ESP Seat Ibiza 5D 2014 Betriebsanleitung (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: SEAT, Model Year: 2014, Model line: Ibiza 5D, Model: Seat Ibiza 5D 2014Pages: 252, PDF-Größe: 4.99 MB
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Kommunikation und Multimedia
● Im Mobiltelefon wurde die Verbindung mit
dem System nicht gelöscht.
Bei eingeschalteter Zündung sucht das Sys-
tem unter den gespeicherten Bluetooth-Gerä-
ten (Benutzerprofilen) und wenn ein Gerät
gefunden wird, versucht es die Verbindung
mit dem zuletzt angebundenen Profil herzu-
stellen, das die zuvor genannten Vorausset-
zungen erfüllt. Das System versucht weiter-
hin sich an ein Gerät anzuschließen, während
es an kein Gerät angebunden ist.
Wenn ein Bluetooth-Gerät angebunden ist
oder die Voraussetzungen der Automatischen
Anbindung erfüllt sind, muss die bestehende
oder im Aufbau befindende Anbindung deak-
tiviert werden, wenn ein anderes Bluetooth-
Gerät angeschlossen werden soll. Dazu die
Bluetooth-Funktion am nicht gewünschten
Gerät deaktivieren. Hinweis
● Beim Einschalten der Zündung mit dem
Zündschlüssel wird die Bluetooth-Sichtbar-
keit des Fahrzeugsystems drei Minuten lang
aktiviert. Möchten Sie nach Ablauf dieser drei
Minuten die Sichtbarkeit wieder herstellen,
so können Sie dies über die Sprachbedienung
››› Seite 79 oder durch Aus- und Einschalten
der Zündu
ng mit dem Zündschlüssel tun.
● Wenn Sie für die Ausführung dieser Schritte
mehr als drei Minuten oder für die Eingabe
der PIN-Nummer mehr als 30 Sekunden benö- tigen, müssen Sie den Prozess wieder von
vorn beginnen.
Bedienelemente der
Multifunktionseinheit
Abb. 80
Tasten der Multifunktionseinheit.
TasteFunktion
Taste „Push to talk“ oder „PTT“.
Kurze Tastenbetätigung: Sprachbedienung
starten oder abbrechen, eine laufende
Sprachausgabe beenden, um sofort sprechen
zu können, die Sichtbarkeit für 3 Minuten ak-
tivieren.
VOL +
/
VOL –Kurze Betätigung: Lautstärke der Telefonfunk-
tion einstellen.
Kurze Betätigung: Einen Anruf annehmen,
einleiten, auflegen.
lang drücken: Einen eingehenden Anruf ab-
lehnen, einen Anruf auf Privatmodus um-
schalten. Sprachsteuerung
Das Sprachsteuerungssystem wird durch Be-
tätigen der Taste
››› Abb. 80
(„PTT“) akti-
viert.
Dank der Sprachbedienung können Sie viele
Telefonfunktionen nutzen, ohne den Blick
vom Verkehrsgeschehen abwenden und die
Hände vom Lenkrad nehmen zu müssen.
Es wird von Dialog
gesprochen, da das
Sprachbedienungssystem Meldungen ausge-
ben und gesprochene Befehle (Kommandos)
empfangen kann.
Bei einem eingehenden Anruf wird der lau-
fende Dialog sofort abgebrochen.
Sie können in allen Menüpunkten um HILFE
b itt
en. Zögern Sie oder benötigen Sie eine
gewisse Zeit zum Aussprechen eines Kom-
mandos, informiert Sie das System über die
verfügbaren Optionen.
Überall im Menü können Sie ABBRECHEN
sa-
gen.
Lautstärkeregelung
Die Lautstärke kann jeder Zeit mit dem ent-
sprechenden Knopf am Radio oder den Tas-
ten am Multifunktionslenkrad geändert wer-
den.
