lock BMW X6 2016 Betriebsanleitungen (in German)
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Für diese Funktion muss sich die Fernbe‐
dienung im Innenraum befinden.
Die Heckklappe schließt sich.
Der Schließvorgang wird abgebrochen:
▷Bei Motorstart.▷Bei ruckartigem Anfahren.
Manuelle Bedienung
WARNUNG
Beim manuellen Bedienen einer blockier‐
ten Heckklappe kann sich diese unerwartet
aus der Blockierung lösen. Es besteht Verlet‐
zungsgefahr oder die Gefahr von Sachschä‐
den. Blockierte Heckklappe nicht manuell be‐
dienen. Vom Service Partner des Herstellers
oder einem anderen qualifizierten Service Part‐
ner oder einer Fachwerkstatt prüfen lassen.◀
Bei einem elektrischen Defekt die entriegelte
Heckklappe langsam und ohne ruckartige Be‐
wegung manuell bedienen.
Komfortzugang Prinzip Der Zugang zum Fahrzeug ist ohne Betätigung
der Fernbedienung möglich.
Es genügt, die Fernbedienung bei sich zu tra‐
gen, z. B. in der Hosentasche.
Das Fahrzeug erkennt automatisch die Fern‐
bedienung in der Nähe oder im Innenraum.
Komfortzugang unterstützt folgende Funktio‐
nen:
▷Entriegeln/Verriegeln des Fahrzeugs.▷Komfortschließen.▷Heckklappe einzeln öffnen.▷Heckklappe berührungslos öffnen/schlie‐
ßen.▷Motor starten.Hinweise
Um ein mögliches Einschließen der Fernbedie‐
nung zu vermeiden, die Fernbedienung nicht
im Gepäckraum ablegen.
WARNUNG
Bei der Bedienung der Heckklappe kön‐
nen Körperteile eingeklemmt werden. Es be‐
steht Verletzungsgefahr. Beim Öffnen und
Schließen darauf achten, dass der Bewe‐
gungsbereich der Heckklappe frei ist.◀
Funktionsvoraussetzungen▷Es befinden sich keine externen Störquel‐
len in der Nähe.▷Zum Verriegeln muss sich die Fernbedie‐
nung außerhalb des Fahrzeugs im Bereich
der Türen befinden.▷Erneutes Entriegeln und Verriegeln ist erst
wieder nach ca. 2 Sekunden möglich.▷Motorstart ist nur möglich, wenn sich die
Fernbedienung im Fahrzeug befindet.
Entriegeln
Griff einer Fahrzeugtür vollständig umfassen,
Pfeil.
Entspricht dem Drücken der Taste
der
Fernbedienung.
Seite 41Öffnen und SchließenBedienung41
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Gurterinnerung für Fahrer- und
Beifahrersitz
Eine Check-Control-Meldung wird an‐
gezeigt. Prüfen, ob der Sicherheitsgurt
korrekt angelegt ist.
Die Gurterinnerung wird aktiv, wenn der Si‐
cherheitsgurt auf der Fahrerseite nicht ange‐
legt ist.
Bei einigen Länderausführungen wird die Gurt‐
erinnerung ab ca. 10 km/h auch aktiv, wenn der
Beifahrergurt nicht angelegt ist und schwere
Gegenstände auf dem Beifahrersitz liegen.
Gurterinnerung für Fondsitze Kontrollleuchte in der Instrumenten‐
kombination leuchtet nach dem Motor‐
start auf.▷Grün: Sicherheitsgurt auf dem entsprech‐
enden Fondsitz ist angelegt.▷Rot: Sicherheitsgurt auf dem entsprechen‐
den Fondsitz ist nicht angelegt.
Die Gurterinnerung wird auch aktiv, wenn ein
Sicherheitsgurt der Fondsitze während der
Fahrt abgelegt wird.
Sicherheitsfunktion
In kritischen Fahrsituationen, z. B. bei einer
Vollbremsung, werden die vorderen Sicher‐
heitsgurte automatisch vorgespannt.
Ist die Fahrsituation abgeschlossen, ohne dass
es zu einem Unfall kam, lockert sich die Gurt‐
spannung wieder.
Wenn sich die Gurtspannung nicht automa‐
tisch lockert, anhalten und den Sicherheitsgurt
mit der roten Taste im Schlossteil öffnen. Vor
Weiterfahrt den Sicherheitsgurt wieder schlie‐
ßen.
