sensor FIAT FREEMONT 2012 Betriebsanleitung (in German)
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4. Bei jedem folgenden Einschalten der Zündung er-
tönt ein akustisches Warnsignal, die Reifendruck-
Warnleuchte blinkt 75 Sekunden lang und leuchtet
danach ständig, und das Info-Display zeigt drei Sekun-
den lang die Meldung "CHECK TPM SYSTEM" (Reifen-
druckkontrollsystem überprüfen) und dann Striche (- -)
anstelle des Druckwertes an.
5. Nachdem das normale Rad instand gesetzt bzw.
ausgetauscht und wieder anstelle des Notrads mon-
tiert ist, wird das TPMS automatisch aktualisiert. Au-
ßerdem erlischt die Reifendruck-Warnleuchte und die
grafische Darstellung auf dem Infodisplay zeigt einen
neuen Druckwert anstelle der Striche (- -) an, solange
der Luftdruck in keinem der vier montierten Reifen
den warnauslösenden Wert unterschreitet. Unter Um-
ständen kann das TPM-System diese Daten erst nach
einer bis zu 20minütigen Fahrt mit einer Geschwindig-
keit über 25 km/h empfangen.
TPMS-Deaktivierung und -Reaktivierung
Das TPMS kann deaktiviert werden, wenn alle vier
bereiften Räder durch bereifte Räder ohne TPMS-
Sensoren ersetzt werden, zum Beispiel beim Aufziehen
von Rädern mit Winterreifen auf Ihrem Fahrzeug.
Um das TPMS zu deaktivieren, ersetzen Sie alle vier
bereiften Räder durch bereifte Räder ohne TPM-
Sensoren. Fahren Sie dann das Fahrzeug 20 Minuten mit
einer Geschwindigkeit über 25 km/h. Das TPMS lässt
ein Warnsignal ertönen, und die TPM-Warnleuchte
blinkt erst 75 Sekunden lang und leuchtet danach ständig. Zusätzlich zeigt das Info-Display (EVIC) die Mel-
dung "CHECK TPM SYSTEM" (Reifendruckkontroll-
system überprüfen) und dann Striche (- -) anstelle des
Druckwertes für die vier Reifen an. Beim nächsten
Einschalten der Zündung ertönt kein TPMS-Warnsignal
mehr und die Reifendruck-Warnleuchte leuchtet nicht
mehr und es wird keine Textnachricht mehr im Info-
Display angezeigt. Die Grafik "- -" wird jedoch weiter-
hin angezeigt.
Um das TPMS wieder zu aktivieren, ersetzen Sie alle
vier bereiften Räder durch bereifte Räder mit TPM-
Sensoren. Fahren Sie dann das Fahrzeug bis zu 20 Mi-
nuten mit einer Geschwindigkeit über 25 km/h. Das
TPMS lässt ein Warnsignal ertönen, und die TPM-
Warnleuchte blinkt 75 Sekunden lang. Das Infodisplay
(EVIC) zeigt die Meldung "CHECK TPM SYSTEM"
(Reifendruckkontrollsystem überprüfen) an. Die Grafik
zeigt mit Reifendruckwerten an, dass das TPMS Sens-
ordaten empfängt.
ALLGEMEINE INFORMATIONEN
Sender und Empfänger arbeiten mit einer Trägerfre-
quenz von 433,92 MHz gemäß EG-Vorschriften. Diese
Vorrichtungen müssen nachweislich den geltenden Vor-
schriften in jedem einzelnen Land entsprechen. Zwei
Vorschriften sind einzuhalten: der europäische Tele-
kommunikationsstandard ETS 300–220, der in den
meisten Ländern Anwendung findet, und die deutsche
BZT-Richtlinie 225Z125, die auf USW 300–220 basiert,
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KENNTNIS DES
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UND FAHRTWARNLEUCHTENUNDMELDUNGENIM NOTFALL
WARTUNG DES
FAHRZEUGS TECHNISCHE
DATENSTICHWORTVER-ZEICHNIS
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aber zusätzliche Anforderungen enthält. Weitere An-
forderungen sind in ANHANG VI der RICHTLINIE
DER KOMMISSION 95/56/EG festgelegt. Der Betrieb
unterliegt den folgenden beiden Bedingungen:
Das Gerät darf keine schädlichen Störsignale aussen-den.
