USB YAMAHA XVS950 2015 Betriebsanleitungen (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: YAMAHA, Model Year: 2015, Model line: XVS950, Model: YAMAHA XVS950 2015Pages: 88, PDF-Größe: 2.26 MB
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INHALTSICHERHEIT SINFORMATIONEN .... 1-1
BE SCHREIBUNG .............................. 2-1
Linke Seitenansicht ........................ 2-1
Rechte Seitenansicht...................... 2-2
Bedienungselemente und Instrumente ................................. 2-3
ARMATUREN,
BEDIENUNG SELEMENTE UND
DEREN FUNKTION ........................... 3-1
System der Wegfahrsperre............. 3-1
Zündschloss ................................... 3-2
Kontrollleuchten und Warnleuchten .............................. 3-3
Multifunktionsmesser-Einheit ......... 3-5
Lenkerarmaturen ............................ 3-8
Kupplungshebel ............................. 3-9
Fußschalthebel ............................. 3-10
Handbremshebel .......................... 3-10
Fußbremshebel............................. 3-10
ABS .............................................. 3-11
Tankverschluss............................. 3-12
Kraftstoff ....................................... 3-12
Kraftstofftank-Belüftungs- schlauch/Überlaufschlauch....... 3-14
Katalysator ................................... 3-14
Lenkschloss.................................. 3-15
Sitzbank ........................................ 3-16
Federbeine einstellen ................... 3-17
Seitenständer ............................... 3-18 Zündunterbrechungs- u.
Anlasssperrschalter-System...... 3-18
ZU IHRER S ICHERHEIT –
ROUTINEKONTROLLE VOR
FAHRTBEGINN .................................. 4-1
WICHTIGE FAHR- UND
BEDIENUNG SHINWEI SE .................. 5-1
Motor anlassen ............................... 5-1
Schalten .......................................... 5-2
Tipps zum Kraftstoffsparen............. 5-4
Einfahrvorschriften .......................... 5-4
Parken ............................................. 5-5
REGELMÄ SSIGE WARTUNG UND
EIN STELLUNG .................................. 6-1
Bordwerkzeug ................................. 6-2
Tabelle für regelmäßige Wartung des Abgas-Kontrollsystems ........ 6-3
Allgemeine Wartungs- und Schmiertabelle ............................. 6-4
Abdeckung abnehmen und
montieren..................................... 6-8
Zündkerzen prüfen .......................... 6-9
Motoröl und Ölfilterpatrone ........... 6-10
Luftfiltereinsatz ersetzen ............... 6-12
Spiel des Gasdrehgriffs prüfen ..... 6-13
Ventilspiel ...................................... 6-13
Reifen ............................................ 6-14
Gussräder ..................................... 6-15 Kupplungshebel-Spiel
einstellen ................................... 6-16
Spiel des Handbremshebels prüfen ........................................ 6-16
Bremslichtschalter ........................ 6-17
Scheibenbremsbeläge des
Vorder- und Hinterrads
prüfen ........................................ 6-17
Bremsflüssigkeitsstand prüfen ..... 6-18
Bremsflüssigkeit wechseln ........... 6-19
Durchhang des Antriebsriemens ........................ 6-19
Bowdenzüge prüfen und schmieren .................................. 6-20
Gasdrehgriff und Gaszug kontrollieren und schmieren ...... 6-21
Fußbrems- und Schalthebel
prüfen und schmieren ............... 6-21
Handbrems- und Kupplungshebel prüfen und schmieren ............... 6-21
Seitenständer prüfen und schmieren .................................. 6-22
Schwingen-Drehpunkte
schmieren .................................. 6-22
Teleskopgabel prüfen ................... 6-23
Lenkung prüfen............................. 6-23
Radlager prüfen ............................ 6-24
Batterie ......................................... 6-24
Sicherungen wechseln ................. 6-25
Scheinwerferlampe auswechseln.............................. 6-27UB33G0G0.book Page 1 Tuesday, November 25, 2014 1:20 PM
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1-1
1
SICHERHEIT SINFORMATIONEN
GAU1028B
Seien Sie ein verantwortun gsb ewusster
Halter
Als Fahrzeughalter sind Sie verantwortlich
für den sicheren und ordnungsgemäßen
Betrieb Ihres Motorrads.
