sensor Seat Ateca 2016 Betriebsanleitung (in German)
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Bedienung
● ODER: B ei F
ahr
zeugen mit Keyless Access
Gepäckraumklappe mit sensorgesteuerter
Öffnung kann der Gepäckraum mittels Bewe-
gung eines Fußes im Bereich der unter dem
Stoßfänger angebrachten Sensoren geöffnet
werden (Easy Open). Die Gepäckraumklappe
öffnet sich automatisch.
Gepäckraumklappe schließen
● Drücken Sie kurz die Taste am Gepäck-
r
aumdeckel ››› Abb. 131 ››› .
● ODER: Drüc ken Sie die Taste
in der Mit
-
telkonsole, bis die Gepäckraumklappe ge-
schlossen ist ››› Abb. 132.
● ODER: Bei Fahrzeugen mit Keyless Access
halt
en Sie die Taste im Fahrzeugschlüssel
gedrückt, bis die Gepäckraumklappe ge-
schlossen ist oder bewegen Sie einen Fuß im
Bereich der unter dem Stoßfänger angeb-
rachten Sensoren (Easy Open) ››› Seite 125.
Der Fahrzeugschlüssel darf sich hierbei
höchstens ca. 1,5 m vom Gepäckraum ent-
fernt und nicht im Fahrzeug befinden.
● ODER: Bewegen Sie die Gepäckraumklappe
mit der Hand in
Schließrichtung, bis Sie sich
selbständig schließt.
● Die Gepäckraumklappe bewegt sich auto-
matis
ch abwärts bis zur Schließposition und
schließt auch selbständig ››› .Öffnen oder Schließen unterbrechen
D
er
V
organg zum Öffnen und Schließen der
Gepäckraumklappe kann durch Drücken der
Tasten unterbrochen werden.
Schließen Sie die Gepäckraumklappe von
Hand. Dazu ist einige Kraft aufzuwenden.
Wenn Sie eine der Tasten erneut drücken,
bewegt sich die Gepäckraumklappe in die
Ausgangsposition zurück.
Stößt der Gepäckraumdeckel während der
automatischen Öffnens oder Schließens auf
einen Widerstand oder Gegenstand, wird der
Vorgang automatisch unterbrochen. Bei ei-
nem Schließvorgang öffnet sich die Gepäck-
raumklappe ein wenig.
● Prüfen Sie, warum die Gepäckraumklappe
nicht g
eöffnet oder geschlossen werden
konnte.
● Versuchen Sie die Klappe erneut zu öffnen
oder zu s
chließen.
● Ggf. kann die Klappe mit einigem Kraftauf-
wand geöff
net oder geschossen werden.
Besonderheit im Anhängerbetrieb
Wenn die werksseitig eingebaute Anhänge-
vorrichtung mit einem Anhänger elektrisch
verbunden ist ››› Seite 276, kann die Ge-
päckraumklappe nur mit den dafür vorgese-
henen Tasten geöffnet und geschlossen wer-
den. Akustische Warnungen
Während de
s Vorgangs zum Öffnen oder
Schließen der Gepäckraumklappe ertönen
Signaltöne Ausnahme: Wenn die Gepäck-
raumklappe mittels Haltegriff oder Easy
Open-Funktion mit einer Fußbewegung geöff-
net oder mit der dafür vorgesehenen Taste
geschlossen wird ››› Abb. 131.
Öffnungswinkel ändern und speichern
Ist der verfügbare Bereich hinter oder über
dem Fahrzeug kleiner als der Verfahrweg der
Gepäckraumklappe, kann der Öffnungswin-
kel der Klappe geändert werden.
Um einen neuen Öffnungswinkel abzuspei-
chern, muss die Gepäckraumklappe mindes-
tens zur Hälfte geöffnet sein. ● Unterbrechen Sie den Vorgang an der ge-
wünsc
hten Position.
● Drücken Sie die Taste ›››
Abb. 131 an
der Gepäckraumklappe mindestens 3 Sekun-
den lang.
Der Öffnungswinkel wird abgespeichert. Das
Speichern wird durch Blinken der Warnblink-
anlage und durch einen Signalton bestätigt.
Öffnungswinkel Zurücksetzen und speichern
Damit sich die Gepäckraumklappe wieder
vollständig öffnet, ist der Öffnungswinkel zu-
rückzusetzen und erneut abzuspeichern.
134
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Bedienung
ACHTUNG
Zu hoch eingestellte Scheinwerfer und das
un s
achgemäße Verwenden des Fernlichts
können andere Verkehrsteilnehmer ablenken
und blenden. Das kann Unfälle und schwere
Verletzungen verursachen.
