display Seat Exeo ST 2009 Betriebsanleitung (in German)
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Klimatisierung
Taste(n)Bedeutung
(in der Mitte)Einstellung der Gebläsedrehzahl
Luftstrom zu den Scheiben
Luftstrom aus den Luftaustrittsdüsen
Luftstrom zum Fußraum
Die Tasten zur Einstellung der Luftverteilung , und können auch in
Kombination gedrückt werden.
Automatikbetrieb AUTO
Standard-Betriebsmodus für alle Jahreszeiten.
Automatikbetrieb einschalten
–
Stellen Sie eine Temperatur zwischen +18 °C (64 °F) und +29 °C
(86 °F) ein.
– Drücken Sie die Taste AUTO
⇒
Abb. 141.
Der Automatikbetrieb sorgt für konstante Temperaturen im Innenraum und
entfeuchtet die Luft im Fahrzeuginneren. Lufttemperatur, Luftmenge und
Luftverteilung werden automatisch geregelt, um die gewünschte Tempera-
tur im Fahrzeuginnenraum schnellstmöglich zu erreichen bzw. gleichmäßig
zu halten. Schwankungen der Außentemperatur sowie durch den Sonnen-
stand bedingte Temperatureinflüsse werden automatisch ausgeglichen.
Diese Betriebsmodus arbeitet nur im einstellbaren Temperaturbereich von
+18 °C bis +29 °C. Wird eine Temperatur von unter +18 °C gewählt, er-
scheint im Display LO. Bei Temperaturen über +29 °C wird HI angezeigt. Inbeiden Endstellungen läuft die Klimaanlage ständig mit maximaler Kühl-
bzw. Heizleistung. Es erfolgt hierbei keine Temperaturregelung.
Hinweis
Durch längeres Drücken der Taste AUTO auf der Fahrerseite kann die Tempe-
ratureinstellung der Fahrerseite auf der Beifahrerseite übernommen werden
und umgekehrt. Die neue Temperatur wird im Display angezeigt.
Temperatur einstellen -
+
Die Innentemperatur kann für die Fahrer- und Beifahrerseite
genau eingestellt werden.
–
Drücken Sie die -
bzw. + Taste unterhalb der Displays
⇒ Abb. 141 solange, bis die gewünschte Temperatur für die
Fahrer- bzw. Beifahrerseite eingestellt ist.
Die jeweilige Temperatureinstellung wird oberhalb der Tasten angezeigt.
Durch längeres Drücken der Taste AUTO
auf der Fahrerseite kann die Tempe-
ratureinstellung der Fahrerseite auf der Beifahrerseite übernommen werden
und umgekehrt. Die neue Temperatur wird im Display angezeigt. Die alte
Temperatureinstellung kann wiederhergestellt werden, indem der Fahrer-
bzw. Beifahrer auf seiner Displayseite die Temperatur neu einstellt
Entfrosten
Die Windschutzscheiben und die Seitenscheiben werden
schnellstmöglich entfrostet bzw. von Beschlag befreit.
– Drücken Sie zum Einschalten die Taste
⇒ Abb. 141.
Sicher ist sicherHinweise zur BedienungRat und TatTechnische Daten
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172Klimatisierung
Klimaanlage ein-/ausschalten
Klimaanlage ausschalten bei Fahrzeugen mit OFF-Taste
– Drücken Sie die Taste OFF
. Die Klimaanlage wird ausgeschaltet
und die Luftzufuhr von außen ist gesperrt.
Klimaanlage ausschalten bei Fahrzeugen mit
-Taste
– Drücken Sie die Taste -
der Gebläsedrehzahl-Regelung so oft,
bis keine Segmentanzeige mehr im Display sichtbar ist. Die Kli-
maanlage wird ausgeschaltet und die Luftzufuhr von außen ist
gesperrt.
Klimaanlage einschalten bei Fahrzeugen mit OFF
-Taste
– Drücken Sie erneut die Taste OFF
, oder
– Drücken Sie die Taste AUTO
, oder
– drücken Sie eine der Luftverteilungstasten
, oder .
