USB Seat Leon 5D 2016 Betriebsanleitung (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: SEAT, Model Year: 2016, Model line: Leon 5D, Model: Seat Leon 5D 2016Pages: 344, PDF-Größe: 7.07 MB
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Sitze und Kopfstützen
Kopfstützen einstellen – Um die Kopfstütze nach oben zu stellen,
fa
s
sen Sie die Kopfstütze seitlich mit bei-
den Händen und schieben Sie sie bis zum
Anschlag nach oben.
– Zum Einstellen der Kopfstütze auf eine
niedrigere Höhe die
Taste 1
› ››
Abb
. 146
u
nd diese nach unten schieben.
Kopfstützen ausbauen
Zum Ausbauen der Kopfstützen ist die betref-
fende Rückenlehne teilweise nach vorne zu
klappen. – Entriegeln Sie die Lehne ›››
Seite 156.
– Ziehen Sie die Kopfstütze bis zum Anschlag
nach o
ben.
– Drücken Sie die Taste 1
› ›
› Abb
. 146, und
gleichzeitig mit einem Schlitzschrauben-
dreher (Breite max. 5 mm) in die Öffnung
der Verriegelung 2
› ›
› Abb
. 146 und zie-
hen Sie die Kopfstütze heraus.
– Klappen Sie die Rückenlehne zurück, bis
sie korr
ekt einrastet ››› .
K opf
s
tütze einbauen
Zum Einbauen der Kopfstützen müssen Sie
die entsprechende Rückenlehne teilweise
nach vorn klappen.
– Entriegeln Sie die Lehne ›››
Seite 156. –
Steck
en Sie die Stangen der Kopfstütze in
die Führungen, bis sie hörbar einrasten.
Die Kopfstütze darf sich nicht aus der Leh-
ne herausziehen lassen.
– Klappen Sie die Rückenlehne zurück, bis
sie korr
ekt einrastet ››› .
ACHTUNG
● Be ac
hten Sie die allgemeinen Hinweise
››› Seite 74.
● Bauen Sie die Kopfstützen hinten nur dann
aus, wenn
zum Einbau eines Kindersitzes er-
forderlich ››› Seite 87. Wenn Sie den Kinder-
sitz ausbauen, bauen Sie die Kopfstütze so-
fort wieder ein. Das Fahren mit ausgebauten
oder nicht richtig eingestellten Kopfstützen
erhöht das Risiko schwerer Verletzungen. Sitzfunktionen
Einführu n
g ACHTUNG
Unsachgemäßes Verwenden der Sitzfunktio-
nen kann s c
hwere Verletzungen verursachen.
● Vor Fahrtantritt immer die richtige Sitzposi-
tion einnehmen und während der F
ahrt beibe-
halten. Das gilt auch für alle Mitfahrer.
● Hände, Finger und Füße oder sonstige Kör-
pertei
le immer aus den Funktions- und Ver-
stellbereichen der Sitze fernhalten. Sitzheizung
Abb. 147
In der Mittelkonsole: Regler für die
Sitzheiz u
n
g der Vordersitze. Die Sitzflächen können bei eingeschalteter
Zündu
n
g el
ektrisch beheizt werden. Bei eini-
gen Sitzausführungen wird zusätzlich die
Sitzlehne beheizt.
Wenn eine der folgenden Bedingungen zu-
trifft, darf die Sitzheizung nicht eingeschaltet
werden:
● Sitz ist unbesetzt.
● Sitz ist mit einem Schonbezug bezogen.
● Kindersitz ist auf dem Sitz installiert.
● Sitzfläche ist feucht oder nass.
● Innenraum- oder Außentemperatur ist wär-
mer als 25
°C (77 °F). »
153
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 164 of 344

Bedienung
Abb. 162
Im Kofferraum: Hutablage ausbau-
en. Gepäckraumabdeckung schließen
● Ziehen Sie gleichmäßig die Hutablage am
Handgriff
›
›
› Abb. 161 1 her
aus, bis diese
hörb ar einr
astet.
Gepäckraumabdeckung öffnen
● Drücken Sie den Haltegriff der Gepäckrau-
mabdeck
ung in Pfeilrichtung, bis diese ent-
riegelt ist ››› Abb. 161 .
Die Abdeckung wird automatisch bis zum En-
de eingezogen und vollständig eingerollt.
Gepäckraumabdeckung abnehmen
● Drücken Sie die Aufhängung der Gepäck-
raumabdec
kung ››› Abb. 162 1 in Pfeilrich-
t u
n
g.