Das Gerät muss möglicherweise empfangene Störsi gnale annehmen, auch solche, die unerwünschten
Betrieb verursachen können. PARKSENSE®PARKASSISTENT (bei
Versionen/Märkten, wo verfügbar)
Das ParkSense
®-Parkassistentsystem zeigt beim Zu-
rücksetzen, z. B. bei einem Einparkmanöver, anhand
von optischen und akustischen Signalen den Abstand
zwischen dem Heckstoßfänger und einem erkannten
Hindernis an. Zu den Grenzen dieses Systems und zu
Empfehlungen siehe "Vorsichtsmaßnahmen bei der Ver-
wendung von ParkSense
®".
Das ParkSense
®-System speichert den letzen System-
status (aktiviert oder deaktiviert), seit die Zündung auf
ON/RUN (Ein/Start) gestellt wurde.
Das ParkSense®-System kann nur aktiviert werden,
wenn der Wählhebel in Stellung REVERSE (Rückwärts-
gang) steht. Wenn das ParkSense
®-System in dieser
Wählhebelstellung aktiviert wird, bleibt das System
aktiv, bis die Fahrgeschwindigkeit auf ca. 18 km/h oder
schneller gesteigert wird. Das System wird wieder
aktiviert, wenn die Fahrgeschwindigkeit auf unter ca.
16 km/h sinkt.
PARKSENSE
®-SENSOREN
Die vier in den hinteren Stoßfänger integrierten Sen-
soren des ParkSense
®-Systems überwachen den von
ihnen erfassten Bereich hinter dem Fahrzeug. Die Sen-
soren können Hindernisse von ungefähr 30 cm bis zu
200 cm von der hinteren Stoßfängerverkleidung/
Stoßstange in horizontaler Richtung erkennen, abhän
gig von Lage, Typ und Ausrichtung des Hindernisses.
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FAHRZEUGESSICHERHEIT
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UND FAHRTWARNLEUCHTEN UND
MELDUNGENIM NOTFALL
WARTUNG DES
FAHRZEUGS
TECHNISCHE DATENSTICHWORTVER- ZEICHNIS
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Das Fahrzeug ist dem Hindernis nah, wenn die Warn-
anzeige einen blinkenden Bogen darstellt und ein Dau-
erton ertönt. Die folgende Tabelle erläutert die Funk-tion der Warnmeldung, wenn ein Hindernis erkannt
wird:
WARNMELDUNGEN
Abstand hinten (cm) Über
200 cm 200-100 cm 100-65 cm 65-30 cm Unter
30 cm
Akustisches Warnsignal Keine Einzelner Ton,
1/2 Sekunde Langsame Ton-
folge Schnelle Tonfolge Dauerton
Displayanzeige Park Assist On (Parkhilfe ein)Warnung – Hin-
dernis erfasst Warnung – Hin-
dernis erfasst Warnung – Hin-
dernis erfasst Warnung – Hin-
dernis erfasst
Bögen Keine 3 ausgefüllt (Ununterbrochen)3, langsam
blinkend 2, langsam
blinkend 1, langsam
blinkend
EIN- UND AUSSCHALTEN VON
PARKSENSE
®
ParkSense
®kann mit dem Uconnect Touch™System
aktiviert und deaktiviert werden. Die verfügbaren Op-
tionen sind: Aus, nur Ton oder Ton und Anzeige.
Weitere Informationen hierzu finden Sie unter "Einstel-
lungen von Uconnect Touch™".