Motorräder sind Zweiräder.
Ihr sicherer Einsatz und Betrieb hängen von
den richtigen Fahrtechniken und von der
Geschicklichkeit des Fahrers ab. Jeder
Fahrer sollte die folgenden Voraussetzun-
gen kennen, bevor er dieses Motorrad
fährt.
Er oder sie sollte: Gründliche Anleitung von kompeten-
ter Stelle über alle Aspekte des Fah-
rens mit einem Motorrad erhalten.
Die in dieser Bedienungsanleitung an-
gegebenen Warnungen und War-
tungserfordernisse beachten.
Qualifizierte Ausbildung in sicheren
und richtigen Fahrtechniken erhalten.
Professionelle technische Wartung
gemäß dieser Bedienungsanleitung
und/oder wenn die mechanischen Zu-
stände dies erfordern.
Niemals ein Motorrad ohne ausrei-
chende vorherige Ausbildung oder
Einweisung fahren. Belegen Sie einen
Ausbildungskurs. Anfänger sollten bei einem zertifizierten Ausbilder Trai-
ningsstunden nehmen. Wenden Sie
sich an einen autorisierten Motorrad-
händler, um Ausbildungskurse in Ihrer
Nähe zu finden.
S icheres Fahren
Vor jeder Fahrt das Fahrzeug auf sicheren
Betriebszustand überprüfen. Werden Ins-
pektions- und Wartungsarbeiten am Fahr-
zeug nicht korrekt ausgeführt, erhöht sich
die Gefahr eines Unfalls oder einer Beschä-
digung des Fahrzeugs. Eine Liste der vor
jeder Fahrt durchzuführenden Kontrollen
finden Sie auf Seite 4-1. Dieses Motorrad ist für den Transport
von einem Fahrer und einem Mitfahrer
ausgelegt.
Die vorwiegende Ursache für
Auto/Motorradunfälle ist ein Versagen
von Autofahrern, Motorräder im Ver-
kehr zu erkennen und mit einzubezie-
hen. Viele Unfälle wurden von Auto-
fahrern verursacht, die das Motorrad
nicht gesehen haben. Sich selbst auf-
fallend zu erkennen zu geben ist daher
eine sehr effektive Methode, Unfälle
dieser Art zu reduzieren.
Deshal b:
• Tragen Sie eine Jacke mit auffallen-
den Farben. • Wenn Sie sich einer Kreuzung nä-
hern, oder wenn Sie sie überque-
ren, besondere Vorsicht walten las-
sen, da Motorradunfälle an
Kreuzungen am häufigsten auftre-
ten.
• Fahren Sie so, dass andere Auto- fahrer Sie sehen können. Vermei-
den Sie es, im toten Winkel eines
anderen Verkehrsteilnehmers zu
fahren.
• Warten Sie niemals ein Motorrad, wenn Sie nicht über entsprechen-
des Wissen verfügen. Wenden Sie
sich an einen autorisierten Motor-
radhändler, um grundlegende Infor-
mationen zur Motorradwartung zu
erhalten. Bestimmte Wartungsar-
beiten können nur von Fachleuten
vorgenommen werden, die die ent-
sprechende Zulassung besitzen.
An vielen Unfällen sind unerfahrene
Fahrer beteiligt. Tatsächlich haben
viele Fahrer, die an einem Unfall betei-
ligt waren, nicht einmal einen gültigen
Motorradführerschein gehabt.