Klimaanlage einschalten bei Fahrzeugen mit
-Taste
– Drücken Sie die Taste +
der Gebläsedrehzahl-Regelung, oder
– Drücken Sie die Taste AUTO
, oder
– drücken Sie eine der Luftverteilungstasten
, oder .
Darüber hinaus schaltet sich die Klimaanlage auch dann wieder ein, wenn
Sie eine der Gebläse- oder Temperaturwahltasten drücken. Gebläse regeln
-
+
Die automatisch vorgegebene Gebläsedrehzahl kann ge-
senkt und erhöht werden.
– Drücken Sie die -
bzw. +-Taste in der Mitte der Bedienoberflä-
che ⇒ Abb. 141, um die gewünschte Gebläsedrehzahl (Luftmen-
ge) einzustellen.
Die Klimaanlage regelt automatisch die Gebläsedrehzahl in Abhängigkeit
von der Innenraumtemperatur. Sie können jedoch die Luftmenge manuell
Ihren Bedürfnissen anpassen. Die eingestellte Gebläseleistung wird im mitt-
leren Display oberhalb der Tasten durch eine Balkenreihe angezeigt.
Automatische Temperaturverstellung auf der Beifahrerseite
Damit die Temperatur auf der Beifahrerseite automatisch auf die für die Fah-
rerseite gewählte Temperatur eingestellt wird, drücken Sie ungefähr 2 Se-
kunden lang den Knopf AUTO
auf der Fahrerseite. Damit die Temperatur auf
der Fahrerseite automatisch auf die für die Beifahrerseite gewählte Tempe-
ratur eingestellt wird, drücken Sie ungefähr 2 Sekunden lang den Knopf AUTO
auf der Beifahrerseite.
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182Fahren
Handbremse
Handbremse
Die fest angezogene Handbremse verhindert ein unbeab-
sichtigtes Wegrollen.
Abb. 149 Ansicht der
Mittelkonsole: Hand-
bremse angezogen
Handbremse anziehen
– Ziehen Sie den Handbremshebel ganz nach oben.
Handbremse lösen
– Ziehen Sie den Handbremshebel etwas hoch und drücken Sie
gleichzeitig den Sperrknopf ⇒ Abb. 149 -Pfeil- hinein.
– Drücken Sie den Hebel bei gedrücktem Knopf ganz nach unten
⇒
.
Falls Sie versehentlich mit angezogener Handbremse fahren, ertönt ein
Summer (Warnton) und im Display erscheint der Fahrhinweis: Handbremse angezogen
Die Handbremswarnung wird aktiv, wenn Sie länger als 3 Sekunden mit ei-
ner Geschwindigkeit über 5 km/h fahren.
Bei angezogener Handbremse und eingeschalteter Zündung leuchtet die
Handbremskontrollleuchte auf.
ACHTUNG
Beachten Sie, dass die angezogene Handbremse völlig gelöst werden
muss. Eine nur zum Teil gelöste Handbremse kann zum Überhitzen der
hinteren Bremsen führen und somit die Funktion der Bremsanlage nega-
tiv beeinflussen - Unfallgefahr!
VORSICHT
Nachdem das Fahrzeug zum Stillstand gekommen ist, sollten Sie immer zu-
erst die Handbremse fest anziehen und dann zusätzlich beim Schaltgetrie-
be einen Gang einlegen bzw. beim Automatikgetriebe den Wählhebel in
Stellung "P" bringen.
Parken
Um ein unbeabsichtigtes Wegrollen des geparkten Fahr-
zeugs zu verhindern, beachten Sie bitte folgendes: – Halten Sie das Fahrzeug mit der Fußbremse an.
– Ziehen Sie die Handbremse fest an.
– Schalten Sie den Motor aus.
– Legen Sie beim Schaltgetriebe den 1. Gang ein bzw. stellen Sie
beim Automatikgetriebe den Wählhebel auf "P" ⇒
.
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185
Fahren
ACHTUNG
● Die Einparkhilfe kann die Aufmerksamkeit des Fahrers nicht ersetzen.
Die Verantwortung beim Einparken und ähnlichen Fahrmanövern liegt
beim Fahrer.