Wenn der Softkey ParkSense
®gedrückt wird, um das
System zu deaktivieren, zeigt das Info-Display für ca.
fünf Sekunden die Meldung "PARK ASSIST OFF" (Par-
kassistent aus) an. Weitere Informationen hierzu finden
Sie unter "Info-Display (EVIC)". Wird der Wählhebel in
die Stellung REVERSE (Rückwärtsgang) geschaltet,
während das System ausgeschaltet ist, zeigt das Info-
Display die Meldung "PARK ASSIST OFF" (Parkassis- tent deaktiviert) an, solange die Fahrstufe REVERSE
eingelegt ist.
Das ParkSense
®-System verfügt über vier Sensoren in
der hinteren Stoßfängerverkleidung, die Hindernisse
im Abstand von bis zu 200 cm von der Stoßfängerver-
kleidung erfassen. ParkSense
®
meldet mit optischen
und akustischen Signalen den Abstand eines
Hindernisses.
WARTUNG DES PARKSENSE
®-
PARKASSISTENTEN
Wenn das ParkSense
®-Parkassistentsystem defekt ist,
lässt das Info-Display (EVIC) bei jedem Einschalten der
Zündung einen einfachen Warnton ertönen und zeigt
die Meldung "CLEAN PARK ASSIST SENSORS" (Sen-
soren des Parkassistenten reinigen) oder die Meldung
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UND FAHRTWARNLEUCHTENUNDMELDUNGENIM NOTFALL
WARTUNG DES
FAHRZEUGS TECHNISCHE
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"SERVICE PARK ASSIST SYSTEM" (Parkassistent in-
stand setzen) an. Weitere Informationen hierzu finden
Sie unter "Info-Display (EVIC)". Wenn der Wählhebel
in Stellung REVERSE (Rückwärtsgang) geschaltet wird
und das System eine Störung erkannt hat, zeigt das
Info-Display die Meldung "CLEAN PARK ASSIST SEN-
SORS" (Sensoren des Parkassistenten reinigen) oder
die Meldung "SERVICE PARK ASSIST SYSTEM" (Par-
kassistent instand setzen) an, solange die Fahrstufe
REVERSE eingelegt ist. Unter diesen Umständen funk-
tioniert ParkSense
®nicht.
Wenn die Meldung "CLEAN PARK ASSIST SENSORS"
(Sensoren des Parkassistenten reinigen) im Info-
Display (EVIC) erscheint und der hintere Stoßfänger
frei von Schnee, Eis, Schlamm, Schmutz oder anderen
Hindernissen ist, wenden Sie sich an Ihren Vertrags-
händler.
Wenn "SERVICE PARK ASSIST SYSTEM" (Parkhilfe
warten lassen) auf dem Infodisplay (EVIC) angezeigt
wird, setzen Sie sich mit Ihrem Vertragshändler in
Verbindung.
REINIGUNG DAS PARKSENSE
®-SYSTEMS
Reinigen Sie die ParkSense
®-Sensoren mit Wasser,
Autoshampoo und einem weichen Lappen. Verwenden
Sie keine groben oder harten Lappen. Nicht an den
Sensoren kratzen oder stochern. Andernfalls können
die Sensoren beschädigt werden. VORSICHTSMASSNAHMEN BEI DER
VERWENDUNG VON PARKSENSE
®
HINWEIS:
Sicherstellen, dass der hintere Stoßfänger frei von
Schnee, Eis, Schlamm, Schmutz und anderen Rückstän
den ist, damit das ParkSense
®-System einwandfrei
funktioniert.
Presslufthämmer, große Lkw und anderweitig verur-
sachte Vibrationen können die Funktion desParkSense
®-Systems beeinträchtigen.
Wird ParkSense
®
abgeschaltet, zeigt das Info-
Display die Meldung "PARK ASSIST OFF" (Parkassis-
tent deaktiviert) an. Außerdem bleibt ParkSense
®ab-
geschaltet, bis Sie es wieder einschalten – auch wenn
Sie die Zündung ein- und wieder ausschalten.
