lock YAMAHA YZ250F 2011 Betriebsanleitungen (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: YAMAHA, Model Year: 2011, Model line: YZ250F, Model: YAMAHA YZ250F 2011Pages: 202, PDF-Größe: 14.26 MB
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3-21
FAHRWERK
Die Kennmarkierung "a" ist am
Federende angebracht.
4. Einstellung:
• Federvorspannung
Arbeitsvorgang:
a. Die Sicherungsmutter "1" lockern.
b. Die Einstellmutter "2" so weit lös-
en, bis zwischen Feder und Ein-
steller etwas Spiel entsteht.
c. Länge "a" der ungespannten Fed-
er messen.
d. Die Einstellmutter "2" verdrehen.
• Vor der Einstellung die Ringe von
jeglichem Schmutz und Schlamm
befreien.
• Die Einbaulänge der Feder ändert
sich um 1.5 mm (0.06 in) pro Um-
drehung des Federvorspannrings.
Den Einstellmechanismus nie über
die Minimal- oder Maximaleinstel-
lung hinausdrehen.
e. Die Sicherungsmutter festziehen.
5. Montieren:
• Rahmenheck (oben)
• Rahmenheck (unten)
ZUGSTUFEN-DÄMPFUNGSKRAFT
DER HINTERRAD-
STOSSDÄMPFER EINSTELLEN
1. Einstellung:
• Zugstufen-Dämpfungskraft
(durch Verdrehen der Ein-
stellschraube "1")
• STANDARD-EINSTELLUNG:
Die Einstellschraube völlig hinein-
drehen und dann um die vorge-
schriebene Anzahl
Raststellungen herausdrehen.
(Die Körnermarkierung "a" auf der
Einstellschraube muss mit der en-
tsprechenden Gegenmarkierung
"b" fluchten.)
Den Einstellmechanismus nie über
die Minimal- oder Maximaleinstel-
lung hinausdrehen, um diesen
nicht zu beschädigen.
UNTERE DRUCKSTUFEN-
DÄMPFUNGSKRAFT DER
HINTERRAD-STOSSDÄMPFER
EINSTELLEN
1. Einstellung:
• untere Druckstufen-Dämpfungs-
kraft
(durch Verdrehen der Ein-
stellschraube "1")
• STANDARD-EINSTELLUNG:
Die Einstellschraube völlig hinein-
drehen und dann um die vorge-
schriebene Anzahl
Raststellungen herausdrehen.
(Die Körnermarkierung "a" auf der
Einstellschraube muss mit der en-
tsprechenden Gegenmarkierung
"b" fluchten.)
Den Einstellmechanismus nie über
die Minimal- oder Maximaleinstel-
lung hinausdrehen, um diesen
nicht zu beschädigen.
Härter→Federvorspannung er-
höhen. (Einstellmutter "2" hi-
neindrehen.)
Weicher→Federvorspannung re-
duzieren. (Einstellmutter "2"
herausdrehen.)
Einstellbereich:
Maximal Minimal
Position, bei
der die Feder
von ihrer ung-
espannten Län-
ge um 20 mm
(0.79 in) hi-
neingedreht ist.Position, bei
der die Feder
von ihrer ung-
espannten
Länge um 1.5
mm (0.06 in) hi-
neingedreht ist.
Sicherungsmutter:
30 Nm (3.0 m•kg, 22
ft•lb)
Rahmenheck (oben):
32 Nm (3.2 m•kg, 23
ft•lb)
Rahmenheck (unten):
32 Nm (3.2 m•kg, 23
ft•lb)
Härter "a" →Zugstufen-Dämpf-
ungskraft erhöhen. (Einstell-
mutter "1" hineindrehen.)
Weicher "b" →Zugstufen-Dämpf-
ungskraft reduzieren. (Einstell-
mutter "1" herausdrehen.)
Einstellbereich:
Maximal Minimal
Vollständig hi-
neingedreht20.Raststel-
lung (aus der
Maximalstel-
lung)
Standard-einstellung:
Ca. 10. Raststellung
* Ca. 6. Raststellung
* Nicht USA und CDN
Härter "a" →Untere Druckstufen-
Dämpfungskraft erhöhen. (Ein-
stellmutter "1" hineindrehen.)
Weicher "b" →Untere Druck-
stufen-Dämpfungskraft reduz-
ieren. (Einstellmutter "1"
herausdrehen.)