● Nehmen Sie die Gepäckraumabdeckung
nach o
ben heraus. ●
Die Hutabl
age kann unter dem verstellba-
ren Kofferraumboden aufbewahrt werden,
wobei diese in der oberen Position (außer bei
mit Erdgasmotor GNC ausgestatteten Fahr-
zeugen) befindlich sein muss ››› Seite 163.
Gepäckraumabdeckung einbauen
● Stecken Sie die Gepäckraumabdeckung in
die dafür v
orgesehen Aufnahme in der linken
Seitenverkleidung.
● Lassen Sie die Aufhängung der Gepäckrau-
mabdeck
ung ››› Abb. 162 1 in der rechten
Auf n
ahme einr
asten.
● Prüfen, dass der Träger ›››
Abb. 162 1 ein-
g er
a
stet ist. ACHTUNG
Wenn auf der Gepäckraumabdeckung Tiere
sow ie lo
se oder nicht ordnungsgemäß befes-
tigte Gegenstände befördert werden, können
diese im Fall von starkem Bremsen, einem un-
erwarteten Fahrmanöver oder einem Unfall
schwerwiegende Verletzungen verursachen.
● Keine harten, scharfen oder schweren Ge-
gens
tände lose oder in Taschen auf der Ge-
päckraumabdeckung verstauen.
● Niemals Tiere auf der Gepäckraumabde-
cku
ng mitnehmen. VORSICHT
Zum Einrollen der Hutablage drücken Sie den
Halt e
griff stets nach unten. Wenn Sie den Haltegriff nach oben drücken, können die
Wel
l
en beschädigt werden. Gepäckraumabdeckung verstauen
3 Gilt für das Modell: LEON / LEON SC
Abb. 163
Im Gepäckraum: Abdeckungen zum
V er
s
tauen der Gepäckraumabdeckung. Abb. 164
Im Gepäckraum: Einsetzen der Ge-
päc k
r
aumabdeckung. 162
Page 166 of 344

Bedienung
Trennnetz einhängen
● Ziehen Sie die Lasche ››
› Abb. 167 2 nach
o ben, um d
a
s Netz aus dem Einsatz 4 zu
nehmen.
● Hängen Sie die Netztrennwand an der rech-
t en
Seit
e 3 (vergrößerte Darstellung) ein.
● Hängen Sie die Netztrennwand an der Auf-
n ahme der link
en
Seite 1 ein, indem Sie an
der St
an
ge ziehen.
Die Netztrennwand ist richtig montiert, wenn
die T-förmigen Enden sicher in den ent-
sprechenden Aufnahmen 3 und
1 einge-
hän g
t
sind.
Trennnetz aufrollen
● Nehmen Sie die Stange aus den Aufnah-
men 3 und
1 .
● Rollen Sie die Netztrennwand in den Ein-
s atz
4 ein, indem Sie sie mit der Hand nach
u nt
en
ziehen.
Netztrennwand ausbauen
● Klappen Sie die Rücksitzlehnen nach vorn.
● Linke oder rechte Entriegelungstaste
›››
Abb. 168 in Pfeilrichtung 1 drücken.
● Stützschale in Pfeilrichtung ››
›
Abb. 168 2abnehmen.
Netz
tr
enn
wand einbauen
● Klappen Sie die Rücksitzlehnen nach vorn. ●
Leg
en Sie den Einsatz in die rechte und lin-
ke Aufnahme ein.
● Schale der Träger links und rechts entge-
gen der Pfei
lrichtung drücken ››› Abb. 168 2 ,
b i
s
diese einrastet.
Die roten Markierungen an den Entriege-
lungstasten dürfen nicht mehr sichtbar sein. ACHTUNG
● Bef e
stigen Sie stets alle Gegenstände im
Fahrzeug, auch wenn die Netztrennwand ord-
nungsgemäß eingebaut ist.
● Wenn das Fahrzeug in Bewegung ist, dürfen
sich k
eine Personen hinter der eingebauten
Netztrennwand aufhalten. VORSICHT
Durch den unsachgemäßen Einbau der Netz-
trenn w
and können Verletzungen entstehen.
● Achten Sie darauf, dass Ihnen die Netz-
trennw
and beim Herunterziehen nicht „ent-
gleitet“, denn sonst können durch das Hoch-
schnellen sowohl die Netztrennwand als auch
andere Fahrzeugteile beschädigt werden.
