ABS YAMAHA MT-07 2020 Betriebsanleitungen (in German)
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InhaltsverzeichnisSicherheitsinformationen ................ 1-1
Beschrei bun g................................... 2-1
Linke Seitenansicht ........................ 2-1
Rechte Seitenansicht...................... 2-2
Bedienungselemente und Instrumente ................................. 2-3
Funktionen der Instrumente un d
Be dienun gselemente ....................... 3-1
Wegfahrsperrensystem .................. 3-1
Zünd-/Lenkschloss......................... 3-2
Kontrollleuchten und Warnleuchten .............................. 3-3
Multifunktionsmesser-Einheit ......... 3-6
Lenkerarmaturen .......................... 3-12
Kupplungshebel ........................... 3-13
Fußschalthebel ............................. 3-13
Handbremshebel .......................... 3-13
Fußbremshebel............................. 3-14
ABS .............................................. 3-14
Tankverschluss............................. 3-15
Kraftstoff ....................................... 3-16
Kraftstofftank- Überlaufschlauch ...................... 3-18
Katalysator ................................... 3-18
Sitzbank ........................................ 3-19
Helmhalte-Drahtseil ...................... 3-20
Ablagefach ................................... 3-22
Federbein einstellen ..................... 3-22
Spanngurt-Halterungen ................ 3-24 Nebenverbraucher-
Steckverbinder .......................... 3-25
Seitenständer ................................ 3-25
Zündunterbrechungs- u. Anlasssperrschalter-System...... 3-26
Zu Ihrer Sicherheit –
Routinekontrolle vor Fahrt beg inn ... 4-1
Wichti ge Fahr- un d
Be dienun gshinweise ........................ 5-1
Motor anlassen ............................... 5-1
Schalten .......................................... 5-2
Tipps zum Kraftstoffsparen............. 5-3
Einfahrvorschriften .......................... 5-4
Parken ............................................. 5-4
Re gelmäßi ge Wartun g un d
Einstellun g......................................... 6-1
Bordwerkzeug ................................. 6-2
Regelmäßige Wartungstabellen ...... 6-3
Tabelle für regelmäßige Wartung des Abgas-Kontrollsystems ........ 6-3
Allgemeine Wartungs- und Schmiertabelle ............................. 6-5
Zündkerzen prüfen .......................... 6-9
Kanister ........................................ 6-10
Motoröl und Ölfilterpatrone ........... 6-10
Warum Yamalube.......................... 6-13
Kühlflüssigkeit ............................... 6-14 Luftfiltereinsatz wechseln und
Ablassschlauch reinigen ........... 6-15
Spiel des Gasdrehgriffs prüfen ..... 6-15
Ventilspiel ..................................... 6-16
Reifen............................................ 6-16
Gussräder ..................................... 6-18
Kupplungshebel-Spiel einstellen ................................... 6-19
Spiel des Handbremshebels prüfen ........................................ 6-19
Bremslichtschalter ....................... 6-20
Scheibenbremsbeläge des
Vorder- und Hinterrads
prüfen ........................................ 6-20
Bremsflüssigkeitsstand prüfen ..... 6-21
Wechseln der Bremsflüssigkeit .... 6-22
Antriebsketten-Durchhang ........... 6-22
Antriebskette säubern und schmieren .................................. 6-24
Bo
wdenzüge prüfen und
schmieren .................................. 6-25
Gasdrehgriff und Gaszug kontrollieren und schmieren ...... 6-25
Fußbrems- und Schalthebel prüfen und schmieren ............... 6-25
Handbrems- und Kupplungshebel
prüfen und schmieren ............... 6-26
Seitenständer prüfen und schmieren .................................. 6-26
Schwingen-Drehpunkte schmieren .................................. 6-27
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Sicherheitsinformationen
1-2
1
• Kennen Sie Ihre Fähigkeiten und
Grenzen. Wenn Sie innerhalb Ihrer
Grenzen fahren, kann dies dazu
beitragen, einen Unfall zu vermei-
den.
• Wir empfehlen Ihnen, dass Sie das Fahren mit Ihrem Motorrad solange
in Bereichen üben, in denen kein
Verkehr ist, bis Sie mit dem Motor-
rad und allen seinen Kontrollvor-
richtungen gründlich vertraut sind.