Wird der Wählhebel in Stellung REVERSE (Rück
wärtsgang) geschaltet und ParkSense
®ausgeschaltet,
zeigt das Info-Display die Meldung "PARK ASSIST OFF"
(Parkassistent aus) an, solange die Fahrstufe REVERSE
eingelegt ist.
Reinigen Sie die ParkSense
®-Sensoren regelmäßig.
Achten Sie darauf, sie nicht zu verkratzen oder zu
beschädigen. Die Sensoren dürfen nicht von Eis,
Schnee, Matsch, Schlamm oder Schmutz bedeckt sein.
Andernfalls funktioniert das System möglicherweise
nicht richtig. In diesem Fall erkennt das ParkSense
®-
System ein Hindernis in der Nähe des Stoßfängers nicht
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KENNTNIS DES
FAHRZEUGESSICHERHEIT
ANLASSEN
UND FAHRTWARNLEUCHTEN UND
MELDUNGENIM NOTFALL
WARTUNG DES
FAHRZEUGS
TECHNISCHE DATENSTICHWORTVER- ZEICHNIS
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oder es gibt fälschlicherweise an, dass ein Hindernis
vorhanden ist.
Objekte wie zum Beispiel Fahrradträger, Anhänge
vorrichtungen usw. dürfen sich während der Fahrt
nicht in einem Abstand von weniger als 30 cm zum
hinteren Stoßfänger befinden. Andernfalls interpretiert
das System ein nahe gelegenes Objekt fälschlicher-
weise als Sensorproblem und zeigt die Meldung "SER-
VICE PARK ASSIST SYSTEM" (Parkassistent instand
setzen) im Info-Display an.
ParkSense
®
unterstützt den Fahrer
nur beim Einparken und kann nicht jedes
Hindernis feststellen, insbesondere
kleine Hindernisse. Bordsteine werden eventuell
nur zeitweise oder gar nicht erkannt . Hindernisse
oberhalb oder unterhalb der Sensoren werden
nicht registriert , wenn sie zu nahe sind.
Um Fahrzeugschäden zu vermeiden, muss das
Fahrzeug bei Verwendung des ParkSense
®-
Systems langsam zurückgesetzt werden, damit es
rechtzeitig angehalten werden kann. Dem Fahrer
wird empfohlen, bei Verwendung des ParkSense®-
Systems über die Schulter zu blicken.
WARNHINWEISE!
Auch wenn das ParkSense
®-System
aktiviert ist , muss der Fahrer beim Zu-
rücksetzen die nötige Vorsicht walten lassen. Prü
fen Sie vor dem Zurücksetzen den Bereich hinter
Ihrem Fahrzeug immer mit größter Sorgfalt ,
schauen Sie nach hinten und achten Sie auf Fuß-
gänger,Tiere, andere Fahrzeuge, Hindernisse und
tote Winkel! Sie sind für die Sicherheit verant-
wortlich und müssen daher ständig Ihre Umge-
bung im Auge behalten. Andernfalls kann es bei
einem Unfall zu schweren oder lebensgefährli-
chen Verletzungen kommen.
Vor der Verwendung des ParkSense®-Systems
wird dringend empfohlen, eine etwa vorhandene
Anhängerkupplung abzubauen, sofern kein
Anhängerbetrieb geplant ist . Andernfalls kann es
zu Verletzungen oder Beschädigungen kommen,
da sich die Anhängerkupplung viel näher am Hin-
dernis befindet als der Heckstoßfänger, wenn auf
der Warnanzeige ein blinkender Bogen angezeigt
wird und der Dauerton ertönt .Außerdem können
die Sensoren die Anhängerkupplung je nach
Größe und Form fälschlicherweise als Hindernis
erkennen und eine entsprechende Anzeige
bewirken.
