USB Seat Ibiza SC 2016 Betriebsanleitung (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: SEAT, Model Year: 2016, Model line: Ibiza SC, Model: Seat Ibiza SC 2016Pages: 260, PDF-Größe: 5.37 MB
Page 143 of 260

Transportieren und praktische Ausstattungen
●
Ein Luf t
austausch im Fahrzeug hilft ein Be-
schlagen der Scheiben zu reduzieren. Die ver-
brauchte Luft entweicht durch die Entlüf-
tungsschlitze in der Seitenverkleidung des
Gepäckraumes. Stellen Sie sicher, dass diese
Entlüftungsschlitze nicht abgedeckt sind.
● Geeignete Spanngurte zum Befestigen des
Ladegut
es an den Verzurrösen* können Sie
über den Zubehörhandel beziehen. Verzurrösen*
Abb. 148
Anordnung der Verzurrösen im Ge-
päc k
r
aum. Im Gepäckraum können sich vier Verzurrösen
z
um B
ef
estigen von Gepäckstücken und an-
deren Gegenständen befinden ››› Abb. 148
(Pfeile).
– Benutzen Sie immer geeignete Verzurrlei-
nen, um Gepäcks
tücke und Gegenstände
sicher an den Verzurrösen zu befestigen ››› in Gepäckraum beladen auf Sei-
t e 140
.
– Kl
appen Sie die Verzurrösen hoch, um die
Verz
urrleinen befestigen zu können.
Ein Beispiel: Ein 4,5 kg schwerer Gegenstand
liegt ungesichert im Fahrzeug. Bei einem
Frontalunfall mit einer Geschwindigkeit von
50 km/h (31 mph) erzeugt dieser Gegen-
stand Kräfte, die dem 20-Fachen seines Ge-
wichtes entsprechen. Das bedeutet, dass das
Gewicht des Gegenstands auf ca. 90 kg an-
steigt. Sie können sich vorstellen, welche
Verletzungen entstehen können, wenn dieses
durch den Innenraum geschleuderte „Ge-
schoss“ einen Insassen trifft. Diese erhöhte
Verletzungsgefahr steigert sich noch, wenn
die umhergeschleuderten Gegenstände vom
auslösenden Airbag getroffen werden. ACHTUNG
● Wer den Gepäc
kstücke oder Gegenstände
an den Verzurrösen mit ungeeigneten oder
beschädigten Verzurrleinen befestigt, können
im Falle von Bremsmanövern oder Unfällen
Verletzungen entstehen.
● Befestigen Sie niemals einen Kindersitz an
den Ver
zurrösen. Hutablage
Abb. 149
Hutablage Gepäckraumabdeckung ausbauen
–
Hängen Sie die Streben ››
›
Abb. 149 B aus
den Auf n
ahmen au
s A .
– Ziehen Sie die ausgehängte Hutablage
nac
h außen. ACHTUNG
Legen Sie keine schweren Gegenstände auf
der Hutab l
age ab, da dies bei einem plötzli-
chen Bremsmanöver eine Gefahr für die In-
sassen darstellt. VORSICHT
● Ac ht
en Sie vor dem Schließen der Heck-
klappe darauf, dass die Hutablage richtig be-
festigt ist. » 141
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 160 of 260

Bedienung
●
Las sen
Sie das Fahrzeug nie mit abgestell-
tem Motor rollen. Der Bremsweg verlängert
sich erheblich, wenn der Bremskraftverstär-
ker nicht wirkt.
● Bei zu alter Bremsflüssigkeit kann es bei
sehr stark
er Beanspruchung der Bremse zu
Dampfblasenbildung in der Bremsanlage
kommen. Dadurch wird die Bremswirkung be-
einträchtigt.
● Nicht serienmäßige oder beschädigte
Fronts
poiler können die Belüftung der Brem-
sen beeinträchtigen und zum Überhitzen der
Bremsen führen. Vor dem Kauf von Zubehör-
teilen sollten Sie die entsprechenden Hinwei-
se ››› Seite 197, Technische Änderungen be-
achten.
● Wenn ein Bremskreis ausgefallen ist, ver-
länger
t sich der Bremsweg erheblich! Suchen
Sie umgehend einen Fachbetrieb auf und ver-
meiden Sie unnötige Fahrten. Kontrollleuchte
Wann leuchtet die Kontrollleuchte auf?
*
● Bei zu niedrigem Bremsflüssigkeitsstand
› ›
›
Seite 217.
● Bei einer Störung in der Bremsanlage.
Diese W
arnleuchte kann auch zusammen mit
der ABS-Kontrollleuchte aufleuchten. ACHTUNG
● Wenn die K ontr
ollleuchte der Bremsanlage
nicht erlischt oder während der Fahrt auf-
leuchtet, bedeutet dies, dass der Bremsflüs-
sigkeitsstand zu niedrig ist - Unfallgefahr!
››› Seite 217, Bremsflüssigkeit. Halten Sie
an, fahren Sie nicht weiter. Nehmen Sie fach-
männische Hilfe in Anspruch.
