ABS Seat Leon 5D 2017 Betriebsanleitung (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: SEAT, Model Year: 2017, Model line: Leon 5D, Model: Seat Leon 5D 2017Pages: 348, PDF-Größe: 7.38 MB
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Bedienung
Zündung ein Die ser F
ahr
erhinweis erscheint und ein Sum-
mer ertönt, wenn Sie bei eingeschalteter Zün-
dung die Fahrertür öffnen. ACHTUNG
● Las sen
Sie den Motor niemals in geschlos-
senen Räumen laufen - Vergiftungsgefahr! VORSICHT
Vermeiden Sie hohe Motordrehzahlen, Voll-
ga s
und starke Motorbelastung, solange der
Motor seine Betriebstemperatur noch nicht
erreicht hat - Gefahr eines Motorschadens! Umwelthinweis
Lassen Sie den Motor nicht im Stand warm-
lauf en. F
ahren Sie sofort los. Dadurch vermei-
den Sie unnötigen Schadstoffausstoß. Hinweis
● Wenn s ic
h der Zündschlüssel schwer in
Stellung 1 drehen lässt, bewegen Sie das
Lenk r
ad etwas hin und her – die Lenkradsper-
re wird dadurch entlastet.
● Nach dem Anlassen des kalten Motors kann
es k
urzzeitig zu verstärkten Laufgeräuschen
kommen, weil sich im hydraulischen Ventil-
spielausgleich erst ein Öldruck aufbauen
muss. Das ist normal und unbedenklich. ●
Wenn die F ahr
zeugbatterie ab- und wieder
angeklemmt wurde, müssen Sie in der Zünd-
schlüsselstellung 1 etwa 5 Sekunden war-
ten, bev or der Mot
or angelassen werden
kann.
● Fahrzeuge mit Automatikgetriebe ohne
elektroni
sche Bremse und je nach Land: Nach
dem Ausschalten der Zündung können Sie
den Zündschlüssel nur abziehen, wenn sich
der Wählhebel in der Stellung „P“ (Parksper-
re) befindet. Danach ist der Wählhebel blo-
ckiert. Motor mit dem Schlüssel abstellen
Motor abstellen
– Halten Sie das Fahrzeug an.
– Drehen Sie den Zündschlüssel in Stellung
› ›
›
Abb. 191 1 .
L enk
r
adsperre einlegen
Bei Fahrzeugen mit automatischem Getriebe
kann der Fahrzeugschlüssel nur in Wählhe-
belstellung P herausgenommen werden.
– Ziehen Sie den Zündschlüssel in Stel-
lung ›
›› Abb. 191 1
› ›
› ab.
– Drehen Sie das Lenkrad, bis die Lenkrad-
sperr
e hörb
ar einrastet.
Durch die gesperrte Lenkung wird ein mögli-
cher Diebstahl des Fahrzeugs erschwert. ACHTUNG
● Stel l
en Sie niemals den Motor ab, bevor
das Fahrzeug komplett zum Stillstand ge-
kommen ist. Die volle Funktionsfähigkeit des
Bremskraftverstärkers und der Servolenkung
ist nicht gewährleistet. Sie müssen ggf. mehr
Kraft zum Lenken oder Bremsen aufwenden.
Da Sie dabei nicht wie gewohnt lenken und
bremsen können, kann es zu Unfällen und
ernsthaften Verletzungen kommen.
● Ziehen Sie niemals den Schlüssel aus dem
Zündsc
hloss, solange das Fahrzeug in Bewe-
gung ist. Die Lenksperre könnte sonst plötz-
lich einrasten und Sie wären nicht mehr in
der Lage, das Fahrzeug zu lenken: Unfallge-
fahr!
● Nehmen Sie immer den Schlüssel mit,
wenn Sie d
as Fahrzeug verlassen. Das gilt be-
sonders, wenn Kinder im Fahrzeug zurück-
bleiben. Diese könnten sonst den Motor star-
ten oder elektrische Ausstattungen (z. B.
elektrische Fensterheber) betätigen – Unfall-
gefahr! VORSICHT
Nach längerer hoher Motorbelastung ent-
st eht
nach dem Abstellen des Motors ein
Wärmestau im Motorraum - Gefahr eines Mo-
torschadens! Lassen Sie deshalb den Motor
noch etwa 2 Minuten im Leerlauf laufen, be-
vor Sie ihn abstellen. 188
Page 191 of 348

Fahren
Hinweis
● Nach dem Ab s
tellen des Motors kann der
Kühlerlüfter - auch bei ausgeschalteter Zün-
dung - noch bis zu 10 Minuten weiterlaufen.
Er kann sich aber auch nach einiger Zeit wie-
der einschalten, wenn die Kühlmitteltempera-
tur durch Stauwärme ansteigt oder wenn bei
warmem Motor der Motorraum zusätzlich
durch starke Sonneneinstrahlung aufgeheizt
wird.
