ABS YAMAHA XJ 1300 2015 Betriebsanleitungen (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: YAMAHA, Model Year: 2015, Model line: XJ 1300, Model: YAMAHA XJ 1300 2015Pages: 98, PDF-Größe: 2.55 MB
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INHALT
Lenkung prüfen .............................6-27
Radlager prüfen .............................6-27
Batterie ..........................................6-28
Sicherungen wechseln ..................6-29
Scheinwerferlampe auswechseln ..............................6-30
Standlichtlampe auswechseln.......6-31
Rücklicht/Bremslicht .....................6-32
Blinkerlampe auswechseln ............6-32
Kennzeichenleuchten-Lampe auswechseln ..............................6-33
Motorrad aufbocken ......................6-34
Vorderrad ......................................6-35
Hinterrad........................................6-36
Fehlersuche ...................................6-38
Fehlersuchdiagramm.....................6-39
PFLEGE UND S TILLLEGUNG DE S
MOTORRAD S....................................7-1
Vorsicht bei Mattfarben ...................7-1
Pflege ..............................................7-1
Abstellen..........................................7-4
TECHNI SCHE DATEN .......................8-1
KUNDENINFORMATION ...................9-1
Identifizierungsnummern .................9-1
INDEX ...............................................10-1
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SICHERHEITS INFORMATIONEN
1-2
1
• Kennen Sie Ihre Fähigkeiten und
Grenzen. Wenn Sie innerhalb Ihrer
Grenzen fahren, kann dies dazu
beitragen, einen Unfall zu vermei-
den.
• Wir empfehlen Ihnen, dass Sie das Fahren mit Ihrem Motorrad solange
in Bereichen üben, in denen kein
Verkehr ist, bis Sie mit dem Motor-
rad und allen seinen Kontrollvor-
richtungen gründlich vertraut sind.
Viele Unfälle wurden durch Fehler des
Motorradfahrers verursacht. Ein typi-
scher Fehler des Fahrers ist es, in ei-
ner Kurve wegen zu hoher Geschwin-
digkeit zu weit heraus getragen zu
werden oder Kurven zu schneiden
(ungenügender Neigungswinkel im
Verhältnis zur Geschwindigkeit).
• Halten Sie sich immer an die Ge-
schwindigkeitsbegrenzungen und
fahren Sie niemals schneller als
durch Straßen - und Verkehrsbe-
dingungen vertretbar ist.
• Bevor Sie abbiegen oder die Fahr- spur wechseln, immer blinken. Stel-
len Sie sicher, dass andere Ver-
kehrsteilnehmer Sie sehen können.
Die Haltung des Fahrers und Mitfah-
rers ist für eine gute Kontrolle wichtig.
• Der Fahrer sollte während der Fahrt beide Hände am Lenker und beide
Füße auf den Fußrasten halten, um
Kontrolle über das Motorrad auf-
rechterhalten zu können.
• Der Mitfahrer sollte sich immer mit
beiden Händen am Fahrer, am Sitz-
gurt oder am Haltegriff, falls vor-
handen, festhalten und beide Füße
auf den Fußrasten halten. Niemals
Mitfahrer mitnehmen, welche nicht
bequem beide Füße auf den Fuß-
rasten halten können.
Niemals unter Einfluss von Alkohol
oder anderen Drogen oder Medika-
menten fahren.
Dieses Motorrad ist ausschließlich auf
Straßenbenutzung ausgelegt. Es ist
nicht für Geländefahrten geeignet.
S chutzklei dun g
Bei Motorradunfällen sind Kopfverletzun-
gen die häufigste Ursache von Todesfällen.
Die Benutzung eines Schutzhelms ist der
absolut wichtigste Faktor, um Kopfverlet-
zungen zu verhindern oder zu reduzieren.
Tragen Sie immer einen sicherheits-
geprüften Helm.
Tragen Sie ein Visier oder eine Schutz-
brille. Kommt Wind in Ihre unge-
schützten Augen könnte dies Ihre
Sicht beeinträchtigen, und Sie könn-
ten deshalb eine Gefahr verspätet er-
kennen.
Eine Jacke, schwere Stiefel, Hosen,
Handschuhe usw. helfen dabei, Ab-
schürfungen oder Risswunden zu ver-
hindern oder zu vermindern.
