ESP Seat Ibiza ST 2013 Betriebsanleitung (in German)
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Fahrerassistenzsysteme
vorsichtig an die Wand an (Kontrolle über die
Außenspiegel).
● Die Einparkhilfe ersetzt niemals die Sicht
über die Rückspiegel.
● Externe Ultraschallquellen (Drucklufthäm-
mer, Baumaschinen, Fahrzeuge mit PDC) kön-
nen die Systemfunktion beeinträchtigen.
● Bei der regelmäßigen Reinigung der Senso-
ren dürfen diese nicht zerkratzt oder beschä-
digt werden. Bei der Reinigung mit Hoch-
druck- oder Dampfstrahlgeräten dürfen die
Sensoren nur kurz und in einem Abstand von
über 10 cm abgesprüht werden.
● Wenn das Kennzeichen (insbesondere an
der Vorderseite) derart gebogen ist, dass es
merklich aus dem Stoßfänger hervorsteht,
können im vorderen Bereich des Fahrzeugs
Falschmeldungen auftreten. Einparkhilfe hinten mit Anzeige auf
dem Navigationssystem
Abb. 145
Anzeige der Einparkhilfe auf dem
Display des Navigationssystems. Bei Aktivierung der Einparkhilfe wird gleich-
zeitig die Anzeige auf dem Display des Navi-
gationssystems aktiviert. (Falls eine der Tü-
ren oder die Gepäckraumklappe geöffnet ist,
muss diese zuvor geschlossen werden, damit
die Informationen auf dem Bildschirm ange-
zeigt werden.)
Mit Hilfe der Segmente um das Fahrzeug
››› Abb. 145 lässt sich die Entfernung zu ei-
nem Hinderni s
abschätzen. Weiße Segmente
zeigen Hindernisse an, die sich in einem Ab-
stand von 30 bis 160 cm vom Fahrzeugheck
befinden. Je näher Ihr Fahrzeug einem Hin-
dernis kommt, um so näher rücken die Seg-
mente an das Fahrzeug. Rote Segmente stel-
len erkannte Hindernisse dar, die sich in ei-
nem Abstand von weniger als 30 cm vom hinteren Stoßfänger befinden. Ab hier sollten
Sie nicht weiter rückwärts fahren.
Einparkhilfe vorne Beschreibung
Die akustische Einparkhilfe misst den Ab-
stand zwischen dem Fahrzeug und einem
möglichen Hindernis über 8 Ultraschallsen-
soren (4 im hinteren Stoßfänger, 4 im vorde-
ren Stoßfänger).
Der Messbereich der Sensoren beginnt
unge-
fähr und je nach der Geometrie des Hinder-
nisses bei folgenden Abständen:
● seitlic h am
vorderen Stoßfänger: 0,6 m
● in der Mitte am vorderen Stoßfänger: 1,2 m
● seitlich am hinteren Stoßfänger: 0,6 m
● in der Mitte am hinteren Stoßfänger: 1,6 m
Aktivierung
Das System lässt sich auf folgende Weise ak-
tivieren:
● Rückwärtsgang einlegen. (Ein kurzes akus-
tisches Signal mit hohem Ton bestätigt das
Einschalten und die korrekte Funktion des
Systems.) – oder
● Taste der Mittelkonsole drücken. (Ein
kurzer Quittierton ertönt und die LED der Tas-
te leuchtet auf.) »
157
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Sicherheit
Grundsätzliches
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Fahrerassistenzsysteme
●
Bei der regelmäßigen Reinigung der Senso-
ren dürfen diese nicht zerkratzt oder beschä-
digt werden. Bei der Reinigung mit Hoch-
druck- oder Dampfstrahlgeräten dürfen die
Sensoren nur kurz und in einem Abstand von
über 10 cm abgesprüht werden.
