ABS Seat Altea Freetrack 2007 Betriebsanleitung (in German)
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Pflegen und Reinigen
204
Nach der Wagenwäsche
– Vermeiden Sie gleich nach der Wagenwäsche abrupte und plötz-liche Bremsmanöver. Die Bremsen müssen erst „trockenge-
bremst“ werden ⇒ Seite 192, „Bremswirkung und Bremsweg“.
ACHTUNG!
•
Waschen Sie das Fahrzeug nur bei ausgeschalteter Zündung.
•
Schützen Sie Ihre Hände und Arme vor scharfkantigen Metallteilen,
wenn Sie beispielsweise den Unterboden oder die Innenseite der
Radkästen reinigen – Verletzungsgefahr!
•
Nässe, Eis und Streusalz in der Bremsanlage beeinträchtigen die
Bremswirkung – Unfallgefahr!Vorsicht!
•
Entfernen Sie auf keinen Fall Schmutz, Schlamm oder Staub, solange die
Wagenoberfläche trocken ist. Verwende n Sie auch keinen trockenen Lappen
oder Schwamm, da Sie sonst die Lack ierung oder die Fensterscheiben Ihres
Fahrzeuges verkratzen können.
•
Fahrzeugwäsche bei kaltem Klima: Wenn Sie das Fahrzeug mit einem
Schlauch abspritzen, achten Sie darauf, den Wasserstrahl nicht direkt auf die
Schlösser oder die Tür- bzw. Dachdichtungen zu richten. Sie könnten sonst
einfrieren.Umwelthinweis
Waschen Sie das Fahrzeug nur auf speziell dafür vorgesehenen Wasch-
plätzen, damit das eventuell durch Öl verunreinigte Schmutzwasser nicht in
das Abwasser gelangt. In einigen Ge bieten ist die Fahrzeugwäsche außer-
halb solcher Waschplätze verboten.
Hinweis
Waschen Sie das Fahrzeug nicht in der prallen Sonne.Waschen mit Hochdruckreiniger
Beim Waschen des Fahrzeuges mit einem Hochdruckreiniger
ist besondere Vorsicht geboten!– Beachten Sie die Bedienungshinweise für den Hochdruckrei- niger, vor allem für den Druck und den Spritzabstand .
– Halten Sie einen genügend großen Abstand zu weichen Materia- lien und zu lackierten Stoßfängern.
– Vermeiden Sie das Reinigen vereister oder schneebedeckter Scheiben mit dem Hochdruckreiniger ⇒Seite 206.
– Verwenden Sie keine Rundstrahldüsen („Dreckfräser“) ⇒.
– Vermeiden Sie gleich nach der Wagenwäsche abrupte und plötz- liche Bremsmanöver. Die Bremsen müssen erst „trockenge-
bremst“ werden ⇒Seite 192.
ACHTUNG!
•
Reifen dürfen niemals mit Rundstrahldüsen („Dreckfräsen“)gereinigt
werden. Selbst bei relativ großem Spritzabstand und einer sehr kleinen
Einwirkzeit können sichtbare oder nicht sichtbare Schäden am Reifen
entstehen. Es besteht Unfallgefahr.
•
Nässe, Eis und Streusalz in der Bremsanlage beeinträchtigen die
Bremswirkung – Unfallgefahr!
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Pflegen und Reinigen205
Sicher ist sicher
Bedienungshinweise
Rat und Tat
Technische Daten
Vorsicht!
•
Die Wassertemperatur sollte höchstens 60°C betragen, damit das Fahr-
zeug nicht beschädigt wird.
•
Um Schäden am Fahrzeug zu vermeiden, muss ein ausreichender
Abstand zu den empfindlichen Materialien wie z. B. Schläuche, Kunststoff-
teile, das Dämmmaterial, usw. eingehalten werden. Dies gilt auch für die
Reinigung der Stoßfänger in Fahrzeug farbe. Je geringer der Abstand der
Spritzdüse zur Oberfläche ist, desto stärker wird das Material beansprucht.
