sensor Seat Ibiza ST 2016 Betriebsanleitung (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: SEAT, Model Year: 2016, Model line: Ibiza ST, Model: Seat Ibiza ST 2016Pages: 264, PDF-Größe: 5.69 MB
Page 129 of 264

Licht und Sicht
Die Coming-Home-Beleuchtung wird in den
f o
lg
enden Fällen ausgeschaltet:
● nach Ablauf der eingestellten Verzöge-
rungs
zeit für das Ausschalten der Scheinwer-
fer nach Schließen aller Fahrzeugtüren und
der Heckklappe.
● wenn 30 Sekunden nach dem Einschalten
noch immer eine Tür b
zw. die Heckklappe ge-
öffnet ist.
● Wenn der Lichtschalter in die Position ge-
stel
lt wird.
● wenn die Zündung eingeschaltet wird.
Automatis
che "Leaving home"-Funktion
Die Leaving-Home-Funktion wird bei Entriege-
lung des Fahrzeugs aktiviert, wenn:
● der Lichtschalter auf Position steht
u
nd
● und der Dämmerungssensor „Dunkelheit“
erkennt.
Die Le
aving-Home-Beleuchtung wird in den
folgenden Fällen ausgeschaltet:
● sobald die eingestellte Verzögerungszeit
für das Au
sschalten der Scheinwerfer abge-
laufen ist.
● wenn das Fahrzeug wieder verriegelt wird.
● Wenn der Lichtschalter in die Position ge-
stel
lt wird.
● wenn die Zündung eingeschaltet wird. Manuelle "Leaving home"-Funktion
Wenn bei Fahrz
eugen ohne automatisches
Fahrlicht (Lichtsensor) beim Aussteigen die
manuelle "Coming home"-Funktion aktiviert
ist, wird beim nächsten Entriegeln des Fahr-
zeugs die manuelle "Leaving home"-Funktion
automatisch aktiviert. Hinweis
● Zum Aktivier en der C
oming home und Lea-
ving home-Funktion muss der Lichtschalter
auf Position stehen und der Dämme-
rungssensor Dunkelheit erkennen.
● Wenn Sie bei eingeschaltetem Licht den
Zündsch
lüssel abziehen, kurz die Lichthupe
betätigen und die Fahrertür öffnen, ist kein
Warnton zu hören, da die Beleuchtung durch
Aktivierung der Coming-Home-Funktion nach
Ablauf einer bestimmten Zeit automatisch
ausgeschaltet werden (es sei denn, der Licht-
schalter befindet sich in der Stellung oder
. Kurvenfahrlicht* (zur Kurvenfahrt)
Abb. 134
Beleuchtung der Kurve mit Kurven-
f ahrlic
ht Während der Kurvenfahrt wird der relevante
B
er
eic h der
Straße besser ausgeleuchtet.
Das Kurvenfahrlicht bietet den Vorteil, dass
der Kurvenbereich und der Fahrbahnrand
besser ausgeleuchtet werden. Das dynami-
sche Kurvenfahrlicht wird automatisch und in
Abhängigkeit der Fahrgeschwindigkeit und
des Einschlagwinkels des Lenkrads gesteu-
ert.
Die beiden Hauptscheinwerfer schwenken in
unterschiedlichen Winkeln, damit der Bereich
vor dem Fahrzeug nicht zu sehr abdunkelt. Hinweis
Dieses System funktioniert ab einer Fahrge-
sch w
indigkeit von 10 km/h (6 mph). 127
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 133 of 264

Licht und Sicht
●
Benutzen Sie die Fr
ontscheibenwischanla-
ge nicht bei winterlichen Temperaturen, ohne
dass vorher die Windschutzscheibe mit der
Heizungs- und Lüftungsanlage angewärmt
wurde. Das Scheibenwischwasser könnte
sonst auf der Scheibe gefrieren und die Sicht
nach vorne einschränken.
● Beachten Sie stets die Warnhinweise auf
››› Seit
e 55. ACHTUNG
Es ist möglich, dass der Regensensor* den
Nieder sch
lag nicht ausreichend erkennt und
die Scheibenwischer nicht aktiviert.
● Bei Bedarf den Scheibenwischer rechtzeitig
manuell ein
schalten, wenn das Wasser auf
der Frontscheibe die Sicht beeinträchtigt. VORSICHT
Bei Frost prüfen Sie bitte vor dem erstmaligen
Einsc h
alten der Scheibenwischer, ob die
Scheibenwischerblätter angefroren sind!
Sollten Sie den Scheibenwischer bei angefro-
renen Wischerblättern einschalten, können
sowohl die Wischerblätter als auch der Schei-
benwischermotor beschädigt werden. Hinweis
● Die Scheiben w
ischer funktionieren nur bei
eingeschalteter Zündung.
