ESP YAMAHA YZ250F 2016 Betriebsanleitungen (in German)
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STARTEN UND EINFAHREN
1-21
GAS1SM5042
STARTEN UND EINFAHREN
GAS1SM5043KRAFTSTOFF
Nur den empfohlenen Kraftstoff tanken. Am
Anfang eines Renntages frischen Kraftstoff ein-
füllen.
JCA
ACHTUNG
Ausschließlich bleifreies Benzin tanken.
Der Gebrauch verbleiten Kraftstoffs verur-
sacht unreparierbare Schäden am Motor (z.
B. den Ventilen), am Auspuffsystem usw.
HINWEIS
Ihr Yamaha Motor wurde für den Betrieb mit
bleifreiem Superbenzin mit einer Oktanzahl
von mindestens 91 [(R+M)/2] oder mit einer
Research-Oktanzahl von mindestens 95 ent-
wickelt. Wenn Klopfen (oder Klingeln) auftritt,
wechseln Sie zu einer anderen Kraftstoff-
marke.
JWA
WARNUNG
• Zum Tanken den Motor abstellen und da-
rauf achten, dass kein Benzin verschüttet
wird. Feuer fern halten.
• Vor dem Tanken Motor, Auspuff usw. ab-
kühlen lassen.
Gasohol (Für USA und Kanada)
Es gibt zwei Gasoholtypen: Gasohol mit Ätha-
nol und Gasohol mit Methanol. Gasohol mit
Äthanol kann verwendet werden, wenn der
Äthanolgehalt 10% nicht überschreitet. Gaso-
hol mit Methanol wird nicht von Yamaha emp-
fohlen, weil es das Kraftstoffsystem
beschädigen oder die Fahrzeugleistung beein-
trächtigen kann.
GAS1SM5044KALTEN MOTOR ANLASSEN
1. Den Fußschalthebel auf Leerlauf drücken.
2. Choke-Knopf/Leerlaufschraube “1” auf volle
Länge herausziehen.
HINWEIS
Wenn die Umgebungstemperatur 15°C (59°F)
oder weniger beträgt, den Choke-Knopf/die
Leerlaufschraube verwenden.3. Kickstarter leicht nach unten treten, bis ein
Widerstand zu spüren ist.
4. Gas ganz wegnehmen und den Kickstarter-
hebel in einer Bewegung treten.
5. Den Kickstarterhebel sofort loslassen.
EWA
WARNUNG
Nicht den Gasdrehgriff in dem Moment
aufdrehen, wo der Kickstarterhebel betätigt
wird; anderenfalls könnte der Kickstarter-
hebel rückschlagen.
HINWEIS
Wenn der Motor nicht anspringt, den Gasdreh-
griff ganz aufdrehen und den Kickstarter 10 bis
20 Mal langsam durchtreten, um das im Motor
vorhandene fette Gemisch auszustoßen.
6. Wenn der Motor angesprungen ist, ihn eine
oder zwei Minuten bei konstanter Drehzahl
(3000 bis 5000 r/min) warmlaufen lassen
und dann den Choke-Knopf/die Leerlauf-
schraube wieder in ursprüngliche Position
bringen.
