ESP Seat Exeo ST 2012 Betriebsanleitung (in German)
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Fahren mit Anhänger
Kugelstange anbringen (Schritt 2)
Abb. 167 Abnehmbare
Anhängevorrichtung: Ku-
gelstange
Abb. 168 Abnehmbare
Anhängevorrichtung: Ku-
gelstange
Die Kugelstange muss sauber und unbeschädigt sein
– Überprüfen Sie die Kugelstange am Verriegelungsbolzen A
,
Auslösebolzen B, Einsteckschaft C und Handrad D⇒ Abb. 167 auf Verschmutzung und Beschädigung. Die Kugelstange muss vorgespannt sein
–
Überprüfen Sie, ob sich die rote Markierung A
⇒ Abb. 168 am
Handrad im Bereich der schwarzen Kennzeichnung an der Ku-
gelstange befindet.
– Überprüfen Sie, ob der Verriegelungsbolzen B
in den Bohrun-
gen des Einsteckschaftes versenkt ist.
– Überprüfen Sie, ob das Handrad deutlich sichtbar von der Ku-
gelstange absteht, so dass ein Spalt C
zwischen Handrad und
Kugelstange vorhanden ist.
Die Kugelstange kann nur in vorgespanntem Zustand montiert werden.
Fortsetzung ⇒ Seite 220, Kugelstange anbringen (Schritt 3).
Sicher ist sicherHinweise zur BedienungRat und TatTechnische Daten
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220Fahren mit Anhänger
Kugelstange anbringen (Schritt 3)
Abb. 169 Abnehmbare
Anhängevorrichtung: Ku-
gelstange vorspannen
Abb. 170 Abnehmbare
Anhängevorrichtung: Ku-
gelstange einsetzen
Kugelstange vorspannen (falls erforderlich)
– Stecken Sie den Schlüssel 1
⇒ Abb. 169 in das Schloss am
Handrad und drehen sie ihn in Richtung der roten Markierung. –
Ziehen Sie das Handrad in Pfeilrichtung A
heraus und drehen
Sie es anschließend in gezogener Position in Pfeilrichtung B
bis der Verriegelungsbolzen 2 einrastet und der Auslösebol-
zen 3 sichtbar ausfährt
⇒ .
Kugelstange einsetzen
– Führen Sie die vorgespannte Kugelstange in den Aufnahme-
schacht ein und drücken Sie sie in Pfeilrichtung ⇒ Abb. 170
nach oben ⇒
. Der Verriegelungsvorgang erfolgt automatisch.
Dabei muss ein deutliches Einrastgeräusch hörbar sein.
– Verschließen Sie die Kugelstange, indem Sie den Schlüssel zur
grünen Markierung drehen.
– Ziehen Sie den Schlüssel ab.
Fortsetzung ⇒ Seite 221, Kugelstange anbringen (Schritt 4).
ACHTUNG
● Lässt sich die Kugelstange nicht wie beschrieben vorspannen, so dür-
fen Sie sie aus Sicherheitsgründen nicht verwenden. Benachrichtigen Sie
einen Fachbetrieb.
● Halten Sie bei der Montage Ihre Hände nicht in den Bereich des Hand-
rades. Andernfalls besteht Verletzungsgefahr!
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235
Pflegen und Reinigen
VORSICHT
Wenn ein Bezug bei Sitzen mit elektrischer Sitzverstellung oder mit Sitzhei-
zung oder Airbag-Bauteilen durchnässt, können bestimmte elektrische Bau-
teile und die Fahrzeugelektrik beschädigt werden.
● Wird der Sitz durchnässt, muss sofort ein Fachbetrieb aufgesucht wer-
den, um den Sitz zu trocknen und die Bauteile des Systems zu prüfen.
● Keine Dampfreiniger verwenden, da durch den Dampf die Verschmut-
zung tiefer in die Textilien eindringt und fixiert wird.
● Hochdruckreinigungsgeräte und Kältesprays können den Bezug beschä-
digen.
VORSICHT
● Mit Bürsten nur den Teppichboden und die Fußmatten reinigen! Die an-
deren Bezüge können durch Reinigung mit Bürsten beschädigt werden.