Fahrzeuglack konservieren
Regelmäßige Konservierung schützt den Fahrzeuglack.Konservieren Sie den Fahrzeuglack spätestens dann, wenn auf dem sauberen
Lack das Wasser nicht mehr deutlich abperlt.
Beim Fachbetrieb erhalten Sie ein gutes Konservierungsmittel aus Hart-
wachs.
Eine regelmäßige Konservierung schützt den Fahrzeuglack weitgehend vor
schädlichen Umwelteinflüssen ⇒Seite 202. Sie schützt sogar vor leichten
mechanischen Einwirkungen.
Auch wenn Sie in der automatischen Waschanlage regelmäßig einen Wasch-
konservierer anwenden, empfehlen wir Ihnen, den Fahrzeuglack mindestens
zwei mal im Jahr mit Hartwachs zu schützen.
Fahrzeuglack polieren
Durch Polieren erhält der Fahrzeuglack neuen Glanz.Nur wenn der Lack Ihres Fahrzeugs unansehnlich geworden ist, und wenn Sie
mit Konservierungsmitteln keinen Glanz mehr erzielen können, ist ein
Polieren erforderlich. Entsprechende Politur hält der Fachbetrieb für Sie
bereit.
Wenn die verwendete Politur keine konservierenden Bestandteile enthält,
müssen Sie den Lack anschließend noch konservieren ⇒Seite 205, „Fahr-
zeuglack konservieren“.
Vorsicht!
Damit der Fahrzeuglack nicht beschädigt wird:•
Behandeln Sie matt lackierte Teile oder Kunststoffteile nicht mit Poliermit-
teln oder Hartwachsen.
•
Polieren Sie den Fahrzeuglack nicht in sandiger oder staubiger
Umgebung.
Kunststoffteile pflegen
Kunststoffteile dürfen nicht mit Lösungsmitteln in Berührung
kommen.Ist eine normale Fahrzeugwäsche nicht ausreichend, können Sie auch zuge-
lassene lösungsmittelfreie Spezialprodukte für die Reinigung und Pflege von
Kunststoffen verwenden.
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Pflegen und Reinigen207
Sicher ist sicher
Bedienungshinweise
Rat und Tat
Technische Daten
Gummidichtungen pflegen
Gut gepflegte Gummidichtungen frieren nicht so leicht an.1. Entfernen Sie mit einem weichen Tuch Staub und Schmutz von
den Gummidichtungen.
2. Behandeln Sie die Gummidichtungen mit einem Gummipflege- mittel.Die Gummidichtungen von Türen, Fenstern, usw. bleiben geschmeidiger und
halten länger, wenn Sie sie ab und zu mit einem Gummipflegemittel (z. B.
Silikonspray) behandeln.
Durch die Gummipflege vermeiden Sie ei nen vorzeitigen Verschleiß der Dich-
tungen. Die Türen lassen sich leicht er öffnen. Gut gepflegte Gummidich-
tungen frieren im Winter nicht so leicht an.Türschließzylinder
Türschließzylinder können im Winter vereisen.Zur Enteisung von Türschließzylindern empfehlen wir Ihnen die Verwendung
eines Sprays rückfettender und antikorrosiver Wirkung.Chromteile reinigen1. Reinigen Sie die Chromteile mit einem feuchten Tuch.
2. Polieren Sie die Chromteile mit einem weichen, trockenen Tuch.
Sollte das nicht ausreichen, so verwenden Sie ein gutes Chrompflegemittel.
Mit diesem Chrompflegemittel entfernen Sie auch Flecken oder Beläge auf
der Oberfläche.
Vorsicht!
Damit die Chromflächen nicht verkratzen:•
Verwenden Sie bei der Chrompflege auf keinen Fall ein Pflegemittel mit
Schleifwirkung.
•
Reinigen oder polieren Sie die Oberflächen der Chromteile nicht in
sandiger oder staubiger Umgebung.
Stahlräder– Reinigen Sie die Stahlräder regelmäßig mit einem separaten Schwamm.Anhaftender Bremsabrieb kann mit einem Industriereiniger beseitigt werden.
Lackschäden an Stahlrädern sind zu be seitigen, bevor sich Rost bilden kann.
ACHTUNG!