Die übermittelte Lautstärke an den Lautspre-
chern ist unter anderem abhängig von der
übermittelten Lautstärke des Mobiltelefons. »
79
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Sicherheit
Grundsätzliches
Page 84 of 252

BedienungKommandoAktion
WEITERE OPTIONEN
TELEFONBUCHALLE ABSPIELEN (Kontakt auswählen)
Kontakt ANRUFEN
Namen über Sprachsteuerung AUFNEHMEN
b)
Namen über Sprachsteuerung LÖSCHEN
EINSTELLUNGEN
Telefonbuch AKTUALISIEREN
KURZDIALOG/LANGDIALOG
WERKSEINSTELLUNGEN WIEDERHERSTELLEN c)
ANRUFLISTE
ANGENOMMENE Anrufe
Anrufe in ABWESENHEIT
GEWÄHLTE Rufnummern
a)
Je nach Systemkonfiguration des Landes kann dieser Befehl umgekehrt sein, das heißt: [NACHNAME VORNAME].
b) Aufgrund der Ausspracheunterschiede in den einzelnen Sprachen werden bestimmte Namen möglicherweise nicht wunschgemäß vom System wiedergegeben. Sie können allerdings bis zu 15 Kontakte
mit Ihrer eigenen Stimme aufnehmen.
c) Sollten Sie Ihr Fahrzeug verkaufen, ist es empfehlenswert, das System auf die Werkseinstellungen zurückzusetzen, damit Ihre persönlichen Daten wie PIN-Nummer, Telefonbucheinträge, Anrufe usw.
gelöscht werden und die Konfigurationen wiederhergestellt werden.
Kommando NUMMER WÄHLEN
Nach ausgeben des Kommandos NUMMER
WÄHLEN
, fordert Sie das System auf, eine Te-
lefonnummer einzugeben. Die Nummer kann
als kohärent gesprochene Zahlenfolge (voll-
ständige Nummer), über Zahlenreihen (Tren-
nung mittels kurzer Pausen), oder über ein-
zeln gesprochene Zahlen eingegeben wer-
den. Nach jeder Zahlenreihe (Trennung durch
kurze Pause) werden die bis dahin erkannten
Zahlen wiederholt. Zulässig sind Zahlen von
0-9
und die Symbo-
le +, , #. Das System erkennt keine Zahlen-
kombinationen wie zum Beispiel dreiund-
zwanzig, sondern nur einzeln gesprochene
Zahlen (zwei, drei).
Dialogoptionen
Die Sprachsteuerung verfügt über die Optio-
nen
Kurzdialog und Langdialog. Werkseitig
ist der Langdialog eingestellt. Der Kurzdialog
ist dann empfehlenswert, wenn Sie sich be-
reits mit den Kommandos und der Struktur des Sprachbedienungssystems vertraut ge-
macht haben. Im Langdialog werden mehr
Ratschläge und Informationen über die Be-
dienung der Sprachsteuerung zur Verfügung
gestellt. Die Einstellung kann über die
Sprachsteuerung geändert werden
››› Sei-
te 80. 82
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Öffnen und schließen
Die Innenraumüberwachung und der Ab-
schleppschutz (Neigungssensor) werden zu-
sammen mit der Diebstahlwarnanlage auto-
matisch eingeschaltet. Zum Einschalten des
Sensors der Innenraumüberwachung müssen
alle Türen sowie die Heckklappe geschlossen
sein.
Wenn die Innenraumüberwachung und der
Abschleppschutz abgeschaltet werden sol-
len, muss dies nach jeder Verriegelung des
Fahrzeugs wiederholt werden, da sie bei je-
der Verriegelung wieder automatisch einge-
schaltet werden.
Die Innenraumüberwachung und der Ab-
schleppschutz sollten z. B. ausgeschaltet
werden, wenn Tiere im verriegelten Fahrzeug
gelassen werden (sonst wird durch Bewegun-
gen im Fahrzeuginnenraum der Alarm ausge-
löst) und wenn das Fahrzeug transportiert
oder mit einer angehobenen Achse abge-
schleppt wird.
Fehlalarm
Die Innenraumüberwachung kann nur bei ei-
nem vollständig geschlossenen Fahrzeug
richtig funktionieren. Hierbei sind die gesetz-
lichen Bestimmungen zu beachten.
In den folgenden Fällen kann ein Fehlalarm
ausgelöst werden:
● Geöffnete Fenster (ganz oder teilweise), ●
Geöffnetes Panorama-Schiebe-/Ausstell-
dach (ganz oder teilweise),
● Bewegungen, die auf Gegenstände im Fahr-
zeuginnenraum, wie beispielsweise lose Pa-
piere, am Rückspiegel befestigte Anhänger
(Luftverbesserer) etc., zurückzuführen sind. Hinweis
● Wird das Fahrzeug bei eingeschalteter
Alarmanlage ohne Aktivierung der Innen-
raumüberwachung verriegelt, wird durch die-
ses erneute Verriegeln die Alarmanlage mit
allen Funktionen außer der Innenraumüber-
wachung eingeschaltet. Die Innenraumüber-
wachung wird beim nächsten Einschalten der
Alarmanlage wieder aktiviert, sofern sie nicht
zuvor absichtlich abgeschaltet wurde.
