ESP Seat Leon SC 2017 Betriebsanleitung (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: SEAT, Model Year: 2017, Model line: Leon SC, Model: Seat Leon SC 2017Pages: 348, PDF-Größe: 7.38 MB
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NotsituationenSicherungsbelegung im Motorraum
Nr.Verbraucher/Ampere
1ESP-Steuergerät25
2ESP-Steuergerät40/60
3Motorsteuergerät (Diesel/Ben-
zin)30/15
4Motorsensoren5/10
5Motorsensoren7,5/10
6Sensor Bremslicht5
7Spannungsversorgung Motor5/10
8Lambda Sonden10/15
9Motor05.10.202
0
10Steuergerät Benzinpumpe10/15/20
11PTC40
12PTC40
13Steuergerät für Automatikgetrie-
be15/30
15Hupe15
16Steuergerät Benzinpumpe5/15/20
17Motorsteuergerät7,5
18Klemme 30 (Referenzspannung)5
19Scheibenwischer vorne30
Nr.Verbraucher/Ampere
20Alarmhupe10
22Motorsteuergerät5
23Anlasser30
24PTC40
31Elektronisches Sperrdifferenzial
CUPRA15
33Pumpe für Automatikgetriebe30 VORSICHT
● Die Abdeck u
ngen der Sicherungskästen
vorsichtig ausbauen und wieder richtig an-
bauen, um Fahrzeugbeschädigungen zu ver-
meiden.
● Geöffnete Sicherungskästen müssen vor
dem Eindringen
von Schmutz und Nässe ge-
schützt werden. Schmutz und Nässe in den
Sicherungskästen können Beschädigungen
an der elektrischen Anlage verursachen. Hinweis
● Im Fahr z
eug befinden sich noch weitere Si-
cherungen als in diesem Kapitel angegeben.
Diese sollten nur von einem Fachbetrieb ge-
wechselt werden.
● Die Positionen, die von keiner Sicherung
beleg
t sind, werden in den Tabellen nicht auf-
geführt. ●
Einige der in den T
abellen aufgeführten
Ausstattungen beziehen sich nur auf be-
stimmte Versionen des Modells bzw. stellen
Sonderausstattungen dar.
● Bitte beachten Sie, dass in den Tabellen die
zum Z
eitpunkt der Drucklegung dieser Be-
triebsanleitung zur Verfügung stehenden Da-
ten aufgeführt sind, die jederzeit geändert
werden können. Glühlampen auswechseln
Einl eit
ung zum Thema Lesen Sie aufmerksam die zusätzlichen In-
f
orm
ationen dur
ch ›››
Seite 64
.
Das Wechseln von Glühlampen erfordert
fachmännisches Geschick.
Falls Sie Glühlampen im Motorraum selbst
wechseln, beachten Sie, dass der Motorraum
ein gefährlicher Bereich ist ››› in Arbeiten
im Mot orr
aum auf
Seite 286.
Eine Glühlampe darf nur durch eine Glühlam-
pe gleicher Ausführung ersetzt werden. Die
Bezeichnung steht auf dem Lampenträger.
Je nach Ausstattung kommen unterschiedli-
che Scheinwerfer- und Heckleuchtensysteme
zum Einsatz:
● Halogen-Hauptscheinwerfer
106
Page 128 of 348

Bedienung
Einführung in das System
E a
sy
Connect*
Systemeinstellungen (CAR)* CAR Menü Lesen Sie aufmerksam die zusätzlichen In-
form
ationen dur
ch ›››
Seite 33.
Zur Auswahl der Einstellmenüs drücken Sie je
nach Ausführung die Taste Easy Connect und tippen die Funktionsfläche SETUP
an,
ODER drüc k
en
Sie die Taste und dann
Fahrzeug und danach die Funktionsfläche
SETUP .
Die Anzahl der tatsächlich verfügbaren Me-
nüs und die Bezeichnung der verschiedenen
Menüoptionen sind von der Elektronik und
der Ausstattung des Fahrzeugs abhängig.
Wenn das Prüfkästchen der Funktionstaste
markiert ist , ist die Funktion aktiv.
Bei Drücken der Menütaste wird automa-
ti s
c
h das zuletzt aktivierte Menü aufgerufen.