● Leuchtet die Bremsanlagen-Warnleuchte
zus
ammen mit der ABS-Kontrollleuchte
auf, kann die Regelfunktion des ABS ausge-
fallen sein. Dadurch können die Hinterräder
beim Bremsen relativ schnell blockieren. Dies
kann unter Umständen zum Ausbrechen des
Fahrzeughecks führen – Schleudergefahr!
Halten Sie das Fahrzeug bitte an und wenden
Sie sich an einen Fachbetrieb. Handbremse
Abb. 157
Handbremse zwischen den Vorder-
s itz
en. Eine fest angezogene Handbremse verhin-
der
t
ein u
nbeabsichtigtes Wegrollen des
Fahrzeuges. Ziehen Sie immer die Handbrem-
se fest an, wenn Sie Ihr Fahrzeug verlassen
oder parken.
Handbremse anziehen
– Ziehen Sie den Hebel der Handbremse fest
nach o
ben ››› Abb. 157.
Handbremse lösen – Ziehen Sie den Hebel etwas nach oben,
drücken
Sie die Entriegelungstaste in Pfeil-
richtung ››› Abb. 157 und führen Sie den
Handbremshebel ganz nach unten ››› .
Die Handbr emse so
l
lte stets fest angezogen
werden, damit nicht versehentlich mit leicht
angezogener Handbremse gefahren wird
››› .
B ei an
g
ezogener Handbremse und einge-
schalteter Zündung leuchtet die Kontroll-
leuchte auf. Bei gelöster Handbremse er-
lischt die Kontrollleuchte. ACHTUNG
● Benutz en
Sie niemals die Handbremse zum
Abbremsen des fahrenden Fahrzeugs. Der
Bremsweg ist um vieles länger, da nur die
hinteren Räder abgebremst werden. Unfallge-
fahr!
● Eine nur zum Teil gelöste Handbremse kann
zum Überhitzen der hint
eren Bremsen führen158
Page 161 of 260

Fahren
und somit die Funktion der Bremsanlage ne-
gativ
beeinflu
ssen - Unfallgefahr! Außerdem
führt es zum vorzeitigen Verschleiß der hint-
eren Bremsbeläge. VORSICHT
Immer wenn Sie das Fahrzeug verlassen, soll-
t en Sie die Handbr
emse fest anziehen. Legen
Sie zusätzlich den 1. Gang ein. Bei Fahrzeu-
gen mit automatischem Getriebe, Wählhebel
in die Position P stellen. Parken
Beim Parken sollte immer die Handbremse
f
e
s
t angezogen werden.
Wenn Sie parken, beachten Sie Folgendes:
– Halten Sie das Fahrzeug mit der Fußbremse
an.
– Ziehen Sie die Handbremse an.
– Legen Sie den 1. Gang ein.
– Schalten Sie den Motor aus und ziehen Sie
den Zünds
chlüssel aus dem Zündschloss.
Drehen Sie etwas das Lenkrad, um die
Lenkungssperre einzurasten.
– Lassen Sie den Schlüssel nie im Fahrzeug
liegen ›
›› . Zusätzliche Hinweise zum Parken an Steig-
u
n
g
en und Gefällen:
Drehen Sie das Lenkrad so, dass das Fahr-
zeug gegen den Bordstein rollt, falls es sich
in Bewegung setzt.
● Wenn das Fahrzeug in Richtung bergab
s
teht, drehen Sie die Vorderräder nach
rechts, so dass sie in Richtung des Bordst-
eins zeigen.
● Wenn das Fahrzeug in Richtung bergauf
s
teht, drehen Sie die Vorderräder nach links,
so dass sie entgegen der Richtung des
Bordsteins zeigen.
● Sichern Sie das Fahrzeug wie gewöhnlich,
indem Sie die Handbremse f
est anziehen
und den 1. Gang einlegen. ACHTUNG
● Vermeiden Sie j
egliches Risiko, indem Sie
das Fahrzeug in diesen Fällen nie unbeauf-
sichtigt lassen.
● Parken Sie das Fahrzeug niemals in Umge-
bun
gen, in denen das heiße Abgassystem mit
trockenem Gras, Buschwerk, ausgelaufenem
Kraftstoff oder anderen leicht entzündbaren
Materialien in Berührung kommen kann.
● Gestatten Sie den Fahrgästen nicht, in ei-
nem abge
schlossenen Fahrzeug zu verblei-
ben, da diese die Türen und die Fenster nicht
von innen öffnen und dadurch im Notfall das
Fahrzeug nicht verlassen können. Außerdem erschweren verschlossene Türen die Rettung
der Ins
a
ssen von außen.
● Lassen Sie niemals Kinder unbeaufsichtigt
im Fahrz
eug. Diese könnten zum Beispiel die
Handbremse lösen und/oder den Schalthe-
bel/Wählhebel bewegen und somit das Fahr-
zeug unkontrolliert in Bewegung setzen.
