sensor Seat Altea 2011 Betriebsanleitung (in German)
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Licht und Sicht127
Sicher ist sicher
Hinweise zur Bedienung
Rat und Tat
Te c h n i s c h e D a t e n
•wenn 30 Sekunden nach dem Einschalten noch immer eine Tür bzw. die
Heckklappe geöffnet ist.•wenn der Lichtschalter auf die Stellung
/ gestellt wird.
•wenn die Zündung eingeschaltet wird.
Leaving-Home-Funktion
Die Leaving-Home-Funktion wird bei Entriegelung des Fahrzeugs aktiviert,
wenn:•der Lichtschalter in Stellung
! 5 4 /
steht und
•und der Lichtsensor „Dunkelheit“ erkennt.
Die Leaving-Home-Beleuchtung wird in den folgenden Fällen ausgeschaltet:•sobald die eingestellte Verzögerungszeit für das Ausschalten der Schein-
werfer abgelaufen ist.•wenn das Fahrzeug wieder verriegelt wird.•wenn der Lichtschalter auf die Stellung
/ gestellt wird.
•wenn die Zündung eingeschaltet wird.Hinweis
Im Menü Licht und Sicht ⇒ Seite 78 kann die Verzögerungszeit für das
Ausschalten der Scheinwerfer der Coming-Home-Funktion sowie der Leaving-
Home-Funktion eingestellt und diese Funktion aktiviert bzw. deaktiviert
werden.•Wenn Sie bei eingeschalteten Lichtern den Zündschlüssel abziehen, kurz
die Lichthupe betätigen und die Fahrertür öffnen, ist kein Warnton zu hören,
da die Beleuchtung durch Aktivierung der Coming-Home-Funktion nach
Ablauf einer bestimmten Zeit automatisch ausgeschaltet wird (es sei denn,
der Lichtschalter befindet sich in der Stellung
oder
).
Instrumenten- und Schalterbeleuchtung / Leuchtweitenregulierung Instrumenten- und Schalterbeleuchtung
Bei eingeschaltetem Licht lässt sich die Helligkeit der Instrumenten- und
Schalterbeleuchtung durch Drehen des Rändelrades ⇒Abb. 75 stufenlos
regulieren.
Ein im Kombiinstrument integrierter Fototransistor regelt die Instrumenten-
beleuchtung (Zeiger- und Skalenbeleuchtung), die Beleuchtung in der Mittel-
konsole und die Beleuchtung der Displays.
Bei ausgeschaltetem Licht und eingeschalteter Zündung ist die Instrumen-
tenbeleuchtung (Zeiger- und Skalenbeleuchtung) eingeschaltet. Mit abneh-
mender Umgebungshelligkeit wird die Instrumentenbeleuchtung automa-
tisch heruntergeregelt. Bei geringem Umgebungslicht geht sie ganz aus.
Diese Funktion soll den Fahrer bei abnehmender Umgebungshelligkeit daran
erinnern, das Abblendlicht rechtzeitig einzuschalten.
Abb. 75 In der Instru-
mententafel: Regler für
die Instrumenten-/Schal-
terbeleuchtung und
Leuchtweitenregulierung
A1
A1
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Licht und Sicht137
Sicher ist sicher
Hinweise zur Bedienung
Rat und Tat
Te c h n i s c h e D a t e n
•Nach Betätigen der „Wisch-/Wasch-Automatik“ wird bei fahrendem Fahr-
zeug nach etwa fünf Sekunden noch einmal nachgewischt (Tropfen-Wischen).