● Immer darauf achten, dass die Scheinwer-
fer richtig ein
gestellt sind. Tagfahrlicht
Für das Tagfahrlicht befinden sich separate
L
euc
ht
en in den Frontscheinwerfern. Beim
Einschalten des Tagfahrlichts erleuchtet die-
se Lichter 1)
››› .
Da s
Tagfahrlicht schaltet sich immer dann
ein, wenn die Zündung eingeschaltet wird
und wenn sich der Schalter in der Position
oder befindet (je nach Intensität der Au-
ßenbeleuchtung).
Wenn der Lichtschalter in der Position
steht, schaltet ein Helligkeitssensor in Ab-
hängigkeit von der Außenbeleuchtung auto-
matisch das Abblendlicht (einschließlich der
Instrumenten- und Schalterbeleuchtung)
oder das Tagfahrlicht ein und aus. ACHTUNG
● Bei s c
hlechter Fahrbahnbeleuchtung auf-
grund schlechter Witterungs- oder Lichtver-
hältnisse darf nie mit Tagfahrlicht gefahren
werden. Das Tagfahrlicht reicht nicht aus, um
die Fahrbahn angemessen auszuleuchten
oder von anderen Verkehrsteilnehmern gese-
hen zu werden.
● Bei Fahrzeugen mit konventionellen Rück-
lichtern s
chalten sich diese nicht zusammen
mit dem Tagfahrlicht ein. Ein Fahrzeug ohne
eingeschaltete Rückleuchten kann von ande-
ren Verkehrsteilnehmern bei Dunkelheit, Nie-
derschlag und schlechten Sichtverhältnissen
nicht gesehen werden. Blinkerhebel und Abblendlicht
Lesen Sie aufmerksam die zusätzlichen In-
f
orm
ationen dur
ch ›››
Seite 25.
Hebel in Grundstellung bringen, um die je-
weilige Funktion auszuschalten.
Komfortblinken
Zum Komfortblinken den Hebel nur bis zum
Druckpunkt nach oben oder unten bewegen
und Hebel loslassen. Der Blinker blinkt drei
Mal. Das Ein- und Ausschalten der Komfortblinker
erfo
lgt über die Taste und die Funktions-
fläc he S
ETUP es Systems Easy Connect
››
›
Sei-
te 117.
Bei Fahrzeugen ohne entsprechendes Menü
kann die Funktion in einer Fachwerkstatt
deaktiviert werden. ACHTUNG
Blinker richtig verwenden, nicht verwenden
oder v er
gessen zu deaktivieren, um andere
Verkehrsteilnehmer nicht zu verwirren. Dies
kann Unfälle und schwere Verletzungen ver-
ursachen.
● Schalten Sie stets rechtzeitig den Blinker
ein, bevor Sie die F
ahrspur wechseln, Über-
hol- oder Wendemanöver ausführen.
● Wenn Sie den Fahrspurwechsel, das Über-
hol- oder W
endemanöver beendet haben,
schalten Sie den Blinker aus. ACHTUNG
Ein unsachgemäßes Verwenden des Fern-
licht s
kann Unfälle und schwere Verletzungen
verursachen, da das Fernlicht andere Ver-
kehrsteilnehmer ablenken und blenden kann. 1)
Bei Fahrzeugen, die mit LED-Rückleuchten ausge-
st att
et sich, schaltet sich auch das hintere Standlicht
ein.
142
Page 145 of 356

Licht und Sicht
Hinweis
● Wenn die K omf
ortblinker eingeschaltet
sind (blinkt drei Mal) und es wird der Kom-
fortblinker auf der anderen Seite aktiviert,
hört die aktive Seite auf zu blinken und es
blinkt nur ein Mal auf der neu gewählten Sei-
te.
● Die Blinkleuchte funktioniert nur bei einge-
sch
alteter Zündung. Die Warnblinkanlage
funktioniert auch bei ausgeschalteter Zün-
dung.
● Wenn ein Anhängerblinklicht ausfällt, blin-
ken nicht
die Fahrzeugblinker mit doppelter
Geschwindigkeit, sondern die Kontrollleuchte
(Anhänger-Blinkleuchten) hört auf zu blinken.
● Das Fernlicht lässt sich nur bei eingeschal-
tet
em Abblendlicht einschalten.
● Bei kühlen bzw. feuchten Witterungsver-
hältnis
sen können die Scheinwerfer sowie
Rücklicht und Blinker innen vorübergehend
beschlagen. Diese Erscheinung ist normal
und hat keinen Einfluss auf die Lebensdauer
der Beleuchtungseinrichtung des Fahrzeugs. Automatische Fahrlichtsteuerung
*
Die automatische Fahrlichtsteuerung ist le-
diglic
h ein Hi
lf
smittel und kann nicht alle
Fahrsituationen ausreichend erkennen.