Beschädigung der Sicherheitsgurte
WARNUNG
Die Schutzwirkung der Sicherheitsgurte
kann in folgenden Situationen eingeschränkt
sein oder ausfallen:▷Sicherheitsgurte sind beschädigt, ver‐
schmutzt oder in anderer Art verändert.▷Gurtschloss ist beschädigt oder stark ver‐
schmutzt.▷Gurtstrammer oder Gurtaufroller wurden
verändert.
Sicherheitsgurte können bei einem Unfall un‐
merklich beschädigt werden. Es besteht Ver‐
letzungsgefahr oder Lebensgefahr. Sicher‐
heitsgurte, Gurtschlösser, Gurtstrammer,
Gurtaufroller und Gurtverankerungen nicht ver‐
ändern und sauber halten. Nach einem Unfall
die Sicherheitsgurte bei einem Service Partner
des Herstellers oder einem anderen qualifizier‐
ten Service Partner oder einer Fachwerkstatt
überprüfen lassen.◀
Kopfstützen Hinweise WARNUNG
Eine fehlende Schutzwirkung durch aus‐
gebaute oder nicht korrekt eingestellte Kopf‐
stützen kann Verletzungen im Kopf- und Na‐
ckenbereich verursachen. Es besteht
Verletzungsgefahr. Vor der Fahrt auf den be‐
legten Sitzen die Kopfstützen einbauen und si‐
cherstellen, dass die Mitte der Kopfstütze den
Hinterkopf in Augenhöhe abstützt.◀
WARNUNG
Gegenstände an der Kopfstütze verrin‐
gern die Schutzwirkung im Kopf- und Nacken‐
bereich. Es besteht Verletzungsgefahr.
▷Keine Sitz- oder Kopfstützenbezüge ver‐
wenden.Seite 57EinstellenBedienung57
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Radiobereitschaft bleibt aktiv wenn die Zün‐
dung z. B. aus folgenden Gründen automatisch
ausgeschaltet wird:▷Öffnen oder Schließen der Fahrertür.▷Ablegen des Fahrergurts.▷Bei automatischem Umschalten des Ab‐
blendlichts auf Standlicht.
Bei ausgeschaltetem Motor und eingeschalte‐
ter Zündung wird beim Öffnen der Tür automa‐
tisch in die Radiobereitschaft geschaltet, wenn
das Licht aus- oder mit entsprechender Aus‐
stattung das Tagfahrlicht eingeschaltet ist.
Motorstart
Hinweise GEFAHR
Bei einem blockierten Abgasrohr oder
unzureichender Belüftung können gesund‐
heitsschädliche Abgase in das Fahrzeug ein‐
dringen. Die Abgase enthalten das farb- und
geruchlose, aber giftige Kohlenmonoxid. In ge‐
schlossen Räumen können sich die Abgase
auch außerhalb des Fahrzeugs ansammeln. Es
besteht Lebensgefahr. Das Abgasrohr frei hal‐
ten und für ausreichend Belüftung sorgen.◀
WARNUNG
Ein ungesichertes Fahrzeug kann sich
selbstständig in Bewegung setzen und wegrol‐
len. Es besteht Unfallgefahr. Vor Verlassen das
Fahrzeug gegen Wegrollen sichern.
Um sicherzustellen, dass das Fahrzeug gegen
Wegrollen gesichert ist, Folgendes beachten:
▷Parkbremse feststellen.▷An Steigungen oder im Gefälle die Vorder‐
räder in Richtung Bordsteinkante drehen.▷An Steigungen oder im Gefälle das Fahr‐
zeug zusätzlich sichern, z. B. mit einem
Unterlegkeil.◀ACHTUNG
Bei wiederholten Startversuchen oder
mehrmaligem Starten kurz hintereinander wird
der Kraftstoff nicht oder ungenügend ver‐
brannt. Der Katalysator kann überhitzen. Es
besteht die Gefahr von Sachschäden. Mehr‐
maliges Starten kurz hintereinander vermei‐
den.◀
Dieselmotor
Bei kaltem Motor und Temperaturen unter 0 ℃
kann sich der Startvorgang durch automati‐
sches Vorglühen etwas verzögern.
Eine Check-Control-Meldung wird angezeigt.