● Abhängig von der Jahreszeit können in ei-
nem geparkt
en Fahrzeug lebensbedrohende
Temperaturen entstehen. Brems- und Stabilisierungs-
S
y
s
teme
Elektronische Stabilisierungskontrolle
(ESC)* Das elektronisches Stabilisierungsprogramm
r
eduz
ier
t die Schleudergefahr und verbessert
die Fahrstabilität.
Die Elektronische Stabilisierungskontrolle
(ESC) beinhaltet die Elektronische Differenzi-
alsperre (EDS) und die Antriebsschlupfrege-
lung (ASR). Das ESC arbeitet mit dem ABS zu-
sammen. Bei Ausfall der ESC oder des ABS
leuchten beide Kontrollleuchten auf.
Mit dem Anlassen des Motors wird das ESC
automatisch eingeschaltet. »
159
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 162 of 260

Bedienung
Das ESC ist immer aktiviert. Eine Abschaltung
i s
t
nicht möglich. Mit dem System Easy Con-
nect kann nur die ASR ausgeschaltet bzw. der
Sportmodus ausgewählt werden.
Die ASR kann ausgeschaltet werden, wenn
ein Schlupf der Reifen erwünscht ist ››› Sei-
te 161.
Zum Beispiel:
● beim Fahren mit Schneeketten,
● beim Fahren in Tiefschnee oder auf locke-
rem Grund,
● beim Her
ausschaukeln des festgefahrenen
Fahrz
euges.
Anschließend sollte die ASR durch Drücken
der Taste wieder eingeschaltet werden.
Elektronische Stabilisierungskontrolle
(ESC)*
Das ESC verringert die Rutschgefahr, indem
es die Räder einzeln bremst.
Durch die Lenkbewegung und die Fahrge-
schwindigkeit wird die vom Fahrer gewünsch-
te Fahrtrichtung bestimmt und fortlaufend
mit dem tatsächlichen Fahrzeugverhalten ver-
glichen. Bei kritischen Fahrsituationen, wie z.
B. wenn das Fahrzeug beginnt auszubrechen,
bremst das ESC das entsprechende Rad auto-
matisch ab.
Durch die Bremswirkung auf das Rad gewinnt
das Fahrzeug seine Fahrstabilität zurück. Wenn das Fahrzeug zum Übersteuern neigt
(Ausbr
echen des Hecks), greift das System
am kurvenäußeren Vorderrad regelnd ein.
Kontrollleuchte
Für die Elektronische Stabilisierungskontrolle
gibt es zwei Informationsleuchten. Die Kon-
trollleuchte zeigt einen Regeleingriff an
und die , dass das System abgeschaltet ist.
Beide leuchten beim Einschalten der Zün-
dung gleichzeitig auf und müssen nach un-
gefähr 2 Sekunden wieder ausgehen. In die-
ser Zeit wird die Funktionsfähigkeit über-
prüft.
ABS, EDS und ASR sind an dieses Programm
gekoppelt. Es umfasst auch den Bremsassis-
tenten (BAS).
Die Kontrollleuchte hat folgende Funktio-
nen:
● Sie blinkt während der Fahrt, wenn das ESC
oder das
ASR regelnd eingreift.
● Sie leuchtet bei einer Störung des ESC.
● Die ESC-Kontrollleuchte leuchtet auch bei
einer Störun
g des ABS auf, da die ESC-Anlage
zusammen mit dem ABS arbeitet.
Falls die Kontrollleuchte nach dem Starten
des Motors dauerhaft aufleuchtet, kann eine
systembedingte Abschaltung der Funktion
vorliegen. In diesem Fall die Zündung aus-
schalten und wieder einschalten, um das ESC erneut einzuschalten. Erlischt die Kontroll-
leucht
e, ist das System wieder betriebsbe-
reit.
Die Kontrollleuchte informiert über den Ab-
schaltzustand des Systems:
● Leuchtet dauerhaft nach Abschaltung der
ASR durch Drüc
ken der Taste oder Auswahl
des Modus ESC Sport, nur über Easy Connect
möglich. ACHTUNG
● Bitte v
ergessen Sie nicht, dass die Elektro-
nische Stabilisierungskontrolle (ESC) physi-
kalische Gesetze nicht außer Kraft setzen
kann. Dies ist ganz besonders bei glatter und
nasser Fahrbahn und bei Fahrten mit Anhän-
ger zu bedenken.
● Die Fahrweise muss deshalb stets dem
Fahrbahn
zustand und der Verkehrssituation
angepasst werden. Die durch ESC erhöhte
Fahrsicherheit sollte nicht zu riskantem Fahr-
verhalten verleiten. VORSICHT
● Um die störu n
gsfreie Funktion des ESC zu
gewährleisten, müssen an allen vier Rädern
identische Reifen montiert sein. Eine unter-
schiedliche Lauffläche an jedem Reifen kann
zur Verringerung der Motorleistung führen.