Wenn der Lichtschalter in der Position
steht, schalten sich die Fahrzeugbeleuchtung sowie die Instrumenten- und Schalterbe-
leucht
ung in folgenden Situationen automa-
tisch ein und aus ››› in Tagfahrlicht auf Sei-
t e 142
:
Automatisches Ein-
schaltenAbschaltautomatik
Der Dämmerungssensor
erkennt Dunkelheit, z. B.
bei Tunnelfahrten.Beim Erkennen von aus-
reichender Helligkeit.
Der Regensensor erkennt
Regen und schaltet die
Scheibenwischer ein.Wenn die Scheibenwi-
scher einige Minuten nicht
gewischt haben. ACHTUNG
Bei schlechter Fahrbahnbeleuchtung und
wenn ander e
Verkehrsteilnehmer das Fahr-
zeug nicht oder nur schwer erkennen können
besteht Unfallgefahr.
● Die automatische Fahrlichtsteuerung ()
sch
altet nur bei Veränderungen der Helligkeit
das Abblendlicht ein und beispielsweise
nicht bei Nebel. Fernlichtassistent*
Fernlichtassistent (Light Assist)
D
er F
ern
lichtassistent arbeitet innerhalb der
Systemeinschränkungen sowie je nach Um-
gebungs- und Verkehrsbedingungen. Nach
dem Einschalten wird der Fernlichtassistent
ab einer Geschwindigkeit von ca. 60 km/h (37 mph) aktiviert und unter einer Geschwin-
digkeit
von 30 km/h (18 mph) wieder deakti-
viert ››› .
W enn die K
amer
a bei eingeschaltetem Fern-
lichtassistent andere Fahrzeuge erfasst, die
geblendet werden können, wird das Fernlicht
automatisch ausgeschaltet. Im gegenteiligen
Fall wird das Fernlicht automatisch einge-
schaltet.
Unter Normalbedingungen erfasst der Fern-
lichtassistent beleuchtete Zonen und schaltet
das System zum Beispiel beim Durchfahren
einer Ortschaft aus.
Fernlichtassistenten ein- und ausschalten
Funkti-
onVerwendung
Einschal- ten:
– Die Zündung einschalten und den Licht-
schalter auf die Position stellen.
– Aus der Grundposition heraus den Blin-
ker- und Fernlichthebel nach vorne drücken
››› Seite 142. Wenn die Kontrollleuchte
im Display des Kombi-Instruments auf-
leuchtet, ist der Fernlichtassistent einge-
schaltet.
» 143
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 147 of 356

Licht und Sicht
Die Kontrollleuchten oder z eig
en im
Lic htschalter oder im Kombiinstrument zu-
sätzlich an, wenn die Nebelscheinwerfer ein-
geschaltet sind.
● Einschalten der Nebelscheinwerfer* : Zie-
hen
Sie den Lichtschalter aus den Positionen
, oder bis zur ersten Rasterung
››› Abb. 136 1 heraus.
● Einschalten der Nebelschlussleuchte :
Z iehen
Sie den
Schalter aus der Position ,
oder vollständig heraus 2 .
● Zum Ausschalten der Nebelleuchten den
Lic hts
c
halter drücken oder in Stellung dre-
hen. Hinweis
Das Licht der Nebelschlussleuchte kann den
nac hf
olgenden Verkehr blenden. Benutzen
Sie die Nebelschlussleuchte nur bei sehr ge-
ringen Sichtweiten. Daher erscheint ein Hin-
weis im Kombiinstrument, wenn Sie ca. 60
km/h (38 mph) überschreiten: Nebel- schlussleuchte ausschalten! .Cornering-Licht*
1)Bei langsamen Wendemanövern oder in sehr
en
g
en K
urven schaltet sich automatisch das Kurvenfahrlicht ein. Das Kurvenfahrlicht kann
in die Nebels
cheinwerfer integriert sein und
schaltet sich nur bei Geschwindigkeiten unter
ca. 40 km/h (25 mph) ein.
Bei Einlegen des Rückwärtsgangs schaltet
sich das Kurvenfahrlicht auf beiden Seiten
des Fahrzeugs ein, um die Umgebung für das
Rangieren besser auszuleuchten.
Funktion „Coming home“
›› ›
Tab. auf Seite 2
Das Ein-/Ausschalten der Funktion erfolgt
über das Radio-Menü. Auch kann die Verzö-
gerungszeit für „Coming Home“ und/oder
„Leaving Home“ konfiguriert werden (stan-
dardmäßig 30 Sekunden).
Fahrzeug mit Halogenscheinwerfer
Über die Funktion „Coming Home“ werden
das Tagfahrlicht (DRL) der Scheinwerfer, das
Standlicht hinten und die Kennzeichenbe-
leuchtung eingeschaltet.
