USB YAMAHA FZ1-N 2012 Betriebsanleitungen (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: YAMAHA, Model Year: 2012, Model line: FZ1-N, Model: YAMAHA FZ1-N 2012Pages: 108, PDF-Größe: 2.24 MB
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INHALTSICHERHEITSINFORMATIONEN ....1-1
BESCHREIBUNG ..............................2-1
Linke Seitenansicht .........................2-1
Rechte Seitenansicht.......................2-2
Bedienungselemente und Instrumente ..................................2-3
ARMATUREN,
BEDIENUNGSELEMENTE UND
DEREN FUNKTION ............................3-1
System der Wegfahrsperre .............3-1
Zünd-/Lenkschloss .........................3-2
Kontroll- und Warnleuchten ............3-4
Multifunktionsmesser-Einheit ..........3-8
Diebstahlanlage (Sonderzubehör) .......................3-12
Lenkerarmaturen ..........................3-13
Kupplungshebel ............................3-14
Fußschalthebel .............................3-14
Handbremshebel ..........................3-15
Fußbremshebel ............................3-15
ABS (für ABS-Modelle) .................3-15
Tankverschluss .............................3-16
Kraftstoff .......................................3-17
Kraftstofftank-Belüftungsschlauch und Überlaufschlauch ...............3-18
Katalysatoren ................................3-19
Sitzbank ........................................3-19
Ablagefach (FZ1-N) .......................3-21
Teleskopgabel einstellen ..............3-21 Federbein einstellen ..................... 3-23
Spanngurt-Halterungen ................ 3-25
EXUP-System .............................. 3-26
Seitenständer ............................... 3-26
Zündunterbrechungs- u.
Anlasssperrschalter-System ..... 3-27
ZU IHRER SICHERHEIT –
ROUTINEKONTROLLE VOR
FAHRTBEGINN ................................. 4-1
WICHTIGE FAHR- UND
BEDIENUNGSHINWEISE .................. 5-1
Motor anlassen ............................... 5-1
Schalten ......................................... 5-2
Tipps zum Kraftstoffsparen ............ 5-3
Einfahrvorschriften ......................... 5-3
Parken ............................................ 5-4
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND
EINSTELLUNG .................................. 6-1
Bordwerkzeug ................................ 6-2
Tabelle für regelmäßige Wartung des Abgas-Kontrollsystems ........ 6-3
Allgemeine Wartungs- und Schmiertabelle ............................ 6-5
Verkleidungsteile und Abdeckungen abnehmen und
montieren .................................... 6-9
Zündkerzen prüfen ....................... 6-10
Motoröl und Ölfilterpatrone ........... 6-11 Kühlflüssigkeit .............................. 6-14
Luftfiltereinsatz ersetzen .............. 6-15
Leerlaufdrehzahl einstellen .......... 6-17
Spiel des Gasdrehgriffs prüfen .... 6-18
Ventilspiel .................................... 6-18
Reifen .......................................... 6-19
Gussräder .................................... 6-21
Kupplungshebel-Spiel
einstellen .................................. 6-21
Spiel des Handbremshebels prüfen ....................................... 6-22
Bremslichtschalter (für ABS-Modelle) ..................... 6-22
Bremslichtschalter (für Modelle
ohne ABS) ................................ 6-23
Scheibenbremsbeläge des Vorder- und Hinterrads
prüfen ....................................... 6-23
Bremsflüssigkeitsstand prüfen ..... 6-24
Bremsflüssigkeit wechseln ........... 6-25
Antriebsketten-Durchhang ........... 6-26
Antriebskette säubern und schmieren ................................. 6-27
Bowdenzüge prüfen und schmieren ................................. 6-28
Gasdrehgriff und Gaszug
kontrollieren und schmieren ..... 6-28
Fußbrems- und Schalthebel prüfen und schmieren ............... 6-28
Handbrems- und Kupplungshebel prüfen und schmieren ............... 6-29U1ECG1G0.book Page 1 Monday, August 8, 2011 10:41 AM
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1-1
1
SICHERHEITSINFORMATIONEN
GAU10289
Seien Sie ein verantwortungsbewusster
Halter
Als Fahrzeughalter sind Sie verantwortlich
für den sicheren und ordnungsgemäßen
Betrieb Ihres Motorrads.
Motorräder sind Zweiräder.