● Werden mit einem angefeuchteten Lappen pastenförmige Reiniger oder
Lösungen auf Basis von Feinwaschmittel verwendet, kann nach dem Trock-
nen aufgrund von z. B. enthaltenen Tenside ein Rand im Bezug sichtbar
bleiben. Im Allgemeinen ist dieser Rand nur schwer oder praktisch nicht zu
entfernen.
VORSICHT
● In das Alcantara ®
darf unter keinen Umständen Wasser eindringen.
● Alcantara ®
darf nicht mit Lösungsmitteln, Bohnerwachs, Schuhcreme,
Fleckenentferner, Lederpflegemittel und ähnlichem behandelt werden.
● Verwenden Sie keine Bürsten zur Feuchtreinigung, da die Oberfläche
des Materials beschädigt werden könnte.
Reinigung und Pflege von Naturleder-Bezügen
Bei Fragen bezüglich der Reinigung und Pflege der Lederausstattung des
Fahrzeugs wenden Sie sich bitte an einen Fachbetrieb. Pflege und Handhabung
Echtes Nappaleder ist sehr empfindlich, da es über keine zusätzliche
Schutzschicht verfügt.
●
Verwenden Sie regelmäßig und nach der Reinigung des Leders ein im-
prägnierendes Pflegemittel mit Sonnenschutz. Diese Mittel stärken das Le-
der, machen es weicher und atmungsfähiger und geben Feuchtigkeit zu-
rück. Gleichzeitig wird ein Schutzfilm gebildet.
● Reinigen Sie das Leder alle zwei oder drei Monate und entfernen Sie ent-
standene Flecken sofort.
● Behandeln Sie das Leder alle sechs Monate mit einem geeigneten Pfle-
gemittel.
● Verwenden Sie Reinigungs- und Pflegemittel in möglichst kleinen Men-
gen und immer mit einem trockenen fusselfreien Tuch. Geben Sie die Reini-
gungs- und Pflegemittel nicht direkt auf das Leder.
● Frische Flecken durch Kugelschreiber, Tinte, Lippenstift, Schuhcreme
usw. möglichst sofort entfernen.
● Lederfarbe pflegen. Dazu die Farbe ggf. mit einer gefärbten Spezial-
creme für Leder vereinheitlichen.
● Anschließend mit einem weichen Tuch nacharbeiten.
Reinigen
SEAT empfiehlt für die generelle Reinigung einen leicht angefeuchteten Lap-
pen zu verwenden.
Im Allgemeinen ist zu vermeiden, dass das Leder durchfeuchtet wird und
Wasser an den Nähten eindringt.
Vor der Reinigung der Lederbezüge müssen folgende Hinweise berücksich-
tigt werden ⇒ Seite 234, Reinigung der Bezüge bei Sitzheizung und elekt-
risch verstellbaren Sitzen bzw. mit Airbagbauteilen.
Sicher ist sicherHinweise zur BedienungRat und TatTechnische Daten
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Prüfen und Nachfüllen
speziell entwickelte Batterien erfüllen die Wartungs-, Leistungs- und
Sicherheitsanforderungen des Fahrzeugs.
Wir empfehlen Ihnen die Verwendung von wartungsfreien Batterien.
ACHTUNG
● Alle Arbeiten an der Batterie erfordern fachmännisches Wissen. Soll-
ten Arbeiten an der Fahrzeugbatterie anfallen, suchen Sie bitte einen
SEAT-Betrieb bzw. Fachbetrieb auf. Verätzungs- und Explosionsgefahr!
● Die Batterie darf nicht geöffnet werden! Versuchen Sie nicht, den
Flüssigkeitsstand der Batterie zu ändern. Andernfalls entweicht Knallgas
aus der Batterie - Explosionsgefahr!
VORSICHT
● Batteriehalter und -klemmen müssen stets korrekt befestigt sein.
● Vor allen Arbeiten an der Batterie die Warnhinweise unter ⇒
beach-
ten.