● Wenn das Kennzeichen (insbesondere an
der Vorderseite) derart gebogen ist, dass es
merklich aus dem Stoßfänger hervorsteht,
können im vorderen Bereich des Fahrzeugs
Falschmeldungen auftreten. Einparkhilfe vorne mit Anzeige auf
dem Navigationssystem
Abb. 146
Anzeige der Einparkhilfe auf dem
Display des Navigationssystems. Bei Aktivierung der Einparkhilfe wird gleich-
zeitig die Anzeige auf dem Display des Navi-
gationssystems aktiviert. (Falls eine der Tü-
ren oder die Gepäckraumklappe geöffnet ist,
muss diese zuvor geschlossen werden, damit die Informationen auf dem Bildschirm ange-
zeigt werden.)
Mit Hilfe der Segmente um das Fahrzeug
››› Abb. 146 lässt sich die Entfernung zu ei-
nem Hinderni s
abschätzen. Im vorderen Be-
reich zeigen weiße Segmente Hindernisse
an, die sich in einem Abstand von 30 bis 120
cm vor dem Fahrzeug befinden. In hinteren
Bereich zeigen diese Segmente Hindernisse
an, die sich in einem Abstand von 30 bis 160
cm vom Fahrzeugheck befinden. Je näher Ihr
Fahrzeug einem Hindernis kommt, umso nä-
her am Fahrzeug werden die Segmente ange-
zeigt. Rote Segmente stellen erkannte Hin-
dernisse dar, die sich in einem Abstand von
weniger als 30 cm vom Stoßfänger befinden.
Ab hier sollten Sie nicht weiter vorwärts/rück-
wärts auf das Hindernis zufahren.
Fahrgeschwindigkeit*
(Geschwindigkeitsregelanlage -
GRA) Beschreibung Die Geschwindigkeitsregelanlage hält kon-
stant eine eingestellte Geschwindigkeit zwi-
schen ca. 30 km/h (19 mph) und 180 km/h
(112 mph).Wenn die gewünschte Geschwindigkeit er-
reicht und abgespeichert ist, kann der Fuß
vom Gaspedal genommen werden. ACHTUNG
Die Geschwindigkeitsregelanlage kann ge-
fährlich sein, wenn es nicht möglich ist, si-
cher mit konstanter Geschwindigkeit zu fah-
ren.
● Benutzen Sie die Geschwindigkeitsregelan-
lage nicht bei dichtem Verkehr, kurvenrei-
chen Strecken und ungünstigem Fahrbahnzu-
stand (z.B. Aquaplaning, Rollsplitt, Glätte,
verschneite Straßen) – Unfallgefahr!
● Um ein unbeabsichtigtes Benutzen der Ge-
schwindigkeitsregelanlage zu verhindern,
schalten Sie die Anlage nach Benutzung im-
mer aus.
● Es ist gefährlich, die gespeicherte Ge-
schwindigkeit wieder aufzunehmen, wenn die
Geschwindigkeit für die gerade bestehenden
Straßen-, Verkehrs- oder Witterungsverhält-
nisse zu hoch ist – Unfallgefahr! Hinweis
Bei Fahrten auf abschüssiger Fahrbahn kann
die Geschwindigkeitsregelanlage die Fahr-
zeuggeschwindigkeit nicht konstant halten.
Durch das Eigengewicht des Fahrzeuges er-
höht sich die Geschwindigkeit. Bremsen Sie
das Fahrzeug mit der Fußbremse ab. 159
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Sicherheit
Grundsätzliches
Page 162 of 252

Bedienung
Geschwindigkeitsregelanlage ein-
oder ausschalten Abb. 147
Blinker- und Fernlichthebel: Schal-
ter und Wippe für die Geschwindigkeitsregel-
anlage Geschwindigkeitsregelanlage einschalten
–
Schieben Sie den Schalter ››› Abb. 147 A nach links auf
ON.
Geschwindigkeitsregelanlage ausschalten – Schieben Sie entweder den Schalter Anach rechts auf
OFF oder schalten Sie bei
stehendem Fahrzeug die Zündung aus.
Bei Einschalten der Geschwindigkeitsregel-
anlage und Speicherung der gewünschten
Geschwindigkeit leuchtet die Kontrollleuchte
im Kombiinstrument* auf.
Bei ausgeschalteter
Geschwindigkeitsregel-
an
lage erlöscht das Symbol . Die Anlage schaltet sich vollständig aus, wenn der
1.