● Wenn Sie anhalten und das Start-Stopp-
Sys
tem* den Motor abstellt, bleibt die Zün-
dung eingeschaltet. Vergewissern Sie sich vor
dem Verlassen des Fahrzeugs, dass die Zün-
dung ausgeschaltet ist, da sich sonst die Bat-
terie entleert! Starterknopf*
Abb. 192
Im unteren Bereich der Mittelkonso-
l e:
St
arterknopf. Abb. 193
Rechts an der Lenksäule: Notstart. Der Fahrzeugmotor kann mit einem Start-
knopf
an
g
elassen werden (Press & Drive).
Dazu muss sich ein gültiger Schlüssel im
Fahrzeuginnenraum im Bereich der Vorder-
oder Rücksitze befinden.
Beim Verlassen des Fahrzeugs wird bei aus-
geschalteter Zündung durch das Öffnen der
Fahrertür die elektronische Lenksäulenverrie-
gelung aktiviert.
Zündung manuell ein- und ausschalten
Starterknopf einmal kurz drücken, ohne das
Brems- oder Kupplungspedal zu betäti-
gen ››› .
So w
oh
l für Fahrzeuge mit Schaltgetriebe als
auch mit Automatikgetriebe blinkt der
Schriftzug der Startertaste START ENGINE STOP ,
so b
al
d das System zum Ein-und Ausschalten
bereit ist. Automatische Ausschaltung der Zündung
Entfernt s
ich der Fahrer vom Fahrzeug bei
eingeschalteter Zündung und trägt dabei den
Fahrzeugschlüssel mit sich, schaltet sich die
Zündung automatisch nach einer gewissen
Zeit ab. War zu diesem Zeitpunkt das Ab-
blendlicht eingeschaltet, leuchtet das Stand-
licht für ca. 30 Minuten weiter. Das Standlicht
kann mittels Verriegelung des Fahrzeugs
››› Seite 131 oder manuell ››› Seite 147 aus-
geschaltet werden.
Notstartfunktion
Wenn kein gültiger Fahrzeugschlüssel im
Fahrzeuginnenraum erkannt wurde, muss die
Notstartfunktion durchgeführt werden. Im
Display des Kombiinstruments erscheint eine
entsprechende Anzeige. Das kann z. B. bei
einer schwachen oder entladenen Knopfbat-
terie im Fahrzeugschlüssel der Fall sein:
● Unmittelbar nach Drücken des Starterknop-
fes
halten Sie den Fahrzeugschlüssel an die
rechte Lenksäulenverkleidung ››› Abb. 193,
so nah wie möglich an das Logo Kessy.
● Die Zündung schaltet sich automatisch ein
und ggf
. springt der Motor an.
Notabschaltung
Wenn sich der Motor nicht durch kurzes Drü-
cken des Starterknopfes abstellen lässt,
muss eine Notabschaltung durchgeführt wer-
den: »
189
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 192 of 348

Bedienung
● St ar
t
erknopf zweimal innerhalb 3 Sekun-
den drücken oder einmal länger als 1 Sekun-
den drücken ››› .
● Der Motor schaltet automatisch ab.
Mot orneu
s
tart-Funktion
Wenn nach dem Abstellen des Motors kein
gültiger Fahrzeugschlüssel im Fahrzeugin-
nenraum erkannt wird, ist ein erneutes Anlas-
sen des Motors nur innerhalb von etwa 5 Se-
kunden möglich Eine entsprechende Mel-
dung wird im Display des Kombi-Instruments
angezeigt.
Nach Ablauf der Zeit kann der Motor ohne ei-
nen gültigen Funkschlüssel im Fahrzeugin-
nenraum nicht mehr gestartet werden.
Automatische Ausschaltung der Zündung bei
Fahrzeugen mit Start-Stopp-System
Die Zündung des Fahrzeugs schaltet sich au-
tomatisch bei still stehendem Fahrzeug und
aktivierter automatischer Ausschaltung des
Motors aus, wenn:
● der Sicherheitsgurt des Fahrers nicht ange-
leg
t ist,
● der Fahrer kein Pedal betätigt,
● die Fahrertür geöffnet wird.
War da
s Abblendlicht bei der automati-
schen Ausschaltung der Zündung eingeschal-
tet, bleibt das Standlicht für ca. 30 Minuten
eingeschaltet (sofern die Batterie ausrei- chend geladen ist). Wenn der Fahrer das
Fahrz
eug verriegelt oder das Licht manuell
ausschaltet, schaltet sich das Standlicht aus. ACHTUNG
Jede unbedachte Bewegung des Fahrzeugs
kann s c
hwere Verletzungen verursachen.
● Beim Einschalten der Zündung weder
das
Bremspedal noch das Kupplungspedal betäti-
gen, da andernfalls der Motor sofort starten
könnte. ACHTUNG
Eine unachtsame oder unbeaufsichtigte Be-
nutzu n
g der Fahrzeugschlüssel kann Unfälle
und schwere Verletzungen verursachen.