Ihr sicherer Einsatz und Betrieb hängen von
den richtigen Fahrtechniken und von der
Geschicklichkeit des Fahrers ab. Jeder
Fahrer sollte die folgenden Voraussetzun-
gen kennen, bevor er dieses Motorrad fährt.
Er oder sie sollte:●
Gründliche Anleitung von kompetenter
Stelle über alle Aspekte des Fahrens
mit einem Motorrad erhalten.
●
Die in dieser Bedienungsanleitung an-
gegebenen Warnungen und War-
tungserfordernisse beachten.
●
Qualifizierte Ausbildung in sicheren
und richtigen Fahrtechniken erhalten.
●
Professionelle technische Wartung
gemäß dieser Bedienungsanleitung
und/oder wenn die mechanischen Zu-
stände dies erfordern.Sicheres Fahren
Vor jeder Fahrt das Fahrzeug auf sicheren
Betriebszustand überprüfen. Werden In-
spektions- und Wartungsarbeiten am Fahr-
zeug nicht korrekt ausgeführt, erhöht sich
die Gefahr eines Unfalls oder einer Beschä-
digung des Fahrzeugs. Eine Liste der vor je-
der Fahrt durchzuführenden Kontrollen fin-
den Sie auf Seite 4-1.
●
Dieses Motorrad ist für den Transport
von einem Fahrer und einem Mitfahrer
ausgelegt.
●
Die vorwiegende Ursache für Au-
to/Motorradunfälle ist ein Versagen
von Autofahrern, Motorräder im Ver-
kehr zu erkennen und mit einzubezie-
hen. Viele Unfälle wurden von Auto-
fahrern verursacht, die das Motorrad
nicht gesehen haben. Sich selbst auf-
fallend zu erkennen zu geben ist daher
eine sehr effektive Methode, Unfälle
dieser Art zu reduzieren.
Deshalb:
Tragen Sie eine Jacke mit auffallen- den Farben.
Wenn Sie sich einer Kreuzung nä-
hern, oder wenn Sie sie überque-
ren, besondere Vorsicht walten las-
sen, da Motorradunfälle an
Kreuzungen am häufigsten auftre-
ten. Fahren Sie so, dass andere Auto-
fahrer Sie sehen können. Vermei-
den Sie es, im toten Winkel eines
anderen Verkehrsteilnehmers zu
fahren.
●
An vielen Unfällen sind unerfahrene
Fahrer beteiligt. Tatsächlich haben
viele Fahrer, die an einem Unfall betei-
ligt waren, nicht einmal einen gültigen
Motorradführerschein gehabt. Stellen Sie sicher, dass Sie qualifi-
ziert sind ein Motorrad zu fahren,
und dass Sie Ihr Motorrad nur an
andere qualifizierte Fahrer auslei-
hen.
Kennen Sie Ihre Fähigkeiten und Grenzen. Wenn Sie innerhalb Ihrer
Grenzen fahren, kann dies dazu
beitragen, einen Unfall zu vermei-
den.
Wir empfehlen Ihnen, dass Sie das Fahren mit Ihrem Motorrad solange
in Bereichen üben, in denen kein
Verkehr ist, bis Sie mit dem Motor-
rad und allen seinen Kontrollvorrich-
tungen gründlich vertraut sind.
●
Viele Unfälle wurden durch Fehler des
Motorradfahrers verursacht. Ein typi-
scher Fehler des Fahrers ist es, in ei-
ner Kurve wegen zu hoher Geschwin-
digkeit zu weit heraus getragen zu
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BESCHREIBUNG
2-2
2
GAU10420
Rechte Seitenansicht
1,2
3
4
5
6
79
10
11
12
2
8
1. Bordwerkzeug (Seite 6-2)
2. Spanngurt-Halterung (Seite 3-25)
3. Fahrersitz-Verschlusshebel (Seite 3-19)
4. Sicherungskasten (Seite 6-32)
5. Batterie (Seite 6-31)
6. Bremsflüssigkeits-Vorratsbehälter hinten (Seite 6-24)
7. Motoröl-Einfüllschraubverschluss (Seite 6-11)
8. Zugstufendämpfungs-Einstellschraube der Teleskopgabel (Seite 3-21) 9. Prüffenster für den Motorölstand (Seite 6-11)
10.Fußbremshebel (Seite 3-15)
11.Kühlflüssigkeits-Ausgleichsbehälter (Seite 6-14)
12.Hinterrad-Bremslichtschalter (Seite 6-22)U1ECG1G0.book Page 2 Monday, August 8, 2011 10:41 AM
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ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
3-15
3
GAU26823
Handbremshebel Der Handbremshebel befindet sich auf der
rechten Seite des Lenkers. Zur Betätigung
der Vorderradbremse den Hebel zum Len-
kergriff ziehen.