Die in den Einstellungsmenüs vorgenomme-
nen Änderungen werden nach Schließen der
Menüs automatisch gespeichert.
Menü Einstellungen
FahrzeugSeite
ESC-System››› Seite 197
Menü Einstellungen
FahrzeugSeite
Reifen››› Seite 300
Fahrerassistenz››› Tab. auf Seite 34
Einparken und rangieren››› Seite 250
Beleuchtung››› Tab. auf Seite 34
Rückspiegel und Scheibenwi-
scher››› Tab. auf Seite 34
Öffnen und schließen››› Tab. auf Seite 34
Multifunktions-Display››› Tab. auf Seite 34
Datum und Uhrzeit››› Tab. auf Seite 34
Stück››› Tab. auf Seite 34
Service››› Seite 120
Werkseinstellungen››› Tab. auf Seite 34 ACHTUNG
Wenn der Fahrer abgelenkt wird, kann das
Unfäll e u
nd Verletzungen verursachen. Das
Bedienen des Systems Easy Connect kann
vom Verkehrsgeschehen ablenken. 126
Page 129 of 348

Kommunikation und Multimedia
Kommunikation und Multimedia
B edienel
ement
e am Lenkrad*
Sprachgesteuerte Bedienung des Audio-, Telefon- und Navigations-Systems Abb. 127
Bedienelemente am Lenkrad Das Lenkrad verfügt über Multifunktionsmo-
du
l
e, über die die F
unktionen Audio, Telefon und Radio-/Navigationssystem des Fahr-
zeugs
bedient werden können, ohne dass
man vom Verkehrsgeschehen abgelenkt wird.
TasteRadioMedia (außer AUX)AUXTelefon a)Navigation a)
ADrehen
Lautstärke erhöhen/verringern.
Audio-Modus ist nicht erforder-
lich (Radio).Lautstärke erhöhen/verringern.
Audio-Modus ist nicht erforder-
lich (Medien).Lautstärke erhöhen/verringern.
Audio-Modus ist nicht erforder-
lich (Medien).Lautstärke erhöhen/verringern.
Telefonmodus ist nicht erfor-
derlich.
Ansagelautstärke erhöhen/ver-
ringern. Der Navigationsmodus
ist nicht erforderlich, es muss
jedoch zum Zeitpunkt des Ein-
stellens der Lautstärke eine An-
sage erfolgen.
ADrückenStummschalten.Stummschalten.Stummschalten.Eingehenden Anruf stumm-
schalten.Aktuell wiedergegebene Navi-
gationsansage stummschalten.
Ba)Sprachsteuerung einschalten/ausschalten.
Diese Funktion kann von jedem Modus aus durchgeführt werden (Audio, Medien, Navigation, Assistenten, Fahrzeugzustand, Fahrdaten). Im Telefonmodus hat die Taste
während eines aktiven Telefongesprächs keine Funktion, ansonsten Radio-/Media-Funktion (außer AUX).
» 127
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 145 of 348

Öffnen und schließen
Schalter für die Fenster El ektri
s
ches Öffnen und Schließen der
Fenster* Abb. 140
Detail der Fahrertür: Bedienungs-
t a
s
ten für die Fenster (Fahrzeug mit 5 Türen
und elektrischen Fensterhebern vorne und
hinten). Lesen Sie aufmerksam die zusätzlichen In-
f
orm
ationen dur
ch ›››
Seite 18.
Über die Bedienelemente in der Fahrertür las-
sen sich die vorderen und hinteren Fenster
bedienen. In den anderen Türen befinden
sich separate Tasten für das jeweilige Fens-
ter.
Schließen Sie die Fenster immer vollständig,
wenn Sie das Fahrzeug parken oder unbeauf-
sichtigt verlassen ››› .
Nac h Au
s
schalten der Zündung können Sie
die Fenster noch ca. 10 Minuten lang betäti- gen, wenn weder der Zündschlüssel abgezo-
gen noch die F
ahrer- oder die Beifahrertür ge-
öffnet wurden.
Sicherheitsschalter * (nur für Fahrzeuge
mit 5 Türen)
Mit dem Sicherheitsschalter ››› Abb. 140 5 in der Fahrertür können die Fensterheber-Tas-
t
en in den hint
er
en Türen außer Funktion ge-
setzt werden.