Steptronic Getriebe
Motor starten1.Bremse treten.2.Start-/Stopp-Knopf drücken.
Anlassen erfolgt für eine gewisse Zeit automa‐
tisch und wird beendet, sobald der Motor ge‐
startet ist.
Motorstopp
Hinweise WARNUNG
Unbeaufsichtigte Kinder oder Tiere im
Fahrzeug können das Fahrzeug in Bewegung
setzen und sich selbst oder den Verkehr ge‐
fährden, z. B. durch folgende Handlungen:
▷Drücken des Start-/Stopp-Knopfs.▷Lösen der Parkbremse.▷Öffnen und Schließen der Türen oder
Fenster.▷Einlegen von Wählhebelposition N.▷Bedienen von Fahrzeugausstattungen.Seite 70BedienungFahren70
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Wählhebelpositionen
D Drive
Wählhebelposition für den normalen Fahrbe‐ trieb. Alle Gänge für die Vorwärtsfahrt werden
automatisch geschaltet.
R Rückwärtsgang
Nur bei stehendem Fahrzeug einlegen.
N Neutral Das Fahrzeug kann rollen. Z. B. in Waschstra‐
ßen einlegen.
Bei Zündung aus, siehe Seite 69, wird automa‐
tisch die Wählhebelposition P eingelegt.
P Parken
Nur bei stehendem Fahrzeug einlegen. Die An‐
triebsräder werden blockiert.
Die Wählhebelposition P wird in folgenden Si‐
tuationen automatisch eingelegt:▷Nach Abstellen des Motors in Radiobereit‐
schaft, siehe Seite 69, oder Zündung aus,
siehe Seite 69, wenn Wählhebelposition R
oder D eingelegt ist.▷Bei Zündung aus, wenn Wählhebelposition
N eingelegt ist.▷Wenn im Stand bei eingelegter Wählhebel‐
position D oder R der Fahrergurt abgelegt,
die Fahrertür geöffnet und die Bremse
nicht getreten wird.
Kick-down
Mit dem Kick-down wird die maximale Fahr‐
leistung erreicht. Das Gaspedal über den Wi‐
derstand am Vollgaspunkt niedertreten.
Wählhebelpositionen einlegen
Allgemein Die Bremse bis zum Anfahren treten, da sich
sonst bei eingelegtem Gang das Fahrzeug be‐
wegt.
▷Die Wählhebelposition P kann erst bei lau‐
fendem Motor und getretener Bremse ver‐
lassen werden.▷Bei stehendem Fahrzeug vor dem Schal‐
ten aus Wählhebelposition P oder N die
Bremse treten, sonst wird die Schaltsperre
nicht deaktiviert und der Schaltwunsch
nicht ausgeführt.
Eine Sperre verhindert das versehentliche
Schalten in Wählhebelposition R und den ver‐
sehentlichen Wechsel aus Wählhebelposi‐
tion P.
Sperre aufheben
Unlock-Taste drücken, Pfeil.
Wählhebelposition D, N, R einlegen
Wählhebel in die gewünschte Richtung tippen,
ggf. über einen Druckpunkt.
Nach Loslassen des Wählhebels kehrt dieser
in die Mittelstellung zurück.
Seite 81FahrenBedienung81
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Wählhebelposition N einlegen1.Die Bremse treten.2.Den Start-/Stopp-Knopf drücken. Der An‐
lasser muss hörbar anlaufen.3.Die Unlock-Taste am Wählhebel drücken
und den Wählhebel nach Wählhebelposi‐
tion N drücken und halten.
Entsprechende Check-Control-Meldung
wird angezeigt.4.Den Wählhebel loslassen und innerhalb
von ca. 6 Sekunden erneut nach Wählhe‐
belposition N drücken.
Wählhebelposition N wird in der Instru‐
mentenkombination angezeigt.5.Die Bremse lösen, sobald der Anlasser
stoppt.6.Das Fahrzeug aus dem Gefahrenbereich
rangieren und anschließend gegen Weg‐
rollen sichern.
Steptronic Sport Getriebe: Launch Control
Prinzip Launch Control ermöglicht beim Anfahren auf
griffiger Fahrbahn eine optimierte Beschleuni‐
gung.
Allgemein Die Nutzung von Launch Control führt zu vor‐
zeitigem Bauteilverschleiß, da diese Funktion
für das Fahrzeug eine sehr hohe Belastung
darstellt.