● Sollte der Alarm aufgrund des Volumensen-
sors ausgelöst worden sein, wird dies beim
Öffnen des Fahrzeugs über die blinkende
Kontrollleuchte in der Fahrzeugtür angezeigt.
Dieses Blinksignal unterscheidet sich vom
Blinksignal für eingeschaltete Diebstahlwarn-
anlage.
● Der Vibrationsalarm eines im Fahrzeug zu-
rückgelassenen Mobiltelefons kann den
Alarm der Innenraumüberwachung auslösen,
da die Sensoren auf Bewegung und Erschütte-
rungen im Fahrzeug reagieren.
● Wenn bei Aktivierung der Diebstahlwarnan-
lage noch eine der Türen oder die Heckklappe
offen ist, wird nur die Alarmanlage aktiviert.
Nach Schließen aller Türen (einschließlich Heckklappe), werden die Innenraumüberwa-
chung und der Abschleppschutz aktiviert.
Heckklappe
Öffnen und Schließen Abb. 86
Ausschnitt aus der Innenverkleidung
Heckklappe: Griffmulde zum Zuziehen Lesen Sie aufmerksam die zusätzlichen In-
formationen durch
›
››
Seite 9.
Die Öffnung der Heckklappe erfolgt über ein
elektrisches System. Es wird über den Griff in
Form des Markenlogos in der Heckklappe be-
dient.
Je nach Fahrzeugzustand ist die Funktion die-
ses Systems verfügbar bzw. gesperrt. »
91
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Sicherheit
Grundsätzliches
Page 118 of 252

Bedienung
●
Ein Luftaustausch im Fahrzeug hilft ein Be-
schlagen der Scheiben zu reduzieren. Die ver-
brauchte Luft entweicht durch die Entlüf-
tungsschlitze in der Seitenverkleidung des
Gepäckraumes. Stellen Sie sicher, dass diese
Entlüftungsschlitze nicht abgedeckt sind.
● Geeignete Spanngurte zum Befestigen des
Ladegutes an den Verzurrösen* können Sie
über den Zubehörhandel beziehen. Verzurrösen*
3 Gilt für das Modell: IBIZA ST
Abb. 118
Anordnung der Verzurrösen im Ge-
päckraum. Im Gepäckraum können sich vier Verzurrösen
zum Befestigen von Gepäckstücken und an-
deren Gegenständen befinden
››› Abb. 118
(Pfeile).
– Benutzen Sie immer geeignete Verzurrlei-
nen, um Gepäckstücke und Gegenstände sicher an den Verzurrösen zu befestigen
››› in Gepäckraum laden auf Seite 115.
– Klappen Sie die Verzurrösen hoch, um die
Verzurrleinen befestigen zu können.
Beispiel: Ein 4,5 kg schwerer Gegenstand
liegt ungesichert im Fahrzeug. Bei einem
Frontalunfall mit einer Geschwindigkeit von
50 km/h (31 mph) erzeugt dieser Gegen-
stand Kräfte, die dem 20-Fachen seines Ge-
wichtes entsprechen. Das bedeutet, dass das
Gewicht des Gegenstands auf ca. 90 kg an-
steigt. Sie können sich vorstellen, welche
Verletzungen entstehen können, wenn dieses
durch den Innenraum geschleuderte „Ge-
schoss“ einen Insassen trifft. Diese erhöhte
Verletzungsgefahr steigert sich noch, wenn
die umhergeschleuderten Gegenstände vom
auslösenden Airbag getroffen werden. ACHTUNG
● Werden Gepäckstücke oder Gegenstände
an den Verzurrösen mit ungeeigneten oder
beschädigten Verzurrleinen befestigt, können
im Falle von Bremsmanövern oder Unfällen
Verletzungen entstehen.
● Befestigen Sie niemals einen Kindersitz an
den Verzurrösen. Gepäcknetz*
3 Gilt für das Modell: IBIZA ST
Abb. 119
Ausgespanntes Gepäcknetz. Das Gepäcknetz verhindert das Verrutschen
leichteren Ladeguts im Gepäckraum und
kann auch als Ablagenetz verwendet werden.
