ABS OPEL ZAFIRA C 2017 Betriebsanleitung (in German)
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Fahren und Bedienung171HerausschaukelnHerausschaukeln ist nur zulässig,
wenn das Fahrzeug in Sand,
Schlamm oder Schnee steckt. Wähl‐
hebel wiederholt zwischen D und R
hin- und herbewegen. Motor nicht
hochdrehen und ruckartiges Gas
geben vermeiden.
Abstellen
Parkbremse betätigen und P einle‐
gen.
Der Zündschlüssel lässt sich nur in
Wählhebelstellung P abziehen.
Manuell-ModusSchieben Sie den Wählhebel aus D
nach links auf M.
Tippen Sie zum Schalten in einen
höheren Gang auf Wählhebel
aufwärts +.
Tippen Sie zum Schalten in einen
niedrigeren Gang auf Wählhebel
Abwärts -.
Wird ein höherer Gang bei zu gerin‐
ger Geschwindigkeit bzw. ein niedri‐
gerer Gang bei zu hoher Geschwin‐
digkeit gewählt, wird nicht geschaltet. Dies kann zu einer Meldung im Driver
Information Center führen.
Im Manuell-Modus erfolgt bei hohen Motordrehzahlen kein automatisches
Hochschalten.
Anzeige zum Schalten
Das Symbol R und eine Zahl werden
angezeigt, wenn durch einen Gang‐
wechsel Kraftstoff gespart werden
kann.
Die Schaltanzeige wird nur im Manu‐
ell-Modus angezeigt.Elektronisch gesteuerte
Fahrprogramme
● Das Betriebstemperaturpro‐ gramm bringt den Katalysator
nach einem Kaltstart durch
erhöhte Motordrehzahl schnell
auf die erforderliche Temperatur.
● Die automatische Neutralschal‐ tung schaltet von selbst in den
Leerlauf, wenn bei eingelegtem
Vorwärtsgang angehalten und
das Bremspedal gedrückt wird.
● Bei eingeschaltetem SPORT- Modus wird bei höheren Motor‐
drehzahlen geschaltet (außer bei eingeschaltetem Geschwindig‐
keitsregler). SPORT-Modus
3 179.
● Spezielle Programme passen die
Schaltpunkte beim Bergauf- oder Bergabfahren automatisch an.
● Auf verschneiten, vereisten oder anderweitig rutschigen Fahrbah‐
nen bietet die elektronische
Getriebesteuerung dem Fahrer
die Möglichkeit, zum Anfahren
manuell in den ersten, zweiten
oder dritten Gang zu schalten.
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Fahren und Bedienung173Schaltgetriebe
Zum Einlegen des Rückwärtsgangs
das Kupplungspedal und dann den
Knopf am Wählhebel betätigen und
den Gang einlegen.
Lässt sich der Gang nicht einlegen,
Wählhebel in Leerlaufstellung führen, Kupplungspedal loslassen und
wieder betätigen. Nochmals schalten.
Die Kupplung nicht unnötig schleifen
lassen!
Bei jeder Betätigung Kupplungspedal
ganz durchtreten. Pedal nicht als
Fußstütze verwenden.
Achtung
Es wird davon abgeraten, mit einer Hand am Wählhebel zu
fahren.
Anzeige zum Schalten 3 118.
Stopp-Start-Automatik 3 161.
Bremsen
Das Bremssystem hat zwei voneinan‐ der unabhängige Bremskreise.
Wenn ein Bremskreis ausfällt, kann
das Fahrzeug immer noch mit dem
anderen Bremskreis gebremst
werden. Eine Bremswirkung wird
allerdings nur erzielt, wenn das
Bremspedal fest hinuntergedrückt wird. Dafür ist bedeutend mehr Kraft
erforderlich. Der Bremsweg verlän‐
gert sich. Vor der Weiterfahrt Hilfe
einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Bei abgestelltem Motor endet die
Unterstützung durch den Bremskraft‐
verstärker, sobald das Bremspedal
einmal oder zweimal betätigt wurde.
Die Bremswirkung ist nicht beein‐
trächtigt, der Bremsvorgang erfordert
jedoch deutlich mehr Krafteinsatz.
Dies muss vor allem beim Abschlep‐
pen beachtet werden.
Kontrollleuchte R 3 116.
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174Fahren und BedienungAntiblockiersystem
Das Antiblockiersystem (ABS)
verhindert, dass die Räder blockie‐
ren.