Umwelthinweis
Batterien enthalten schadstoffhaltige Substanzen wie Schwefelsäure und
Blei. Sie müssen daher vorschriftsmäßig entsorgt werden und gehören auf
keinen Fall in den Hausmüll! Achten Sie darauf, dass die ausgebaute Batte-
rie nicht umkippen kann. Andernfalls könnte Schwefelsäure austreten!
Warnhinweise für den Umgang mit Batterien
Die Batterie befindet sich im Motorraum im Wasserkasten ⇒ Seite 317.
Tragen Sie einen Augenschutz!
Batteriesäure ist stark ätzend. Schutzhandschuhe und Augen-
schutz tragen!
Feuer, Funken, offenes Licht und Rauchen verboten!
Bei der Ladung von Batterien entsteht ein hochexplosives
Knallgasgemisch!
Kinder von Säure und Batterien fernhalten!
ACHTUNG
Bei Arbeiten an der Fahrzeugbatterie und an der elektrischen Anlage kön-
nen Verletzungen, Verätzungen, Unfall- und Brandgefahren entstehen:
● Tragen Sie einen Augenschutz. Lassen Sie keine säure- oder bleihalti-
gen Partikel in die Augen, auf die Haut oder an die Kleidung kommen.
● Batteriesäure ist stark ätzend. Schutzhandschuhe und Augenschutz
tragen. Batterien nicht kippen, aus den Entgasungsöffnungen kann Säure
austreten. Säurespritzer im Auge sofort einige Minuten lang mit klarem
Wasser spülen. Danach unverzüglich einen Arzt aufsuchen. Säurespritzer
auf der Haut oder auf der Kleidung sofort mit Seifenlauge neutralisieren
und mit viel Wasser nachspülen. Bei getrunkener Säure sofort einen Arzt
aufsuchen.
● Feuer, Funken, offenes Licht und Rauchen verboten. Funkenbildung
bei Arbeiten mit Kabeln und elektrischen Geräten und durch elektrostati-
sche Entladung vermeiden. Batteriepole niemals kurzschließen. Verlet-
zungsgefahr durch energiereiche Funken.
● Bei der Ladung von Batterien entsteht ein hochexplosives Knallgas-
gemisch. Laden Sie Batterien nur in gut belüfteten Räumen auf.
● Kinder von Säure und Batterien fernhalten.
Sicher ist sicherHinweise zur BedienungRat und TatTechnische Daten
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Räder und Reifen
2. Prüfen Sie den Reifenfülldruck immer an kalten Reifen. Reduzie- ren Sie nicht den bei warmen Reifen erhöhten Druck.
3. Passen Sie den Reifenfülldruck der Beladung entsprechend an.
Reifenfülldruck
Der Reifenfülldruck ist bei hohen Geschwindigkeiten besonders wichtig. Der
Druck sollte deshalb mindestens einmal monatlich und zusätzlich vor jeder
längeren Fahrt überprüft werden.
Der Aufkleber mit den Reifenfülldruckwerten befindet sich auf der Innensei-
te der Tankklappe. Die angegebenen Reifenfülldruckwerte gelten für kalte
Reifen. Bei warmen Reifen erhöhten Reifenfülldruck ⇒
nicht verringern.
ACHTUNG
● Prüfen Sie mindestens einmal im Monat den Reifenfülldruck. Die kor-
rekten Reifenfülldruckwerte sind von großer Bedeutung. Wenn die Reifen-
fülldruckwerte zu niedrig oder zu hoch sind, besteht besonders bei ho-
hen Geschwindigkeiten Unfallgefahr!
● Bei zu geringem Reifenfülldruck kann ein Reifen besonders leicht
platzen – Unfallgefahr!
● Bei hoher Geschwindigkeit ist ein Reifen mit zu niedrigem Fülldruck
einem hohen Maß an Walkarbeit ausgesetzt. Dadurch erwärmt er sich zu
stark, was zur Laufflächenablösung und sogar zum Platzen des Reifens
führen kann. Halten Sie stets die angegebenen Reifenfülldruckwerte ein.
● Zu geringer oder zu hoher Reifenfülldruck verkürzt die Lebensdauer
der Bereifung und verschlechtert das Fahrverhalten des Fahrzeugs – Un-
fallgefahr!