● Bei jedem Verlassen des Fahrzeugs immer
all
e Fahrzeugschlüssel mitnehmen. Kinder
oder unbefugte Personen können sonst das
Fahrzeug verriegeln, den Motor starten oder
die Zündung einschalten und damit elektri-
sche Ausstattungen betätigen (z. B. Fenster-
heber). Hinweis
● Vor V
erlassen des Fahrzeugs schalten Sie
die Zündung stets manuell aus und beachten
Sie ggf. die Meldungen im Display des Kom-
biinstruments.
● Bei längerem Stillstand des Fahrzeugs bei
einge
schalteter Zündung kann sich die Batte-
rie entladen, und unter Umständen kann der
Motor nicht angelassen werden. ●
Fahr z
euge mit Dieselmotor brauchen ggf.
etwas länger zum Anlassen, wenn sie vorglü-
hen müssen.
● Wenn Sie während der STOP-Phase die Tas-
te ST
ART ENGINE STOP drücken, schaltet sich die
Zündun g au
s und die Taste blinkt.
● Wenn im Display des Kombiinstruments der
Hinwei
s erscheint „Start-Stopp-System aus-
geschaltet: Motor manuell starten“, blinkt
der Starterknopf START ENGINE STOP .
Motor anlassen
3 Gilt
für Fahrzeuge mit Startertaste.
SchrittMotor mit dem Starterknopf ››› Sei-
te 189 (Press & Drive) anlassen.
1.Bremspedal treten und halten, bis Schritt 5
ausgeführt ist.
1a.Bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe: Kupp-
lung ganz durchtreten und halten bis der Mo-
tor anspringt.
2.Bringen Sie den Schalthebel in Neutralstel-
lung oder schieben Sie den Wählhebel in
Stellung P o N.
3.
Starterknopf drücken ››› Abb. 192 ohne Gas
zu geben. Damit der Motor angelassen wer-
den kann, muss sich ein gültiger Schlüssel
im Fahrzeug befinden.
Nach dem Anlassen des Motors wechselt die
Beleuchtung der Taste START ENGINE STOP
in
den Dauerzustand und zeigt so an, dass der
Motor angelassen ist. 190
Page 193 of 348

FahrenSchrittMotor mit dem Starterknopf
››› Sei-
te 189 (Press & Drive) anlassen.
4.
Wenn der Motor nicht anspringen sollte,
Startvorgang abbrechen und nach etwa 1 Mi-
nute wiederholen. Gegebenenfalls Notstart-
funktion ausführen ››› Seite 189.
5.Zum Losfahren die Parkbremse lösen ››› Sei-
te 192. ACHTUNG
Verlassen Sie niemals das Fahrzeug bei lau-
fendem Mot or
, insbesondere wenn ein Gang
eingelegt oder eine Fahrstufe gewählt ist.
Das Fahrzeug könnte sich plötzlich in Bewe-
gung setzen, oder es könnten ein Schaden,
Brand oder schwere Verletzungen verursacht
werden. ACHTUNG
Ein Startbeschleuniger kann explodieren oder
ein plötz lic
hes Hochdrehen des Motors verur-
sachen.
● Verwenden Sie niemals Startbeschleuniger
zum Ka
ltstart des Motors. VORSICHT
● Ein erneute s
Anlassen bei laufendem Motor
oder ein erneutes Anlassen unmittelbar nach
dem Abschalten könnte den Anlasser oder
den Motor beschädigen. ●
Vermeiden Sie bei k
altem Motor hohe Mo-
tordrehzahlen, übermäßige Beanspruchun-
gen und starke Beschleunigungen.
● Starten Sie den Motor nicht durch Anschie-
ben oder Ansc
hleppen. Unverbrannter Kraft-
stoff könnte in den Katalysator gelangen und
diesen beschädigen. Hinweis
● War t
en Sie nicht bei stehendem Fahrzeug,
bis der Motor sich erwärmt, wenn die Wind-
schutzscheibe sauber ist, fahren Sie sofort
los. Dadurch erreicht der Motor schneller sei-
ne Betriebstemperatur und der Schadstoff-
ausstoß ist geringer.
● Beim Anlassen des Motors werden größere
elektris
che Verbraucher vorübergehend abge-
schaltet.
● Bei einem Start mit kaltem Motor kann das
Motorg
eräusch kurzzeitig lauter sein. Das ist
normal und unbedenklich.
● Bei Außentemperaturen unter +5°C (+41°F)
kann bei einem Fahr
zeug mit Dieselmotor un-
ter dem Fahrzeug etwas Rauch entstehen,
wenn die zusätzliche Kraftstoffheizung einge-
schaltet ist. Motor abstellen
3 Gilt für Fahrzeuge mit Startertaste.
SchrittMotor mittels des Starterknopfes aus-
schalten
››› Seite 189.
1.Fahrzeug vollständig anhalten ››› .
2.Bremspedal treten und halten, bis Schritt 4
ausgeführt ist.
3.Bei einem Fahrzeug mit Automatikgetriebe
den Wählhebel in die Position P bringen.
4.Elektronische Parkbremse einschalten ››› Sei-
te 192.
5.