Wenn innerhalb von drei Sekunden nach der Funktion des Tropfen-Wischens
erneut die Scheibenwaschfunktion betätigt wird, wird ein erneuter Waschvor-
gang ohne das Nachwischen durchgeführt. Damit die Funktion „Tropfen-
Wischen“ erneut verfügbar ist, muss die Zündung aus- und wieder einge-
schaltet werden.•Bei eingeschalteter Funktion „Intervall-Wischen“ werden die Intervalle in
Abhängigkeit von der Geschwindigkeit geregelt. Je höher die Geschwindig-
keit, desto kürzer die Wischpause.•Bei einem Hindernis auf der Windschutzscheibe versucht der Wischer,
dieses Hindernis wegzuschieben. Sollte das Hindernis weiterhin den Wischer
blockieren, bleibt der Wischer stehen. Entfernen Sie das Hindernis und
schalten Sie den Wischer erneut ein.•Bevor Sie den möglicherweise vorhandenen Schmutz auf den Seiten der
Frontscheibe entfernen, sollten Sie den Scheibenwischer in die Servicestel-
lung stellen.•Die Heizleistung der beheizbaren Waschdüsen wird entsprechend der
jeweils herrschenden Außentemperatur beim Einschalten der Zündung auto-
matisch eingestellt.
Regensensor*
Der Regensensor steuert das Scheibenwischer-Intervall in
Abhängigkeit von der Regenmenge.
Abb. 86 Regensensor*Abb. 87 Scheibenwi-
scherhebel
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Licht und Sicht
138
Regensensor einschalten
– Bewegen Sie den Scheibenwischerhebel in Position ⇒Seite 137, Abb. 87 .
– Bewegen Sie den Schalter nach links oder rechts, um die gewünschte Empfindlichkeit des Regensensors festzulegen.
Schalterdrehung nach rechts: hohe Empfindlichkeit des Sensors.
Schalterdrehung nach links: geringe Empfindlichkeit des
Sensors.Der Regensensor ist Teil der Intervall- Wisch-Funktion. Nach dem Ausschalten
der Zündung muss der Regensensor neu eingeschaltet werden. Dazu muss
die Intervall-Wisch-Funktion aus- und wieder eingeschaltet werden.
Hinweis
•Kleben Sie keine Aufkleber im Bereich vor dem Regensensor auf die Front-
scheibe. Dies könnte Funktionsstörungen des Sensors verursachen.
Scheibenwischer für die Heckscheibe
]
Mit dem Scheibenwischerhebel werden der Scheibenwischer
und die Wisch-/Wasch-Automatik für die Heckscheibe
bedient.
Intervall-Wischen einschalten
– Drücken Sie den Hebel nach vorne in Raste ⇒Abb. 88. Der
Wischer arbeitet etwa alle 6 Sekunden.
Intervall-Wischen ausschalten
– Ziehen Sie den Hebel aus der Raste zurück zum Lenkrad. Wenn Sie während des Wischvorgangs ausgeschaltet haben,
kann der Wischer noch etwas nachlaufen.
A1
AA
Abb. 88 Scheibenwi-
scher- und Scheiben-
waschhebel: Heckschei-
benwischerA6
A6
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Licht und Sicht
140Automatisch abblendbarer Innenspiegel*
Die automatische Abblendfunktion kann bei Bedarf ein- bzw.
ausgeschaltet werden.Automatische Abblendfunktion ausschalten
– Drücken Sie die Taste ⇒Abb. 89. Die Kontrollleuchte
erlischt.
Automatische Abblendfunktion einschalten
– Drücken Sie die Taste ⇒ Abb. 89. Die Kontrollleuchte leuchtet
auf.Automatische Abblendfunktion
Die automatische Abblendfunktion wird bei jedem Einschalten der Zündung
aktiviert. Die grüne Kontrollleuchte im Spiegelgehäuse leuchtet auf. Der Spiegel blendet in Abhängigkeit vom Lichteinfall von hinten
automatisch
ab, wenn die Abblendfunktion aktiviert ist. Die automatische Abblendfunk-
tion wird bei Einlegen des Rückwärtsgangs abgeschaltet.