Sobald ein Rad zum Blockieren neigt, regelt das ABS den Bremsdruck des
entsprechenden Rades. So bleibt das
Fahrzeug auch bei Vollbremsungen
lenkbar.
Die ABS-Regelung macht sich durch Pulsieren des Bremspedals und einRegelgeräusch bemerkbar.
Um eine optimale Bremswirkung zu
erreichen, Bremspedal während des
gesamten Bremsvorgangs trotz des
pulsierenden Pedals voll durchtreten. Druck auf das Pedal nicht vermin‐
dern.
Nach dem Losfahren führt das
System einen Selbsttest durch, der
hörbare Geräusche verursachen
kann.Kontrollleuchte u 3 117.
Adaptives Bremslicht
Bei einer Vollbremsung blinken alle
drei Bremsleuchten für die Dauer des
ABS-Eingriffs.
Störung9 Warnung
Liegt eine Störung im ABS vor,
können die Räder bei starkem
Bremsen zum Blockieren neigen.
Die Vorteile des ABS bestehen
nicht mehr. Das Fahrzeug ist bei
Vollbremsungen nicht mehr lenk‐
bar und kann ausbrechen.
Störungsursache von einer Werkstatt
beheben lassen.
Parkbremse9 Warnung
Prüfen Sie vor dem Verlassen des
Fahrzeugs den Status der Park‐
bremse. Die Kontrollleuchte R
(manuelle Parkbremse) oder m
(elektrische Parkbremse) muss
dauerhaft aufleuchten.
Manuelle Parkbremse
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Fahren und Bedienung185Geschwindigkeitsreglers bzw. adap‐
tiven Geschwindigkeitsreglers
gedrückt wird.
Beim Ausschalten der Zündung wird
der Geschwindigkeitsbegrenzer
ebenfalls deaktiviert, die Geschwin‐
digkeitsbegrenzung jedoch für die
nächste Aktivierung des Geschwin‐
digkeitsbegrenzers gespeichert.
Adaptiver Geschwindig‐ keitsregler
Der adaptive Geschwindigkeitsregler
ist eine Erweiterung des herkömmli‐
chen Geschwindigkeitsreglers, der
zusätzlich einen bestimmten Abstand
zum vorausfahrenden Fahrzeug
einhält.
Der adaptive Geschwindigkeitsregler
senkt automatisch die Fahrgeschwin‐ digkeit, wenn sich das Fahrzeug
einem langsamer fahrenden Fahr‐
zeug annähert. Das System passt
daraufhin die Fahrgeschwindigkeit so an, dass Ihr Fahrzeug dem voraus‐
fahrenden Fahrzeug im festgelegten
Abstand folgt. Die Fahrgeschwindig‐
keit wird dabei entsprechend derGeschwindigkeitsänderungen des
vorausfahrenden Fahrzeugs erhöht
bzw. verringert, jedoch ohne dabei
die festgelegte Geschwindigkeit zu
überschreiten. Das System kann
begrenzte Bremsvorgänge auslösen.
In diesem Fall werden auch die
Bremsleuchten aktiviert.
Der adaptive Geschwindigkeitsregler
kann Geschwindigkeiten über ca.
50 km/h speichern und konstant
halten und bremst im Falle eines
langsameren Fahrzeugs vor Ihnen
automatisch auf bis zu 30 km/h ab.
Der adaptive Geschwindigkeitsregler
arbeitet mit einem Radarsensor zum
Erkennen der vorausfahrenden Fahr‐
zeuge. Wird kein Fahrzeug in der
Fahrspur erkannt, arbeitet der adap‐
tive Geschwindigkeitsregler wie ein
herkömmlicher Geschwindigkeitsreg‐ ler.
Aus Sicherheitsgründen kann das
System nur aktiviert werden, wenn
seit dem letzten Einschalten der
Zündung mindestens einmal die
Bremse betätigt wurde. Eine Aktivie‐
rung im ersten Gang ist nicht möglich.
Der adaptive Geschwindigkeitsregler
empfiehlt sich hauptsächlich für
lange, gerade Straßen, wie z. B.
Schnellstraßen oder Landstraßen mit gleichmäßigem Verkehr. System
nicht einschalten, wenn eine gleich‐
bleibende Geschwindigkeit nicht
ratsam ist.