Gang eingelegt wird.*
Geschwindigkeit speichern* Abb. 148
Blinker- und Fernlichthebel: Schal-
ter und Wippe für die Geschwindigkeitsregel-
anlage –
Drücken Sie den unteren Teil der Wippe SET
››› Abb. 148 B einmal kurz, wenn die zu
speichernde Geschwindigkeit erreicht wor-
den ist.
Nach dem Loslassen der Wippe wird die an-
liegende Geschwindigkeit gespeichert und
konstant gehalten. Gespeicherte Geschwindigkeit
ändern* Die Geschwindigkeit kann ohne Betätigung
des Gas- oder Bremspedals verändert wer-
den.
Geschwindigkeit erhöhen
– Drücken Sie den oberen Teil der Wippe RES
››› Abb. 148 B , um die Geschwindigkeit zu
erhöhen. Solange Sie die Wippe gedrückt
halten, beschleunigt das Fahrzeug. Sobald
Sie die Wippe loslassen, wird die neue Ge-
schwindigkeit gespeichert.
Geschwindigkeit verringern – Drücken Sie den unteren Teil der Wippe
SET– ›››
Abb. 148 B , um die Geschwindig-
keit zu verringern. Solange Sie die Wippe
gedrückt halten, verringert das Fahrzeug
durch automatische Gaswegnahme die Ge-
schwindigkeit. Sobald Sie die Wippe los-
lassen, wird die neue Geschwindigkeit ge-
speichert.
Wenn Sie die Geschwindigkeit mit dem Gas-
pedal erhöhen, regelt die Anlage nach dem
Loslassen des Gaspedals automatisch auf
die zuvor gespeicherte Geschwindigkeit zu-
rück. Dieses ist jedoch nicht der Fall, wenn
die gespeicherte Geschwindigkeit für eine
Zeitdauer von über 5 Minuten um mehr als
160
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Anhängevorrichtung und Anhänger
10 km/h (6 mph) überschritten wird. Die Ge-
schwindigkeit muss wieder neu gespeichert
werden.
Wenn Sie die gespeicherte Geschwindigkeit
durch Treten des Bremspedals verringern,
wird die Geschwindigkeitsregelanlage deakti-
viert. Sie können durch einmaliges Drücken
des oberen Teils der Wippe RES+ ››› Abb. 148
B die Regelung wieder aufnehmen.
Geschwindigkeitsregelanlage
vorübergehend abschalten* Abb. 149
Blinker- und Fernlichthebel: Schal-
ter und Wippe für die Geschwindigkeitsregel-
anlage Die Regelung wird bei folgenden Ereignissen
abgeschaltet:
● wenn das Bremspedal getreten wird
● wenn das Kupplungspedal getreten wird ●
wenn das Fahrzeug auf über 180 km/h
(112 mph) beschleunigt wird.
● wenn der Hebel A ohne einzurasten in
Richtung OFF gedrückt wird
Z ur
Wiederaufnahme der Regelung lassen Sie
das Brems- bzw. Kupplungspedal los oder re-
duzieren Sie die Fahrzeuggeschwindigkeit
auf unter 180 km/h (112 mph) und drücken
einmal den oberen Teil der Wippe RES/+
››› Abb. 149 B .
Vollständiges Abschalten des
Systems Fahrzeuge mit Schaltgetriebe
Durch Verstellen des Bedienteils
A ›››
Abb. 149 bis ganz nach rechts (OFF einge-
r a
stet) bzw. bei stehendem Fahrzeug durch
Ausschalten der Zündung wird das System
vollständig abgeschaltet.
Fahr
zeuge mit Automatikgetriebe
Zum vollständigen Abschalten des Systems
muss sich der Wählhebel in einer der folgen-
den Stellungen befinden: P
, N, R oder 1 bzw.
das Fahrzeug muss zum Stillstand gebracht,
der Motor abgestellt und wieder angelassen
werden. Anhängevorrichtung und
Anhänger
Fahren mit einem Anhänger Was ist bei Anhängerbetrieb zu
beachten? Das Fahrzeug kann bei entsprechender tech-
nischer Ausrüstung zum Ziehen eines Anhän-
gers benutzt werden.