Einstellbereich:
Maximal Minimal
Vollständig hi-
neingedreht20.Raststel-
lung (aus der
Maximalstel-
lung)
Standard-einstellung:
Ca. 9. Raststellung
* Ca. 11. Raststellung
* Nicht USA und CDN
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3-22
FAHRWERK
OBERE DRUCKSTUFEN-
DÄMPFUNGSKRAFT DER
HINTERRAD-STOSSDÄMPFER
EINSTELLEN
1. Einstellung:
• Obere Druckstufen-Dämpfungs-
kraft
(durch Verdrehen der Ein-
stellschraube "1")
• STANDARD-EINSTELLUNG:
Die Einstellschraube völlig hinein-
drehen und dann um die vorge-
schriebene Anzahl Umdrehungen
herausdrehen. (Die Körnermarki-
erung "a" auf der Ein-
stellschraube muss mit der
entsprechenden Gegenmarki-
erung "b" fluchten.)
Den Einstellmechanismus nie über
die Minimal- oder Maximaleinstel-
lung hinausdrehen, um diesen
nicht zu beschädigen.
REIFENLUFTDRUCK
KONTROLLIEREN
1. Messen:
• Reifenluftdruck
Nicht nach Vorgabe→Korrigieren.
• Den Reifenluftdruck bei kaltem Re-
ifen kontrollieren.
• Bei zu niedrigem Reifenluftdruck
besteht die Gefahr, dass der Reifen
auf der Felge rutscht.
• Ein schräg stehender Ventilschaft
deutet darauf hin, dass der Reifen
sich verschoben hat.
• Falls der Ventilschaft schräg steht,
sitzt der Reifen falsch auf. In
diesem Fall die Reifenlage korri-
gieren.
SPEICHEN KONTROLLIEREN UND
FESTZIEHEN
Folgender Arbeitsablauf gilt für
sämtliche Speichen.
1. Kontrollieren:
•Speichen
Verbogen/beschädigt→
Erneuern.
Speiche lose→Spannen.
Die Speichen einzeln mit einem
Schraubendreher abklopfen.
Eine ausreichend gespannte Speiche
klingt laut und deutlich; eine lockere
Speiche klingt dumpf.
2. Festziehen:
• Speichen
(mit Nippelspanner "1")
Die Speichen müssen vor und nach
der Einfahrzeit festgezogen werden.
RÄDER KONTROLLIEREN
1. Kontrollieren:
• Felgenschlag
Das Rad anheben und drehen.
Anormaler Schlag→Erneuern.
2. Kontrollieren:
• Lagerspiel
Vorhanden→Erneuern. Härter "a" →Obere Druckstufen-
Dämpfungskraft erhöhen. (Ein-
stellmutter "1" hineindrehen.)
Weicher "b" →Obere Druck-
stufen-Dämpfungskraft reduz-
ieren. (Einstellmutter "1"
herausdrehen.)
Einstellbereich:
Maximal Minimal
Vollständig hi-
neingedreht2 Umdrehun-
gen heraus (aus
der Maximal-
stellung)
Standard-einstellung:
Ca. 1-3/4 Umdrehun-
gen heraus
* Ca. 1-1/2 Umdrehun-
gen heraus
* Nicht USA und CDN
Standard-Reifenluft-
druck:
100 kPa (1.0 kgf/cm
2,
15 psi)
Speichennippel-Schlüs-
sel
YM-01521/90980-01521
Speichen:
3 Nm (0.3 m•kg, 2.2
ft•lb)
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4-3
AUSPUFFKRÜMMER UND SCHALLDÄMPFER
AUSPUFFKRÜMMER UND SCHALLDÄMPFER
AUSPUFFKRÜMMER UND SCHALLDÄMPFER DEMONTIEREN
Reihenfolge Bauteil Anz. Bemerkungen
A. Nicht USA und CDN
Seitenverkleidung rechtsSiehe unter "SITZBANK, KRAFTSTOFF-
TANK UND SEITENABDECKUNGEN".
1 Schraube (Schalldämpfer-Schlauchschelle) 1 Lediglich lockern.
2 Schalldämpfer-Schraube (vorn) 1
3 Schalldämpfer-Schraube (hinten) 1
4 Schalldämpfer 1
5 Schalldämpfer-Schlauchschelle 1
6 Auspuffkrümmer-Mutter 2
7 Auspuffrohr 1
8 Dichtung 2
9 Wellscheibe 3
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4-5
KÜHLER
KÜHLER
KÜHLER DEMONTIEREN
Reihenfolge Bauteil Anz. Bemerkungen
Die Kühlflüssigkeit ablassen.Siehe unter "KÜHLFLÜSSIGKEIT WECH-
SELN" in KAPITEL 3.
