service SEAT TOLEDO 2009 User Guide
[x] Cancel search | Manufacturer: SEAT, Model Year: 2009, Model line: TOLEDO, Model: SEAT TOLEDO 2009Pages: 301, PDF Size: 9.45 MB
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Prüfen und Nachfüllen
222 Benzinzusätze
Benzinzusätze verbessern die Benzinqualität.Die Benzinqualität beeinflusst Laufverhalten, Leistung und Lebensdauer des
Motors. Tanken Sie deshalb Qualitätsbenzin mit beigemischten Zusätzen
(Additiven). Diese Zusätze wirken korrosionsschützend, reinigen das Kraft-
stoffsystem und beugen Ablagerungen im Motor vor.
Steht Qualitätsbenzin mit Additiven ni cht zur Verfügung oder treten Motor-
störungen auf, sind die erforderlichen Zusätze beim Tanken beizumischen.DieselkraftstoffDieselkraftstoff*Der Dieselkraftstoff muss der Norm DIN EN 590 entsprechen (EN = „Europa-
Norm“). Die Cetanzahl CZ muss mindestens 51 betragen. CZ ist die Kennzahl
für die Zündwilligkeit des Dieselkraftstoffes.
Hinweise zum Tanken ⇒Seite 220.Biodiesel* Der Biodiesel muss der Norm DI N EN 14.214 (FAME) entsprechen.•
Beim Biodiesel handelt es sich um Methylester, das aus Rapsöl
gewonnen wird.
•
DIN ist die Abkürzung für „D eutsches Institut für Normung e.V.“
•
EN bedeutet Europa Norm.
•
FAME bedeutet „ Fatty Acid Methyl Ester“. Ebenso gibt Ihnen Ihr Fachbetrieb Auskun
ft darüber, ob Ihr Fahrzeug für die
Benutzung von Biodiesel vorbereitet ist.
Besonderheiten von RME
•
Die Leistungswerte eines Fahrzeugs, das mit Biodiesel betrieben wird,
können geringfügig niedriger sein.
•
Der Kraftstoffverbrauch eines Fahrzeugs, das mit Biodiesel betrieben
wird, kann geringfügig höher sein.
•
RME ist wintertauglich bis ca. -10°C
•
Bei Außentemperaturen unter -10°C em pfehlen wir, Winterdieselkraftstoff
zu tanken.
•
Ihr Fahrzeug kann mit einer Mischung mi t bis zu 7 % Biodiesel-Anteil nach
der Norm DIN 51628 betankt werden.Vorsicht!
•
Wenn Sie Biodiesel verwenden, obwohl Ihr Fahrzeug dafür nicht geeignet
ist, kann das Kraftstoffsystem beschädigt werden.
•
Wenn Sie Biodiesel tanken, verwenden Sie nur Biodiesel entsprechend
DIN E 14.214.
•
Wenn Sie Biodiesel verwenden, der von der Norm abweicht, kann der
Kraftstofffilter verstopfen.Hinweis
•
Bei tiefen Außentemperaturen und ei nem Anteil über 50 % Biodiesel im
Tank können sich während des Betriebs der Standheizung die Abgasemissi-
onen erhöhen.
•
Bei der Umstellung von Diesel auf Biodiesel kann der Kraftstofffilter
verstopfen. Daher empfehlen wir, ca. 300 bis 400 km nach der Umstellung
auf Biodiesel den Kraftstofffilter zu wechseln. Beachten Sie auch die diesbe-
züglichen Hinweise des Service-Plans.
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Prüfen und Nachfüllen229
Sicher ist sicher
Bedienungshinweise
Rat und Tat
Technische Daten
Bevor Sie die Motorhaube öffnen, lesen und beachten Sie die dies-
bezüglichen Warnhinweise ⇒ in „Sicherheitshinweise zu
Arbeiten im Motorraum“ auf Seite 223.
– Schrauben Sie den Deckel der Motoröl-Einfüllöffnung ab ⇒Seite 228, Abb. 157 .
– Füllen Sie das geeignete Öl in kleinen Mengen nach.
– Warten Sie zwischendurch und kontrollieren Sie den Ölstand, damit Sie nicht versehentlich zu viel Motoröl einfüllen.
– Wenn der Ölstand mindestens den Bereich erreicht hat, vorsichtig den Deckel der Einfüllöffnung aufschrauben.Die Lage der Motoröleinfüllöffnung können Sie der entsprechenden Motor-
raumabbildung in ⇒Seite 284 entnehmen.