● Die Heizleistung der beheizbaren Waschdü-
sen* wird ents
prechend der jeweils herrsch- enden Außentemperatur beim Einschalten
der Zündun
g aut
omatisch eingestellt.
● Bei Fahrzeugen mit Alarmanlage und bei
bestimmten
Versionen funktioniert der Front-
wischer in der Position Intervallbetrieb/Re-
gensensor nur bei eingeschalteter Zündung
und geschlossener Motorraumklappe.
● Bei eingeschalteter Funktion Intervall-Wi-
schen wer
den die Intervalle in Abhängigkeit
von der Geschwindigkeit geregelt. Je höher
die Geschwindigkeit, desto kürzer die Wisch-
pause.
● Wenn das Fahrzeug bei eingeschalteter Wi-
schers
tufe 1 oder 2 anhält, wird automatisch
auf die nächste Stufe heruntergeschaltet.
Fährt das Fahrzeug wieder an, wird erneut auf
die eingestellte Wischerstufe hochgeschaltet.
● Nach Betätigen der „Wisch-Wasch-Automa-
tik“, wird während der F
ahrt nach etwa fünf
Sekunden noch einmal nachgewischt (Trop-
fen-Wischen). Wenn innerhalb von 3 Sekun-
den nach der Funktion des Tropfen-Wischens
erneut die Scheibenwaschfunktion betätigt
wird, wird ein erneuter Waschvorgang ohne
das Nachwischen durchgeführt. Damit die
Funktion „Tropfen-Wischen“ erneut verfügbar
ist, muss die Zündung aus- und wieder einge-
schaltet werden.
● Kleben Sie keine Aufkleber im Bereich vor
dem Regen
sensor* auf die Frontscheibe. Dies
könnte Funktionsstörungen verursachen. Heckscheibenwischanlage
Abb. 138
Scheibenwischerhebel: Scheiben-
w i
s c
her für die Heckscheibe Intervall-Wischen einschalten
– Drücken Sie den Hebel nach vorne bis in
die P o
sition 6
› ›
› Abb . 138. Der Wischer ar-
beit
et etwa alle 6 Sekunden.
Intervall-Wischen ausschalten
– Nehmen Sie den Hebel aus der Position 6 ,
indem Sie ihn
zum L
enkrad ziehen. Wenn
Sie während des Wischvorgangs ausge-
schaltet haben, kann der Wischer noch et-
was nachlaufen.
Wisch-/Wasch-Automatik einschalten
– Drücken Sie den Hebel ganz nach vorne in
die Position 7
› ›
› Abb . 138. Der Heckschei-
ben
wischer und die Heckscheibenwaschan-
lage arbeiten gleichzeitig. Solange Sie den »
131
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 155 of 264

Klima
●
Wenn die Fu nktion nic
ht durch Betätigung
der Taste ausgeschaltet wird, wird sie auto-
matisch nach ca. 20 Minuten ausgeschaltet. Climatronic*
All g
emeine Hinweise Abb. 167
Climatronic: Bedienelemente. Lesen Sie aufmerksam die zusätzlichen In-
f
orm
ationen dur c
h ›››
Seite 40
.
Die Climatronic hält vollautomatisch eine
Komfort-Temperatur. Hierzu werden die Tem-
peratur der ausströmenden Luft, die Gebläse-
stufen und die Luftverteilung selbsttätig ver-
ändert. Auch Sonneneinstrahlung wird durch
die Anlage berücksichtigt, so dass ein Nach-
regeln von Hand überflüssig ist. Sie hat auch einen Feuchtigkeitssensor, der dabei hilft,
die Winds
chutzscheibe automatisch zu ent-
nebeln.
Der Automatikbetrieb ››› Seite 154 gewähr-
leistet ein höchstmögliches Wohlbefinden zu
jeder Jahreszeit. Beschreibung der Climatronic
Die Kühlun
g arbeitet nur, wenn folgende Be-
dingungen erfüllt sind:
● Motor läuft,
● Außentemperatur über ca. +2°C (+36°F)
und
● A/C
18
› ››
Abb
. 167 eingeschaltet. »
153
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 156 of 264

Bedienung
Inbetriebnahme der Climatronic
W enn
Sie eine T
aste drücken, wird die jeweili-
ge Funktion eingeschaltet und die Klimaauto-
matik in Betrieb genommen, falls diese aus-
geschaltet war, dies erfolgt außer bei Taste 17
› ››
Abb
. 167 (Umluft).