Viele Unfälle wurden durch Fehler des
Motorradfahrers verursacht. Ein typi-
scher Fehler des Fahrers ist es, in ei-
ner Kurve wegen zu hoher Geschwin-
digkeit zu weit heraus getragen zu
werden oder Kurven zu schneiden
(ungenügender Neigungswinkel im
Verhältnis zur Geschwindigkeit).
• Halten Sie sich immer an die Ge-
schwindigkeitsbegrenzungen und
fahren Sie niemals schneller als
durch Straßen - und Verkehrsbe-
dingungen vertretbar ist.
• Bevor Sie abbiegen oder die Fahr- spur wechseln, immer blinken. Stel-
len Sie sicher, dass andere Ver-
kehrsteilnehmer Sie sehen können.
Die Haltung des Fahrers und Mitfah-
rers ist für eine gu te Kontrolle wichtig.
• Der Fahrer sollte während der Fahrt beide Hände am Lenker und beide
Füße auf den Fußrasten halten, um
Kontrolle über das Motorrad auf-
rechterhalten zu können.
• Der Mitfahrer sollte sich immer mit
beiden Händen am Fahrer, am Sitz-
gurt oder am Haltegriff, falls vor-
handen, festhalten und beide Füße
auf den Fußrasten halten. Niemals
Mitfahrer mitnehmen, welche nicht
bequem beide Füße auf den Fuß-
rasten halten können.
Niemals unter Einfluss von Alkohol
oder anderen Drogen oder Medika-
menten fahren.
Dieses Motorrad ist ausschließlich auf
Straßenbenutzung ausgelegt. Es ist
nicht für Geländefahrten geeignet.
S chutzklei dun g
Bei Motorradunfällen sind Kopfverletzun-
gen die häufigste Ursache von Todesfällen.
Die Benutzung eines Schutzhelms ist der
absolut wichtigste Faktor, um Kopfverlet-
zungen zu verhindern oder zu reduzieren.
Tragen Sie immer einen sicherheits-
geprüften Helm.
Tragen Sie ein Visier oder eine Schutz-
brille. Kommt Wind in Ihre unge-
schützten Augen könnte dies Ihre
Sicht beeinträchtigen, und Sie könn-
ten deshalb eine Gefahr verspätet er-
kennen.
Eine Jacke, schwere Stiefel, Hosen,
Handschuhe usw. helfen dabei, Ab-
schürfungen oder Risswunden zu ver-
hindern oder zu vermindern.
Tragen Sie niemals lose sitzende Klei-
dung, da sie sich in den Lenkungshe-
beln, Fußrasten oder Rädern verfan-
gen könnten, und Verletzung oder ein
Unfall könnte die Folge sein.
Tragen Sie immer Schutzkleidung, die
Ihre Beine, Knöchel und Füße be-
deckt. Der Motor und die Auspuffanla-
ge sind im und auch nach dem Betrieb
sehr heiß, so dass es zu Verbrennun-
gen kommen kann.
Mitfahrer sollten diese Vorsichtsmaß-
nahmen ebenfalls beachten.
Vermei den Sie Kohlenmonoxi d-Ver gif-
tun gen
Auspuffgase enthalten immer Kohlenmon-
oxid, ein giftiges Gas mit tödlicher Wirkung.
Das Einatmen von Kohlenmonoxid verur-
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Funktionen der Instru mente un d Be dienun gselemente
3-3
3
HINWEISWenn sich die Lenkung nicht verriegeln
lässt, versuchen, den Lenker leicht zurück
nach rechts zu drehen.Lenker entriegelnAus der Position “LOCK” den Schlüssel hi-
neindrücken und auf “OFF” drehen.
GAU59680
(Parken)
Die Warnblinkanlage und die Blinker kön-
nen eingeschaltet werden, aber alle ande-
ren elektrischen Anlagen sind ausgeschal-
tet. Der Schlüssel lässt sich in dieser
Position abziehen. Der Lenker muss verriegelt werden, bevor
man den Zündschlüssel auf “ ” drehen
kann.
