ESP Seat Exeo 2011 Betriebsanleitung (in German)
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215
Fahren mit Anhänger
Kugelstange anbringen (Schritt 3)
Abb. 159 Abnehmbare
Anhängevorrichtung: Ku-
gelstange vorspannen
Abb. 160 Abnehmbare
Anhängevorrichtung: Ku-
gelstange einsetzen
Kugelstange vorspannen (falls erforderlich)
– Stecken Sie den Schlüssel 1
⇒ Abb. 159 in das Schloss am
Handrad und drehen sie ihn in Richtung der roten Markierung. –
Ziehen Sie das Handrad in Pfeilrichtung A
heraus und drehen
Sie es anschließend in gezogener Position in Pfeilrichtung B
bis der Verriegelungsbolzen 2 einrastet und der Auslösebol-
zen 3 sichtbar ausfährt
⇒ .
Kugelstange einsetzen
– Führen Sie die vorgespannte Kugelstange in den Aufnahme-
schacht ein und drücken Sie sie in Pfeilrichtung ⇒ Abb. 160
nach oben ⇒
. Der Verriegelungsvorgang erfolgt automatisch.
Dabei muss ein deutliches Einrastgeräusch hörbar sein.
– Verschließen Sie die Kugelstange, indem Sie den Schlüssel zur
grünen Markierung drehen.
– Ziehen Sie den Schlüssel ab.
Fortsetzung ⇒ Seite 216, Kugelstange anbringen (Schritt 4).
ACHTUNG
● Lässt sich die Kugelstange nicht wie beschrieben vorspannen, so dür-
fen Sie sie aus Sicherheitsgründen nicht verwenden. Benachrichtigen Sie
einen Fachbetrieb.
● Halten Sie bei der Montage Ihre Hände nicht in den Bereich des Hand-
rades. Andernfalls besteht Verletzungsgefahr!
Sicher ist sicherBedienungshinweiseRat und TatTechnische Daten
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230Pflegen und Reinigen
VORSICHT
Wenn ein Bezug bei Sitzen mit elektrischer Sitzverstellung oder mit Sitzhei-
zung oder Airbag-Bauteilen durchnässt, können bestimmte elektrische Bau-
teile und die Fahrzeugelektrik beschädigt werden.
● Wird der Sitz durchnässt, muss sofort ein Fachbetrieb aufgesucht wer-
den, um den Sitz zu trocknen und die Bauteile des Systems zu prüfen.
● Keine Dampfreiniger verwenden, da durch den Dampf die Verschmut-
zung tiefer in die Textilien eindringt und fixiert wird.
● Hochdruckreinigungsgeräte und Kältesprays können den Bezug beschä-
digen.
VORSICHT
● Mit Bürsten nur den Teppichboden und die Fußmatten reinigen! Die an-
deren Bezüge können durch Reinigung mit Bürsten beschädigt werden.
● Werden mit einem angefeuchteten Lappen pastenförmige Reiniger oder
Lösungen auf Basis von Feinwaschmittel verwendet, kann nach dem Trock-
nen aufgrund von z. B. enthaltenen Tenside ein Rand im Bezug sichtbar
bleiben. Im Allgemeinen ist dieser Rand nur schwer oder praktisch nicht zu
entfernen.
VORSICHT
● In das Alcantara ®
darf unter keinen Umständen Wasser eindringen.
● Alcantara ®
darf nicht mit Lösungsmitteln, Bohnerwachs, Schuhcreme,
Fleckenentferner, Lederpflegemittel und ähnlichem behandelt werden.
● Verwenden Sie keine Bürsten zur Feuchtreinigung, da die Oberfläche
des Materials beschädigt werden könnte.
Reinigung und Pflege von Naturleder-Bezügen
Bei Fragen bezüglich der Reinigung und Pflege der Lederausstattung des
Fahrzeugs wenden Sie sich bitte an einen Fachbetrieb. Pflege und Handhabung
Echtes Nappaleder ist sehr empfindlich, da es über keine zusätzliche
Schutzschicht verfügt.