Gepäcknetz
– Das Gepäcknetz an den vier Verzurrösen
befestigen ››› Abb. 119 (Pfeile). ACHTUNG
Aus Festigkeitsgründen darf das Gepäcknetz
mit einem Höchstgewicht von 5 kg beladen
werden. Schwere Gegenstände sind nicht
ausreichend gesichert - Verletzungsgefahr! 116
Page 133 of 252

Fahren
Fahren
Motor anlassen und abstellen Positionen des Zündschlüssels Abb. 131
Positionen des Zündschlüssels Zündung ausgeschaltet, Lenkungssperre
1In dieser Position
››› Abb. 131 sind die Zün-
du n
g und der Motor ausgeschaltet und die
Lenkung kann gesperrt werden.
Zum
Sperren der Lenkung ohne Schlüssel im
Lenkschloss können Sie das Lenkrad ein we-
nig drehen, bis es hörbar einrastet. Grund-
sätzlich sollten Sie immer die Lenkung sper-
ren, wenn Sie Ihr Fahrzeug verlassen. Damit
wird ein Diebstahl erschwert ››› .
Zündung bzw. Vorglühanlage einschalten 2Den Zündschlüssel bis zu dieser Stellung
drehen und loslassen. Wenn er sich nicht oder nur schwer von der Position
1 auf die
Position 2 drehen lässt, bewegen Sie das
Lenkrad zur Entriegelung von einer Seite zu
anderen.
Motor anlassen 3 In dieser Stellung wird der Motor angelassen.
Dabei werden größere elektrische Geräte vo-
rübergehend abgeschaltet.
Bei jedem Neustart des Fahrzeugs müssen
Sie den Zündschlüssel auf die Position
1 drehen. Die
Anlass-Wiederholsperre des
Zünd s
chlosses verhindert eine Beschädi-
gung des Anlassermotors bei laufendem Mo-
tor. ACHTUNG
● Ziehen Sie den Zündschlüssel erst aus dem
Zündschloss, wenn das Fahrzeug zum Still-
stand gekommen ist! Anderenfalls kann die
Lenkungssperre sofort einrasten – Unfallge-
fahr!
● Ziehen Sie in jedem Fall den Zündschlüssel
ab, wenn Sie das Fahrzeug, auch nur kurzzei-
tig, verlassen. Dies gilt besonders dann,
wenn sich im Fahrzeug Kinder oder hilfsbe-
dürftige Personen befinden, da diese den Mo-
tor starten oder elektrische Ausstattungsele-
mente wie Fensterheber bedienen könnten,
was zu Unfällen führen könnte.
● Ein unberechtigtes Benutzen des Fahrzeug-
schlüssels kann dazu führen, dass z.B. der
Motor gestartet wird oder elektrische Aus- stattungen (wie die elektrischen Fensterhe-
ber) betätigt werden, was zu ernsthaften Ver-
letzungen führen kann.
VORSICHT
Der Anlasser kann nur bei stehendem Motor
(Zündschlüssel steht auf 3 ) betätigt werden.
Elektronische Wegfahrsperre
Die elektronische Wegfahrsperre verhindert
die unbefugte Inbetriebnahme Ihres Fahr-
zeugs.
Der im Schlüssel vorhandene Chip deaktiviert
automatisch die elektronische Wegfahrsper-
re, sobald der Schlüssel in das Zündschloss
gesteckt wird.
Sobald Sie den Schlüssel aus dem Zünd-
schloss herausziehen, wird die Wegfahrsper-
re wieder automatisch aktiviert.
Deshalb kann der Motor nur mit einem kor-
rekt codierten Originalschlüssel von SEAT an-
gelassen werden.
Hinweis
Nur mit SEAT-Originalschlüsseln ist ein ein-
wandfreier Betrieb Ihres Fahrzeugs gewähr-
leistet. 131
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Sicherheit
Grundsätzliches
Page 139 of 252

Fahren
●
Stützen Sie den Fuß nicht auf dem Kupp-
lungspedal ab; auch wenn der dadurch ent-
stehende Druck unerheblich erscheint, kann
dieser einen vorzeitigen Verschleiß der Kupp-
lungsscheibe verursachen. Stellen Sie den
Fuß im Fußraum ab, während Sie nicht schal-
ten. Automatikgetriebe*
Fahrprogramme Lesen Sie aufmerksam die zusätzlichen In-
formationen durch
›
››
Seite 20
.
