lock FIAT DUCATO 2017 Betriebsanleitung (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: FIAT, Model Year: 2017, Model line: DUCATO, Model: FIAT DUCATO 2017Pages: 316, PDF-Größe: 14.66 MB
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Montage der Zugstange mit
Kugelkopf
1. Den Deckel vom Trägerrohr
entfernen.
Bei ihrer Entnahme aus dem Laderaum
ist die Zugstange mit Kugelkopf
normalerweise in entsperrter Stellung.
Dies ist daran zu erkennen, dass das
Rädchen einen deutlichen Abstand zur
Zugstange aufweist, der einer 5 mm
breiten Ritze entspricht (siehe
Abbildung) und dass die rote
Markierung des Rädchens zur grünen
Markierung der Zugstange zeigt.
Bitte beachten Sie, dass die Zugstange
nur in diesem Zustand montiert werden
darf. Muss der Blockiermechanismus
der Zugstange vor der Montage oder
zu einem anderen Zeitpunkt entsperrt
werden, und sollte er zudem in
gesperrter Stellung sein, muss dieser
Mechanismus vorgeladen werden. Die
gesperrte Stellung kann daran erkannt
werden, dass die grüne Markierung des
Rädchens mit der grünen Markierung
der Zugstange übereinstimmt und dass
das Rädchen sich auf der Zugstange
am Endanschlag befindet, d.h. dass
keine Ritze vorhanden ist (siehe
Abbildung).Der Blockiermechanismus wird wie folgt
vorgeladen: Bei steckendem Schlüssel
und offenem Schloss das Rädchen in
Pfeilrichtung herausziehen. Zum
Vorladen in Richtung des Pfeils b bis
zum Anschlag drehen. Die
Ausrastlasche greift, und der
Blockiermechanismus bleibt in der
vorgeladenen Stellung, auch wenn das
Rädchen losgelassen wird. Um die
Zugstange zu montieren, muss diese in
das Trägerrohr mit dem Einsteckbolzen
eingeführt werden. Von unten einführen
und nach oben schieben. Der
Mechanismus wird dann automatisch
blockiert. Die Hände vom Rädchen
fernhalten, da dieses beim
Blockierungsvorgang dreht.
2. Um die Zugstange zu montieren,
muss diese in das Trägerrohr mit dem
Einsteckbolzen eingeführt werden.
Von unten einführen und nach oben
schieben. Der Mechanismus wird dann
automatisch blockiert. Die Hände
vom Rädchen fernhalten, da dieses
beim Blockierungsvorgang dreht.
3. Das Schloss schließen, und den
Schlüssel immer abziehen. Der
Schlüssel kann nicht abgezogen
werden, wenn das Schloss entsperrt
ist. Die Schutzkappe auf das Schloss
aufsetzen.Ausbau der Zugstange
1. Die Schutzkappe des Schlosses
abziehen und auf den Griff des
Schlüssels drücken. Das Schloss mit
dem Schlüssel öffnen.
2. Die Zugstange gut festhalten, das
Rädchen in Pfeilrichtung herausziehen
und entsprechend der Richtung des
Pfeils b bis zum Anschlag drehen,
so dass es in der herausgezogenen
Stellung abgetrennt werden kann. Dann
die Zugstange aus dem Trägerrohr
nehmen. Das Rädchen kann nun
losgelassen werden. Es bleibt von
selbst in der entsperrten Stellung
stehen.
3. Die Zugstange so im Laderaum
unterbringen, dass sie von anderem
Transportgut nicht beschmutzt oder
beschädigt wird.
4. Das Trägerrohr mit dem
entsprechenden Deckel schließen.
ZUR BEACHTUNG
40)Die Zugstange mit Kugelkopf darf nur
vom Hersteller repariert und
auseinandermontiert werden.
41)Die Warntafel muss an einer gut
sichtbaren Stelle im Fahrzeug angebracht
werden: in der Nähe des Trägerrohrs
oder innen im Laderaum.