● Änderungen am Fahrzeug (z.B. am Motor,
an der Bremsan
lage, am Fahrwerk oder eine
andere Räder-/Reifenkombination) können 160
Page 166 of 260

Bedienung
Antiblockiersystem (ABS) Das Antiblockiersystem (ABS) verhindert ein
Block
ier
en der Räder beim Bremsen und stei-
gert erheblich die aktive Sicherheit während
der Fahrt.
Funktion des ABS
Wenn ein Rad im Vergleich zur Fahrgeschwin-
digkeit nicht schnell genug dreht und zu blo-
ckieren droht, wird der auf dieses Rad wir-
kende Bremsdruck verringert. Diesen Regel-
vorgang erkennt man an einer Vibration des
Bremspedals begleitet von Geräuschen. Da-
durch merkt der Fahrer, dass die Räder zu
blockieren drohen und dass das ABS regelnd
eingreift. Damit das ABS in diesem Bereich
optimal regeln kann, müssen Sie das Brems-
pedal getreten lassen – keinesfalls „pum-
pen“.
Bei plötzlichen Bremsmanövern auf gleich-
mäßig glatter Fahrbahn bleibt das Fahrzeug
lenkfähig, da die Räder nicht blockieren.
Der Bremsweg wird durch ABS jedoch nicht
immer verringert. Bei Fahrten auf Schotter
oder Neuschnee auf glattem Boden kann der
Bremsweg sogar länger sein.
Kontrollleuchte
Die Kontrollleuchte leuchtet beim Ein-
schalten der Zündung für einige Sekunden auf. Am Ende des automatischen Prüfablaufs
erlis
c
ht sie.
Eine Störung in der ABS-Anlage liegt vor,
wenn: ● Die Kontrollleuchte beim Einsc
halten der
Zündung nicht aufleuchtet.
● die Kontrollleuchte nach einigen Sekunden
nicht w
ieder erlischt.
● Die Kontrollleuchte leuchtet während der
Fahrt
auf.
Das Fahrzeug kann noch mit der normalen
Bremsanlage - also ohne ABS - gebremst wer-
den. Bitte suchen Sie möglichst bald einen
Fachbetrieb auf.
Wenn eine Störung im ABS vorliegt, leuchtet
auch die Kontrollleuchte für ESC* sowie die
Kontrollleuchte für Reifenfülldruck.
Störung in der gesamten Bremsanlage
Leuchtet die ABS-Kontrollleuchte zusam-
men mit der Bremsanlagen-Warnleuchte
auf, liegt sowohl für das ABS, als für die
Bremsanlage eine Störung vor ››› .
ACHTUNG
● Das ABS
kann die physikalischen Gesetze
nicht außer Kraft setzen; eine glatte oder
nasse Fahrbahn ist auch mit ABS gefährlich!
Bei eingeschaltetem ABS müssen Sie sofort
die Geschwindigkeit an die Fahr- und Ver- kehrsbedingungen anpassen. Die durch ABS
erhöhte
Sic
herheit sollte nicht zu riskantem
Fahrverhalten verleiten, da Unfallgefahr be-
steht.
● Die Wirksamkeit des ABS hängt auch von
den Reifen ab ›
›› Seite 221.
● Werden Änderungen am Fahrwerk oder an
der Bremsan
lage durchgeführt, kann das die
Funktion des ABS stark beeinträchtigen. ACHTUNG
● Bev or
Sie die Motorraumklappe öffnen, be-
achten Sie die Warnhinweise ››› Seite 209,
Arbeiten im Motorraum.
● Falls die Bremsanlagen-Kontrollleuchte
zus
ammen mit der ABS-Kontrollleuchte
aufleuchtet, halten Sie sofort an und prüfen
Sie den Bremsflüssigkeitsstand im Vorratsbe-
hälter ››› Seite 217, Bremsflüssigkeit. Ist der
Flüssigkeitsstand unter die „MIN“-Markie-
rung abgesunken, fahren Sie nicht weiter –
Unfallgefahr! Nehmen Sie fachmännische Hil-
fe in Anspruch.
● Ist der Bremsflüssigkeitsstand in Ordnung,
kann die Störu
ng in der Bremsanlage von ei-
ner Fehlfunktion des ABS verursacht worden
sein. Dadurch können die Hinterräder beim
Bremsen relativ schnell blockieren. Dies kann
unter Umständen zum Ausbrechen des Fahr-
zeughecks führen – Schleudergefahr! Halten
Sie das Fahrzeug bitte an und wenden Sie
sich an einen Fachbetrieb. 164
Page 170 of 260

Bedienung
Um den Wählhebel auf die Stellung R zu
s c
halten, muss die Sperrtaste bei eingeschal-
teter Zündung gedrückt und gleichzeitig das
Bremspedal betätigt werden.
Bei eingelegter Wählhebelstellung R und ein-
geschalteter Zündung werden folgende Funk-
tionen ausgelöst:
● die Rückfahrlichter leuchten auf.