ACHTUNG
GCA20760
Durch Verwen
dung d er Warn blinkanla ge
o der der Blinker ü ber einen län geren
Zeitraum wir d d ie Batterie entla den.
GAU4939G
Kontrollleuchten un d Warn-
leuchten
GAU11032
Blinker-Kontrollleuchten “ ” un d“”
Jede Blinker-Kontrollleuchte blinkt, wenn
die entsprechenden Blinker blinken.
1. Drücken.
2. Abbiegen.12
1. Linke Blinker-Kontrollleuchte “ ”
2. Öldruck-Warnleuchte “ ”
3. Kühlflüssigkeitstemperatur-Warnleuchte “”
4. Motorstörungs-Warnleuchte “ ”
5. ABS-Warnleuchte “ ”
6. Anzeigeleuchte des Wegfahrsperren- Systems “ ”
7. Fernlicht-Kontrollleuchte “ ”
8. Leerlauf-Kontrollleuchte “ ”
9. Rechte Blinker-Kontrollleuchte “ ”
1
2
3
4
5
6
7
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9
ABS
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Funktionen der Instru mente un d Be dienun gselemente
3-5
3
GAU69892
AB S-Warnleuchte “ ”
Diese Warnleuchte leuchtet beim ersten
Einschalten des Fahrzeugs auf und erlischt
nach Fahrtbeginn. Wenn diese Warnleuch-
te während des Fahrens aufleuchtet, arbei-
tet das Antiblockiersystem möglicherweise
nicht korrekt. (Siehe Seite 3-14.)HINWEISFalls die Leuchte überhaupt nicht aufleuch-
tet, oder wenn die Leuchte nach Erreichen
einer Geschwindigkeit von 10 km/h (6 mi/h)
nicht erlischt, das Fahrzeug von einer
Yamaha-Fachwerkstatt kontrollieren las- sen.
WARNUNG
GWA16041
Wenn die AB S-Warnleuchte nicht er-
lischt, so bal d eine Geschwin dig keit von
10 km/h (6 mi/h) o der mehr erreicht ist,
o der wenn die Warnleuchte währen d d er
Fahrt aufleuchtet o der blinkt, wechselt
d as Bremssystem auf den konventionel-
len Bremsvor gan g. In je dem dieser ge-
nannten Fälle, o der wenn die Warn-
leuchte ü berhaupt nicht aufleuchtet,
b remsen Sie mit b esonderer Vorsicht,
um ein mö gliches Blockieren d er Räder
währen d einer Not bremsun g zu vermei-
d en. Lassen S ie das das Bremssystem un
d d ie Stromkreise so bal d wie mö glich
von einer Yamaha-Fachwerkstatt ü ber-
prüfen.
GAUM3621
Anzei geleuchte des We gfahrsperren-
S ystems “ ”
Wenn der Zündschlüssel auf “OFF” gestellt
worden ist und 30 Sekunden verstrichen
sind, blinkt die Anzeigeleuchte kontinuier-
lich, um anzuzeigen, dass das Wegfahr-
sperren-System aktiviert ist. Nach 24 Stun-
den hört die Anzeigeleuchte auf zu blinken.
Das Wegfahrsperren-System ist jedoch im-
mer noch aktiviert.
Der elektrische Stromkreis der Anzeige-
leuchte kann durch Drehen des Schlüssels
in Stellung “ON” geprüft werden. Die An-
zeigeleuchte sollte einige Sekunden lang
aufleuchten und dann erlöschen.
Wenn die Kontrollleuchte nach dem Drehen
des Schlüssels auf “ON” nicht aufleuchtet,
wenn sie nicht erlischt, oder wenn die Kon-
trollleuchte nach einem Muster blinkt (wenn
ein Problem im Wegfahrsperren-System
erkannt wird, blinkt die Kontrollleuchte des
Wegfahrsperren-Systems nach einem
Muster), das Fahrzeug von einer Yamaha-
Fachwerkstatt kontrollieren lassen.