Motoröl-Spezifikation ⇒Seite 226.
ACHTUNG!
Öl kann leicht brennen! Beim Nachfüllen darf kein Öl auf heiße Motorteile
gelangen.
Vorsicht!
Liegt der Ölstand über dem Bereich , starten Sie den Motor bitte nicht.
Dies könnte zu einer Beschädigung des Motors und des Katalysators führen.
Wenden Sie sich an einen Fachbetrieb.
Umwelthinweis
Der Ölstand darf keinesfalls oberhalb des Bereichs liegen. Andernfalls
kann Öl über die Kurbelgehäuseentlüftung angesaugt werden und durch die
Abgasanlage in die Atmosphäre gelangen.
Motorölwechsel
Das Motoröl wird im Rahmen der Servicearbeiten gewechselt.Wir empfehlen Ihnen, einen Motorölwechsel vom Fachbetrieb durchführen zu
lassen.
Wie oft das Motoröl gewechselt werden muss, steht im Service-Plan.
ACHTUNG!
Führen Sie den Motorölwechsel nur d ann selber durch, wenn Sie über die
notwendigen Fachkenntnisse verfügen.•
Bevor Sie die Motorhaube öffnen, lesen und beachten Sie die diesbe-
züglichen Warnhinweise ⇒Seite 223, „Sicherheitshinweise zu Arbeiten
im Motorraum“.
•
Lassen Sie zunächst den Motor abkühlen. Das heiße Öl könnte Verbren-
nungen verursachen!
•
Tragen Sie einen Augenschutz – Verätzungsgefahr durch Ölspritzer.
•
Halten Sie Ihre Arme waagerecht, wenn Sie die Ölablass-Schraube mit
den Fingern herausdrehen, damit das herauslaufende Öl nicht an Ihrem
Arm herunterlaufen kann.
•
Wenn Ihre Haut mit Motoröl in Ko ntakt gekommen ist, müssen Sie sie
anschließend gründlich reinigen.
•
Öl ist giftig! Bewahren Sie das Altöl bis zur Entsorgung vor Kindern
sicher auf.Vorsicht!
Mischen Sie dem Motoröl kein Zusatzsc hmiermittel bei. Gefahr eines Motor-
schadens! Schäden, die durch solche Mittel entstehen, sind von der Gewähr-
leistung ausgeschlossen.
AB
AA
AA
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Prüfen und Nachfüllen233
Sicher ist sicher
Bedienungshinweise
Rat und Tat
Technische Daten
ACHTUNG!
Die Arbeiten am Motor oder im Moto rraum müssen sehr vorsichtig ausge-
führt werden.•
Beachten Sie vor allen Arbeiten im Motorraum die entsprechenden
Warnhinweise ⇒Seite 223.Vorsicht!
•
Auf keinen Fall dürfen Sie dem Scheibenwaschwasser Kühlerfrostschutz
oder andere Zusätze beimischen.
•
Verwenden Sie nur anerkannt hochwertige Scheibenreiniger mit dem vom
Hersteller vorgeschriebenen Wasseranteil. Bei anderen Reinigern oder
Seifenlösungen können die winzigen Öffnungen der Fächerdüsen
verstopfen.
Vordere Scheibenwischerblätter auswechseln
Wenn Ihre Scheibenwischerblätter in einwandfreiem Zustand
sind, haben Sie stets eine bessere Sicht. Beschädigte Schei-
benwischerblätter sollten umgehend gewechselt werden.
Abb. 160 Scheibenwi-
scher in Service-StellungAbb. 161 Scheibenwi-
scherblätter vorne
auswechseln
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Prüfen und Nachfüllen
234
Zum Wechseln der Scheibenwischerblätter müssen die Scheibenwi-
scher von der Ruhestellung in die sogenannte Servicestellung
gebracht werden.
Servicestellung (für Wischerblattwechsel)
– Stellen Sie sicher, dass die Wischerblätter nicht gefroren sind.
– Die Zündung ein- und wieder ausschalten und anschließend (vor Ablauf von ca. 8 Sekunden) den Scheibenwischerhebel auf die
Position Tippwischen stellen. Die Scheibenwischer stellen sich in
die Servicestellung.
Wischerblätter wechseln
– Klappen Sie den Scheibenwischerarm von der Scheibe weg.