● die Klimaanlage schaltet automatisch auf
Umluft
betrieb.
● wenn der Frontscheibenwischer eingeschal-
tet i
st, schaltet der Heckwischer ein.
● Die Einparkhilfe* schaltet sich ein.
N - Neutral
(Leerlaufstellung)
In dieser Wählhebelstellung ist das Getriebe
im Leerlauf; es wird keine Kraft auf die Räder
übertragen und der Bremseffekt des Motors
ist nicht verfügbar.
Schalten Sie den Wählhebel bei längerer
Fahrt an einem Gefälle nicht auf die Stellung
N – die Motorbremse ist dann nicht in Betrieb
und die Bremsanlage unterliegt einer hohen
Belastung.
Ein Bergabfahren in der Wählhebelstellung N
und bei ausgeschaltetem Motor kann das Au-
tomatikgetriebe beschädigen. D - Dauerstellung für Vorwärtsfahrt
In dieser St
ellung wird je nach Motorlast, Ih-
rem Fahrstil und der Fahrgeschwindigkeit au-
tomatisch in einen höheren bzw. niedrigeren
Gang geschaltet. Der Bremseffekt des Motors
beim Befahren von Gefällen ist hierbei mini-
mal. Im Display des Kombiinstruments wird
zusätzlich zur Wählhebelstellung D auch der
jeweils eingelegte Gang angezeigt.
Zum Schalten aus der Stellung N auf D muss
bei einer Geschwindigkeit unter 5 km/h
(3 mph) bzw. bei stehendem Fahrzeug das
Bremspedal betätigt werden.
S - Dauerstellung für Vorwärtsfahrt (Sport-
Programm)
In der Wählhebelstellung S schaltet das Auto-
matikgetriebe später in einen höheren Gang
und früher in einen niedrigeren Gang als in
der Wählhebelstellung D. Damit werden je
nach Motorlast, Ihrem individuellen Fahrstil
und der Fahrgeschwindigkeit die Leistungsre-
serven des Motors genutzt. Die Bremswir-
kung beim Befahren von Gefällen ist hierbei
minimal. Im Display des Kombiinstruments
wird zusätzlich zur Wählhebelstellung S auch
der jeweils eingelegte Gang angezeigt.
Zum Einlegen der Fahrstufe S müssen Sie die
Sperrtaste im Wählhebel drücken. ACHTUNG
● Als
Fahrer niemals den Fahrersitz bei lau-
fendem Motor und eingelegter Fahrstufe ver-
lassen. Wenn Sie bei laufendem Motor Ihr
Fahrzeug verlassen müssen, ziehen Sie die
Parkbremse fest an und legen Sie mit dem
Wählhebel die Parksperre P ein.
● Bei laufendem Motor und eingelegter Fahr-
stuf
e (D oder R) ist es erforderlich, das Fahr-
zeug mit der Fußbremse zu halten, weil auch
bei Leerlaufdrehzahl die Kraftübertragung
nicht ganz unterbrochen wird – der Wagen
kriecht.
● Geben Sie niemals Gas, während Sie den
Wählhe
bel schalten - Unfallgefahr!
● Schalten Sie den Wählhebel während der
Fahrt
nie auf die Stellung R oder P, da ansons-
ten Unfallgefahr besteht.
● Bevor Sie eine steile Strecke hinunterfah-
ren, reduz
ieren Sie Ihre Geschwindigkeit und
schalten Sie in einen niedrigeren Gang.
● Wenn Sie an Steigungen anhalten müssen,
bremsen Sie d
as Fahrzeug immer mit dem
Bremspedal, damit es nicht nach hinten rol-
len kann.
● Lassen Sie die Bremse nicht schleifen oder
treten
Sie das Bremspedal nicht zu oft oder
zu lange. Dauerndes Bremsen führt zur Über-
hitzung der Bremsen und verringert erheblich
die Bremswirkung, erhöht den Bremsweg
oder führt zu einem kompletten Ausfall der
Bremsanlage. 168
Page 173 of 260

Fahren
Starten – Starten Sie den Motor mit dem Wählhebel
in der St
el
lung P oder N.
Fahren – Bremspedal treten und halten.
– Halten Sie die Sperrtaste (Taste im Wählhe-
belknauf) gedrüc
kt und wählen Sie R oder
D
– Lassen Sie den Wählhebel los und warten
Sie kurz, b
is das Getriebe geschaltet hat
(leichter Schaltruck ist spürbar).
– Lassen Sie das Bremspedal los und geben
Sie Gas
››› in Wählhebelstellungen auf
Seit e 168
.
V
orübergehend anhalten
– Halten Sie das Fahrzeug mit der Fußbremse
fes
t, um es am Zurückrollen am Berg oder
am „Kriechen“ zu hindern, z.B an der Am-
pel. Der Wählhebel braucht hierbei nicht in
die Positionen P oder N gestellt zu werden.
– Geben Sie dabei kein Gas.