●
Verwenden Sie regelmäßig und nach der Reinigung des Leders ein im-
prägnierendes Pflegemittel mit Sonnenschutz. Diese Mittel stärken das Le-
der, machen es weicher und atmungsfähiger und geben Feuchtigkeit zu-
rück. Gleichzeitig wird ein Schutzfilm gebildet.
● Reinigen Sie das Leder alle zwei oder drei Monate und entfernen Sie ent-
standene Flecken sofort.
● Behandeln Sie das Leder alle sechs Monate mit einem geeigneten Pfle-
gemittel.
● Verwenden Sie Reinigungs- und Pflegemittel in möglichst kleinen Men-
gen und immer mit einem trockenen fusselfreien Tuch. Geben Sie die Reini-
gungs- und Pflegemittel nicht direkt auf das Leder.
● Frische Flecken durch Kugelschreiber, Tinte, Lippenstift, Schuhcreme
usw. möglichst sofort entfernen.
● Lederfarbe pflegen. Dazu die Farbe ggf. mit einer gefärbten Spezial-
creme für Leder vereinheitlichen.
● Anschließend mit einem weichen Tuch nacharbeiten.
Reinigen
SEAT empfiehlt für die generelle Reinigung einen leicht angefeuchteten Lap-
pen zu verwenden.
Im Allgemeinen ist zu vermeiden, dass das Leder durchfeuchtet wird und
Wasser an den Nähten eindringt.
Vor der Reinigung der Lederbezüge müssen folgende Hinweise berücksich-
tigt werden ⇒ Seite 229, Reinigung der Bezüge bei Sitzheizung und elekt-
risch verstellbaren Sitzen bzw. mit Airbagbauteilen.
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251
Prüfen und Nachfüllen
VORSICHT
● Batteriehalter und -klemmen müssen stets korrekt befestigt sein.
● Vor allen Arbeiten an der Batterie die Warnhinweise unter ⇒
beach-
ten.
Umwelthinweis
Batterien enthalten schadstoffhaltige Substanzen wie Schwefelsäure und
Blei. Sie müssen daher vorschriftsmäßig entsorgt werden und gehören auf
keinen Fall in den Hausmüll! Achten Sie darauf, dass die ausgebaute Batte-
rie nicht umkippen kann. Andernfalls könnte Schwefelsäure austreten!
Warnhinweise für den Umgang mit Batterien
Die Batterie befindet sich im Motorraum im Wasserkasten ⇒ Seite 312.
Tragen Sie einen Augenschutz!
Batteriesäure ist stark ätzend. Schutzhandschuhe und Au-
genschutz tragen!
Feuer, Funken, offenes Licht und Rauchen verboten!
Bei der Ladung von Batterien entsteht ein hochexplosives
Knallgasgemisch!
Kinder von Säure und Batterien fernhalten!
ACHTUNG
Bei Arbeiten an der Fahrzeugbatterie und an der elektrischen Anlage kön-
nen Verletzungen, Verätzungen, Unfall- und Brandgefahren entstehen:
● Tragen Sie einen Augenschutz. Lassen Sie keine säure- oder bleihalti-
gen Partikel in die Augen, auf die Haut oder an die Kleidung kommen.
● Batteriesäure ist stark ätzend. Schutzhandschuhe und Augenschutz
tragen. Batterien nicht kippen, aus den Entgasungsöffnungen kann Säure
austreten. Säurespritzer im Auge sofort einige Minuten lang mit klarem
Wasser spülen. Danach sollten Sie unverzüglich einen Arzt aufsuchen.
Säurespritzer auf der Haut oder auf der Kleidung sofort mit Seifenlauge
neutralisieren und mit viel Wasser nachspülen. Bei getrunkener Säure so-
fort einen Arzt aufsuchen.