Fahrzeug mit Voll-LED-Scheinwerfer
Über die Funktion „Coming Home“ werden
das Abblendlicht und das Tagfahrlicht (DRL)
der Scheinwerfer, das Standlicht hinten, die Kennzeichenbeleuchtung und der Lichtspot
unt
er dem Außen
spiegel („Welcome Light“)
eingeschaltet.
Automatische Aktivierung „Coming Home“ *
Für Fahrzeuge mit Licht- und Regensensor
(Lichthebel mit Position ).
● Motor abstellen und den Zündschlüssel ab-
ziehen, während s
ich der Lichthebel auf der
Position ›››
Seite 25 befindet.
● Die Funktion „Coming Home“ wird nur
dann autom
atisch aktiviert, wenn der Licht-
sensor Dunkelheit erkennt.
● Die Beleuchtung der Funktion „Coming Ho-
me“ wird beim Öff
nen der Fahrzeugtür einge-
schaltet.
Manuelle Aktivierung „Coming Home“
Für Fahrzeuge ohne Licht- und Regensensor
(Lichthebel ohne Position ).
● Motor abstellen und den Zündschlüssel ab-
ziehen.
● Lichthupe etw
a 1 Sekunde lang betätigen.
● Für jede Position des Lichthebels aktiviert.
● Die Beleuchtung der Funktion „Coming Ho-
me“ wird beim Öff
nen der Fahrzeugtür einge-
schaltet. Die Zeit bis zum Abschalten der »1)
Für Fahrzeuge mit Voll-LED-Scheinwerfern ist diese
Fu nktion nic
ht verfügbar. 145
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 148 of 356

Bedienung
Scheinwerfer (60 Sekunden) wird ab dem Öff-
nen der Aut otür g
ezäh
lt.
Ausschalten
● Wenn keine Tür geschlossen wurde, auto-
matis
ch nach Ablauf der Scheinwerferab-
schaltung (60 Sekunden).
● Während der Ausschaltzeit der Scheinwer-
fer und bei
Schließen der letzten Tür nach Ab-
lauf der Verzögerungszeit „Coming Home“
(die im Radio-Menü erstellte).
● Beim Drehen des Lichtschalters auf die Po-
sition ››
› Seite 25.
● Beim Einschalten der Zündung (Anlassen
des Mot
ors).
Funktion „Leaving Home“ Die Funktion „Leaving Home“ ist nur für Fahr-
z
eug
e mit
Licht- und Regensensor verfügbar
(rotative Lichter mit Position ).
Das Ein-/Ausschalten der Funktion erfolgt
über das Radio-Menü. Auch kann die Verzö-
gerungszeit zum Abschalten der Funktion
„Leaving Home“ konfiguriert werden (stan-
dardmäßig 30 Sekunden).
Fahrzeug mit Halogenscheinwerfer
Über die Funktion „Leaving Home“ werden
das Tagfahrlicht (DRL) der Scheinwerfer, das Standlicht hinten und die Kennzeichenbe-
leucht
ung eingeschaltet.
Fahrzeug mit Voll-LED-Scheinwerfer
Über die Funktion „Leaving Home“ werden
das Abblendlicht und das Tagfahrlicht (DRL)
der Scheinwerfer, das Standlicht hinten, die
Kennzeichenbeleuchtung und der Lichtspot
unter dem Außenspiegel („Welcome Light“)
eingeschaltet.
Aktivierung
● Beim Entriegeln des Fahrzeugs (Öffnen mit
der Fernbedienun
g).
● Die Funktion „Leaving Home“ wird nur akti-
viert, w
enn sich der Lichtschalter auf der Po-
sition befindet und der Lichtsensor Dun-
kelheit erkennt.
Ausschalten
● Nach Ablauf der Verzögerungszeit von „Le-
aving Home“ (s
tandardmäßig 30 Sekunden).
● Beim Verriegeln des Fahrzeugs (Schließen
mit der Fernbedienu
ng).
● Durch Drehen des Lichtschalters in eine an-
dere Po
sition als .
● Beim Einschalten der Zündung. Warnblinkanlage
Abb. 137
Instrumententafel: Schalter für die
W arnb
link
anlage Lesen Sie aufmerksam die zusätzlichen In-
f
orm
ationen dur
ch ›››
Seite 26
.
Die Warnblinkanlage dient dazu, in Gefahren-
situationen andere Verkehrsteilnehmer auf
Ihr Fahrzeug aufmerksam zu machen.
Sollte Ihr Fahrzeug einmal stehen bleiben:
1. Stellen Sie Ihr Fahrzeug in sicherer Entfer- nung
zum fließenden Verkehr ab.
2. Drücken Sie die Taste, um die Warnblink- anlag
e einzuschalten ››› .