Hinweis
•Die automatische Abblendfunktion für Innenspiegel ist nur wirksam,
wenn die Sonnenblende* für Heckscheiben aufgerollt ist oder keine anderen
Gegenstände das Fahrzeuginnere verdunkeln.•Wenn Sie an der Windschutzscheibe Aufkleber anbringen müssen, dürfen
die Sensoren nicht überklebt werden. Dies kann dazu führen, dass die auto-
matische Abblendfunktion des Innenspiegels nicht richtig bzw. überhaupt
nicht funktioniert.Außenspiegel
Die Außenspiegel können mit dem Drehknopf in der Mittel-
konsole eingestellt werden.
Abb. 89 Automatisch
abblendbarer Innen-
spiegel
AA
AB
AA
Abb. 90 Drehknopf für
Außenspiegeleinstellung
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Fahren197
Sicher ist sicher
Hinweise zur Bedienung
Rat und Tat
Te c h n i s c h e D a t e n
Hinweis
Damit die Einparkhilfe funktionieren kann, müssen die Sensoren sauber
sowie schnee- und eisfrei gehalten werden.SEAT Parking System: Beschreibung
Das Parking System ist eine akustische Einparkhilfe.Im hinteren Stoßfänger befinden sich Sensoren. Wenn diese ein Hindernis
erkennen, werden Sie durch Warntöne darauf hingewiesen. Der Messbereich
der Sensoren beginnt etwa bei:
Je näher Sie dem Hindernis kommen, desto kürzer wird der zeitliche Abstand
zwischen den Warntönen. Bei einem Abstand von unter ca. 0,30 m ertönt ein
Dauerton. Fahren Sie nicht weiter!
Bleibt der Abstand zu einem Hindernis konstant, wird die Lautstärke der
Abstandswarnung nach etwa vier Sekunden nach und nach abgesenkt (dies
gilt nicht für den Dauerton).
Die Einparkhilfe wird beim Einlegen des Rückwärtsgangs automatisch akti-
viert. Ein kurzer Quittierton ertönt.
ACHTUNG!
•Die Einparkhilfe kann die Aufmerksamkeit des Fahrers nicht ersetzen.
Die Verantwortung beim Einparken und ähnlichen Fahrmanövern liegt beim
Fahrer.•Sensoren haben tote Winkel, in denen Objekte nicht erfasst werden
können. Achten Sie insbesondere auf Kleinkinder und Tiere, da diese von den Sensoren nicht in jedem Fall erkannt werden. Bei Unachtsamkeit
besteht Unfallgefahr!
•Behalten Sie stets das Fahrzeugumfeld im Blick - auch mit Hilfe der
Rückspiegel.Vo rsi ch t!
Niedrige Hindernisse, die bereits durch eine Warnung gemeldet wurden,
können beim Annähern aus dem Messbereich des Systems verschwinden
und deswegen nicht mehr gemeldet werden. Auch Gegenstände wie Absperr-
ketten, Anhängerdeichseln, dünne, lackierte, senkrechte Stangen oder
Zäune werden unter Umständen von dem System nicht erfasst – Gefahr einer
Beschädigung.
Hinweis
Beachten Sie die Hinweise zum Anhängerbetrieb auf ⇒ Seite 199.SEAT Parking System Plus*: Beschreibung
Das Parking System Plus ist eine akustische und optische
Einparkhilfe.Im vorderen und hinteren Stoßfänger befinden sich Sensoren. Diese
Sensoren erkennen Hindernisse und melden diese durch akustische und
optische Signale. Der Messbereich der Sensoren beginnt etwa bei:
Hinten
Seite
0,60
Mitte
1,60
ACHTUNG! Fortsetzung
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Fahren
198Je näher Sie dem Hindernis kommen, desto kürzer wird der zeitliche Abstand
zwischen den Warntönen. Bei einem Abstand von unter ca. 0,30 m ertönt ein
Dauerton. Fahren Sie nicht weiter vorwärts / rückwärts!
Bleibt der Abstand zu einem Hindernis konstant, wird die Lautstärke der
Abstandswarnung nach etwa vier Sekunden nach und nach abgesenkt (dies
gilt nicht für den Dauerton).Ein-/ausschalten
Einschalten
– Schalten Sie das Radio-Navigationssystem ein.