– Drücken Sie auf die seitlichen Sperren, und ziehen Sie das Wischerblatt in Pfeilrichtung heraus ⇒Seite 233, Abb. 161
Scheibenwischerblatt einsetzen
– Setzen Sie im Scheibenwischerarm ein Wischerblatt der gleichen Länge und Form ein.
– Verschieben Sie das Wischerblatt, bis es einrastet.
– Klappen Sie die Wischerarme auf die Windschutzscheibe zurück.Die Scheibenwischerarme kehren in ihre Ausgangsstellung zurück, wenn Sie
die Zündung einschalten und den Scheibenwischerhebel betätigen oder
sobald Sie schneller als 6 km/h fahren.
Wenn die Wischerblätter rubbeln , sollten sie bei Beschädigung erneuert oder
bei Verschmutzung gereinigt werden. Wenn das Problem dadurch nicht behoben werden kann, ist möglicherweise
der Stellwinkel der Scheibenwischerarme verstellt. Suchen Sie in diesem Fall
einen Fachbetrieb zur Kontrolle und Einstellung der Wischerarme auf.
ACHTUNG!
Fahren Sie nur, wenn Sie eine klare Sicht durch alle Scheiben haben!•
Säubern Sie regelmäßig die Scheibenwischerblätter und alle Fenster-
scheiben.
•
Erneuern Sie die Scheibenwischerblätter jährlich ein- bis zweimal.Vorsicht!
•
Defekte oder verschmutzte Scheibenwischerblätter können die Wind-
schutzscheibe zerkratzen.
•
Reinigen Sie niemals die Fensterscheiben mit Kraftstoff, Nagellackent-
ferner, Lackverdünner oder ähnliche n Flüssigkeiten. Dadurch können die
Scheibenwischerblätter beschädigt werden.
•
Bewegen Sie niemals den Scheibenwischer oder den Scheibenwi-
scherarm mit der Hand. Sie könnten beschädigt werden.
•
Klappen Sie die Wischerarme nur in der Service-Stellung nach vorne.
Andernfalls kann die die Motorraumklappe beschädigt werden.Hinweis
•
Die Wischerarme können nur dann in die Servicestellung gebracht
werden, wenn die Motorraumklappe vollständig geschlossen ist.
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Prüfen und Nachfüllen
236•
Reinigen Sie niemals die Fensterscheiben mit Kraftstoff, Nagellackent-
ferner, Lackverdünner oder ähnlichen Flüssigkeiten, da dies die Wischer-
blätter beschädigt.
•
Verstellen Sie den Heckscheibenwischer niemals von Hand. Er könnte
beschädigt werden.
BremsflüssigkeitBremsflüssigkeitsstand prüfen
Die Bremsflüssigkeit wird im Rahmen der Servicearbeiten
geprüft.– Lesen Sie den Stand der Bremsflüssigkeit am durchsichtigen Bremsflüssigkeitsbehälter ab. Der Flüssigkeitsstand muss
immer zwischen den Markierungen „MIN“ und „MAX“ liegen.
Die Lage des Kühlmittel-Ausgleichsbehälters können Sie aus der entspre-
chenden Motorraumabbildung in ⇒Seite 284 entnehmen. Er ist am schwarz-
gelben Verschlussdeckel zu erkennen.
Der Flüssigkeitsstand sinkt im Fahrbetrieb geringfügig ab, weil sich die
Bremsbeläge abnutzen und automatisch nachstellen.
Wenn sich der Bremsflüssigkeitsstand innerhalb kurzer Zeit übermäßig
verringert oder unterhalb der Markieru ng „MIN“ liegt, besteht die Möglichkeit
eines Lecks in der Bremsanlage. Ein zu niedriger Bremsflüssigkeitsstand wird
durch die Kontrollleuchten im Kombiinstrument angezeigt ⇒Seite 75.
ACHTUNG!
Bevor Sie die Motorraumklappe öffnen und die Bremsflüssigkeit prüfen,
lesen und beachten Sie die Warnhinweise ⇒ Seite 223.Bremsflüssigkeit wechseln
Wie oft die Bremsflüssigkeit gewechselt werden muss, steht
im Service-Plan.Wir empfehlen, die Bremsflüssigkeit beim SEAT-Betrieb wechseln zu lassen.