● Sensoren haben tote Winkel, in denen Objekte nicht erfasst werden
können. Achten Sie insbesondere auf Kleinkinder und Tiere, da diese von
den Sensoren nicht in jedem Fall erkannt werden. Bei Unachtsamkeit be-
steht Unfallgefahr!
● Behalten Sie stets das Fahrzeugumfeld im Blick - auch mit Hilfe der
Rückspiegel.
VORSICHT
Niedrige Hindernisse, die bereits durch eine Warnung gemeldet wurden,
können beim Annähern aus dem Messbereich des Systems verschwinden
und deswegen nicht mehr gemeldet werden. Auch Gegenstände wie Ab-
sperrketten, Anhängerdeichseln, dünne, lackierte, senkrechte Stangen oder
Zäune werden unter Umständen von dem System nicht erfasst – Gefahr ei-
ner Beschädigung.
Hinweis
● Beachten Sie die Hinweise zum Anhängerbetrieb auf ⇒ Seite 185.
● Die Anzeige im Display erscheint etwas zeitverzögert.
Anhängevorrichtung*
Bei Anhängerbetrieb sind die hinteren Sensoren der Einparkhilfe beim Ein-
legen des Rückwärtsgangs oder beim Drücken des Schalters nicht akti-
viert. Bei einer nicht werkseitig angebrachten Anhängevorrichtung ist diese
Funktion möglicherweise nicht gewährleistet. Dadurch treten folgende Ein-
schränkungen auf: SEAT parking system*
Es erfolgt keine Abstandswarnung.
SEAT parking system plus*
Es erfolgt hinten keine Abstandswarnung. Die vorderen Sensoren sind wei-
terhin aktiv.
Fehlermeldungen*
Wenn Sie beim Einschalten oder bei eingeschalteter Einparkhilfe für einige
Sekunden einen Dauerton hören und die Diode im Schalter * blinkt, liegt
ein Systemfehler vor. Lassen Sie den Fehler von einem SEAT-Partner bzw.
Fachbetrieb beheben.
Hinweis
Wenn der Fehler vor dem Ausschalten der Zündung nicht behoben wurde,
wird er bei erneutem Einschalten der Einparkhilfe nur noch durch Blinken
der Diode im Schalter * angezeigt.
Sicher ist sicherHinweise zur BedienungRat und TatTechnische Daten
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191
Fahren
ACHTUNG
● Geben Sie kein Gas, wenn Sie bei stehendem Fahrzeug und laufen-
dem Motor die Wählhebelstellung verändern. Andernfalls besteht Unfall-
gefahr!
● Beachten Sie, dass beim vorübergehenden Anhalten in Wählhebel-
stellung D, S bzw. R eine geringe Kraftübertragung erfolgt. Beim Halten
ist es deshalb erforderlich, die Fußbremse entsprechend fest zu betäti-
gen, damit das Fahrzeug nicht wegrollt. Andernfalls besteht Unfallgefahr!
● Legen Sie niemals während der Fahrt den Wählhebel in die Stellung R
oder P ein - Unfallgefahr!
Wählhebelstellungen
In diesem Abschnitt werden alle Wählhebelstellungen erläu-
tert.
Abb. 155 Display: Wähl-
hebelstellung Die eingelegte Wählhebelstellung wird im Display des Kombiinstruments
angezeigt.
P - Parksperre
In dieser Stellung sind die Antriebsräder mechanisch gesperrt. Die Park-
sperre darf nur bei
stehendem Fahrzeug eingelegt werden ⇒
.
Zum Einlegen der Stellung P und zum Herausnehmen aus dieser Stellung
muss die Sperrtaste (Taste im Wählhebelgriff) gedrückt und gleichzeitig das
Bremspedal getreten werden. Dies funktioniert nur bei eingeschalteter Zün-
dung.
R - Rückwärtsgang
Beim Einlegen des Rückwärtsganges wählt das Getriebe automatisch das
niedrigste Übersetzungsverhältnis.
Den Rückwärtsgang darf nur bei stehendem Fahrzeug und Leerlaufdrehzahl
des Motors eingelegt werden ⇒
Zum Einlegen der Stellung R müssen Sie die Sperrtaste drücken und gleich-
zeitig das Bremspedal treten. In der Wählhebelstellung R leuchten bei ein-
geschalteter Zündung je nach Fahrzeugausführung ein oder zwei Rückfahr-
leuchten.