EWA
WARNUNG
Da das Auspuffgas schädliche Stoffe en-
thält, den Motor nicht schlecht gelüfteten
Orten oder in kleinen geschlossenen Räu-
men starten oder warmlaufen lassen. Empfohlene Sorte
Bleifreies Superbenzin
Kraftstofftank-Fassungsvermö-
gen
7.5 L (1.98 US gal, 1.65 lmp.gal)
1
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MOTORDATEN
2-4
Ventilfeder
Ungespannte Länge (Einlass) 36.69 mm (1.44 in)
Grenze 34.85 mm (1.37 in)
Ungespannte Länge (Auslass) 34.86 mm (1.37 in)
Grenze 33.11 mm (1.30 in)
Einbaulänge (Einlass) 31.40 mm (1.24 in)
Einbaulänge (Auslass) 28.50 mm (1.12 in)
Federrate K1 (Einlass) 29.65 N/mm (2.99 kgf/mm, 169.30 lbf/in)
Federrate K2 (Einlass) 39.31 N/mm (4.01 kgf/mm, 222.46 lbf/in)
Federrate K1 (Auslass) 23.11 N/mm (2.36 kgf/mm, 131.96 lbf/in)
Federrate K2 (Auslass) 30.88 N/mm (3.15 kgf/mm, 176.32 lbf/in)
Federdruck nach Einbau (Einlass) 146.00–168.00 N (14.89–17.13 kgf,
32.82–37.77 lbf)
Federdruck nach Einbau (Auslass) 137.00–157.00 N (13.97–16.01 kgf,
30.80–35.29 lbf)
Federneigungswinkel (Einlass) 2.5 °/1.6 mm (2.5 °/0.06 in)
Federneigungswinkel (Auslass) 2.5 °/1.5 mm (2.5 °/0.06 in)
Windungsrichtung (Einlass) im Uhrzeigersinn
Windungsrichtung (Auslass) im Uhrzeigersinn
Zylinder
Bohrung 77.000–77.010 mm (3.0315–3.0319 in)
Konizitätsgrenzwert 0.050 mm (0.0020 in)
Unrundheitsgrenzwert 0.050 mm (0.0020 in)
Kolben
Kolbenlaufspiel 0.030–0.055 mm (0.0012–0.0022 in)
Grenze 0.15 mm (0.006 in)
Durchmesser 76.955–76.970 mm (3.0297–3.0303 in)
Messpunkt (ab Unterkante Kolbenschaft) 4.0 mm (0.16 in)
Versatz 0.00 mm (0.0000 in)
Kolbenbolzenbohrungs-Innendurchmesser 16.002–16.013 mm (0.6300–0.6304 in)
Grenze 16.043 mm (0.6316 in)
Kolbenbolzen-Außendurchmesser 15.991–16.000 mm (0.6296–0.6299 in)
Grenze 15.971 mm (0.6288 in)
Kolbenringe
1. Kompressionsring (Topring)
Ausführung abgerundet
Abmessungen (B T) 0.90 2.70 mm (0.04 0.11 in)
Ringstoß (eingebaut) 0.15–0.25 mm (0.0059–0.0098 in)
Grenze 0.50 mm (0.0197 in)
Ringnutspiel 0.030–0.065 mm (0.0012–0.0026 in)
Grenze 0.120 mm (0.0047 in)
Ölabstreifring
Abmessungen (B T) 1.50 2.25 mm (0.06 0.89 in)
Ringstoß (eingebaut) 0.10–0.35 mm (0.0039–0.0138 in)
Kurbelwelle
Kurbel-Baugruppenbreite 55.95–56.00 mm (2.203–2.205 in)
Max. Schlag 0.030 mm (0.0012 in)
Pleuel-Axialspiel 0.110–0.690 mm (0.0043–0.0272 in)
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FAHRGESTELLDATEN
2-8
Hauptbremszylinderbohrung 9.52 mm (0.37 in)
Bremssattel-Zylinderbohrung 22.65 mm 2 (0.89 in 2)
Empfohlene Flüssigkeit DOT 4
Hinterradbremse
Bauart Einzelscheibenbremse
Betätigung Fußbedienung (rechts)
Bremspedalstellung 0.0 mm (0.00 in)
Hinterrad-Scheibenbremse
Außendurchmesser der Scheibe Stärke 245 4.0 mm (9.6 0.16 in)
Min. Stärke der Bremsscheibe 3.5 mm (0.14 in)
Rundlaufgrenzwert für Bremsscheibe
(gemessen am Rad) 0.15 mm (0.0059 in)
Scheibenbremsbelag-Stärke (innen) 6.4 mm (0.25 in)
Grenze 1.0 mm (0.04 in)