Bevor Sie die Motorraumklappe öffnen, lesen und beachten Sie die Warnhin-
weise ⇒ in „Sicherheitshinweise zu Arbeiten im Motorraum“ auf
Seite 223 in „Sicherheitshinweise zu Arbeiten im Motorraum“.
Bremsflüssigkeit zieht Feuchtigkeit an. Sie nimmt deshalb im Lauf der Zeit
Wasser aus der umgebenden Luft auf. Ein zu hoher Wassergehalt der Flüssig-
keit kann aber auf Dauer Korrosionsschäden in der Bremsanlage verursa-
chen. Außerdem wird der Siedepunkt der Bremsflüssigkeit erheblich
gesenkt, so dass es bei starker Beanspruchung der Bremse zu Blasenbildung
in der Bremsanlage kommen kann, was die Bremswirkung beeinträchtigt.
Abb. 164 Im Motorraum:
Abdeckung des Brems-
flüssigkeitsbehälters
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Prüfen und Nachfüllen237
Sicher ist sicher
Bedienungshinweise
Rat und Tat
Technische Daten
Es darf nur Bremsflüssigkeit mit der
Spezifikation nach der US-Norm FMVSS
116 DOT 4 verwendet werden. Wir empfehlen die Verwendung von Bremsflüs-
sigkeit "Original SEAT".
ACHTUNG!
Bremsflüssigkeit ist giftig. Alte Bremsflüssigkeit beeinträchtigt die Brems-
leistung.•
Bevor Sie die Motorraumklappe öffnen und die Bremsflüssigkeit
prüfen, lesen und beachten Sie die Warnhinweise ⇒Seite 223.
•
Bewahren Sie die Bremsflüssigkeit nur im verschlossenen Original-
Behälter und sicher vor Kindern auf. Vergiftungsgefahr!
•
Wechseln Sie die Bremsflüssigkeit entsprechend der Angaben im
Service-Plan. Bei zu alter Bremsflüssigkeit kann es bei starker Beanspru-
chung der Bremse zu Blasenbildung in der Bremsanlage kommen. Dadurch
wird die Bremswirkung und somit die Fahrsicherheit beeinträchtigt. Es
besteht Unfallgefahr!Vorsicht!
Bremsflüssigkeit greift den Fahrzeuglack an. Wischen Sie Bremsflüssigkeit
auf dem Fahrzeuglack sofort ab.
Umwelthinweis
Die Bremsflüssigkeit muss aufgefangen und ordnungsgemäß entsorgt
werden.
FahrzeugbatterieWarnhinweise zum Umgang mit der Fahrzeugbatterie
ACHTUNG!
Bei Arbeiten an der Fahrzeugbatterie und an der elektrischen Anlage
können Verletzungen, Verätzungen, Unfall- und Brandgefahren entstehen:•
Tragen Sie einen Augenschutz. Lassen Sie keine säure- oder bleihal-
tigen Partikel in die Augen, auf di e Haut oder an die Kleidung kommen.
•
Batteriesäure ist stark ätzend. Schutzhandschuhe und Augenschutz
tragen. Batterien nicht kippen, aus den Entgasungsöffnungen kann Säure
austreten. Säurespritzer im Auge sofort einige Minuten lang mit klarem
Wasser spülen. Danach unverzüglich einen Arzt aufsuchen. Säurespritzer
auf der Haut oder auf der Kleidung sofort mit Seifenlauge neutralisieren
und mit viel Wasser nachspülen. Bei getrunkener Säure sofort einen Arzt
aufsuchen.
•
Feuer, Funken, offenes Licht und Rauchen verboten. Funkenbildung bei
Arbeiten mit Kabeln und elektrischen Geräten und durch elektrostatische

Tragen Sie einen Augenschutz!

Batteriesäure ist stark ätzend. Schutzhandschuhe und Augen-
schutz tragen!

Feuer, Funken, offenes Licht und Rauchen verboten!

Bei der Ladung von Batterien entsteht ein hochexplosives
Knallgasgemisch!

Kinder von Säure und Batterien fernhalten!
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Prüfen und Nachfüllen239
Sicher ist sicher
Bedienungshinweise
Rat und Tat
Technische Daten
Ist die Anzeige im Sichtfenster
farblos oder hellgelb, ist der Säurestand der
Batterie zu niedrig. Lassen Sie die Batterie von einem Fachbetrieb über-
prüfen.
Die Farbanzeigen grün und schwarz dienen der Werkstatt zur Diagnose der
Batterie.