● Sicherheitsschalter nicht betätigt : Die Ta
s-
ten in den hinteren Türen sind funktionsbe-
reit.
● Sicherheitsschalter betätigt : Die Ta
sten in
den hinteren Türen sind außer Funktion.
Das Symbol des Sicherheitsschalters
leuchtet gelb, wenn die Tasten der hinteren
Fenster gesperrt sind. ACHTUNG
Beachten Sie die Sicherheitshinweise ›››
in
Einführun g auf
Seite 99.
● Ein unsachgemäßer Gebrauch der elektri-
schen F
ensterheber kann zu Verletzungen
führen!
● Seien Sie beim Schließen der Fenster nicht
unauf
merksam oder leichtfertig, dies könnte
zu schweren Verletzungen bei Ihnen oder
Dritten führen. Stellen Sie deshalb sicher,
dass sich niemand im Funktionsbereich der
Fenster befindet. ●
Der Mot or k
önnte unkontrolliert gestartet
werden.
● Wird die Zündung eingeschaltet, können
elektris
che Ausstattungselemente einge-
schaltet werden – Quetschgefahr, z. B. durch
elektrische Fensterheber.
● Die Fahrzeugtüren können mit dem Funk-
sch
lüssel verriegelt werden, so dass in einer
Notsituation die Hilfe erschwert wird.
● Nehmen Sie deshalb in jedem Fall den
Schlüs
sel mit, wann immer Sie das Fahrzeug
verlassen.
● Die Fensterheber sind erst dann außer
Funktion, w
enn die Zündung ausgeschaltet
ist und eine der vorderen Türen geöffnet wird.
● Setzen Sie – wenn notwendig – die hint-
eren Fen
sterheber mit dem Sicherheitsschal-
ter außer Funktion. Stellen Sie sicher, dass
diese tatsächlich abgeschaltet sind. Hinweis
Wird der Schließvorgang eines Fensters durch
Sch w
ergängigkeit oder durch ein Hindernis
beeinträchtigt, öffnet sich das Fenster sofort
wieder ››› Seite 144. Überprüfen Sie in die-
sem Fall, warum das Fenster nicht geschlos-
sen werden konnte, bevor Sie erneut versu-
chen, es zu schließen. 143
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 179 of 348

Transportieren und praktische Ausstattungen
Gepäckraumnetz* Abb. 181
Im Gepäckraum: flach eingehäng-
t e
s
Gepäckraumnetz (Modell LEON ST). Abb. 182
Im Gepäckraum: Ösen 1 und Ha-
k en 2 zum Einhängen des Gepäckraumnet-
z e
s
(Modell LEON ST). Das Gepäckraumnetz verhindert das Verrut-
s
c
hen l
eichten Ladeguts. Im Gepäckraumnetz
mit Reißverschluss können kleinere Gegen-
stände aufbewahrt werden. Es gibt verschiedene Einhängvarianten, wie
das
Gepäckraumnetz im Gepäckraum einge-
hängt werden kann.
Gepäcknetz auf dem Gepäckraumboden ein-
hängen
● Heben Sie ggf. die vorderen Verzurrösen
›››
Abb. 181 2 an.
● Hängen Sie die Haken in die Verzurrösen
2
› ›› ein. Der Reißverschluss des Gepäck-
r aumnetz
e
s muss dabei nach oben zeigen.
● Hängen Sie die Haken in die Verzurrösen
1 ein.
Gepäc k
r
aumnetz an der Ladekante einhän-
gen
● Hängen Sie die kurzen Haken des Netzes in
die Ver
zurrösen ››› Abb. 182 1
› ›
› ein. Der
R eißv
er
schluss des Gepäckraumnetzes muss
dabei nach oben zeigen.
● Befestigen Sie die Spanngurte in den Ta-
schenh
aken 2 .
Gepäc k
r
aumnetz abnehmen
Das eingehängte Gepäckraumnetz ist straff
gespannt ››› .
● Entfernen Sie die Haken und Spanngurte
de s
Gepäc
kraumnetzes aus den Verzurrösen
und den Taschenhaken.