Launch Control nicht während des Einfahrens,
siehe Seite 214, nutzen.
Zur Unterstützung der Fahrstabilität DSC mög‐
lichst bald wieder aktivieren.
Ein geübter Fahrer kann im Modus DSC OFF
ggf. bessere Beschleunigungswerte erreichen.
Voraussetzungen
Launch Control steht bei betriebswarmem Mo‐
tor, also nach einer ununterbrochenen Fahrt
von mindestens 10 km, zur Verfügung.
Zum Anfahren mit Launch Control das Lenkrad
nicht einschlagen.
Mit Launch Control anfahren
Bei laufendem Motor:1. Taste drücken oder mit dem Fahr‐
erlebnisschalter Sport+ wählen.
In der Instrumentenkombination wird
TRACTION angezeigt und die Kontroll‐
leuchte für DSC OFF leuchtet.2.Wählhebelposition S einlegen.3.Mit linkem Fuß die Bremse kräftig drücken.4.Gaspedal über den Widerstand am Voll‐
gaspunkt niedertreten und halten, Kick-
down.
In der Instrumentenkombination wird ein
Flaggensymbol angezeigt.5.Die Anfahrtdrehzahl wird eingeregelt. In‐
nerhalb von 3 Sekunden die Bremse lösen.
Vor erneuter Nutzung von Launch Control das
Getriebe ca. 5 Minuten abkühlen lassen.
Launch Control stellt sich bei erneuter Nut‐
zung auf die Umgebungsbedingungen ein,
z. B. nasse Fahrbahn.
Seite 84BedienungFahren84
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ParkbremseParkbremse ist festgestellt.
Weitere Informationen siehe Park‐
bremse lösen, siehe Seite 74.
Bremssystem Bremssystem gestört. Gemäßigt wei‐
terfahren.
Fahrzeug umgehend von einem Ser‐
vice Partner des Herstellers oder einem ande‐
ren qualifizierten Service Partner oder einer
Fachwerkstatt überprüfen lassen.
Auffahrwarnung Leuchtend: Vorwarnung, z. B. bei sich
abzeichnender Kollisionsgefahr oder
bei sehr geringem Abstand zu einem
vorausfahrenden Fahrzeug.
Abstand vergrößern.
Blinkend: Akutwarnung bei unmittelbarer Kolli‐
sionsgefahr, wenn sich das Fahrzeug mit rela‐
tiv hoher Differenzgeschwindigkeit einem an‐
deren Fahrzeug nähert.
Eingreifen durch Bremsen und ggf. Auswei‐
chen.
Personenwarnung Symbol in der Instrumentenkombina‐
tion.
Droht eine Kollision mit einer erkannten
Person, leuchtet das Symbol auf und ein Sig‐
nal ertönt.
Symbol im Instrumentendisplay.
Droht eine Kollision mit einer erkannten
Person, leuchtet das Symbol auf und
ein Signal ertönt.Orange Leuchten
Aktive Geschwindigkeitsregelung Die Anzahl der Querbalken zeigt den
gewählten Abstand zum vorausfahren‐
den Fahrzeug an.
Weitere Informationen siehe Aktive Geschwin‐
digkeitsregelung mit Stop & Go Funktion,
ACC, siehe Seite 154.
Fahrzeugerkennung, Aktive
Geschwindigkeitsregelung
Leuchtend: Vorausfahrendes Fahrzeug
erkannt.
Blinkend: Die Voraussetzungen für den
Betrieb des Systems sind nicht mehr erfüllt.
Das System wurde deaktiviert, bremst aber bis
zu Ihrer aktiven Übernahme durch Treten der
Bremse oder des Fahrpedals.
Gelbe Leuchten Anti-Blockier-System ABS Abruptes Bremsen möglichst vermei‐
den. Bremskraftverstärkung ggf. de‐
fekt. Längeren Bremsweg berücksich‐
tigen. Unverzüglich von einem Service Partner
des Herstellers oder einem anderen qualifizier‐
ten Service Partner oder einer Fachwerkstatt
überprüfen lassen.
Dynamische Stabilitäts Control DSC Blinkend: DSC regelt die Antriebs- und
Bremskräfte. Das Fahrzeug wird stabili‐
siert. Geschwindigkeit verringern und
Fahrweise an die Straßengegebenheiten an‐
passen.