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KENNTNIS DES
FAHRZEUGESSICHERHEIT ANLASSEN
UND FAHRTWARNLEUCHTENUNDMELDUNGENIM NOTFALL
WARTUNG DES
FAHRZEUGS TECHNISCHE
DATENSTICHWORTVER-ZEICHNIS
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Auslösesensoren und Steuergeräte
Das Steuergerät elektronischer Passantenschutz
(EPPM) bestimmt, ob bei einem Frontalaufprall eine
Aktivierung der Stellglieder erforderlich ist. Das EPPM
bestimmt auf Grundlage der Signale von den Aufprall-
sensoren, wann die Stellglieder aktiviert werden müs
sen. Die Aufprallsensoren befinden sich im Bereich der
Frontstoßfänger.
Das EPPM überprüft außerdem bei jedem Einschalten
der Zündung (Stellung START oder ON/RUN) die
Funktionsbereitschaft der Elektronikbauteile des akti-
ven Motorhauben-Passantenschutzes. Wenn sich der
Schlüssel in Stellung LOCK bzw. ACC befindet oder
nicht im Zündschloss eingesteckt ist, ist der aktive
Motorhauben-Passantenschutz nicht eingeschaltet und
die Motorhaube wird nicht angehoben.
Das EPPM verfügt über eine Reservespannungsversor-
gung, die sicherstellt, dass die Stellglieder auch dann
aktiviert werden, wenn die Batterie schwach ist oder
der Batterieanschluss getrennt wurde.
Wartung des aktiven Motorhauben-
Passantenschutzes
Wenn das EPPM den aktiven Motorhauben-
Passantenschutz auslöst oder eine Funktionsstörung in
einem Teil des Systems entdeckt, schaltet es die
Airbag-Warnleuchte ein, und es wird die Meldung
"SERVICE ACTIVE HOOD" (Aktiven Motorhauben-
Passantenschutz warten) im Infodisplay (bei Versionen/
Märkten, wo verfügbar) angezeigt. Ein einfaches akus-tisches Warnsignal ertönt, wenn die Airbag-
Warnleuchte nach dem ersten Anlassen des Motors
erneut aufleuchtet. Das Steuergerät führt außerdem
eine Diagnose durch und meldet durch die Airbag-
Warnleuchte, wenn eine Funktionsstörung festgestellt
wurde, die den aktiven Motorhauben-Passantenschutz
beeinträchtigen könnte. Bei der Diagnose wird darüber
hinaus auch die Art der Funktionsstörung ermittelt.
Wenn die Airbag-Warnleuchte aufleuchtet oder die
Meldung "SERVICE ACTIVE HOOD" (Aktiven
Motorhauben-Passantenschutz warten) im Infodisplay
erscheint, setzen Sie sich mit Ihrem Vertragshändler in
Verbindung.
Falls der aktive Motorhauben-Passantenschutz akti-
viert wird, muss das Fahrzeug von einem Vertragshänd
ler gewartet werden. Es müssen die Motorhauben-
scharniere gewartet und die Stellgliedeinheiten
ausgetauscht werden, um die Funktionstüchtigkeit des
Systems wiederherzustellen.
Nach einem Auslösen des aktiven Motorhauben-
Passantenschutzes kann die ursprüngliche Motorhau-
benposition vorübergehend wiederhergestellt werden.