N - Neutral (Leerlaufstellung)
In dieser Stellung ist das Getriebe im Leerlauf ⇒
.
D - Dauerstellung für Vorwärtsfahrt
In dieser Stellung wählt das Getriebe das optimale Übersetzungsverhältnis
in Abhängigkeit von der Motorlast, Fahrgeschwindigkeit und dem dynami-
schen Regelprogramm (DRP).
Zum Schalten aus der Stellung N auf D muss bei einer Geschwindigkeit un-
ter 5 km/h bzw. bei stehendem Fahrzeug das Bremspedal betätigt werden
⇒
.
Sicher ist sicherHinweise zur BedienungRat und TatTechnische Daten
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Fahren
– Treten Sie das Bremspedal und halten Sie gleichzeitig die
Sperrtaste gedrückt.
Automatische Wählhebelsperre
Der Wählhebel ist in den Stellungen P und N bei eingeschalteter Zündung
gesperrt. Zum Herausschalten muss der Fahrer das Bremspedal treten. Als
Erinnerung für den Fahrer erscheint in den Wählhebelstellungen P und N im
Display des Kombiinstruments der folgende Fahrhinweis: BEIM EINLEGEN EINER FAHRSTUFE IM STAND FUSSBREMSE BETÄTIGEN.
Die Wählhebelsperre wirkt nur bei stehendem Fahrzeug und bei Geschwin-
digkeiten bis 5 km/h. Bei höheren Geschwindigkeiten wird die Sperre in der
Stellung N automatisch ausgeschaltet.
Beim zügigen Schalten über die Position N (z. B. von R nach D) wird der
Wählhebel nicht gesperrt. Dadurch wird z. B. ein „Herausschaukeln“ bei
festgefahrenem Fahrzeug ermöglicht. Befindet sich der Hebel bei nicht ge-
tretenem Bremspedal länger als etwa 1 Sekunde in der Stellung N, rastet
die Wählhebelsperre ein.
Sperrtaste
Die Sperrtaste im Wählhebelgriff verhindert das versehentliche Schalten in
einige Wählhebelstellungen. Wenn Sie die Sperrtaste drücken, wird die
Wählhebelsperre aufgehoben. In der Abbildung sind die Positionen, in de-
nen die Sperrtaste gedrückt werden muss, farblich hervorgehoben
⇒ Abb. 156.
Zündschlüssel-Abzugssperre
Der Zündschlüssel lässt sich nach dem Ausschalten der Zündung nur abzie-
hen, wenn sich der Wählhebel in der Stellung P befindet. Solange der Zünd-
schlüssel abgezogen ist, ist der Wählhebel in Stellung P gesperrt. Kick-down-Einrichtung
Die Kick-down-Einrichtung ermöglicht eine maximale Be-
schleunigung.
Gilt für Fahrzeuge mit multitronic ®
-Getriebe
Wenn Sie das Gaspedal über den Druckpunkt hinaus ganz durchtreten,
wählt das Getriebe abhängig von der Geschwindigkeit und Motordrehzahl
ein niedrigeres Übersetzungsverhältnis. Solange Sie das Gaspedal durch-
treten, wird die Motordrehzahl automatisch so geregelt, dass das Fahrzeug
maximal beschleunigt.
Gilt für Fahrzeuge mit tiptronic-Getriebe
Wenn Sie das Gaspedal über den Druckpunkt hinaus ganz durchtreten,
schaltet die Getriebeautomatik abhängig von der Geschwindigkeit und Mo-
tordrehzahl in einen niedrigeren Gang zurück. Das Hochschalten in den
nächsthöheren Gang erfolgt erst, sobald die maximal vorgegebene Motor-
drehzahl jeweils erreicht wird.
ACHTUNG
Bitte beachten Sie, dass bei glatter, rutschiger Fahrbahn die Antriebsr-
äder durch Betätigen der Kick-down-Einrichtung durchdrehen können -
Schleudergefahr!
