ABS YAMAHA FJR1300AS 2020 Betriebsanleitungen (in German)
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Funktionen der Instrumente un d Be dienun gselemente
3-35
3
Fahrersitz
Fahrersitz abnehmen
1. Den Beifahrersitz abnehmen.
2. Den Fahrersitz-Verschlusshebel, der
sich unter dem hinteren Teil des Fah-
rersitzes befindet, wie dargestellt
nach links drücken, und dann den Sitz
abziehen.
Fahrersitz montieren
1. Die Zunge an der Vorderseite des Fahrersitzes, wie in der Abbildung ge-
zeigt, in die Sitzhalterung stecken und
den Sitz dann an der Hinterseite nach
unten drücken, sodass er einrastet.
2. Den Beifahrersitz montieren.
HINWEIS
Vor Fahrtantritt sicherstellen, dass die
Sitzbank richtig montiert ist.
Die Fahrersitzhöhe kann für unter-
schiedliche Fahrpositionen verstellt
werden. (Siehe folgenden Abschnitt.)
1. Fahrersitz-Verschlusshebel
2. Fahrersitz
1. Vorsprung
2. Sitzhalterung
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Wichtige Fahr- un d Be dienun gshinweise
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5
GAU86590
Motor starten
Das Zündunterbrechungs- und Anlass-
sperrschalter-System erlaubt das Starten
unter den folgenden Bedingungen:
das Getriebe befindet sich in der Leer-
laufstellung oder
es ist ein Gang eingelegt, der Seiten-
ständer ist hochgeklappt und der
Kupplungshebel wird gezogen.
Starten des Motors
1. Das Zündschloss einschalten und den Motorstoppschalter in die Laufstel-
lung schalten.
2. Sich vergewissern, dass die Anzeige und Warnleuchte(n) einige Sekunden
leuchten und dann erlöschen. (Siehe
Seite 3-4.)
HINWEIS
Den Motor nicht starten, wenn die Mo-
torstörungs-Warnleuchte oder die Öl-
stand-Warnleuchte eingeschaltet
bleibt.
Die ABS-Warnleuchte sollte aufleuch-
ten und so lange leuchten, bis das
Fahrzeug eine Geschwindigkeit von
10 km/h (6 mi/h) erreicht.
ACHTUNG
GCA24110
Falls eine Warn- o der Kontrollleuchte
nicht wie o ben beschrie ben ar beitet, das
Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerk-
statt prüfen lassen.
3. Das Getriebe in Leerlaufstellung schalten.
4. Den Starterschalter drücken, um den Motor anzulassen.
5. Den Starterschalter loslassen, wenn
der Motor startet oder nach 5 Sekun-
den. Vor erneutem Drücken des Star-
terschalters 10 Sekunden warten, da-
mit sich die Batteriespannung wieder
aufbauen kann.
ACHTUNG
GCA11043
Zur Schonun g d es Motors niemals mit
kaltem Motor stark beschleuni gen!
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Wichtige Fahr- un d Be dienun gshinweise
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5
bels wiederholt gedrückt werden, bis
die Leerlauf-Kontrollleuchte aufleuch-
tet.
Beim Schalten vom Leerlauf in den 1.
Gang muss die Motordrehzahl unter
ca. 1300 U/min liegen und der Seiten-
ständer muss hochgeklappt sein.
Hochschalten bei zu niedrigen Motor-
drehzahlen ist nicht möglich.
Herunterschalten bei zu hohen Motor-
drehzahlen ist nicht möglich.
Wenn ein Herunterschalten notwendig
ist, blinkt die Kontrollleuchte zum He-
runterschalten, um eine Beschädi-
gung der YCC-S-Kupplung zu vermei-
den. Tritt dies ein, so lange nach unten
schalten, bis die Kontrollleuchte auf-
hört zu blinken.
Wenn der Stopp-Modus aktiviert ist,
schaltet das Getriebe beim Anhalten
automatisch herunter.
ACHTUNG
GCA17951
Auch wenn d as Getriebe im Leerlauf ist,
nicht ü ber einen län geren Zeitraum mit
aus geschaltetem Motor im Leerlauf lau-
fen lassen un d d as Fahrzeu g nicht ü ber
lan ge Strecken schieb en. Das Getriebe
wir d nur ausreichen d g eschmiert, wenn
d er Motor läuft. Unzureichend e Schmie-
run g kann das Getrieb e beschä dig en.
GAU73230Zum Anfahren un d Beschleuni gen
1. Am Getriebe den 1. Gang einlegen. Die Leerlauf-Kontrollleuchte sollte er-
löschen.
2. Langsam Gas geben.
3. Bei Erreichen der in nachfolgender Ta- belle empfohlenen Schaltpunkte das
Gas vollständig wegnehmen.
4. Am Getriebe den 2. Gang einlegen. (Sicher stellen, dass das Getriebe
nicht in die Leerlaufstellung geschaltet
wird.) 5. Etwas Gas geben.
6. Zum Schalten in den nächsthöheren
Gang auf die gleiche Weise verfahren.
HINWEIS
Das Schalten erfolgt unter normalen Be-
triebsbedingungen bei den empfohlenen
Schaltpunkten.
GAU73240Zur Verzö gerun g
1. Um das Motorrad abzubremsen, das Gas wegnehmen und die Vorder- so-
wie Hinterradbremsen behutsam be-
tätigen.
2. Bei Erreichen der in nachfolgender Ta-
belle empfohlenen Schaltpunkte her-
unterschalten.
3. Wenn das Motorrad 25 km/h (16 mph)
erreicht, der Motor nahezu abstirbt
bzw. stottert, das Motorrad unter Be-
tätigung der Betriebsbremse abbrem-
sen und nach Bedarf weitere Gänge
herunterschalten.
4. Sobald das Motorrad stillsteht, kann
das Getriebe in die Leerlaufstellung
geschaltet werden. Die Leerlauf-Kont-
rollleuchte sollte aufleuchten.
WARNUNG
GWA17380
Unsach gemäßes Bremsen kann
zum Verlust d er Kontrolle oder Bo-
d enhaftun g führen. S tets bei de
Bremsen behutsam einsetzen.
Vor dem Herunterschalten müssen
Fahr geschwin dig keit un d Motor-
d rehzahl ausreichen d g esunken
sein. Wir d b ei zu hoher Fahr ge-
schwin dig keit o der Motor drehzahl
herunter geschaltet, könnte das
Hinterra d Bod enhaftun g verlieren
o der der Motor ü ber drehen. Dies
kann zum Verlust der Kontrolle, ei-
nem Unfall un d Verletzun g führen.
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Wichtige Fahr- un d Be dienun gshinweise
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5
Außer dem könnten Motor un d
Kraftü bertra gung b eschä dig t wer-
d en.GAU16811
Tipps zum Kraftstoffsparen
Der Kraftstoffverbrauch des Motors kann
durch die Fahrweise stark beeinflusst wer-
den. Folgende Ratschläge helfen, unnöti-
gen Benzinverbrauch zu vermeiden:
Beim Beschleunigen früh in den
nächsten Gang schalten und hohe
Drehzahlen vermeiden.
Zwischengas beim Herunterschalten
und unnötig hohe Drehzahlen ohne
Last vermeiden.
Bei längeren Standzeiten in Staus, vor
Ampeln oder Bahnschranken den Mo-
tor am besten abschalten.
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Regelmäßi ge Wartun g un d Einstellun g
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6
GAU17246
Regelmäßige Inspektionen, Einstellungen
und Schmierung gewä hrleisten maximale
Fahrsicherheit und einen optimalen Zu-
stand Ihres Fahrzeugs. Der Fahrzeughal-
ter/Fahrer ist für die Sicherheit selbst ver-
antwortlich. Auf den folgenden Seiten
werden die wichtigsten Inspektionspunkte,
Einstellungen und Schmierstellen des Fahr-
zeugs angegeben und erläutert.
Die in den Wartungstabellen empfohlenen
Zeitabstände sollten lediglich als Richtwer-
te für den Normalbetrieb angesehen wer-
den. Je nach Wetterbedingungen, Gelän-
de, geographischem Einsatzort und
persönlicher Fahrweise müssen die War-
tungsintervalle möglicherweise verkürzt
werden.
WARNUNG
GWA10322
Ohne die richti ge Wartun g d es Fahr-
zeu gs o der durch falsch aus geführte
Wartun gsar beiten erhöht sich die Gefahr
von Verletzun gen, auch mit To desfol ge,
währen d d er Wartun g un d d er Benut-
zun g d es Fahrzeu gs. Wenn S ie nicht mit
d er Fahrzeu gwartun g vertraut sin d, b e-
auftrag en Sie einen Yamaha-Hän dler mit
d er Wartun g.
WARNUNG
GWA15123
S chalten Sie, wenn keine an derslauten-
d en Anweisun gen an geg eb en sin d, d en
Motor zur Durchführun g von Wartun gs-
ar beiten aus.
Ein laufen der Motor hat b ewegliche
Teile, die Körperteile o der Klei dun g
erfassen un d mitreißen können
o der elektrische Teile, die Strom-
schlä ge o der Bran d verursachen
können.
Ein währen d Wartun gsar beiten lau-
fen der Motor kann Au genverletzun-
g en, Ver brennun gen, Feuer o der Kohlenmonoxi
d-Ver giftun gen ver-
ursachen – mö glicherweise mit To-
d esfol ge. Weitere Informationen zu
Kohlenmonoxi d siehe Sei
te 1-3.
WARNUNG
GWA15461
Bremsschei ben, Bremssättel, Brems-
trommeln un d Belä ge können währen d
ihres Einsatzes sehr heiß wer den. Las-
sen Sie, um mö gliche Ver brennun gen zu
vermei den, die Komponenten der
Bremsanla ge erst a bkühlen, bevor Sie
sie berühren.
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Regelmäßi ge Wartun g un d Einstellun g
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6
GAU71033
Regelmäßi ge Wartun gsta bellen
HINWEIS
Die mit einem Sternchen markierten Arbeiten erfordern Spezialwerkzeuge, besondere
Daten und technische Fähigkeiten und sollten daher von Ihrer Yamaha-Fachwerkstatt
ausgeführt werden.
Ab 50000 km (30000 mi) sind die Wartungsintervalle alle 10000 km (6000 mi) zu wie-
derholen.
Die Jahresinspektion kann aus blei ben, wenn statt dessen eine Inspektion, basie-
ren d auf der gefahrenen Strecke, durchg eführt wir d.
GAU71071Ta belle für re gelmäßig e Wartun g d es A bgas-Kontrollsystems
NR. PRÜFPUNKT
1 *Kraftstoffleitun g• Kraftstoffschläuche auf Risse
oder Beschädigung kontrollie-
ren.
• Ersetzen, falls nötig. √√√√√
2 *Zün dkerzen • Zustand kontrollieren.
• Elektrodenabstand einstellen
und reinigen. √√
•Ersetzen. √√
3 *Ventilspiel • Kontrollieren und einstellen. Alle 40000 km (24000 mi)
4 *Kraftstoff-Einsprit-
zun
g • Leerlaufdrehzahl kontrollieren.
√√√√√√
• Synchronisierung kontrollieren und einstellen. √√√√√
5 *Auspuffanla ge • Auf Leckage kontrollieren.
• Ggf. festziehen.
• Dichtungen ersetzen, falls nö-
tig. √√√√√
6 *Ve r
dunstun gs-
emissionen-Kont-
rollsystem • Kontrollsystem auf Beschädi-
gung kontrollieren.
• Ersetzen, falls nötig. √√X 1000 km
KONTROLLE ODER
WARTUNGSARBEIT
X 1000 mi KILOMETERSTAND
JAHRESKONTROLLE
1 10203040
0.6 6 12 18 24
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Regelmäßi ge Wartun g un d Einstellun g
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GAU19653
Zündkerzen prüfen
Die Zündkerzen sind wichtige Bestandteile
des Motors und sollten regelmäßig kontrol-
liert werden, vorzugsweise durch eine
Yamaha-Fachwerkstatt. Da Verbrennungs- wärme und Ablagerungen die Funktions-
tüchtigkeit der Kerzen im Laufe der Zeit
vermindern, müssen die Zündkerzen in den
empfohlenen Abständen gemäß Wartungs-
und Schmiertabelle herausgenommen und
geprüft werden. Der Zustand der Zündker-
zen erlaubt Rückschlüsse auf den Zustand
des Motors.
Der die Mittelelektrode umgebende Porzel-
lanisolator (Isolatorfuß) der Zündkerzen ist
bei normaler Fahrweise rehbraun. Alle im
Motor eingebauten Zündkerzen sollten die
gleiche Verfärbung aufweisen. Weisen ein-
zelne oder sämtliche Zündkerzen eine stark
abweichende Färbung auf, könnte der Mo-
tor nicht ordnungsgemäß arbeiten. Versu-
chen Sie nicht, derartige Probleme selbst
zu diagnostizieren. Lassen Sie stattdessen
das Fahrzeug von einer Yamaha-Fach-
werkstatt prüfen.
Bei fortgeschrittenem Abbrand der Mittel-
elektroden oder übermäßigen Ölkohleabla-
gerungen die Zündkerzen durch neue er-
setzen.
Vor dem Einschrauben einer Zündkerze
stets den Zündkerzen-Elektrodenabstand
mit einer Fühlerlehre messen und ggf. kor-
rigieren. Die Sitzfläche der Kerzendichtung reinigen;
Schmutz und Fremdkörper vom Gewinde
abwischen.
HINWEIS
Steht beim Einbau einer Zündkerze kein
Drehmomentschlüssel zur Verfügung, lässt
sich das vorgeschriebene Anzugsmoment
annähernd erreichen, wenn die Zündkerze
handfest eingedreht und anschließend
noch um 1/4–1/2 Drehung weiter festgezo-
gen wird. Das Anzugsmoment sollte jedoch
möglichst bald mit einem Drehmoment-
schlüssel nach Vorschrift korrigiert werden.
ACHTUNG
GCA10841
Zum Aus
bauen des Zün dkerzensteckers
keine Werkzeu ge verwen den, an dern-
falls könnte der Zün dspulenstecker be-
schä dig t wer den. Der Zün dkerzenste-
cker ist mit einer Gummi dichtun g
versehen un d sitzt d eshalb fest auf. Um
d en Zün dkerzenstecker auszu bauen,
ihn einfach vor- un d zurückd rehen, wäh-
Empfohlene Zün
dkerze:
NGK/CPR8EA-9
1. Zündkerzen-Elektrodenabstand
Zün dkerzen-Elektro denab stand:
0.8–0.9 mm (0.031–0.035 in)
Anzu gsmoment:
Zündkerze:
13 N·m (1.3 kgf·m, 9.6 lb·ft)
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Regelmäßi ge Wartun g un d Einstellun g
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6
GAU1988A
Motoröl un d Ölfilterpatrone
Der Motorölstand sollte vor jeder Fahrt ge-
prüft werden. Außerdem müssen in den
empfohlenen Abständen gemäß Wartungs-
und Schmiertabelle das Motoröl und die
Ölfilterpatrone gewechselt werden.
Ölstan d prüfen
1. Das Fahrzeug auf den Hauptständer stellen. Selbst geringfügige Neigung
zur Seite kann bereits zu einem fal-
schen Messergebnis führen.
2. Den Motor starten, einige Minuten lang warmlaufen lassen und dann
ausschalten.
3. Einige Minuten warten, damit sich das Öl für eine genaue Messung setzen
kann. Dann den Ölstand durch das
Schauglas links unten am Kurbelge-
häuse ablesen.
HINWEIS
Der Ölstand sollte sich zwischen der Mini-
mal- und Maximalstand-Markierung befin-
den.
4. Falls der Ölstand unter der Minimal-
stand-Markierung liegt, Öl der emp-
fohlenen Sorte bis zum vorgeschrie-
benen Stand nachfüllen.
HINWEIS
Den O-Ring auf Beschädigung überprüfen
und, falls beschädigt, erneuern.
Öl wechseln (mit/ohne Filterwechsel)1. Das Fahrzeug auf ebenen Untergrund
stellen.
2. Den Motor starten, einige Minuten lang warmlaufen lassen und dann
ausschalten.
3. Ein Ölauffanggefäß unter den Motor stellen, um das Altöl aufzufangen.
4. Den Einfüllschraubverschluss und die Motoröl-Ablassschraube mit ihrer
Dichtung herausdrehen, um das Mo-
toröl aus dem Kurbelgehäuse abzu-
lassen.
1. Prüffenster für den Motorölstand
2. Motoröl-Einfüllschraubverschluss
3. Maximalstand-Markierung
4. Minimalstand-Markierung
31
4
2
1. Motoröl-Einfüllschraubverschluss
2. O-Ring
1. Motoröl-Ablassschraube
2. Dichtung
2
1
1
2
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6
HINWEIS
Die Schritte 5–7 nur ausführen, wenn die
Ölfilterpatrone erneuert wird.
5. Die Ölfilterpatrone mit einem Ölfilter-
schlüssel abschrauben.
HINWEIS
Ölfilterschlüssel sind beim Yamaha-Händ-
ler erhältlich.
6. Den O-Ring der neuen Ölfilterpatrone mit sauberem Motoröl benetzen.
HINWEIS
Sicherstellen, dass der O-Ring korrekt sitzt.
7. Die neue Ölfilterpatrone einbauen und mit einem Drehmomentschlüssel auf
das vorgeschriebene Anzugsmoment
festziehen. 8. Die Motoröl-Ablassschraube mit einer
neuen Dichtung einschrauben und an-
schließend vorschriftsmäßig festzie-
hen.
9. Die vorgeschriebene Menge des emp- fohlenen Motoröls nachfüllen.
HINWEIS
Verschüttetes Öl auf allen Motorteilen ab-
wischen, nachdem der Motor und die Aus-
puffanlage abgekühlt sind.
ACHTUNG
GCA11621
Um ein Durchrutschen der Kupp-
lun g zu vermei den ( da das Motoröl
auch die Kupplun g schmiert), mi-
1. Ölfilterschlüssel
2. Ölfilterpatrone
1. O-Ring
1
2
1. Drehmomentschlüssel
Anzu gsmoment:
Ölfilterpatrone: 17 N·m (1.7 kgf·m, 13 lb·ft)
Anzu gsmoment:
Motoröl-Ablassschraube:
43 N·m (4.3 kgf·m, 32 lb·ft)
Empfohlene Ölsorte: Siehe Seite 8-1.
Füllmen ge:
Ölwechsel:
3.80 L (4.02 US qt, 3.34 Imp.qt)
Mit Ölfilterausbau: 4.00 L (4.23 US qt, 3.52 Imp.qt)
1
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6
GAU85450
Warum Yamalu be
YAMALUBE-Öl ist ein YAMAHA-Original-
produkt, das aus der Leidenschaft und
Überzeugung der Ingenieure entstanden
ist, dass Motoröl eine wichtige flüssige Mo-
torkomponente ist. Wir bilden Teams von
Spezialisten aus den Bereichen Maschi-
nenbau, Chemie, Elektronik und Fahrweg-
prüfung und lassen den Motor zusammen
mit dem verwendeten Öl entwickeln.
Yamalube-Öle nutzen die Qualitäten des Grundöls voll aus und nutzen die ideale Mi-
schung aus Additiven, um sicherzustellen,
dass das endgültige Öl unsere Leistungs-
standards erfüllt. So haben Mineralöle,
halbsynthetische und synthetische Öle der
Marke Yamalube ihren eigenen Charakter
und Wert. Yamahas Erfahrung aus vielen
Jahren Forschung und Entwicklung im Be-
reich Öl seit den 1960er-Jahren macht
Yamalube zur besten Wahl für Ihren
Yamaha-Motor.
GAU20017
Achsantrie bsöl
Das Achsantriebsgehäuse muss vor jeder
Fahrt auf Öllecks geprüft werden. Treten
Lecks auf, das Fahrzeug von einer
Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen und re- parieren lassen. Außerdem muss in den
vorgeschriebenen Abständen gemäß War-
tungs- und Schmiertabelle der Stand des
Achsantriebsöls geprüft und das Öl ge-
wechselt werden.
WARNUNG
GWA10371
Darauf achten, d ass keine Fremd-
körper in d as Achsantrie bsg ehäuse
ein drin gen.
Darauf achten, dass kein Öl auf Rä-
d er un d Reifen gerät.
Achsantrie bsölstan d prüfen
1. Das Fahrzeug auf den Hauptständer stellen.
HINWEIS
Sicherstellen, dass das Fahrzeug bei der
Kontrolle des Ölstands vollständig gerade
steht. Selbst geringfügige Neigung zur Sei-
te kann bereits zu einem falschen Messer-
gebnis führen.
2. Den Achsantriebsöl-Einfüllschraub-verschluss mit seiner Dichtung her-
ausdrehen und den Ölstand im Achs-
antriebsgehäuse prüfen.
HINWEIS
Das Öl sollte bis zum Rand der Einfüllöff-
nung reichen.
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