Sitzbank und KraftstofftankSiehe unter "SITZBANK, KRAFTSTOFF-
TANK UND SEITENABDECKUNGEN".
1 Kühlerschutz 2
2 Kühler-Schlauchschelle 10 Lediglich lockern.
3 Kupplungszug-Halterung 1
4 Kühler-Schlauch 1 1
5 Kühler links 1
6 Kühler-Schlauch 4 1
7Rohr 1
8 Kühler-Schlauch 5 1
9 Kühler rechts 1
10 Kühler-Schlauch 2 1
11 Kühler-Schlauch 3 1
12 Kühler-Entlüftungsschlauch 1
13 Kühlerrohr 1 1
2
4
2
3 13
2
2
2
2
211
7
8 22
69
210 12
1
5
1
T R..20 Nm (2.0 m
kg, 14 ft Ib)
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4-6
KÜHLER
HANDHABUNGSHINWEISE
Der Kühlerverschlussdeckel darf
niemals bei heißem Motor ab-
genommen werden. Austretender
Dampf und heiße Kühlflüssigkeit
können ernsthafte Verbrühungen
verursachen.
Den Kühlerverschlussdeckel im-
mer erst nach Abkühlen des Mo-
tors, wie nachfolgend
beschrieben, öffnen:
Einen dicken Lappen über den
Kühlerverschlussdeckel legen und
dann den Deckel langsam im Ge-
genuhrzeigersinn bis zum An-
schlag drehen. Dadurch kann der
restliche Druck entweichen. Erst
wenn kein Zischen mehr zu verne-
hmen ist, den Verschlussdeckel
eindrücken und im Ge-
genuhrzeigersinn abschrauben.
KÜHLER KONTROLLIEREN
1. Kontrollieren:
• Kuhlerblock "1"
Zugesetzt→Von der Rückseite
mit Druckluft ausblasen.
Kühlerlamellen verbogen→
nstand setzen/erneuern.
KÜHLER MONTIEREN
1. Montieren:
• O-Ring "1"
• Kühlerrohr 1 "2"
• Kuhlerrohr-Schraube "3"
Den O-Ring mit Lithiumseifenfett be-
streichen.
2. Montieren:
• Kühler-Entlüftungsschlauch "1"
• Kühler-Schlauch 2 "2"
• Kühler-Schlauch 4 "3"
• Rohr "4"
• Kühler-Schlauch 5 "5"
• Kühler-Schlauch 3 "6"
(an Kühler rechts "7")
3. Montieren:
• Kühler rechts "1"
• Schraube (Kuhler rechts) "2"
• Kühler-Schlauch 5 "3"
Siehe unter "KABELFÜH-
RUNGSDIAGRAMME" in KAPI-
TEL 2.
4. Montieren:
• Kühler links "1"
• Schraube (Kuhler links) "2"
• Kühler-Schlauch 1 "3"
Siehe unter "KABELFÜHR-
UNGSDIAGRAMME" in KAPITEL
2.5. Festziehen:
• Kuhler-Schlauchschelle "4"
6. Montieren:
• Kuhlerschutz "1"
Zuerst das innere Hakenteil "a" und
danach das äußere "b" am Kühler
einhängen.
Kuhlerrohr-Schraube:
10 Nm (1.0 m•kg, 7.2
ft•lb)
Schraube (Kuhler re-
chts):
10 Nm (1.0 m•kg, 7.2
ft•lb)
Schraube (Kuhler links):
10 Nm (1.0 m•kg, 7.2
ft•lb)
Kühler-Schlauch 1:
2 Nm (0.2 m•kg, 1.4
ft•lb)
Kühler-Schlauchschelle:
2 Nm (0.2 m•kg, 1.4
ft•lb)
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4-7
VERGASER
VERGASER
VERGASER DEMONTIEREN
Reihenfolge Bauteil Anz. Bemerkungen
Sitzbank und Kraftstofftank Siehe unter "SITZBANK, KRAFTSTOFF-
TANK UND SEITENABDECKUNGEN".
1Klemme 1
2 Drosselklappensensor-Steckverbinder 1
3 Gaszug-Abdeckung 1
4 Gaszug 2
5 Schlauchschelle (Vergasereinlass- Anschluss) 1Die Schraube (Vergasereinlass-Anschluss)
lockern.