C lim
atronic ausschalten
● Drehen Sie den Schalter 10 nach links, bis
s ic
h die Se
gmente der Spalte 9
› ››
Abb
. 167
au s
schalten.
● Nach Ablauf von 1 Sekunde dr
ehen Sie den
Schalter erneut, damit sich das Display aus-
schaltet.
Um bei hoher Belastung des Motors die Küh-
lung zu gewährleisten, wird der Klimakom-
pressor bei hoher Kühlmitteltemperatur aus-
geschaltet.
Empfohlene Einstellung für alle Jahreszeiten
● Stellen Sie die gewünschte Temperatur ein;
wir empfehl
en +22°C (+72°F).
● Drücken Sie die Taste AUTO
13
› ›
› Abb . 167.
● St
ellen Sie die Luftaustrittsdüsen 3 und 4
››
› Seite 148 so ein, dass der Luftstrom leicht
nach oben gerichtet ist.
Umschalten zwischen Grad Celsius und Grad
Fahrenheit
Drücken Sie gleichzeitig 2 Sekunden lang die
Tasten AUTO und
A/C
› ›
› Abb . 167. Auf dem Di
splay erscheinen die Daten in der ge-
wünscht
en Einheit. Hinweis
● Wir empfeh l
en Ihnen, die Reinigung der Cli-
matronic einmal pro Jahr von einem Fachbe-
trieb durchführen zu lassen.
● Im unteren Teil befindet sich der Innen-
raumtemperat
ursensor 11
››› Abb. 167. Über-
k l
eben oder überdecken Sie den Sensor
nicht, da sonst die Climatronic ungünstig be-
einflusst werden könnte. Automatikbetrieb
Der Automatikbetrieb dient dazu, die Tempe-
r
at
ur k on
stant zu halten und ein Beschlagen
der Fensterscheiben im Fahrzeuginnenraum
zu verhindern.
Automatikbetrieb einschalten
● Stellen Sie eine Temperatur zwischen
+16°C (+64°F) und +29°C (+84°F) ein.
● St
ellen Sie die Luftaustrittsdüsen 3 und 4
››
› Seite 148 so ein, dass der Luftstrom leicht
nach oben gerichtet ist.
● Drücken Sie die Taste AUTO
13
› ›
›
Abb
. 167.
Auf dem Display erscheint AUTO.
Den Automatikbetrieb schalten Sie aus, in-
dem Sie eine Taste für die Luftverteilung drü-
cken oder die Gebläsedrehzahl erhöhen oder verringern. Die Temperatur wird trotzdem ge-
regelt
.
Temperatur einstellen ●
Nach dem Einschalten der Zündung können
Sie mit dem Drehr e
gler 1
››› Abb. 167 die
g ewün
schte Innentemperatur einstellen.
Die Innenraumtemperatur können Sie zwi-
schen +16°C (+64°F) und +29°C (+84°F) ein-
stellen. In diesem Bereich wird die Innen-
raumtemperatur automatisch geregelt. Wenn
Sie eine niedrigere Temperatur als +16°C
(+64°F) wählen, erscheint das Symbol „LO“.
Wenn Sie eine höhere Temperatur als +29°C
(+84°F) wählen, erscheint das Symbol „HI“.
In beiden Endstellungen läuft die Climatronic
mit maximaler Kühl- bzw. Heizleistung. Es er-
folgt keine Temperaturregelung.
Bei langzeitiger und ungleichmäßiger Vertei-
lung der Luftströmung aus den Düsen (insbe-
sondere im Fußraum) und großen Tempera-
turunterschieden, z. B. beim Aussteigen aus
dem Fahrzeug, kann es bei empfindlicheren
Personen zu Erkältungskrankheiten kommen.
Umluftbetrieb Im Umluftbetrieb wird weitgehend verhin-
der
t, d
as
s verunreinigte Außenluft in den
154
Page 170 of 264

Bedienung
Elektronische Differenzialsperre
(XD S)* Beim Befahren einer Kurve ermöglicht die
elektroni
s
che Quersperre, dass das Rad auf
der Kurvenaußenseite schneller dreht als das
Rad auf der Innenseite. Das sich schneller
drehende Rad (Außenseite) wird weniger an-
getrieben als das Rad auf der Innenseite.
Dies kann in bestimmten Situationen dazu
führen, dass der auf das Rad an der Innensei-
te gegebene Antrieb übermäßig hoch ist, was
zu Schlupf führen kann. Im Gegensatz hierzu
erhält das Rad auf der Außenseite weniger
Antrieb als es übertragen könnte. Dieser Ef-
fekt führt zu einem Verlust der Seitenhaftung
an der Vorderachse, was sich als Untersteu-
ern oder „Verlängerung“ des Fahrwegs dar-
stellt.