Einparken
– T
reten und halten Sie das Bremspedal, bis
das
Fahrzeug zum Stillstand gekommen ist
››› in Wählhebelstellungen auf Sei-
t e 168 .
– Z
iehen Sie die Handbremse an. –
Halten Sie die
Sperrtaste gedrückt, stellen
Sie den Wählhebel auf P und lassen Sie die
Sperrtaste los.
Steigungen oder Gefälle befahren – Drücken Sie den Wählhebel aus der Stel-
lung „D“ n
ach rechts in die Tiptronic-
Schaltgasse.
– Tippen Sie den Wählhebel nach hinten, um
herunter
zu schalten.
Anhalten am Berg – Bremsen Sie das Fahrzeug immer mit dem
Bremsped
al, damit es nicht „nach hinten
rollen“ kann ››› in Wählhebelstellungen
auf
Seit
e 168. Versuchen Sie nicht, das
Fahrzeug bei eingelegter Fahrstufe durch
Erhöhen der Motordrehzahl am „Zurückrol-
len“ zu hindern.
Anfahren am Berg
– Ziehen Sie die Handbremse an.
– Beschleunigen Sie mit eingelegter Gang-
stuf
e leicht und lösen Sie gleichzeitig die
Handbremse.
Je steiler das Gefälle ist, desto kleiner muss
der Gang gewählt werden. Dadurch wird die
Bremswirkung des Motors erhöht. Sie befah-
ren z. B. ein sehr abschüssiges Gefälle im
3. Gang. Wenn die Motorbremswirkung nicht
ausreicht, wird das Fahrzeug schneller. Damit der Motor nicht überdreht, schaltet das Auto-
matikg
etriebe automatisch in den nächsthö-
heren Gang. Verringern Sie dem Bremspedal
die Geschwindigkeit und schalten Sie mit der
Tiptronic* dann wieder in den 3. Gang herun-
ter ››› in Wählhebelstellungen auf Sei-
t e 168
.
Ihr F
ahrzeug ist mit einer automatischen
Sperre ausgestattet, die verhindert, dass der
Wählhebel aus den Positionen P oder N ohne
getretenes Bremspedal in eine Position für
Vorwärts- oder Rückwärtsfahrt gestellt wer-
den kann.
Der Wählhebel muss sich in der Position P
befinden, damit der Zündschlüssel abgezo-
gen werden kann.
Kontrollleuchte „Bremspedal betätigen“
Sobald die Kontrollleuchte am Wählhebel
aufleuchtet, ist eine Betätigung des Brems-
pedals erforderlich. Dies ist dann erforder-
lich, wenn der Wählhebel bei einem Automa-
tikgetriebe aus der Stellungen P oder N he-
rausgeschaltet werden soll. Zusätzlich kann
am Kombiinstrument eine Meldung mit Infor-
mationen oder entsprechenden Hinweisen
angezeigt werden. VORSICHT
● Wenn Sie d
as Fahrzeug an einer Steigung
anhalten, versuchen Sie nicht, das Fahrzeug » 171
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 193 of 260

Fahrerassistenzsysteme
Nach dem Loslassen der Wippe wird die an-
lie g
ende Ge
schwindigkeit gespeichert und
konstant gehalten.
Geschwindigkeitsregelanlage ausschalten
● Bewegen Sie den Schalter 1 nach rechts
auf die P
o
sition OFF oder schalten Sie bei
stehendem Fahrzeug die Zündung aus. ACHTUNG
Die Geschwindigkeitsregelanlage kann ge-
fährlich sein, w enn e
s nicht möglich ist, si-
cher mit konstanter Geschwindigkeit zu fah-
ren.
● Benutzen Sie die Geschwindigkeitsregelan-
lage nic
ht bei dichtem Verkehr, kurvenrei-
chen Strecken und ungünstigem Fahrbahnzu-
stand (z.B. Aquaplaning, Rollsplitt, Glätte,
verschneite Straßen) – Unfallgefahr!
● Um ein unbeabsichtigtes Benutzen der Ge-
sch
windigkeitsregelanlage zu verhindern,
schalten Sie die Anlage nach Benutzung im-
mer aus.
● Es ist gefährlich, die gespeicherte Ge-
sch
windigkeit wieder aufzunehmen, wenn die
Geschwindigkeit für die gerade bestehenden
Straßen-, Verkehrs- oder Witterungsverhält-
nisse zu hoch ist – Unfallgefahr! Hinweis
Bei Fahrten auf abschüssiger Fahrbahn kann
die Ges c
hwindigkeitsregelanlage die Fahr-
zeuggeschwindigkeit nicht konstant halten. Durch das Eigengewicht des Fahrzeuges er-
höht s
ic
h die Geschwindigkeit. Bremsen Sie
das Fahrzeug mit der Fußbremse ab. Gespeicherte Geschwindigkeit än-
dern*
Die Geschwindigkeit kann ohne Betätigung
des
G
as- oder Bremspedals verändert wer-
den.