● Feuer, Funken, offenes Licht und Rauchen sind verboten! Funkenbil-
dung bei Arbeiten mit Kabeln und elektrischen Geräten und durch elekt-
rostatische Entladung vermeiden. Batteriepole niemals kurzschließen.
Verletzungsgefahr durch energiereiche Funken.
● Bei der Ladung von Batterien entsteht ein hochexplosives Knallgas-
gemisch. Fahrzeugbatterie nur in gut belüfteten Räumen aufladen.
● Kinder von Säure und Batterien fernhalten.
● Vor allen Arbeiten an der elektrischen Anlage schalten Sie den Motor,
die Zündung sowie alle elektrischen Verbraucher aus. Das Minuskabel an
der Batterie muss abgeklemmt werden. Beim Glühlampenwechsel genügt
das Ausschalten der Lampe.
● Bevor Sie die Batterie abklemmen, deaktivieren Sie durch Entriegeln
des Fahrzeugs die Diebstahlwarnanlage! Andernfalls wird Alarm ausge-
löst.
● Beim Trennen der Batterie vom Bordnetz zuerst das Minuskabel und
dann das Pluskabel abklemmen.
Sicher ist sicherBedienungshinweiseRat und TatTechnische Daten
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255
Räder und Reifen
2. Prüfen Sie den Reifenfülldruck immer an kalten Reifen. Reduzie- ren Sie nicht den bei warmen Reifen erhöhten Druck.
3. Passen Sie den Reifenfülldruck der Beladung entsprechend an.
Reifendruck
Der Reifenfülldruck ist bei hohen Geschwindigkeiten besonders wichtig. Der
Druck sollte deshalb mindestens einmal monatlich und zusätzlich vor jeder
längeren Fahrt überprüft werden.
Der Aufkleber mit den Reifenfülldruckwerten befindet sich auf der Innensei-
te der Tankklappe. Die angegebenen Reifenfülldruckwerte gelten für kalte
Reifen. Bei warmen Reifen erhöhten Reifenfülldruck ⇒
nicht verringern.
ACHTUNG
● Prüfen Sie mindestens einmal im Monat den Reifenfülldruck. Die kor-
rekten Reifenfülldruckwerte sind von großer Bedeutung. Wenn die Reifen-
fülldruckwerte zu niedrig oder zu hoch sind, besteht besonders bei ho-
hen Geschwindigkeiten Unfallgefahr!
● Bei zu geringem Reifenfülldruck kann ein Reifen besonders leicht
platzen – Unfallgefahr!
● Bei hoher Geschwindigkeit ist ein Reifen mit zu niedrigem Fülldruck
einem hohen Maß an Walkarbeit ausgesetzt. Dadurch erwärmt er sich zu
stark, was zur Laufflächenablösung und sogar zum Platzen des Reifens
führen kann. Halten Sie stets die angegebenen Reifenfülldruckwerte ein.
● Zu geringer oder zu hoher Reifenfülldruck verkürzt die Lebensdauer
der Bereifung und verschlechtert das Fahrverhalten des Fahrzeugs – Un-
fallgefahr!
Umwelthinweis
Ein zu geringer Reifenfülldruck erhöht den Kraftstoffverbrauch. Reifenfülldruck-Kontrollsystem*
Das Reifenfülldruckkontrollsystem überwacht während der
Fahrt automatisch den Reifenfülldruck an den vier Reifen.
Der Fahrer wird bei einem Druckverlust durch Symbole und Hinweistexte im
Display des Kombiinstruments gewarnt.
Bitte beachten Sie, dass der Reifenfülldruck auch von der Temperatur des
Reifens abhängig ist. Der Reifenfülldruck erhöht sich um ca. 0,1 bar pro
10 °C erhöhter Reifentemperatur. Während der Fahrt erwärmt sich der Reifen
und der Reifenfülldruck steigt an. Korrigieren Sie den Reifenfülldruck daher
nur in kaltem Zustand, wenn die Temperatur des Reifens in etwa der Umge-
bungstemperatur entspricht.