152
ANLASSEN UND FAHRT
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Meldung Signal Beschreibung
FMS1(2)
High beam, main beam Aktiver Zustand des Fernlichts
Low beam Aktiver Zustand des Abblendlichts
Turn signals Aktiver Zustand der Fahrtrichtungsanzeiger
Hazard warning Aktiver Zustand der Warnblinkanlage
Parking Brake Feststellbremse angezogen
Brake failure/brake system malfunction Störung in der Bremsanlage
Hatch open Heckklappe offen
Fuel Level Kraftstoffvorratsanzeige an
Engine Coolant Temperature Leuchte für max. Kühlflüssigkeitstemperatur leuchtet
Battery charging condition Leuchte für max. Ladung der Batterie leuchtet
Engine oil Leuchte für ungenügenden Motoröldruck leuchtet
Position lights, side lights Aktiver Zustand des Standlichts
Nebelscheinwerfer Aktiver Zustand der Nebelscheinwerfer
Rear fog light Aktiver Zustand der Nebelschlussleuchte
Engine / Mil indicator Störungsleuchte des EOBD-/Einspritzsystems leuchtet
Service, call for maintenance Anzeige für die programmierte Wartung leuchtet
Transmission failure/malfunction Störung des Antriebssystems
Anti-lock brake system failure Störungsleuchte des ABS-Systems leuchtet
(2) Die Werte der Signale werden aus der Information auf der Instrumententafel abgeleitet
180
IM NOTFALL
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RADWECHSEL
ALLGEMEINE HINWEISE
Ein Reifenwechsel und die korrekte
Verwendung des Wagenhebers und
des Reserverades (für Versionen/
Märkte, wo vorgesehen) erfordern die
Beachtung einiger Vorsichtsmaßregeln,
die nachstehend aufgeführt sind.
145) 146) 147) 148) 149)
Bitte Folgendes beachten:
Der Wagenheber wiegt 4,5 kg;
Der Wagenheber bedarf keiner
Einstellung;
Der Wagenheber kann nicht repariert
werden: im Schadensfall muss er
durch einen anderen, originalen
Wagenheber ersetzt werden.
kein Werkzeug außer seiner
Handkurbel am Wagenheber montiert
werden kann.
150)
Beim Reifenwechsel wie folgt
vorgehen:
Halten Sie das Fahrzeug in einer
Position an, die keine Gefahr für den
Verkehr darstellt und das sichere
Wechseln des Rades ermöglicht. Der
Boden muss möglichst eben und
ausreichend kompakt sein;
Den Motor abstellen und die
Handbremse anziehen.
Den ersten oder den
Rückwärtsgang einlegen.
Vor dem Aussteigen aus dem
Fahrzeug die Warnweste anziehen
(gesetzlich vorgeschrieben).
Das stehende Fahrzeug nach den
für das Land geltenden Vorschriften
markieren, in dem man sich befindet (z.
B. Warndreieck, Warnblinker usw.).
Legen Sie bei abfallenden oder
beschädigten Straßen Keile oder
andere zum Blockieren des Fahrzeugs
geeignete Materialien unter die Räder.
Die Werkzeugtasche unter dem
Beifahrersitz entfernen (siehe „Fach
unter dem Beifahrersitz” im Kapitel
„Innenausstattung“, „Kenntnis des
Fahrzeuges”).
Die Werkzeugtasche enthält folgende
Werkzeuge:
A - Abschlepphaken
B - SchlüsselstangeC - Radbolzen
D - Wagenheber
E - Schlüsselverlängerung
F - Schraubenziehergriff
G - Schraubenzieherspitze
Bei einigen besonderen
Ausstattungen, bei denen der
Werkzeugbehälter nicht vorhanden ist,
könnten die genannten Werkzeuge in
einer Werkzeugtasche vorhanden sein.
Für die Versionen mit
Leichtmetallfelgen entfernen Sie die
aufgedrückte Radkappe.
Die Schlüsselverlängerung, den
Stiftschraubenschlüssel und die
Schlüsselstange aus dem
Werkzeugbehälter nehmen.
Mit korrekt zusammengebauten
Werkzeugen, die Bolzen des zu
ersetzenden Rads lockern.
Den Ring drehen, um den
Wagenheber etwas zu strecken.
157F1A0168
158F1A0420
182
IM NOTFALL
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Schrauben Sie den Halteknauf D
Abb. 163 und befreien Sie das Rad,
indem Sie es aus der Halterung E
herausziehen.
Mit den zusammengebauten
Werkzeugen die Bolzen Abb. 164
vollständig losschrauben und das Rad
entfernen.
das Ersatzrad einbauen und dabei
darauf achten, dass die fünf Öffnungen
G Abb. 165 mit den entsprechenden
Stiften H übereinstimmen. Beim
Einbauen des Ersatzrades kontrollieren,
dass die Auflageoberflächen des Rades
sauber und ohne Unreinheiten sind,
was ein Lockern der Radbolzen
verursachen könnte.