Der Bremshebel ist mit einem Einstellrad für
die Bremshebelposition ausgestattet. Um
den Abstand zwischen dem Bremshebel
und dem Lenkergriff einzustellen, das Ein-
stellrad drehen, während Sie den Hebel
vom Lenkergriff weggedrückt halten. Die
geeignete Einstellung auf dem Einstellrad
muss mit der “ ”-Markierung auf dem
Handbremshebel fluchten.
GAU12941
Fußbremshebel Der Fußbremshebel befindet sich an der
rechten Seite des Motorrads. Zur Betäti-
gung der Hinterradbremse den Fußbrems-
hebel niederdrücken.
GAU26794
ABS (für ABS-Modelle) Das Antiblockiersystem (ABS) von Yamaha
ist elektronisch geregelt und weist einen ge-
trennten Regelkreis für Vorder- und Hinter-
radbremse auf. Das ABS wird durch ein
elektronisches Steuergerät (ECU) über-
wacht. Wenn eine Störung auftritt, reagie-
ren die Bremsen völlig normal auf manuelle
Betätigung der Bremshebel.
WARNUNG
GWA10090
●
Das ABS vermag nur lange Brems-
wege zu verkürzen.
●
Je nach Fahrbahnzustand kann
sich der Bremsweg unter Einsatz
des ABS sogar verlängern. Deshalb
stets einen der Fahrgeschwindig-
keit entsprechend ausreichenden
Sicherheitsabstand wahren.
HINWEIS●
Die Bremsen werden mit dem aktivier-
ten ABS in der üblichen Weise betä-
tigt. An den Bremshebeln könnte ein
Pulsieren wahrgenommen werden,
was unter diesen Umständen normal
ist.
●
Dieses ABS ist mit einem Testmodus
ausgestattet, mit welchem das Pulsie-
ren an den Bremshebeln bei aktivier-
1. Handbremshebel
2. Einstellrad der Handbremshebelposition
3. “ ” Markierung
4. Abstand zwischen Handbremshebel und Lenkergriff
1. Fußbremshebel
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REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
6-3
6
GAU46861
HINWEIS●
Die Jahresinspektion kann ausbleiben, wenn stattdessen eine Inspektion, basierend auf den gefahrenen Kilometern bzw.
für UK den gefahrenen Meilen, durchgeführt wird.
●
Ab 50000 km (30000 mi) sind die Wartungsintervalle alle 10000 km (6000 mi) zu wiederholen.
●
Die mit einem Sternchen markierten Arbeiten erfordern Spezialwerkzeuge, besondere Daten und technische Fähigkeiten und sollten
daher von einer Yamaha-Fachwerkstatt ausgeführt werden.
GAU46910
Tabelle für regelmäßige Wartung des Abgas-Kontrollsystems NR. PRÜFPUNKT KONTROLLE ODER WARTUNGS-
ARBEIT KILOMETERSTAND
JAHRES-
KONTROL- LE
1000 km
(600 mi) 10000 km
(6000 mi) 20000 km
(12000 mi) 30000 km
(18000 mi) 40000 km
(24000 mi)
1 *Kraftstoffleitung Kraftstoffschläuche auf Risse
oder Beschädigung kontrollieren.
2 *Zündkerzen Zustand kontrollieren.
Reinigen und Abstand neu ein-
stellen.
Ersetzen.
3 *Ven ti le Ventilspiel kontrollieren.
Einstellen.
Alle 40000 km (24000 mi)
4 *Kraftstoff-Einsprit-
zung Motor-Leerlaufdrehzahl und Syn-
chronisierung einstellen.
5 *Schalldämpfer und
Krümmer Die Schlauchschelle(n) auf guten
Sitz überprüfen.
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REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
6-6
6
9*Schwinge Funktion und auf übermäßiges
Spiel kontrollieren.
