muss vor allem beim Abschleppen
beachtet werden.
Kontrollleuchte R 3 116.
Antiblockiersystem
Das Antiblockiersystem (ABS) ver‐ hindert, dass die Räder blockieren.Sobald ein Rad zum Blockieren neigt, regelt das ABS den Bremsdruck des
entsprechenden Rades. So bleibt das
Fahrzeug auch bei Vollbremsungen
lenkbar.
Die ABS-Regelung macht sich durch
Pulsieren des Bremspedals und ein
Regelgeräusch bemerkbar.
Um eine optimale Bremswirkung zu
erreichen, Bremspedal während des
gesamten Bremsvorgangs trotz des
pulsierenden Pedals voll durchtreten. Druck auf das Pedal nicht vermin‐
dern.
Nach dem Losfahren führt das Sys‐
tem einen Selbsttest durch, der hör‐
bare Geräusche verursachen kann.
Kontrollleuchte u 3 117.
Adaptives Bremslicht
Bei einer Vollbremsung blinken alle
drei Bremsleuchten für die Dauer des
ABS-Eingriffs.
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Fahren und Bedienung183Störung9Warnung
Liegt eine Störung im ABS vor,
können die Räder bei starkem
Bremsen zum Blockieren neigen.
Die Vorteile des ABS bestehen
nicht mehr. Das Fahrzeug ist bei
Vollbremsungen nicht mehr lenk‐
bar und kann ausbrechen.
Störungsursache von einer Werkstatt
beheben lassen.
Parkbremse
Manuelle Parkbremse9 Warnung
Parkbremse immer ohne Betäti‐
gung des Entriegelungsknopfes
fest anziehen; bei Gefälle oder
Steigung so fest wie möglich an‐
ziehen.
Zum Lösen der Parkbremse Hebel etwas anheben, Entriegelungs‐
knopf drücken, Hebel ganz sen‐
ken.
Um die Betätigungskräfte der
Parkbremse zu verringern, gleich‐ zeitig Fußbremse betätigen.
Kontrollleuchte R 3 116.
Elektrische Parkbremse
Bei stillstehendem Fahrzeug
betätigen
9 Warnung
Schalter m ca. eine Sekunde lang
ziehen. Die elektrische Park‐
bremse wird automatisch mit ent‐
sprechender Kraft betätigt. Für
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192Fahren und Bedienungdes Geschwindigkeitsreglers ge‐
drückt oder die Zündung ausgeschal‐ tet wird.
Adaptiver Geschwindig‐ keitsregler
Der adaptive Geschwindigkeitsregler
ist eine Erweiterung des herkömmli‐
chen Geschwindigkeitsreglers, der
zusätzlich einen bestimmten Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug ein‐
hält.
Der adaptive Geschwindigkeitsregler
senkt automatisch die Fahrgeschwin‐
digkeit, wenn sich das Fahrzeug
einem langsamer fahrenden Fahr‐
zeug annähert. Das System passt da‐
raufhin die Fahrgeschwindigkeit so
an, dass Ihr Fahrzeug dem voraus‐
fahrenden Fahrzeug im festgelegten
Abstand folgt. Die Fahrgeschwindig‐
keit wird dabei entsprechend der Ge‐
schwindigkeitsänderungen des vo‐
rausfahrenden Fahrzeugs erhöht
bzw. verringert, jedoch ohne dabei
die festgelegte Geschwindigkeit zu
überschreiten. Das System kann be‐grenzte Bremsvorgänge auslösen. In
diesem Fall werden auch die Brems‐
leuchten aktiviert.
Der adaptive Geschwindigkeitsregler
kann Geschwindigkeiten über ca.
50 km/h speichern und konstant hal‐
ten und bremst im Falle eines lang‐
sameren Fahrzeugs vor Ihnen auto‐
matisch auf bis zu 30 km/h ab.
Der adaptive Geschwindigkeitsregler
arbeitet mit einem Radarsensor zum
Erkennen der vorausfahrenden Fahr‐
zeuge. Wird kein Fahrzeug in der
Fahrspur erkannt, arbeitet der adap‐
tive Geschwindigkeitsregler wie ein
herkömmlicher Geschwindigkeitsreg‐ ler.
Aus Sicherheitsgründen kann das
System nur aktiviert werden, wenn
seit dem letzten Einschalten der Zün‐
dung mindestens einmal die Bremse
betätigt wurde. Eine Aktivierung im
ersten Gang ist nicht möglich.
Der adaptive Geschwindigkeitsregler
empfiehlt sich hauptsächlich für
lange, gerade Straßen, wie z. B.
Schnellstraßen oder Landstraßen mit gleichmäßigem Verkehr. System
nicht einschalten, wenn eine gleich‐
bleibende Geschwindigkeit nicht rat‐
sam ist.
Kontrollleuchte A 3 121, m 3 120.9 Warnung
Das Fahren mit eingeschaltetem
adaptivem Geschwindigkeitsreg‐
ler erfordert stets die volle Auf‐
merksamkeit des Fahrers. Der
Fahrer behält stets die Kontrolle
über das Fahrzeug, da das Brems‐ pedal, das Gaspedal und der Ab‐
bruchschalter eine höhere Priori‐
tät haben als der adaptive Ge‐
schwindigkeitsregler.
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Fahren und Bedienung193Einschalten
Zum Einschalten des adaptiven Ge‐
schwindigkeitsreglers C drücken.
Die Kontrollleuchte m leuchtet weiß.
Aktivierung durch Festlegen der
Geschwindigkeit
Der adaptive Geschwindigkeitsregler
kann bei einer Geschwindigkeit zwi‐
schen 50 km/h und 180 km/h gesetzt
werden.
Auf die gewünschte Geschwindigkeit beschleunigen und das Daumenräd‐
chen auf SET/- drehen. Die aktuelle
Geschwindigkeit wird gespeichert
und gehalten. Kontrollleuchte m
leuchtet grün.
Das Symbol für den adaptiven Ge‐
schwindigkeitsregler, der eingestellte
Sicherheitsabstand und die festge‐
legte Geschwindigkeit werden in der
obersten Zeile des Driver Information Centers angezeigt.
Das Gaspedal kann gelöst werden.
Der adaptive Geschwindigkeitsregler
bleibt während des Gangschaltens
aktiviert.
Aufheben der festgelegten
Geschwindigkeit
Durch Drücken des Gaspedals kann
die festgelegte Geschwindigkeit stets überschritten werden. Beim Loslas‐
sen des Gaspedals kehrt das System
zum eingestellten Sicherheitsab‐
stand zurück, falls ein langsamer fah‐
rendes Fahrzeug vorausfährt. An‐
dernfalls kehrt das System zur ge‐
speicherten Geschwindigkeit zurück.
Wenn das System aktiviert ist, verrin‐ gert der adaptive Geschwindigkeits‐
regler die Geschwindigkeit bzw.