Geschwindigkeit erhöhen
● Drücken Sie auf den oberen Teil der Wippe
RES+ ›› ›
Abb. 170 2 , um die Geschwindig-
k eit
zu erhöhen. Solange Sie die Wippe ge-
drückt halten, beschleunigt das Fahrzeug.
Sobald Sie die Wippe loslassen, wird die
neue Geschwindigkeit gespeichert.
Geschwindigkeit verringern
● Drücken Sie auf den unteren Teil der Wippe
SET– ›››
Abb. 170 2 , um die Geschwindig-
k eit
zu verringern. Solange Sie die Wippe ge-
drückt halten, verringert das Fahrzeug durch
automatische Gaswegnahme die Geschwin-
digkeit. Sobald Sie die Wippe loslassen, wird
die neue Geschwindigkeit gespeichert.
Wenn Sie die Geschwindigkeit mit dem Gas-
pedal erhöhen, regelt die Anlage nach dem
Loslassen des Gaspedals automatisch auf
die zuvor gespeicherte Geschwindigkeit zu- rück. Dieses ist jedoch nicht der Fall, wenn
die ges
peicherte Geschwindigkeit für eine
Zeitdauer von über 5 Minuten um mehr als
10 km/h (6 mph) überschritten wird. Die Ge-
schwindigkeit muss wieder neu gespeichert
werden.
Wenn Sie die gespeicherte Geschwindigkeit
durch Treten des Bremspedals verringern,
wird die Geschwindigkeitsregelanlage deakti-
viert. Sie können durch einmaliges Drücken
des oberen Teils der Wippe RES+ ››› Abb. 170
2 die Regelung wieder aufnehmen.
Geschwindigkeitsregelanlage vorü-
ber g
ehend ab
schalten* Die Regelung wird bei folgenden Ereignissen
ab
g
e
schaltet:
● wenn das Bremspedal getreten wird
● wenn das Kupplungspedal getreten wird
● wenn das Fahrzeug auf über 180 km/h
(112 mph) besc
hleunigt wird.
● Wenn der Schalter 1 ohne einzurasten in
Ric ht
u
ng OFF verschoben wird.
Zur Wiederaufnahme der Regelung lassen Sie
das Brems- bzw. Kupplungspedal los oder re-
duzieren Sie die Fahrzeuggeschwindigkeit
auf unter 180 km/h (112 mph) und drücken
einmal den oberen Teil der Wippe RES+
››› Abb. 170 2 .
191
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 206 of 260

Empfehlungen
alle 3 Monate – Reiben Sie die Felgen gründlich mit Hart-
wac
hs
ein.
Damit das dekorative Aussehen der Leicht-
metallfelgen über lange Zeit erhalten bleibt,
ist eine regelmäßige Pflege erforderlich.
Wenn das Streusalz und der Bremsabrieb
nicht regelmäßig abgewaschen werden, wird
das Aluminium angegriffen.
Als Reinigungsmittel ein säurefreies Reini-
gungsmittel für Leichtmetallfelgen verwen-
den.
Keine Lackpolitur oder andere schleifende
Mittel bei der Pflege der Räder verwenden.
Falls die Schutzlackschicht, z.B. durch Stein-
schläge, beschädigt ist, muss der Schaden
umgehend behoben werden. ACHTUNG
Beachten Sie die Sicherheitshinweise ›››
in
Stah lräder auf
Seite 203. Fahrzeugunterbodenschutz
Die Fahrzeugunterseite ist gegen chemische
u
nd mec
h
anische Einflüsse geschützt.
Während der Fahrt sind Verletzungen der
Schutzschicht möglich. Deshalb empfehlen
wir Ihnen, die Schutzschicht der Fahrzeugun-
terseite und des Fahrwerks vor Beginn und am Ende der kalten Jahreszeit zu prüfen und
ggf. au
sbessern zu lassen.
Wir empfehlen Ihnen, Ausbesserungsarbei-
ten und zusätzliche Korrosionsschutzmaß-
nahmen von einem Fachbetrieb durchführen
zu lassen. ACHTUNG
Verwenden Sie niemals Unterbodenschutz
oder korr o
sionsschützende Mittel für Aus-
puffrohre, Katalysatoren oder Hitzeschilde.
Durch eine heiße Abgasanlage oder durch
heiße Motorteile entzünden sich diese Sub-
stanzen. Brandgefahr! Motorraum reinigen
Gehen Sie bei der Reinigung des Motorraums
be
sonder
s
vorsichtig vor.
Korrosionsschutz
Der Motorraum und die Oberfläche des An-
triebsaggregates sind im Werk korrosions-
schützend behandelt worden.
Besonders im Winter, wenn Sie häufig auf
salzgestreuten Straßen fahren, ist ein guter
Korrosionsschutz sehr wichtig. Damit das
Salz nicht zerstörend wirken kann, sollte der
Motorraum vor und nach der Streuperiode
gründlich gereinigt werden. Die Fachbetriebe verfüg
en über die richtigen
Reinigungs- und Konservierungsmittel und
sind mit den erforderlichen Einrichtungen
ausgestattet. Deshalb empfehlen wir, diese
Arbeiten dort durchführen zu lassen.