HINWEISWenn die Kontrollleuchte des Wegfahr-
sperren-Systems nach einem bestimmten
Muster blinkt, d. h. 5 Mal langsam und dann
2 Mal schnell, könnte dies durch eine Stör-
beeinflussung vom Transponder verur-
sacht werden. Tritt dies auf, versuchen Sie
das Folgende. 1. Sicherstellen, dass keine anderen Wegfahrsperren-Schlüssel in der
Nähe des Zündschlosses sind. Ande-
re Schlüssel des Wegfahrsperren-
Systems können Signalüberlagerun-
gen verursachen und das Anlassen
des Motors verhindern.
2. Benutzen Sie den Schlüssel zur Re-
Registrierung, um den Motor zu star-
ten.
3. Falls der Motor anspringt, stellen Sie
ihn wieder aus und versuchen Sie
dann ihn mit den Standardschlüsseln
anzulassen.
4. Falls der Motor nicht mit einem oder beiden Standardschlüsseln angelas-
sen werden kann, bringen Sie das
Fahrzeug und alle 3 Schlüssel zu einer
Yamaha-Fachwerkstatt und lassen
Sie die Standardschlüssel re-registrie-
ren.
ABS
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Funktionen der Instru mente un d Be dienun gselemente
3-14
3
GAU12944
Fuß bremshe belDer Fußbremshebel befindet sich an der
rechten Seite des Motorrads. Zur Betäti-
gung der Hinterradbremse den Fußbrems-
hebel niederdrücken.
GAU63040
AB SDas Antiblockiersystem (ABS) von Yamaha
ist elektronisch geregelt und weist einen
getrennten Regelkreis für Vorder- und Hin-
terradbremse auf.
Betätigen Sie die Bremsen mit ABS genau
so, wie Sie konventionelle Bremsen betäti-
gen. Bei aktiviertem ABS ist möglicherwei-
se ein Pulsieren am Handbremshebel oder
Fußbremshebel zu spüren. Bremsen Sie in
diesem Fall einfach kontinuierlich weiter
und lassen Sie das ABS arbeiten. Bremsen
Sie nicht “pumpend”, da dies die Brems-
wirkung reduziert.
WARNUNG
GWA16051
Auch mit AB S stets einen d er Fahrge-
schwin dig keit entsprechen d ausrei-
chen den Sicherheitsa bstan d wahren.
Das AB S verma g nur lan ge Brems-
weg e zu verkürzen.
Auf bestimmten Fahr bahno berflä-
chen, zum Beispiel auf un befesti g-
ten Straßen o der auf Schotterpis-
ten, kann d er Bremswe g mit AB S
so gar län ger sein als ohne.
Das ABS wird durch ein elektronisches
Steuergerät (ECU) überwacht, das bei Auf-
treten einer Störung das System auf den
konventionellen Bremsvorgang wechseln
lässt.HINWEIS Das ABS führt jedes Mal, nachdem
der Schlüssel auf “ON” gedreht wurde
und das Fahrzeug eine Geschwindig-
keit von 10 km/h (6 mi/h) oder mehr
erreicht hat, einen Selbsttest durch.
Während dieses Tests ist vom Hyd-
raulik-Steuergerät ein “Klicken” zu hö-
ren und selbst bei leichter Betätigung
des Handbremshebels oder Fuß-
bremshebel ist außerdem eine Vibrati-
on an den Hebeln zu spüren, was je-
doch kein Anzeichen für eine Störung
ist.
Dieses ABS ist mit einem Testmodus
ausgestattet, mit welchem das Pulsie-
ren am Hand- oder Fußbremshebel
bei aktiviertem System vom Benutzer
gespürt werden kann. Es wird jedoch
Spezialwerkzeug dafür benötigt. Des-
halb wenden Sie sich bitte an Ihre
Yamaha-Fachwerkstatt.
1. Fußbremshebel
1
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Funktionen der Instru mente un d Be dienun gselemente
3-25
3
GAU70641
Ne benver braucher- Steckver bin-
d erDieses Fahrzeug ist mit einem Nebenver-
braucher-Steckverbinder ausgestattet.
Wenden Sie sich vor dem Einbau von Zu-
behör an Ihre Yamaha-Fachwerkstatt.