Damit das Reifenfülldruck-Kontrollsystem einwandfrei funktioniert, sollte
der Reifenfülldruck in regelmäßigen Abständen kontrolliert, ggf. korrigiert
und in richtigem Zustand abgespeichert werden.
Auf der Innenseite der Tankklappe befindet sich ein Aufkleber mit dem emp-
fohlenen Reifenfülldruck.
ACHTUNG
● Ändern Sie den Reifenfülldruck nicht bei warmen Reifen. Dadurch
können die Reifen beschädigt werden, sie könnten sogar platzen. Unfall-
gefahr!
● Bei hohen Dauergeschwindigkeiten muss ein Reifen mit zu geringem
Druck mehr Walkarbeit leisten, wodurch der Reifen erhitzt. Dadurch
könnte sich der Laufstreifen ablösen, und der Reifen könnte platzen. Un-
fallgefahr!
Umwelthinweis
Ein zu geringer Reifenfülldruck erhöht den Kraftstoffverbrauch und den Rei-
fenverschleiß.
Sicher ist sicherBedienungshinweiseRat und TatTechnische Daten
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258Räder und Reifen
Reifenlebensdauer
Die Reifenlebensdauer ist abhängig vom Reifenfülldruck,
der Fahrweise und der korrekten Montage.
Abb. 178 Prinzipdarstel-
lung Reifenprofil: Ver-
schleißanzeiger
Abb. 179 Schema für
das Tauschen der Räder Verschleißanzeiger
Im Profilgrund der Originalbereifung befinden sich quer zur Laufrichtung 1,6
mm hohe „Verschleißanzeiger“ ⇒ Abb. 178. Diese Verschleißanzeiger sind
je nach Fabrikat sechs- bis achtmal in gleichen Abständen auf der Laufflä-
che angeordnet. Markierungen an den Reifenflanken (zum Beispiel die
Buchstaben „TWI“ oder Symbole) kennzeichnen die Lage der Verschleißan-
zeiger. Bei 1,6 mm Restprofil – gemessen in den Profilrillen neben den Ver-
schleißanzeigern – ist die gesetzlich zulässige Mindestprofiltiefe erreicht.
Die Reifen müssen ersetzt werden. In Exportländern können andere Werte
gelten ⇒
.
Reifendruck
Ein zu geringer oder zu hoher Reifenfülldruck verkürzt die Lebensdauer der
Bereifung erheblich und wirkt sich ungünstig auf das Fahrverhalten des
Fahrzeugs aus. Der Reifenfülldruck ist auf dem Aufkleber auf der Innenseite
der Tankklappe angegeben.
Besonders bei hohen Geschwindigkeiten ist der Reifenfülldruck von großer
Bedeutung. Der Druck sollte deshalb mindestens einmal monatlich und zu-
sätzlich vor jeder längeren Fahrt überprüft werden.
Reifenkontrollanzeige (RKA+)*
Die Reifenkontrollanzeige überwacht nur die Reifendrücke, die Sie gespei-
chert haben. Die Reifenkontrollanzeige kann seine Funktion nicht erfüllen,
wenn Sie die Reifendrücke für eine normale Beladung des Fahrzeugs spei-
chern, aber das Fahrzeug mit maximal zulässiger Beladung fahren. Entspre-
chend der Zuladung muss der Reifendruck angepasst und in der Reifenkon-
trollanzeige ⇒ Seite 256 gespeichert werden.
Fahrweise
Schnelles Kurvenfahren, rasantes Beschleunigen und scharfes Bremsen er-
höhen die Abnutzung der Reifen.