6 Schlauchschelle (Vergaserauslass- Anschluss) 1Die Schrauben (Vergaserauslass-Anschluss)
lockern.
7 Warmstartkolben 1
8 Vergaser 1
9 Vergaserauslass-Anschluss 1
4 Nm (0.4 m kg, 2.9 ft lb)
4 Nm (0.4 m kg, 2.9 ft lb)
2 Nm (0.2 m kg, 1.4 ft lb)
3 Nm (0.3 m kg, 2.2 ft lb)
3 Nm (0.3 m kg, 2.2 ft lb)
11 Nm (1.1 m kg, 8.0 ft lb)
10 Nm (1.0 m kg, 7.2 ft lb)
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4-10
VERGASER
HANDHABUNGSHINWEISE
Die Drosselklappensensor-
Schraube "1" darf nicht gelockert
werden, außer wenn der Dross-
elklappensensor aufgrund eines
Fehlers zu erneuern ist, da sonst
die Motorleistung abfällt.
LEERLAUFGEMISCH-
REGULIERSCHRAUBE
DEMONTIEREN
1. Demontieren:
• Leerlaufgemisch-Regulier-
schraube "1"
Die Leerlaufgemisch-Regulier-
schraube wird ab Werk individuell auf
die Maschine abgestimmt, um den
Kraftstofffluss im niedrigen Lastbere-
ich zu optimieren. Vor der Demon-
tage die Leerlaufgemisch-
Regulierschraube völlig hineindrehen
und dabei die Anzahl Umdrehungen
zählen. Die gezählte Anzahl Umdre-
hungen als die Werkseinstellung no-
tieren.
VERGASER KONTROLLIEREN
1. Kontrollieren:
• Vergasergehause
Verunreinigt→Reinigen.
• Zum Reinigen ein Losungsmittel
auf Petroleumbasis verwenden.
Sämtliche Kanäle und Düsen mit
Druckluft ausblasen.
• Niemals einen Draht verwenden.
2. Kontrollieren:
• Hauptdüse "1"
• Leerlaufdüse "2"
• Nadeldüse "3"
• Chokedüse "4"
• Leerlauf-Luftdüse "5"
• Ausströmdüse "6"
Beschädigt→Erneuern.
Verunreinigt→Reinigen.
• Zum Reinigen ein Losungsmittel
auf Petroleumbasis verwenden.
Sämtliche Kanäle und Düsen mit
Druckluft ausblasen.
• Niemals einen Draht verwenden.
NADELVENTIL KONTROLLIEREN
1. Kontrollieren:
• Nadelventil "1"
• Ventilsitz "2"
Riefig "a" →Erneuern.
Verstaubt "b" →Reinigen.
• Filter "c"
Verstopft→Reinigen.
DROSSELKLAPPE
KONTROLLIEREN
1. Kontrollieren:
• Leichtgangigkeit
Fest→Instand setzen, ggf.
erneuern.
Die Drosselklappe "1" in das Vergas-
ergehäuse einsetzen und deren Le-
ichtgängigkeit kontrollieren.
DÜSENNADEL KONTROLLIEREN
1. Kontrollieren:
• Dusennadel "1"
Verbogen/verschlissen→
Erneuern.
• Clip-Nut
Spiel vorhanden/verschlissen→
Erneuern.
• Clipposition
SCHWIMMERSTAND MESSEN
UND EINSTELLEN
1. Messen:
• Schwimmerstand "a"
Nicht nach Vorgabe→Korrigieren.
Arbeitsvorgang:
a. Den Vergaser auf den Kopf stel-
len.
• Den Vergaser langsam umschwen-
ken und die Messung vornehmen,
wenn das Nadelventil und der
Schimmerhebel fluchten.
• Bei waagerechtem Vergaser druckt
der Schwimmer das Nadelventil
ein, was zu einem falschen
Messergebnis fuhrt.
b. Den Abstand zwischen der Pass-
flache der Schwimmerkammer
und der Oberkante des Schwim-
mers mit einem Messschieber
messen.