Starterknopf kurz drücken ››› Abb. 192. Der
Starterknopf START ENGINE STOP blinkt erneut.
Wenn der Motor nicht ausgeht, führen Sie ei-
ne Notabschaltung durch ››› Seite 189.
6.Bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe, 1. Gang
oder Rückwärtsgang einlegen. ACHTUNG
Schalten Sie den Motor niemals aus, wenn
sic h d
as Fahrzeug bewegt. Dies könnte den
Verlust über die Kontrolle des Fahrzeugs, Un-
fälle und schwere Verletzungen verursachen.
● Die Airbags und die Gurtstraffer funktionie-
ren bei ausg
eschalteter Zündung nicht.
● Der Bremskraftverstärker arbeitet nicht bei
ausge
schaltetem Motor. Daher muss bei aus-
geschaltetem Motor das Bremspedal stärker
betätigt werden, um das Fahrzeug zu brem-
sen. » 191
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 196 of 348

Bedienung
VORSICHT
Um zu vermeiden, dass sich das Fahrzeug un-
beab s
ichtigterweise in Bewegung setzt, zu-
nächst die elektronische Parkbremse aktivie-
ren und anschließend den Fuß vom
Bremspedal nehmen. Hinweis
● Bei F ahr
zeugen mit Schaltgetriebe löst sich
die elektronische Parkbremse bei Loslassen
des Kupplungspedals und gleichzeitiger Be-
tätigung des Gaspedals automatisch.
● Bei einem Fahrzeug mit entladener Fahr-
zeugb
atterie ist kein Lösen der elektron-
ischen Parkbremse möglich. Starthilfe ver-
wenden ›››
Seite 71.
● Beim Aktivieren und Lösen der elektron-
isc
hen Parkbremse können Geräusche auftre-
ten.
● Das System führt sporadisch automatische
und hörbar
e Tests am stehenden Fahrzeug
durch, wenn über einen längeren Zeitraum
die elektronische Parkbremse nicht verwen-
det wird. Handbremse anziehen
Abb. 196
Handbremse zwischen den Vorder-
s itz
en. Eine fest angezogene Handbremse verhin-
der
t
ein u
nbeabsichtigtes Wegrollen des
Fahrzeuges.
Ziehen Sie immer die Handbremse fest an,
wenn Sie Ihr Fahrzeug verlassen oder parken.
Handbremse anziehen
– Ziehen Sie den Hebel der Handbremse fest
nach o
ben ››› Abb. 196.
Handbremse lösen – Ziehen Sie den Hebel etwas nach oben,
drücken
Sie die Entriegelungstaste in Pfeil-
richtung ››› Abb. 196 und führen Sie den
Handbremshebel ganz nach unten ››› .
Die Handbr emse so
l
lte stets fest angezogen
werden, damit nicht versehentlich mit leicht angezogener Handbremse gefahren wird
›››
.
B ei an
g
ezogener Handbremse und einge-
schalteter Zündung leuchtet die Warnleuchte
auf. Bei gelöster Handbremse erlischt die
Kontrollleuchte.
Wird mit angezogener Handbremse schneller
als 6 km/h (4 mph) gefahren, erscheint im
Display vom Kombiinstrument folgender In-
formationstext:*: HANDBREMSE ANGEZO-
GEN. Zusätzlich ertönt ein akustisches Warn-
signal. ACHTUNG
● Benutz en
Sie niemals die Handbremse zum
Abbremsen des fahrenden Fahrzeugs. Der
Bremsweg ist um vieles länger, da nur die
hinteren Räder abgebremst werden. Unfallge-
fahr!
● Eine nur zum Teil gelöste Handbremse kann
zum Überhitzen der hint
eren Bremsen führen
und somit die Funktion der Bremsanlage ne-
gativ beeinflussen - Unfallgefahr! Außerdem
führt es zum vorzeitigen Verschleiß der hint-
eren Bremsbeläge. VORSICHT
Immer wenn Sie das Fahrzeug verlassen, soll-
ten Sie die Handbr
emse fest anziehen. Legen
Sie zusätzlich den 1. Gang ein. 194
Page 198 of 348

Bedienung
Bei höheren Geschwindigkeiten und einge-
s c
h
altetem Scheibenwischer werden die
Bremsbeläge für kurze Zeit an die Brems-
scheiben angelegt. Dies geschieht - für den
Fahrer unbemerkt - in regelmäßigen Abstän-
den und bewirkt eine bessere Ansprechzeit
der Bremsen bei Nässe.
Auch bei Fahrten auf salzgestreuten Straßen
kann die volle Bremswirkung verzögert ein-
setzen, wenn Sie längere Zeit nicht gebremst
hatten. Die Salzschicht auf den Bremsschei-
ben und Bremsbelägen muss beim Bremsen
erst abgeschliffen werden.
Korrosion
Korrosion an den Bremsscheiben und Ver-
schmutzung der Beläge werden begünstigt
durch lange Standzeiten, geringe Laufleis-
tung und geringe Beanspruchung.