Tragen Sie niemals lose sitzende Klei-
dung, da sie sich in den Lenkungshe-
beln, Fußrasten oder Rädern verfan-
gen könnten, und Verletzung oder ein
Unfall könnte die Folge sein.
Tragen Sie immer Schutzkleidung, die
Ihre Beine, Knöchel und Füße be-
deckt. Der Motor und die Auspuffanla-
ge sind im und auch nach dem Betrieb
sehr heiß, so dass es zu Verbrennun-
gen kommen kann.
Mitfahrer sollten diese Vorsichtsmaß-
nahmen ebenfalls beachten.
Vermei den Sie Kohlenmonoxi d-Ver gif-
tun gen
Auspuffgase enthalten immer Kohlenmon-
oxid, ein giftiges Gas mit tödlicher Wirkung.
Das Einatmen von Kohlenmonoxid verur-
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ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
3-12
3
Der Bremshebel ist mit einem Einstellrad
für die Bremshebelposition ausgestattet.
Um den Abstand zwischen dem Bremshe-
bel und dem Gasdrehgriff einzustellen, das
Einstellrad drehen, während Sie den Hebel
vom Gasdrehgriff weggedrückt halten. Die
geeignete Einstellung auf dem Einstellrad
muss mit der “ ”-Markierung auf dem
Handbremshebel fluchten.
GAU12944
Fuß bremshe belDer Fußbremshebel befindet sich an der
rechten Seite des Motorrads. Zur Betäti-
gung der Hinterradbremse den Fußbrems-
hebel niederdrücken.
GAU13075
TankverschlussTankverschluss öffnen
Die Schlossabdeckung öffnen, den Schlüs-
sel in das Tankschloss stecken und dann
1/4 Drehung im Uhrzeigersinn drehen. Der
Tankverschluss kann nun abgenommen
werden.
Tankverschluss schließen
1. Den Tankverschluss mit eingesteck- tem Schlüssel durch Druck in die
Schließstellung bringen.
2. Den Schlüssel gegen den Uhrzeiger- sinn in die Ausgangsstellung (Verrie-
gelungsstellung) drehen und dann ab-
ziehen.
1. Fußbremshebel
1. Aufschließen.
2. Tankschlossabdeckung
2
1
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ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
3-18
3
GAU43257
Fe der bein einstellen
WARNUNG
GWA10211
Bei de Fed erbeine gleichmäßi g einstel-
len. Eine un gleichmäßi ge Einstellun g b e-
einträchti gt Fahrverhalten und S ta bilität.Jedes Federbein ist mit einem Einstellring
für die Federvorspannung und Einstell-
knöpfen für die Zug- und Druckstufen-
dämpfung ausgerüstet.
Fe dervorspannun g
Bei der Einstellung der Federvorspannung
wie folgt vorgehen.
1. Konterschraube um 1/2 Umdrehung gegen den Uhrzeigersinn lockern. 2. Zum Erhöhen der Federvorspannung
(Federung härter) den Federvorspann-
ring in Richtung (a) drehen. Zum Ver-
ringern der Federvorspannung (Fede-
rung weicher) den Federvorspannring
in Richtung (b) drehen. Für diese Einstellung den Spezi-
alschlüssel aus dem Bordwerk-
zeug verwenden.
Die Einstellung wird durch Mes-
sen des in der Abbildung gezeig-
ten Abstands A bestimmt. Je län-
ger der Abstand A, desto stärker
ist die Federvorspannung; je kür-
zer der Abstand A, desto gerin-
ger ist die Federvorspannung.
Mit jeder vollen Umdrehung des
Federvorspannrings ändert sich
Abstand A um 1.5 mm (0.06 in).
Sicherstellen, dass der Federvor-
spannring so gedreht wird, dass
die Konterschraube nach außen
weist.1. Konterschraube
1. Spezialschlüssel
2. Einstellring der Federvorspannung
1. Abstand A
Einstellen der Fe dervorspannun g:
Minimal (weich): Abstand A = 0 mm (0 in)
Standard:
Abstand A = 17 mm (0.67 in)
Maximal (hart): Abstand A = 28 mm (1.10 in)
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ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
3-21
3
GAU15306
Seitenständ erDer Seitenständer befindet sich auf der lin-
ken Seite des Rahmens. Den Seitenständer
mit dem Fuß hoch- oder herunterklappen,
während das Fahrzeug in aufrechter Stel-
lung gehalten wird.HINWEISDer Seitenständerschalter ist ein Bestand-
teil des Zündunterbrechungs- und Anlass-
sperrschalter-Systems, der die Zündung in
bestimmten Situationen unterbricht. (Im fol-
genden Abschnitt wird das Zündungsun-
terbrechungs- und Anlasssperrschalter-
System erklärt.)