Führen Sie die Netztrennwand von Hand nach
unten. Verwendung des Trennnetzes bei vor-
g
ek
l
appten Rücksitzlehnen 3 Gilt für das Modell: LEON ST
Abb. 169
Einbau der Netztrennwand an den
Rüc k
s
itzlehnen Abb. 170
Im Gepäckraum: eingehängte Netz-
tr enn
w
and bei vorgeklappter Rücksitzlehne. Netztrennwand einbauen
● Klappen Sie die Rücksitzlehnen nach vorn.
164
Page 167 of 344

Transportieren und praktische Ausstattungen
● Nehmen Sie die Netz
tr
ennwand aus den
seitlichen Aufnahmen.
● Ordnen Sie die Schale des Netzes in der
Unterseit
e der Stützschienen in Pfeilrichtung
an ››› Abb. 169 1 .
● Drücken Sie die Schale nach links vom
F ahr
z
eug in Pfeilrichtung ››› Abb. 169 2 und
b i
s
zum Anschlag.
● Prüfen Sie, ob die Trennwand richtig befes-
tigt i
st.
Trennnetz einhängen
● Ziehen Sie die Lasche ›››
Abb. 170 2 nach
o ben, um d
a
s Netz aus dem Einsatz
››› Abb. 170 4 zu nehmen.
● Hängen Sie die Netztrennwand an der rech-
t en
Seit
e ››› Abb. 170 3 (vergrößerte Dar-
s t
el
lung) ein.
● Haken Sie das Trennwandnetz in die Auf-
nahme auf der link
en Seite ein ››› Abb. 170
1 , indem Sie an der Stange ziehen.
Da s
Trennwandnetz ist richtig eingebaut,
wenn äußeren Enden in T-Form fest in den
entsprechenden Aufnahmen ››› Abb. 170 3und
1 aufgenommen sind.
T r
ennnetz
aufrollen
● Nehmen Sie die Stange aus den Aufnah-
men der Dachholm-
Verkleidungen. ●
Rol
len Sie die Netztrennwand in den Ein-
satz ››› Abb. 170 4 ein, indem Sie sie mit
der Hand n ac
h u
nten ziehen.
Netztrennwand ausbauen
● Ziehen Sie am Gehäuse des Netzes ca. 5
cm ge
gen die Pfeilrichtung ››› Abb. 169 2 .
● Nehmen Sie den Einsatz der Netztrenn-
w and au
s
den Halteschienen, indem Sie ent-
gegen der Pfeilrichtung ››› Abb. 169 1 zie-
hen.
● Klappen Sie die Rücksitzlehne zurück. ACHTUNG
Bei plötzlichen Bremsmanövern oder einem
Unfa l
l können Gegenstände durch den Innen-
raum fliegen und schwere oder tödliche Ver-
letzungen verursachen.
● Befestigen Sie stets alle Gegenstände im
Fahrz
eug, auch wenn die Netztrennwand ord-
nungsgemäß eingebaut ist.
● Wenn das Fahrzeug in Bewegung ist, dürfen
sich k
eine Personen hinter der eingebauten
Netztrennwand aufhalten. ACHTUNG
Die Rücksitzlehne darf erst dann wieder zu-
rück g
eklappt werden, wenn die Netztrenn-
wand zuvor entfernt wurde. VORSICHT
Durch den unsachgemäßen Einbau der Netz-
trenn w
and können Verletzungen entstehen.
● Achten Sie darauf, dass Ihnen die Netz-
trennw
and beim Herunterziehen nicht „ent-
gleitet“, denn sonst können durch das Hoch-
schnellen sowohl die Netztrennwand als auch
andere Fahrzeugteile beschädigt werden.
Führen Sie die Netztrennwand von Hand nach
unten. 165
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 187 of 344

Fahren
Notbremsfunktion
V er
w
enden Sie die Notbremsfunktion nur,
wenn ein Anhalten des Fahrzeugs mit der
Fußbremse nicht möglich ist ››› .
● Ziehen Sie an der Taste › ›
›
Abb. 188 und
halten Sie sie in dieser Position, um das Fahr-
zeug energisch zu bremsen. Gleichzeitig er-
tönt ein Warnsignal.
● Um die Bremsung zu unterbrechen, lassen
Sie die Ta
ste los oder beschleunigen Sie. ACHTUNG
Die unsachgemäße Verwendung der elektro-
nis c
he Parkbremse kann Unfälle und schwere
Verletzungen verursachen.
● Verwenden Sie die elektronische Parkbrem-
se niemal
s, um das Fahrzeug zu bremsen, es
sei denn, es handelt sich um eine Notsituati-
on. Der Bremsweg kann wesentlich verlän-
gert werden. Immer die Fußbremse benutzen.