● Verstauen Sie das Gepäckraumnetz im Ge-
päckr
aum. ACHTUNG
Um das elastische Gepäckraumnetz in den
Ver z
urrösen zu befestigen, muss es in die
Länge gezogen werden. Nach dem Einhängen
ist das Netz straff gespannt. Wenn das Ge-
päckraumnetz nicht vorschriftsmäßig ein-
und ausgehängt wird, können die Haken des
Netzes Verletzungen verursachen.
● Die Haken des Gepäcknetzes immer gut
fes
thalten, damit sie beim Ein- und Aushaken
nicht unkontrolliert aus der Öse springen.
● Schützen Sie beim Ein- und Aushängen der
Haken Ihre Aug
en und das Gesicht, um Verlet-
zungen im Fall von versehentlich heraus-
springenden Haken zu vermeiden.
● Die Haken des Gepäcknetzes immer in der
besc
hriebenen Reihenfolge einhängen. Sollte
sich ein Haken versehentlich lösen, steigt
das Risiko möglicher Verletzungen. 177
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 190 of 348

Bedienung
Zündung ein Die ser F
ahr
erhinweis erscheint und ein Sum-
mer ertönt, wenn Sie bei eingeschalteter Zün-
dung die Fahrertür öffnen. ACHTUNG
● Las sen
Sie den Motor niemals in geschlos-
senen Räumen laufen - Vergiftungsgefahr! VORSICHT
Vermeiden Sie hohe Motordrehzahlen, Voll-
ga s
und starke Motorbelastung, solange der
Motor seine Betriebstemperatur noch nicht
erreicht hat - Gefahr eines Motorschadens! Umwelthinweis
Lassen Sie den Motor nicht im Stand warm-
lauf en. F
ahren Sie sofort los. Dadurch vermei-
den Sie unnötigen Schadstoffausstoß. Hinweis
● Wenn s ic
h der Zündschlüssel schwer in
Stellung 1 drehen lässt, bewegen Sie das
Lenk r
ad etwas hin und her – die Lenkradsper-
re wird dadurch entlastet.
● Nach dem Anlassen des kalten Motors kann
es k
urzzeitig zu verstärkten Laufgeräuschen
kommen, weil sich im hydraulischen Ventil-
spielausgleich erst ein Öldruck aufbauen
muss. Das ist normal und unbedenklich. ●
Wenn die F ahr
zeugbatterie ab- und wieder
angeklemmt wurde, müssen Sie in der Zünd-
schlüsselstellung 1 etwa 5 Sekunden war-
ten, bev or der Mot
or angelassen werden
kann.
● Fahrzeuge mit Automatikgetriebe ohne
elektroni
sche Bremse und je nach Land: Nach
dem Ausschalten der Zündung können Sie
den Zündschlüssel nur abziehen, wenn sich
der Wählhebel in der Stellung „P“ (Parksper-
re) befindet. Danach ist der Wählhebel blo-
ckiert. Motor mit dem Schlüssel abstellen
Motor abstellen
– Halten Sie das Fahrzeug an.
– Drehen Sie den Zündschlüssel in Stellung
› ›
›
Abb. 191 1 .
L enk
r
adsperre einlegen
Bei Fahrzeugen mit automatischem Getriebe
kann der Fahrzeugschlüssel nur in Wählhe-
belstellung P herausgenommen werden.
– Ziehen Sie den Zündschlüssel in Stel-
lung ›
›› Abb. 191 1
› ›
› ab.
– Drehen Sie das Lenkrad, bis die Lenkrad-
sperr
e hörb
ar einrastet.
Durch die gesperrte Lenkung wird ein mögli-
cher Diebstahl des Fahrzeugs erschwert. ACHTUNG
● Stel l
en Sie niemals den Motor ab, bevor
das Fahrzeug komplett zum Stillstand ge-
kommen ist. Die volle Funktionsfähigkeit des
Bremskraftverstärkers und der Servolenkung
ist nicht gewährleistet. Sie müssen ggf. mehr
Kraft zum Lenken oder Bremsen aufwenden.
Da Sie dabei nicht wie gewohnt lenken und
bremsen können, kann es zu Unfällen und
ernsthaften Verletzungen kommen.
● Ziehen Sie niemals den Schlüssel aus dem
Zündsc
hloss, solange das Fahrzeug in Bewe-
gung ist. Die Lenksperre könnte sonst plötz-
lich einrasten und Sie wären nicht mehr in
der Lage, das Fahrzeug zu lenken: Unfallge-
fahr!