WARNUNG
GWA10242
Niemals mit aus geklapptem od er nicht
richti g hoch geklapptem Seitenstän der
(o der einem d er nicht oben bleib t) fah-
ren. Ein nicht völli g hoch geklappter Sei-
tenständ er kann den Fahrer durch Bo-
d en berührun g a blenken un d so zum
Verlust der Kontrolle ü ber das Fahrzeu g
führen. Yamaha hat den Seitenstän der
mit einem Zün dunter brechun gsschalter
versehen, der ein Starten un d Anfahren
mit aus geklapptem Seitenstän der ver-
hin dert. Prüfen Sie deshal b d as System
re gelmäßi g. Fal l
s Störun gen an d iesem S
ystem fest gestellt wer den, das Fahr-
zeu g um gehen d von einer Yamaha-
Fachwerkstatt instan d setzen lassen.
GAU44893
Zün dunter brechun gs- u. Anlass-
sperrschalter- SystemDas Zündunterbrechungs- und Anlass-
sperrschalter-System umfasst den Seiten-
ständer-, den Kupplungs- sowie Leerlauf-
schalter und erfüllt folgende Zwecke:
Es verhindert ein Anlassen des Motors
bei eingelegtem Gang und hochge-
klapptem Seitenständer, solange der
Kupplungshebel nicht gezogen wird.
Es verhindert ein Anlassen des Motors
bei eingelegtem Gang und gezoge-
nem Kupplungshebel, solange der
Seitenständer nicht hochgeklappt ist.
Es schaltet die Zündung aus, falls ein
Gang eingelegt ist und der Seitenstän-
der bei laufendem Motor ausgeklappt
wird.
Die Funktion des Systems sollte regelmä-
ßig auf nachfolgende Weise geprüft wer-
den.
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WICHTIGE FAHR- UND BEDIENUNGSHINWEI SE
5-3
5
GAU16811
Tipps zum KraftstoffsparenDer Kraftstoffverbrauch des Motors kann
durch die Fahrweise stark beeinflusst wer-
den. Folgende Ratschläge helfen, unnöti-
gen Benzinverbrauch zu vermeiden:
Beim Beschleunigen früh in den
nächsten Gang schalten und hohe
Drehzahlen vermeiden.
Zwischengas beim Herunterschalten
und unnötig hohe Drehzahlen ohne
Last vermeiden.
Bei längeren Standzeiten in Staus, vor
Ampeln oder Bahnschranken den Mo-
tor am besten abschalten.
GAU16842
EinfahrvorschriftenDie ersten 1600 km (1000 mi) sind aus-
schlaggebend für die Leistung und Lebens-
dauer des neuen Motors. Darum sollten die
nachfolgenden Anweisungen sorgfältig ge-
lesen und genau beachtet werden.
Der Motor ist fabrikneu und darf während
der ersten 1600 km (1000 mi) nicht zu stark
beansprucht werden. Die verschiedenen
Teile des Motors spielen sich selbst in das
richtige Betriebsspiel ein. Hohe Drehzah-
len, längeres Vollgasfahren und andere Be-
lastungen, die den Motor stark erhitzen,
sind während dieser Periode zu vermeiden.
GAU17094
0–1000 km (0–600 mi)
Eine längere Betriebszeit über 4800 U/min
vermeiden. ACHTUNG: Nach 1000 km
(600 mi) müssen das Motoröl un d d ie Öl-
filterpatrone bzw. d er Filtereinsatz ge-
wechselt wer den.
[GCA10303]
1000–1600 km (600–1000 mi)
Eine längere Betriebszeit über 5700 U/min
vermeiden. Nach 1600 km (1000 mi)
Das Fahrzeug kann jetzt voll ausgefahren
werden.
ACHTUNG
GCA10311
Drehzahlen im roten Bereich grun d-
sätzlich vermei den.
Bei Motorstörun gen währen d d er
Einfahrzeit das Fahrzeu g sofort von
einer Yamaha-Fachwerkstatt ü ber-
prüfen lassen.