● Niemals vom Motorraum aus den Motor be-
sch
leunigen, wenn eine Fahrstufe gewählt
oder ein Gang eingelegt ist und der Motor
läuft. Das Fahrzeug könnte sich auch mit akti-
vierter elektronischer Parkbremse in Bewe-
gung setzen. VORSICHT
Um zu vermeiden, dass sich das Fahrzeug un-
beab s
ichtigterweise in Bewegung setzt, zu-
nächst die elektronische Parkbremse aktivie- ren und anschließend den Fuß vom Bremspe-
da
l
nehmen. Hinweis
● Bei F ahr
zeugen mit Schaltgetriebe löst sich
die elektronische Parkbremse bei Loslassen
des Kupplungspedals und gleichzeitiger Be-
tätigung des Gaspedals automatisch.
● Bei einem Fahrzeug mit entladener Fahr-
zeugb
atterie ist kein Lösen der elektron-
ischen Parkbremse möglich. Starthilfe ver-
wenden ›››
Seite 65.
● Beim Aktivieren und Lösen der elektron-
isc
hen Parkbremse können Geräusche auftre-
ten.
● Das System führt sporadisch automatische
und hörbar
e Tests am stehenden Fahrzeug
durch, wenn über einen längeren Zeitraum
die elektronische Parkbremse nicht verwen-
det wird. Handbremse anziehen
Abb. 189
Handbremse zwischen den Vorder-
s itz
en. Eine fest angezogene Handbremse verhin-
der
t
ein u
nbeabsichtigtes Wegrollen des
Fahrzeuges.
Ziehen Sie immer die Handbremse fest an,
wenn Sie Ihr Fahrzeug verlassen oder parken.
Handbremse anziehen
– Ziehen Sie den Hebel der Handbremse fest
nach o
ben ››› Abb. 189.
Handbremse lösen – Ziehen Sie den Hebel etwas nach oben,
drücken
Sie die Entriegelungstaste in Pfeil-
richtung ››› Abb. 189 und führen Sie den
Handbremshebel ganz nach unten ››› .
Die Handbr emse so
l
lte stets fest angezogen
werden, damit nicht versehentlich mit leicht »
185
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 188 of 344

Bedienung
angezogener Handbremse gefahren wird
› ›
›
.
B ei an
g
ezogener Handbremse und einge-
schalteter Zündung leuchtet die Kontroll-
leuchte auf. Bei gelöster Handbremse er-
lischt die Kontrollleuchte.
Wird mit angezogener Handbremse schneller
als 6 km/h (4 mph) gefahren, erscheint im
Display vom Kombiinstrument folgender In-
formationstext:*: HANDBREMSE ANGEZO-
GEN. Zusätzlich ertönt ein akustisches Warn-
signal. ACHTUNG
● Benutz en
Sie niemals die Handbremse zum
Abbremsen des fahrenden Fahrzeugs. Der
Bremsweg ist um vieles länger, da nur die
hinteren Räder abgebremst werden. Unfallge-
fahr!
● Eine nur zum Teil gelöste Handbremse kann
zum Überhitzen der hint
eren Bremsen führen
und somit die Funktion der Bremsanlage ne-
gativ beeinflussen - Unfallgefahr! Außerdem
führt es zum vorzeitigen Verschleiß der hint-
eren Bremsbeläge. VORSICHT
Immer wenn Sie das Fahrzeug verlassen, soll-
ten Sie die Handbr
emse fest anziehen. Legen
Sie zusätzlich den 1. Gang ein. Parken
Beim Parken sollte immer die Handbremse
fe
s
t angezogen werden.
Wenn Sie parken, beachten Sie Folgendes:
– Halten Sie das Fahrzeug mit der Fußbremse
an.
– Ziehen Sie die Handbremse an.
– Legen Sie den 1. Gang ein.
– Schalten Sie den Motor aus und ziehen Sie
den Zünds
chlüssel aus dem Zündschloss.
Drehen Sie etwas das Lenkrad, um die
Lenkungssperre einzurasten.
– Lassen Sie niemals Fahrzeugschlüssel im
Fahr z
eug zurück.
Zusätzliche Hinweise zum Parken an Steig-
ungen und Gefällen:
Drehen Sie das Lenkrad so, dass das Fahr-
zeug gegen den Bordstein rollt, falls es sich
in Bewegung setzt.
● Wenn das Fahrzeug in Richtung bergab
s
teht, drehen Sie die Vorderräder nach
rechts, so dass sie in Richtung des Bordst-
eins zeigen.