10 Antriebskette Den Durchhang, die Ausrichtung
und den Zustand der Antriebsket-
te kontrollieren.
Den Kettendurchhang einstellen und die Kette gründlich mit einem
O-Ring-Kettenspray schmieren. Alle 1000 km (600 mi) und nach dem Wa
schen des Motorrads, einer Fahrt im
Regen oder in feuchter Umgebung
11 *Lenkungslager Das Spiel des Lagers kontrollie-
ren und die Lenkung auf Schwer-
gängigkeit prüfen.
Mit Lithiumseifenfett schmieren. Alle 20000 km (12000 mi)
12 *Fahrgestellhalterun-
gen Sicherstellen, dass alle Muttern
und Schrauben richtig festgezo-
gen sind.
13 Handbremshebe-
lumlenkwelle
Mit Silikonfett schmieren.
14 Fußbremshebelum-
lenkwelle Mit Lithiumseifenfett schmieren.
15 Kupplungshebe-
lumlenkwelle
Mit Lithiumseifenfett schmieren.
16 Fußschalthebelum-
lenkwelle
Mit Lithiumseifenfett schmieren.
17 Seitenständer Funktion prüfen.
Mit Lithiumseifenfett schmieren.
18 *Seitenständerschal-
ter
Funktion prüfen.
NR. PRÜFPUNKT
KONTROLLE ODER WARTUNGS-
ARBEIT KILOMETERSTAND
JAHRES-
KONTROL- LE
1000 km
(600 mi) 10000 km
(6000 mi) 20000 km
(12000 mi) 30000 km
(18000 mi) 40000 km
(24000 mi)
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REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
6-11
6
HINWEISSteht beim Einbau einer Zündkerze kein
Drehmomentschlüssel zur Verfügung, lässt
sich das vorgeschriebene Anzugsmoment
annähernd erreichen, wenn die Zündkerze
handfest eingedreht und anschließend
noch um 1/4–1/2 Drehung weiter festgezo-
gen wird. Das Anzugsmoment sollte jedoch
möglichst bald mit einem Drehmoment-
schlüssel nach Vorschrift korrigiert werden.ACHTUNG
GCA10840
Zum Ausbauen des Zündkerzensteckers
keine Werkzeuge verwenden, andern-
falls könnte der Zündspulenstecker be-
schädigt werden. Der Zündkerzenste-
cker ist mit einer Gummidichtung
versehen und sitzt deshalb fest auf. Um
den Zündkerzenstecker auszubauen, ihn
einfach vor- und zurückdrehen, während
Sie ihn herausziehen; um ihn einzubau-
en, wird er vor- und zurückgedreht, wäh-
rend Sie ihn hineindrücken.
GAU49791
Motoröl und Ölfilterpatrone Der Motorölstand sollte vor jeder Fahrt ge-
prüft werden. Außerdem müssen in den
empfohlenen Abständen gemäß Wartungs-
und Schmiertabelle das Motoröl und die Öl-
filterpatrone gewechselt werden.
Ölstand prüfen1. Das Fahrzeug auf einem ebenen Un- tergrund abstellen und in gerader Stel-
lung halten. Selbst geringfügige Nei-
gung zur Seite kann bereits zu einem
falschen Messergebnis führen.
2. Den Motor anlassen, einige Minuten
lang warmlaufen lassen und dann aus-
schalten.
3. Einige Minuten warten, damit sich das
Öl setzen kann. Dann den Ölstand
durch das Schauglas rechts unten am
Kurbelgehäuse ablesen.HINWEISDer Ölstand sollte sich zwischen der Mini-
mal- und Maximalstand-Markierung befin-
den.
FZ1-N
FZ1-NA1. Motoröl-Einfüllschraubverschluss
2. Prüffenster für den Motorölstand
3. Maximalstand-Markierung
4. Minimalstand-Markierung
1. Motoröl-Einfüllschraubverschluss
2. Prüffenster für den Motorölstand
3. Maximalstand-Markierung
4. Minimalstand-Markierung
34
12
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REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
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6
HINWEISFalls sich die Kupplung nicht, wie oben be-
schrieben, korrekt einstellen lässt oder nicht
ordnungsgemäß funktioniert, den internen
Kupplungsmechanismus von einer
Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen.