– Drücken Sie den Schalter
 an der Mittelkonsole ⇒Abb. 149
bzw. an der Schaltkulisse. Ein kurzer Quittierton ertönt und die
LED im Schalter leuchtet auf.
Ausschalten
– Fahren Sie schneller als 10 km/h vorwärts oder
– Drücken Sie den Schalter  oder
– Schalten Sie die Zündung aus.
Segmente der optischen Anzeige
Anhand der farbigen Anzeigen vorne und hinten sowie durch die Warntöne
sind Sie in der Lage, den Abstand zu einem Hindernis abzuschätzen. Gelb
aufleuchtende Segmente in Verbindung mit einem in Intervallen ertönenden
Warnton weisen Sie auf ein vorhandenes Hindernis hin. Sobald Sie sich
diesem Hindernis weiter nähern, ändert sich die Farbe der Segmente auf rot
und der Warnton ertönt kontinuierlich. Spätestens bei Aufleuchten des
vorletzten Segments haben Sie den Aufprallbereich erreicht. Fahren Sie nicht
weiter vor bzw. zurück! ⇒.
ACHTUNG!
•Die Einparkhilfe kann die Aufmerksamkeit des Fahrers nicht ersetzen.
Die Verantwortung beim Einparken und ähnlichen Fahrmanövern liegt beim
Fahrer.•Sensoren haben tote Winkel, in denen Hindernisse nicht erfasst werden
können. Achten Sie insbesondere auf Kleinkinder und Tiere, da diese von
den Sensoren nicht in jedem Fall erkannt werden. Bei Unachtsamkeit
besteht Unfallgefahr!
Vorn
Seite
0,90
Mitte
1,20
Hinten
Seite
0,60
Mitte
1,60Abb. 149 Mittelkonsole:
Schalter für Einparkhilfe
Altea_DE.book Seite 198 Donnerstag, 26. August 2010 9:36 09
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Fahren199
Sicher ist sicher
Hinweise zur Bedienung
Rat und Tat
Te c h n i s c h e D a t e n
•Behalten Sie stets das Fahrzeugumfeld im Blick - auch mit Hilfe der
Rückspiegel.Vo rsi ch t!
Niedrige Hindernisse, die bereits durch eine Warnung gemeldet wurden,
können beim Annähern aus dem Messbereich des Systems verschwinden
und deswegen nicht mehr gemeldet werden. Auch Gegenstände wie Absperr-
ketten, Anhängerdeichseln, dünne, lackierte, senkrechte Stangen oder
Zäune werden unter Umständen von dem System nicht erfasst – Gefahr einer
Beschädigung.
Hinweis
•Beachten Sie die Hinweise zum Anhängerbetrieb ⇒Seite 199.•Die Anzeige im Display erscheint etwas zeitverzögert.AnhängevorrichtungBeim Fahren mit einem Anhänger werden die hinteren Sensoren der Einpark-
hilfe beim Einlegen des Rückwärtsgangs bzw. bei Betätigung des Schalters  nicht aktiviert. Bei einer nicht werkseitig angebrachten Anhängevorrich-
tung ist diese Funktion möglicherweise nicht gewährleistet. Dadurch treten
folgende Einschränkungen auf:
SEAT Parking System*
Es erfolgt keine Meldung
SEAT Parking System Plus*
Es erfolgt hinten keine Abstandswarnung. Die vorderen Sensoren sind
weiterhin aktiv. Die optische Anzeige wechselt auf Anhängerbetrieb.
StörungsanzeigenWenn beim Einschalten der Einparkhilfe oder während ihres Betriebs ein paar
Sekunden lang ein kontinuierlicher Warnton ertönt und die LED des Schalters  aufblinkt, weist dies auf eine Störung im System hin. Bitte suchen Sie
möglichst bald eine SEAT-Vertragswerkstatt bzw. einen Fachbetrieb auf.Hinweis
Wenn die Störung nicht vor dem Ausschalten der Zündung behoben worden
ist, wird sie erst wieder beim erneuten Einschalten der Einparkhilfe durch
Aufblinken der LED am Schalter
 angezeigt.