Leuchtend: DSC ist ausgefallen. System von einem Service Partner des Herstellers oder ei‐
nem anderen qualifizierten Service Partner
oder einer Fachwerkstatt überprüfen lassen.Seite 91AnzeigenBedienung91
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Dieser Vorgang berücksichtigt folgende Krite‐
rien:▷Persönliche Fahrweise, z. B. Lenkverhal‐
ten.▷Fahrtbedingungen, z. B. Uhrzeit, Fahrt‐
dauer.
Das System ist ab ca. 70 km/h aktiv und kann
eine Pausenempfehlung anzeigen.
Pausenempfehlung
Bei nachlassender Aufmerksamkeit oder Er‐
müdung des Fahrers wird ein Hinweis am Con‐
trol Display angezeigt mit der Empfehlung,
eine Pause einzulegen.
Eine Pausenempfehlung wird nur einmal wäh‐
rend einer ununterbrochenen Fahrt angezeigt.
Nach einer Pause kann frühestens nach
ca. 45 Minuten wieder eine Pausenempfeh‐
lung angezeigt werden.
Grenzen des Systems Die Funktion kann z. B. in folgenden Situatio‐
nen eingeschränkt sein und es wird keine oder
eine falsche Warnung ausgegeben:
▷Wenn die Uhrzeit falsch eingestellt ist.▷Wenn die gefahrene Geschwindigkeit
überwiegend unter ca. 70 km/h beträgt.▷Bei sportlicher Fahrweise, z. B. bei starker
Beschleunigung oder schneller Kurven‐
fahrt.▷In aktiven Fahrsituationen, z. B. häufige
Spurwechsel.▷Bei schlechtem Fahrbahnzustand.▷Bei starkem Seitenwind.
PreCrash
Prinzip Mit dem System können ab 30 km/h kritische
Fahrsituationen erkannt werden, die zu einem
Unfall führen könnten. In diesen Situationen
werden automatisch vorbeugende Schutz‐
maßnahmen ergriffen, um die Risiken bei ei‐
nem Unfall möglichst gering zu halten.
Kritische Fahrsituationen sind z. B.:▷Vollbremsungen.▷Starkes Untersteuern.▷Starkes Übersteuern.
Bei Ausstattung mit Auffahrwarnung oder Auf‐
fahrwarnung mit Anbremsfunktion können, in‐
nerhalb der Systemgrenzen, zudem drohende
Kollisionen auf vorausfahrende oder angehal‐
tene Fahrzeuge erkannt werden.
Hinweis WARNUNG
Das System entlastet nicht von der eige‐
nen Verantwortung. Aufgrund von System‐
grenzen könnten kritische Situationen nicht
zuverlässig oder rechtzeitig erkannt werden.
Es besteht Unfallgefahr. Fahrweise den Ver‐
kehrsverhältnissen anpassen. Verkehrsge‐
schehen beobachten und in den entsprechen‐
den Situationen aktiv eingreifen.◀
Funktion Nach dem Schließen des Sicherheitsgurtswerden die vorderen Sicherheitsgurte nach
dem Losfahren einmalig automatisch gestrafft.
In fahrkritischen Situationen werden, je nach
Bedarf, folgende Einzelfunktionen aktiv:
▷Die vorderen Sicherheitsgurte werden au‐
tomatisch vorgespannt.▷Automatisches Schließen der Fenster.▷Automatisches Schließen des Glasdachs.▷Bei Komfortsitz: Automatische Positionie‐
rung der Lehne des Beifahrersitzes.
Nach einer kritischen Fahrsituation ohne Un‐
fall, werden die vorderen Sicherheitsgurte wie‐
der gelockert. Alle anderen Systeme können
wieder in die gewünschte Einstellung gebracht
werden.
Wenn sich die Gurtspannung nicht automa‐
tisch lockert, anhalten und den Sicherheitsgurt
Seite 144BedienungSicherheit144
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FahrstabilitätsregelsystemeFahrzeugausstattung
In diesem Kapitel werden alle Serien-, Länder-
und Sonderausstattungen beschrieben, die in
der Modellreihe angeboten werden. Es werden
daher auch Ausstattungen beschrieben, die in
einem Fahrzeug z. B. aufgrund der gewählten
Sonderausstattung oder der Ländervariante
nicht verfügbar sind. Das gilt auch für sicher‐
heitsrelevante Funktionen und Systeme. Bei
Verwendung der entsprechenden Funktionen
und Systeme sind die jeweils geltenden Län‐
derbestimmungen zu beachten.