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304Situationen
An- oder abschleppen
Anschleppen
Dem Anschleppen ist Starthilfe vorzuziehen. Wir empfehlen Ihnen grundsätzlich, Ihr Fahrzeug nicht anzuschlep-
pen. Stattdessen sollten Sie Starthilfe verwenden ⇒ Seite 300.
Falls Ihr Fahrzeug dennoch angeschleppt werden muss:
– Legen Sie den 2. oder den 3. Gang ein.
– Halten Sie die Kupplung getreten.
– Schalten Sie die Zündung ein.
– Wenn beide Fahrzeuge in Bewegung sind, lassen Sie die Kupp-
lung los.
– Sobald der Motor angesprungen ist, treten Sie die Kupplung
und nehmen Sie den Gang heraus, um ein Auffahren auf das
Zugfahrzeug zu verhindern.
ACHTUNG
Beim Anschleppen besteht ein hohes Unfallrisiko, z.B. durch Auffahren
auf das ziehende Fahrzeug.
VORSICHT
Beim Anschleppen kann unverbrannter Kraftstoff in die Katalysatoren gelan-
gen und zu Beschädigungen führen. Allgemeine Hinweise
Bei Verwendung eines Abschleppseiles beachten Sie bitte:
Fahrer des ziehenden Fahrzeugs
–
Fahren Sie zuerst langsam an, bis das Seil straff ist. Dann ge-
ben Sie vorsichtig Gas.
– Das Anfahren und Schalten muss sehr vorsichtig erfolgen. Hat
Ihr Fahrzeug ein Automatikgetriebe, sollten Sie nur vorsichtig
beschleunigen.
– Bedenken Sie, dass beim gezogenen Fahrzeug der Bremskraft-
verstärker und die Servolenkung nicht funktionieren! Bremsen
Sie frühzeitig und dafür mit leichtem Pedaldruck ab!
Fahrer des gezogenen Fahrzeuges
– Achten Sie darauf, dass das Seil immer straff gehalten wird.
Abschleppseil bzw. Abschleppstange
Am schonendsten und sichersten fahren Sie mit einer Abschleppstange. Nur
wenn eine solche nicht zur Verfügung steht, sollten Sie ein Abschleppseil
benutzen.
Das Abschleppseil sollte elastisch sein, damit beide Fahrzeuge geschont
werden. Ein Kunstfaserseil oder ein Seil aus ähnlich elastischem Material
verwenden.
Befestigen Sie das Abschleppseil bzw. die Abschleppstange nur an den da-
für vorgesehen Ösen bzw. an der Anhängevorrichtung.
Fahrweise
Das Abschleppen erfordert eine gewisse Übung, insbesondere, wenn ein
Abschleppseil verwendet wird. Beide Fahrer sollten mit den Besonderheiten
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305
Situationen
des Schleppvorgangs vertraut sein. Ungeübte Fahrer sollten weder an- noch
abschleppen.
Achten Sie bei Ihrer Fahrweise stets darauf, dass keine unzulässigen Zug-
kräfte und keine stoßartigen Belastungen auftreten. Bei Schleppmanövern
abseits der befestigten Straße besteht immer die Gefahr, dass die Befesti-
gungsteile überlastet werden.
Die Zündung des gezogenen Fahrzeuges muss eingeschaltet sein, damit
das Lenkrad nicht blockiert ist, und die Blinkleuchten, die Hupe, die Schei-
benwischer und die Scheibenwaschanlage eingeschaltet werden können.
Da der Bremskraftverstärker bei stehendem Motor nicht arbeitet, müssen
Sie zum Bremsen das Bremspedal wesentlich kräftiger als normalerweise
treten.
Da die Servolenkung bei stehendem Motor nicht arbeitet, müssen Sie zum
Lenken mehr Kraft aufwenden.
Abschleppen von Fahrzeugen mit automatischem Getriebe
● Stellen Sie den Wählhebel auf die Position „N“.
● Nicht schneller als mit 50 km/h schleppen.