Bei geringer Beanspruchung der Bremsanla-
ge sowie bei vorhandener Korrosion empfeh-
len wir, durch mehrmaliges stärkeres Brem-
sen aus höherer Geschwindigkeit die Brems-
scheiben und Bremsbeläge zu reinigen ››› .
Störu n
g Br
emsanlage
Wenn Sie beobachten, dass sich der Brems-
pedalweg plötzlich vergrößert hat, dann ist
möglicherweise ein Bremskreis der Zwei-
kreisbremsanlage ausgefallen. Fahren Sie
unverzüglich zum nächsten Fachbetrieb, um
den Schaden beheben zu lassen. Fahren Sie auf dem Weg dorthin mit reduzierter Ge-
sch
windigkeit und stellen Sie sich dabei auf
längere Bremswege und einen höheren Pe-
daldruck ein.
Niedriger Bremsflüssigkeitsstand
Bei einem zu niedrigen Bremsflüssigkeits-
stand können Störungen in der Bremsanlage
auftreten. Der Stand der Bremsflüssigkeit
wird elektronisch überwacht.
Bremskraftverstärker
Der Bremskraftverstärker verstärkt den Druck,
den Sie mit dem Bremspedal erzeugen. Er ar-
beitet nur bei laufendem Motor. ACHTUNG
● Führen Sie Abbr
emsungen zum Zweck der
Reinigung der Bremsanlage nur durch, wenn
die Straßenverhältnisse dies zulassen. Brin-
gen Sie andere Verkehrsteilnehmer nicht in
Gefahr: Es besteht Unfallgefahr.
● Vermeiden Sie, dass sich das Fahrzeug im
Leerlauf
bei abgestelltem Motor bewegt. An-
dernfalls besteht Unfallgefahr!
● Bei zu alter Bremsflüssigkeit kann es bei
sehr stark
er Beanspruchung der Bremse zu
Dampfblasenbildung in der Bremsanlage
kommen. Dadurch wird die Bremswirkung be-
einträchtigt. VORSICHT
● Las sen
Sie niemals die Bremse durch leich-
ten Pedaldruck „schleifen“, wenn Sie nicht
wirklich bremsen müssen. Dies führt zum
Überhitzen der Bremsen und damit zu einem
längeren Bremsweg und zu größerem Ver-
schleiß.
● Bevor Sie eine längere Strecke mit starkem
Gefälle bef
ahren, verringern Sie bitte die Ge-
schwindigkeit, schalten Sie in den nächst
niedrigeren Gang. Dadurch nutzen Sie die
Bremswirkung des Motors aus und entlasten
die Bremsen. Müssen Sie trotzdem zusätzlich
bremsen, so tun Sie dies nicht anhaltend,
sondern in Intervallen. Hinweis
● Arbeitet der Br
emskraftverstärker nicht,
weil z. B. das Fahrzeug abgeschleppt werden
muss oder weil eine Störung des Bremskraft-
verstärkers vorliegt, müssen Sie das Brems-
pedal wesentlich kräftiger treten als norma-
lerweise.
● Wenn Sie nachträglich einen Frontspoiler
oder Radv
ollblenden oder dergleichen mon-
tieren lassen, müssen Sie sicherstellen, dass
die Luftzufuhr zu den Vorderrädern nicht be-
einträchtigt wird - andernfalls könnte die
Bremsanlage zu heiß werden. 196
Page 199 of 348

Fahren
Brems- und Stabilisierungs-
S y
s
teme
Elektronische Stabilisierungskontrolle
(ESC) Die ESC trägt zur Fahrsicherheit bei. Sie redu-
zier
t
die Schleudergefahr und verbessert die
Fahrstabilität. Fahrdynamische Grenzsituatio-
nen wie z. B. Übersteuern und Untersteuern
des Fahrzeugs oder Durchdrehen der An-
triebsräder werden von der ESC erkannt.
Durch gezielte Bremseingriffe oder eine Re-
duzierung des Motordrehmoments wird das
Fahrzeug stabilisiert. Sobald die ESC regelnd
eingreift, blinkt die Kontrollleuchte im
Kombi-Instrument.
In die ESC sind das Antiblockiersystem (ABS),
der Bremsassistent, die Antriebsschlupfrege-
lung (ASR), die Elektronische Differenzial-
sperre (EDS), die automatische elektronische
Sperre*, die Radselektive Momentensteue-
rung* und die Gespannstabilisierung* integ-
riert. Die ESC unterstützt die Stabilisierung
des Fahrzeugs zusätzlich über eine Änderung
des Lenkmoments.
Antiblockiersystem (ABS)
Das ABS verhindert ein Blockieren der Räder
beim Bremsen bis kurz vor Fahrzeugstill-
stand. Dadurch bleibt das Fahrzeug auch bei
einer Vollbremsung lenkbar. Treten Sie das Bremspedal ohne Unterbrechung – nicht
pumpen! Da
s
ABS macht sich durch ein Pul-
sieren des Bremspedals bemerkbar.