Schrauben Sie die 5
Befestigungsbolzen ein.
Die Werkzeuge zusammenbauen,
um die Radbolzen gleichmäßig über
Kreuz mit der in Abb. 165 gezeigten
Reihenfolge festziehen.
mit dem Radschlüssel das Fahrzeug
ablassen und den Wagenheber
herausziehen.
Nach beendeter Arbeit:
Das ausgewechselte Rad nehmen,
an der Halterung E Abb. 163 befestigen
und den Knopf D festziehen.
Das zusammengebaute Werkzeug
Abb. 162 mit der entsprechenden
Verlängerung B Abb. 161 auf die
Schraube A Abb. 161 der
Betätigungsvorrichtung des
Ersatzradsitzes setzen und nach rechts
drehen, damit das Ersatzrad
angehoben wird, bis es komplett in
seinem Sitz unter dem Laderaumboden
liegt. Im Schaufenster auf der
Vorrichtung prüfen, ob die Kerbe für die
erfolgte Einrastung D Abb. 162 sichtbar
ist.
154)Bei Fahrzeugen mit Leichtmetallfelgen
wie folgt vorgehen:
Die zuvor geschriebenen Arbeiten
für den Radwechsel bis zum Befestigen
des Pannenrads an der Radaufnahme
durchführen.
162F1A0421
163F1A0174
164F1A0422
G
H
165F1A0176
184
IM NOTFALL
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Das dafür vorgesehene Set aus der
Werkzeugtasche im Werkzeugkasten
nehmen.
Der Bausatz besteht aus einem
Bügel, drei Spezialschrauben und
einem 10er Imbusschlüssel.
Sich zur Hinterseite des Fahrzeugs
begeben, wo sich das Ersatzrad
befindet.
Sicherstellen, dass das ganze Kabel
der Hubvorrichtung des Ersatzrads
abgerollt wird, die Glocke fassen und
im runden Bügel Abb. 167 anbringen.
Den Knopf an der Schraube drehen,
um den Bügel Abb. 168 zu blockieren.
Den Bügel auf den inneren Teil
des Alu-Felgens Abb. 169 legen.
Mit dem Imbusschlüssel die drei
Spezialschrauben auf die Muttern des
Bügels Abb. 170 schrauben und die
Felge blockieren.
Das zusammengebaute Werkzeug
Abb. 162 mit der entsprechenden
Verlängerung B Abb. 161 auf die
Schraube A Abb. 161 der
Betätigungsvorrichtung des
Ersatzradsitzes setzen und nach rechts
drehen, damit das Ersatzrad
angehoben wird, bis es komplett in
seinem Sitz unter dem Laderaumboden
liegt. Im Schaufenster auf der
Vorrichtung prüfen, ob die Kerbe für die
erfolgte Einrastung D Abb. 164 sichtbar
ist.
Den ordnungsgemäßen Sitz
unterhalb der Ladefläche kontrollieren
(das Hubsystem ist mit einer Kupplung
zur Anschlagbegrenzung ausgestattet;
eine schlechte Positionierung
beeinträchtigt die Sicherheit).
Die Demontagewerkzeuge wieder im
Behälter oder in der Tasche
unterbringen.
166F1A0430167F1A0424
168F1A0425
169F1A0426
170F1A0385
185
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Den Werkzeugkasten / die
Werkzeugtasche wieder an seinem /
ihrem Platz unter dem Beifahrersitz
verstauen.
155) 156)
ZUR BEACHTUNG
145)Die Anwesenheit des stehenden
Fahrzeuges muss nach den geltenden
Vorschriften signalisiert werden:
Warnblinker, Warndreieck usw. Die
Insassen müssen vor allem bei schwer
beladenem Fahrzeug aussteigen und
entfernt von den Gefahren des
Straßenverkehrs warten, bis der
Radwechsel durchgeführt ist. Die
Handbremse ziehen. Legen Sie bei
abfallenden oder beschädigten Straßen
Keile oder andere zum Blockieren des
Fahrzeugs geeignete Materialien unter die
Räder.