Kontrollleuchte A 3 121, m 3 121.9 Warnung
Das Fahren mit eingeschaltetem
adaptivem Geschwindigkeitsreg‐
ler erfordert stets die volle
Aufmerksamkeit des Fahrers. Der
Fahrer behält stets die Kontrolle
über das Fahrzeug, da das Brems‐ pedal, das Gaspedal und der
Abbruchschalter eine höhere Prio‐ rität haben als der adaptive
Geschwindigkeitsregler.
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186Fahren und BedienungEinschalten
Zum Einschalten des adaptiven
Geschwindigkeitsreglers C drücken.
Die Kontrollleuchte m leuchtet weiß.
Zusätzlich leuchtet C im Driver Infor‐
mation Center auf.
Aktivierung durch Festlegen der
Geschwindigkeit
Der adaptive Geschwindigkeitsregler
kann bei einer Geschwindigkeit
zwischen 50 km/h und 180 km/h
gesetzt werden.
Auf die gewünschte Geschwindigkeit
beschleunigen und das Daumenräd‐
chen auf SET/- drehen. Die aktuelle
Geschwindigkeit wird gespeichert
und gehalten. Kontrollleuchte m
leuchtet grün.
Das Symbol C für den adaptiven
Geschwindigkeitsregler, der einge‐ stellte Sicherheitsabstand und die
eingestellte Geschwindigkeit werden im Driver Information Center ange‐
zeigt.
Das Gaspedal kann gelöst werden. Der adaptive Geschwindigkeitsregler
bleibt während des Gangschaltens
aktiviert.
Aufheben der festgelegten
Geschwindigkeit
Durch Drücken des Gaspedals kann
die festgelegte Geschwindigkeit stets überschritten werden. Beim Loslas‐
sen des Gaspedals kehrt das System
zum eingestellten Sicherheitsab‐
stand zurück, falls ein langsamer
fahrendes Fahrzeug vorausfährt.
Andernfalls kehrt das System zur
gespeicherten Geschwindigkeit
zurück.
Wenn das System aktiviert ist, verrin‐ gert der adaptive Geschwindigkeits‐
regler die Geschwindigkeit bzw.
bremst, wenn ein langsameres Fahr‐
zeug vor Ihnen erkannt oder der
angegebene Sicherheitsabstand
unterschritten wurde.9 Warnung
Eine Beschleunigung durch den
Fahrer deaktiviert das automati‐
sche Bremsen des Systems. Dies
wird als Popupwarnung im Driver
Information Center angezeigt.
Geschwindigkeit erhöhen
Bei aktiviertem adaptiven Geschwin‐
digkeitsregler das Daumenrad in
Position RES/+ gedreht halten, um
die Geschwindigkeit in großen Schrit‐
ten zu erhöhen, oder RES/+ wieder‐
holt betätigen, um die Geschwindig‐
keit in kleinen Schritten zu erhöhen.
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Fahren und Bedienung187Wenn bei aktiviertem adaptiven
Geschwindigkeitsregler die
Geschwindigkeit weit über die
gewünschte Geschwindigkeit hinaus
erhöht wird, beispielsweise durch
Betätigen des Gaspedals, kann die
aktuelle Geschwindigkeit durch
Drehen des Daumenrads in Position
„SET/-“ gespeichert und gehalten
werden.
Geschwindigkeit verringern
Bei aktiviertem adaptiven Geschwin‐
digkeitsregler das Daumenrad in
Position SET/- gedreht halten, um die
Geschwindigkeit in großen Schritten
zu verringern. SET/- wiederholt betä‐
tigen, um die Geschwindigkeit in klei‐
nen Schritten zu verringern.
Wenn bei aktiviertem adaptiven
Geschwindigkeitsregler die
Geschwindigkeit weiter unter die gewünschte Geschwindigkeit verrin‐
gert wird, beispielsweise aufgrund
eines langsameren Fahrzeugs vor
Ihnen, kann die aktuelle Geschwin‐
digkeit durch Drehen des Daumen‐
rads in Position „SET/-“ gespeichert
und gehalten werden.Zur gespeicherten
Geschwindigkeit zurückkehren
Wenn das System eingeschaltet,
aber nicht aktiv ist, das Daumenrad
bei einer Geschwindigkeit über
50 km/h in die Position RES/+ drehen,
um zur gespeicherten Geschwindig‐ keit zurückzukehren.
Die gespeicherte Geschwindigkeit
wird in Klammern angezeigt, wenn
das System eingeschaltet, aber nicht
aktiv ist.