Scheibenbremsbelag-Stärke (außen) 6.4 mm (0.25 in)
Grenze 1.0 mm (0.04 in)
Hauptbremszylinderbohrung 11.0 mm (0.43 in)
Bremssattel-Zylinderbohrung 25.40 mm 1 (1.00 in 1)
Empfohlene Flüssigkeit DOT 4
Lenkung
Lenkkopflager Kegelrollenlager
Winkel zwischen Mittel- und Verriegelungsstellung
(links) 43.0 °
Winkel zwischen Mittel- und Verriegelungsstellung
(rechts) 43.0 °
Vorderrad-Federung
Bauart Teleskopgabel
Feder/Stoßdämpfer-Bauart Spiralfeder, hydraulisch gedämpft
Federweg 310.0 mm (12.20 in)
Ungespannte Gabelfederlänge 497.0 mm (19.57 in)
Grenze 492.0 mm (19.37 in)
Einbaulänge 497.0 mm (19.57 in)
Federrate K1 4.70 N/mm (0.48 kgf/mm, 26.84 lbf/in) (USA)
(CAN)
4.60 N/mm (0.47 kgf/mm, 26.27 lbf/in) (EUR)
(JPN) (AUS) (NZL) (ZAF)
Federweg K1 0.0–310.0 mm (0.00–12.20 in)
Standrohrdurchmesser 48 mm (1.9 in)
Standrohr-Verzugsgrenze 0.2 mm (0.01 in)
Umrüstmöglichkeiten Ja
Empfohlene Sorte Gabelöl S1
Füllmenge 526.0 cm
3 (17.78 US oz, 18.55 Imp.oz) (USA)
(CAN)
551.0 cm
3 (18.63 US oz, 19.43 Imp.oz) (EUR)
(JPN) (AUS) (NZL) (ZAF)
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FAHRGESTELLDATEN
2-9
Zugstufendämpfungs-Einstellpositionen
Minimal Um 20 Raststellungen herausdrehen.*
Standard Um 12 Raststellungen herausdrehen.* (USA)
(CAN)
Um 8 Raststellungen herausdrehen.* (EUR)
(JPN) (AUS) (NZL) (ZAF)
Maximal Handfest eindrehen.
* Mit vollständig eingedrehtem Einsteller
Druckstufendämpfungs-Einstellpositionen
Minimal Um 20 Raststellungen herausdrehen.*
Standard Um 10 Raststellungen herausdrehen.* (USA)
(CAN)
Um 6 Raststellungen herausdrehen.* (EUR)
(JPN) (AUS) (NZL) (ZAF)
Maximal Handfest eindrehen.
* Mit vollständig eingedrehtem Einsteller
Rear Hinterrad-Federung
Bauart Schwinge (Gelenkaufhängung)
Feder/Stoßdämpfer-Bauart Spiralfeder, hydraulisch gedämpft,gasdruckun-
terstützt
Federweg 132.0 mm (5.20 in)
Ungespannte Federlänge 275.0 mm (10.83 in)
Federrate K1 54.00 N/mm (5.51 kgf/mm, 308.34 lbf/in)
Federweg K1 0.0–150.0 mm (0.00–5.91 in)
Umrüstmöglichkeiten Ja
Gas / Luftdämpferdruck (STD) 980 kPa (9.8 kgf/cm
2, 139.4 psi)
Federvorspannungs-Einstellpositionen
Minimal Position, bei der die Feder von ihrer
ungespannten Länge um 1.5 mm (0.06 in)
hineingedreht ist.
Standard Standard Position, bei der die Feder von ihrer
ungespannten Länge um 10 mm (0.39 in)
hineingedreht ist.
Maximal Position, bei der die Feder von ihrer
ungespannten Länge um 18 mm (0.71 in)
hineingedreht ist.
Zugstufendämpfungs-Einstellpositionen
Minimal Um 30 Raststellungen herausdrehen.*
Standard Um 13 Raststellungen herausdrehen.* (USA)
(CAN)
Um 14 Raststellungen herausdrehen.* (EUR)
(JPN) (AUS) (NZL) (ZAF)
Maximal Handfest eindrehen.
* Mit vollständig eingedrehtem Einsteller
Druckstufendämpfungs-Einstellung
(für schnelle Dämpfung)
Minimal Um 2 Drehungen herausdrehen.*
Standard Um 1-1/4 Drehungen herausdrehen.* (USA)
(CAN)
Um 1-1/8 Drehungen herausdrehen.* (EUR)
(JPN) (AUS) (NZL) (ZAF)
Maximal Handfest eindrehen.