Dazu müssen Sie die Haube an der hinteren Kante über
den Motorhaubenscharnieren nach unten drücken, um
den internen Druck der einzelnen Stellglieder zu ent-
lasten. Die vorübergehende Position der Motorhaube
soll die Sicht durch die Windschutzscheibe über der
Motorhaube verbessern, bis das Fahrzeug gewartet
werden kann. Bei der vorübergehenden Position der
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UND FAHRTWARNLEUCHTENUNDMELDUNGENIM NOTFALL
WARTUNG DES
FAHRZEUGS TECHNISCHE
DATENSTICHWORTVER-ZEICHNIS
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Airbag-Systemkomponenten
Ihr Fahrzeug kann mit den folgenden Airbag-
Systemkomponenten ausgestattet sein:
Rückhaltesysteme-Steuergerät (ORC)
Airbag-Warnleuchte
Lenkrad und Lenksäule
Instrumententafel
Knieschutzpolster (bei Versionen/Märkten, wo ver-fügbar)
Erweiterter Fahrer-Front-Airbag
Erweiterter Beifahrer-Front-Airbag
Zusätzliche in den Sitzen eingebaute Seiten-Airbags (SAB)
Zusätzliche Seiten-Airbags (SABIC)
Frontal- und Seitenaufprallsensoren
Gurtstraffer vorn, Gurtschlossschalter
FUNKTIONEN DES ERWEITERTEN
FRONT-AIRBAGS
Das moderne Front-Airbag-System besteht aus mehr-
stufigen Fahrer- und Beifahrer-Front-Airbags. Die Aus-
gangsleistung dieses Systems richtet sich nach der
Härte und Art des Aufpralls, die vom
Rückhaltesysteme-Steuergerät (ORC) anhand der In-
formationen der Frontaufprallsensoren ermittelt wer-den.
Die erste Stufe des Gasgenerators wird sofort wäh
rend eines Aufpralls gezündet, bei dem der Airbag ausgelöst werden muss. Diese niedrige Ausgangsleis-
tung wird bei einem weniger schweren Aufprall ver-
wendet. Bei einem schwereren Aufprall wird eine hö
here Ausgangsleistung eingesetzt.
WARNHINWEISE!
Es dürfen keine Gegenstände über den
Airbag in der Instrumententafel oder in
dessen Nähe gelegt werden. Solche Gegenstände
können Schäden verursachen, wenn bei einem
ausreichend starken Aufprall der Airbag aufge-
blasen wird.
Bringen Sie keinerlei Aufkleber o. Ä. auf den
Abdeckungen der Airbags an.Versuchen Sie nicht ,
die Airbag-Abdeckungen zu entfernen. Dadurch
können die Airbags beschädigt werden und Sie
können bei einer Kollision verletzt werden, da die
Airbags möglicherweise nicht mehr funktionie-
ren. Die Abdeckungen der Airbags öffnen sich nur
im Fall einer Airbag-Auslösung.
Die Knieschutzpolster (bei Versionen/Märkten,
wo verfügbar) nicht anbohren, aufschneiden oder
auf andere Weise manipulieren.
Kein Kraftfahrzeug-Zubehör wie Warnleuch-
ten, Autoradios, Funkgeräte usw. an den Knie-
schutzpolstern (bei Versionen/Märkten, wo ver-
fügbar) befestigen.
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FAHRZEUGESSICHERHEITANLASSEN
UND FAHRTWARNLEUCHTENUNDMELDUNGENIM NOTFALL
WARTUNG DES
FAHRZEUGS TECHNISCHE
DATENSTICHWORTVER-ZEICHNIS
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Die Airbag-Abdeckungen fallen in den Innenverklei-
dungen möglicherweise nicht auf, doch sie öffnen sich
beim Auslösen des Airbags.
Wenn Ihr Abstand zu den SAB- und SABIC-Airbags
während der Auslösung zu klein ist, könnten Sie sich
ernsthaft verletzen oder getötet werden.
Das System beinhaltet Seitenaufprallsensoren, die so
kalibriert sind, dass die Seiten-Airbags bei einem Auf-
prall zünden, die den Schutz der Insassen durch den
Airbag erfordern.
WARNHINWEISE!
Lassen Sie bei Fahrzeugen mit Seiten-
Airbags auf keinen Fall irgendwelches
Zubehör einbauen, durch das das Dach verändert
wird. Dazu zählt auch der Einbau eines Glas-
dachs in Ihr Fahrzeug. Keine Dachgepäckträger
anbringen, die dauerhafte Befestigungen
(Schrauben) zum Einbau auf ein Fahrzeugdach
erfordern. Bringen Sie im Fahrzeugdach keine
Bohrungen an.