Einstellen des
Sicherheitsabstands
Wenn der adaptive Geschwindig‐
keitsregler ein langsamer fahrendes
Fahrzeug in der gleichen Fahrspur
erkennt, passt das System die Fahr‐
geschwindigkeit so an, dass der vom
Fahrer gewählte Sicherheitsabstand
eingehalten wird.
Der Sicherheitsabstand kann auf
„nah“, „mittel“ oder „weit“ eingestellt
werden.
Auf E drücken. Die aktuelle Einstel‐
lung wird im Driver Information Center angezeigt. E erneut drücken, um den
Sicherheitsabstand zu ändern. Die
Einstellung wird auch im Driver Infor‐
mation Center angezeigt.
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188Fahren und Bedienung
Der ausgewählte Sicherheitsabstand
wird durch ausgefüllte Abstandsbal‐
ken auf der Seite des adaptiven
Geschwindigkeitsreglers angezeigt.
Beachten Sie, dass die Einstellung
des Sicherheitsabstands mit der
Empfindlichkeitseinstellung des
Auffahrwarnsystems zusammenar‐
beitet.
Beispiel: Bei Einstellung 3 (weit) wird der Fahrer früher vor einem mögli‐
chen Aufprall gewarnt, ebenso wenn
der adaptive Geschwindigkeitsregler
inaktiv oder ausgeschaltet ist.
9 Warnung
Der Fahrer trägt die volle Verant‐
wortung für die Einhaltung des je
nach Verkehrs-, Witterungs- und
Sichtverhältnissen geeigneten
Sicherheitsabstands. Falls es die
Fahrbedingungen erfordern, muss
der Fahrzeugabstand angepasst
oder das System ausgeschaltet
werden.
Erkennen des vorausfahrenden
Fahrzeugs
Wenn das System ein vorausfahren‐
des Fahrzeug in der Fahrspur erkannt hat, leuchtet die Kontrollleuchte für
ein erkanntes vorausfahrendes Fahr‐
zeug A grün auf.
Auffahrwarnung 3 192.
Wird das Symbol nicht oder nur kurz
angezeigt, reagiert der adaptive
Geschwindigkeitsregler nicht auf vorausfahrende Fahrzeuge.
Ausschalten Folgende Fahreraktionen deaktivie‐
ren den adaptiven Geschwindigkeits‐
regler:
● Drücken von y.
● Betätigen des Bremspedals.
● Betätigen des Kupplungspedals für mehr als vier Sekunden.
● Bewegen des Automatikge‐ triebe-Wählhebels in Stellung N.
Unter folgenden Umständen wird das System automatisch deaktiviert:
● Die Fahrzeuggeschwindigkeit steigt über 190 km/h oder fällt
unter 45 km/h.
● Die Traktionskontrolle ist in Betrieb.
● Die elektronische Stabilitäts‐ regelung ist aktiv.
● Es besteht einige Minuten lang kein Verkehr und es wird keinObjekt an den Fahrbahnrändern
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Fahren und Bedienung193bei Fahrzeugen mit herkömm‐
lichem Geschwindigkeitsregler
3 181.
Auffahrwarnsystem mit
Radarsystem
Mit Hilfe des Radarsensors hinter
dem Kühlergrill erkennt das System
Fahrzeuge direkt vor Ihnen (in dersel‐ ben Spur) in einem Abstand von bis
zu 150 m.
Einschalten
Die Auffahrwarnung wird automatisch beim Überschreiten der Schrittge‐
schwindigkeit aktiviert, sofern
Auffahr-Warnung im Fahrzeugperso‐
nalisierungsmenü nicht deaktiviert ist
3 130.
Auswahl der Warnempfindlichkeit
Die Warnempfindlichkeit kann auf
„nah“, „mittel“ oder „weit“ eingestellt
werden.
E drücken; die aktuelle Einstellung
wird im Driver Information Center
angezeigt. E erneut drücken, um die
Warnempfindlichkeit zu ändern. Die
Einstellung wird außerdem in der
obersten Zeile des Driver Information Centers angezeigt.Beachten Sie, dass die Einstellung
der Warnempfindlichkeit mit der
Abstandswarnung des adaptiven
Geschwindigkeitsreglers zusammen‐ hängt. Durch Ändern der Warnemp‐
findlichkeit wird auch die Einstellung
der Abstandswarnung des adaptiven
Geschwindigkeitsreglers geändert.
Warnung des Fahrers
Wenn das System ein vorausfahren‐ des Fahrzeug in der Fahrspur erkannt hat, leuchtet die Kontrollleuchte
„Fahrzeug voraus“ A in der Instru‐
menteneinheit grün.