Umwelthinweis
Ein zu geringer Reifenfülldruck erhöht den Kraftstoffverbrauch. Reifenfülldruck-Kontrollsystem*
Das Reifenfülldruckkontrollsystem überwacht während der
Fahrt automatisch den Reifenfülldruck an den vier Reifen.
Der Fahrer wird bei einem Druckverlust durch Symbole und Hinweistexte im
Display des Kombiinstruments gewarnt.
Bitte beachten Sie, dass der Reifenfülldruck auch von der Temperatur des
Reifens abhängig ist. Der Reifenfülldruck erhöht sich um ca. 0,1 bar pro
10°C erhöhter Reifentemperatur. Während der Fahrt erwärmt sich der Reifen
und der Reifenfülldruck steigt an. Korrigieren Sie den Reifenfülldruck daher
nur in kaltem Zustand, wenn die Temperatur des Reifens in etwa der Umge-
bungstemperatur entspricht.
Damit das Reifenfülldruck-Kontrollsystem einwandfrei funktioniert, sollte
der Reifenfülldruck in regelmäßigen Abständen kontrolliert, ggf. korrigiert
und in richtigem Zustand abgespeichert werden.
Auf der Innenseite der Tankklappe befindet sich ein Aufkleber mit dem emp-
fohlenen Reifenfülldruck.
ACHTUNG
● Ändern Sie den Reifenfülldruck nicht bei warmen Reifen. Dadurch
können die Reifen beschädigt werden, sie könnten sogar platzen. Unfall-
gefahr!
● Bei hohen Dauergeschwindigkeiten muss ein Reifen mit zu geringem
Druck mehr Walkarbeit leisten, wodurch der Reifen erhitzt. Dadurch
könnte sich der Laufstreifen ablösen, und der Reifen könnte platzen. Un-
fallgefahr!
Umwelthinweis
Ein zu geringer Reifenfülldruck erhöht den Kraftstoffverbrauch und den Rei-
fenverschleiß.
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264Räder und Reifen
Reifenlebensdauer
Die Reifenlebensdauer ist abhängig vom Reifenfülldruck,
der Fahrweise und der korrekten Montage.
Abb. 190 Prinzipdarstel-
lung Reifenprofil: Ver-
schleißanzeiger
Abb. 191 Schema für
das Tauschen der Räder Verschleißanzeiger
Im Profilgrund der Originalbereifung befinden sich quer zur Laufrichtung 1,6
mm hohe „Verschleißanzeiger“ ⇒ Abb. 190. Diese Verschleißanzeiger sind
je nach Fabrikat sechs- bis achtmal in gleichen Abständen auf der Laufflä-
che angeordnet. Markierungen an den Reifenflanken (zum Beispiel die
Buchstaben „TWI“ oder Symbole) kennzeichnen die Lage der Verschleißan-
zeiger. Bei 1,6 mm Restprofil – gemessen in den Profilrillen neben den Ver-
schleißanzeigern – ist die gesetzlich zulässige Mindestprofiltiefe erreicht.
Die Reifen müssen ersetzt werden. In Exportländern können andere Werte
gelten ⇒
.
Reifenfülldruck
Ein zu geringer oder zu hoher Reifenfülldruck verkürzt die Lebensdauer der
Bereifung erheblich und wirkt sich ungünstig auf das Fahrverhalten des
Fahrzeugs aus. Der Reifenfülldruck ist auf dem Aufkleber auf der Innenseite
der Tankklappe angegeben.
Besonders bei hohen Geschwindigkeiten ist der Reifenfülldruck von großer
Bedeutung. Der Druck sollte deshalb mindestens einmal monatlich und zu-
sätzlich vor jeder längeren Fahrt überprüft werden.
Reifenkontrollanzeige (RKA+)*
Die Reifenkontrollanzeige überwacht nur die Reifendrücke, die Sie gespei-
chert haben. Die Reifenkontrollanzeige kann seine Funktion nicht erfüllen,
wenn Sie die Reifendrücke für eine normale Beladung des Fahrzeugs spei-
chern, aber das Fahrzeug mit maximal zulässiger Beladung fahren. Entspre-
chend der Zuladung muss der Reifendruck angepasst und in der Reifenkon-
trollanzeige ⇒ Seite 262 gespeichert werden.