•
Reifen dürfen niemals mit Rundstrahldüsen gereinigt werden. Selbst
bei relativ großem Spritzabstand und einer sehr kleinen Einwirkzeit
können sichtbare oder nicht sichtbare Schäden am Reifen entstehen. Es
besteht Unfallgefahr.
•
Nässe, Eis und Streusalz in der Bremsanlage beeinträchtigen die
Bremswirkung – Unfallgefahr! Vermeiden Sie gleich nach der Fahrzeugwä-
sche abrupte und plötzliche Bremsmanöver. Die Bremsen müssen erst
„trockengebremst“ werden ⇒ Seite 192, „Bremswirkung und
Bremsweg“.
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Pflegen und Reinigen
208LeichtmetallräderAlle zwei Wochen
– Waschen Sie Streusalz und Bremsabrieb von den Leichtmetallrä-
dern ab.
– Behandeln Sie die Räder mit einem säurefreien Reinigungs- mittel.
Alle drei Monate
– Reiben Sie die Räder gründlich mit Hartwachs ein.Damit das dekorative Aussehen der Leichtmetallräder über lange Zeit
erhalten bleibt, ist regelmäßige Pflege erforderlich. Wenn das Streusalz und
der Bremsabrieb nicht regelmäßig abgewaschen werden, wird das Alumi-
nium angegriffen.
Als Reinigungsmittel verwenden Sie bitte ein säurefreies Reinigungsmittel
für Leichtmetallräder.
Lackpolitur oder andere schleifende Mi ttel dürfen bei der Pflege der Räder
nicht verwendet werden. Falls die Schutzlackschicht, z. B. durch Stein-
schläge, beschädigt ist, muss de r Schaden umgehend behoben werden.
ACHTUNG!
•
Reifen dürfen niemals mit Rundstrahldüsen gereinigt werden. Selbst
bei relativ großem Spritzabstand und einer sehr kleinen Einwirkzeit
können sichtbare oder nicht sichtbare Schäden am Reifen entstehen. Es
besteht Unfallgefahr.
•
Nässe, Eis und Streusalz in der Bremsanlage beeinträchtigen die
Bremswirkung – Unfallgefahr! Vermeiden Sie gleich nach der Fahrzeugwä-
sche abrupte und plötzliche Bremsmanöver. Die Bremsen müssen erst „trockengebremst“ werden
⇒Seite 192, „Bremswirkung und
Bremsweg“.
Unterbodenschutz
Die Fahrzeugunterseite ist gegen chemische und mechani-
sche Einflüsse geschützt.Während der Fahrt sind Verletzungen der Schutzschicht möglich. Deshalb
empfehlen wir Ihnen, die Schutzschicht der Fahrzeugunterseite und des Fahr-
werks vor Beginn und am Ende der kalten Jahreszeit zu prüfen und ggf.
ausbessern zu lassen.
Wir empfehlen Ihnen, Ausbesserungsarbeiten und zusätzliche Korrosions-
schutzmaßnahmen vom Fachbetrieb durchführen zu lassen.
ACHTUNG!
Verwenden Sie niemals Unterbodenschutz oder korrosionsschützende
Mittel für Auspuffrohre, Katalysatoren oder Hitzeschilde. Durch eine heiße
Abgasanlage oder durch heiße Motorteile entzünden sich diese
Substanzen. Brandgefahr!
ACHTUNG! Fortsetzung
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Pflegen und Reinigen209
Sicher ist sicher
Bedienungshinweise
Rat und Tat
Technische Daten
Motorraum reinigen
Gehen Sie bei der Reinigung des Motorraums besonders
vorsichtig vor.Korrosionsschutz
Der Motorraum und die Oberfläche des Antriebsaggregates sind im Werk
korrosionsschützend behandelt worden.
Besonders im Winter, wenn Sie häufig auf salzgestreuten Straßen fahren, ist
ein guter Korrosionsschutz sehr wich tig. Damit das Salz nicht zerstörend
wirken kann, sollte der Motorraum vor und nach der Streuperiode gründlich
gereinigt werden.