146)Das mitgelieferte Reserverad (für
Versionen/Märkte, wo vorgesehen)
ist fahrzeugspezifisch. Verwenden Sie das
Reserverad nicht bei anderen
Fahrzeugmodellen und benutzen Sie für Ihr
Fahrzeug keine Reserveräder anderer
Fahrzeugmodelle. Das Fahrzeug besitzt
spezielle Radbolzen: sie dürfen nicht an
Fahrzeugen anderer Modelle benutzt
werden und es dürfen auch keine
Radbolzen anderer Modelle im eigenen
Fahrzeug eingesetzt werden.147)Lassen Sie das ersetzte Rad so
schnell wie möglich reparieren. Die
Gewinde der Radbolzen dürfen vor dem
Einbau nicht geschmiert werden. sie
könnten sich von selbst lösen.
148)Der Wagenheber dient nur für den
Reifenwechsel an dem Fahrzeug, in dem er
sich befindet, oder an einem Fahrzeug
des gleichen Modells. Unbedingt
auszuschließen ist ein anderer Einsatz, wie
zum Beispiel das Heben von Fahrzeugen
anderer Modelle. Er darf keinesfalls für
Reparaturen unter dem Fahrzeug benutzt
werden. Bei unsachgemäßer Anbringung
des Wagenhebers könnte das angehobene
Fahrzeug herunterfallen. Den Wagenheber
nicht für größere Lasten verwenden, als
die, die auf dem daran angebrachten
Schild angegeben sind.
149)Auf gar keinen Fall Eingriffe am
Reifenfüllventil vornehmen. Keinerlei
Werkzeuge zwischen Felge und Reifen
einführen. Kontrollieren Sie regelmäßig den
Reifendruck - auch des Ersatzrads - und
beziehen Sie sich dabei auf die Werte, die
im Kapitel „Technische Daten" angegeben
sind.
150)Zum Betätigen der Vorrichtung zum
Anheben des Ersatzrads ist kein anderes
Werkzeug außer der mitgelieferten Kurbel
zulässig, die ausschließlich mit der Hand
betätigt werden darf.
151)Bei den Versionen mit selbstregelnden
pneumatischen Aufhängungen nie mit
den Händen in den Radkasten greifen oder
den Kopf reinstecken: Unter bestimmten
Temperatur- oder
Belastungsschwankungen könnte sich das
Fahrzeug automatisch nach oben oder
unten verschieben.152)Die Betätigung der Vorrichtung muss
ausschließlich per Hand erfolgen, ohne
ein anderes Werkzeug außer der
mitgelieferten Kurbel zu verwenden. Auch
keine pneumatische oder elektrische
Schrauber verwenden.
153)Auch die sich bewegenden Teile des
Wagenhebers (Schraube und Gelenke)
können Verletzungen verursachen. Bei
Verschmutzung mit Schmierfett gründlich
reinigen.
154)Am Ende des Anhebens/Sperrens
des Ersatzrads und nach der Kontrolle der
korrekten Positionierung des Rades unter
der Ladefläche (gelbe Kerbe im
Schaufenster der Vorrichtung sichtbar) den
Betätigungsschlüssel herausziehen und
dabei darauf achten, diesen beim
Herausziehen nicht wieder zurückzudrehen
(siehe Abb. 166), damit ein Lösen der
Einrastvorrichtung und Lockern des sicher
gehaltenen Rades vermieden wird.
155)Im Anschluss an einen Gebrauch des
Ersatzrades stets dessen ordnungsgemäße
Anbringung im dafür vorgesehenen Sitz
unter der Ladefläche kontrollieren.
Eventuelle Fehler bei der Anbringung
können die Sicherheit gefährden.
156)Die Hubvorrichtung für das Ersatzrad
ist mit einer Sicherungskupplung versehen,
die die Vorrichtung schützt und sich lösen
könnte, wenn eine zu starke
Lastanwendung auf die Schraube
angewandt wird.
186
IM NOTFALL
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MOTORÖL
50)
Die Kontrolle des Ölstands muss bei
eben stehendem Fahrzeug und einige
Minuten (ca. 5) nach dem Abstellen des
Motors erfolgen.
Der Ölstand muss zwischen den
Grenzwerten MIN und MAX auf dem
Messstab B Abb. 185 - Abb. 186 -
Abb. 187 - Abb. 188 liegen.
Der Abstand zwischen MIN und MAX
entspricht etwa 1 Liter Öl.