Wenn das Fahrzeug bereits
werkseitig mit ei-
ner Anhängevorrichtung ausgerüstet wurde,
ist alles für den Anhängerbetrieb technisch
und gesetzlich Notwendige bereits berück-
sichtigt. Für Informationen zur nachträgli-
chen Montage einer Anhängevorrichtung sie-
he ››
› Seite 163.
Steckverbindung
Zur elektrischen Verbindung zwischen Fahr-
zeug und Anhänger besitzt Ihr Fahrzeug eine
12-polige Steckvorrichtung.
Wenn der Anhänger einen 7-poligen Stecker
aufweist, ist eine Adapterleitung erforderlich.
Diese ist beim Fachbetrieb erhältlich. »
161
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Sicherheit
Grundsätzliches
Page 164 of 252

Bedienung
Anhängelast / Stützlast
Die zulässige Anhängelast darf nicht über-
schritten werden. Wenn Sie die zulässige An-
hängerlast nicht voll ausnutzen, können Sie
entsprechend größere Steigungen befahren.
Die angegeben Anhängelasten gelten nur für
Höhen bis 1.000 m über dem Meeresspiegel.
Da mit
zunehmender Höhe durch die abneh-
mende Luftdichte die Motorleistung sinkt
und damit auch die Steigfähigkeit abnimmt,
sinkt auch die zulässige Anhängelast ent-
sprechend. Pro angefangene 1.000 m weite-
rer Höhe muss das zulässige Gespannge-
wicht um 10 % verringert werden. Das Ge-
spanngewicht setzt sich aus dem tatsächli-
chen Gewicht des beladenen Fahrzeugs und
dem tatsächlichen Gewicht des (beladenen)
Anhängers zusammen. Die zulässige Stütz-
last auf dem Kugelkopf der Anhängevorrich-
tu
ng sollten Sie möglichst ausnutzen, nicht
aber überschreiten.
Die
Anhängelast- und die Stützlastangaben
auf dem Typenschild der Anhängevorrichtung
sind lediglich Prüfwerte der Vorrichtung. Die
fahrzeugbezogenen Werte, die oft unter die-
sen Werten liegen, finden Sie in Ihren Fahr-
zeugpapieren bzw. im Abschnitt ››› Kapi-
tel Technische Daten.
Ver
teilung der Zuladung
Verteilen Sie die Zuladung im Anhänger so,
dass sich schwere Gegenstände möglichst nahe der Achse befinden. Sichern Sie die Ge-
genstände gegen Verrutschen.
Reifendruck
Wählen Sie den maximal zulässigen Reifen-
fülldruck, der auf dem Aufkleber an der In-
nenseite der Tankklappe angegeben ist. Der
Reifenfülldruck am Anhänger richtet sich
nach der Empfehlung des Anhänger-Herstel-
lers.
Außenspiegel
Wenn Sie den Verkehrsbereich hinter dem
Anhänger nicht mit den serienmäßigen Rück-
spiegeln überblicken können, müssen Sie zu-
sätzliche Außenspiegel anbringen. Beide Au-
ßenspiegel sollten an klappbaren Auslegern
befestigt sein. Stellen Sie die Außenspiegel
so ein, dass sie ein ausreichendes Blickfeld
nach hinten bieten.
ACHTUNG
Befördern Sie niemals Personen in einem An-
hänger – Lebensgefahr! Hinweis
● Wegen der höheren Fahrzeugbelastung bei
häufigem Anhängerbetrieb empfehlen wir,
das Fahrzeug auch zwischen den Inspektions-
Intervallen warten zu lassen. ●
Erkundigen Sie sich, ob in Ihrem Land be-
sondere Vorschriften für das Fahren mit ei-
nem Anhänger gelten. Kugelkopf der Anhängevorrichtung*
Eine Anleitung zum richtigen An- und Abbau-
en des Kugelkopfes der Anhängevorrichtung
liegt dem Kugelkopf bei.