* Mit vollständig eingedrehtem Einsteller
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ELEKTRISCHE DATEN
2-11
GAS1SM5056
ELEKTRISCHE DATEN
Spannung
Bordnetzspannung 12 V
Zündsystem
Zündsystem TCI
Zündversteller Digital
Zündzeitpunkt (vor OT) 10.0 ° bei 2000 U/min
Motor-Steuerungseinheit
Typ/Hersteller 1SM7/YAMAHA (USA) (CAN)
1SM8/YAMAHA (EUR) (JPN) (AUS) (NZL)
(ZAF)
Zündspule
Minimale Zündfunkenstrecke 6.0 mm (0.24 in)
Primärwicklungs-Widerstand 2.16–2.64
Sekundärwicklungs-Widerstand 8.64–12.96 k
Zündkerzenstecker
Widerstand 10.00 k
Drehstrom-Magnetzündung
Normale Ausgangsleistung 14.0 V, 95 W bei 5000 U/min
Statorwicklungs-Widerstand 0.624–0.936
Gleichrichter / Regler
Bauart Halbleiter-Kurzschluss
Ruhespannung 14.1–14.9 V
Gleichrichter-Leistung (GS) 23.0 A
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KABELFÜHRUNGSDIAGRAMME
2-36
1. Halterung
2. Kondensator
3. Kühlflüssigkeits-Temperaturfühler
4. Steckverbinder-Abdeckung
5. Ansaugluft-Temperaturfühler-Steckverbinder
6. Ansaugluft-Temperaturfühler-Steckverbinder
7. Kühlerschläuche
8. Kühler-Entlüftungsschlauch
9. Verbindungsstecker
10. Platte
11. Zugarm
12. Drosselklappensensor-Kabel
13. Massekabel
14. Drosselklappensensor-Steckverbinder
15. Kühler-Entlüftungsschlauch
16. Zylinderkopf-Entlüftungsschlauch
17. Motorschutz
18. Kurbelgehäuse
19. Kraftstoffpumpen-Steckverbinder
20. Kraftstoffschlauch
21. Kondensator-Kabel
22. Kraftstoffpumpen-Kabel
23. Kondensator-Steckverbinder
24. Massekabel-Klemme
25. Kraftstofftank
26. Puffer
27. Rahmenheck
28. Hauptkabelbaum
A. Führen Sie den Kondensator vollständig in die
Halterung ein.
B. Die Steckverbinder-Abdeckung am Kühlflüssig-
keits-Temperaturfühler-Steckverbinder anbrin-
gen.
C. Den Kühler-Entlüftungsschlauch zum Inneren
des Kühlerschlauchs (Seite des Fahrzeugs) füh-
ren.
D. Den Verbindungsstecker in die Platte stecken
und befestigen. Nach dem Befestigen die Ab-
deckung anbringen.
E. Das Drosselklappensensor-Kabel zur Außen-
seite des Zugarms (Außenseite des Fahrzeugs)
führen.
F. Nach dem Anschließen des Drosselklappensen-
sor-Steckverbinders die Abdeckung anbringen.
G. Den Kühler-Entlüftungsschlauch zur Außenseite
des Zugarms und des Drosselklappensensor-Ka-
bels und zur Innenseite des Kühlerschlauchs
(Seite des Fahrzeugs) führen.
H. Den Protektor des Zylinderkopf-Entlüftungss-
chlauchs aufsetzen, bis er den Halter berührt.
I. Den Zylinderkopf-Entlüftungsschlauch zwischen
Motorschutz und Kurbelgehäuse durchführen.
J. Das Ende des Zylinderkopf-Entlüftungss-
chlauchs nach unten weisend einbauen.
K. Nach dem Anschließen des Kraftstoffpumpen-
Steckverbinders die Steckverbinder-Abdeckung
anbringen.
L. 55 mm (2.17 in) (Sitzlastempfänger)
M. Klemmen Sie das Kraftstoffpumpen-Kabel und
den Kraftstoffschlauch mit dem Halter zusam-
men. Achten Sie darauf, dass der farbig marki-
erte Teil am Kraftstoffschlauch festgespannt ist,
und richten Sie das Schloss an der Klemme zum
oberen Fahrzeugheck aus.