Das Automatikgetriebe hat zwei Fahrpro-
gramme.
Normal-Programm auswählen
– Stellen Sie den Wählhebel auf die Position
D.
Sport-Programm auswählen – Stellen Sie den Wählhebel auf die Position
S.
Wenn Sie das Normal-Programm D ausge-
wählt
haben, fahren Sie ein wirtschaftliches
Fahrprogramm, d. h. ein Programm, das da-
rauf ausgerichtet ist, den Kraftstoffverbrauch
zu reduzieren. Das Getriebe schaltet früher
hoch und später herunter. Wenn Sie das Sport-Programm
S ausgewählt
haben, f
ahren Sie ein sportlich-orientiertes
Fahrprogramm, d. h. ein Programm, das
durch späteres Hochschalten der Gänge die
Leistungsreserven des Motors voll ausnutzt.
Wählhebelsperre Abb. 133
Automatikgetriebe Abb. 134
Automatikgetriebe: Display des
Kombiinstruments Die Wählhebelsperre in der Position P oder N
verhindert, dass versehentlich eine Fahrstufe
eingelegt werden kann und sich dadurch das
Fahrzeug unbeabsichtigt in Bewegung setzt.
Die Wählhebelsperre wird wie folgt gelöst:
– Zündung einschalten.
– Treten und halten Sie das Bremspedal und
drücken Sie dabei die Sperrtaste links im
Wählhebel.
Die Kontrollleuchte
am K
ombiinstrument
l
euchtet auf, wenn das Bremspedal betätigt
werden muss. Dies ist erforderlich, wenn der
Wählhebel aus der Stellung P oder N heraus-
geschaltet wird.
Die Hebelsperre funktioniert nur bei stehen-
dem Fahrzeug oder bei einer Geschwindig-
keit von bis 5 km/h (3 mph). Bei Geschwin-
digkeiten über 5 km/h (3 mph) wird die Sper-
re in der Stellung N automatisch ausgeschal-
tet
.
Beim zügigen Schalten über die Position N
(z. B. von R
nach D) wird der Wählhebel nicht
gesperrt. Dadurch wird z.B. ein „Heraus-
schaukeln“ bei festgefahrenem Fahrzeug er-
möglicht. Befindet sich der Hebel bei nicht
getretenem Bremspedal länger als etwa 1 Se-
kunde in der Stellung N, rastet die Wählhe-
bels
perre ein.
137
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Sicherheit
Grundsätzliches
Page 142 of 252

Bedienung
Schalten mit dem Wählhebel – Drücken Sie den Wählhebel aus der Stel-
lung D
nach rechts in die Tiptronic-Schalt-
g
asse.
– Zum Schalten in einen höheren Gang drü-
cken Sie den Wählhebel leicht nach vorne
in Richtung ››› Abb. 136 + .
– Zum Schalten in einen niedrigeren Gang
drücken Sie den Wählhebel leicht nach hin-
ten in Richtung ››› Abb. 136 - .
Schalten mit den Schaltwippen am Lenkrad*
– Ziehen Sie die rechte Schaltwippe + zum
Lenkrad, um hoch zu schalten ››› Abb. 137.
– Ziehen Sie die linke Schaltwippe - zum
Lenkrad, um herunter zu schalten
››› Abb. 137 .
Über die Sc
haltwippen am Lenkrad können
Sie unabhängig vom voreingestellten Fahr-
programm das manuelle Schalten auswäh-
len.
Allgemeines über die Bedienung der
Tiptronic
Beim Beschleunigen schaltet das Automatik-
getriebe / Direktschaltgetriebe kurz vor dem
Erreichen der höchst zulässigen Motordreh-
zahl automatisch in den nächsthöheren
Gang. Wird von einem höheren Gang ein niedrigerer
Gang angewählt, schaltet das Automatikge-
triebe / Direktschaltgetriebe erst dann herun-
ter, wenn ein Überdrehen des Motors nicht
mehr möglich ist.
Befindet sich während der Fahrt das Automa-
tikgetriebe / Direktschaltgetriebe im 3. Gang
und der Wählhebel in Position
D und wird
dann auf
„Tiptronic“ geschaltet, befindet sich
die „Tiptronic“ ebenfalls im 3. Gang.