Fahrweise
Schnelles Kurvenfahren, rasantes Beschleunigen und scharfes Bremsen er-
höhen die Abnutzung der Reifen.
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310Selbsthilfe
An- oder abschleppen
Anschleppen
Dem Anschleppen ist Starthilfe vorzuziehen. Wir empfehlen Ihnen grundsätzlich, Ihr Fahrzeug nicht anzuschlep-
pen. Stattdessen sollten Sie Starthilfe verwenden ⇒ Seite 306.
Falls Ihr Fahrzeug dennoch angeschleppt werden muss:
– Legen Sie den 2. oder den 3. Gang ein.
– Halten Sie die Kupplung getreten.
– Schalten Sie die Zündung ein.
– Wenn beide Fahrzeuge in Bewegung sind, lassen Sie die Kupp-
lung los.
– Sobald der Motor angesprungen ist, treten Sie die Kupplung
und nehmen Sie den Gang heraus, um ein Auffahren auf das
Zugfahrzeug zu verhindern.
ACHTUNG
Beim Anschleppen besteht ein hohes Unfallrisiko, z.B. durch Auffahren
auf das ziehende Fahrzeug.
VORSICHT
Beim Anschleppen kann unverbrannter Kraftstoff in den Katalysator gelan-
gen und zu Beschädigungen führen. Allgemeine Hinweise
Bei Verwendung eines Abschleppseiles beachten Sie bitte:
Fahrer des ziehenden Fahrzeuges
–
Fahren Sie zuerst langsam an, bis das Seil straff ist. Dann ge-
ben Sie vorsichtig Gas.
– Das Anfahren und Schalten muss sehr vorsichtig erfolgen. Hat
Ihr Fahrzeug ein Automatikgetriebe, sollten Sie nur vorsichtig
beschleunigen.
– Bedenken Sie, dass beim gezogenen Fahrzeug der Bremskraft-
verstärker und die Servolenkung nicht funktionieren! Bremsen
Sie frühzeitig und dafür mit leichtem Pedaldruck ab!
Fahrer des gezogenen Fahrzeuges
– Achten Sie darauf, dass das Seil immer straff gehalten wird.
Abschleppseil bzw. Abschleppstange
Am schonendsten und sichersten fahren Sie mit einer Abschleppstange. Nur
wenn eine solche nicht zur Verfügung steht, sollten Sie ein Abschleppseil
benutzen.
Das Abschleppseil sollte elastisch sein, damit beide Fahrzeuge geschont
werden. Verwenden Sie ein Kunstfaserseil oder ein Seil aus ähnlich elasti-
schem Material.
Befestigen Sie das Abschleppseil bzw. die Abschleppstange nur an den da-
für vorgesehen Ösen bzw. an der Anhängevorrichtung.
Fahrweise
Das Abschleppen erfordert eine gewisse Übung, insbesondere, wenn ein
Abschleppseil verwendet wird. Beide Fahrer sollten mit den Besonderheiten
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311
Selbsthilfe
des Schleppvorgangs vertraut sein. Ungeübte Fahrer sollten weder an- noch
abschleppen.
Achten Sie bei Ihrer Fahrweise stets darauf, dass keine unzulässigen Zug-
kräfte und keine stoßartigen Belastungen auftreten. Bei Schleppmanövern
abseits der befestigten Straße besteht immer die Gefahr, dass die Befesti-
gungsteile überlastet werden.
Die Zündung des gezogenen Fahrzeuges muss eingeschaltet sein, damit
das Lenkrad nicht blockiert ist, und die Blinkleuchten, die Hupe, die Schei-
benwischer und die Scheibenwaschanlage eingeschaltet werden können.
Da der Bremskraftverstärker bei stehendem Motor nicht arbeitet, müssen
Sie zum Bremsen das Bremspedal wesentlich kräftiger als normalerweise
treten.