Geschwindigkeitsregelung*
Geschwindigkeitsregelanlage (GRA)Beschreibung
Die Geschwindigkeitsregelanlage hält konstant eine einge-
stellte Geschwindigkeit ab ca. 30 km/h bis maximal 180
km/h.Wenn die gewünschte Geschwindigkeit erreicht und abgespeichert ist, kann
der Fuß vom Gaspedal genommen werden.
ACHTUNG!
Die Geschwindigkeitsregelanlage kann gefährlich sein, wenn es nicht
möglich ist, sicher mit konstanter Geschwindigkeit zu fahren.
ACHTUNG! Fortsetzung
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Intelligente Technik207
Sicher ist sicher
Hinweise zur Bedienung
Rat und Tat
Te c h n i s c h e D a t e n
Die ASR wird automatisch beim Starten des Motors eingeschaltet. Sie kann
auch durch einen kurzen Druck auf den Knopf an der Mittelkonsole ein- oder
ausgeschaltet werden.
Bei ausgeschalteter ASR leuchtet die Kontrollleuchte auf. Normaler-
weise sollte die ASR immer eingeschaltet sein. Nur in bestimmten Ausnahme-
situationen, wenn Schlupf erwünscht wird, ist es sinnvoll, die Anlage auszu-
schalten, z.B.
•beim Fahren mit kleinerem Notrad;•beim Fahren mit Schneeketten;•bei Fahrten durch hohen Schnee oder auf weichem Untergrund;•wenn das Fahrzeug feststeckt, um es „herauszuschaukeln“.
Anschließend sollte die ASR wieder eingeschaltet werden.ACHTUNG!
•Die Gesetze der Physik können auch durch die ASR nicht außer Kraft
gesetzt werden. Dies ist vor allem bei Fahrten auf rutschiger oder nasser
Straße oder beim Fahren mit Anhänger zu beachten.•Die Fahrweise muss deshalb stets dem Fahrbahnzustand und der
Verkehrssituation angepasst werden. Die durch ASR erhöhte Fahrsicher-
heit darf Sie nicht zu riskantem Fahrverhalten verleiten.Vo rsi ch t!
•Um die störungsfreie Funktion der ASR zu gewährleisten, müssen an allen
vier Rädern identische Reifen montiert sein. Eine unterschiedliche Lauffläche
an jedem Reifen kann zur Verringerung der Motorleistung führen.•Änderungen am Fahrzeug (z.B. am Motor, an der Bremsanlage, am Fahr-
werk oder eine andere Räder-/Reifenkombination) können die Funktion des
ABS und der ASR beeinflussen.
XDS*
Quersperr-DifferentialBeim Befahren einer Kurve ermöglicht die elektronische Quersperre, dass das
Rad auf der Kurvenaußenseite schneller dreht als das Rad auf der Innenseite.
Das sich schneller drehende Rad (Außen seite) wird weniger angetrieben als
das Rad auf der Innenseite. Dies kann in bestimmten Situationen dazu
führen, dass der auf das Rad an der Innenseite gegebene Antrieb übermäßig
hoch ist, was zu Schlupf führen kann. Im Gegensatz hierzu erhält das Rad auf
der Außenseite weniger Antrieb als es übertragen könnte. Dieser Effekt führt
zu einem Verlust der Seitenhaftung an der Vorderachse, was sich als Unter-
steuern oder „Verlängerung“ des Fahrwegs darstellt.
Das System XDS kann dies über die Signale und Sensoren des ESP erkennen
und diesen Effekt korrigieren.
Das XDS bremst das Rad auf der Kurveninnenseite über das ESP, das dem zu
hohem Antriebsmoment an diesem Rad entgegenwirkt. Dies führt dazu, dass
der vom Fahrer eingeschlagene Weg präziser zurückgelegt wird.