Der Schwimmerhebel sollte auf dem
Nadelventil aufliegen, dieses aber
nicht niederdrücken.
c. Falls der Schwimmerstand nicht
der Vorgabe entspricht, den Na-
Standard-Clipposition:
4. Nut
Schwimmerstand:
8.0 mm (0.31 in)
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4-17
NOCKENWELLEN
NOCKENWELLE DEMONTIEREN
1. Demontieren:
• Rotor-Abdeckschraube "1"
• Kurbelwellen-Abdeckschraube
"2"
2. Ausrichten:
• OT-Markierung
(auf die Gegenmarkierung)
Arbeitsvorgang:
a. Die Kurbelwelle mit einem
Schraubenschlüssel im Ge-
genuhrzeigersinn drehen.
b. Wenn sich der Kolben des Zylin-
ders im oberen Totpunkt des Ver-
dichtungstaktes befindet, die OT-
Markierung "a" am Rotor auf die
entsprechende Gegenmarki-
erung "b" am Kurbelge-
häusedeckel ausrichten.
Der Kolben befindet sich im oberen
Totpunkt, wenn die Körnermarkie-
rung "c" am Auslass- Nockenwellen-
rad und die Körnermarkierung "d" am
Einlass- Nockenwellenrad, wie in der
Abbildung gezeigt, mit der Zylin-
derkopf- Passfläche fluchten.
3. Demontieren:
• Steuerkettenspanner-Ver-
schlussschraube "1"
• Steuerkettenspanner "2"
• Dichtung
4. Demontieren:
• Schraube (Nockenwellen- Lager-
deckel) "1"
• Nockenwellen-Lagerdeckel "2"
• Clip
Die Schrauben des Nockenwellen-
Lagerdeckels müssen von außen
nach innen schrittweise über Kreuz
gelockert werden.
Um Schäden an Zylinderkopf,
Nockenwellen und Nockenwellen-
Lagerdeckeln zu vermeiden, müs-
sen die Lagerdeckel-Schrauben
gleichmäßig gelöst werden.
5. Demontieren:
• Auslass-Nockenwelle "1"
• Einlass-Nockenwelle "2"
Die Steuerkette mit einem Draht "3"
sichern, damit sie nicht in das Kurbel-
gehäuse hinabfällt.
NOCKENWELLE
KONTROLLIEREN
1. Kontrollieren:
• Nocken
Blau gefärbt/angefressen/ver-
kratzt→Erneuern.
2. Messen:
• Nocken-Abmessungen "a" und
"b"
Nicht nach Vorgabe→Erneuern.
Nocken-Abmessungen:
Einlass "a":
30.330–30.430 mm
(1.1941–1.1980 in)
30.230 mm (1.1902 in)
Einlass "b":
22.45–22.55 mm
(0.8839–0.8878 in)
22.35 mm (0.8799 in)
Auslass "a":
30.399–30.499 mm
(1.1968–1.2007 in)
30.299 mm (1.1929 in)
Auslass "b":
22.45–22.55 mm
(0.8839–0.8878 in)
22.35 mm (0.8799 in)
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4-42
AUSGLEICHSWELLE
AUSGLEICHSVORRICHTUNG
DEMONTIEREN
1. Die Lasche der Sicherungss-
cheibe umbiegen.
2. Lockern:
• Mutter (Primarantriebsritzel) "1"
• (Ausgleichswellen-Antriebsrad)
"2"
Ein Alu-Blechstück "a" zwischen das
Antriebsritzel "3" und das Antriebsrad
"4" klemmen.
3. Demontieren:
• Ausgleichswelle "1"
Zur Demontage der Ausgleichswelle
die Mitte "a" des Ausgleichsgewichts
auf die Mitte der Ausgleichs- und
Kurbelwellen ausrichten.
PRIMÄRANTRIEBSRITZEL,
AUSGLEICHSWELLEN-
ANTRIEBSRITZEL UND -
ANTRIEBSRAD KONTROLLIEREN
1. Kontrollieren:
• Primärantriebsritzel "1"
• Ausgleichswellen-Antriebsritzel
"2"
• Ausgleichswellen-Antriebsrad "3"
Verschlissen/beschädigt→
Erneuern.AUSGLEICHSWELLE
KONTROLLIEREN
1. Kontrollieren:
• Ausgleichswelle
Rissig/beschädigt→Erneuern.
AUSGLEICHSVORRICHTUNG
MONTIEREN
1. Montieren:
• Ausgleichswelle "1"
• Motoröl auf das Lager auftragen.
• Zur Montage der Ausgleichswelle
die Mitte "a" des Ausgleichsgewich-
ts auf die Mitte der Ausgleichs- und
Kurbelwellen ausrichten.
2. Montieren:
• Ausgleichswellen-Antriebsrad "1"
Bei der Montage des Ausgleich-
swellen- Antriebsrads darauf achten,
dass die Körnermarkierung "a" des
Antriebsrads auf den kurzen Grat "b"
der Ausgleichswellen-Verzahnung
ausgerichtet wird.