N. Den Kabelbinder nicht am Sitzlastempfänger an-
bringen.
O. Den Verschluss am Kabelbinder zur Vorderseite
des Fahrzeugs ausrichten, und das Ende zur Un-
terseite des Fahrzeugs richten. Nicht das Ende
abschneiden.P. Die Massekabel-Klemme zwischen der Platte
und der Schraube einbauen.
Q. Raststellung
R. Die Massekabel-Klemme in der Raststellung in
der Platte befestigen. Für die Massekabel-Kl-
emme sind beide Seiten geeignet.
S. Den Vorsprung am Kabelbinder in die Öffnung
am Rahmenheck einsetzen.
T. Klemmen Sie den farbig markierten Teil am Kraft-
stoffschlauch mit der Kunststoff-Halteklammer
fest. Den Verschluss an der Kunststoff-
Halteklammer zur Fahrzeugunterseite richten
und das Ende abschneiden.
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WARTUNGSINTERVALLE
3-1
GAS1SM5066
WARTUNGSINTERVALLE
GAS1SM5067WARTUNGSINTERVALLEECA@
ACHTUNG
• Nach dem Einfahren oder vor jedem Rennen immer die unter “ANZUGSDREHMOMENTE
KONTROLLIEREN” aufgeführten Punkte auf Anzugsdrehmomente prüfen und bei Bedarf er-
neut festziehen. (“ANZUGSDREHMOMENTE KONTROLLIEREN” auf Seite 1-24.)
• Regelmäßige Inspektionen sind unerlässlich, um die volle Leistung der Maschine zu nutzen.
Die Lebensdauer der Teile hängt entscheidend von den Umgebungsbedingungen ab, in
denen das Motorrad gefahren wird (Regen, Schmutz etc.). Daher sind ggf. kürzere Inspe-
ktionsintervalle erforderlich als in untenstehender Liste angegeben.
BEZEICHNUNGNach
dem
Ein-
fahrenNach
jedem
Ren-
nen
(ca.
2.5
Stun-
den)Nach
jedem
3.
Ren-
nen
(ca.
7.5
Stun-
den)Nach
jedem
5.
Ren-
nen
(ca.
12.5
Stun-
den)Nach
Be-
darfBemerkungen
VENTIL
Ventilspiel kontrol-
lierenDer Motor muss abgekühlt
sein.
Kontrollieren Ventilsitze und Ventilkegel auf
Verschleiß kontrollieren.
Erneuern
VENTILFEDER
Kontrollieren Ungespannte Länge und Nei-
gung kontrollieren.
Erneuern
TASSENSTÖSSEL
Kontrollieren Auf Kratzer und Verschleiß
kontrollieren.
Erneuern
NOCKENWELLE Die Nockenwellen-Oberfläche
kontrollieren.
Kontrollieren Das Dekompressionssystem
kontrollieren.
Erneuern
NOCKENWELLEN-
RAD
Kontrollieren Auf Beschädigung und Zähne
auf Verschleiß kontrollieren.
Erneuern
KOLBEN
Kontrollieren Auf Rissbildung untersuchen.
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MOTOR
3-10
3. Demontieren:
• Kühlerverschlussdeckel
Langsam den Kühler-Verschlussdeckel
lösen, um Kühlflüssigkeit ablaufen zu las-
sen.
HINWEIS
Wenn der Kühler-Verschlussdeckel gelöst wid,
spritzt Kühlflüssigkeit heraus; deshalb den Be-
hälter in die Nähe der Öffnung bringen.
4. Das Kühlsystem gründlich mit sauberem
Leitungswasser spülen.
5. Montieren:
• Kupferscheiben
• Kühlmittelablassschraube
6. Kühlflüssigkeit eingießen.
EWA13040
WARNUNG
• Wenn die Kühlflüssigkeit in die Augen
gelangt, müssen diese gründlich mit Was-
ser gespült und von einem Arzt untersucht
werden.
• Wenn die Kühlflüssigkeit auf die Kleidung
kommt, muss sie zunächst mit Wasser
und anschließend mit Seife und Wasser
ausgewaschen werden.