Das System XDS kann dies über die Signale
und Sensoren des ESC erkennen und diesen
Effekt korrigieren.
Die XDS bremst über das ESC das kurvenin-
nere Rad ab, um es am Durchdrehen zu hin-
dern. Dadurch wird der vom Fahrer geforderte
Fahrverlauf des Fahrzeugs zielgenauer.
Das System XDS funktioniert in Verbindung
mit dem ESC und ist immer aktiv, auch wenn
die Antriebsschlupfregelung ASR abgeschal-
tet wurde oder das ESC im Sportmodus ist. Bremskraftverstärker Der Bremskraftverstärker verstärkt den Druck,
den Sie mit dem Br
ems
pedal erzeugen. Er ar-
beitet nur bei laufendem Motor.
Arbeitet der Bremskraftverstärker nicht, weil
z. B. das Fahrzeug abgeschleppt wird oder
weil ein Schaden am Bremskraftverstärker
aufgetreten ist, müssen Sie das Bremspedal
wesentlich kräftiger treten als normalerwei-
se. ACHTUNG
Der Bremsweg kann durch äußere Einflüsse
verläng er
t werden.
● Lassen Sie das Fahrzeug nie mit abgestell-
tem Motor ro
llen. Andernfalls besteht Unfall-
gefahr! Der Bremsweg verlängert sich erheb-
lich, wenn der Bremskraftverstärker nicht
wirkt.
● Wenn der Bremskraftverstärker nicht arbei-
tet – z.
B. wenn das Fahrzeug abgeschleppt
wird – ist zum Bremsen erheblich mehr Pe-
dalkraft erforderlich. Berganfahrassistent*
Diese Funktion steht nur bei Fahrzeugen mit
E
SC
z
ur Verfügung.
Der Anfahrassistent für Steigungen hilft dem
Fahrer beim Anfahren am Berg und hält das
Fahrzeug an seiner Position. Das System hält den Bremsdruck ungefähr
zwei Seku
nden aufrecht, nachdem der Fahrer
den Fuß vom Pedal genommen hat, sodass
verhindert wird, dass das Fahrzeug nach hin-
ten rollt. Während dieser zwei Sekunden hat
der Fahrer genügend Zeit, um das Kupp-
lungspedal freizugeben und zu beschleuni-
gen, ohne dass das Fahrzeug nach hinten
rollt und die Handbremse zum Einsatz
kommt, wodurch das Anfahren leichter, be-
quemer und sicherer wird.
Voraussetzungen für das Funktionieren des
Anfahrassistenten sind:
● sich auf einer Steigung zu befinden,
● geschlossene Türen,
● Fahrzeug vollständig angehalten,
● Motor eingeschaltet und Bremse getreten,
● außerdem muss im Fall eines Schaltgetrie-
bes der Gan
g eingelegt oder das Getriebe in
Neutralstellung sein und im Fall von Automa-
tikgetrieben muss sich der Wählhebel in den
Stellungen S, D oder R befinden.
Der Berganfahrassistent wird auch bei der
Rückwärtsanfahrt am Berg aktiviert. ACHTUNG
● Wenn da s
Fahrzeug nicht sofort nach Lösen
des Bremspedals angefahren wird, kann es
unter Umständen nach hinten rollen. Betäti-
gen Sie in diesem Fall sofort das Bremspedal
oder ziehen Sie die Handbremse. 168
Page 187 of 264

Fahrerassistenzsysteme
Die Müdigkeitserkennung wird zurückge-
setz t, w
enn s ic
h das Fahrzeug länger als 15
Minuten im Stillstand befindet, die Zündung
ausgeschaltet wird oder der Fahrer den Si-
cherheitsgurt gelöst und die Tür geöffnet hat.
Bei einer längeren langsamen Fahrt (unter 65
km/h (40 mph)) wird die Einschätzung der
Müdigkeit vom System automatisch zurück-
gesetzt. Bei anschließendem schnellerem
Fahren wird das Fahrverhalten erneut berech-
net.
Parkhilfe
Benutzerhinw
eiseJe nach Fahrzeugausstattung werden Sie
dur
c
h v
erschiedene Einparkhilfen beim Ein-
parken und Rangieren unterstützt.
Die Einparkhilfe hinten ist eine akustische
Einparkhilfe, die Sie vor Hindernissen hinter
dem Fahrzeug warnt ›››
Seite 186.