ACHTUNG
Der Kugelkopf der Anhängevorrichtung muss
sicher befestigt sein, damit er sich bei abrup-
ten Fahrmanövern nicht lösen und Verletzun-
gen verursachen kann. Hinweis
● Aus gesetzlichen Gründen muss bei Fahr-
ten ohne Anhänger der Kugelkopf abgenom-
men werden, wenn er die Sicht auf das Num-
mernschild beeinträchtigt. Fahrhinweise
Das Fahren mit Anhänger erfordert besonde-
re Vorsicht.
Gewichtsverteilung
Bei leerem Fahrzeug und beladenem Anhän-
ger ist die Gewichtsverteilung sehr ungüns-
tig. Falls Sie dennoch in dieser Kombination
162
Page 165 of 252

Anhängevorrichtung und Anhänger
fahren müssen, fahren Sie besonders lang-
sam.
Geschwindigkeit
Mit zunehmender Geschwindigkeit verringert
sich die Fahrstabilität des Gespannes. Daher
sollten Sie bei ungünstigen Straßen- oder
Witterungsbedingungen (Gefahr bei starkem
Wind!) die gesetzlich erlaubte Höchstge-
schwindigkeit nicht ausnutzen. Dies gilt be-
sonders für Gefällestrecken.
Auf jeden Fall müssen Sie die Geschwindig-
keit sofort herabsetzen, sobald Sie auch nur
die geringste Pendelbewegung des Anhän-
g er
s erkennen. Versuchen Sie keinesfalls,
das Gespann durch Beschleunigen zu „stre-
cken“.
Bremsen Sie rechtzeitig! Bei einem Anhänger
mit Bremse durch kinetische Energie, brem-
sen Sie zunächst sanft und danach zügig ab.
So vermeiden Sie Bremsstöße durch blockie-
rende Anhängerräder. Wählen Sie vor Gefälle-
strecken rechtzeitig einen kleineren Gang
bzw. eine kleinere Fahrstufe, damit der Motor
als Bremse wirken kann.
Überhitzung
Wenn bei sehr hohen Außentemperaturen ei-
ne längere Steigung in einem niedrigen Gang
mit hoher Motordrehzahl gefahren wird, soll-
te darauf geachtet werden, ob die Warnleuch- te für erhöhte Kühlmitteltemperatur aufleuch-
tet
››› Seite 65.
Elektr
onische Stabilisierungskontrolle*
Die ESC* erleichtert es, einen ausbrechenden
oder pendelnden Anhänger zu stabilisieren. Anhängevorrichtung nachrüsten* Abb. 150
IBIZA/IBIZA SC: Befestigungspunk-
te für die Anhängevorrichtung. Der nachträgliche Einbau einer Anhängevor-
richtung muss nach den Angaben des Her-
stellers der Vorrichtung erfolgen.
»
163
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Sicherheit
Grundsätzliches
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Empfehlungen
VORSICHT
● Auf keinen Fall dürfen Sie dem Scheiben-
waschwasser Kühlerfrostschutz oder andere
Zusätze beimischen.
● Verwenden Sie nur anerkannt hochwertige
Scheibenreiniger mit dem vom Hersteller vor-
geschriebenen Wasseranteil. Bei anderen
Reinigern oder Seifenlösungen können die
winzigen Öffnungen der Fächerdüsen ver-
stopft werden. Fahrzeugbatterie
Warnhinweise zum Umgang mit der
Fahrzeugbatterie Tragen Sie einen Augenschutz!
Batteriesäure ist stark ätzend. Schutzhandschu-
he und Augenschutz tragen!
Feuer, Funken, offenes Licht und Rauchen verbo-
ten!
Bei der Ladung von Batterien entsteht ein hoch-
explosives Knallgasgemisch!
Kinder von Säure und Batterien fernhalten!
ACHTUNG
Bei Arbeiten an der Fahrzeugbatterie und an
der elektrischen Anlage können Verletzun- gen, Verätzungen, Unfall- und Brandgefahren
entstehen:
●
Tragen Sie einen Augenschutz. Keine säure-
oder bleihaltigen Partikel in die Augen, auf
die Haut oder an die Kleidung kommen las-
sen.