• Bei Verschlucken der Kühlflüssigkeit Er-
brechen herbeiführen und sich sofort in
ärztliche Behandlung begeben.
ECA13480
ACHTUNG
• Das Auffüllen mit Wasser statt Kühlflüs-
sigkeit verringert den Frostschutzmittel-
gehalt der Kühlflüssigkeit. Wenn Wasser
anstelle von Kühlflüssigkeit verwendet
wird, die Frostschutzmittel-Konzentration
in der Kühlflüssigkeit überprüfen und ggf.
korrigieren.
• Nur destilliertes Wasser, am besten je-
doch Kühlflüssigkeit verwenden. Wenn
kein destilliertes Wasser zur Verfügung
steht, enthärtetes Wasser verwenden.
• Wenn Kühlflüssigkeit mit gestrichener
Fläche in Berührung kommt, muss diese
sofort mit Wasser abgespült werden.
• Nicht verschiedene Kühlflüssigkeits-
sorten mischen.
7. Montieren:
• Kühlerverschlussdeckel
8. Den Motor anlassen, einige Minuten lang
warmlaufen lassen, dann stoppen und ab-
kühlen lassen.
9. Kontrollieren:
• Kühlflüssigkeitsstand
Siehe unter “KÜHLFLÜSSIGKEITSSTAND
KONTROLLIEREN” auf Seite 3-9.
GAS1SM5074KÜHLERVERSCHLUSSDECKEL KONTROL-
LIEREN
1. Kontrollieren:
• Kühlerverschlussdeckel-Dichtung “1”
• Ventil und Ventilsitz “2”
Rissig/beschädigtErneuern.
Kesselstein 3 Reinigen, ggf. erneuern. Kühlmittelablassschraube
10 Nm (1.0 m·kgf, 7.2 ft·lbf)
Empfohlene Kuhlflussigkeit
Hochwertiges Frostschutzmit-
tel auf Äthylenglykolbasis mit
Korrosionsschutz-Additiv für
Aluminiummotoren
Kühlers (einschließlich aller
Kanäle)
1.00 L (1.06 US qt, 0.88 Imp.qt)
Kühlflüssigkeit-Mischungsver-
hältnis
1:1 (Kühlflüssigkeit:Wasser)
New
T R..
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FAHRWERK
3-30
3. Kontrollieren:
• Bremsflüssigkeitsstand
Siehe unter “BREMSFLÜSSIG-
KEITSSTAND KONTROLLIEREN” auf
Seite 3-30.
4. Kontrollieren:
• Funktion des Fußbremshebels
Weich/schwammig Bremshydraulik
entlüften.
Siehe unter “DIE BREMSHYDRAULIK
ENTLÜFTEN” auf Seite 3-24.
GAS1SM5097SCHEIBENBREMSBELAG-ISOLIERUNG
DER HINTERRADBREMSE KONTROLLIE-
REN
1. Demontieren:
• Scheibenbremsbeläge
Siehe unter “HINTERRADBREMSE” auf
Seite 4-22.
2. Kontrollieren:
• Hinterrad-Scheibenbremsbelag-Isolator “1”
Beschädigt Erneuern.
GAS1SM5098BREMSFLÜSSIGKEITSSTAND KONTROL-
LIEREN
1. Das Fahrzeug aufrecht auf ebener Fläche
abstellen.
HINWEIS
Zum richtigen Ablesen des Bremsflüssig-
keitsstands muss sich die obere Kante des
Bremsflüssigkeits-Vorratsbehälters in der
Waagerechten befinden.
2. Kontrollieren:
• Bremsflüssigkeitsstand
Die Minimalstand-Markierung “a” oder nied-
riger Nachfüllen.
EWA13090
WARNUNG
• Nur die vorgegebene Bremsflüssigkeit
verwenden. Andere Flüssigkeiten können
die Gummidichtungen zersetzen, Undich-
tigkeit verursachen und dadurch die
Bremsfunktion beeinträchtigen.