GAU15306
S eitenstän derDer Seitenständer befindet sich auf der lin-
ken Seite des Rahmens. Den Seitenständer
mit dem Fuß hoch- oder herunterklappen,
während das Fahrzeug in aufrechter Stel-
lung gehalten wird.HINWEISDer Seitenständerschalter ist ein Bestand-
teil des Zündunterbrechungs- und Anlass-
sperrschalter-Systems, der die Zündung in
bestimmten Situationen unterbricht. (Im fol-
genden Abschnitt wird das Zündungsun-
terbrechungs- und Anlasssperrschalter-
System erklärt.)
WARNUNG
GWA10242
Niemals mit aus geklapptem o der nicht
richti g hoch geklapptem Seitenstän der
(o der einem der nicht o ben bleib t) fah-
ren. Ein nicht völli g hoch geklappter Sei-
tenstän der kann den Fahrer d urch Bo-
d en berührun g a blenken un d so zum
Verlust der Kontrolle ü ber das Fahrzeu g
führen. Yamaha hat den Seitenstän der
mit einem Zün dunter brechun gsschalter
versehen, der ein Starten un d Anfahren
mit aus geklapptem Seitenstän der ver-
hin dert. Prüfen Sie deshal b d as System
re gelmäßi g. Fal
ls Störun gen an diesem S
ystem fest gestellt wer den, das Fahr-
zeu g um gehen d von einer Yamaha-
Fachwerkstatt instan d setzen lassen.
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Wichtige Fahr- un d Be dienun gshinweise
5-1
5
GAU15952
Lesen Sie die Bedienungsanleitung sorgfäl-
tig durch, um sich mit allen Bedienungsele-
menten vertraut zu machen. Falls Sie ein
Bedienungselement oder eine Funktion
nicht verstehen, wenden Sie sich bitte an
Ihren Yamaha-Händler.
WARNUNG
GWA10272
Wenn Sie sich nicht mit d en Bedie-
nun gselementen vertraut machen, kann
es zum Verlust der Kontrolle kommen
un d zu Unfällen o der Verletzun gen in
Fol ge davon.
GAUM3632
HINWEISZur Ausstattung dieses Modells gehören:
ein Neigungswinkelsensor. Dieser
Sensor schaltet den Motor aus, wenn
sich das Fahrzeug überschlägt. Tritt
dies ein, leuchtet die Motorstörungs-
Warnleuchte auf; dies weist jedoch
nicht auf eine Störung hin. Die Strom-
versorgung des Fahrzeugs aus- und
danach wieder einschalten, um die
Warnleuchte auszuschalten. Anderen-
falls startet der Motor nicht, selbst
wenn der Motor bei Drücken des Star-
terschalters angelassen wird.
ein automatisches Motorstopp-Sys-
tem. Der Motor schaltet sich automa-
tisch aus, wenn er 20 Minuten im
Leerlauf laufen gelassen wird. Drü-
cken Sie, wenn der Motor sich aus-
schaltet, einfach den Starterschalter,
um den Motor neu zu starten.
GAU83331
Motor anlassenDas Getriebe unter normalen Bedingungen
in den Leerlauf schalten, bevor der Motor
angelassen wird. Zum Anlassen des Mo-
tors bei eingelegtem Gang muss der Sei-
tenständer eingeklappt und der Kupp-
lungshebel gezogen werden.
Starten des Motors1. Das Zündschloss auf “ON” und den
Motorstoppschalter auf “ ” stellen.
2. Bestätigen, dass die folgenden Leuchten eine Stromkreisprüfung
durchführen. Kühlflüssigkeitstemperatur-
Warnleuchte
Motorstörungs- Warnleuchte
Öldruck-Warnleuchte
ABS-Warnleuchte
Anzeigeleuchte des Wegfahr-
sperren-SystemsHINWEISDie Öldruck-Warnleuchte sollte auf-
leuchten, bis der Motor angelassen
wird.
Die ABS-Warnleuchte sollte sich ab-
schalten, nachdem mindestens
10 km/h (6 mi/h) erreicht sind.
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Wichtige Fahr- un d Be dienun gshinweise
5-3
5
4. Nach dem Anfahren das Gas wegneh-
men und gleichzeitig rasch den Kupp-
lungshebel ziehen.