Dynamisches Regelprogramm (DRP)
Das Automatikgetriebe wird elektronisch gesteuert. Das Getriebe Ihres Fahrzeugs wird elektronisch gesteuert. Die Wahl des
Übersetzungsverhältnisses geschieht automatisch in Abhängigkeit von vor-
gegebenen Fahrprogrammen.
Sicher ist sicherHinweise zur BedienungRat und TatTechnische Daten
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194Fahren
Bei verhaltener Fahrweise wählt das Getriebe das wirtschaftlichste Fahrpro-
gramm aus. Durch frühes Hochschalten und spätes Herunterschalten wird
der Verbrauch günstig beeinflusst.
Bei zügiger Fahrweise, mit schnellen Gaspedalbewegungen sowie starker
Beschleunigung und häufig wechselnden Geschwindigkeiten, Ausnutzung
der Höchstgeschwindigkeit oder nach Kick-down-Betätigung, schaltet das
Automatikgetriebe in den sportlicheren Programmbereich.
Die Auswahl des jeweils günstigsten Fahrprogramms ist ein kontinuierlich
ablaufender Vorgang. Unabhängig davon ist es aber möglich, durch schnel-
les Gasgeben in ein sportlicheres Fahrprogramm zu springen. Dabei schal-
tet das Getriebe in ein der Geschwindigkeit entsprechendes niedrigeres
Übersetzungsverhältnis und ermöglicht so ein zügiges Beschleunigen (z. B.
beim Überholen), ohne dass Sie das Gaspedal in den Kick-down-Bereich tre-
ten müssen. Nachdem das Getriebe wieder hochgeschaltet hat, stellt sich
bei entsprechender Fahrweise das ursprüngliche Programm wieder ein.
Fahrzeuge mit multitronic®-Getriebe: Bei Bergfahrten wird das Überset-
zungsverhältnis kontinuierlich den Steigungen angepasst. Bei Betätigung
des Bremspedals bergab schaltet das Getriebe automatisch zurück. Da-
durch erhöht sich die Motorbremswirkung.
Fahrzeuge mit tiptronic-Getriebe: Bei Bergfahrten wird die Gangwahl den
Steigungen und Gefällen angepasst. Dadurch werden Pendelschaltungen
bergauf vermieden. Manuelles Schalten (tiptronic-Betrieb)
Das manuelle Schaltprogramm (tiptronic) ermöglicht es
dem Fahrer, vorprogrammierte Fahrstufen von Hand zu
schalten.
Abb. 157 Mittelkonsole:
Manuelles Schalten (tipt-
ronic-Betrieb)
Abb. 158 Display: Ma-
nuelles Schalten (tiptro-
nic-Betrieb)
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195
Fahren
Umschalten auf manuell
– Drücken Sie den Wählhebel aus der Stellung D nach rechts. So-
bald sich der Wählhebel in der tiptronic-Gasse befindet, wird
am Display der eingelegte Gang angezeigt.
Hochschalten
– Tippen Sie den Wählhebel (in der tiptronic-Stellung) nach vorn
an ⇒ Abb. 157 +
.
Herunterschalten
– Tippen Sie den Wählhebel (in der tiptronic-Stellung) nach hin-
ten an -
.
Die tiptronic ermöglicht es dem Fahrer, bei Fahrzeugen mit multitronic acht
und bei Fahrzeugen mit tiptronic sieben vorprogrammierte Fahrstufen ma-
nuell zu schalten. Das Umschalten auf manuell kann sowohl im Stand als
auch während der Fahrt erfolgen.
Beim Beschleunigen schaltet das Getriebe kurz vor Erreichen der höchstzu-
lässigen Motordrehzahl automatisch in die nächste Fahrstufe.
Falls Sie eine niedrigere Fahrstufe gewählt haben als gegenwärtig im Dis-
play des Kombiinstruments ⇒ Abb. 158 angezeigt wird, so schaltet das Au-
tomatikgetriebe nur dann herunter, wenn der Motor nicht mehr überdreht
werden kann.
Bei abfallender Fahrgeschwindigkeit (z. B. beim Bremsen) wird beim Errei-
chen der Motormindestdrehzahl automatisch in die nächst niedrigere Fahr-
stufe geschaltet.