● Nehmen Sie immer den Schlüssel mit,
wenn Sie d
as Fahrzeug verlassen. Das gilt be-
sonders, wenn Kinder im Fahrzeug zurück-
bleiben. Diese könnten sonst den Motor star-
ten oder elektrische Ausstattungen (z. B.
elektrische Fensterheber) betätigen – Unfall-
gefahr! VORSICHT
Nach längerer hoher Motorbelastung ent-
st eht
nach dem Abstellen des Motors ein
Wärmestau im Motorraum - Gefahr eines Mo-
torschadens! Lassen Sie deshalb den Motor
noch etwa 2 Minuten im Leerlauf laufen, be-
vor Sie ihn abstellen. 188
Page 199 of 348

Fahren
Brems- und Stabilisierungs-
S y
s
teme
Elektronische Stabilisierungskontrolle
(ESC) Die ESC trägt zur Fahrsicherheit bei. Sie redu-
zier
t
die Schleudergefahr und verbessert die
Fahrstabilität. Fahrdynamische Grenzsituatio-
nen wie z. B. Übersteuern und Untersteuern
des Fahrzeugs oder Durchdrehen der An-
triebsräder werden von der ESC erkannt.
Durch gezielte Bremseingriffe oder eine Re-
duzierung des Motordrehmoments wird das
Fahrzeug stabilisiert. Sobald die ESC regelnd
eingreift, blinkt die Kontrollleuchte im
Kombi-Instrument.
In die ESC sind das Antiblockiersystem (ABS),
der Bremsassistent, die Antriebsschlupfrege-
lung (ASR), die Elektronische Differenzial-
sperre (EDS), die automatische elektronische
Sperre*, die Radselektive Momentensteue-
rung* und die Gespannstabilisierung* integ-
riert. Die ESC unterstützt die Stabilisierung
des Fahrzeugs zusätzlich über eine Änderung
des Lenkmoments.
Antiblockiersystem (ABS)
Das ABS verhindert ein Blockieren der Räder
beim Bremsen bis kurz vor Fahrzeugstill-
stand. Dadurch bleibt das Fahrzeug auch bei
einer Vollbremsung lenkbar. Treten Sie das Bremspedal ohne Unterbrechung – nicht
pumpen! Da
s
ABS macht sich durch ein Pul-
sieren des Bremspedals bemerkbar.
Bremsassistent
Der Bremsassistent kann den Bremsweg re-
duzieren. Die Bremskraft wird verstärkt, wenn
der Fahrer in Notbremssituationen schnell
auf das Bremspedal tritt. Dabei muss das
Bremspedal so lange betätigt werden, bis die
Gefahrensituation vorüber ist.
Antriebsschlupfregelung (ASR)
Die ASR verringert die Antriebskraft des Mo-
tors bei durchdrehenden Rädern und passt
die Antriebskraft den Fahrbahnverhältnissen
an. Dadurch wird das Anfahren, Beschleuni-
gen und Bergauffahren erleichtert.
Elektronische Differenzialsperre (EDS)
EDS bremst ein durchdrehendes Rad ab und
überträgt die Antriebskraft auf das andere
Antriebsrad. Diese Funktion steht bis zu einer
Geschwindigkeit von etwa 100 km/h (62
mph) zur Verfügung.
Damit die Scheibenbremse des abgebrems-
ten Rads nicht überhitzt, schaltet sich die
EDS bei ungewöhnlich starker Beanspru-
chung automatisch aus. Das Fahrzeug bleibt
weiterhin betriebsfähig. Sobald die Bremse
abgekühlt ist, schaltet sich die EDS automa-
tisch wieder ein. Gespannstabilisierung*
Wenn Sie ein F
ahrzeug mit Anhänger fahren,
gilt Folgendes: Das Gespann aus Zugfahr-
zeug und Anhänger tendiert generell zu Pen-
delbewegungen. Werden Pendelbewegungen
vom Anhänger auf das Zugfahrzeug übertra-
gen und vom ESC erkannt, so wird das Zug-
fahrzeug innerhalb der Systemgrenzen auto-
matisch von ESC verzögert und das Gespann
stabilisiert sich. Die Gespannstabilisierung
ist nicht für alle Länderausführungen verfüg-
bar.