● Batteriesäure ist stark ätzend. Schutzhand-
schuhe und Augenschutz tragen. Batterien
nicht kippen, aus den Entgasungsöffnungen
kann Säure austreten. Säurespritzer im Auge
sofort einige Minuten lang mit klarem Wasser
spülen. Danach sollten Sie unverzüglich ei-
nen Arzt aufsuchen. Säurespritzer auf der
Haut oder auf der Kleidung sofort mit Seifen-
lauge neutralisieren und mit viel Wasser
nachspülen. Bei getrunkener Säure sofort ei-
nen Arzt aufsuchen.
● Feuer, Funken, offenes Licht und Rauchen
sind verboten! Funkenbildung bei Arbeiten
mit Kabeln und elektrischen Geräten und
durch elektrostatische Entladung vermeiden.
Batteriepole niemals kurzschließen. Verlet-
zungsgefahr durch energiereiche Funken.
● Bei der Ladung von Batterien entsteht ein
hochexplosives Knallgasgemisch. Fahrzeug-
batterie nur in gut belüfteten Räumen aufla-
den.
● Kinder von Säure und Batterien fernhalten.
● Vor allen Arbeiten an der elektrischen Anla-
ge schalten Sie den Motor, die Zündung so-
wie alle elektrischen Geräte aus. Das Minus-
kabel an der Batterie muss abgeklemmt wer-
den. Beim Glühlampenwechsel genügt das
Ausschalten der Lampe. ●
Bevor Sie die Batterie abklemmen, deakti-
vieren Sie durch Entriegeln des Fahrzeugs die
Diebstahlwarnanlage! Andernfalls wird Alarm
ausgelöst.
● Beim Trennen der Batterie vom Bordnetz
zuerst das Minuskabel und dann das Pluska-
bel abklemmen.
● Vor dem Wiederanklemmen der Batterie al-
le elektrischen Geräte ausschalten. Zuerst
das Pluskabel und dann das Minuskabel an-
klemmen. Die Anschlusskabel dürfen auf kei-
nen Fall vertauscht werden – Kabelbrandge-
fahr!
● Laden Sie niemals eine gefrorene oder auf-
getaute Batterie auf – Explosions- und Verät-
zungsgefahr! Ersetzen Sie eine Batterie,
wenn sie einmal gefroren war. Eine entladene
Fahrzeugbatterie kann bereits bei Temperatu-
ren um 0 ℃ (+32 °F) gefrier
en.
● Achten Sie darauf, dass die Entgasungs-
schläuche immer an den Batterien befestigt
sind.
● Verwenden Sie keine defekte Batterie. Ex-
plosionsgefahr! Erneuern Sie beschädigte
Batterien umgehend.
● Bei Fahrzeugen mit Batterie im Gepäck-
raum: Stellen Sie sicher, dass die Gasentlüf-
tungshülse der Batterie gut befestigt ist. VORSICHT
● Klemmen Sie die Fahrzeugbatterie niemals
bei eingeschalteter Zündung oder bei laufen-
dem Motor ab, da sonst die elektrische 186
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Pannenhilfe
versehen werden, die beim Fachbetrieb er-
hältlich sind. ACHTUNG
Die Schneeketten müssen gemäß den Her-
stellerangaben korrekt gespannt werden. So-
mit wird ein Kontakt der Schneeketten mit
dem Radhaus vermieden. VORSICHT
Auf schneefreien Strecken Schneeketten ab-
nehmen. Dort beeinträchtigen sie die Fahre-
igenschaften, beschädigen die Reifen und
sind schnell zerstört. Hinweis
In Deutschland beträgt die zulässige Höchst-
geschwindigkeit mit Schneeketten 50 km/h
(31 mph). Halten Sie sich bitte an die Vor-
schriften des jeweiligen Landes. Pannenhilfe
Ausstattung für den Notfall Warndreieck* Abb. 156
Modell IBIZA ST: Aufnahme für das
Warndreieck im Gepäckraum. In einigen Ländern ist die Verwendung des
Warndreiecks in Notfällen vorgeschrieben.
Ebenfalls ist in einigen Ländern das Mitfüh-
ren von einem Verbandskasten und Ersatz-
lampen Vorschrift.
Das Warndreieck befindet sich im Ablagefach
unter der Ladebodenabdeckung im Gepäck-
raum des Fahrzeugs.