Da die Servolenkung bei stehendem Motor nicht arbeitet, müssen Sie zum
Lenken mehr Kraft aufwenden.
Abschleppen von Fahrzeugen mit Automatikgetriebe
● Stellen Sie den Wählhebel auf die Position „N“.
● Nicht schneller als mit 50 km/h schleppen.
● Nicht weiter als 50 km schleppen.
● Mit dem Abschleppwagen darf das Fahrzeug nur mit angehobenen Vor-
derrädern abgeschleppt werden.
Hinweis
● Beachten Sie beim An- oder Abschleppen die gesetzlichen Vorschriften.
● Schalten Sie an beiden Fahrzeugen die Warnblinkanlage ein. Beachten
Sie dabei aber ggf. anders lautende Vorschriften.
● Ein Fahrzeug mit Automatikgetriebe kann aus technischen Gründen
nicht angeschleppt werden.
● Falls aufgrund eines Defektes das Getriebe Ihres Fahrzeuges kein
Schmiermittel mehr enthält, darf das Fahrzeug nur mit angehobenen An-
triebsrädern abgeschleppt werden. ●
Falls ein Abschleppen über mehr als 50 km nötig ist, muss das Fahrzeug
mit angehobenen Vorderrädern fachmännisch abgeschleppt werden.
● Bei stromlosem Fahrzeug bleibt die Lenkung gesperrt. Das Fahrzeug
muss dann mit angehobenen Vorderrädern fachmännisch abgeschleppt
werden.
● Die Abschleppöse muss immer im Fahrzeug mitgeführt werden. Beach-
ten Sie die Hinweise zum ⇒ Seite 310, Anschleppen.
Abschleppöse vorne
Abb. 246 Einschrauben
der Abschleppöse vorne
am Fahrzeug
Abschleppöse einschrauben
– Nehmen Sie die Abschleppöse aus dem Bordwerkzeug.
– Entfernen Sie die vordere Abdeckung, indem Sie an der rechten
Seite derselben Druck ausüben.
– Die Abschleppöse nach links in die vom Pfeil gezeigten Rich-
tung einschrauben ⇒ Abb. 246.
Sicher ist sicherHinweise zur BedienungRat und TatTechnische Daten
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316Beschreibung der Angaben
Stützlasten
Die maximal zulässige Stützlast der Anhängerdeichsel auf dem Kugelkopf
der Anhängevorrichtung darf 75 kg nicht überschreiten.
Im Interesse der Fahrsicherheit empfehlen wir, die maximal zulässige Stütz-
last immer auszunutzen. Eine zu geringe Stützlast beeinträchtigt das Fahr-
verhalten des Gespannes.
Kann die maximal zulässige Stützlast nicht eingehalten werden (z. B. bei
kleinen, leeren und leichten Einachs-Anhängern bzw. Tandem-Achs-Anhän-
ger mit einem Achsabstand unter 1,0 m), ist eine Mindeststützlast von 4 %
des Anhängergewichts vorgeschrieben.
ACHTUNG
● Aus Sicherheitsgründen sollten Sie mit einem Anhänger nicht schnel-
ler als 80 km/h fahren. Das gilt auch für Länder, in denen höhere Ge-
schwindigkeiten zulässig sind.
● Überschreiten Sie niemals die zulässigen Anhängelasten und die zu-
lässige Stützlast. Bei einer Überschreitung des zulässigen Gewichts kön-
nen sich die Fahreigenschaften des Fahrzeuges ändern. Dies kann zu Un-
fällen, Verletzungen und Fahrzeugbeschädigungen führen.
Räder
Reifenfülldruck, Schneeketten, Radschrauben
Reifenfülldruck
Der Aufkleber mit den Reifenfülldruckwerten befindet sich auf der Innensei-
te der Tankklappe. Die dort angegebenen Reifenfülldruckwerte gelten für
kalte Reifen. Reduzieren Sie nicht den bei warmen Reifen erhöhten Reifen-
fülldruck. ⇒
Schneeketten
Schneeketten dürfen nur an den Vorderrädern montiert werden.
Weitere Hinweise finden Sie im Abschnitt „Räder“ dieses Handbuchs.