Die Einparkhilfe plus unterstützt den Fahrer
beim Manövrieren und Einparken, indem er-
kannte Hindernisse vor und hinter dem Fahr-
zeug ›››
Seite 187 visuell und akustisch an-
gezeigt werden. ACHTUNG
● Acht en
Sie stets - auch durch direkten Blick
- auf das Verkehrsgeschehen und das Fahr-
zeugumfeld. Die Systeme können die Auf-
merksamkeit des Fahrers nicht ersetzen. Die
Verantwortung beim Einparken, Ausparken
oder ähnlichen Fahrmanövern liegt stets
beim Fahrer.
● Passen Sie die Geschwindigkeit und den
Fahrsti
l immer an die Sicht-, Wetter-, Fahr-
bahn- und Verkehrsverhältnisse an.
● Die Sensoren haben tote Bereiche, in denen
weder Personen noc
h Objekte erfasst werden
können. Achten Sie insbesondere auf Kinder
und Tiere.
● Halten Sie jederzeit die Umgebung des
Fahrzeug
s im Blick: nutzen Sie dabei auch die
Rückspiegel. VORSICHT
Die Funktionen der Einparkhilfe können durch
vers c
hiedene Faktoren, die Schäden am Fahr-
zeug oder der Umgebung verursachen kön-
nen, beeinträchtigt werden:
● Bestimmte Objekte werden unter Umstän-
den vom S
ystem nicht erkannt oder darge-
stellt:
–Objekte wie Absperrketten, Anhänger-
deichseln, Stangen, Zäune, Pfosten oder
feine Bäume.
– Objekte oberhalb der Sensoren wie z. B.
Wandvorsprünge –
Obj ekt
e mit bestimmten Oberflächen
oder Strukturen, wie z. B. Maschendraht-
zäune oder Pulverschnee.
● Bestimmte Oberflächen von Gegenständen
und Kleidun
g können die Signale von Ultra-
schallsensoren nicht reflektieren. Das System
kann diese Gegenstände oder Personen, die
solche Kleidungsstücke tragen, nicht erfas-
sen oder nicht richtig erkennen.
● Die Signale der Ultraschallsensoren können
durch äußere
Schallquellen beeinflusst wer-
den. Unter bestimmten Umständen kann dies
verhindern, dass die Anwesenheit von Perso-
nen oder Objekte erkannt wird.
● Niedrige Hindernisse, die bereits durch ei-
ne Warnun
g gemeldet wurden, können beim
Annähern aus dem Messbereich des Systems
verschwinden und deswegen nicht mehr ge-
meldet werden. Unter bestimmten Umstän-
den können auch bestimmte Hindernisse, wie
hohe Bordsteinkanten, die den Fahrzeugun-
terboden beschädigen könnten, nicht erkannt
werden.
● Bei Nichtbeachtung der ersten Warnung
des Park
Pilot könnte das Fahrzeug erhebli-
che Schäden erleiden.
● Stöße oder Beschädigungen am Kühlergrill,
Stoßfänger
, Radlauf und Unterboden können
die Sensoren verstellen. Dadurch können die
Einparkhilfen beeinträchtigt werden. Funkti-
on bei einem Fachbetrieb prüfen lassen. » 185
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 188 of 264

Bedienung
Hinweis
● In bestimmt en
Situationen kann das Sys-
tem warnen, obwohl sich kein Hindernis im
Erfassungsbereich befindet, wie z. B.:
– bei rauem Asphalt, Kopfsteinpflaster
oder einem von Unkräutern überwucher-
ter Boden,
– bei externen Ultraschallquellen wie zum
Beispiel Reinigungsfahrzeugen oder an-
deren Fahrzeugen,
– bei starkem Regen, Schnee oder bei star-
ken Fahrzeugabgasen,
– wenn das Kennzeichen (beide, vorne und
hinten) nicht perfekt auf der Fläche der
Stoßstange angebracht ist,
– In Situationen, bei denen es Höhenunter-
schiede gibt.
● Um die korrekte Funktion des Systems zu
garantieren, die Ultr
aschallsensoren in den
Stoßfängern sauber, schnee- und eisfrei hal-
ten und nicht durch Aufkleber oder andere
Gegenstände abdecken.
● Wenn Sie zur Reinigung der Ultraschallsen-
soren Hochdruck
geräten oder Dampf verwen-
den, nicht direkt auf diese halten und immer
einen Abstand von mehr als 10 cm einhalten.
● Einige Zubehörteile, die später am Fahr-
zeug montiert w
urden, wie ein Fahrradträger,
können die Funktion der Parkhilfe beeinträch-
tigen.
● Um sich mit dem System vertraut zu ma-
chen, empfehl
en wir Ihnen, das Parken an ei-
nem verkehrsberuhigten Ort oder Parkplatz zu üben. Es sollten dabei gute Licht- und Wit-
terun
g
sverhältnisse herrschen.