GAU37913
Spiel des Handbremshebels prü-
fen An den Enden des Bremshebels sollte kein
Spiel vorhanden sein. Wenn Spiel vorhan-
den ist, die Bremsanlage von einer
Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen.
WARNUNG
GWA14211
Ein weiches oder schwammiges Gefühl
beim Betätigen des Bremshebels kann
bedeuten, dass sich Luft im hydrauli-
schen System befindet. Befindet sich
Luft im Hydrauliksystem, lassen Sie das
System von einer Yamaha-Fachwerk-
statt entlüften, bevor Sie mit dem Fahr-
zeug fahren. Luft in der Bremsanlage
verringert die Bremskraft und stellt ein
erhebliches Sicherheitsrisiko dar.
GAU50750
Bremslichtschalter (für ABS-Mo-
delle) Das Bremslicht, das vom Fußbremshebel
und Handbremshebel betätigt wird, muss
kurz bevor die Bremsen greifen aufleuch-
ten. Die Bremslichtschalter gegebenenfalls
vom Yamaha-Händler einstellen lassen.
1. Kein Bremshebelspiel
1
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REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
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6
GAU50760
Bremslichtschalter (für Modelle
ohne ABS) Das Bremslicht, das vom Fußbremshebel
und Handbremshebel betätigt wird, muss
kurz bevor die Bremsen greifen aufleuch-
ten. Falls erforderlich, den Hinterrad-
Bremslichtschalter wie folgt einstellen, aber
den Vorderrad-Bremslichtschalter grund-
sätzlich von einer Yamaha-Fachwerkstatt
einstellen lassen.
Den Bremslichtschalter festhalten und da-
bei die Einstellmutter des Bremslichtschal-
ters drehen. Um den Einschaltpunkt des
Bremslichts vorzuversetzen, die Einstell-
mutter in Richtung (a) drehen. Um den Ein-schaltpunkt des Bremslichts zurückzuver-
setzen, die Einstellmutter in Richtung (b)
drehen.
GAU22392
Scheibenbremsbeläge des Vor-
der- und Hinterrads prüfen Der Verschleiß der Scheibenbremsbeläge
vorn und hinten muss in den empfohlenen
Abständen gemäß Wartungs- und Schmier-
tabelle geprüft werden.
GAU36890
Scheibenbremsbeläge vorn
Jeder Vorderrad-Scheibenbremsbelag
weist Verschleißanzeiger auf, die ein Prü-
fen der Bremsbeläge ohne Ausbau erlau-
ben. Zur Prüfung des Bremsbelagverschlei-
ßes die Bremse betätigen und die
Verschleißanzeiger beobachten. Wenn ein
Verschleißanzeiger die Bremsscheibe fast
berührt, die Scheibenbremsbeläge im Satz
von einer Yamaha-Fachwerkstatt austau-
schen lassen.
1. Hinterrad-Bremslichtschalter
2. Einstellmutter des Hinterrad-Bremslicht-
schalters
1. Verschleißanzeiger des Bremsbelags
11
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REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
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6
GAU46291
Scheibenbremsbeläge hinten
Jeder Hinterrad-Scheibenbremsbelag weist
Verschleißanzeiger (Nuten) auf, die ein
Prüfen der Bremsbeläge ohne Ausbau er-
lauben. Zur Prüfung des Bremsbelagver-
schleißes die Nuten prüfen. Wenn ein Ver-
schleißanzeiger fast erscheint, die
Scheibenbremsbeläge als ganzen Satz von
einer Yamaha-Fachwerkstatt austauschen
lassen.
GAU43112
Bremsflüssigkeitsstand prüfen Vor Fahrtantritt kontrollieren, dass Brems-
flüssigkeit bis über die Minimalstand-Mar-
kierung reicht. Beim Ablesen des Flüssig-
keitsstands muss der Vorratsbehälter
waagerecht stehen. Falls erforderlich,
Bremsflüssigkeit nachfüllen.
VorderradbremseHinterradbremse (FZ1-N)
Hinterradbremse (FZ1-NA)
HINWEISDer Vorratsbehälter der Hinterrad-Brems-
flüssigkeit befindet sich hinter der Abde-
ckung A. (Siehe Seite 6-9.)
1. Verschleißanzeigerille des Bremsbelags
1
1. Minimalstand-Markierung
1. Minimalstand-Markierung
1. Minimalstand-Markierung
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