Fahrzeugbatterie laden oder ersetzen
Die Batterie ist wartungsfrei und wird im Rahmen des Service
regelmäßig überprüft. Alle Arbeiten an der Fahrzeugbatterie
erfordern spezielle Fachkenntnisse und Spezialwerkzeuge.Bei häufigem Kurzstreckenbetrieb und langen Standzeiten lassen Sie die
Fahrzeugbatterie auch zwischen den Service-Terminen von einem Fachbe-
trieb prüfen.
Treten Startprobleme wegen zu geringer Batterieladung auf, kann dies auf
eine defekte Fahrzeugbatterie hindeuten. In diesem Fall empfehlen wir
Ihnen, die Fahrzeugbatterie vom Fachbetrieb prüfen und aufladen bzw.
ersetzen zu lassen.
Batterie laden
Das Aufladen der Fahrzeugbatterie sollte von einem Fachbetrieb durchge-
führt werden, da Batterien mit einer besonderen Technologie eingesetzt
werden, die spannungsbegrenztes Laden erfordert.
Batterie ersetzen
Die Fahrzeugbatterie ist entsprechend dem Einbauort entwickelt und mit
Sicherheitsmerkmalen ausgestattet.
Original SEAT-Batterien erfüllen die Wartungs-, Leistungs- und Sicherheitsan-
forderungen des Fahrzeugs.
ACHTUNG!
•
Wir empfehlen Ihnen, nur wartungsfreie bzw. zyklenfeste, auslaufsi-
chere Batterien entsprechend der Normen T 825 06 und VW 7 50 73 zu
verwenden. Die Version der Norm ist August 2001 oder nachfolgend.
•
Lesen und beachten Sie vor allen Arbeiten an den Batterien die Warn-
hinweise ⇒ in „Warnhinweise zum Umgang mit der Fahrzeugbatterie“
auf Seite 237.Umwelthinweis
Batterien enthalten giftige Substanzen wie Schwefelsäure und Blei. Sie
müssen daher vorschriftsmäßig entsorgt werden und gehören auf keinen Fall
in den Hausmüll!
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Beschreibung der Angaben279
Sicher ist sicher
Bedienungshinweise
Rat und Tat
Technische Daten
Te c h n i s c h e D a t e nBeschreibung der AngabenWas Sie wissen solltenGrundsätzliches
Die Angaben in den amtlichen Fahrzeugpapieren haben stets
Vorrang.Alle Angaben in dieser Anleitung gelt en für das Grundmodell in Spanien. Mit
welchem Motor Ihr Fahrzeug ausgestattet ist, können Sie auch dem Fahrzeug-
datenträger im Service-Plan bzw. den amtlichen Fahrzeugpapieren
entnehmen.
Durch Mehrausstattungen oder Modellausführungen sowie bei Sonderfahr-
zeugen und Fahrzeugen für andere Länder können die angegebenen Werte
abweichen. Im Abschnitt 'Technische Daten' verwendete Abkürzungen
Abkürzung
Bedeutung
kW
Kilowatt, Leistungsangabe des Motors
PS
Pferdestärke, (veraltete) Leistungsangabe des Motors
bei 1/min
Umdrehungen des Motors (Drehzahl) pro Minute
Nm
Newtonmeter, Maßeinheit zu
r Angabe des Motordrehmo-
ments
l/100 km
Kraftstoffverbrauch in Liter auf 100 Kilometer
g/km
Erzeugte Kohlendioxidmenge in Gramm pro gefahrenen Kilo-
meter
CO2
Kohlendioxid
CZ
Cetanzahl, Maß zur Bestimmung der Zündwilligkeit des Die-
selkraftstoffs
ROZ
Research-Oktan-Zahl, Maß zur Bestimmung der Klopffestig-
keit des Benzinkraftstoffs
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Beschreibung der Angaben
280Fahrzeugkenndaten
Die wichtigsten Daten stehen auf dem Typschild und dem
Fahrzeugdatenträger.Fahrzeuge für bestimmte Export-Länder haben kein Typschild.
Typsch ild
Das Typschild befindet sich auf dem linken Unterholm im Motorraum.