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WICHTIGE FAHR- UND BEDIENUNGSHINWEI SE
5-4
5
GAU17214
ParkenZum Parken den Motor abstellen und dann
den Zündschlüssel abziehen.
WARNUNG
GWA10312
Motor un d Auspuffanla ge können
sehr heiß wer den. Deshal b so par-
ken, dass Kin der o der Fuß gän ger
d ie heißen Teile nicht versehentlich
b erühren un d sich ver brennen kön-
nen.
Das Fahrzeu g nicht auf a bschüssi-
g em o der weichem Unter grun d a b-
stellen, damit es nicht umfallen
kann. Sonst besteht durch austre-
ten den Kraftstoff erhöhte Bran dge-
fahr.
Nicht in der Nähe von Gras o der an-
d eren leicht brenn baren Stoffen
parken, die in Bran d g eraten kön-
nen.
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REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINS TELLUNG
6-1
6
GAU17245
Regelmäßige Inspektionen, Einstellungen
und Schmierung gewährleisten maximale
Fahrsicherheit und einen optimalen Zu-
stand Ihres Fahrzeugs. Der Fahrzeughal-
ter/Fahrer ist für die Sicherheit selbst ver-
antwortlich. Auf den folgenden Seiten
werden die wichtigsten Inspektionspunkte,
Einstellungen und Schmierstellen des Fahr-
zeugs angegeben und erläutert.
Die in den Wartungstabellen empfohlenen
Zeitabstände sollten lediglich als Richtwer-
te für den Normalbetrieb angesehen wer-
den. Je nach Wetterbedingungen, Gelän-
de, geographischem Einsatzort und
persönlicher Fahrweise müssen die War-
tungsintervalle möglicherweise verkürzt
werden.
WARNUNG
GWA10322
Ohne die richti ge Wartun g d es Fahr-
zeu gs o der durch falsch aus geführte
Wartung sarbeiten erhöht sich d ie Gefahr
von Verletzun gen, auch mit To desfol ge,
währen d d er Wartun g un d d er Benut-
zun g d es Fahrzeug s. Wenn Sie nicht mit
d er Fahrzeu gwartun g vertraut sin d, b e-
auftra gen Sie einen Yamaha-Händ ler mit
d er Wartun g.
WARNUNG
GWA15123
S chalten Sie, wenn keine an derslauten-
d en Anweisun gen an geg eb en sin d, d en
Motor zur Durchführun g von Wartun gs-
ar beiten aus.
Ein laufen der Motor hat beweg liche
Teile, die Körperteile o der Klei dun g
erfassen un d mitreißen können
o der elektrische Teile, die Strom-
schlä ge o der Bran d verursachen
können.
Ein währen d Wartun gsar beiten lau-
fen der Motor kann Au genverletzun-
g en, Ver brennung en, Feuer o der
Kohlenmonoxi d-Ver giftun gen ver-
ursachen – mö glicherweise mit To-
d esfol ge. Weitere Informationen zu
Kohlenmonoxi d siehe Sei te 1-2.
WARNUNG
GWA15461
Bremsschei
ben, Bremssättel, Brems-
trommeln un d Belä ge können währen d
ihres Einsatzes sehr heiß wer den. Las-
sen Sie, um mö gliche Ver brennun gen zu
vermei den, die Komponenten der
Bremsanla ge erst ab kühlen, bevor Sie
sie berühren.
GAU17303
Das Abgaskontrollsystem sorgt nicht nur
für sauberere Luft, sondern ist auch uner-
lässlich für den ordnungsgemäßen Betrieb
des Motors und die Erzielung der maxima-
len Leistung. In den folgenden Wartungsta-
bellen sind die Servicearbeiten am Abgas-
kontrollsystem separat gruppiert. Diese
Servicearbeiten erfordern spezielle Daten,
Kenntnisse und Ausrüstung. Wartung, Aus-
tausch oder Reparatur von Abgaskontroll-
geräten und -systemen kann von jeder Re-
paraturwerkstatt oder von Fachleuten
vorgenommen werden, die die entspre-
chende Zulassung besitzen (falls zutref-
fend). Yamaha-Fachwerkstätten sind für
die Durchführung dieser speziellen Service-
arbeiten geschult und ausgerüstet.