● Sie können die Lautstärke und die Tonhöhe
der Signal
e sowie die Anzeige ändern ››› Sei-
te 189.
● Bei Fahrzeugen ohne Fahr
erinformations-
system können Sie diese Parameter von ei-
nem SEAT Betrieb bzw. Fachbetrieb ändern
lassen.
● Beachten Sie die Hinweise zum Fahren mit
Anhänger ››
› Seite 190.
● Die Anzeige im Display von Easy Connect
erscheint
etwas zeitverzögert. Einparkhilfe hinten*
Die Einparkhilfe hinten hilft dem Fahrer da-
bei, mit
Hi
lfe ak
ustischer Hilfen zu manövrie-
ren und einzuparken.
Beschreibung
Im hinteren Stoßfänger befinden sich Senso-
ren. Wenn diese ein Hindernis erkennen, wer-
den Sie durch akustische Signale darauf hin-
gewiesen.
Achten Sie besonders darauf, dass die Sen-
soren nicht durch Aufkleber, Ablagerungen
oder ähnliches verdeckt werden, da diese die
Funktion des Systems beeinträchtigen kön-
nen. Hinweise zur Reinigung ››› Seite 204. Die ungefähre Reichweite der hinteren Sen-
soren beginnt bei:
Seitenbereich0,60 m
Mittelbereich1,60 m
Je näher Sie dem Hindernis kommen, desto
kürzer w
ir
d der zeitliche Abstand zwischen
den akustischen Signalen. Bei einem Ab-
stand von ca. 0,30 m ist das Signal dauer-
haft: Fahren Sie nicht weiter vor bzw. zurück
››› in Benutzerhinweise auf Seite 185,
››› in Benutzerhinweise auf Seite 185!
Bl
eibt
der Ab s
tand zu einem Hindernis kon-
stant, wird die Lautstärke der Abstandswar-
nung nach etwa 4 Sekunden allmählich ab-
gesenkt (betrifft nicht den Dauertonbereich).
Ein-/ausschalten
Die Einparkhilfe wird beim Einlegen des
Rückwärtsgangs automatisch eingeschaltet.
Ein kurzer Quittierton ertönt.
Beim Auskoppeln des Rückwärtsgangs geht
die Einparkhilfe sofort aus.
186
Page 189 of 264

Fahrerassistenzsysteme
Einparkhilfe plus* Abb. 176
Darstellungsbereich. Die Einparkhilfe plus unterstützt Sie akus-
ti
s
ch u
nd optisch beim Einparken.
Im vorderen und hinteren Stoßfänger befin-
den sich Sensoren. Wenn diese ein Hindernis
erkennen, werden Sie durch akustische und
optische Signale im System Easy Connect da-
rauf hingewiesen.
Bei Kollisionsgefahr an der Vorderseite des
Fahrzeugs klingen die akustischen Signale in
der Front, und im Falle von Kollisionsgefahr
im hinteren Teil des Fahrzeugs im klingt das
akustische Signal hinten.
Achten Sie besonders darauf, dass die Sen-
soren nicht durch Aufkleber, Ablagerungen
oder ähnliches verdeckt werden, da diese die
Funktion des Systems beeinträchtigen kön-
nen. Hinweise zur Reinigung ››› Seite 204.
Der Darstellungsbereich beginnt etwa bei: 1,20 m
0,60 m
1,60 m
0,60 m
Je näher Sie dem Hindernis k
ommen, desto
kürzer wird der zeitliche Abstand zwischen
den akustischen Signalen. Bei einem Ab-
stand von ca. 0,30 m ist das Signal dauer-
haft: Fahren Sie nicht weiter vor (oder zu-
rück)!
Bleibt der Abstand zu einem Hindernis kon-
stant, wird die Lautstärke der Abstandswar-
nung nach etwa 4 Sekunden allmählich ab-
gesenkt (betrifft nicht den Dauertonbereich).
Bedienung der Einparkhilfe Abb. 177
Mittelkonsole: Taste für Einparkhil-
f e. A
B
C
D Manuelles Einschalten der Einparkhilfe
●
Drücken Sie die Taste ein M
al
.
Manuelles Ausschalten der Einparkhilfe
● Drücken Sie erneut die
Taste .
Manuelle Abschaltung des Displays der Ein-
parkhilfe (akustische Signale bleiben aktiv)
● Drücken Sie eine Taste des Hauptmenüs
des Infot
ainment-Systems, das werkseitig
montiert ist.
● ODER: Drücken Sie die Funktionstaste
RÜCKWÄRTS .
Automati
sches Einschalten der Einparkhilfe
● Rückwärtsgang einlegen oder den Wählhe-
bel auf Po
sition R stellen.