● Wenn das Fahrzeug in Richtung bergauf
s
teht, drehen Sie die Vorderräder nach links,
so dass sie entgegen der Richtung des
Bordsteins zeigen. ●
Sichern Sie d
as Fahrzeug wie gewöhnlich,
indem Sie die Handbremse fest anziehen
und den 1. Gang einlegen. ACHTUNG
● Vermeiden Sie j
egliches Risiko, indem Sie
das Fahrzeug in diesen Fällen nie unbeauf-
sichtigt lassen.
● Parken Sie das Fahrzeug niemals in Umge-
bun
gen, in denen das heiße Abgassystem mit
trockenem Gras, Buschwerk, ausgelaufenem
Kraftstoff oder anderen leicht entzündbaren
Materialien in Berührung kommen kann.
● Gestatten Sie den Fahrgästen nicht, in ei-
nem abge
schlossenen Fahrzeug zu verblei-
ben, da diese die Türen und die Fenster nicht
von innen öffnen und dadurch im Notfall das
Fahrzeug nicht verlassen können. Außerdem
erschweren verschlossene Türen die Rettung
der Insassen von außen.
● Lassen Sie niemals Kinder unbeaufsichtigt
im Fahrz
eug. Diese könnten zum Beispiel die
Handbremse lösen und/oder den Schalthe-
bel/Wählhebel bewegen und somit das Fahr-
zeug unkontrolliert in Bewegung setzen.
● Abhängig von der Jahreszeit können in ei-
nem geparkt
en Fahrzeug lebensbedrohende
Temperaturen entstehen. 186
Page 196 of 344

Bedienung
Wählhebel notentriegelt werden
›› ›
Seite 46. Wählhebelsperre
Abb. 191
Wählhebelsperre. Die Wählhebelsperre verhindert, dass verse-
hentlic
h eine F
ahr
stufe eingelegt wird und
sich dadurch das Fahrzeug unbeabsichtigt in
Bewegung setzt.
Die Wählhebelsperre wird wie folgt gelöst:
– Zündung einschalten.
– Treten Sie das Bremspedal und h
alten Sie
gleichzeitig die Sperrtaste gedrückt.
Automatische Wählhebelsperre
Bei eingeschalteter Zündung ist der Wählhe-
bel in den Stellungen P und N gesperrt. Wenn
sich der Wählhebel in Stellung P befindet,
zum Lösen der Wählhebelsperre das Brems- pedal betätigen und gleichzeitig die Sperr-
tas
te drücken. Zur Erinnerung für den Fahrer
erscheint bei Stellung P oder N des Wählhe-
bels folgende Meldung im Display:
Beim Einlegen einer Fahrstufe im
Stand Fußbremse betätigen.
Die Hebelsperre funktioniert nur bei stehen-
dem Fahrzeug oder bei einer Geschwindig-
keit bis 5 km/h (3 mph). Bei Geschwindigkei-
ten über 5 km/h (3 mph) wird die Sperre in
der Stellung N automatisch ausgeschaltet.
Beim zügigen Schalten über die Position N
(z. B. von R nach D) wird der Wählhebel nicht
gesperrt. Dadurch wird z. B. ein „Heraus-
schaukeln“ bei festgefahrenem Fahrzeug er-
möglicht. Befindet sich der Hebel bei nicht
getretenem Bremspedal länger als etwa 2 Se-
kunden in der Stellung N, rastet die Wählhe-
belsperre ein.
Sperrtaste
Die Sperrtaste im Wählhebelgriff verhindert
das versehentliche Schalten in einige Wähl-
hebelstellungen. Wenn Sie die Sperrtaste
drücken, wird die Wählhebelsperre aufgeho-
ben. In der Abbildung sind die Positionen, in
denen die Sperrtaste gedrückt werden muss,
farblich hervorgehoben ››› Abb. 191.
Zündschlüssel-Abzugssperre
Der Zündschlüssel lässt sich nach dem Aus-
schalten der Zündung nur abziehen, wenn sich der Wählhebel in der Stellung P befin-
det. So
lange der Zündschlüssel abgezogen
ist, ist der Wählhebel in Stellung P gesperrt. Hinweis
● Fa l
ls die Wählhebelsperre nicht einrastet,
liegt eine Störung vor. Um ein unbeabsichtig-
tes Anfahren zu verhindern, ist der Antrieb
unterbrochen. Um die Wählhebelsperre wie-
der einrasten zu lassen, gehen Sie wie folgt
vor:
–Bei 6-Gang-Schaltung: betätigen Sie das
Bremspedal und geben Sie es erneut frei.