Beim Herunterschalten in niedrigere Fahrstufen wird auf Gefällestrecken die
Motorbremswirkung erhöht.
Wenn Sie das Gaspedal über den Druckpunkt hinaus ganz durchtreten,
wählt das Getriebe abhängig von der Geschwindigkeit und Motordrehzahl
ein niedrigeres Übersetzungsverhältnis. Notprogramm
Für den Fall einer Systemstörung gibt es ein Notprogramm.
Bei bestimmten Systemstörungen schaltet die Automatik auf Notbetrieb
um. Dies wird durch Aufleuchten eines Zahnradsymbols im Kombidisplay
angezeigt (steht für ein Zahnrad des Getriebes).
Alle Wählhebelstellungen können weiterhin eingelegt werden. Das manuel-
le Schaltprogramm (tiptronic) ist im Notbetrieb abgeschaltet.
Fahrzeuge mit tiptronic-Getriebe: in den Wählhebelstellungen D und S und
im manuellen Schaltprogramm bleibt das Getriebe im 3. Gang, falls zuvor
die Gänge 1, 2 oder 3 eingelegt waren. Das Getriebe bleibt im 5. Gang,
wenn zuvor die Gänge 4, 5 oder 6 eingelegt waren. Beim erneuten Anfahren
bzw. Starten des Motors wird in den 3. Gang geschaltet.
Der Rückwärtsgang kann weiterhin benutzt werden. Die elektronische Sper-
re für den Rückwärtsgang ist jedoch abgeschaltet.
VORSICHT
Wenn das Getriebe auf Notbetrieb umgeschaltet hat, sollten Sie die Störung
so bald als möglich von einer Vertragswerkstatt bzw. Fachbetrieb beheben
lassen.
Sicher ist sicherHinweise zur BedienungRat und TatTechnische Daten
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242Prüfen und Nachfüllen
Kühlmittelstand prüfen
Der Kühlmittelstand kann durch einen kurzen Blick geprüft
werden.
Abb. 179 Motorraum:
Kühlmittelbehälter
– Schalten Sie die Zündung aus.
– Lesen Sie den Kühlmittelstand an dem Kühlmittel-Ausgleichs-
behälter ⇒ Abb. 179 ab. Er muss bei kaltem Motor zwischen
den Markierungen „min“ und „max“ liegen. Bei warmem Motor
kann er auch etwas über der Markierung „max“ liegen.
Seine Lage kann aus der entsprechenden Motorraumabbildung ersehen
werden.
Der Kühlmittelstand kann nur bei stehendem Motor richtig geprüft werden.
Der Kühlmittelstand wird durch eine Kontrollleuchte im Display des Kombi-
instruments überwacht ⇒ Seite 80. Dennoch empfehlen wir, den Kühlmittel-
stand von Zeit zu Zeit direkt zu prüfen. Kühlmittelverlust
Ein Kühlmittelverlust lässt in erster Linie auf
Undichtigkeiten schließen. Las-
sen Sie das Kühlsystem unverzüglich von einem Fachbetrieb überprüfen.
Begnügen Sie sich nicht damit, lediglich Kühlmittel nachzufüllen.
Falls das Kühlsystem dicht ist, können Verluste nur dadurch auftreten, dass
das Kühlmittel durch Überhitzung kocht und dadurch aus dem Kühlsystem
gedrückt wird.
VORSICHT
Kühler-Dichtungsmittel dürfen dem Kühlmittel nicht beigemengt werden.
Die Funktion des Kühlsystems kann dadurch erheblich gefährdet werden.
Kühlmittel nachfüllen
Beim Nachfüllen des Kühlmittels muss sorgfältig vorgegan-
gen werden.
– Schalten Sie den Motor aus.
– Lassen Sie den Motor abkühlen.
– Legen Sie einen Lappen auf den Deckel des Kühlmittel-Aus-
gleichsbehälters ⇒ Abb. 179 und schrauben Sie den Deckel
vorsichtig linksherum ab ⇒
.
– Füllen Sie das Kühlmittel nach.
– Schrauben Sie den Deckel fest zu.