3. Montieren:
• Ausgleichswellen-Antriebsritzel
"1"
• Die Körnermarkierung "a" des
Antriebsritzels und die Körnermark-
ierung "b" des Antriebsrads "2".
mussen fluchten.
• Die Körnermarkierung "c" des Aus-
gleichswellen- Antriebsritzels muss
auf den kurzen Grat "d" der Verzah-
nung am Ende der Kurbelwelle aus-
gerichtet werden.
4. Montieren:
• Sicherungsscheibe "1"
• (Ausgleichswellen-Antriebsrad)
"2"
• Primärantriebsritzel "3"
• Sicherungsscheibe "4"
• Mutter (Primarantriebsritzel) "5"
• Das Primärantriebsritzel so mon-
tieren, dass dessen Abstufung "a"
zum Motor gerichtet ist.
• Ein Alu-Blechstück "b" zwischen
das Antriebsritzel "6" und das
Antriebsrad "7" klemmen.
5. Die Lasche der Sicherungss-
cheibe umbiegen.
Mutter (Ausgleich-
swellen-Antriebsrad):
50 Nm (5.0 m•kg, 36
ft•lb)
Mutter (Primärantrieb-
sritzel):
75 Nm (7.5 m•kg, 54
ft•lb)
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4-49
KICKHEBELWELLE UND SCHALTWELLE
KICKSTARTERWELLE
DEMONTIEREN
1. Demontieren:
• Kickhebelwelle "1"
Die Torsionsfeder "2" aus der
Bohrung "a" im Kurbelgehäuse lösen.
SCHALTFÜHRUNG UND
SCHALTKLINKE DEMONTIEREN
1. Demontieren:
• Schaltfuhrungs-Schraube
• Schaltführung "1"
• Schaltklinke komplett "2"
Schaltklinke und Schaltführung
werden gemeinsam zerlegt.
STIFTPLATTE DEMONTIEREN
1. Demontieren:
• Stiftplatten-Schraube "1"
• Stiftplatte "2"
Die Stiftplatte bis zum Anschlag im
Gegenuhrzeigersinn drehen und die
Schraube lockern.
Das Zahnsegment kann durch ein-
en Stoß beschädigt werden. Beim
Demontieren der Schraube darauf
achten, das Zahnsegment vor
Stößen zu schützen.
KICKSTARTERWELLE UND
KLINKENRAD KONTROLLIEREN
1. Kontrollieren:
• Leichtgangigkeit des Klinkenrads
"1"
Stockend→Erneuern.
• Kickhebelwelle "2"
Verschlissen/beschädigt→
Erneuern.
• Feder "3"
Gebrochen→Erneuern.
KICKSTARTER-RITZEL,
KICKSTARTER-ZWISCHENRAD
UND KLINKENRAD
KONTROLLIEREN
1. Kontrollieren:
• Kickstarter-Ritzel "1"
• Kickstarter-Zwischenrad "2"
• Klinkenrad "3"
• Verzahnung "a"
• Klinkenverzahnung "b"
Verschlissen/beschädigt→
Erneuern.
SCHALTWELLE KONTROLLIEREN
1. Kontrollieren:
• Schaltwelle "1"
Verbogen/beschädigt→
Erneuern.
• Feder "2"
Gebrochen→Erneuern.SCHALTFÜHRUNG UND
SCHALTKLINKE
KONTROLLIEREN
1. Kontrollieren:
• Schaltfuhrung "1"
• Schaltklinke "2"
• Finger "3"
• Stift "4"
• Feder "5"
Verschlissen/beschädigt→
Erneuern.
RASTENHEBEL KONTROLLIEREN
1. Kontrollieren:
• Rastenhebel "1"
Verschlissen/beschädigt→
Erneuern.
• Torsionsfeder "2"
Gebrochen→Erneuern.
STIFTPLATTE MONTIEREN
1. Montieren:
• Stiftplatte "1"
• Stiftplatten-Schraube
Der Stift "b" an der Schaltwalze muss
in der Kerbe "a" in der Stiftplatte
sitzen.
Das Zahnsegment kann durch ein-
en Stoß beschädigt werden. Beim
Festziehen der Schraube darauf
achten, das Zahnsegment vor
Stößen zu schützen.
Stiftplatten-Schraube:
30 Nm (3.0 m•kg, 22
ft•lb)