Bremsassistent
Der Bremsassistent kann den Bremsweg re-
duzieren. Die Bremskraft wird verstärkt, wenn
der Fahrer in Notbremssituationen schnell
auf das Bremspedal tritt. Dabei muss das
Bremspedal so lange betätigt werden, bis die
Gefahrensituation vorüber ist.
Antriebsschlupfregelung (ASR)
Die ASR verringert die Antriebskraft des Mo-
tors bei durchdrehenden Rädern und passt
die Antriebskraft den Fahrbahnverhältnissen
an. Dadurch wird das Anfahren, Beschleuni-
gen und Bergauffahren erleichtert.
Elektronische Differenzialsperre (EDS)
EDS bremst ein durchdrehendes Rad ab und
überträgt die Antriebskraft auf das andere
Antriebsrad. Diese Funktion steht bis zu einer
Geschwindigkeit von etwa 100 km/h (62
mph) zur Verfügung.
Damit die Scheibenbremse des abgebrems-
ten Rads nicht überhitzt, schaltet sich die
EDS bei ungewöhnlich starker Beanspru-
chung automatisch aus. Das Fahrzeug bleibt
weiterhin betriebsfähig. Sobald die Bremse
abgekühlt ist, schaltet sich die EDS automa-
tisch wieder ein. Gespannstabilisierung*
Wenn Sie ein F
ahrzeug mit Anhänger fahren,
gilt Folgendes: Das Gespann aus Zugfahr-
zeug und Anhänger tendiert generell zu Pen-
delbewegungen. Werden Pendelbewegungen
vom Anhänger auf das Zugfahrzeug übertra-
gen und vom ESC erkannt, so wird das Zug-
fahrzeug innerhalb der Systemgrenzen auto-
matisch von ESC verzögert und das Gespann
stabilisiert sich. Die Gespannstabilisierung
ist nicht für alle Länderausführungen verfüg-
bar.
Elektronische Differenzialsperre (XDS)
Beim Befahren einer Kurve ermöglicht die
elektronische Quersperre, dass das Rad auf
der Kurvenaußenseite schneller dreht als das
Rad auf der Innenseite. Das sich schneller
drehende Rad (Außenseite) wird weniger an-
getrieben als das Rad auf der Innenseite.
Dies kann in bestimmten Situationen dazu
führen, dass der auf das Rad an der Innensei-
te gegebene Antrieb übermäßig hoch ist, was
zu Schlupf führen kann. Im Gegensatz hierzu erhält das Rad auf der Außenseite weniger
Antrieb als es übertragen könnte. Dieser Ef-
fekt führt zu einem Verlust der Seitenhaftung
an der Vorderachse, was sich als Untersteu-
ern oder „Verlängerung“ des Fahrwegs dar-
stellt.
Das System XDS kann dies über die Signale
und Sensoren des ESC erkennen und diesen
Effekt korrigieren. »
197
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 200 of 348

Bedienung
Die XDS bremst über das ESC das kurvenin-
ner e R
a
d ab, um es am Durchdrehen zu hin-
dern. Dadurch wird der vom Fahrer geforderte
Fahrverlauf des Fahrzeugs zielgenauer.
Das System XDS funktioniert in Verbindung
mit dem ESC und ist immer aktiv, auch wenn
die Antriebsschlupfregelung ASR abgeschal-
tet wurde oder das ESC im Sportmodus bzw.
abgeschaltet ist.
Multikollisionsbremse
Die Multikollisionsbremse kann den Fahrer
beim Unfall unterstützen, die Schleuderge-
fahr und die Gefahr weiterer Kollisionen wäh-
rend des Unfalls durch eine automatisch ein-
geleitete Bremsung zu reduzieren.
Die Multikollisionsbremse funktioniert im Fall
eines Frontal-, Seiten- und Rückfahrzusam-
menstoßes, wenn die Steuereinheit für Air-
bags die Aktivierungschwelle erkennt und
der Unfall bei einer Geschwindigkeit über
10 km/h (6 mph) stattfindet. ESC bremst das
Fahrzeug automatisch, sofern infolge des Un-
falls das ESC, die Bremshydraulik und das
Bordnetz nicht beschädigt worden sind.
Folgende Aktivitäten übersteuern beim Unfall
die automatische Bremsung:
● Wenn der Fahrer das Gaspedal tritt, wird
keine autom
atische Bremsung erzeugt.
● Wenn der Bremsdruck durch das getretene
Bremsped
al stärker ist, als der vom System eingeleitete Bremsdruck, wird das Fahrzeug
manuell
gebremst.
● Wenn das ESC gestört ist, steht die Multi-
kol
lisionsbremsung nicht zur Verfügung. ACHTUNG
● Auch E SC, ABS, ASR ED
S, automatische
elektronische Sperre bzw. radselektive Mo-
mentensteuerung können die physikalisch
vorgegebenen Grenzen nicht überwinden.