Das Kühlmittel, das Sie nachfüllen, muss bestimmten Spezifikationen ent-
sprechen ⇒ Seite 241, Kühlmittel. Falls Ihnen in einem Notfall der Kühlmit-
telzusatz G12++ nicht zur Verfügung steht, sollten Sie keinen anderen Zu-
satz einfüllen. Verwenden Sie in diesem Fall zunächst nur Wasser und
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253
Räder und Reifen
2. Prüfen Sie den Reifenfülldruck immer an kalten Reifen. Reduzie- ren Sie nicht den bei warmen Reifen erhöhten Druck.
3. Passen Sie den Reifenfülldruck der Beladung entsprechend an.
Reifenfülldruck
Der Reifenfülldruck ist bei hohen Geschwindigkeiten besonders wichtig. Der
Druck sollte deshalb mindestens einmal monatlich und zusätzlich vor jeder
längeren Fahrt überprüft werden.
Der Aufkleber mit den Reifenfülldruckwerten befindet sich auf der Innensei-
te der Tankklappe. Die angegebenen Reifenfülldruckwerte gelten für kalte
Reifen. Bei warmen Reifen erhöhten Reifenfülldruck ⇒
nicht verringern.
ACHTUNG
● Prüfen Sie mindestens einmal im Monat den Reifenfülldruck. Die kor-
rekten Reifenfülldruckwerte sind von großer Bedeutung. Wenn die Reifen-
fülldruckwerte zu niedrig oder zu hoch sind, besteht besonders bei ho-
hen Geschwindigkeiten Unfallgefahr!
● Bei zu geringem Reifenfülldruck kann ein Reifen besonders leicht
platzen – Unfallgefahr!
● Bei hoher Geschwindigkeit ist ein Reifen mit zu niedrigem Fülldruck
einem hohen Maß an Walkarbeit ausgesetzt. Dadurch erwärmt er sich zu
stark, was zur Laufflächenablösung und sogar zum Platzen des Reifens
führen kann. Halten Sie stets die angegebenen Reifenfülldruckwerte ein.
● Zu geringer oder zu hoher Reifenfülldruck verkürzt die Lebensdauer
der Bereifung und verschlechtert das Fahrverhalten des Fahrzeugs – Un-
fallgefahr!
Umwelthinweis
Ein zu geringer Reifenfülldruck erhöht den Kraftstoffverbrauch. Reifenfülldruck-Kontrollsystem*
Das Reifenfülldruckkontrollsystem überwacht während der
Fahrt automatisch den Reifenfülldruck an den vier Reifen.
Der Fahrer wird bei einem Druckverlust durch Symbole und Hinweistexte im
Display des Kombiinstruments gewarnt.
Bitte beachten Sie, dass der Reifenfülldruck auch von der Temperatur des
Reifens abhängig ist. Der Reifenfülldruck erhöht sich um ca. 0,1 bar pro
10 °C erhöhter Reifentemperatur. Während der Fahrt erwärmt sich der Reifen
und der Reifenfülldruck steigt an. Korrigieren Sie den Reifenfülldruck daher
nur in kaltem Zustand, wenn die Temperatur des Reifens in etwa der Umge-
bungstemperatur entspricht.
Damit das Reifenfülldruck-Kontrollsystem einwandfrei funktioniert, sollte
der Reifenfülldruck in regelmäßigen Abständen kontrolliert, ggf. korrigiert
und in richtigem Zustand abgespeichert werden.
Auf der Innenseite der Tankklappe befindet sich ein Aufkleber mit dem emp-
fohlenen Reifenfülldruck.
ACHTUNG
● Ändern Sie den Reifenfülldruck nicht bei warmen Reifen. Dadurch
können die Reifen beschädigt werden, sie könnten sogar platzen. Unfall-
gefahr!
● Bei hohen Dauergeschwindigkeiten muss ein Reifen mit zu geringem
Druck mehr Walkarbeit leisten, wodurch der Reifen erhitzt. Dadurch
könnte sich der Laufstreifen ablösen, und der Reifen könnte platzen. Un-
fallgefahr!
Umwelthinweis
Ein zu geringer Reifenfülldruck erhöht den Kraftstoffverbrauch und den Rei-
fenverschleiß.
Sicher ist sicherHinweise zur BedienungRat und TatTechnische Daten