(Fortsetzung)(Fortsetzung)
Wenn Ihr Fahrzeug mit zusätzlichen Seiten-
Airbags ausgerüstet ist , dürfen Gepäck oder La-
dung nicht so hoch gestapelt werden, dass sie die
Entfaltung der Seiten-Airbags behindern. Der Be-
reich der Seiten-Airbags muss frei von allen Hin-
dernissen bleiben.
Verwenden Sie keine zusätzlichen Sitzbezüge
und legen Sie keine Gegenstände zwischen sich
und die Seiten-Airbags. Die Entfaltung des Air-
bags kann dadurch behindert werden und/oder
die Gegenstände können gegen Sie gedrückt wer-
den und schwere Verletzungen verursachen.
Knieschutzpolster (bei Versionen/Märkten, wo
verfügbar)
Die Knieschutzpolster schützen die Knie von Fahrer
und Beifahrer und sorgen dafür, dass sie sich in einer
Position befinden, in der die erweiterten Front-Airbags
die beste Schutzwirkung haben.
Zusammen mit den Sicherheitsgurten, den Gurtstraf-
fern und der Knieschutzpolsterung unterhalb der In-
strumententafel bilden die erweiterten Front-Airbags
den bestmöglichen Schutz vor Verletzungen für Fahrer
und Beifahrer. Die Seiten-Airbags tragen gemeinsam
mit den Sicherheitsgurten zu einem verbesserten
Schutz der Fahrzeuginsassen bei.
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KENNTNIS DES
FAHRZEUGESSICHERHEITANLASSEN
UND FAHRTWARNLEUCHTENUNDMELDUNGENIM NOTFALL
WARTUNG DES
FAHRZEUGS TECHNISCHE
DATENSTICHWORTVER-ZEICHNIS
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WARNHINWEISE!
Verlassen Sie sich nicht ausschließlich
auf die Schutzwirkung des Airbags, sonst
können Sie bei einer Kollision schwer verletzt
werden. Der Airbag bietet Ihnen nur zusammen
mit dem Sicherheitsgurt den bestmöglichen
Schutz vor Verletzungen. Bei manchen Kollisio-
nen werden die Airbags überhaupt nicht ausge-
löst . Legen Sie daher auch bei vorhandenem Air-
bag immer den Sicherheitsgurt an.
Wenn Sie sich bei der Auslösung des erweiter-
ten Front-Airbags zu nah am Lenkrad bzw. an der
Instrumententafel befinden, können Sie schwer
oder sogar lebensgefährlich verletzt werden. Die
Airbags brauchen Platz, um sich zu entfalten.
Lehnen Sie sich in aufrechter Haltung bequem
zurück, sodass Sie Lenkrad und Instrumententa-
fel noch gut erreichen können.
Seitliche Airbags brauchen auch Platz, um sich
entfalten zu können. Nicht gegen die Tür oder das
Fenster lehnen. Sitzen Sie aufrecht in der Mitte
des Sitzes. AIRBAG-SENSOREN UND STEUERGERÄTE
Rückhaltesysteme-Steuergerät (ORC) Das
Rückhaltesystem-Steuergerät (ORC) ist Teil
des für dieses Fahrzeug gesetzlich vorgeschriebenen
Insassen-Sicherheitssystems.
Das ORC bestimmt, ob ein Auslösen der Front- und/
oder Seiten-Airbags bei einem Frontal- oder Seitenauf-
prall erforderlich ist. Auf der Basis der Signalen der
Aufprallsensoren zündet ein zentrales elektronisches
Rückhaltesysteme-Steuergerät (ORC) die erweiterten
Front-Airbags, SABIC-Airbags, zusätzlichen in den Sit-
zen eingebauten Seiten-Airbags und Gurtstraffer vorn
nach Bedarf, abhängig von der Härte und der Art desAufpralls.