5. Am Getriebe den 2. Gang einlegen. (Sicher stellen, dass das Getriebe
nicht in die Leerlaufstellung geschaltet
wird.)
6. Teilweise Gas geben und allmählich
den Kupplungshebel freigeben.
7. Zum Schalten in den nächsthöheren Gang auf die gleiche Weise verfahren.
GAU85380
Zur Verzö gerun g
1. Um das Motorrad abzubremsen, das Gas wegnehmen und die Vorder- so-
wie Hinterradbremsen behutsam be-
tätigen.
2. Während die Fahrgeschwindigkeit ab-
nimmt, in einen niedrigeren Gang
schalten.
3. Wenn der Motor nahezu abstirbt bzw.
stottert, den Kupplungshebel ziehen,
das Motorrad abbremsen und nach
Bedarf weiter herunterschalten.
4. Sobald das Motorrad stillsteht, kann das Getriebe in die Leerlaufstellung
geschaltet werden. Sobald die Leer-
lauf-Kontrollleuchte aufleuchtet, kann
der Kupplungshebel freigegeben wer-
den.
WARNUNG
GWA17380
Unsach gemäßes Bremsen kann
zum Verlust d er Kontrolle od er Bo-
d enhaftung führen. Stets bei de
Bremsen behutsam einsetzen.
Vor dem Herunterschalten müssen
Fahr geschwin dig keit un d Motor-
d rehzahl ausreichen d g esunken
sein. Wir d b ei zu hoher Fahr ge-
schwin dig keit o der Motor drehzahl
herunter geschaltet, könnte das
Hinterra d Bod enhaftung verlieren
o der der Motor ü ber drehen. Dies
kann zum Verlust d er Kontrolle, ei-
nem Unfall un d Verletzun g führen.
Außer dem könnten Motor un d
Kraftü bertra gung b eschä dig t
wer-
d en.
GAU16811
Tipps zum KraftstoffsparenDer Kraftstoffverbrauch des Motors kann
durch die Fahrweise stark beeinflusst wer-
den. Folgende Ratschläge helfen, unnöti-
gen Benzinverbrauch zu vermeiden:
Beim Beschleunigen früh in den
nächsten Gang schalten und hohe
Drehzahlen vermeiden.
Zwischengas beim Herunterschalten
und unnötig hohe Drehzahlen ohne
Last vermeiden.
Bei längeren Standzeiten in Staus, vor
Ampeln oder Bahnschranken den Mo-
tor am besten abschalten.
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Wichtige Fahr- un d Be dienun gshinweise
5-4
5
GAU16842
EinfahrvorschriftenDie ersten 1600 km (1000 mi) sind aus-
schlaggebend für die Leistung und Lebens-
dauer des neuen Motors. Darum sollten die
nachfolgenden Anweisungen sorgfältig ge-
lesen und genau beachtet werden.
Der Motor ist fabrikneu und darf während
der ersten 1600 km (1000 mi) nicht zu stark
beansprucht werden. Die verschiedenen
Teile des Motors spielen sich selbst in das
richtige Betriebsspiel ein. Hohe Drehzah-
len, längeres Vollgasfahren und andere Be-
lastungen, die den Motor stark erhitzen,
sind während dieser Periode zu vermeiden.
GAU17094
0–1000 km (0–600 mi)
Eine längere Betriebszeit über 5000 U/min
vermeiden. ACHTUNG: Nach 1000 km
(600 mi) müssen das Motoröl un d d ie Öl-
filterpatrone bzw. der Filtereinsatz ge-
wechselt wer den.
[GCA10303]
1000–1600 km (600–1000 mi)
Eine längere Betriebszeit über 6000 U/min
vermeiden. Nach 1600 km (1000 mi)
Das Fahrzeug kann jetzt voll ausgefahren
werden.
ACHTUNG
GCA10311
Drehzahlen im roten Bereich grun d-
sätzlich vermei den.
Bei Motorstörun gen währen d d er
Einfahrzeit das Fahrzeu g sofort von
einer Yamaha-Fachwerkstatt ü ber-
prüfen lassen.