Wird der Motorraum einmal mit fettlösenden
Mitteln gereinigt oder lässt man eine Motor-
wäsche durchführen, wird der Korrosions-
schutz fast immer entfernt. Eine anschließen-
de dauerhafte Konservierung aller Flächen,
Falze, Fugen und Aggregate im Motorraum
sollte unbedingt in Auftrag gegeben werden. ACHTUNG
● Be ac
hten Sie vor allen Arbeiten im Motor-
raum die entsprechenden Warnhinweise
››› Seite 209.
● Schalten Sie den Motor aus, ziehen Sie die
Handbremse fe
st an und ziehen Sie in jedem
Fall den Zündschlüssel ab, bevor Sie die Mo-
torraumklappe öffnen.
● Lassen Sie den Motor abkühlen, bevor Sie
den Motorraum r
einigen.
● Schützen Sie Ihre Hände und Arme vor
sch
arfkantigen Metallteilen, wenn Sie bei-
spielsweise den Unterboden, die Innenseite
der Radkästen oder die Radabdeckungen rei-
nigen – Gefahr einer Schnittverletzung. An-
dernfalls besteht Verletzungsgefahr!
● Nässe, Eis und Streusalz an der Bremsanla-
ge beeinträchtig
en die Bremswirkung – Un-
fallgefahr! Vermeiden Sie gleich nach der 204
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Empfehlungen
Lederpflege
– Behandeln Sie das Leder in halbjährlichen
Ab s
tänden mit
dem in Fachbetrieben er-
hältlichen Lederpflegemittel.
– Tragen Sie das Pflegemittel äußerst spar-
sam auf.
– Mit
einem weichen Lappen nachwischen.
SEAT i
st bestrebt, die besonderen Eigen-
schaften des Naturproduktes Leder unver-
fälscht zu erhalten. Bedingt durch die Exklu-
sivität der verwendeten Ledersorten und Ei-
genarten (wie Empfindlichkeit gegenüber
Ölen, Fetten, Verschmutzung usw.) sind eine
gewisse Umsicht beim Gebrauch und eine
bestimmte Pflege erforderlich.
Staub und Schmutzpartikel in Poren, Falten
und Nähten können scheuern und die Ober-
fläche beschädigen. Bei längeren Standzei-
ten in der Sonne sollten Sie das Leder vor di-
rekter Sonneneinstrahlung schützen, um ein
Ausbleichen zu vermeiden. Leichte Farbver-
änderungen bedingt durch den Gebrauch des
hochwertigen Naturleders sind normal. VORSICHT
● Das L
eder darf nicht mit Lösungsmitteln,
Bohnerwachs, Schuhcreme, Fleckenentferner
und Ähnlichem behandelt werden.
● Lassen Sie hartnäckige Flecken durch einen
Fachbetrie
b entfernen, um Beschädigungen
zu vermeiden. Sicherheitsgurte reinigen
Ein stark verschmutztes Gurtband kann die
Fu
nktion
sweise des Sicherheitsgurtes beein-
trächtigen. Halten Sie die Sicherheitsgurte
sauber und prüfen Sie regelmäßig ihren Zu-
stand.
Sicherheitsgurte reinigen
– Ziehen Sie den verschmutzen Sicherheits-
gurt
vollständig heraus und lassen Sie das
Gurtband ausgerollt.
– Reinigen Sie verschmutzte Sicherheitsgurte
mit milder Seif
enlauge.
– Lassen Sie das behandelte Gurtgewebe
trocknen.
– R
ollen Sie den Sicherheitsgurt erst auf,
wenn er troc
ken ist.
Durch feuchte Gurten wird die Funktion des
Gurtaufrollautomaten beeinträchtigt. ACHTUNG
● Die Sic herheit
sgurte dürfen nicht chemisch
gereinigt werden, da solche Reinigungsmittel
die Festigkeit des Gurtgewebes beeinträchti-
gen können. Die Sicherheitsgurte dürfen
auch nicht mit ätzenden Flüssigkeiten in Be-
rührung kommen.
● Prüfen Sie regelmäßig den Zustand aller Si-
cherheitsgur
te. Wenn Sie Beschädigungen
des Gurtgewebes, der Gurtverbindungen, des Aufrollautomaten oder des Schlossteiles fest-
st
el
len, muss der jeweilige Sicherheitsgurt
von einem Fachbetrieb ersetzt werden.
● Versuchen Sie niemals, die Sicherheitsgur-
te selb
st zu reparieren. Die Sicherheitsgurte
dürfen niemals in irgendeiner Art und Weise
verändert oder ausgebaut werden. VORSICHT
Gereinigte Sicherheitsgurte müssen vor dem
Aufr ol
len vollständig getrocknet sein, da die
Feuchtigkeit den Gurtaufrollautomaten be-
schädigen kann. 206