● Nicht weiter als 50 km schleppen.
● Mit dem Abschleppwagen darf das Fahrzeug nur mit angehobenen Vor-
derrädern abgeschleppt werden.
Hinweis
● Beachten Sie beim An- oder Abschleppen die gesetzlichen Vorschriften.
● Schalten Sie an beiden Fahrzeugen die Warnblinkanlage ein. Beachten
Sie dabei aber ggf. anders lautende Vorschriften.
● Ein Fahrzeug mit Automatikgetriebe kann aus technischen Gründen
nicht angeschleppt werden.
● Falls aufgrund eines Defektes das Getriebe Ihres Fahrzeuges kein
Schmiermittel mehr enthält, darf das Fahrzeug nur mit angehobenen An-
triebsrädern abgeschleppt werden. ●
Falls ein Abschleppen über mehr als 50 km nötig ist, muss das Fahrzeug
mit angehobenen Vorderrädern fachmännisch abgeschleppt werden.
● Bei stromlosem Fahrzeug bleibt die Lenkung gesperrt. Das Fahrzeug
muss dann mit angehobenen Vorderrädern fachmännisch abgeschleppt
werden.
● Die Abschleppöse muss immer im Fahrzeug mitgeführt werden. Beach-
ten Sie die Hinweise zum ⇒ Seite 304, Anschleppen.
Abschleppöse vorne
Abb. 232 Einschrauben
der Abschleppöse vorne
am Fahrzeug
Abschleppöse einschrauben
– Nehmen Sie die Abschleppöse aus dem Bordwerkzeug.
– Entfernen Sie die vordere Abdeckung, indem Sie an der rechten
Seite derselben Druck ausüben.
– Die Abschleppöse nach links in die vom Pfeil gezeigten Rich-
tung einschrauben ⇒ Abb. 232.
Sicher ist sicherBedienungshinweiseRat und TatTechnische Daten
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310Beschreibung der Angaben
Anhängerbetrieb
Anhängelasten
Anhängelasten
Die von uns freigegebenen Anhänge- und Stützlasten wurden im Rahmen
intensiver Versuche nach genau festgelegten Kriterien ermittelt. Die zulässi-
gen Anhängelasten gelten für Fahrzeuge in der EU und generell für eine Ge-
schwindigkeitsbegrenzung auf 80 km/h (im Ausnahmefall auf 100 km/h).
Bei Fahrzeugen für andere Länder können diese Werte abweichen. Die An-
gaben in den amtlichen Fahrzeugpapieren haben stets Vorrang ⇒
.
Stützlasten
Die maximal zulässige Stützlast der Anhängerdeichsel auf dem Kugelkopf
der Anhängevorrichtung darf 75 kg nicht überschreiten.
Im Interesse der Fahrsicherheit empfehlen wir, die maximal zulässige Stütz-
last immer auszunutzen. Eine zu geringe Stützlast beeinträchtigt das Fahr-
verhalten des Gespannes.
Kann die maximal zulässige Stützlast nicht eingehalten werden (z. B. bei
kleinen, leeren und leichten Einachs-Anhängern bzw. Tandem-Achs-Anhän-
ger mit einem Achsabstand unter 1,0 m), ist eine Mindeststützlast von 4 %
des Anhängergewichts vorgeschrieben.
ACHTUNG
● Aus Sicherheitsgründen sollten Sie mit einem Anhänger nicht schnel-
ler als 80 km/h fahren. Das gilt auch für Länder, in denen höhere Ge-
schwindigkeiten zulässig sind.
● Überschreiten Sie niemals die zulässigen Anhängelasten und die zu-
lässige Stützlast. Bei einer Überschreitung des zulässigen Gewichts kön-
nen sich die Fahreigenschaften des Fahrzeuges ändern und zu Unfällen,
Verletzungen und Fahrzeugbeschädigungen führen.