Anti-Blockier-System ABS
ABS verhindert ein Blockieren der Räder beim
Bremsen.
Die Lenkfähigkeit bleibt auch bei Vollbremsun‐
gen erhalten, dadurch wird die aktive Fahrsi‐
cherheit erhöht.
Nach jedem Motorstart ist ABS in Bereitschaft.
Bremsassistent Bei schnellem Treten der Bremse bewirkt die‐
ses System automatisch eine möglichst große
Bremskraftverstärkung. Der Bremsweg wird
bei Vollbremsungen somit möglichst kurz ge‐
halten. Dabei werden auch die Vorteile von
ABS genutzt.
Solange die Vollbremsung andauern soll, den
Druck auf die Bremse nicht verringern.
Adaptiver Bremsassistent
In Verbindung mit der Aktiven Geschwindig‐
keitsregelung sorgt dieses System dafür, dass
die Bremse bei einer Bremsung in kritischen
Situationen noch schneller anspricht.Anfahrassistent
Prinzip Das System unterstützt beim Anfahren an
Steigungen. Die Parkbremse wird dazu nicht
benötigt.
Anfahren mit Anfahrassistent1.Fahrzeug mit der Fußbremse halten.2.Fußbremse lösen und zügig anfahren.
Nach Lösen der Fußbremse wird das Fahrzeug
für ca. 2 Sekunden gehalten.
Je nach Beladung oder im Anhängerbetrieb
kann das Fahrzeug auch leicht zurückrollen.
Automatic Differential Brake Das System regelt durch automatischen
Bremseingriff an einzelnen Rädern die An‐
triebskraft. Die Funktion entspricht einer Diffe‐
renzialsperre: Das System erkennt wenn ein
Rad, z. B. auf losem Untergrund, beginnt durchzudrehen und bremst dieses automa‐
tisch ab.
Die Antriebskraft wird auf das Rad mit besserer
Traktion umgeleitet.
Dadurch wird beim Beschleunigen die Motor‐
kraft effizienter auf die Räder übertragen.
Dynamic Performance
Control DPC
Die Dynamic Performance Control steigert so‐
wohl die Agilität des Fahrzeugs als auch die
Spurstabilität.
Das System übernimmt stufenlos die Vertei‐
lung der Antriebsmomente zwischen den bei‐
den Hinterrädern.
Seite 146BedienungFahrstabilitätsregelsysteme146
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Schneematsch, Nebel oder Gegenlicht, kann
es zu einer verschlechterten Erkennung von
Fahrzeugen sowie zu kurzzeitigen Unterbre‐
chungen bei bereits erkannten Fahrzeugen
kommen. Aufmerksam fahren und selbst auf
das aktuelle Verkehrsgeschehen reagieren.
Ggf. aktiv eingreifen, z. B. durch Bremsen,
Lenken oder Ausweichen.
Geschwindigkeitsregelung Prinzip
Das System hält eine über die Tasten am
Lenkrad vorgegebene Geschwindigkeit ein.
Dazu bremst das System, wenn auf abschüssi‐
ger Strecke die Motorbremswirkung nicht aus‐
reicht.
AllgemeinJe nach Fahrzeugeinstellung kann sich die
Charakteristik der Geschwindigkeitsregelung
in bestimmten Bereichen ändern.
Hinweise WARNUNG
Das System entlastet nicht von der eige‐
nen Verantwortung die Verkehrssituation rich‐
tig einzuschätzen. Aufgrund von Systemgren‐
zen kann das System nicht in allen
Verkehrssituationen selbsttätig angemessen
reagieren. Es besteht Unfallgefahr. Fahrweise
den Verkehrsverhältnissen anpassen. Ver‐
kehrsgeschehen beobachten und in den ent‐
sprechenden Situationen aktiv eingreifen.◀
WARNUNG
Die Benutzung des Systems kann in fol‐
genden Situationen zu einer erhöhten Unfall‐
gefahr führen:▷Bei kurvenreichem Straßenverlauf.▷Bei starkem Verkehrsaufkommen.▷Bei Straßenglätte, Nebel, Schnee, Regen
oder lockerem Untergrund.Es besteht Unfallgefahr oder die Gefahr von
Sachschäden. Das System nur nutzen, wenn
ein Fahren mit konstanter Geschwindigkeit
möglich ist.◀
Überblick
Tasten am LenkradTasteFunktionGeschwindigkeitsregelung ein/aus,
unterbrechen, siehe Seite 165Geschwindigkeit abrufen, siehe
Seite 166Wippe:
Geschwindigkeit halten, speichern,
ändern, siehe Seite 166
Bedienung
Einschalten Taste am Lenkrad drücken.