Das System XDS funktioniert in Verbindung mit dem ESP und ist immer aktiv,
auch wenn die Antriebsschlupfregelung ASR abgeschaltet wurde.
 OFF
Altea_DE.book Seite 207 Donnerstag, 26. August 2010 9:36 09
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Intelligente Technik209
Sicher ist sicher
Hinweise zur Bedienung
Rat und Tat
Te c h n i s c h e D a t e n
Elektronische Differenzialsperre (EDS)*
Die Elektronische Differenzialsperre verhindert das Durch-
drehen der Antriebsräder.Durch die EDS wird selbst bei ungünstigen Fahrbahnverhältnissen das
Anfahren, Beschleunigen und Bergauffahren wesentlich erleichtert bzw.
überhaupt erst ermöglicht.
Das System kontrolliert über die ABS-Sensoren die Umdrehungszahl der
Antriebsräder. (Bei einer Störung der EDS leuchtet die ABS-Kontrollleuchte
auf ⇒Seite 88).
Bei einer Fahrgeschwindigkeit von nicht über 80 km/h werden die Abwei-
chungen von ca. 100 U/Min. zwischen den Antriebsrädern aufgrund einer
teilweise glatten Fahrbahn ausgeglichen, indem das durchdrehende Rad
abgebremst, und die Antriebsleistung über das Differential an das andere
Rad übertragen wird.
Damit die Scheibenbremse des abgebremsten Rades nicht zu sehr erhitzt,
schaltet sich die EDS bei ungewöhnlich starker Beanspruchung automatisch
aus. Das Fahrzeug bleibt betriebsbereit und hat die gleichen Eigenschaften
wie ein Fahrzeug ohne EDS. Aus diesem Grund wird das Ausschalten der EDS
nicht angezeigt.
Sobald die Bremse abgekühlt ist, schaltet sich die EDS automatisch wieder
ein.
ACHTUNG!
•Beim Beschleunigen auf glatter Fahrbahn, z.B. bei Eis und Schnee,
vorsichtig Gas geben. Die Antriebsräder können trotz EDS durchdrehen und
die Fahrstabilität beeinträchtigen – Unfallgefahr.•Die Fahrweise muss stets dem Fahrbahnzustand und der Verkehrssitu-
ation angepasst werden. Die durch EDS erhöhte Fahrsicherheit darf Sie
nicht zu riskantem Fahrverhalten verleiten.
Vo rsi ch t!
Änderungen am Fahrzeug (z.B. am Motor, an der Bremsanlage, am Fahrwerk
oder eine andere Räder-/Reifenkombination) können die Funktion der EDS
beeinflussen ⇒Seite 233.Antriebsschlupfregelung ASRDie Antriebsschlupfregelung verhindert das Durchdrehen der Antriebsräder
beim Beschleunigen ⇒Seite 206.Allradantrieb*
Beim Allradantrieb werden alle 4 Räder angetrieben.Allgemeine Hinweise
Der Allradantrieb funktioniert völlig automatisch. Die Verteilung der Antriebs-
kraft erfolgt auf alle 4 Räder. Sie wird automatisch Ihrem Fahrverhalten sowie
den jeweiligen Fahrbahnverhältnissen angepasst.
Das Allrad-Antriebskonzept ist auf eine hohe Motorleistung zugeschnitten.
Ihr Fahrzeug ist außergewöhnlich leistungsfähig und hat sowohl bei
normalen Fahrbahnverhältnissen als auch bei Schnee und Eis vorzügliche
Fahreigenschaften.
Winterreifen
Durch den Allradantrieb hat Ihr Fahrzeug schon mit der serienmäßigen Berei-
fung bei winterlichen Straßenverhältnissen einen guten Vortrieb. Trotzdem
empfehlen wir Ihnen, im Winter auf allen 4 Rädern Winter- bzw. Allwetter-
reifen zu verwenden, da hierdurch vor allem auch die Bremswirkung verbes-
sert wird.