Räder
Reifenfülldruck, Schneeketten und Radschrauben
Reifenfülldruck
Der Aufkleber mit den Reifenfülldruckwerten befindet sich auf der Innensei-
te der Tankklappe. Die angegebenen Reifenfülldruckwerte gelten für kalte
Reifen. Reduzieren Sie nicht den bei warmen Reifen erhöhten Reifenfüll-
druck. ⇒
Schneeketten
Schneeketten dürfen nur an den Vorderrädern montiert werden.
Weitere Hinweise finden Sie im Abschnitt „Räder“ der vorliegenden Anlei-
tung.
Radschrauben
Nach dem Radwechsel sollten Sie das Anzugsdrehmoment der Radschrau-
ben so schnell wie möglich mit einem Drehmomentschlüssel prüfen lassen
⇒
. Das Anzugsdrehmoment beträgt bei Stahl- und Leichtmetallfelgen
120 Nm.
ACHTUNG
● Prüfen Sie mindestens einmal im Monat den Reifenfülldruck. Die kor-
rekten Reifenfülldruckwerte sind von großer Bedeutung. Wenn die Reifen-
fülldruckwerte zu niedrig oder zu hoch sind, besteht besonders bei ho-
hen Geschwindigkeiten eine erhöhte Unfallgefahr!
● Werden die Radschrauben mit einem zu niedrigen Anzugsdrehmo-
ment angezogen, können sich die Räder während der Fahrt lösen – Un-
fallgefahr! Ein stark erhöhtes Anzugsdrehmoment kann zur Beschädi-
gung der Radschrauben beziehungsweise der Gewinde führen.
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Stichwortverzeichnis
Zahlen und Symbole 230-Volt-Steckdose . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157
A Abblendlicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120
Abgasreinigungsanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . 204
Ablagefächer in den Vordersitzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 161
Ablagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 159 Türverkleidungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 160
Abschleppen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 304
Abschleppöse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 304, 305
Airbag Kontrollleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68
Airbag-System . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30 Frontairbags . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
Kontrollleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
Kopfairbags . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
Seitenairbags . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
Airbagabdeckungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36
Airbags abschalten Beifahrer-Frontairbag . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
Alcantara . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 229
Ambientebeleuchtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 130
Anbauteile Anhänger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 211
Änderungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 233 Anhängelasten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 310
Anhänger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 209
Abnehmbare Anhängevorrichtung . . . . . . 212
Anbauteile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 211
Fahrhinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 209, 210
Technische Voraussetzungen . . . . . . . . . . 209
Zubehör . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 211
Anhängerbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 310
Anhängevorrichtung nachrüsten . . . . . . . . . . . 218
Anschleppen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 304 Allgemeine Hinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . 304
Antiblockiersystem Funktionsweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 197
Antriebsschlupfregelung Funktionsweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 198
Antriebsschlupfregelung (ASR) Kontrollleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72
Anzahl der Sitzplätze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
Anzugsdrehmomente der Radschrauben . . . . 310
Aquaplaning . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 259
Armlehne Ablagefach der Armlehne vorne . . . . . . . . 148
Armlehne vorne einstellen . . . . . . . . . . . . . 148
Aschenbecher Hinten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154
Vorn . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154
ASR Funktionsweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 198
Kontrollleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72 Auslandsfahrten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 208
Scheinwerfer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 208
Außenspiegel reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 224
Außentemperaturanzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . 76
Auto-Check-Control . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79
Automatikgetriebe dynamisches Regelprogramm . . . . . . . . . . 192
Kick-down-Einrichtung . . . . . . . . . . . . . . . . 192
Lenkrad mit Schaltwippen . . . . . . . . . . . . . 194
multitronic® . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 188
Schaltwippen (tiptronic-Betrieb) . . . . . . . . 194
tiptronic . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 188
tiptronic-Betrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 193
Wählhebelsperre . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 191
Wählhebelstellungen . . . . . . . . . . . . . . . . . 190
Zündschlüssel-Abzugsperre . . . . . . . . . . . 174
Automatische Fahrlichtsteuerung . . . . . . . . . . 120
Automatische Waschanlage . . . . . . . . . . . . . . 221
B
Batterie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 250 Abklemmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 250