Schalten mit den Schaltwippen am Lenkrad
im Normal-Programm oder Sport-Programm
Werden im Normal- oder Sport-Programm die
Wippen betätigt ››› Abb. 137, wird vorüberge-
hend in den Modus „Tiptronic“ geschaltet.
Wenn Sie den Modus „Tiptronic“ wieder ver-
lassen möchten, die rechte Wippe + unge-
fähr eine Sekunde lang in Richtung Lenkrad
drücken. Der Modus „Tiptronic“ wird auch
dann wieder verlassen, wenn über einen be-
stimmten Zeitraum keine der Schaltwippen
betätigt wird. Hinweis
● Die Schaltwippen am Lenkrad können bei
jeder Stellung des Wählhebels und bei fah-
rendem Fahrzeug bedient werden. Wählhebelstellungen
Abb. 138
Automatikgetriebe: Display des
Kombiinstruments Anzeigefeld für Wählhebelstellungen
Die eingelegte Wählhebelstellung wird so-
wohl seitlich am Wählhebel als auch im Dis-
play des Kombi-Instruments angezeigt. Zu-
sätzlich wird im Display der Gang angezeigt,
in welchem sich das Automatikgetriebe gera-
de befindet.
Ganganzeige bei Tiptronic
Wenn Sie das Automatikgetriebe auf manuel-
les Schalten umschalten, werden im Display
die jeweils eingelegten Gänge angezeigt.
P - Parksperre
In dieser Wählhebelstellung sind die An-
triebsräder mechanisch gesperrt.
140
Page 144 of 252

Bedienung
●
Die Servolenkung leistet bei ausgeschalte-
tem Motor keine Unterstützung. Daher ist der
Kraftaufwand am Lenkrad größer.
● Bei fahrendem Fahrzeug darf der Zünd-
schlüssel in keinem Fall abgezogen werden.
Die Lenksperre könnte sonst einrasten und
Sie wären nicht mehr in der Lage, das Fahr-
zeug zu lenken. VORSICHT
Wenn das Fahrzeug mit ausgeschaltetem Mo-
tor oder in der Wählhebelstellung „N“ rollt,
sollten Sie vor dem Schalten in die Gangstufe
„D“ den Fuß vom Gaspedal nehmen und war-
ten, bis der Motor wieder im Leerlauf läuft. Kick-down-Einrichtung
Die Kick-down-Einrichtung ermöglicht eine
maximale Beschleunigung.
Wenn Sie das Gaspedal ganz durchtreten,
schaltet das Automatikgetriebe abhängig
von der Geschwindigkeit und Motordrehzahl
in einen niedrigeren Gang zurück, um die vol-
le Beschleunigung des Fahrzeugs zu nutzen.
Bei betätigtem Kick-down wird erst dann in
den nächsthöheren Gang geschaltet, sobald
die Höchstdrehzahl des Motors erreicht wird. ACHTUNG
Beschleunigen auf rutschigen Fahrbahnen
kann zu einem Verlust der Fahrzeugkontrolle
und ernsthaften Verletzungen führen.
● Seien Sie deshalb speziell bei der Benut-
zung der Kick-down-Einrichtung auf rutschi-
gen Fahrbahnen vorsichtig. Schnelle Be-
schleunigung kann zu Traktionsverlust und
Schleudern führen.
● Benutzen Sie die Kick-down-Einrichtung
nur, wenn die Verkehrslage und Witterung
dies erlauben. Gangempfehlung
3 Gilt für Fahrzeuge mit Automatik-Getriebe
Auf dem Display des Kombiinstruments eini-
ger Fahrzeuge wird während der Fahrt eine
Empfehlung für die Wahl eines Kraftstoff
sparenden Gangs angezeigt.AnzeigeBedeutung
Optimaler Gang gewählt.
Es wird empfohlen, in einen höheren Gang
zu schalten.
Es wird empfohlen, in einen niedrigeren
Gang zu schalten. Informationen zur „Reinigung“ des
Dieselpartikelfilters
Die Abgasanlagensteuerung erkennt, dass
der Dieselpartikelfilter kurz vor der Sättigung
steht und unterstützt dessen Selbstreinigung
durch Empfehlung des optimalen Ganges.
Hierzu kann es erforderlich sein, ausnahms-
weise bei hoher Drehzahl zu fahren
››› Sei-
te 61 . ACHTUNG
Die Gangempfehlung ist lediglich eine Hilfs-
funktion und kann in keinem Fall die Aufmerk-
samkeit des Fahrers ersetzen.