• Stellen Sie sicher, dass Sie qualifi- ziert sind ein Motorrad zu fahren,
und dass Sie Ihr Motorrad nur an
andere qualifizierte Fahrer auslei-
hen.UB33G0G0.book Page 1 Tuesday, November 25, 2014 1:20 PM
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BESCHREIBUNG
2-2
2
GAU10421
Rechte Seitenansicht
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
1. Kennzeichenbeleuchtung (Seite 6-30)
2. Rücklicht/Bremslicht (Seite 6-29)
3. Batterie (Seite 6-24)
4. Bremsflüssigkeits-Vorratsbehälter hinten (Seite 6-18)
5. Luftfiltereinsatz (Seite 6-12)
6. Kraftstofftank-Verschluss (Seite 3-12)
7. Zündschloss (Seite 3-2)
8. Lenkschloss (Seite 3-15) 9. Fußbremshebel (Seite 3-10)
10.Federvorspannungs-Einstellring des Federbeins (Seite 3-17)UB33G0G0.book Page 2 Tuesday, November 25, 2014 1:20 PM
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ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
3-10
3
GAU12872
Fußschaltheb elDer Fußschalthebel befindet sich links vom
Motor und wird zusammen mit dem Kupp-
lungshebel betätigt, wenn die Gänge des
Synchrongetriebes, ausgestattet mit 5-Ge-
schwindigkeiten, gewechselt werden.
GAU12892
Handbremshe belDer Bremshebel befindet sich an der rech-
ten Seite des Lenkers. Zur Betätigung der
Vorderradbremse den Hebel zum Gasdreh-
griff ziehen.
GAU12944
Fuß bremshe belDer Fußbremshebel befindet sich an der
rechten Seite des Motorrads. Zur Betäti-
gung der Hinterradbremse den Fußbrems-
hebel niederdrücken.
1. Fußschalthebel
2. Neutralstellung
1
2
5
4
3
2
N 1 5
4
3
2
N 1
1. Handbremshebel
1
1. Fußbremshebel
1
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ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
3-11
3
GAU67580
ABSDas Antiblockiersystem (ABS) von Yamaha
ist elektronisch geregelt und weist einen
getrennten Regelkreis für Vorder- und Hin-
terradbremse auf.
Betätigen Sie die Bremsen mit ABS genau
so, wie Sie konventionelle Bremsen betäti-
gen. Bei aktiviertem ABS ist möglicherwei-
se ein Pulsieren am Handbremshebel oder
Fußbremshebel zu spüren. Bremsen Sie in
diesem Fall einfach kontinuierlich weiter
und lassen Sie das ABS arbeiten. Bremsen
Sie nicht “pumpend”, da dies die Brems-
wirkung reduziert.
WARNUNG
GWA16051
Auch mit AB S stets einen d er Fahrge-
schwin dig keit entsprechen d ausrei-
chen den Sicherheitsa bstan d wahren.
Das AB S verma g nur lan ge Brems-
we ge zu verkürzen.
Auf bestimmten Fahr bahno berflä-
chen, zum Beispiel auf un befesti g-
ten Straßen o der auf Schotterpis-
ten, kann der Bremswe g mit AB S
so gar län ger sein als ohne.
Das ABS wird durch ein elektronisches
Steuergerät (ECU) überwacht, das bei Auf-
treten einer Störung das System auf den
konventionellen Bremsvorgang wechseln
lässt.HINWEIS Das ABS führt jedes Mal, nachdem
der Schlüssel auf “ON” gedreht wurde
und das Fahrzeug eine Geschwindig-
keit von 10 km/h (6 mi/h) oder mehr
erreicht hat, einen Selbsttest durch.
Während dieses Tests ist vom Hyd-
raulik-Steuergerät ein “Klicken” zu hö-
ren und selbst bei leichter Betätigung
des Handbremshebels oder Fuß-
bremshebel ist außerdem eine Vibrati-
on an den Hebeln zu spüren, was je-
doch kein Anzeichen für eine Störung
ist.
Dieses ABS ist mit einem Testmodus
ausgestattet, mit welchem das Pulsie-
ren am Hand- oder Fußbremshebel
bei aktiviertem System vom Benutzer
gespürt werden kann. Es wird jedoch
Spezialwerkzeug dafür benötigt. Des-
halb wenden Sie sich bitte an Ihre
Yamaha-Fachwerkstatt.