Hinweis
● Das Warndreieck gehört nicht zur Serien-
ausstattung des Fahrzeugs. ●
Das Warndreieck muss den gesetzlichen
Auflagen entsprechen. Verbandskasten und Feuerlöscher*
Abb. 157
Modell IBIZA ST: Aufnahme für den
Verbandskasten im Gepäckraum. Der Verbandskasten kann sich im Ablagefach
unter der Ladebodenabdeckung im Gepäck-
raum des Fahrzeugs befinden.
Der Feuerlöscher* befindet sich auf dem Ge-
päckraumboden, mit Klettverschluss befes-
tigt.
Hinweis
● Der Verbandskasten und der Feuerlöscher
gehören nicht zur Serienausstattung des
Fahrzeugs. » 193Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Sicherheit
Grundsätzliches
Page 204 of 252

Empfehlungen
die leere Batterie haben. Anderenfalls be-
steht Explosionsgefahr!
●
Führen Sie niemals eine Starthilfe durch,
wenn eine der Batterien gefroren ist – Explo-
sionsgefahr! Auch nach dem Auftauen be-
steht Verätzungsgefahr durch auslaufende
Batteriesäure. Ersetzen Sie eine gefrorene
Batterie.
● Halten Sie Zündquellen (offenes Licht,
brennende Zigaretten usw.) von den Batterien
fern. Anderenfalls besteht Explosionsgefahr!
● Beachten Sie die Gebrauchsanleitung des
Herstellers der Starthilfekabel.
● Schließen Sie das Minuskabel beim ande-
ren Fahrzeug nicht direkt an den Minuspol
der entladenen Batterie an. Durch Funkenbil-
dung könnte sich das aus der Batterie aus-
strömende Knallgas entzünden – Explosions-
gefahr!
● Klemmen Sie das Minuskabel beim ande-
ren Fahrzeug niemals an Teile des Kraftstoff-
systems oder an den Bremsleitungen an.
● Die nicht isolierten Teile der Polzangen dür-
fen sich nicht berühren. Außerdem darf das
an den Pluspol der Batterie angeklemmte Ka-
bel nicht mit elektrisch leitenden Fahrzeug-
teilen in Berührung kommen – Kurzschluss-
gefahr!
● Platzieren Sie die Starthilfekabel so, dass
sie nicht von sich drehenden Teilen im Motor-
raum erfasst werden können.
● Beugen Sie sich nicht über die Batterien –
Verätzungsgefahr! Hinweis
Die Fahrzeuge dürfen sich nicht berühren, an-
dernfalls könnte bereits bei Verbindung der
Pluspole Strom fließen. Ab- oder Anschleppen
Anschleppen* Wir empfehlen Ihnen grundsätzlich, Ihr Fahr-
zeug
nicht anzuschleppen. Stattdessen soll-
t
en Sie Starthilfe verwenden ›››
Seite 200.
Fa
lls Ihr Fahrzeug dennoch angeschleppt
werden muss:
– Legen Sie den 2 .
oder den 3 .
Gang ein.
– Halten Sie die Kupplung getreten.
– Zündung einschalten.
– Wenn beide Fahrzeuge in Bewegung sind,
lassen Sie die Kupplung los.
– Sobald der Motor angesprungen ist, treten
Sie die Kupplung und nehmen Sie den
Gang heraus, um ein Auffahren auf das
Zugfahrzeug zu verhindern. ACHTUNG
Beim Anschleppen besteht ein hohes Unfallri-
siko, z.B. durch Auffahren auf das ziehende
Fahrzeug. VORSICHT
Beim Anschleppen kann unverbrannter Kraft-
stoff in die Katalysatoren gelangen und zu
Beschädigungen führen. Hinweise
Bei Verwendung eines Abschleppseiles be-
achten Sie bitte:
Fahrer des ziehenden Fahrzeugs
– Fahren Sie zuerst langsam an, bis das Seil
straff ist. Dann geben Sie vorsichtig Gas.
– Das Anfahren und Schalten muss sehr vor-
sichtig erfolgen. Hat Ihr Fahrzeug ein Auto-
matikgetriebe, sollten Sie nur vorsichtig
beschleunigen.