• Ausschließlich Flüssigkeit der gleichen
Sorte nachfüllen. Das Mischen unter-
schiedlicher Produkte kann zu chemisch-
en Reaktionen und damit zu verminderter
Bremsleistung führen.
• Beim Einfüllen der Bremsflüssigkeit da-
rauf achten, dass kein Wasser in den Vor-
ratsbehälter gelangt. Wasser setzt den
Siedepunkt der Flüssigkeit herab und
kann durch Dampfblasenbildung zum
Blockieren der Bremse führen.
ECA13540
ACHTUNG
Verschüttete Bremsflüssigkeit sofort
abwischen, denn sie greift Lack und Kunst-
stoff an.
GAS1SM5099ANTRIEBSKETTEN-DURCHHANG EIN-
STELLEN
ECA13550
ACHTUNG
Eine falsch gespannte Antriebskette verur-
sacht erhöhten Verschleiß von Kette, Motor,
Lagern und anderen wichtigen Teilen und
kann dazu fü hren, dass die Kette reißt oder
abspringt. Daher darauf achten, dass der
Kettendurchhang sich im Sollbereich befin-
det.
1. Das Fahrzeug mit einem Montageständer
so anheben, dass das Hinterrad frei ist.
EWA13120
WARNUNG
Das Fahrzeug sicher abstützen, damit es
nicht umfallen kann. Empfohlene Flüssigkeit
DOT 4
A. Vorderradbremse
B. Hinterradbremse
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FAHRWERK
3-34
GAS1SM5106HINTERRAD-FEDERUNG KONTROLLIE-
REN
1. Das Fahrzeug aufrecht auf ebener Fläche
abstellen.
EWA@
WARNUNG
Das Fahrzeug sicher abstützen, damit es
nicht umfallen kann.
2. Kontrollieren:
• Federbein
Gas-/Ölaustritt Federbein erneuern.
Siehe unter “FEDERBEIN” auf Seite 4-57.
3. Kontrollieren:
• Glatte Bewegung des Federbeins
• Glatte Bewegbung der Hinterradaufhän-
gung
Der Fahrer setzt sich auf den Sitz und bewe-
gt den Körper mehrmals auf und ab, um zu
prüfen, ob das Federbein glatt ein- und aus-
federt.
Schwergängig Korrigieren oder erneuern.
Siehe unter “FEDERBEIN” auf Seite 4-57.
GAS1SM5107HINTERRAD-FEDERBEINE EINSTELLEN
Das Fahrzeug mit einem Montageständer so
anheben, dass das Hinterrad frei ist.
EWA13120
WARNUNG
Das Fahrzeug sicher abstützen, damit es
nicht umfallen kann.
Federvorspannung
ECA@
ACHTUNG
Den Einsteller nicht gewaltsam über seinen
Einstellbereich hinaus drehen.
1. Demontieren:
• Rahmenheck
Siehe unter “FEDERBEIN” auf Seite 4-57.
2. Einstellung:
• Federvorspannung
▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
a. Die Kontermutter “1” lösen.
b. Den Einsteller "2" so weit lösen, bis zwisch-
en Feder und Einsteller etwas Spiel ent-
steht.
c. Länge der ungespannten Feder “a” messen.
d. Den Einsteller in Richtung “b” oder “c” dre-
hen, um eine Einstellung vorzunehmen.
HINWEIS
• Vor dem Einstellen müssen Schmutz und
Schlamm vollständig von der Kontermutter
und dem Federvorspannring entfernt werden.
• Die Einbaulänge der Feder ändert sich um 1.5
mm (0.06 in) pro Umdrehung des Federvors-
pannrings.
Nach “b”
Federvorspannung wird größer (Feder-
ung härter).
Nach “c”
Federvorspannung wird kleiner (Feder-
ung weicher).
Federvorspannungs-Einstellposi-
tionen
Minimal
Position, bei der die Feder von
ihrer ungespannten Länge um
1.5 mm (0.06 in) hineingedreht
ist.
Standard
Position, bei der die Feder von
ihrer ungespannten Länge um
10 mm (0.39 in) hineingedreht
ist.
Maximal
Position, bei der die Feder von
ihrer ungespannten Länge um
18 mm (0.71 in) hineingedreht
ist.