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194Fahren und BedienungAchtung
Die Leuchtfarbe dieser Kontroll‐leuchte entspricht nicht den loka‐
len Verkehrsgesetzen in Bezug
auf den Fahrzeugabstand. Der
Fahrer trägt jederzeit die volle
Verantwortung für die Einhaltung
eines sicheren Fahrzeugabstan‐
des gemäß den geltenden
Verkehrsregeln, Witterungs- und
Straßenverhältnissen etc.
Wenn der Abstand zu einem voraus‐
fahrenden Fahrzeug zu gering wird
oder Sie sich einem anderen Fahr‐
zeug zu schnell nähern, wird im
Driver Information Center das Kollisi‐ onswarnsymbol angezeigt und es
erklingt ein Warnton. Betätigen Sie
das Bremspedal, wenn es die Situa‐
tion erfordert.
Einstellungen
Die Einstellungen können im Fahr‐
zeugpersonalisierungsmenü im Info-
Display geändert werden.
Die entsprechende Einstellung unter
Einstellung im Info-Display auswäh‐
len.
Fahrzeugpersonalisierung 3 130.
Auffahrwarnsystem mit
Frontkamera
Mit Hilfe der Frontkamera in der
Windschutzscheibe erkennt das
Auffahrwarnsystem Fahrzeuge direkt
vor Ihnen (in derselben Spur) in
einem Abstand von bis zu 60 m.
Einschalten
Die Auffahrwarnung wird ab einer
Geschwindigkeit von 40 km/h auto‐
matisch aktiviert, sofern sie nicht
durch Drücken von V deaktiviert
wurde (siehe unten).
Auswahl der Warnempfindlichkeit
Die Warnempfindlichkeit kann auf
„nah“, „mittel“ oder „weit“ eingestellt
werden.
V drücken; die aktuelle Einstellung
wird im Driver Information Center
angezeigt. V erneut drücken, um die
Warnempfindlichkeit zu ändern.
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Fahren und Bedienung195Warnung des Fahrers
Wenn das System ein vorausfahren‐
des Fahrzeug in der Fahrspur erkannt
hat, leuchtet die Kontrollleuchte
„Fahrzeug voraus“ A in der Instru‐
menteneinheit grün.Achtung
Die Leuchtfarbe dieser Kontroll‐ leuchte entspricht nicht den loka‐
len Verkehrsgesetzen in Bezug
auf den Fahrzeugabstand. Der
Fahrer trägt jederzeit die volle
Verantwortung für die Einhaltung
eines sicheren Fahrzeugabstan‐
des gemäß den geltenden
Verkehrsregeln, Witterungs- und
Straßenverhältnissen etc.
Wenn der Abstand zu einem voraus‐
fahrenden Fahrzeug zu gering wird
oder Sie sich einem anderen Fahr‐
zeug zu schnell nähern, wird im
Driver Information Center das Kollisi‐ onswarnsymbol angezeigt und es
erklingt ein Warnton. Betätigen Sie
das Bremspedal, wenn es die Situa‐
tion erfordert.
Ausschalten
Das System kann deaktiviert werden.
V wiederholt drücken, bis
Auffahrschutz vorne aus im Driver
Information Center angezeigt wird.
Allgemeine Informationen zu
beiden Ausführungen des
Auffahrwarnsystems9 Warnung
Die Auffahrwarnung stellt lediglich
ein Warnsystem dar und wendet
keine Bremskraft an. Beim zu
schnellen Annähern an ein Fahr‐
zeug lässt es Ihnen möglicher‐
weise nicht ausreichend Zeit, um
eine Kollision zu vermeiden.
Der Fahrer trägt die volle Verant‐
wortung für die Einhaltung des je
nach Verkehrs-, Witterungs- und
Sichtverhältnissen geeigneten
Sicherheitsabstands.
Während der Fahrt ist stets die
volle Aufmerksamkeit des Fahrers
erforderlich. Der Fahrer muss
stets bereit sein, einzugreifen und
die Bremse zu betätigen.
Systemgrenzen
Das System ist daraufhin ausgelegt,
nur vor anderen Fahrzeugen zu
warnen. Andere metallene Objekte
können jedoch ebenfalls eine
Systemreaktion auslösen.
Unter folgenden Umständen erkennt
das Auffahrwarnsystems ein voraus‐
fahrendes Fahrzeug möglicherweise
nicht oder ist die Sensorleistung
beeinträchtigt: