airbag TOYOTA AYGO 2012 Betriebsanleitungen (in German)

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Wichtige Informationen über Ihren
To y o t a
Insassen−Rückhaltesysteme
Bitte nehmen Sie sich die Zeit und lesen Sie mit Ihrer Familie sorgfältig
Abschnitt 1−3 dieser Toyota−Betriebsanleitung. Damit Sie die Vorteile,
die das Insassen−Rückhaltesystem dieses Fahrzeugs bietet, in vollem
Umfang nutzen können, ist es erforderlich, dass Sie und Ihre Familie
sich mit den Informationen in Abschnitt 1−3 dieser Betriebsanleitung ein-
gehend vertraut machen.
In Abschnitt 1−3 werden die Funktionen und der Betrieb der Sitze, der
Sicherheitsgurte, der SRS−Airbags und der Kinderrückhaltesysteme die-
ses Fahrzeugs beschrieben, und es wird auf einige mögliche Gefahren
aufmerksam gemacht, derer Sie sich bewusst sein sollten. Diese Syste-
me arbeiten im Zusammenspiel mit der Gesamtstruktur des Fahrzeugs,
um im Falle eines Unfalls den Schutz der Insassen zu gewährleisten.
Die Wirksamkeit jedes einzelnen Systems wird verbessert, wenn es ord-
nungsgemäß und zusammen mit den anderen Systemen verwendet wird.
Keines der Insassen−Rückhaltesysteme bietet allein dasselbe Maß an
Sicherheit für Sie und Ihre Familie wie alle Systeme zusammen. Deshalb
ist es so wichtig, dass Sie und Ihre Familie den Zweck und die korrekte
Verwendung aller Systeme und deren Zusammenhänge verstehen.
Alle Insassen−Rückhaltesysteme dienen dem Zweck, das Risiko mögli-
cher ernsthafter oder sogar lebensgefährlicher Verletzungen im Falle ei-
ner Kollision zu vermindern. Durch keines dieser Systeme, sei es ein
einzelnes System oder die Gesamtheit, können Verletzungen im Falle
eines Unfalls völlig ausgeschlossen werden. Je mehr Sie jedoch über
diese Systeme und deren korrekte Verwendung wissen, umso größer
sind Ihre Chancen, einen Unfall ohne ernsthafte oder sogar lebensge-
fährliche Verletzungen zu überstehen.
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Die Sicherheitsgurte dienen als vorrangiger Schutz für alle Insassen des
Fahrzeugs, und jeder Insasse sollte zu jeder Zeit den Sicherheitsgurt
anlegen. Kinder sollten stets sicher in den für ihr Alter und ihre Größe
vorgesehenen Kindersitzen untergebracht werden. Die SRS−Airbags (Zu-
satz−Rückhaltesystem) dienen, wie ihr Name schon sagt, dem zusätzli-
chen Schutz der Insassen und sind kein Ersatz für die Sicherheitsgurte.
Die SRS−Airbags können sehr wirksam vor Kopf−und Brustverletzungen
schützen, indem sie verhindern, dass Kopf und Brust bei einem Unfall
mit den Innenbauteilen des Fahrzeugs in Kontakt kommen.
Um einen wirksamen Schutz zu bieten, müssen die SRS−Airbags mit
enormer Geschwindigkeit ausgelöst werden. Die schnelle Auslösung der
SRS−Airbags macht diese selbst zu einer Gefahrenquelle (die zu
schwerwiegenden oder tödlichen Verletzungen führen kann), wenn ein
Insasse zu nahe am Airbag sitzt, oder wenn sich ein Objekt oder ein
Körperteil zum Zeitpunkt der Auslösung zwischen Airbag und Insassen
befindet. Anhand dieses einen Beispiels soll deutlich gemacht werden,
auf welche Weise die Anleitungen in Abschnitt 1−3 dieser Betriebsanlei-
tung dazu beitragen, Ihr Verständnis für die korrekte Verwendung der
Insassen−Rückhaltesysteme zu fördern und auf diese Weise Ihre Sicher-
heit und die Ihrer Familie im Falle eines Unfalls zu erhöhen.
Toyota empfiehlt, die Anweisungen in Abschnitt 1−3 sorgfältig zu lesen
und bei Bedarf auch in Zukunft auf sie zurückzugreifen.
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Zubehörteile, Ersatzteile und
Fahrzeugveränderungen an Ihrem Toyota
Der Handel bietet Original−Toyotateile und zahlreiche Ersatz−und Zube-
hörteile die nicht von Toyota stammen an. Sollte in ihrem Fahrzeug ei-
nes der Original−Toyotateile ersetzt werden müssen, empfehlen wir für
den Austausch die Verwendung von Toyota−Originalteilen. Andere Er-
satzteile und Zubehör von gleicher Qualität können ebenfalls verwendet
werden. Toyota kann weder die Haftung noch die Garantie für Ersatz−
und Zubehörteile, bei denen es sich nicht um Original−To y o t a−Ersatzteile
handelt, übernehmen. Auch ist der Einbau oder Austausch solcher Teile
von der Garantie und Haftung durch Toyota ausgeschlossen. Darüber
hinaus kann eine Haftung im Rahmen der Garantie für Schäden oder
Leistungsbeeinträchtigungen auf Grund der Verwendung von Teilen, die
nicht von Toyota stammen, abgelehnt werden.
Einbau eines RF−Sendersystems
Ein unsachgemäß installiertes RF−Sendersystem kann die Funktion der
Fahrzeug−Elektronik nachhaltig stören. Dies betrifft z. B. das Simulta-
neinspritzsystem/sequenzielleMehrfacheinspritzsystem,dasAntiblockier-
system, das SRS−Airbag−System und die Gurtstraffer. Besprechen Sie
daher mit Ihrem Toyota−Vertragshändler bzw. einer Vertragswerkstatt
oder einer anderen qualifizierten und entsprechend ausgestatteten Fach-
werkstatt die zu beachtenden Sicherheits−bzw. Einbauvorkehrungen.
Weitere Informationen zu Frequenzen, Sendestärken, Antennenpositionen
und Einbaubestimmungen für den Einbau von RF−Sendern sind auf An-
frage bei allen Toyota−Vertragshändlern oder−werkstätten sowie bei an-
deren qualifizierten und entsprechend ausgerüsteten Werkstätten erhält-
lich.
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Wartungsplan
Ausführliche Angaben zum Wartungsplan entnehmen Sie bitte dem sepa-
raten “Toyota−Kundendienstheft” oder “Toyota−Garantieheft”.
Verschrotten Ihres Toyota
Das SRS−Airbag−und Gurtstraffersystem Ihres Toyota enthält Explosiv-
stoffe. Falls der Wagen mit eingebautem Airbag−und Gurtstraffersystem
verschrottet wird, kann es zu Unfällen und Bränden kommen. Lassen
Sie deshalb die SRS−Airbags und Gurtstraffer vor dem Verschrotten des
Fahrzeugs von Ihrem Toyota−Vertragshändler bzw. einer Vertragswerk-
statt, oder einer anderen qualifizierten und ausgestatteten Fachwerkstatt
ausbauen und fachmännisch entsorgen.
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ÜBERSICHT ÜBER INSTRUMENTE UND BEDIENUNGSELEMENTE3
MS11002a
1. Schalter für Scheinwerfer,
Fahrtrichtungsanzeiger und
Nebelschlussleuchte
2. Schalter für Scheibenwischer und
Scheibenwaschanlage
3. Schalter für Heckscheibenheizung
4. Audioanlage
5. Schalter für Warnblinkanlage
6. Klimaanlagenschalter
7. Bedienungselemente der Klimaanlage8. Netzanschluß
9. Motorshalter
10. Entriegelungshebel für
Lenkrad−Höhenverstellung
11. Schalter zum manuellen Ein−/Ausschalten
des Airbags
12. Entriegelungshebel der Motorhaube
13. Steuerschalter für
Scheinwerfereinstellung
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ÜBERSICHT ÜBER INSTRUMENTE UND BEDIENUNGSELEMENTE5
MS11004a
1. Schalter für Heckscheibenheizung
2. Schalter für Warnblinkanlage
3. Audioanlage
4. Klimaanlagenschalter
5. Schalter für Scheinwerfer,
Fahrtrichtungsanzeiger und
Nebelschlussleuchte
6. Schalter für Scheibenwischer und
Scheibenwaschanlage7. Steuerschalter für
Scheinwerfereinstellung
8. Schalter zum manuellen Ein−/Ausschalten
des Airbags
9. Motorshalter
10. Entriegelungshebel für
Lenkrad−Höhenverstellung
11. Netzanschluß
12. Bedienungselemente der Klimaanlage
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INSASSEN−RÜCKHALTESYSTEME41
Abschnitt 1−3
INSTRUMENTE UND
BEDIENUNGSELEMENTE
Insassen−Rückhaltesysteme
DSitze 42..................................................
DVordersitze 42............................................
DUmklappbarer Rücksitz 46..................................
DKopfstützen 47............................................
DSicherheitsgurte 48........................................
DSRS−Airbags für Fahrer und Beifahrer 55.....................
DSRS−Seitenairbag 62......................................
DSRS−Seiten−und Kopf−/Schulterairbags 68..................
DSystem zum manuellen Ein−/Ausschalten der Airbags 77.......
DKinderrückhaltesystem 79..................................
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42INSASSEN−RÜCKHALTESYSTEME
Sitze
Vor Fahrtbeginn mit Insassen darauf achten,
dass die Rückenlehnen möglichst senkrecht
eingestellt sind, die Insassen möglichst weit
hinten im Sitz sitzen und die Sicherheitsgurte
angelegt haben.
ACHTUNG
DBeginnen Sie die Fahrt erst, wenn alle
Insassen ordnungsgemäß sitzen. Er-
lauben Sie keinesfalls Insassen, auf ei-
ner umgeklappten Sitzlehne, im Ge-
päckraum oder im Stauraum zu sitzen.
Falls die Insassen nicht ordnungsge-
mäß sitzen bzw. nicht richtig ange-
schnallt sind, kann es bei einer Not-
bremsung, einem Ausweichmanöver
oder Unfall zu schweren oder tödli-
chen Verletzungen kommen.
DErlauben Sie den Insassen keinesfalls,
während der Fahrt aufzustehen oder
sich zwischen den Sitzen hin und her
zu bewegen. Anderenfalls kann es bei
einer Notbremsung, einem Ausweich-
manöver oder Unfall zu schweren oder
tödlichen Verletzungen kommen.
Fahrersitz
ACHTUNG
Der SRS−Airbag für den Fahrer wird mit
erheblicher Wucht ausgelöst und kann
zu lebensgefährlichen Verletzungen füh-
ren, wenn sich der Fahrer zu nah am
Airbag befindet.
Die Gefahrenzone des Fahrerairbags
liegt innerhalb von 50—75 mm von der
Auslösestelle. Zur Sicherheit sollten Sie
stets einen Abstand von 250 mm einhal-
ten. Dieser Abstand bezieht sich auf die
Entfernung zwischen der Mitte des
Lenkrads und Ihrem Brustbein. Falls Ih-
re Sitzposition diesen Abstand von 250
mm derzeit nicht gewährleistet, gibt es
mehrere Möglichkeiten, Ihre Position an-
ders einzustellen:
DBewegenSiedenSitzsoweitnach
hinten, dass Sie noch bequem die Pe-
dale erreichen können.
DVerstellen Sie die Rückenlehne leicht
nach hinten. Obwohl die Fahrzeuge
unterschiedlich konstruiert sind, ist es
den meisten Fahrern möglich, den Si-
cherheitsabstand von 250 mm auch
bei vorderster Sitzposition herzustel-
len, indem sie einfach die Rückenleh-
ne etwas nach hinten verstellen. Wenn
Sie durch das Verstellen der Rücken-
lehne Probleme haben, die Fahrbahn
zu sehen, verwenden Sie ein festes,
rutschfestes Kissen, um Ihre Sitzposi-
tion zu erhöhen. Falls Ihr Fahrzeug
über die entsprechende Funktion ver-
fügt, verstellen Sie die Sitzhöhe nach
oben.
DWenn das Lenkrad Ihres Fahrzeugs
verstellbar ist, schwenken Sie es nach
unten. Auf diese Weise ist der Airbag
auf Ihren Oberkörper und nicht auf Ih-
ren Kopf und Hals gerichtet.
Stellen Sie den Sitz wie oben beschrie-
ben ein, aber stellen Sie gleichzeitig si-
cher, dass Sie die Fußpedale und das
Lenkrad bequem erreichen und eine gu-
te Sicht auf die Bedienelemente auf der
Instrumententafel haben.
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Vordersitze—
—Vorsichtsmaßnahmen für die
Vordersitze

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INSASSEN−RÜCKHALTESYSTEME43
Vorderer Beifahrersitz
ACHTUNG
Der SRS−Airbag für den Beifahrer wird
ebenfalls mit erheblicher Wucht ausge-
löst und kann zu lebensgefährlichen
Verletzungen führen, wenn sich der Bei-
fahrer zu nah am Airbag befindet. Der
Beifahrersitz sollte so weit wie möglich
vom Airbag entfernt eingestellt sein. Da-
bei sollte die Rückenlehne so eingestellt
sein, dass der Beifahrer aufrecht sitzt.
Vordersitze (mit SRS−Seitenairbags)
ACHTUNG
Die SRS−Seitenairbags sind im Fahrer−
und Beifahrersitz untergebracht. Beach-
ten Sie die folgenden Vorsichtsmaßre-
geln.
DLehnen Sie sich während der Fahrt
nicht gegen die Vordertür da sich der
Seitenairbag mit beträchtlicher Ge-
schwindigkeit und Wucht entfaltet.
Dies könnte lebensgefährliche Verlet-
zungen zur Folge haben.
DKeinesfalls Sitzzubehör im Aufblasbe-
reich der Seitenairbags anbringen.
Solches Zubehör kann die Funktion
der Seitenairbags beeinträchtigen und
lebensgefährliche Verletzungen zur
Folge haben.
DVerändern oder erneuern Sie
keinesfalls die Sitze oder die Bezüge
der Sitze mit Seitenairbags. Solche
Veränderungen können die Funktion
der Seitenairbags beeinträchtigen oder
zum versehentlichen Auslösen führen
und lebensgefährliche Verletzungen
zur Folge haben.
Den Fahrersitz so einstellen, dass die Fußpe-
dale, das Lenkrad und die Bedienungsele-
mente auf der Instrumententafel leicht er-
reichbar sind.
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48INSASSEN−RÜCKHALTESYSTEME
Toyota empfiehlt, dass Fahrer und Insassen
die im Wagen eingebauten Sicherheitsgurte
stets anlegen. Sonst könnte sich die Verlet-
zungsgefahr und/oder das Verletzungsausmaß
bei einem eventuellen Unfall vergrößern.
Die für Ihr Fahrzeug vorgesehenen Sicher-
heitsgurte, sind für erwachsene Personen
entwickelt, die groß genug sind die Gurte an-
zulegen.
Kinder.Für Kinder, die zum Anlegen von Si-
cherheitsgurten noch zu klein sind, ist die
Verwendung eines Kinderrückhaltesystems
vorgeschrieben, das auf Alter und Größe des
Kindes ausgelegt ist. Toyota empfiehlt die
Verwendung von Rückhaltesystemen für
Kleinkinder oder Säuglingen, die der Norm
ECE Nr. 44 (durch orange Fahne gekenn-
zeichnet) entsprechen. Weitere Einzelheiten
unter “Kinderrückhaltesystem” auf Seite 79 in
diesem Abschnitt.
Kinder, die diesen Kindersitzen entwachsen
sind, sollten mit den Sicherheitsgurten des
Fahrzeugs auf dem Rücksitzangeschnallt
werden. Unfallstatistiken belegen, dass auf
den Rücksitzen ordnungsgemäß gesicherte
Kinder sicherer sind als auf den Vordersitzen.
Falls ein Kind auf dem Beifahrersitz Platz
nehmen muss, ist auf korrektes Anlegen des
Sicherheitsgurtes zu achten. Falls das Kind
nicht ordnungsgemäß gesichert ist, kann es
bei einem Aufprall durch die Wucht des sich
aufblasenden Frontairbags ernsthaft verletzt
werden.
Erlauben Sie Kindern nie, sich auf die Vor-
der−oder Rücksitze zu stellenoder auf dem
Sitzkissen zu knien. Bei Notbremsungen oder
Unfällen besteht für nicht angeschnallte Kin-
der erhöhte Verletzungs−bzw. Lebensgefahr.
Nehmen Sie das Kind keinesfalls auf den
Schoß. Ein Kind wird nicht dadurch ge-
schützt, dass Sie es in den Armen halten.
Schwangere.Toyota empfiehlt die Verwen-
dung eines Sicherheitsgurtes. Lassen Sie
sich von Ihrem Arzt beraten. Der Gurt sollte
fest sitzen und so niedrig wie möglich über
den Hüften und nicht über der Taille getragen
werden.Verletzte Personen.Toyota empfiehlt die
Verwendung eines Sicherheitsgurtes. Je nach
Art der Verletzung sollte vor dem Transport
jedoch ein Arzt um Rat befragt werden.
Wenn in Ihrem Land das Tragen von Sicher-
heitsgurten vorgeschrieben ist, wenden Sie
sich zwecks Ersatz oder Einbau von Sicher-
heitsgurten am besten an Ihren Toyota−Ve r-
tragshändler bzw. Vertragswerkstatt oder an
eine andere qualifizierte und ausgerüstete
Fachwerkstatt.
ACHTUNG
Während der Fahrt müssen sämtliche In-
sassen den Sicherheitsgurt angelegt ha-
ben. Andernfalls ist beim plötzlichen
Bremsen oder bei einem Aufprall die
Gefahr, lebensgefährliche Verletzungen
zu erleiden, wesentlich erhöht.
Beim Anlegen der Sicherheitsgurte fol-
gendes beachten:
DDie Sicherheitsgurte sind jeweils nur
für eine Person bestimmt. Einen Gurt
nicht für zwei oder mehr Personen be-
nutzen; auch nicht bei Kindern.
DNeigen Sie die Rückenlehne nur so
weit nach hinten wie nötig. Die Sicher-
heitsgurte bieten bei Frontalkollisionen
oder Auffahrunfällen nur dann maxi-
malen Schutz, wenn die Insassen weit
hinten im Sitz und aufrecht angelehnt
sitzen. Ist die Lehne zu weit nach hin-
ten verstellt, kann der Beckengurt
über die Hüfte rutschen, so dass die
Rückhaltekräfte direkt auf den Unter-
leib wirken, und der Schultergurt
drückt möglicherweise gegen den
Hals. Das Risiko lebensgefährlicher
Verletzungen ist bei einer Frontalkolli-
sion umso höher, je weiter der Sitz
nach hinten gekippt ist.
DDarauf achten, dass Gurtgewebe oder
Metallteile nicht beschädigt werden.
Darauf achten, dass keine Teile sich
im Sitz oder den Seitentüren verhaken
oder eingeklemmt werden.
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Sicherheitsgurte—
—Vorsichtsmaßnahmen für das
Anlegen von Sicherheitsgurten

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