GAU17214
ParkenZum Parken den Motor abstellen und dann
den Zündschlüssel abziehen.
WARNUNG
GWA10312
Motor un d Auspuffanla ge können
sehr heiß wer den. Deshal b so par-
ken, dass Kin der od er Fuß gän ger
d ie heißen Teile nicht versehentlich
b erühren un d sich ver brennen kön-
nen.
Das Fahrzeug nicht auf abschüssi-
g em o der weichem Unter grun d a b-
stellen, damit es nicht umfallen
kann. Sonst besteht durch austre-
ten den Kraftstoff erhöhte Bran dge-
fahr.
Nicht in der Nähe von Gras o der an-
d eren leicht b rennbaren Stoffen
parken, die in Bran d g eraten kön-
nen.
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Regelmäßi ge Wartun g un d Einstellun g
6-1
6
GAU17246
Regelmäßige Inspektionen, Einstellungen
und Schmierung gewährleisten maximale
Fahrsicherheit und einen optimalen Zu-
stand Ihres Fahrzeugs. Der Fahrzeughal-
ter/Fahrer ist für die Sicherheit selbst ver-
antwortlich. Auf den folgenden Seiten
werden die wichtigsten Inspektionspunkte,
Einstellungen und Schmierstellen des Fahr-
zeugs angegeben und erläutert.
Die in den Wartungstabellen empfohlenen
Zeitabstände sollten lediglich als Richtwer-
te für den Normalbetrieb angesehen wer-
den. Je nach Wetterbedingungen, Gelän-
de, geographischem Einsatzort und
persönlicher Fahrweise müssen die War-
tungsintervalle möglicherweise verkürzt
werden.
WARNUNG
GWA10322
Ohne die richtig e Wartun g d es Fahr-
zeu gs o der durch falsch aus geführte
Wartun gsar beiten erhöht sich die Gefahr
von Verletzun gen, auch mit To desfol ge,
währen d d er Wartun g un d d er Benut-
zun g d es Fahrzeu gs. Wenn S ie nicht mit
d er Fahrzeu gwartun g vertraut sin d, b e-
auftrag en Sie einen Yamaha-Händ ler mit
d er Wartun g.
WARNUNG
GWA15123
S chalten Sie, wenn keine an derslauten-
d en Anweisun gen an geg eb en sin d, d en
Motor zur Durchführun g von Wartun gs-
ar beiten aus.
Ein laufen der Motor hat b ewegliche
Teile, die Körperteile o der Klei dung
erfassen un d mitreißen können
o der elektrische Teile, die Strom-
schlä ge o der Bran d verursachen
können.
Ein währen d Wartun gsar beiten lau-
fen der Motor kann Au genverletzun-
g en, Ver brennun gen, Feuer o der
Kohlenmonoxi d-Ver giftun gen ver-
ursachen – mö glicherweise mit To-
d esfol ge. Weitere Informationen zu
Kohlenmonoxi d siehe Seit
e 1-2.
WARNUNG
GWA15461
Bremsschei ben, Bremssättel, Brems-
trommeln un d Belä ge können währen d
ihres Einsatzes sehr heiß wer den. Las-
sen Sie, um mö gliche Verb rennungen zu
vermei den, die Komponenten d er
Bremsanla ge erst a bkühlen, bevor Sie
sie berühren.
GAU17303
Das Abgaskontrollsystem sorgt nicht nur
für sauberere Luft, sondern ist auch uner-
lässlich für den ordnungsgemäßen Betrieb
des Motors und die Erzielung der maxima-
len Leistung. In den folgenden Wartungsta-
bellen sind die Servicearbeiten am Abgas-
kontrollsystem separat gruppiert. Diese
Servicearbeiten erfordern spezielle Daten,
Kenntnisse und Ausrüstung. Wartung, Aus-
tausch oder Reparatur von Abgaskontroll-
geräten und -systemen kann von jeder Re-
paraturwerkstatt oder von Fachleuten
vorgenommen werden, die die entspre-
chende Zulassung besitzen (falls zutref-
fend). Yamaha-Fachwerkstätten sind für
die Durchführung dieser speziellen Service-
arbeiten geschult und ausgerüstet.
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