Elektronische Differenzialsperre (XDS)
Beim Befahren einer Kurve ermöglicht die
elektronische Quersperre, dass das Rad auf
der Kurvenaußenseite schneller dreht als das
Rad auf der Innenseite. Das sich schneller
drehende Rad (Außenseite) wird weniger an-
getrieben als das Rad auf der Innenseite.
Dies kann in bestimmten Situationen dazu
führen, dass der auf das Rad an der Innensei-
te gegebene Antrieb übermäßig hoch ist, was
zu Schlupf führen kann. Im Gegensatz hierzu erhält das Rad auf der Außenseite weniger
Antrieb als es übertragen könnte. Dieser Ef-
fekt führt zu einem Verlust der Seitenhaftung
an der Vorderachse, was sich als Untersteu-
ern oder „Verlängerung“ des Fahrwegs dar-
stellt.
Das System XDS kann dies über die Signale
und Sensoren des ESC erkennen und diesen
Effekt korrigieren. »
197
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 203 of 348

Fahren
Getriebeschäden führen, selbst dann, wenn
d a
s
Kupplungspedal getreten ist ››› .
ACHTUNG
Wenn der Motor läuft, setzt sich das Fahrzeug
sofor t
in Bewegung sobald ein Gang einge-
legt ist und das Kupplungspedal losgelassen
wird. Dies geschieht auch bei betätigter
elektronischer Parkbremse.
● Niemals den Rückwärtsgang einlegen, so-
lang
e das Fahrzeug in Bewegung ist. ACHTUNG
Zu weites Herunterschalten kann zu einem
Verlu s
t der Kontrolle über das Fahrzeug und
damit zu einem Unfall und schweren Verlet-
zungen führen. VORSICHT
Wenn bei hoher Geschwindigkeit oder Motor-
drehz ah
l ein zu niedriger Gang eingelegt
wird, kann es zu schweren Schäden an Kupp-
lung und Getriebe kommen. Dies kann selbst
dann geschehen, wenn Sie das Kupplungspe-
dal getreten halten und nicht einkuppeln. VORSICHT
Folgendes beachten, um Beschädigungen und
vor z
eitigen Verschleiß zu vermeiden:
● Während der Fahrt die Hand nicht auf dem
Scha
lthebel ruhen lassen. Der Druck der Hand überträgt sich auf die Schaltgabeln im
Getriebe.
● Dar auf
achten, dass das Fahrzeug vollstän-
dig steht, bev
or der Rückwärtsgang eingelegt
wird.
● Beim Schalten immer das Kupplungspedal
vol
lständig durchtreten.
● Fahrzeug an Steigungen nicht bei laufen-
dem Motor mit
„schleifender“ Kupplung fest-
halten. Automatikgetriebe / Direkt-
s
c
h
altgetriebe*
Einführung Ihr Fahrzeug ist mit einem manuell geregel-
t
en
Sc
haltgetriebe ausgestattet. Die Kraft-
übertragung zwischen Motor und Getriebe er-
folgt über zwei voneinander unabhängige
Kupplungen. Sie ersetzen den Drehmoment-
wandler von herkömmlichen Automatikge-
trieben und ermöglichen das Beschleunigen
des Fahrzeugs ohne spürbare Zugkraftunter-
brechung.
Mit Hilfe der Tiptronic können die Gänge auf
Wunsch auch manuell geschaltet werden
››› Seite 204, Mit Tiptronic schalten*. Anzeigefeld für Wählhebelstellungen Lesen Sie aufmerksam die zusätzlichen In-
form
ationen dur
ch ›››
Seite 51
.
Die eingelegte Wählhebelstellung wird im
Display des Kombi-Instruments durch Hervor-
hebung des entsprechenden Zeichens ange-
zeigt. Zusätzlich wird im Display in den Wähl-
hebelstellungen im manuellen Betrieb M und
den Stellungen D, E und S der aktuell einge-
legte Gang angezeigt.
P – Parksperre
In dieser Wählhebelstellung sind die An-
triebsräder mechanisch gesperrt. Die Park-
sperre darf nur bei stehendem Fahrzeug ein-
gelegt werden ››› .