ACHTUNG
GCA20100
Vorsichti g vor gehen, um d en Radsensor
o der Ra dsensor-Rotor nicht zu beschä-
d ig en; ansonsten kann es zu einer Fehl-
funktion des AB S kommen.1. Hinterradnabe
2. Vorderradnabe1
2
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REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EIN STELLUNG
6-17
6
GAU36504
BremslichtschalterDas Bremslicht, das vom Fußbremshebel
und Handbremshebel betätigt wird, muss
kurz bevor die Bremsen greifen aufleuch-
ten. Die Bremslichtschalter gegebenenfalls
vom Yamaha-Händler einstellen lassen.
GAU22393
S chei ben brems belä ge des Vor-
d er- un d Hinterra ds prüfenDer Verschleiß der Scheibenbremsbeläge
vorn und hinten muss in den empfohlenen
Abständen gemäß Wartungs- und
Schmiertabelle geprüft werden.
GAU22432
S chei ben brems beläg e vorn
Die Vorderradbremse weist Verschleißan-
zeiger (Nuten) auf, die ein Prüfen der
Bremsbeläge ohne Ausbau erlauben. Zur
Prüfung des Bremsbelagverschleißes die
Nuten prüfen. Wenn eine Nut fast ver-
schwunden ist, die Scheibenbremsbeläge
als ganzen Satz schnellstmöglich von einer
Yamaha-Fachwerkstatt austauschen las-
sen.
GAU22501
S chei ben brems beläg e hinten
Jeden der hinteren Scheibenbremsbeläge
auf Beschädigungen untersuchen und die
Dicke des Bremsbelags messen. Misst die
Stärke eines Bremsbelags weniger als 0.8
mm (0.03 in), oder ist ein Bremsbelag be-
schädigt, die Bremsbeläge im Satz von ei-
ner Yamaha-Fachwerkstatt austauschen
lassen.
1. Verschleißanzeigerille des Bremsbelags11
1. Bremsbelagstärke
1
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REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EIN STELLUNG
6-21
6
GAU23115
Gas dreh griff un d Gaszug kont-
rollieren un d schmierenVor jeder Fahrt sollte die Funktion des Gas-
drehgriffs kontrolliert werden. Zusätzlich
sollte der Gaszug in einer Yamaha-Fach-
werkstatt gemäß den in der Wartungs- und
Schmiertabelle vorgeschriebenen Abstän-
den geschmiert werden.
Der Gaszug ist mit einer Gummiabdeckung
ausgestattet. Sicherstellen, dass die Abde-
ckung sicher eingebaut ist. Auch wenn die
Abdeckung korrekt eingebaut ist, schützt
sie den Seilzug nicht vollständig vor dem
Eindringen von Wasser. Daher bei der Rei-
nigung des Fahrzeugs darauf achten, dass
kein Wasser direkt auf die Abdeckung oder
den Seilzug gegossen wird. Bei Ver-
schmutzung den Seilzug oder die Abde-
ckung mit einem feuchten Tuch sauberwi-
schen.
GAU44275
Fuß brems- un d S chaltheb el prü-
fen un d schmierenVor Fahrtantritt die Funktion der Fußbrems-
und Schalthebel prüfen und ggf. die Dreh-
punkte schmieren.
Fuß bremshe bel
Fußschalthe bel
GAU23144
Han dbrems- un d Kupplun gshe-
b el prüfen un d schmierenVor jeder Fahrt die Funktion der Hand-
brems- und Kupplungshebel prüfen und
ggf. die Drehpunkte schmieren.
Han dbremshe bel
Kupplun gshe bel
Empfohlenes Schmiermittel:
Lithiumseifenfett
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REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EIN STELLUNG
6-30
6
GAU24331
Kennzeichen beleuchtun gFalls die Kennzeichenbeleuchtung nicht
aufleuchtet, den Stromkreis von einer
Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen
oder die Lampe auswechseln.