– Bei 7-Gang-Schaltung: betätigen Sie das
Bremspedal. Stellen Sie den Wählhebel
in die Position P oder N und legen Sie an-
schließend eine Fahrstufe ein.
● Bewegt sich das Fahrzeug trotz eingelegter
Fahrs
tufe weder vorwärts noch rückwärts, ge-
hen Sie wie folgt vor:
–Wenn sich das Fahrzeug nicht in die ge-
wünschte Richtung bewegt, kann die
Fahrstufe systemseitig nicht korrekt ein-
gelegt sein. Das Bremspedal treten und
die Fahrstufe erneut einlegen.
– Wenn sich das Fahrzeug immer noch
nicht in die gewünschte Richtung be-
wegt, liegt eine Systemstörung vor. Fach-
männische Hilfe in Anspruch nehmen und
System prüfen lassen. 194
Page 198 of 344

Bedienung
– War
t
en Sie eine kurze Zeit, bis das Getriebe
geschaltet hat (leichter Einschaltruck spür-
bar).
– Lassen Sie das Bremspedal los und geben
Sie Gas
››› .
V orüber
g
ehend anhalten
– Halten Sie das Fahrzeug durch Betätigen
der Fußbremse f
est, z. B. vor Ampeln. Ge-
ben Sie dabei kein Gas.
Anhalten/Parken
Wenn Sie die Fahrertür öffnen und der Wähl-
hebel befindet sich nicht in Stellung P, könn-
te sich das Fahrzeug in Bewegung setzen.
Der Fahrer erhält folgenden Hinweis: Ge-
triebe: Wählhebel in Fahrpositi‐
on! . Zusätzlich ertönt ein Summer.
– Treten und halten Sie das Bremspedal
›››
.
– Ziehen Sie die Handbremse an.
– Legen Sie die Wählhebelstellung P ein.
Anh a
lt
en am Berg
– Halten Sie das Fahrzeug in jedem Fal
l mit
der Fußbremse fest, um es am „Zurückrol-
len zu hindern, betätigen Sie ggf. die Hand-
bremse“ ››› . Versuchen Sie
nic
ht, d
as
Fahrzeug bei eingelegter Fahrstufe durch
Erhöhen der Motordrehzahl am „Zurückrol-
len“ zu hindern ››› .Anfahren am Berg bei Fahrzeugen ohne Ber-
g
anf
ahr
assistent*
– Ziehen Sie die Handbremse an.
– Geben Sie bei eingelegter Fahrstufe dosiert
Gas
und lösen Sie die Handbremse.
Anfahren am Berg bei Fahrzeugen mit Berga-
nfahrassistent* – Nehmen Sie bei eingelegter Fahrstufe den
Fuß v
on der Bremse und geben Sie Gas
››› Seite 191, Berganfahrassistent.
Fahren im Gefälle: Unter bestimmten Gege-
benheiten (z. B. Fahren im Gebirge oder bei
Anhängerbetrieb) kann es vorteilhaft sein,
vorübergehend in das manuelle Schaltpro-
gramm zu schalten, um das Übersetzungs-
verhältnis von Hand den Fahrbedingungen
anzupassen ››› .
B eim P
ark
en auf ebenem Untergrund genügt
es, die Wählhebelstellung P einzulegen. Bei
abschüssiger Fahrbahn sollten Sie jedoch zu-
erst die Parkbremse schließen und dann erst
die Wählhebelstellung P einlegen. Dadurch
erreichen Sie, dass der Sperrmechanismus
nicht zu stark belastet wird und sich der
Wählhebel leichter aus der Stellung P neh-
men lässt. ACHTUNG
Beachten Sie die Sicherheitshinweise ›››
in
Wäh lhe
belstellungen auf Seite 193. ●
Las sen
Sie die Bremse nicht schleifen oder
treten Sie das Bremspedal nicht zu oft oder
zu lange. Dauerndes Bremsen führt zu einer
Überhitzung der Bremsen. Dies verringert er-
heblich die Bremsleistung, erhöht den
Bremsweg oder führt zu einem Komplettaus-
fall der Bremsanlage.
● Wenn Sie an Steigungen anhalten müssen,
halt
en Sie das Fahrzeug immer mit der Fuß-
bzw. Handbremse fest, um ein Zurückrollen
zu verhindern. VORSICHT
● Beim Ha lt
en an Steigungen versuchen Sie
nicht, das Fahrzeug mit eingelegter Fahrstufe
und durch Gas geben am Wegrollen zu hin-
dern. Dadurch kann das automatische Getrie-
be überhitzen und beschädigt werden.