● Die Verantwortung, den jeweiligen Umstän-
den gemäß – beispielsweise beim Überholen,
beim Befahren einer Steigung oder eines Ge-
fälles sowie beim Fahren mit Anhänger – den
richtigen Gang zu wählen, liegt beim Fahrer. Umwelthinweis
Durch die Wahl des optimalen Ganges kann
Kraftstoff gespart werden. Hinweis
Die Anzeige der Gangempfehlung verlischt,
wenn das Kupplungspedal getreten wird. 142
Page 145 of 252

Fahren
Einfahren und wirtschaftlicher
Fahrstil Motor einfahren Ein neuer Motor muss während der ersten
1.500 Kilometer eingefahren werden.
Bis 1.000 Kilometer
– Fahren Sie nicht schneller als mit 2/3 der
Höchstgeschwindigkeit.
– Beschleunigen Sie nicht mit Vollgas.
– Vermeiden Sie hohe Drehzahlen.
– Nicht mit einem Anhänger fahren.
Von 1.000 bis 1.500 Kilometer – Die Geschwindigkeit kann nach und nach
bis zur Höchstgeschwindigkeit bzw. höchst-
zulässigen Motordrehzahl gesteigert wer-
den.
Während der ersten Betriebsstunden weist
der Motor eine höhere innere Reibung auf als
später, wenn sich alle beweglichen Teile auf-
einander eingespielt haben. Umwelthinweis
Wird der neue Motor schonend eingefahren,
erhöht sich die Lebensdauer des Motors bei
gleichzeitig geringerem Ölverbrauch. Reifen und Bremsbeläge einfahren
Neue Reifen müssen auf den ersten 500 km,
neue Bremsbeläge auf den ersten 200 km
vorsichtig eingefahren werden.
Während der ersten 200 km kann die vermin-
derte Bremswirkung der neuen Bremsbeläge
durch stärkeren Druck auf das Bremspedal
ausgeglichen werden. Bei einer Vollbrem-
sung mit neuen Bremsbelägen kann jedoch
der Bremsweg etwas länger sein als mit ein-
gefahrenen Bremsbelägen.
ACHTUNG
● Neue Reifen müssen eingefahren werden,
denn sie haben zu Anfang noch nicht die opti-
male Haftfähigkeit. Es besteht Unfallgefahr!
Fahren Sie während der ersten 500 km ent-
sprechend vorsichtig.
● Neue Bremsbeläge müssen sich erst „ein-
schleifen“ und haben während der ersten 200
km noch nicht die optimale Reibkraft. Die et-
was verminderte Bremskraft können Sie je-
doch durch einen stärkeren Druck auf das
Bremspedal ausgleichen. Umweltverträglichkeit
Bei der Konstruktion, Materialauswahl und
Herstellung Ihres neuen SEAT spielt der Um-
weltschutz eine wichtige Rolle.Konstruktive Maßnahmen zur Begünstigung
des Recyclings
● Demontagefreundliche Gestaltung der Ver-
bindungen
● Vereinfachte Demontage durch Modulbau-
weise
● Verbesserte Sortenreinheit der Werkstoffe.
● Kennzeichnung von Kunststoffteilen und
Elastomeren nach ISO 1043, ISO 11469 und
ISO 1629.
Materialauswahl
● Verwendung von wiederverwertbarem Ma-
terial.
● Verwendung von kompatiblen Kunststoffen
innerhalb einer Gruppe, wenn deren Kompo-
nenten nicht leicht voneinander trennbar
sind.
● Verwendung von wiederverwertbarem
und/oder wiederverwertetem Material.
● Verringerung von flüchtigen Bestandteilen
der Kunststoffe, einschließlich des Geruchs.
● Verwendung von FCKW-freien Kältemitteln.
Verbot, abgesehen von den gesetzlich fest-
gelegten Ausnahmen (Anhang II der Richtli-
nie 2000/53/EG über Altfahrzeuge), von
Schmermetallen: Cadmium, Blei, Quecksilber
u nd sec
hswertiges Chrom. »
143
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Sicherheit
Grundsätzliches
Page 147 of 252

Fahren
(Dieselpartikelfilter) ausgestattet
››› Abb. 139 .