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REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINS TELLUNG
6-3
6
GAU46862
HINWEISDie Jahresinspektion kann aus blei ben, wenn statt dessen eine Inspektion, basieren d auf d en gefahrenen Kilometern bzw.
für UK d en gefahrenen Meilen, d urchgeführt wir d.
Ab 50000 km (30000 mi) sind die Wartungsintervalle alle 10000 km (6000 mi) zu wiederholen.
Die mit einem Sternchen markierten Arbeiten erfordern Spezialwer kzeuge, besondere Daten und technische Fähigkeiten und sollten
daher von einer Yamaha-Fachwerkstatt ausgeführt werden.
GAU46911
Ta belle für re gelmäßi ge Wartun g d es A bgas-KontrollsystemsNR. PRÜFPUNKT KONTROLLE ODER WARTUNG
S-
ARBEIT KILOMETERS
TA N D
JAHRES-
KONTROL- LE
1000 km
(600 mi) 10000 km
(6000 mi) 20000 km
(12000 mi) 30000 km
(18000 mi) 40000 km
(24000 mi)
1 *Kraftstoffleitung • Kraftstoffschläuche auf Risse
oder Beschädigung kontrollieren. √√√√√
2 *Zün dkerzen • Zustand kontrollieren.
• Reinigen und Abstand neu ein-
stellen. √√
•Ersetzen. √√
3 *Ventile • Ventilspiel kontrollieren.
•Einstellen.
Alle 20000 km (12000 mi)
4 *Kraftstoff-Einspritz-
system • Synchronisierung einstellen.
√√√√√√
5 *S
chall dämpfer un d
Krümmer • Die Schlauchschelle(n) auf guten
Sitz überprüfen. √√√√√
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REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EIN STELLUNG
6-10
6
GAU19643
Zünd kerzen prüfenDie Zündkerzen sind wichtige Bestandteile
des Motors und sollten regelmäßig kontrol-
liert werden, vorzugsweise durch eine
Yamaha-Fachwerkstatt. Da Verbrennungs- wärme und Ablagerungen die Funktions-
tüchtigkeit der Kerzen im Laufe der Zeit
vermindern, müssen die Zündkerzen in den
empfohlenen Abständen gemäß Wartungs-
und Schmiertabelle herausgenommen und
geprüft werden. Der Zustand der Zündker-
zen erlaubt Rückschlüsse auf den Zustand
des Motors.
Der die Mittelelektrode umgebende Porzel-
lanisolator (Isolatorfuß) der Zündkerzen ist
bei normaler Fahrweise rehbraun. Alle im
Motor eingebauten Zündkerzen sollten die
gleiche Verfärbung aufweisen. Weisen ein-
zelne oder sämtliche Zündkerzen eine stark
abweichende Färbung auf, könnte der Mo-
tor nicht ordnungsgemäß arbeiten. Versu-
chen Sie nicht, derartige Probleme selbst
zu diagnostizieren. Lassen Sie stattdessen
das Fahrzeug von einer Yamaha-Fach-
werkstatt prüfen.
Bei fortgeschrittenem Abbrand der Mittel-
elektroden oder übermäßigen Ölkohleabla-
gerungen die Zündkerzen durch neue er-
setzen. Vor dem Einschrauben einer Zündkerze
stets den Zündkerzen-Elektrodenabstand
mit einer Fühlerlehre messen und ggf. kor-
rigieren.
Die Sitzfläche der Kerzendichtung reinigen;
Schmutz und Fremdkörper vom Gewinde
abwischen.
HINWEISSteht beim Einbau einer Zündkerze kein
Drehmomentschlüssel zur Verfügung, lässt
sich das vorgeschriebene Anzugsmoment
annähernd erreichen, wenn die Zündkerze
handfest eingedreht und anschließend
noch um 1/4–1/2 Drehung weiter festgezo-
gen wird. Das Anzugsmoment sollte jedoch
möglichst bald mit einem Drehmoment-
schlüssel nach Vorschrift korrigiert werden.
Empfohlene Zün
dkerze:
NGK/DPR8EA-91. Zündkerzen-ElektrodenabstandZün dkerzen-Elektro denab stand:
0.8–0.9 mm (0.031–0.035 in)
Anzu gsmoment:
Zündkerze: 18 Nm (1.8 m·kgf, 13 ft·lbf)
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