Erweiterte Front-Airbags sind so ausgelegt, dass sie
zusätzlichen Schutz durch Ergänzen der Sicherheits-
gurte bei bestimmten Frontalaufprallsituationen bie-
ten, abhängig von der Härte und der Art des Aufpralls.
Die erweiterten Front-Airbags können bei einem
Heck- oder Seitenaufprall bzw. bei einem Überschlag
das Verletzungsrisiko nicht senken.
Die erweiterten Front-Airbags zünden nicht bei allen
Frontalaufprallsituationen, einschließlich solcher, bei
denen es zu größeren Fahrzeugschäden kommt – zum
Beispiel einige Kollisionen mit Pfählen, bei Unterfahr-
unfällen mit LKWs sowie schräge Kollisionen. Anderer-
seits können die erweiterten Front-Airbags bei Kollisi-
onen, die zwar wenig Schaden hervorrufen, jedoch zu
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KENNTNIS DES
FAHRZEUGESSICHERHEITANLASSEN
UND FAHRTWARNLEUCHTENUNDMELDUNGENIM NOTFALL
WARTUNG DES
FAHRZEUGS TECHNISCHE
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hohen Anfangsbeschleunigungen führen, ausgelöst
werden. Dies hängt von der Art und Lage der Kollision
ab.
Die Seiten-Airbags werden nicht bei jedem Seitenauf-
prall ausgelöst. Das Auslösen der Seiten-Airbags hängt
von der Schwere und Art des Aufpralls ab.
Da die Airbag-Sensoren die Verzögerung des Fahrzeugs
in Bezug auf die Zeit messen, sind die Fahrgeschwindig-
keit und der Schaden an sich keine guten Indikatoren
dafür, ob ein Airbag ausgelöst werden sollte oder nicht.
Außerdem bieten bei jedem Unfall auch die Sicher-
heitsgurte wichtigen Schutz und halten Sie in Position,
also in ausreichendem Abstand von einem ausgelöstenAirbag.
Das Rückhaltesysteme-Steuergerät überprüft außer-
dem bei jedem Einschalten der Zündung (Stellung ON/
RUN) die Funktionsbereitschaft der Elektronikbauteile
des Airbag-Systems. Wenn sich die Zündung in Stellung
OFF (Aus) bzw. ACC (Zusatzverbraucher) befindet, ist
das Airbag-System nicht eingeschaltet und die Airbags
werden nicht ausgelöst.
Das Rückhaltesysteme-Steuergerät verfügt über eine
Reservespannungsversorgung, die sicherstellt, dass die
Airbags auch dann auslösen, wenn die Batterie schwach
ist oder der Batterieanschluss getrennt wurde.Beim Einschalten der Zündung schaltet das
Rückhaltesysteme-Steuergerät außerdem die
Airbag-Warnleuchte auf der Instrumententa-
fel ca. vier bis acht Sekunden lang zum Selbst-
test ein. Nach dem Selbsttest erlischt die Airbag-
Warnleuchte. Wenn das Rückhaltesysteme-
Steuergerät in einem der Bauteile eine Fehlfunktion
registriert, wird dies durch kurzes oder ständiges Auf-
leuchten der Airbag-Warnleuchte angezeigt. Ein einfa-
ches akustisches Warnsignal ertönt, wenn die Leuchte
nach dem ersten Anlassen des Motors erneut aufleuch-
tet.
Das Rückhaltesysteme-Steuergerät führt außerdem
eine Diagnose durch und meldet durch die Airbag-
Warnleuchte, wenn eine Funktionsstörung festgestellt
wurde, die das Airbag-System beeinträchtigen könnte.
Bei der Diagnose wird darüber hinaus auch die Art der
Funktionsstörung ermittelt.
214KENNTNIS DES
FAHRZEUGESSICHERHEITANLASSEN
UND FAHRTWARNLEUCHTEN UND
MELDUNGENIM NOTFALL
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