GAU24351
Motorra d auf bockenDa dieses Modell keinen Hauptständer be-
sitzt, sollten beim Ausbau der Räder oder
zum Erledigen von anderen Wartungsarbei-
ten, bei denen das Motorrad sicher und
senkrecht stehen muss, folgende Hinweise
beachtet werden. Vor der Wartungsarbeit
prüfen, ob das Motorrad sicher und senk-
recht steht. Es kann nach Bedarf auch eine
stabile Holzkiste unter dem Motor platziert
werden.
Vor derra d warten
1. Entweder hinten einen Motorrad-
Montageständer verwenden oder
(falls nicht zwei solcher Ständer zur
Verfügung stehen) einen Aufbock-
ständer aus dem Automobilfachhan-
del unter den Rahmen in Nähe des
Hinterrads stellen.
2. Das Fahrzeug mit einem Motorrad- Montageständer vorn so abstützen,
dass das Vorderrad sich frei drehen
lässt.
Hinterra d warten
Das Motorrad so abstützen, dass das Hin-
terrad sich frei drehen lässt. Dazu entweder
hinten einen Motorrad-Montageständer verwenden oder zwei Aufbockständer un-
ter den Hauptrahmen oder die Schwingen-
arme stellen.
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PFLEGE UND STILLLEGUNG DE S MOTORRAD S
7-3
7
2. Verwenden Sie zur Pflege von ver-
chromten, Aluminium- und Edelstahl-
Teilen, auch an der Auspuffanlage,
eine Chrompolitur. (Sogar die tempe-
raturbedingte Verfärbung von Edel-
stahl-Auspuffanlagen kann mit einer
solchen Politur entfernt werden.)
3. Alle Metalloberflächen müssen mit ei-
nem Korrosionsschutzspray vor Kor-
rosion geschützt werden, auch wenn
sie verchromt oder vernickelt sind.
4. Verwenden Sie Sprühöl als Universal- reiniger, um noch vorhandene Rest-
verschmutzungen zu entfernen.
5. Steinschläge und andere kleine Lack- schäden mit Farblack ausbessern
bzw. mit Klarlack versiegeln.
6. Alle lackierten und verchromten Ober- flächen einwachsen. Polituren nicht zu
häufig einsetzen, denn diese enthalten
Schleifmittel, die eine dünne Schicht
des Lackes abtragen.
7. Das Motorrad vollständig trocknen
lassen, bevor es untergestellt oder ab-
gedeckt wird.
WARNUNG
GWA11132
Verunreinig ungen auf d en Bremsen o der
Reifen kann zu Kontrollverlust führen.
Sicherstellen, dass sich we der Öl
noch Wachs auf den Bremsen o der
Reifen befin det.
Gegeb enenfalls Bremsschei ben
un d - beläg e mit Aceton od er einem
han delsü blichen Bremsenreini ger
säu bern; Reifen mit warmem Was-
ser un d einem mil den Reini gun gs-
mittel a bwaschen. Vor Fahrten mit
höheren Geschwin dig keiten die
Bremsleistun g un d d as Fahrverhal-
ten des Motorrad s in den Kurven
testen.
ACHTUNG
GCA10951
Wachs un d Öl stets sparsam auftra-
g en un d je glichen Ü berschuss a b-
wischen.
Niemals Öl o der Wachs auf d en An-
trie bsriemen auftra gen.
Niemals Gummi- o der Kunststoff-
teile einölen b zw. wachsen, son-
d ern mit g eeigneten Pfle gemitteln
b ehan deln.
Polituren nicht zu häufig einsetzen,
d enn diese enthalten Schleifmittel,
d ie eine d ünne Schicht des Lackes
a b tra gen.
HINWEIS Produktempfehlungen erhalten Sie
bei Ihrem Yamaha-Händler.