Altea_DE.book Seite 209 Donnerstag, 26. August 2010 9:36 09
Page 262 of 329

Räder und Reifen
260
2. Prüfen Sie den Reifenfülldruck immer an kalten Reifen. Redu-zieren Sie nicht den bei warmen Reifen erhöhten Druck.
3. Passen Sie den Reifenfülldruck der Beladung entsprechend an.Reifenfülldruck
Der Reifenfülldruck ist bei hohen Geschwindigkeiten besonders wichtig. Der
Druck sollte deshalb mindestens einmal monatlich und zusätzlich vor jeder
längeren Fahrt überprüft werden.
Der Aufkleber mit den Reifenfülldruckwer ten befindet sich auf der Innenseite
der Tankklappe. Die angegebenen Reifenfülldruckwerte gelten für kalte
Reifen. Bei warmen Reifen erhöhten Reifenfülldruck ⇒ nicht verringern.
ACHTUNG!
•Prüfen Sie mindestens einmal im Monat den Reifenfülldruck. Die
korrekten Reifenfülldruckwerte sind von großer Bedeutung. Wenn die
Reifenfülldruckwerte zu niedrig oder zu hoch sind, besteht besonders bei
hohen Geschwindigkeiten Unfallgefahr!•Bei zu geringem Reifenfülldruck kann ein Reifen besonders leicht
platzen – Unfallgefahr!•Bei hoher Geschwindigkeit ist ein Reifen mit zu niedrigem Fülldruck
einem hohen Maß an Walkarbeit ausgesetzt. Dadurch erwärmt er sich zu
stark, was zur Laufflächenablösung und sogar zum Platzen des Reifens
führen kann. Halten Sie stets die angegebenen Reifenfülldruckwerte ein.•Zu geringer oder zu hoher Reifenfülldruck verkürzt die Lebensdauer der
Bereifung und verschlechtert das Fahrverhalten des Fahrzeugs – Unfallge-
fahr!Umwelthinweis
Ein zu geringer Reifenfülldruck erhöht den Kraftstoffverbrauch.
Reifenfülldruck-Kontrollsystem
Das Reifenfülldruckkontrollsystem überwacht während der
Fahrt automatisch den Reifenfülldruck an den vier Reifen.Das System verwendet die Drehzahlsensoren des ABS an den Rädern. Es
analysiert die Drehzahl der einzelnen Räder und deren Frequenzspektrum.
Für eine optimale Funktion müssen SEAT-Originalreifen verwendet werden.
Weiterhin muss der Reifendruck regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf korri-
giert werden.
Nach jeder Korrektur des Reifendrucks und nach dem Wechsel eines oder
mehrerer Reifen muss durch Betätigung des Tasters SET an der Mittelkonsole
ein Reset des Systems vorgenommen werden.
Der Fahrer wird bei einem Druckverlust durch Symbole und Hinweistexte im
Display des Kombiinstruments gewarnt. Das System funktioniert über das
ESP ⇒Seite 208.
Bitte beachten Sie, dass der Reifenfülldruck auch von der Temperatur des
Reifens abhängig ist. Der Reifenfülldruck erhöht sich um ca. 0,1 bar pro 10 °C
erhöhter Reifentemperatur. Während der Fahrt erwärmt sich der Reifen und
der Reifenfülldruck steigt an. Korrigieren Sie den Reifenfülldruck daher nur in
kaltem Zustand, wenn die Temperatur des Reifens in etwa der Umgebungs-
temperatur entspricht.
Damit das Reifenfülldruck-Kontrollsystem einwandfrei funktioniert, sollte der
Reifenfülldruck in regelmäßigen Abständen kontrolliert, ggf. korrigiert und in
richtigem Zustand abgespeichert werden.
Auf der Innenseite der Tankklappe befindet sich ein Aufkleber mit dem
empfohlenen Reifenfülldruck.
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