Schließen Sie die Handbremse fest an oder
treten Sie das Bremspedal, um ein Wegrollen
des Fahrzeugs zu verhindern.
● Wenn Sie das Fahrzeug mit abgestelltem
Motor und
Wählhebelstellung in Position N
rollen lassen, wird das Automatikgetriebe be-
schädigt, da es nicht geschmiert wird.
● Durch bestimmte Fahr- und Verkehrsbedin-
gung
en wie häufiges Anfahren, langes „Krie-
chen“ oder Stop-and-Go-Verkehr kann das
Getriebe überhitzen und beschädigt werden!
Wenn die Kontrollleuchte leuchtet, halten Sie das Fahrzeug bei nächster Gelegenheit an
und lassen Sie das Getriebe abkühlen ››› Sei-
te 199. 196
Page 199 of 344

Fahren
Kick-down-Einrichtung Der Kick-down ermöglicht eine maximale Be-
sc
h
leunigung.
Wenn Sie das Gaspedal über den Druckpunkt
hinaus ganz durchtreten, schaltet die Getrie-
beautomatik abhängig von der Geschwindig-
keit und Motordrehzahl in einen niedrigeren
Gang zurück. Das Hochschalten in den
nächsthöheren Gang erfolgt erst, sobald die
maximal vorgegebene Motordrehzahl jeweils
erreicht wird. ACHTUNG
Bitte beachten Sie, dass bei glatter, rutschi-
ger F ahrb
ahn die Antriebsräder beim Kick-
down durchdrehen können - Schleudergefahr! Launch-Control-Programm
3 Gilt
für Fahrzeuge: mit Launch Control / 6-Gang-
D
SG bei Dieselmotoren mit einer Leistung, die grö-
ßer als 125 kW und bei Benzinmotoren größer als
140 kW ist.
Das Launch-Control-Programm ermöglicht ei-
ne maximale Beschleunigung. Bedingung: der Motor hat seine Servicetem-
perat
ur err
eicht und das Lenkrad wurde nicht
gedreht.
Die Motordrehzahl für Launch-Control ist bei
Benzinmotoren anders als bei Dieselmoto-
ren. Für die Nutzung der Launch-Control-
Funktion muss die Antriebsschlupfregelung
(ASR) über das Menü des Systems Easy Con-
nect ››› Seite 117 ausgeschaltet werden. Die
Kontrollleuchte bleibt erleuchtet oder
blinkt langsam, je nachdem, ob das Fahrzeug
über ein Fahrerinformationssystem verfügt*.
Bei Fahrzeugen mit Fahrerinformationssys-
tem erfolgt die Anzeige der Abschaltung
durch eine permanent leuchtende ESC-Lampe
und der Textanzeige im Kombi-Instrument
Stabilisierungskontrolle ausge-
schaltet (temporär).
– Deaktivieren Sie bei laufendem Motor die
Antriebs
schlupfregelung (ASR) 1)
.
– Legen Sie den Wählhebel in die Stufe „S“
bzw. in die
Tiptronic-Stellung oder wählen
Sie den Fahrmodus sport im SEAT Drive
Profile* ››› Seite 234.
– Treten Sie mit dem linken Fuß kräftig das
Bremsped
al und halten Sie dieses mindes-
tens 1 Sekunde vollständig gedrückt. –
Tret
en Sie mit dem rechten Fuß das Gaspe-
dal bis Vollgas oder Kickdown. Es stellt sich
dabei eine Motordrehzahl von ca.
3200 U/min (Benzinmotor) bzw. ca.
2000 U/min (Dieselmotor) ein.
– Nehmen Sie den linken Fuß vom Bremspe-
dal. ACHTUNG
● Pa s
sen Sie Ihre Fahrweise stets dem fließ-
enden Straßenverkehr an.
● Benutzen Sie die Launch-Control nur, wenn
die Straßen- u
nd Verkehrsverhältnisse dies
zulassen und andere Verkehrsteilnehmer
durch Ihre Fahrweise und das Beschleuni-
gungsvermögen des Fahrzeugs nicht beläs-
tigt oder gefährdet werden.
● Achten Sie darauf, dass ESC eingeschaltet
bleibt
. Bitte beachten Sie, dass bei abge-
schaltetem ASR und ESC die Räder durchdre-
hen können und das Fahrzeug ausbrechen
kann. Unfallgefahr!
● Wenn der Anfahrvorgang beendet ist, soll-
ten Sie den E
SC „Sportmodus“ durch kurzes
Drücken der Taste OFF wieder deaktivieren.