● ODER: Wenn sich dem Fahrzeug ein Hinder-
nis
von vorn auf dem Fahrweg nähert, bei ei-
ner Geschwindigkeit unter 10 km/h (6 Mei-
len/h) ››› Seite 188, Automatische Aktivie-
rung. Wird das Hindernis ab einer Entfernung
von ca. 95 cm erkannt, wenn das automati-
sche Einschalten im Infotainment-System ak-
tiviert wurde. Es zeigt sich eine reduzierte An-
zeige.
Automatisches Ausschalten der Einparkhilfe
● Wählhebel in Stellung P legen.
● ODER
: Beschleunigen Sie auf über etwa 10
km/h (6 mph) im Vor
wärtsgang. »
187
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 192 of 264

Bedienung
Fehlermeldung zur Einparkhilfe erscheint,
lie g
t ein
Systemfehler vor.
Wenn die Fehlermeldung nicht vor Ausschal-
ten der Zündung erlischt, wird diese beim
nächsten Einschalten der Einparkhilfe durch
Einlegen des Rückwärtsgangs nicht mehr an-
gezeigt.
Einparkhilfe Plus*
Wenn eine Störung der Einparkhilfe vorliegt,
erscheint im Kombiinstrument eine Fehler-
meldung zur Einparkhilfe und zusätzlich
blinkt die LED in der Taste .
Bei einem defekten Sensor wird im Display
von Easy Connect das Symbol vor/hinter
dem Fahrzeug angezeigt. Wenn ein Sensor
hinten defekt ist, werden nur noch Hindernis-
se im Bereich A und
B
› ›
› Abb . 176 ange-
z
eigt. Wenn ein Sensor vorn defekt ist, wer-
den nur noch Hindernisse im Bereich C und
D angezeigt.
La s
sen Sie die
Störung möglichst bald in ei-
ner Fachwerkstatt beheben.
Anhängevorrichtung Bei Fahrzeugen mit werkseitig montierter An-
hän
g
erk up
plung, wenn der Anhänger elekt-
risch verbunden ist, werden die hinteren Sen-
soren für die Parkhilfe nicht aktiviert, wenn
der Rückwärtsgang eingelegt wird, indem Sie den Wählhebelstellung auf
R stell
en oder die
Taste drücken.
Einparkhilfe Plus
Der Abstand zu möglichen Hindernissen auf
der Rückseite des Fahrzeugs wird nicht auf
dem Bildschirm und auch nicht durch akusti-
sche Signale angezeigt.
Im Bildschirm des Easy Connect-Systems wer-
den nur die im vorderen Bereich erkannten
Hindernisse angezeigt und die Anzeige des
Fahrwegs wird ausgeblendet.
Rückfahrassistent „Rear View
Camera“* Bedienu
ngs- und Sicherheitshinweise ACHTUNG
● Die Rückfahrk amer
a ermöglicht keine ge-
naue Berechnung des Abstands von Hinder-
nissen (Personen, Fahrzeuge usw.) und kann
auch die Beschränkungen des Systems nicht
überwinden, weshalb ihre fahrlässige oder
unkonzentrierte Nutzung Unfälle und schwere
Verletzungen verursachen könnte. Der Fahrer
muss stets die Umgebung überwachen, um
die Fahrsicherheit zu gewährleisten.
● Die Kameralinse vergrößert und verzerrt
das Blic
kfeld und kann Objekte auf dem Bild-
schirm gegenüber der Wirklichkeit verändert und ungenau darstellen. Die Distanzwahrneh-
mung w
ir
d durch diesen Effekt ebenfalls ver-
zerrt.
● Aufgrund der Bildschirmauflösung oder
aufgrund un
zureichender Lichtbedingungen
können Gegenstände nicht oder unklar darge-
stellt werden. Schenken Sie Masten, Zäunen,
Gittern oder Bäumen geringer Dicke besonde-
re Aufmerksamkeit, da sie das Fahrzeug be-
schädigen könnten, ohne auf dem Bildschirm
erkannt zu werden.
● Die Rückfahrkamera hat tote Winkel, in de-
nen weder Personen noc
h Gegenstände dar-
gestellt werden können (Kleinkinder, Tiere
und bestimmte Gegenstände könnten im
Blickfeld nicht erkannt werden). Beobachten
Sie immer aufmerksam das Umfeld des Fahr-
zeugs.
● Halten Sie die Kameralinse sauber, schnee-
und eisfrei u
nd decken Sie sie nicht ab.
● Das System kann die Aufmerksamkeit des
Fahrers
nicht ersetzen. Überwachen Sie stets
das Parkmanöver und die Umgebung des
Fahrzeugs. Passen Sie die Geschwindigkeit
und den Fahrstil immer an die Sicht-, Wetter-,
Fahrbahn- und Verkehrsverhältnisse an.