Die Markierung im Geschwindigkeitsmesser
wird auf die aktuelle Geschwindigkeit gesetzt.
Die Geschwindigkeitsregelung kann genutzt
werden.
DSC wird ggf. eingeschaltet.
Ausschalten Taste am Lenkrad drücken.
▷Im aktivierten Zustand: zweimal drücken.▷Im unterbrochenen Zustand: einmal drü‐
cken.
Die Anzeigen erlöschen. Die gespeicherte
Wunschgeschwindigkeit wird gelöscht.
Unterbrechen Im aktivierten Zustand Taste drücken.
Seite 165FahrkomfortBedienung165
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Maximales KühlenTaste drücken.
Das System stellt auf niedrigste Tem‐
peratur, maximale Luftmenge und auf Umluft‐
betrieb.
Die Luft strömt aus den Ausströmern für den
Oberkörperbereich. Die Ausströmer deshalb
öffnen.
Luft wird schnellstmöglich gekühlt:▷Über einer Außentemperatur von ca. 0 ℃.▷Bei laufendem Motor.
AUTO-Programm
Taste drücken.
Luftmenge, Luftverteilung und Tem‐
peratur werden automatisch geregelt:
Abhängig von der gewählten Temperatur, der
AUTO-Intensität und äußeren Einflüssen wird
die Luft in Richtung Oberkörper und in den
Fußraum geleitet.
Im AUTO-Programm wird automatisch die
Kühlfunktion mit eingeschaltet.
Intensität AUTO-Programm
Bei eingeschaltetem AUTO-Programm kann
die automatische Regelung der Intensität ver‐
ändert werden:
Linke oder rechte Tastenseite drü‐
cken: Intensität verringern oder erhö‐
hen.
Die gewählte Intensität wird am Display der Kli‐
maautomatik angezeigt.
Luftmenge manuell Um die Luftmenge manuell einstellen zu kön‐
nen, zuerst das AUTO-Programm ausschalten.
Linke oder rechte Tastenseite drü‐
cken: Luftmenge verringern oder er‐
höhen.
Gewählte Luftmenge wird am Display der Kli‐
maautomatik angezeigt.
Luftverteilung manuell Um den individuellen Bedürfnissen gerecht zu
werden, kann die Luftverteilung angepasst
werden.
Taste wiederholt drücken, um ein Pro‐
gramm auszuwählen:▷Oberkörperbereich.▷Oberkörperbereich und Fußraum.▷Fußraum.
Standlüftung/-heizung
Prinzip Die Standlüftung belüftet den Innenraum und
senkt ggf. dessen Temperatur.
Die Standheizung erwärmt den Innenraum,
Schnee und Eis lassen sich leichter entfernen.
Bei ausgeschalteter Zündung wird die Luft au‐
tomatisch an die Frontscheibe, die Seiten‐
scheiben und in den Fußraum geleitet.
Die Systeme können über zwei vorgewählte
Abfahrtszeiten oder direkt ein- und ausge‐
schaltet werden.
Anhand der Temperatur wird der Einschaltzeit‐
punkt automatisch ermittelt. Die Systeme
schalten sich rechtzeitig vor der vorgewählten
Abfahrtszeit ein.
Bedienung erfolgt über iDrive oder die Fernbe‐
dienung.
Hinweise GEFAHR
Bei einem blockierten Abgasrohr oder
unzureichender Belüftung können gesund‐
heitsschädliche Abgase in das Fahrzeug ein‐
dringen. Die Abgase enthalten das farb- und
geruchlose, aber giftige Kohlenmonoxid. In ge‐
schlossen Räumen können sich die Abgase
Seite 190BedienungKlima190
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