Sollte der Ölstand gleich oder sogar
unter der Markierung MIN liegen, ist Öl
durch den Einfüllstutzen A Abb. 185
- Abb. 186 - Abb. 187 - Abb. 188 über
die für Versionen/Märkte, wo
vorgesehen, mitgelieferte Einfüllleitung,
Öl bis zur Markeirung MAX nachfüllen.
Der Ölstand darf nie oberhalb der
Markierung MAX sein.
Motorölverbrauch
Der maximale Ölverbrauch liegt bei
etwa 400 Gramm je 1000 km.
In der ersten Nutzungszeit des
Fahrzeugs befindet sich der Motor in
der Einlaufphase. Die Werte für den
Ölverbrauch sind daher erst nach den
ersten 5000 - 6000 km als stabil zu
betrachten.ZUR BEACHTUNG Der Ölverbrauch
hängt von der Fahrweise und den
Verwendungsbedingungen des
Fahrzeugs ab.
ZUR BEACHTUNG Nach Hinzufügen
oder Wechsel des Öls muss der Motor
vor dem Messen für einige Sekunden
laufen und man muss bis zum Messen
noch einige Minuten nach seinem
Abstellen warten.
ZUR BEACHTUNG Kein Öl mit anderen
Eigenschaften als des bereits im Motor
vorhandenen Öls nachfüllen.
KÜHLMITTEL
183)
51)
Der Kühlmittelstand ist bei kaltem
Motor zu kontrollieren. Er muss
zwischen den MIN- und MAX-Marken
am Becken liegen.
Bei zu niedrigem Ölstand
folgendermaßen vorgehen:
Die Kunststoffabdeckung A Abb.
189 entfernen. Hierzu die
Blockierschrauben B entgegen dem
Uhrzeigersinn drehen, um zum Stutzen
des Beckens zu gelangen.
Langsam über den Stutzen C Abb.
185 - Abb. 186 - Abb. 187 - Abb.
188 des Beckens eine Mischung aus
50 % destilliertem Wasser und der
Flüssigkeit PARAFLU
UPvon
PETRONAS LUBRICANTS bis zur
MAX-Kerbe einfüllen.
Die Mischung von PARAFLU
UPund
destilliertem Wasser in einem Verhältnis
von 50% wirkt als Frostschutz bis zur
Temperatur von -35° C.
Für besonders strenge
Klimabedingungen wird eine Mischung
aus 60 % PARAFLU
UPund 40 %
demineralisiertem Wasser empfohlen.
189F1A0336
210
WARTUNG UND PFLEGE
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SERVOLENKFLÜSSIGKEIT
184)
52)
4)
Prüfen, ob die Flüssigkeit im
Vorratsbehälter bis zur MAX-Marke
steht. Bei dieser Arbeit muss das
Fahrzeug auf ebener Fläche stehen und
der Motor abgeschaltet und kalt sein.
Vorgehensweise:
Die Kunststoffabdeckung A Abb.
189 entfernen. Hierzu die
Blockierschrauben B entgegen dem
Uhrzeigersinn drehen, um zum Stutzen
des Beckens zu gelangen.
Prüfen, ob der Flüssigkeitsstand die
MAX-Kerbe am fest mit dem Verschluss
des Behälters F Abb. 185 - Abb. 186 -
Abb. 187 - Abb. 188 verbundenen
Peilstab erreicht (zur Kontrolle im kalten
Zustand die Standangabe auf der
Peilstabseite für 20°C verwenden).
Wenn sich der Flüssigkeitsstand im
Behälter unter dem vorgeschriebenen
Stand befindet, ausschließlich mit
einem der Produkte nachfüllen, die in
der Tabelle „Flüssigkeiten und
Schmiermittel” im Kapitel „Technische
Daten” angegeben sind. Dazu wie folgt
vorgehen:
Motor anlassen und warten, bis sich
der Flüssigkeitsstand im Behälter
stabilisiert hat.
Bei laufendem Motor mehrmals das
Lenkrad ganz nach rechts und links
drehen.
Flüssigkeitsstand im Behälter bis zur
MAX-Marke nachfüllen und den
Verschluss wieder aufschrauben.
FRONT- /
HECKSCHEIBEN-
WASCHFLÜSSIGKEIT
185) 186)
Um Flüssigkeit hinzuzufügen:
Den Deckel D Abb. 185 - Abb. 186 -
Abb. 187 - Abb. 188, entfernen. Hierzu
die Befestigungslasche nach außen
ziehen.
Das Leitungsende nach oben ziehen
und den Teleskoptrichter Abb. 190
herausziehen.