»1)
Fahrzeuge ohne Fahrer-Informationssystem: die
Leuc ht
e blinkt langsam / Fahrzeuge mit Fahrer-Infor-
mationssystem: die Leuchte bleibt eingeschaltet. 197
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 200 of 344

Bedienung
Hinweis
● Nach dem B enutz
en des Launch-Control-
Programms kann die Getriebetemperatur
stark angestiegen sein. Das Programm steht
dann eventuell für einige Minuten nicht zur
Verfügung. Nach einer Abkühlphase ist das
Programm wieder verfügbar.
● Beim Beschleunigen mit dem Launch-Con-
trol-Pr
ogramm werden alle Fahrzeugteile
stark beansprucht. Dies kann zu höherem
Verschleiß führen. Bergabunterstützung*
Die Bergabunterstützung hilft dem Fahrer
beim B
ef
ahr
en von Gefällestrecken.
In den Wählhebelstellungen D/S wird beim
Treten der Fußbremse die Bergabunterstüt-
zung aktiviert. Das Automatikgetriebe schal-
tet automatisch in einen für das Gefälle ge-
eigneten Gang herunter. Im Rahmen der phy-
sikalischen und antriebstechnischen Grenzen
versucht die Bergabunterstützung, die zum
Zeitpunkt des Bremsens gewählte Geschwin-
digkeit zu halten. In bestimmten Fällen kann
es erforderlich sein, die Geschwindigkeit zu-
sätzlich mit der Fußbremse zu korrigieren. Da
die Bergabunterstützung maximal in den
3. Gang herunterschalten kann, kann es bei
sehr steilen Gefällen erforderlich sein, in den
Tiptronic-Modus zu wechseln. Wechseln Sie
in diesem Fall im Tiptronic-Modus manuell in den 2. oder 1. Gang, um die Bremswirkung
des Mot
ors zu nutzen und die Bremsen zu
entlasten.
Sobald das Gefälle nachlässt oder das Gas-
pedal getreten wird, schaltet sich die Berga-
bunterstützung wieder ab.
Bei Fahrzeugen mit Geschwindigkeitsregel-
anlage* ››› Seite 208 wird mit dem Setzen
der Geschwindigkeit auch die Bergabunter-
stützung aktiviert. ACHTUNG
Die Bergabunterstützung kann die physika-
lis c
h vorgegebenen Grenzen nicht überwin-
den. Daher kann die Geschwindigkeit nicht in
allen Situationen konstant gehalten werden.
Bleiben Sie zu jeder Zeit bremsbereit! Freilaufmodus
Mit dem Freilaufmodus können Sie die Bewe-
gu
n
g
senergie des Fahrzeugs nutzen und ge-
wisse Streckenabschnitte zurücklegen, ohne
Gas zu geben. Dadurch kann Kraftstoff ein-
gespart werden. Nutzen Sie den Freilaufmo-
dus, z. B. um das Fahrzeug vor einer Ort-
schaft frühzeitig „ausrollen zu lassen“.
Freilaufmodus einschalten
Bedingung: Auswahlhebel in Position D,
Steigungen mit weniger als 12 %. –
Wähl
en Sie einmalig im SEAT Drive Profile*
den Modus eco ››› Seite 234.
– Fuß vom Gas nehmen.
Der Fahr
erhinweis Freilauf erscheint. Das
Getriebe kuppelt ab Fahrgeschwindigkeiten
> 20 km/h (12 mph) automatisch aus und das
Fahrzeug kann ohne Motorbremse frei rollen.
Während das Fahrzeug rollt, läuft der Motor
in Leerlaufdrehzahl.
Freilaufmodus unterbrechen
– Betätigen Sie das Brems- oder Gaspedal.
Um die Bremskr
aft und die Schubabschal-
tung des Motors wieder zu nutzen, reicht ein
kurzes Antippen des Bremspedals.
Die kombinierte Anwendung von Freilaufmo-
dus (= längeres Rollen mit geringem Energie-
aufwand) und Schubabschaltung (= kürzeres
Rollen ohne Kraftstoffbedarf) kann helfen,
den Kraftstoffverbrauch und die Emissionsbi-
lanz zu verbessern. ACHTUNG
● Wenn Sie den Fr
eilaufmodus eingeschaltet
haben, auf Hindernisse zufahren und das
Gaspedal loslassen, beachten Sie, dass das
Fahrzeug nicht wie gewohnt verzögert: Un-
fallgefahr!
● Bei Verwendung des Freilaufmodus im Ge-
fälle k
ann das Fahrzeug die Geschwindigkeit
erhöhen: Unfallgefahr! 198