Die Scheinwerfer-Streuscheiben kön-
nen beim Waschen, in regnerischem
Wetter oder bei feuchten Klimabedin-
gungen beschlagen. Durch kurzzeiti-
ges Einschalten der Scheinwerfer
kann die Feuchtigkeit von der Streu-
scheibe entfernt werden.
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PFLEGE UND STILLLEGUNG DE S MOTORRAD S
7-4
7
GAU26283
AbstellenKurzzeiti ges A bstellen
Das Motorrad sollte stets kühl und trocken
untergestellt und mit einer luftdurchlässi-
gen Plane abgedeckt werden, um es vor
Staub zu schützen. Achten Sie darauf, dass
der Motor und die Auspuffanlage kühl sind,
bevor Sie das Motorrad abdecken.ACHTUNG
GCA10811
Stellen Sie ein nasses Motorra d nie-
mals in eine un belüftete Gara ge
o der decken es mit einer Plane a b,
d enn dann bleib t das Wasser auf
d en Bauteilen stehen, un d d as kann
Rost bild un g zur Fol ge hab en.
Um Korrosion zu verhin dern, feuch-
te Keller, Ställe (Anwesenheit von
Ammoniak) un d Bereiche, in d enen
starke Chemikalien gela gert wer-
d en, vermei den.S tillle gun g
Möchten Sie Ihr Motorrad mehrere Monate
stilllegen, sollten folgende Schutzvorkeh-
rungen getroffen werden: 1. Folgen Sie allen Anweisungen im Ab-
schnitt “Pflege” in diesem Kapitel. 2. Füllen Sie den Kraftstofftank und fü-
gen Sie einen stabilisierenden Zusatz
hinzu (falls erhältlich), um den Tank
vor Rostbefall zu schützen und eine
chemische Veränderung des Kraft-
stoffs zu verhindern.
3. Zum Schutz der Zylinder, Kolbenrin- ge, etc. vor Korrosion die folgenden
Schritte ausführen:
a. Die Zündkerzenstecker abziehen und dann die Zündkerzen heraus-
schrauben.
b. Je etwa einen Teelöffel Motoröl durch die Kerzenbohrungen ein-
füllen.
c. Die Zündkerzenstecker auf die Zündkerzen aufstecken und dann
die Zündkerzen auf den Zylinder-
kopf legen, sodass die Elektroden
Masseverbindung haben. (Damit
wird im nächsten Schritt die Fun-
kenbildung begrenzt.)
d. Den Motor einige Male mit dem
Anlasser durchdrehen. (Dadurch
wird die Zylinderwand mit Öl be-
netzt.) WARNUNG! Um Beschä-
d ig un gen un d Verletzun gen
d urch Funken zu vermei den,
b eim Durch drehen des Motors sicherstellen,
dass die Zün dker-
zenelektro den geer det sin d.
[GWA10952]
e. Die Zündkerzenstecker von den Zündkerzen abziehen, die Zünd-
kerzen einschrauben und die
Zündkerzenstecker wieder auf die
Zündkerzen aufsetzen.
4. Sämtliche Seilzüge sowie alle Hebel- und Ständer-Drehpunkte ölen.
5. Den Luftdruck der Reifen kontrollieren
und ggf. korrigieren. Anschließend
das Motorrad so aufbocken, dass bei-
de Räder über dem Boden schweben.
Anderenfalls jeden Monat die Räder
etwas verdrehen, damit die Reifen
nicht ständig an derselben Stelle auf-
liegen und dadurch beschädigt wer-
den.
6. Den Schalldämpfer mit Plastiktüten so
abdecken, dass keine Feuchtigkeit
eindringen kann.
7. Die Batterie ausbauen und vollständig
aufladen. Die Batterie an einem küh-
len, trockenen Ort lagern und einmal
pro Monat aufladen. Die Batterie nicht
an einem übermäßig kalten oder war-
men Ort [unter 0 °C (30 °F) oder über
30 °C (90 °F)] lagern. Nähere Angaben
zum Lagern der Batterie siehe Seite
6-24.
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