3. Motor abstellen.
4. Ziehen Sie die Handbremse an.
5. Legen Sie beim Schaltgetriebe den 1. Gan
g ein b
zw. stellen Sie beim Automatik-
getriebe den Wählhebel auf P.
146
Page 153 of 356

Licht und SichtVerhalten des Scheibenwischers in unterschied-
lichen Situationen
Beim Intervall-Wi-
schenDie Intervalle steuern geschwin-
digkeitsabhängig. Je höher die
Geschwindigkeit ist, desto kürzer
ist das Intervall.
Beheizbare Scheibenwaschdüsen*
Die Beheiz
u
ng taut nur eingefrorene Schei-
benwaschdüsen auf, nicht jedoch die Wasser
führenden Schläuche. Die beheizbaren
Scheibenwaschdüsen regeln die Wärmeleis-
tung automatisch beim Anlassen, je nach
Umgebungstemperatur.
Scheinwerferreinigungsanlage*
Die Scheinwerferreinigungsanlage reinigt die
Scheinwerfergläser.
Nach dem Anlassen und beim ersten und
fünften Anschalten der Scheibenwischer,
werden auch die Scheinwerfer gewaschen.
Dazu muss der Scheibenwischerhebel bei
eingeschaltetem Abblend- oder Fernlicht zum
Lenkrad gezogen werden. In regelmäßigen
Abständen, zum Beispiel beim Tanken, hart-
näckig festsitzenden Schmutz von den
Scheinwerfergläsern entfernen, wie z. B. In-
sektenreste.
Um die Funktion der Scheinwerferreinigungs-
anlage auch im Winter sicherzustellen, die
Waschdüsenhalterungen im Stoßfänger vor der Benutzung von Schnee befreien. Eis ggf.
mit einem Ent
ei
sungsspray entfernen. Hinweis
Bei einem Hindernis auf der Windschutz-
sc heibe
versucht der Wischer, dieses Hinder-
nis wegzuschieben. Wenn das Hindernis wei-
terhin den Wischer blockiert, bleibt der Wi-
scher stehen. Hindernis entfernen und Wi-
scher erneut einschalten. Regensensor*
Abb. 140
Scheibenwischerhebel: Regensen-
sor A einstellen Abb. 141
Sensitive Fläche des Regensensors. Der aktivierte Regensensor steuert selbst-
s
tändig die
Sc
heibenwischer-Intervalle in Ab-
hängigkeit von der Stärke des Niederschlags
››› . Die Empfindlichkeit des Regensensors
k ann m
anuel
l eingestellt werden. Manuelles
Wischen ››› Seite 150.
Hebel in gewünschte Position drücken
››› Abb. 140:
Regensensor deaktiviert.
Regensensor aktiv – automatisches Wi-
schen bei Bedarf.
Empfindlichkeit des Regensensors ein-
stellen:– Schalter nach rechts einstellen – hohe
Empfindlichkeit.
– Schalter nach links einstellen – niedri-
ge Empfindlichkeit. »
0 1
A
151
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 154 of 356

Bedienung
Nach dem Aus- und Wiedereinschalten der
Zündu n
g u
nd während der Scheibenwischer-
hebel in der Position 1 steht, bleibt der Re-
g en
sen
sor aktiviert, der Scheibenwischer
setzt den Wischbetrieb erst dann wieder fort,
wenn schneller als 16 km/h (10 mph) gefah-
ren wird.
Verändertes Auslöseverhalten des Regens-
ensors
Mögliche Ursachen für Störungen und Fehlin-
terpretationen im Bereich der sensitiven Flä-
che ››› Abb. 141 des Regensensors sind u. a.:
● Beschädigte Wischblätter: ein Wasserfilm
auf bes
chädigten Wischblättern kann die Ak-
tivierungszeit verlängern, die Reinigungsin-
tervalle verzögern oder ein schnelles und
kontinuierliches Wischen herbeiführen.
● Insekten: bei Vorhandensein von Insekten
kann es
zu einer Aktivierung der Scheibenwi-
scher kommen.
● Salzschlieren: Im Winter kann das Streu-
salz auf
der Straße zu außergewöhnlich lan-
gem Nachwischen auf nahezu trockener
Scheibe führen.
● Schmutz: Trockener Staub, Wachs, Schei-
benbesc
hichtungen (Lotuseffekt), Waschmit-
telrückstände (Waschstraße) können den Re-
gensensor tendenziell unempfindlicher ma-
chen oder später, langsamer oder gar nicht
mehr reagieren lassen. ●
Riss
in der Scheibe: Ein Steinschlag löst bei
eingeschaltetem Regensensor einen Wisch-
zyklus aus. Danach erkennt der Regensensor
die Verringerung der sensitiven Fläche und
stellt sich darauf ein. Je nach Größe des
Steinschlags kann sich das Auslöseverhalten
des Sensors ändern. ACHTUNG
Es ist möglich, dass der Regensensor den Re-
gen nic ht
ausreichend erfasst und die Schei-
benwischer nicht anschaltet.