Z um Ein
l
egen und Herausnehmen der Wähl-
hebelstellung P muss die Sperrtaste (Taste
im Wählhebelgriff) gedrückt und gleichzeitig
das Bremspedal getreten werden.
R –Rückwärtsgang
Der Rückwärtsgang darf nur bei stehendem
Fahrzeug und Leerlaufdrehzahl des Motors
eingelegt werden ››› .
Z um Ein
l
egen der Wählhebelstellung R müs-
sen Sie die Sperrtaste drücken und gleichzei-
tig das Bremspedal treten. In der Wählhebel-
stellung R leuchtet bei eingeschalteter Zün-
dung der Rückfahrscheinwerfer. »
201
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 205 of 348

Fahren
Wählhebelsperre Abb. 198
Wählhebelsperre. Die Wählhebelsperre verhindert, dass verse-
hentlic
h eine F
ahr
stufe eingelegt wird und
sich dadurch das Fahrzeug unbeabsichtigt in
Bewegung setzt.
Die Wählhebelsperre wird wie folgt gelöst:
– Zündung einschalten.
– Treten Sie das Bremspedal und h
alten Sie
gleichzeitig die Sperrtaste gedrückt.
Automatische Wählhebelsperre
Bei eingeschalteter Zündung ist der Wählhe-
bel in den Stellungen P und N gesperrt. Wenn
sich der Wählhebel in Stellung P befindet,
zum Lösen der Wählhebelsperre das Brems-
pedal betätigen und gleichzeitig die Sperr-
taste drücken. Zur Erinnerung für den Fahrer
erscheint bei Stellung P oder N des Wählhe-
bels folgende Meldung im Display: Beim Einlegen einer Fahrstufe im
Stand Fußbremse betätigen.
Die Hebels
perre funktioniert nur bei stehen-
dem Fahrzeug oder bei einer Geschwindig-
keit bis 5 km/h (3 mph). Bei Geschwindigkei-
ten über 5 km/h (3 mph) wird die Sperre in
der Stellung N automatisch ausgeschaltet.
Beim zügigen Schalten über die Position N
(z. B. von R nach D) wird der Wählhebel nicht
gesperrt. Dadurch wird z. B. ein „Heraus-
schaukeln“ bei festgefahrenem Fahrzeug er-
möglicht. Befindet sich der Hebel bei nicht
getretenem Bremspedal länger als etwa 2 Se-
kunden in der Stellung N, rastet die Wählhe-
belsperre ein.
Sperrtaste
Die Sperrtaste im Wählhebelgriff verhindert
das versehentliche Schalten in einige Wähl-
hebelstellungen. Wenn Sie die Sperrtaste
drücken, wird die Wählhebelsperre aufgeho-
ben. In der Abbildung sind die Positionen, in
denen die Sperrtaste gedrückt werden muss,
farblich hervorgehoben ››› Abb. 198.
Zündschlüssel-Abzugssperre
Bei Fahrzeugen ohne elektronische Bremse
und je nach Land lässt sich der Zündschlüs-
sel nach dem Ausschalten der Zündung nur
abziehen, wenn sich der Wählhebel in der
Stellung P befindet. Solange der Zündschlüs- sel abgezogen ist, ist der Wählhebel in Stel-
lung P g
esperrt. Hinweis
● Fa l
ls die Wählhebelsperre nicht einrastet,
liegt eine Störung vor. Um ein unbeabsichtig-
tes Anfahren zu verhindern, ist der Antrieb
unterbrochen. Um die Wählhebelsperre wie-
der einrasten zu lassen, gehen Sie wie folgt
vor:
–Bei 6-Gang-Schaltung: betätigen Sie das
Bremspedal und geben Sie es erneut frei.
– Bei 7-Gang-Schaltung: betätigen Sie das
Bremspedal. Stellen Sie den Wählhebel
in die Position P oder N und legen Sie an-
schließend eine Fahrstufe ein.
● Bewegt sich das Fahrzeug trotz eingelegter
Fahrs
tufe weder vorwärts noch rückwärts, ge-
hen Sie wie folgt vor:
–Wenn sich das Fahrzeug nicht in die ge-
wünschte Richtung bewegt, kann die
Fahrstufe systemseitig nicht korrekt ein-
gelegt sein. Das Bremspedal treten und
die Fahrstufe erneut einlegen.