Fahrzeug-Identifizierungsnummer
Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer (Fahrgestellnummer) lässt sich von
außen durch ein Sichtfenster in der Windschutzscheibe ablesen. Das Sicht-
fenster befindet sich auf der linken Fahrzeugseite im unteren Bereich der
Windschutzscheibe. Sie befindet sich auch im Motorraum rechts. Fahrzeugdatenträger
Der Fahrzeugdatenträger ist in der Reserveradmulde im Gepäckraum aufge-
klebt.
Der Fahrzeugdatenträger enthält folgende Daten:
⇒Abb. 200
Diese Fahrzeugdaten finden Sie auch im Service-Plan. Produktions-Steuerungsnummer
Fahrzeug-Identifizierungsnummer (Fahrgestellnummer)
Typ-Kennnummer
Typerklärung / Motorleistung
Motor- und Getriebekennbuchstaben
Lacknummer / Innenausstattungs-Kennnummer
Mehrausstattungs-Kennnummer
Kraftstoffverbrauch
CO
2-Emission
Die Daten aus Punkt 2 bis 9 finden Sie ebenfalls im Service-Plan.
Kraftstoffverbrauch und CO
2-Emission
Kraftstoffverbrauch (l/100 km) / CO
2-Emissionen (g/km) Stadt
Kraftstoffverbrauch (l/100 km) / CO2-Emissionen (g/km) Landstraße
Kraftstoffverbrauch (l/100 km) / CO2-Emissionen (g/km) kombiniert
Abb. 200 Fahrzeugda-
tenträger – Gepäckraum
A1A2A3A4A5A6A7A8A9AAABAC
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Stichwortverzeichnis297
Schalter
Außenspiegel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 132
elektrische Fensterheber . . . . . . . . . . . . . . . 109
Lichtschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 115
Schiebe-/Ausstelldach . . . . . . . . . . . . . . . . 112
Warnblinkanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 121
Schalterbeleuchtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55
Schaltgetriebe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 177
Schaltschema . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 177
Scheiben reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 212
Scheibenreiniger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 232
Scheibenwaschwasser Kontrollleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80
Scheibenwischer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127 Wischerblatt hinten ausw echseln . . . . . . . 235
Wischerblätter auswechseln . . . . . . . . . . . . 233
Scheibenwischer für die Heckscheibe . . . . . . . 130
Scheibenwischer für die Windschutzscheibe . 127
Scheibenwischerblätter Reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 212
Scheinwerfer Auslandsfahrten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 203
Nebelscheinwerfer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 115
Waschanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 131
Schiebe-/Ausstelldach . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 112
Schlösser . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 213
Schlüssel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101
Schlüsselanhänger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101
Schlüssel-Ersatz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 102
Schneeketten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 247, 282 Seitenairbags . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
Beschreibung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
Funktionsweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
Sicherheitshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
Selektive Türöffnung* . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 97
Service-Intervall-Anzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
Servolenkung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 197
Servotronic . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 197
Sicher fahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Sicherheit von Kindern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
Sicherheitsausstattungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Sicherheitsgurt abnehmen . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
Sicherheitsgurte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19 anlegen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
Falsch angelegt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
Kontrollleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Nicht angelegt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
Sicherheitshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
Sicherheitsgurte reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . 217
Sicherheitsgurte schützen . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
Sicherheitshinweise Airbags . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
Beifahrerairbags abschalten . . . . . . . . . . . . 45
Frontairbags . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
Gurtstraffer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
Kopfairbags . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
Kühlmitteltemperatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78
Seitenairbags . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
Umgang mit den Sicherheit sgurten . . . . . . . 23
Umgang mit Kindersitzen . . . . . . . . . . . . . . . 46
Sicherungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 259 Sitzeinstellung . . . . . . . . . . . . . . . . . 135, 138, 140
Sitzheizung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 139
Sitzlehne vorklappen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141
Sitzplätze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Sitzposition
Beifahrer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Fahrer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Falsche Sitzposition . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
Mitfahrer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Sitzposition der Insassen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Sonnenblende Schiebe-/Ausstelldach . . . . . . . . . . . . . . . . 112
Sonnenblenden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 126
Spiegel Außenspiegel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 132
Innenspiegel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 131
Make-up-Spiegel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127
Stahlräder reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 213
Standlicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 115
Starthilfe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 273
Starthilfekabel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 273
Staubfilter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 170
Steckdosen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152
Stoffverkleidungen reinigen . . . . . . . . . . . . . . . 216
Störung der Elektronischen Differenzialsperre (EDS)
Kontrollleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84
Summer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123, 173
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