HINWEIS Um Schäden zu vermeiden
und um eine Interferenz mit
umliegenden mechanischen Teilen zu
vermeiden, muss vor dem Öffnen
des Deckels geprüft werden, das dieser
wie in der Abbildung Abb. 190 gezeigt
ausgerichtet ist. Ist er nicht korrekt
ausgerichtet, muss er in die geeignete
Stellung gebracht werden.
Wie im Folgenden beschrieben füllen:
Eine Mischung aus Wasser und
Flüssigkeit PETRONAS DURANCE SC
35 in folgendem Verhältnis einfüllen:
30 % PETRONAS DURANCE SC
35 und 70 % Wasser im Sommer;50 % PETRONAS DURANCE SC 35
und 50 % Wasser im Winter;
Bei Temperaturen unter –20° C, ist
PETRONAS DURANCE SC 35
unverdünnt zu benutzen.
Den Deckel folgendermaßen schließen:
Den Trichter bis zur Blockierung
eindrücken.
Den Deckel schließen.
187)
190F1A0396
211
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55)Wenn das Fahrzeug über längere Zeit
bei starker Kälte stillgelegt werden muss,
die Batterie ausbauen und in einen warmen
Raum bringen, sonst kann die Batterie
einfrieren.
ZUR BEACHTUNG
5)Die Batterien enthalten sehr gefährliche
Substanzen für die Umwelt. Zum
Austausch der Batterie empfehlen wir, sich
an das Fiat-Servicenetz zu wenden, das
entsprechend ausgerüstet ist, um die
Entsorgung umweltgerecht und nach den
gesetzlichen Vorschriften durchzuführen.
SCHEIBENWISCHER
ERSATZ DER
SCHEIBENWISCHER-
BLÄTTER
195)
56)
Vorgehensweise:
Den Scheibenwischerarm anheben,
die Lasche A Abb. 192 der Haltefeder
drücken und dann das Wischerblatt
vom Arm ziehen.
Neues Blatt einbauen, indem man
die Lasche in den Sitz am Arm einführt
und blockiert.
Den Scheibenwischerarm auf die
Windschutzscheibe führen.Spritzdüsen
Windschutzscheibe (Waschanlage)
Abb. 193
Falls kein Strahl aus den Spritzdüsen
austritt, kontrollieren Sie zuerst, ob
Flüssigkeit im Behälter der
Scheibenwaschanlage vorhanden ist.
Dann prüfen, dass die Düsen nicht
verstopft sind und diese bei Bedarf mit
einer Nadel reinigen.
Die Sprühstrahlen der
Scheibenwaschanlage können durch
Verstellen der Neigung der Spritzdüsen
mit einem entsprechend präparierten
Schraubendreher ausgerichtet werden.
Der Strahl sollte auf ca. 1/3 der Höhe
des oberen Scheibenrands gerichtet
werden.
192F1A0241
193F1A0242
216
WARTUNG UND PFLEGE
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MOTORKENNZEICHNUNG
Die Kennzeichnung ist am Zylinderblock
eingeschlagen und gibt den Typ und
die fortlaufende Herstellungsnummer
an.
KENNZEICHEN DER
FLASCHEN
Jede Erdgasflasche wird in der Fabrik
mit einer Prägung zur Identifizierung
versehen.
Die Aufkleber, die vom Vertragshändler
zusammen mit der Borddokumentation
ausgehändigt werden, geben das
vorgesehene Datum für die erste
Abnahme/Untersuchung der
Gasbehälter an.
59)
INSPEKTION DER
ANLAGE
Gemäß der Vorschrift ECE Nr. 110
müssen die Gasflaschen beginnend mit
dem Datum der Fahrzeugzulassung
alle 4 Jahre untersucht werden. Für
diese Untersuchung können auch
länderspezifische Vorschriften gelten.
ZUR BEACHTUNG
59)Wird das Fahrzeug nicht in Italien
zugelassen wird, entsprechen die
Zertifizierungsdaten, die
Identifizierungsdaten und das Prüf- bzw.
Inspektionsverfahren für die
Erdgasflaschen den jeweiligen gültigen
Landesbestimmungen. Auf alle Fälle ist die
Lebenszeit der Flaschen nach der
Vorschrift ECE Nr. 110 auf 20 Jahre nach
dem Herstellungsdatum begrenzt.
199F0N0405M
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