● Lassen Sie sich von den Bildern, die im
Bilds
chirm angezeigt werden, nicht vom Ver-
kehrsgeschehen ablenken.
● Die Rückfahrkamera liefert nur zweidimen-
sional
e Bilder. Aufgrund des Mangels der
räumlichen Tiefe können beispielsweise vor-
ragende Gegenstände oder Vertiefungen der
Fahrbahn nur schwierig oder überhaupt nicht
erkannt werden. 190
Page 206 of 264

Empfehlungen
ACHTUNG
● Reifen dür f
en niemals mit Rundstrahldüsen
(„Dreckfräser“) gereinigt werden. Selbst bei
relativ großem Spritzabstand und einer sehr
kleinen Einwirkzeit können Schäden an der
Bereifung entstehen. Es besteht Unfallgefahr!
● Nässe, Eis und Streusalz in der Bremsanla-
ge beeinträchtigen die Br
emswirkung – Un-
fallgefahr! VORSICHT
● Das W
asser darf nicht heißer als +60°C
(+140°F) sein, da sonst das Fahrzeug beschä-
digt werden kann.
● Um Schäden am Fahrzeug zu vermeiden,
muss ein au
sreichender Abstand zu den emp-
findlichen Materialien, wie z.B. Schläuche,
Kunststoffteile, Dämmmaterial etc., eingehal-
ten werden. Dies gilt auch für die Reinigung
der Stoßfänger in Fahrzeugfarbe. Je geringer
der Abstand der Spritzdüse zur Oberfläche
ist, desto stärker wird das Material bean-
sprucht. Sensoren und Linsen der Kameras
●
Entfernen Sie Schnee mit einem Handfeger
u nd Ei s
bev
orzugt mit einem lösungsmittel-
freien Enteisungsspray.
● Reinigen Sie die Sensoren mit lösungsmit-
telfreiem Reinigu
ngsmittel und einem wei-
chen trockenen Tuch. ●
Befeucht
en Sie die Kameralinse mit han-
delsüblichem Glasreinigungsmittel auf Alko-
holbasis und reinigen Sie die Linse mit ei-
nem trockenen Tuch. VORSICHT
● Wenn Sie Ihr F ahr
zeug mit einem Hoch-
druckreiniger waschen,
–halten Sie genügend großen Abstand zu
den Sensoren, die sich im vorderen oder
hinteren Stoßfänger befinden.
– reinigen Sie Kameralinsen und den Be-
reich um diese nicht mit dem Hochdruck-
reiniger.
● Entfernen Sie niemals Schnee und Eis von
der Kameralin
se mit warmem oder heißem
Wasser - Gefahr einer Rissbildung in der Lin-
se!
● Verwenden Sie bei der Reinigung der Kame-
ralinse niem
als Pflegemittel mit Schleifwir-
kung. Fahrzeuglack konservieren
Regelmäßige Konservierung schützt den
F
ahr
zeugl
ack.
Wenn Sie feststellen, dass das Wasser nicht
mehr vom sauberen Lack abperlt, müssen Sie
ein Konservierungsmittel auftragen.
Beim Fachbetrieb erhalten Sie ein gutes Kon-
servierungsmittel aus Hartwachs .Eine regelmäßige Konservierung schützt den
Fahrzeugl
ack weitgehend vor schädlichen
Umwelteinflüssen ››› Seite 201. Sie schützt
sogar vor leichten mechanischen Einwirkun-
gen.
Auch wenn Sie in den Waschanlagen regel-
mäßig ein Waschkonservierungsmittel auf-
tragen lassen, empfehlen wir Ihnen, die Lack-
schicht mindestens zweimal pro Jahr durch
den Auftrag von Hartwachs zu schützen.
Fahrzeuglack polieren Nur wenn der Lack des Fahrzeugs unansehn-
lic
h g
ewor
den ist und wenn mit Konservie-
rungsmitteln kein Glanz mehr erzielt werden
kann, ist ein Polieren erforderlich. Geeignete
Politur erhalten Sie im Fachbetrieb.
Wenn die verwendete Politur keine konser-
vierenden Bestandteile enthält, müssen Sie
den Lack anschließend noch konservieren
››› Seite 204, Fahrzeuglack konservieren . VORSICHT
Damit der Fahrzeuglack nicht beschädigt
wird:
● Beh
andeln Sie matt lackierte Teile oder
Kuns
tstoffteile nicht mit Poliermitteln oder
Hartwachsen.
● Polieren Sie den Fahrzeuglack nicht in san-
diger oder staub
iger Umgebung.204