Dies ist insbesondere bei glatter oder nasser
Fahrbahn zu bedenken. Wenn die Systeme in
den Regelbereich kommen, sollten Sie die
Geschwindigkeit sofort den Fahrbahn- und
Verkehrsverhältnissen anpassen. Die erhöhte
Anzahl an Sicherheitssystemen darf Sie nicht
dazu verleiten, Risiken einzugehen. Sonst be-
steht Unfallgefahr!
● Bitte beachten Sie, dass sich das Unfallrisi-
ko durc
h schnelles Fahren, besonders in den
Kurven und bei glatter oder nasser Fahrbahn,
sowie durch zu dichtes Auffahren erhöht. Un-
fälle können auch durch ESC, ABS, Bremsas-
sistenten, EDS, elektronische Sperre bzw.
elektronische Radmomentensteuerung nicht
verhindert werden: Unfallgefahr!
● Beim Beschleunigen auf gleichmäßig glat-
ter Fahrb
ahn, z. B. bei Eis und Schnee, geben
Sie bitte vorsichtig Gas. Die Antriebsräder
können trotz der eingebauten Regelsysteme
durchdrehen und dadurch die Fahrstabilität
beeinflussen: Unfallgefahr! Hinweis
● Nur wenn a l
le vier Räder gleich bereift sind,
können ABS und ASR störungsfrei arbeiten.
Unterschiedliche Abrollumfänge der Reifen
können zu einer unerwünschten Reduzierung
der Motorleistung führen.
● Bei Regelvorgängen der beschriebenen
Sys
teme können Betriebsgeräusche auftre-
ten.
● Wenn die Kontrollleuchte oder er-
sc
heint, kann auch eine Störung vorliegen
››› Seite 124. ESC und ASR ein-/ausschalten
Abb. 197
Mittelkonsole: Taste zum Ein-/Aus-
s ch
alten von ESC und ASR 198
Page 201 of 348

Fahren
Die elektronische Stabilisierungskontrolle
E SC
w
ird bei Anlassen des Motors automa-
tisch eingeschaltet, arbeitet nur bei laufen-
dem Motor und umfasst die Systeme ABS,
EDS und ASR.
Die Funktion ASR und die elektronische Sta-
bilitätskontrolle ESC dürfen nur dann ausge-
schaltet werden, wenn kein ausreichender
Antrieb erreicht wird. So zum Beispiel in fol-
genden Fällen:
● Beim Fahren durch tiefen Schnee oder auf
weichem Unt
ergrund.
● Zum „Freifahren“ des festgefahrenen Fahr-
zeuge
s.
Anschließend sind die Funktion ASR und die
elektronische Stabilitätskontrolle wieder ein-
zuschalten.
Je nach Ausführung und Fahrzeugversion
kann entweder nur die Funktion ASR abge-
schaltet oder die elektronische Stabilitäts-
kontrolle ESC im Fahrmodus Sport einge-
schaltet werden.
ESC im „Sportmodus“
Der Sportmodus wird über das Menü des Sys-
tems Easy Connect eingeschaltet ››› Sei-
te 126. Bei Fahrzeugen mit Frontantrieb sind
sowohl die Eingriffe des ESC als auch der
ASR beschränkt. Bei Fahrzeugen mit Allrad-
antrieb sind die Eingriffe des ESC beschränkt und die ASR schaltet sich vollständig aus
›››
.
Die K ontr
o
llleuchte leuchtet. Bei Fahrzeu-
gen mit Fahrerinformationssystem* erscheint
der Fahrerhinweis Stabilisierungskon-
trolle (ESC): Sport. Achtung!
Eingeschränkte Stabilität.
ESC im Modus „Sport“ ausschalten
Über das Menü des Systems Easy Connect
››› Seite 126. Die Kontrollleuchte erlischt.
Bei Fahrzeugen mit Fahrerinformationssys-
tem* erscheint der Fahrerhinweis Stabili-
sierungskontrolle (ESC): on.
ASR ausschalten
Die ASR wird über das Menü des Systems Ea-
sy Connect ausgeschaltet ››› Seite 126. Die
Antriebsschlupfregelung ist damit deakti-
viert.
Die Kontrollleuchte leuchtet. Bei Fahrzeu-
gen mit Fahrerinformationssystem* erscheint
der Fahrerhinweis ASR deaktiviert .
ASR einschalten
Das ASR wird über das Menü des Systems Ea-
sy Connect eingeschaltet ››› Seite 126. Die
Antriebsschlupfregelung ist damit aktiviert.
Die Kontrollleuchte verlöscht. Bei Fahrzeu-
gen mit Fahrerinformationssystem* erscheint
der Fahrerhinweis ASR aktiviert.ESC ausschalten
Bei einigen
Versionen des Fahrzeugmodells
kann abgesehen von der Antriebsschlupfre-
gelung (ASR) auch die elektronische Stabili-
tätskontrolle (ESC) ausgeschaltet werden.
● Taste ››› Abb. 197
etwa 1 Sekunde lang
drücken, um den ESC Sportmodus einzu-
schalten.