Die Fachbetriebe verfügt über die richtigen Reinigungs- und Konservierungs-
mittel und ist mit den erforderlichen Einrichtungen ausgestattet. Deshalb
empfehlen wir, diese Arbeiten dort durchführen zu lassen.
Wird der Motorraum einmal mit fettlösen den Mitteln gereinigt oder lässt man
eine Motorwäsche durchführen, wird der Korrosionsschutz fast immer
entfernt. Eine anschließende dauerhafte Konservierung aller Flächen, Falze,
Fugen und Aggregate im Motorraum sollte unbedingt in Auftrag gegeben
werden.
ACHTUNG!
•
Beachten Sie vor allen Arbeiten im Motorraum die entsprechenden
Warnhinweise ⇒Seite 219.
•
Schalten Sie den Motor aus, ziehen Sie die Handbremse fest an und
ziehen Sie in jedem Fall den Zündschlüssel ab, bevor Sie die Motorraum-
klappe öffnen.
•
Lassen Sie den Motor abkühlen, bevor Sie den Motorraum reinigen.
•
Schützen Sie Ihre Hände und Arme vor scharfkantigen Metallteilen,
wenn Sie den Unterboden, die Innseite der Radkästen oder die Radabde- ckungen reinigen – Gefahr einer Schnittverletzung. Andernfalls besteht
Verletzungsgefahr!
•
Nässe, Eis und Streusalz an der Bremsanlage beeinträchtigen die
Bremswirkung – Unfallgefahr! Vermeiden Sie gleich nach der Fahrzeugwä-
sche abrupte und plötzliche Bremsmanöver.
•
Fassen Sie niemals in den Kühlerventilator. Er ist temperaturgesteuert
und kann sich selbständig einschalten – auch bei abgezogenem Zünd-
schlüssel!Umwelthinweis
Da bei einer Motorwäsche Kraftstoff-, Fett- und Ölreste abgeschwemmt
werden können, muss das verschmutzte Wasser durch einen Ölabscheider
gereinigt werden. Deshalb darf die Mo torwäsche nur in einem Fachbetrieb
oder einer geeigneten Tankst elle durchgeführt werden.Fahrzeugpflege innenKunststoffteile und Instrumententafel reinigen– Feuchten Sie ein sauberes, fusselfreies Tuch mit Wasser an und
reinigen Sie die Kunststoffteile und die Instrumententafel.
– Sollte das nicht ausreichen, verwenden Sie ein spezielles lösungsmittelfreies Kunststoffreinigungs- und -pflegemittel.
ACHTUNG! Fortsetzung
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Pflegen und Reinigen
210
ACHTUNG!
Reinigen Sie niemals die Instrumententafel und die Oberfläche der Airbag-
module mit lösemittelhaltigen Reiniger n. Durch lösemittelhaltige Reiniger
wird die Oberfläche porös. Bei einer Airbagauslösung kann es zu erhebli-
chen Verletzungen durch sich lösende Kunststoffteile kommen.
Vorsicht!
Lösungsmittelhaltige Reiniger greifen das Material an.Holzdekore reinigen*– Feuchten Sie ein sauberes Tuch mit Wasser an und reinigen Sie die Holzdekore.
– Sollte das nicht ausreichen, verwenden Sie eine milde Seifen-
lauge.
Vorsicht!Lösungsmittelhaltige Reiniger greifen das Material an.Polsterstoffe und Stoffverkleidungen reinigenPolsterstoffe und Stoffverkleidungen an Türen, Dachhimmel usw. behandeln
Sie mit speziellen Reinigungsmitteln bzw. mit Trockenschaum und einer
weichen Bürste.
Leder reinigen*Normales Reinigen
– Säubern Sie verschmutzte Lederflächen mit einem leicht ange- feuchteten Baumwoll- oder Wolllappen.
Flecken entfernen
– Reinigen Sie stärker verschmutzte Stellen mit einem Lappen und einer milden Seifenlösung (zwei Esslöffel Neutralseife auf einen
Liter Wasser).
– Beachten Sie dabei, dass das Leder an keiner Stelle durch- feuchtet wird, und dass kein Wasser in die Nahtstiche eindringt.
– Wischen Sie mit einem weichen, trockenen Lappen nach.