● Bei Bedarf den Scheibenwischer rechtzeitig
manuell
einschalten, wenn das Wasser auf
der Frontscheibe die Sicht beeinträchtigt. Hinweis
● Sens itiv
e Fläche des Regensensors regel-
mäßig reinigen und Wischerblätter auf Be-
schädigungen prüfen ››› Abb. 141 (Pfeil).
● Für die Entfernung von Wachsen und Glanz-
besc
hichtungen wird die Verwendung eines
alkoholhaltigen Scheibenreinigers empfoh-
len. Rückspiegel
Rüc k
s
piegel innen mit Abblendfunkti-
on Für ein sicheres Fahren ist es wichtig, eine
gute
Sic
ht durch die Heckscheibe nach hin-
ten zu haben.
Automatisch abblendender Innenspiegel*
Die automatische Abblendfunktion wird bei
jedem Einschalten der Zündung aktiviert.
Bei eingeschalteter automatischer Abblend-
funktion wird der Innenspiegel bei Lichtein-
fall automatisch abgeblendet. Die automati-
sche Abblendfunktion wird bei Einlegen des
Rückwärtsgangs abgeschaltet. ACHTUNG
Bei automatisch abblendenden Spiegeln
kann au s
einem zerbrochenen Spiegelglas
Elektrolytflüssigkeit austreten. Diese Flüssig-
keit kann Haut, Augen und Atmungsorgane
reizen. Bei Kontakt mit dieser Flüssigkeit so-
fort mit viel Wasser abwaschen. Suchen Sie
gegebenenfalls einen Arzt auf. VORSICHT
Bei automatisch abblendenden Spiegeln
kann au s
einem zerbrochenen Spiegelglas
Elektrolytflüssigkeit austreten. Diese Flüssig-
keit greift Kunststoffoberflächen an. Reinigen 152
Page 175 of 356

Klima
Funktionsweise des automatischen Umluft-
betrie b
s
(Inhalt Klimamenü)
Bei eingeschaltetem automatischem Umluft-
betrieb gelangt Frischluft in den Innenraum.
Wenn das System eine erhöhte Schadstoff-
konzentration in der Außenluft erkennt,
schaltet der Umluftbetrieb automatisch ein.
Sobald der Schadstoffgehalt wieder im Nor-
malbereich ist, schaltet der Umluftbetrieb
aus.
Unangenehme Gerüche kann das System
nicht erkennen.
Bei folgenden Außentemperaturen und Be-
dingungen und bei Versionen ohne Feuchtig-
keitssensor wird nicht automatisch in den
Umluftbetrieb geschaltet:
● Die Umgebungstemperatur liegt unter etwa
+3°C (+38°F).
● Die Küh
lanlage sind ausgeschaltet und die
Umge
bungstemperatur ist kälter als +10°C
(+50°F).
● Die Kühlanlage ist ausgeschaltet, die Um-
geb
ungstemperatur ist kälter als +15°C
(+59°F) und der Scheibenwischer ist einge-
schaltet.
Die Aktivierung /Deaktivierung des automati-
schen Umluftbetriebes erfolgt im Klimamenü
unter „Einstellungen“. ACHTUNG
Beachten Sie die Sicherheitshinweise ›››
in
Einführun g auf
Seite 169.
● Bei ausgeschalteter Kühlanlage können im
Umluft
betrieb die Fensterscheiben sehr
schnell beschlagen und die Sichtverhältnisse
sehr stark einschränken.
● Umluftbetrieb immer ausschalten, wenn er
nicht benötig
t wird. VORSICHT
In Fahrzeugen mit Klimaanlage bei einge-
sc h
altetem Umluftbetrieb sollte nicht ge-
raucht werden. Der angesaugte Rauch kann
sich auf dem Verdampfer der Kühlanlage so-
wie dem Staub- und Pollenfilter mit Aktivkoh-
leeinsatz absetzen und zu dauerhaften Ge-
ruchsbelästigungen führen. Hinweis
Climatronic: Bei eingelegtem Rückwärtsgang
und währ end die
Wisch- und Wasch-Automa-
tik arbeitet, schaltet der Umluftbetrieb kurz-
zeitig ein, um das Eindringen von Abgasen
und Gerüchen im Fahrzeuginnenraum zu ver-
meiden. 173
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 190 of 356

Bedienung
Elektronische Differenzialsperre (XDS)
B eim B
ef
ahren einer Kurve ermöglicht die
elektronische Quersperre, dass das Rad auf
der Kurvenaußenseite schneller dreht als das
Rad auf der Innenseite. Das sich schneller
drehende Rad (Außenseite) wird weniger an-
getrieben als das Rad auf der Innenseite.