– Bedenken Sie, dass beim gezogenen Fahr-
zeug der Bremskraftverstärker und die Ser-
volenkung nicht funktionieren! Bremsen
Sie frühzeitig und dafür mit leichtem Pedal-
druck ab!
Fahrer des gezogenen Fahrzeuges – Achten Sie darauf, dass das Seil immer
straff gehalten wird.
Abschleppseil bzw. Abschleppstange
Am schonendsten und sichersten fahren Sie
mit einer Abschleppstange. Nur wenn eine
202
Page 205 of 252

Pannenhilfe
solche nicht zur Verfügung steht, sollten Sie
ein Abschleppseil benutzen.
Das Abschleppseil sollte elastisch sein, da-
mit beide Fahrzeuge geschont werden. Ein
Kunstfaserseil oder ein Seil aus ähnlich elas-
tischem Material verwenden.
Befestigen Sie das Abschleppseil bzw. die
Abschleppstange nur an den dafür vorgese-
hen Ösen bzw. an der Anhängevorrichtung.
Fahrweise
Das Abschleppen erfordert eine gewisse
Übung, insbesondere wenn ein Abschlepp-
seil verwendet wird. Beide Fahrer sollten mit
den Besonderheiten des Schleppvorgangs
vertraut sein. Ungeübte Fahrer sollten weder
an- noch abschleppen.
Achten Sie bei Ihrer Fahrweise stets darauf,
dass keine unzulässigen Zugkräfte und keine
stoßartigen Belastungen auftreten. Bei
Schleppmanövern abseits der befestigten
Straße besteht immer die Gefahr, dass die
Befestigungsteile überlastet werden.
Die Zündung des gezogenen Fahrzeuges
muss eingeschaltet sein, damit das Lenkrad
nicht blockiert ist, und die Blinkleuchten, die
Hupe, die Scheibenwischer und die Schei-
benwaschanlage eingeschaltet werden kön-
nen.
Da der Bremskraftverstärker bei stehendem
Motor nicht arbeitet, müssen Sie zum Brem- sen das Bremspedal wesentlich kräftiger als
normalerweise treten.
Da die Servolenkung bei stehendem Motor
nicht arbeitet, müssen Sie zum Lenken mehr
Kraft aufwenden.
Abschleppen von Fahrzeugen mit
automatischem Getriebe
●
Stellen Sie den Wählhebel auf die Position
„N“.
● Nicht schneller als mit 50 km/h (31 mph)
schleppen.
● Nicht weiter als 50 km schleppen.
● Mit dem Abschleppwagen darf das Fahr-
zeug nur mit angehobenen Vorderrädern ab-
geschleppt werden. Hinweis
● Beachten Sie beim An- oder Abschleppen
die gesetzlichen Vorschriften.
● Schalten Sie an beiden Fahrzeugen die
Warnblinkanlage ein. Beachten Sie dabei
aber ggf. anders lautende Vorschriften.
● Ein Fahrzeug mit Automatikgetriebe kann
aus technischen Gründen nicht angeschleppt
werden.
● Falls aufgrund eines Defektes das Getriebe
Ihres Fahrzeuges kein Schmiermittel mehr
enthält, darf das Fahrzeug nur mit angehobe-
nen Antriebsrädern abgeschleppt werden. ●
Falls ein Abschleppen über mehr als 50 km
nötig ist, muss das Fahrzeug mit angehobe-
nen Vorderrädern fachmännisch abge-
schleppt werden.
● Bei stromlosem Fahrzeug bleibt die Len-
kung gesperrt. Das Fahrzeug muss dann mit
angehobenen Vorderrädern fachmännisch ab-
geschleppt werden.
● Die Abschleppöse muss immer im Fahrzeug
mitgeführt werden. Abschleppöse vorn
Abb. 166
Abschleppöse vorne Lesen Sie aufmerksam die zusätzlichen In-
formationen durch
›
››
Seite 28.
Abschleppöse einschrauben
– Nehmen Sie die Abschleppöse aus dem
Bordwerkzeug.
»
203
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Sicherheit
Grundsätzliches