Lederpflege
– Behandeln Sie das Leder in halbjährlichen Abständen mit dem in Fachbetrieben erhältlichen Lederpflegemittel.
– Tragen Sie das Pflegemittel äußerst sparsam auf.
– Wischen Sie mit einem weichen Lappen nach.SEAT ist bestrebt, die besonderen Ei genschaften des Naturproduktes Leder
unverfälscht zu erhalten. Bedingt du rch die Exklusivität der verwendeten
Ledersorten und Eigenarten (wie Empf indlichkeit gegenüber Ölen, Fetten,
Verschmutzung usw.) sind eine gewisse Umsicht beim Gebrauch und eine
bestimmte Pflege erforderlich.
Staub und Schmutzpartikel in Poren, Falten und Nähten können scheuern
und die Oberfläche beschädigen. Bei längeren Standzeiten in der Sonne
sollten Sie das Leder vor direkter Sonneneinstrahlung schützen, um ein
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Zubehör, Teileersatz und Änderungen215
Sicher ist sicher
Bedienungshinweise
Rat und Tat
Technische Daten
Der nachträgliche Einbau einer Anhängevorrichtung muss nach den Angaben
des Herstellers der Vorrichtung erfolgen.
Die Befestigungspunkte der Anhängeku
pplung sind an der Unterseite des
Fahrzeugs.
Der Abstand zwischen der Kugelkopfmitte und dem Boden darf den angege-
benen Mindestabstand auch bei voll beladenem Fahrzeug und voller Stütz-
last nicht unters chritten werden.
Befestigungspunkte für die Anhängevorrichtung: 65 mm (mindestens)
350 mm bis 420 mm (Fahrzeug mit max. Zuladung)
344 mm
531 mm
1.044 mm
1.040 mm
Montage einer Anhängevorrichtung
•
Der Anhängerbetrieb stellt erhöhte Anforderungen an das Fahrzeug.
Wenden Sie sich bitte vor der Nachrüst ung einer Anhängevorrichtung an den
technischen Kundendienst, um zu prüfen, ob an Ihrem Fahrzeug Umbaumaß-
nahmen an der Kühlung erforderlich sind.
•
Beachten Sie die jeweiligen gesetzlichen Bestimmungen (z. B. Einbau
einer separaten Kontrollleuchte) in Ihrem Heimatland.
•
Es müssen Fahrzeugteile, wie z. B. der hintere Stoßfänger aus- und einge-
baut werden. Außerdem sind die Befestigungsschrauben der Anhängekupp-
lung mit einem Drehmomentschlüssel anzuziehen und eine Steckdose an die
elektrische Anlage des Fahrzeuges anzuschließen. Dazu sind spezielle Fach-
kenntnisse und Werkzeuge notwendig.
•
Die Angaben in der Abbildung kennzeichnen die Maße und Befestigungs-
punkte, die beim nachträglichen Ei nbau einer Anhängekupplung in jedem
Fall einzuhalten sind.
ACHTUNG!
Lassen Sie den nachträglichen Einbau einer Anhängekupplung von einem
Fachbetrieb durchführen.•
Wenn die Anhängekupplung falsch eingebaut wird, besteht Unfallge-
fahr!
•
Beachten Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit die Angaben in der mitgelie-
ferten Montageanleitung des Herstellers der Anhängekupplung.Vorsicht!
•
Wird die Steckdose falsch angeschlossen, können Schäden an der elek-
trischen Anlage des Fahrzeugs entstehen.
AA
ABACADAEAFAG
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Prüfen und Nachfüllen
216Prüfen und NachfüllenTa n k e nDie Tankklappe wird von Hand geöffnet. Der Tank fasst etwa
55 Liter. Bei Fahrzeugen mit Allradantrieb hat der Tank ein
Fassungsvermögen von 60 Litern.Ta n k v e r s c h l u s s ö f f n e n
– Klappen Sie den Deckel auf.
– Halten Sie den Deckel mit der Hand, stecken Sie den Schlüssel in
das Tankschloss und drehen Sie ihn um 180° nach links.