Dies kann in bestimmten Situationen dazu
führen, dass der auf das Rad an der Innensei-
te gegebene Antrieb übermäßig hoch ist, was
zu Schlupf führen kann. Im Gegensatz hierzu
erhält das Rad auf der Außenseite weniger
Antrieb als es übertragen könnte. Dieser Ef-
fekt führt zu einem Verlust der Seitenhaftung
an der Vorderachse, was sich als Untersteu-
ern oder „Verlängerung“ des Fahrwegs dar-
stellt.
Das System XDS kann dies über die Signale
und Sensoren des ESC erkennen und diesen
Effekt korrigieren.
Die XDS bremst über das ESC das kurvenin-
nere Rad ab, um es am Durchdrehen zu hin-
dern. Dadurch wird der vom Fahrer geforderte
Fahrverlauf des Fahrzeugs zielgenauer.
Das System XDS funktioniert in Verbindung
mit dem ESC und ist immer aktiv, auch wenn
die Antriebsschlupfregelung ASR abgeschal-
tet wurde oder das ESC im Sportmodus bzw.
abgeschaltet ist. Multikollisionsbremse
Die Multik
ollisionsbremse kann den Fahrer
beim Unfall unterstützen, die Schleuderge-
fahr und die Gefahr weiterer Kollisionen wäh-
rend des Unfalls durch eine automatisch ein-
geleitete Bremsung zu reduzieren.
Die Multikollisionsbremse funktioniert im Fall
eines Frontal-, Seiten- und Rückfahrzusam-
menstoßes, wenn die Steuereinheit für Air-
bags die Aktivierungschwelle erkennt und
der Unfall bei einer Geschwindigkeit über
10 km/h (6 mph) stattfindet. ESC bremst das
Fahrzeug automatisch, sofern infolge des Un-
falls das ESC, die Bremshydraulik und das
Bordnetz nicht beschädigt worden sind.
Folgende Aktivitäten übersteuern beim Unfall
die automatische Bremsung:
● Wenn der Fahrer das Gaspedal tritt, wird
keine autom
atische Bremsung erzeugt.
● Wenn der Bremsdruck durch das getretene
Bremsped
al stärker ist, als der vom System
eingeleitete Bremsdruck, wird das Fahrzeug
manuell gebremst.
● Wenn das ESC gestört ist, steht die Multi-
kol
lisionsbremsung nicht zur Verfügung. ACHTUNG
● Auch E SC, ABS, ASR ED
S bzw. elektronische
Radmomentensteuerung können die physika-
lisch vorgegebenen Grenzen nicht überwin-
den. Dies ist insbesondere bei glatter oder nasser Fahrbahn zu bedenken. Wenn die Sys-
teme in den R
e
gelbereich kommen, sollten
Sie die Geschwindigkeit sofort den Fahrbahn-
und Verkehrsverhältnissen anpassen. Die er-
höhte Anzahl an Sicherheitssystemen darf
Sie nicht dazu verleiten, Risiken einzugehen.
Sonst besteht Unfallgefahr!
● Bitte beachten Sie, dass sich das Unfallrisi-
ko durc
h schnelles Fahren, besonders in den
Kurven und bei glatter oder nasser Fahrbahn,
sowie durch zu dichtes Auffahren erhöht. Un-
fälle können auch durch ESC, ABS, Bremsas-
sistenten, EDS, bzw. elektronische Radmo-
mentensteuerung nicht verhindert werden:
Unfallgefahr!
● Beim Beschleunigen auf gleichmäßig glat-
ter Fahrb
ahn, z. B. bei Eis und Schnee, geben
Sie bitte vorsichtig Gas. Die Antriebsräder
können trotz der eingebauten Regelsysteme
durchdrehen und dadurch die Fahrstabilität
beeinflussen: Unfallgefahr! Hinweis
● Nur wenn a l
le vier Räder gleich bereift sind,
können ABS und ASR störungsfrei arbeiten.
Unterschiedliche Abrollumfänge der Reifen
können zu einer unerwünschten Reduzierung
der Motorleistung führen.
● Bei Regelvorgängen der beschriebenen
Sys
teme können Betriebsgeräusche auftre-
ten.
● Wenn die Kontrollleuchte oder er-
sc
heint, kann auch eine Störung vorliegen
››› Seite 115.188
Page 216 of 356

Bedienung
die Fahrgeschwindigkeit des Fahrzeugs zu je-
dem Z
eitp
unkt an, indem ein Sicherheitsab-
stand in Bezug auf das Fahrzeug, das vor Ih-
nen fährt, aufrechterhalten wird.