– Wenn sich das Fahrzeug immer noch
nicht in die gewünschte Richtung be-
wegt, liegt eine Systemstörung vor. Fach-
männische Hilfe in Anspruch nehmen und
System prüfen lassen. 203
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 212 of 348

Bedienung
später, wenn sich alle beweglichen Teile auf-
ein ander ein
g
espielt haben.
Die Fahrweise der ersten 1500 Kilometer be-
einflusst auch die Motorqualität. Fahren Sie
auch danach, insbesondere solange der Mo-
tor noch kalt ist, mit moderaten Motordreh-
zahlen, dadurch verringern Sie den Motorver-
schleiß und steigern die mögliche Kilometer-
laufleistung.
Fahren Sie nicht mit zu niedriger Drehzahl.
Schalten Sie herunter, wenn der Motor nicht
mehr „rund“ läuft. Bei zu hohen Drehzahlen
wird die Kraftstoffeinspritzung unterbrochen,
um den Motor zu schützen.
Umweltverträglichkeit Bei der Konstruktion, Materialauswahl und
Her
s
t
ellung Ihres neuen SEAT spielt der Um-
weltschutz eine wichtige Rolle.
Konstruktive Maßnahmen zur Begünstigung
des Recyclings
● Demontagefreundliche Gestaltung der Ver-
bindun
gen
● Vereinfachte Demontage durch Modulbau-
weise
● V
erbesserte Sortenreinheit der Werkstoffe.
● Kennzeichnung von Kunststoffteilen und
Ela s
tomeren nach ISO 1043, ISO 11469 und
ISO 1629. Materialauswahl
●
Verwendung von wiederverwertbarem Ma-
teri al
.
● Verwendung von kompatiblen Kunststoffen
innerhalb einer Grup
pe, wenn deren Kompo-
nenten nicht leicht voneinander trennbar
sind.
● Verwendung von wiederverwertbarem
und/oder wieder
verwertetem Material.
● Verringerung von flüchtigen Bestandteilen
der Kun
ststoffe, einschließlich des Geruchs.
● Verwendung von FCKW-freien Kältemitteln.
Verbot, abg
esehen von den gesetzlich fest-
gelegten Ausnahmen (Anhang II der Richtli-
nie 2000/53/EG über Altfahrzeuge), von
Schmermetallen: Cadmium, Blei, Quecksilber
und sechswertiges Chrom.
Herstellung
● Verringerung des Lösungsmittelanteils in
Hohlraums
chutzwachsen.
● Verwendung von Kunststoffschutzfolien für
den Tr
ansport von Fahrzeugen.
● Verwendung lösungsmittelfreier Klebstoffe.
● Einsatz von FCKW-freien Kältemitteln in Käl-
teerz
eugungssystemen.
● Recycling und energetische Verwertung von
Abfällen (RDF).
● V
erbesserung der Abwasserqualität. ●
Einsatz
von Wärmerückgewinnungssyste-
men (Wärmetauscher, Enthalpierotoren
usw.).
● Verwendung wasserlöslicher Lacke.
Wirtschaftliches und umweltbewuss-
tes
Fahren Kraftstoffverbrauch, Umweltbelastung und
Ver
s
chleiß von Motor, Bremsen und Reifen
hängen im Wesentlichen von Ihrem Fahrstil
ab. Durch vorausschauende und ökonomi-
sche Fahrweise lässt sich der Kraftstoffver-
brauch um 10-15% reduzieren. Nachfolgend
finden Sie Tipps, die Umwelt und gleichzeitig
Ihren Geldbeutel zu entlasten.
Aktive Zylinderverwaltung (ACT ®
)*
Je nach Ausstattung des Fahrzeugs kann die
aktive Zylinderverwaltung (ACT ®
) automa-
tisch einige Motorzylinder abschalten, wenn
die Fahrsituation keine übermäßige Leistung
erfordert. Während der Abschaltung wird kein
Kraftstoff in die entsprechenden Zylinder ge-
spritzt, wodurch der Gesamtkraftstoffver-
brauch gesenkt wird. Die Anzahl der aktiven
Zylinder kann auf dem Kombi-Instrument-Dis-
play angezeigt werden ›››
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