● Die Taste ››› Abb. 197
länger als 3 Sekun-
den drücken, und die elektronische Stabili-
tätskontrolle (ESC) wird einschließlich ASR
ausgeschaltet. Im Display des Kombiinstru-
ments schaltet sich die Kontrollleuchte ein
und ESC OFF wird dauerhaft eingeblendet.
● Die Funktion ASR und die elektronische
Stabi
litätskontrolle ESC werden durch Drü-
cken der Taste ››› Abb. 197 wieder einge-
schaltet.
● ODER: Schalten Sie die Funktion ESC Sport
oder den ESC
im System Easy Connect mithil-
fe der Taste und der Funktionsfläche
EINS TELL
UNGEN und
S
y
s
tem ESC ein oder aus.
Im K omb
iin
strument erlöschen die Kontroll-
leuchte und die Anzeige ESC OFF . ACHTUNG
Sie sollten ESC Sport nur einschalten, wenn
Fahrk önnen u
nd Verkehrssituation dies erlau-
ben - Schleudergefahr!
● Mit dem ESC im Sportmodus ist die Stabili-
sierun
gsfunktion eingeschränkt, um eine
sportlichere Fahrweise zu ermöglichen. Die » 199
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
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Bedienung
Antriebsräder könnten durchdrehen und das
Fahr
z
eug könnte ins „Schleudern geraten“.
● Wenn der ESC ausgeschaltet ist, steht die
Stabi
lisierungsfunktion des Fahrzeugs nicht
zur Verfügung. Hinweis
● Wenn die ASR au sg
eschaltet oder der
Sportmodus des ESC gewählt wird, erfolgt die
Abschaltung der Geschwindigkeitsregelanla-
ge*.
● Im Modus ESC OFF wird der E
SC vorüber-
gehend aktiviert, um den Fahrer während des
Bremsens zu unterstützen, und nach dem
Loslassen des Bremspedals wieder in den
passiven Modus versetzt (abhängig von der
Modellversion). Berganfahrassistent
3 Gilt
für folgende Fahrzeuge: ohne Auto-Hold-Funk-
tion
D
er Anfahrassistent für Steigungen hilft dem
Fahrer beim Anfahren am Berg und hält das
Fahrzeug an seiner Position.
Das System hält den Bremsdruck ungefähr
zwei Sekunden aufrecht, nachdem der Fahrer
den Fuß vom Pedal genommen hat, sodass
verhindert wird, dass das Fahrzeug nach hin-
ten rollt. Während dieser zwei Sekunden hat
der Fahrer genügend Zeit, um das Kupp-
lungspedal freizugeben und zu beschleuni- gen, ohne dass das Fahrzeug nach hinten
ro
l
lt und die Handbremse zum Einsatz
kommt, wodurch das Anfahren leichter, be-
quemer und sicherer wird.
Voraussetzungen für das Funktionieren des
Anfahrassistenten sind:
● sich auf einer Steigung zu befinden,
● Fahrertür ist geschlossen,
● Fahrzeug vollständig angehalten,
● Motor eingeschaltet und Bremse getreten,
● außerdem muss im Fall eines Schaltgetrie-
bes der G
ang eingelegt oder das Getriebe in
Neutralstellung sein und im Fall von Automa-
tikgetrieben muss sich der Wählhebel in den
Stellungen S, D oder R befinden.
Der Berganfahrassistent wird auch bei der
Rückwärtsanfahrt am Berg aktiviert. ACHTUNG
● Wenn d a
s Fahrzeug nicht sofort nach Lösen
des Bremspedals angefahren wird, kann es
unter Umständen nach hinten rollen. Betäti-
gen Sie in diesem Fall sofort das Bremspedal
oder ziehen Sie die Handbremse.
● Wenn der Motor ausgeht, betätigen Sie so-
fort
das Bremspedal oder ziehen Sie die
Handbremse.
● Wenn Sie in dichtem Verkehr an einer Stei-
gung f
ahren, und Sie verhindern möchten,
dass das Fahrzeug beim Anfahren nach hin- ten rollt, betätigen Sie das Bremspedal ein
paar
Sek
unden lang, bevor Sie anfahren. Hinweis
Ihr SEAT-Händler oder Ihr Fachbetrieb infor-
mier t
Sie gerne darüber, ob Ihr Fahrzeug mit
diesem System ausgestattet ist. Schaltgetriebe
Sc h
a
lten Lesen Sie aufmerksam die zusätzlichen In-
f
orm
ationen dur
ch ›››
Seite 51.
Bei einigen Länderausführungen muss das
Kupplungspedal vollständig niedergetreten
sein, damit der Motor startet.
Rückwärtsgang einlegen
● Legen Sie den Rückwärtsgang nur bei ste-
hendem Fahrz
eug ein.
Herunterschalten
Während der Fahrt müssen Sie schrittweise
Herunterschalten, d. h. auf den nächstniedri-
geren Gang und nur dann, wenn die Motor-
drehzahl nicht zu hoch ist ››› . Das Über-
s prin
g
en eines oder mehrerer Gänge beim
Herunterschalten bei hoher Geschwindigkeit
oder Motordrehzahl kann zu Kupplungs- und
200