Die ACC-Funktion basiert auf einem Radar-
sensor, mit dem die Entfernung vor Ihnen
fahrender Fahrzeuge gemessen werden kann.
Wenn das Fahrzeug mit Automatikgetriebe
ausgestattet ist, kann das ACC das Fahrzeug
bis zum vollständigen Stand abbremsen,
wenn ein Fahrzeug vor Ihnen hält.
Beantragung auf Eingriff durch den Fahrer
Während der Fahrt unterliegt die ACC-Funkti-
on bestimmten Begrenzungen, die Bestand-
teil des Systems sind. Das heißt, dass der
Fahrer unter gewissen Umständen selbst die
Geschwindigkeit und den Abstand in Bezug
auf andere Fahrzeuge regeln muss.
In diesem Fall wird Ihnen auf dem Bildschirm
des Kombiinstruments angezeigt, dass Ihr
Eingriff erforderlich ist, beim Bremsen ertönt
ein akustischer Warnhinweis ››› Seite 215. ACHTUNG
Die in dem ACC enthaltene intelligente Tech-
nologie k ann w
eder über die Systemgrenzen
selbst noch gegen die physikalischen Natur-
gesetze etwas ausrichten. Wenn es auf fahr-
lässige oder unvorhergesehene Weise be-
nutzt wird, können Unfälle verursacht werden
und schwere Verletzungen die Folge sein. Das System kann die Aufmerksamkeit des Fahrers
nicht
er
setzen.
● Geschwindigkeit und Sicherheitsabstand
zum v
orausfahrenden Fahrzeug immer den
Sicht-, Wetter-, Fahrbahn- und Verkehrsver-
hältnissen anpassen.
● Benutzen Sie die ACC weder bei schlechten
Sichtv
erhältnissen, unübersichtlichen Stre-
ckenabschnitten mit vielen Kurven oder bei
Rutschgefahr, zum Beispiel bei Schnee, Eis,
Regen oder losem Rollsplitt, noch bei Über-
schwemmungen.
● Verwenden Sie niemals die ACC bei Quer-
feldein-F
ahrten oder auf nicht asphaltierten
Straßen. Die ACC ist nur für den Gebrauch auf
gepflasterten/asphaltierten Straßen vorgese-
hen.
● Die ACC reagiert bei Annäherung an ein fes-
tes
Hindernis nicht, wie das Ende eines
Staus, ein kaputtes Fahrzeug oder ein an ei-
ner Ampel haltendem Fahrzeug.
● Die ACC reagiert nur dann bei Personen,
wenn die Fußgän
gererkennung verfügbar ist.
Außerdem reagiert das System nicht bei
kreuzenden oder auf derselben Fahrspur ent-
gegenkommenden Tieren oder Fahrzeugen.
● Wenn die ACC die Geschwindigkeit nicht
ausreic
hend reduziert, bremsen Sie mit dem
Bremspedal.
● Bei Fahren mit dem Notrad besteht die
Möglichkeit, d
ass sich die ACC während der
Fahrt selbsttätig abschaltet. Schalten Sie das
System vor Fahrtbeginn ab. ●
Wenn d a
s Fahrzeug trotz der Anfrage auf
Eingreifen durch den Fahrer trotzdem weiter-
fährt, bremsen Sie das Fahrzeug mit dem
Bremspedal.
● Wenn auf dem Bildschirm des Kombiinstru-
ments ein Ein
griff durch den Fahrer beantragt
wird, regulieren Sie den Abstand selbst.
● Der Fahrer muss stets auf eine Beschleuni-
gung u
nd Abbremsung vorbereitet sein. VORSICHT
Wenn Sie den Eindruck haben, dass der Ra-
d ar sen
sor kaputt ist, schalten Sie die ACC ab.
Dadurch vermeiden Sie mögliche Schäden.
Sorgen Sie in diesem Fall für eine Neueinstel-
lung davon!
● Reparaturarbeiten am Radarsensor erfor-
dern besondere F
achkenntnisse und Spezial-
werkzeuge. SEAT empfiehlt daher einen SEAT-
Betrieb aufzusuchen. Hinweis
● Wenn A C
C nicht wie in diesem Kapitel be-
schrieben arbeitet , verwenden Sie erst wie-
der, nach dem es von einem Fachbetrieb
überprüft worden ist. SEAT empfiehlt daher
einen SEAT-Betrieb aufzusuchen.
● Die Höchstgeschwindigkeit bei aktivierter
ACC
ist auf 210 km/h (150 mph) begrenzt.
● Wenn die ACC aktiviert wurde, kann es sein,
das
s Sie während des Bremsvorgangs eigen-
artige Geräusche hören, die durch das Brems-
system hervorgerufen werden. 214