– Schrauben Sie den Tankdeckel gegen den Uhrzeigersinn ab. Tankverschluss schließen
– Schrauben Sie den Tankdeckel nach rechts ein, bis Sie ein
„klickendes“ Geräusch hören.
– Drehen Sie den Schlüssel im Schloss ohne den Deckel dabei loszulassen um 180° im Uhrzeigersinn.
– Ziehen Sie den Schlüssel ab und schließen Sie die Tankklappe bis sie einrastet. Der Tankdeckel ist mit einem Band gegen den
Verlust gesichert.
Die Tankklappe befindet sich hinten rechts am Fahrzeug.
Sobald die vorschriftsmäßig bediente automatische Zapfpistole erstmalig
abschaltet, ist der Kraftstoffbehälter „voll“. Füllen Sie keinen weiteren Kraft-
stoff ein, denn dieser würde den Ausdehnungsraum füllen. Bei einer Erhit-
zung könnte Kraftstoff auslaufen.
Die richtige Kraftstoffsorte für das Fahrzeug finden Sie auf einem Aufkleber
auf der Innenseite der Tankklappe. Darauf finden Sie weitere Hinweise zum
Kraftstoff.
ACHTUNG!
•
Kraftstoff ist leicht entzündbar und kann schwere Verbrennungen und
andere Verletzungen hervorrufen.
−Beim Einfüllen des Kraftstoffs in das Fahrzeug oder in einen Reser-
vekanister ist das Rauchen und offenes Feuer untersagt. Explosionsge-
fahr!
− Beachten Sie bei der Verwendung von Reservekanistern die gesetz-
lichen Vorschriften.
Abb. 162 Geöffnete
Ta n k k l a p p e
altea_xl aleman.book Seite 216 Donnerstag, 12. April 2007 6:54 18
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Prüfen und Nachfüllen225
Sicher ist sicher
Bedienungshinweise
Rat und Tat
Technische Daten
– Den Messstab anschließend wieder herausziehen und den
Ölstand ablesen ⇒Seite 224, Abb. 166 . Füllen Sie gegebenen-
falls Motoröl nach.Ölstand im Bereich
- Kein Öl nachfüllen
Ölstand im Bereich
- Sie können Öl nachfüllen. Der Ölstand sollte sich danach im Bereich
befinden.
Ölstand im Bereich
- Sie müssen Öl nachfüllen. Der Ölstand sollte sich danach im Bereich
befinden.
Abhängig von der Fahrweise und den Einsatzbedingungen kann der Ölver-
brauch bis zu 0,5 Liter/1000 km betragen. In den ersten 5000 Kilometern
kann der Verbrauch darüber liegen. Der Motorölstand muss daher in regelmä-
ßigen Abständen geprüft werden (am besten bei jedem Tanken und vor
längeren Fahrten).
ACHTUNG!
Die Arbeiten am Motor oder im Moto rraum müssen sehr vorsichtig ausge-
führt werden.•
Beachten Sie vor allen Arbeiten im Motorraum die entsprechenden
Warnhinweise ⇒Seite 219.Vorsicht!
Liegt der Ölstand über dem Bereich , starten Sie den Motor bitte nicht.
Dies könnte zu einer Beschädigung des Motors und des Katalysators führen.
Wenden Sie sich an einen Fachbetrieb.
Motoröl nachfüllen
Das Motoröl wird in kleinen Portionen nachgefüllt.
Bevor Sie die Motorhaube öffnen, lesen und beachten Sie die dies-
bezüglichen Warnhinweise ⇒ in „Sicherheitshinweise zu
Arbeiten im Motorraum“ auf Seite 219.
– Schrauben Sie den Deckel der Motoröl-Einfüllöffnung ab ⇒Abb. 167 .
– Füllen Sie das geeignete Öl in kleinen Mengen nach.
– Warten Sie zwischendurch und kontrollieren Sie den Ölstand, damit Sie nicht versehentlich zu viel Motoröl einfüllen.
– Wenn der Ölstand mindestens im Bereich erreicht hat, vorsichtig den Deckel der Einfüllöffnung aufschrauben.