Batteriespannung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
Ersetzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 250
Laden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 252
Längere Standzeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . 250
Winterbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 250
Bedienelemente am Lenkrad . . . . . . . . . . . . . . . 95
Beheizbare Heckscheibe . . . . . . . . . . . . . . . . . 131
321
Stichwortverzeichnis
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Geschwindigkeitsregelanlage . . . . . . . . . . . . . 185Ausschalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 187
Geschwindigkeit speichern . . . . . . . . . . . . 185
Gespeicherte Geschwindigkeit ändern . . . 186
Vorübergehend abschalten . . . . . . . . . . . . 186
Geschwindigkeitsregelung . . . . . . . . . . . . . . . 185
Geschwindigkeitswarnanlage . . . . . . . . . . . . . . 86
Geschwindigkeitswarnung . . . . . . . . . . . . . 85, 86
Getränkehalter hinten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153
Getränkehalter vorn . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153
Glühlampenersatz Rückleuchten Gepäckraumbeleuchtung . . . . . . . . . . . . . 299
Glühlampen hinten wechseln . . . . . . . . . . . . . 290
Glühlampenwechsel Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 278
Glühlampenwechsel Hauptscheinwerfer Abblendlicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 283
Fernlicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 282
GRA . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 185
Gummidichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 225
Gurtbandverlauf bei schwangeren Frauen . . . . . . . . . . . . . . . 26
Sicherheitsgurte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
Gurtstraffer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28 Kontrollleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
Gurtwarnleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
H Handbremse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 180 Kontrollleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73 Handschuhfach . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 159
Licht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 129
Heckscheibenheizung Heizfäden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 224
Hinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 208
Hochdruckreiniger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 222
Holzdekore reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 231
Hupe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
I
Identifizierungsnummer . . . . . . . . . . . . . . . . . 308
Innenbeleuchtung Ambientebeleuchtung . . . . . . . . . . . . . . . . 130
Gepäckraum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 131
Hinten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 130
Vorne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 129
Innenraumüberwachung . . . . . . . . . . . . . . . . . 113
Instrumente Beleuchtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64, 124
Instrumententafel reinigen . . . . . . . . . . . . . . . 231
Intervall-Wischen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 134
ISOFIX . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54
K
Katalysator . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 204
Kennzeichenbeleuchtung . . . . . . . . . . . . . . . . 299
Kick-down . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 192
Kilometerzähler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65
Kindersicherung Hintere Türen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 109 Kindersitz
ISOFIX-System . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54
Kindersitze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50 auf dem Beifahrersitz . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
befestigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53
Einteilung in Gruppen . . . . . . . . . . . . . . . . . 50
Gruppe 0 und 0+ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50
Gruppe 1 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
Gruppe 2 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
Gruppe 3 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
Sicherheitshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48
Kleiderhaken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 160
Klimaanlage 2C-Climatronic . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 162
Automatikbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 165
Bedienelemente . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 164
ECON-Betrieb (sparend) . . . . . . . . . . . . . . . 166
Gebläse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 168
Luftaustrittsdüsen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 169
Luftgütesensor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 167
Luftverteilung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 169
Scheiben entfrosten . . . . . . . . . . . . . . . . . . 165
Schlüsselkennung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 170
Solarlüfter / Solardach . . . . . . . . . . . . . . . . 171
Temperatur einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . 165
Umluftbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 166
Umluftbetrieb (automatisch) . . . . . . . . . . . 167
Wirtschaftliche Nutzung . . . . . . . . . . . . . . 170
Kontrollleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32 Abgaskontrollsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68
Airbag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68
324 Stichwortverzeichnis