D er Die
selpartikelfilter filtert nahezu alle Ruß-
partikel aus der Abgasanlage. Bei einer nor-
malen Fahrweise wird der Filter automatisch
gereinigt. Sollte dies nicht möglich sein (z.B.
weil das Fahrzeug immer nur auf Kurzstre-
cken verwendet wird), sammelt sich Ruß im
Filter an und die Kontrollleuchte für Die-
selpartikelfilter leuchtet auf. Dies deutet
nicht auf einen Schaden hin, sondern infor-
miert Sie, dass der Filter sich nicht selbst re-
generieren konnte und Sie daher den Reini-
gungsvorgang selbst einleiten müssen. Sie-
he ››› Seite 61. ACHTUNG
● Aufgrund der hohen Temperaturen, die im
Dieselpartikelfilter erreicht werden, sollte
das Fahrzeug so abgestellt werden, dass das
Abgasrohr keinen Kontakt mit leicht entzünd-
lichen Materialien erhält, die sich unter dem
Fahrzeug befinden können. Anderenfalls be-
steht Brandgefahr! VORSICHT
● Ihr Fahrzeug ist nicht für die Verwendung
von Biodiesel ausgelegt. Sie dürfen diesen
Kraftstoff unter keinen Umständen tanken.
Die Verwendung von Biodiesel kann zu Schä-
den am Motor und an der Kraftstoffanlage
führen. Die Zugabe von Biodiesel zum Diesel-
kraftstoff durch den Hersteller gemäß der Norm EN 590 ist zulässig und führt nicht zu
Schäden am Motor oder an der Kraftstoffanla-
ge.
● Durch die Verwendung von Dieselkraftstof-
fen mit erhöhtem Schwefelanteil kann sich
die Lebensdauer des Dieselpartikelfilter er-
heblich reduzieren. In welchen Ländern ein
Dieselkraftstoff mit erhöhtem Schwefelanteil
verwendet wird, erfragen Sie bitte bei Ihrer
Vertragswerkstatt. Wirtschaftlich und umweltbewusst
richtige Fahrweise
Der Kraftstoffverbrauch, die Umweltbelas-
tung und der Verschleiß von Motor, Bremsen
und Reifen hängen im Wesentlichen von Ih-
rem Fahrstil ab. Durch vorausschauende und
ökonomische Fahrweise lässt sich der Kraft-
stoffverbrauch um 10 - 15 % reduzieren. Im
Anschluss präsentieren wir Ihnen einige Vor-
schläge, mit denen Sie sowohl die Umweltbe-
lastung reduzieren als auch Geld sparen kön-
nen.
Aktives Zylindermanagement (ACT
®
)
Je nach Version kann das Fahrzeug mit dem
aktiven Zylindermanagement (ACT ®
) ausge-
stattet sein.
Das aktive Zylindermanagement (ACT ®
) kann
automatisch einige Zylinder des Motors
deaktivieren, wenn die Fahrsituation nicht viel Leistung benötigt. Während der Abschal-
tung wird kein Kraftstoff in die entsprechen-
den Zylinder gespritzt, wodurch der Gesamt-
kraftstoffverbrauch gesenkt wird.
Vorausschauendes Fahren
Beim Beschleunigen verbraucht ein Fahrzeug
den meisten Kraftstoff. Wenn Sie voraus-
schauend fahren, müssen Sie weniger brem-
sen und demzufolge auch weniger beschleu-
nigen. Lassen Sie das Fahrzeug mit einem
eingelegten Gang
rollen, wenn Sie z. B. wei-
t er
vorne eine rote Ampel erkennen. Diese Art
des Bremsens schützt die Bremsen und die
Reifen vor Verschleiß; keine Abgasemissio-
nen und kein Kraftstoffverbrauch sind die Fol-
ge (Schubabschaltung).
Energiesparend schalten
Eine wirksame Art Kraftstoff zu sparen ist das
frühe
Hochschalten: Wer die Gänge ausfährt,
verbraucht unnötig Kraftstoff.
Schaltgetriebe:
Schalten Sie so früh wie
möglich vom ersten in den zweiten Gang. Un-
sere Empfehlung ist, dass Sie bei einer Mo-
tordrehzahl von ca. 2.000 U/min in den
nächsthöheren Gang schalten. Halten Sie
sich an die im Kombiinstrument angezeigte
„Gangempfehlung“ ››› Seite 67.
»
145
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Sicherheit
Grundsätzliches