AAAB
AA
AC
AA
AA
Abb. 167 Deckel der
Motoröl-Einfüllöffnung im
MotorraumAB
altea_xl aleman.book Seite 225 Donnerstag, 12. April 2007 6:54 18
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Räder und Reifen
238
2. Prüfen Sie den Reifenfülldruck immer an kalten Reifen. Redu-zieren Sie nicht den bei warmen Reifen erhöhten Druck.
3. Passen Sie den Reifenfülldruck der Beladung entsprechend an.Reifenfülldruck
Der Reifenfülldruck ist bei hohen Gesc hwindigkeiten besonders wichtig. Der
Druck sollte deshalb mindestens einm al monatlich und zusätzlich vor jeder
längeren Fahrt überprüft werden.
Der Aufkleber mit den Reifenfülldruckwer ten befindet sich auf der Innenseite
der Tankklappe. Die angegebenen Reife nfülldruckwerte gelten für kalte
Reifen. Reduzieren Sie nicht den bei wa rmen Reifen erhöhten Reifenfülldruck.
⇒
ACHTUNG!
•
Prüfen Sie mindestens einmal im Monat den Reifenfülldruck. Die
korrekten Reifenfülldruckwerte sind von großer Bedeutung. Wenn die
Reifenfülldruckwerte zu niedrig oder zu hoch sind, besteht besonders bei
hohen Geschwindigkeiten Unfallgefahr!
•
Bei zu geringem Reifenfülldruck kann ein Reifen besonders leicht
platzen – Unfallgefahr!
•
Bei hohen Dauergeschwindigkeiten muss ein Reifen mit zu geringem
Druck mehr Walkarbeit leisten. Dadurc h erwärmt er sich zu stark, was zur
Laufstreifenablösung und sogar zum Platzen des Reifens führen kann.
Halten Sie stets di e angegebenen Reifenfülldruckwerte ein.
•
Zu geringer oder zu hoher Reifenfülldruck verkürzt die Lebensdauer der
Bereifung und verschlechtert das Fahrverhalten des Fahrzeugs – Unfallge-
fahr!Umwelthinweis
Zu geringer Reifenfülldruck er höht den Kraftstoffverbrauch.
Reifenfülldruck-Kontrollsystem
Das Reifenfülldruck-Kontrollsystem überwacht während der
Fahrt automatisch den Reifenfülldruck an den vier Reifen.Der Fahrer wird bei einem Druckverlust durch Symbole und Hinweistexte im
Display des Kombiinstruments gewarnt. Das System funktioniert über das
ESP ⇒Seite 189.
Bitte beachten Sie, dass der Reifenfülldruck auch von der Temperatur des
Reifens abhängig ist. Der Luftdruck der Reifen steigt um ca. 0,1 bar pro 10°C
Temperaturanstieg des Reifens. Währen d der Fahrt erwärmt sich der Reifen
und der Reifenfülldruck steigt an. Korri gieren Sie den Reifenfülldruck daher
nur in kaltem Zustand, und wenn die Temperatur des Reifens in etwa der
Umgebungstemperatur entspricht.
Damit das Reifenfülldruck-Kontrollsystem einwandfrei funktioniert, sollte der
Reifenfülldruck in regelmäßigen Abstände n kontrolliert, ggf. korrigiert und in
richtigem Zustand abgespeichert werden.
Auf der Innenseite der Tankklappe be findet sich ein Aufkleber mit dem
empfohlenen Reifenfülldruck.
ACHTUNG!
•
Ändern Sie den Reifenfülldruck nicht bei warmen Reifen. Dadurch
können die Reifen beschädigt werden, sie könnten sogar platzen. Unfallge-
fahr!
•
Bei hohen Dauergeschwindigkeiten muss ein Reifen mit zu geringem
Druck mehr Walkarbeit leisten, wodurch der Reifen erhitzt. Dadurch könnte
sich der Laufstreifen ablösen, und der Reifen könnte platzen. Unfallgefahr!Umwelthinweis
Ein zu geringer Reifenfülldruck erhö ht den Kraftstoffverbrauch und den
Reifenverschleiss.
altea_xl aleman.book Seite 238 Donnerstag, 12. April 2007 6:54 18
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