Radschrauben
Nach dem Radwechsel sollten Sie das Anzugsdrehmoment der Radschrau-
ben so schnell wie möglich mit einem Drehmomentschlüssel prüfen lassen
⇒
. Das Anzugsdrehmoment beträgt bei Stahl- und Leichtmetallfelgen
120 Nm.
ACHTUNG
● Prüfen Sie mindestens einmal im Monat den Reifenfülldruck. Die kor-
rekten Reifenfülldruckwerte sind von großer Bedeutung. Wenn die Reifen-
fülldruckwerte zu niedrig oder zu hoch sind, besteht besonders bei ho-
hen Geschwindigkeiten eine erhöhte Unfallgefahr!
● Werden die Radschrauben mit einem zu niedrigen Anzugsdrehmo-
ment angezogen, können sich die Räder während der Fahrt lösen – Un-
fallgefahr! Ein stark erhöhtes Anzugsdrehmoment kann zur Beschädi-
gung der Radschrauben bzw. der Gewinde führen.
Hinweis
Wir empfehlen Ihnen, sich beim Fachbetrieb über entsprechende Felgen-,
Reifen- und Schneekettengrößen zu informieren.
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Stichwortverzeichnis
Zahlen und Symbole 230-Volt-Steckdose . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 163
A Abblendlicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 121
Abgasreinigungsanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . 209
Ablagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 165 Türverkleidungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 166
Vordersitze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 167
Abschleppen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 310
Abschleppöse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 310, 311
Airbag Kontrollleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
Airbag-System . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31 Frontairbags . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35
Kontrollleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
Kopfairbags . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
Seitenairbags . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41
Airbagabdeckungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
Airbags abschalten Beifahrer-Frontairbag . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
Alcantara . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 234
Ambientebeleuchtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 131
Anbauteile Anhänger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 216
Änderungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 238
Anhängelasten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 315 Anhänger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 214
Abnehmbare Anhängevorrichtung . . . . . . 217
Anbauteile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 216
Fahrhinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 214, 215
Technische Voraussetzungen . . . . . . . . . . 214
Zubehör . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 216
Anhängerbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 315
Anhängevorrichtung nachrüsten . . . . . . . . . . . 223
Anschleppen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 310 Allgemeine Hinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . 310
Antiblockiersystem Funktionsweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 203
Antriebsschlupfregelung Funktionsweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 204
Antriebsschlupfregelung (ASR) Kontrollleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
Anzahl der Sitzplätze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Anzugsdrehmomente der Radschrauben . . . . 316
Aquaplaning . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 265
Armlehne Ablagefach der Armlehne vorne . . . . . . . . 149
Armlehne vorne einstellen . . . . . . . . . . . . . 149
Aschenbecher Hinten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 161
Vorn . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 160
ASR Funktionsweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 204
Kontrollleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74 Auslandsfahrten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 212
Scheinwerfer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 213
Außenspiegel reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 229
Außentemperaturanzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . 77
Auto-Check-Control . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80
Automatikgetriebe dynamisches Regelprogramm . . . . . . . . . . 198
Kick-down-Einrichtung . . . . . . . . . . . . . . . . 198
Lenkrad mit Schaltwippen . . . . . . . . . . . . . 200
multitronic® . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 194
Schaltwippen (tiptronic-Betrieb) . . . . . . . . 200
tiptronic . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 194
tiptronic-Betrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 199
Wählhebelsperre . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 197
Wählhebelstellungen . . . . . . . . . . . . . . . . . 196
Zündschlüssel-Abzugsperre . . . . . . . . . . . 180
Automatische Fahrlichtsteuerung . . . . . . . . . . 121
Automatische Waschanlage . . . . . . . . . . . . . . 226
B
Batterie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 256 Abklemmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 256
Batteriespannung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87
Ersetzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 256
Laden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 258
Längere Standzeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . 256
Winterbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 256
Bedienelemente am Lenkrad . . . . . . . . . . . . . . . 96
Beheizbare Heckscheibe . . . . . . . . . . . . . . . . . 132
327
Stichwortverzeichnis