lock FIAT FREEMONT 2013 Betriebsanleitung (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: FIAT, Model Year: 2013, Model line: FREEMONT, Model: FIAT FREEMONT 2013Pages: 392, PDF-Größe: 5.41 MB
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WARTUNG DES SCHIEBEDACHS
Verwenden Sie zur Reinigung des Glasdachs nur einen
Reiniger ohne Scheuermittel und ein weiches Tuch.
FUNKTION BEI AUSGESCHALTETER
ZÜNDUNG
Länder-/modellabhängig, wenn das Fahrzeug
nicht über das Infodisplay (EVIC) verfügt.
Der Schiebedachschalter bleibt noch 45 Sekunden ak-
tiviert, nachdem der Zündschlüssel in Stellung LOCK
(Verriegeln) gedreht wurde. Durch das Öffnen einer
Vordertür wird diese Funktion deaktiviert.
Länder-/modellabhängig, wenn das Fahrzeug
über das Infodisplay (EVIC) verfügt.
Der Schiebedachschalter bleibt bis zu 10 Minuten akti-
viert, nachdem der Zündschlüssel in Stellung LOCK
(Verriegeln) gedreht wurde. Durch das Öffnen einer
Vordertür wird diese Funktion deaktiviert.
HINWEIS:Die Verzögerungszeit kann mit dem
Uconnect Touch™System programmiert werden.
Weitere Informationen hierzu finden Sie unter „Ein-
stellungen von Uconnect Touch™“. TÜRSCHLÖSSER
MANUELLE TÜRVERRIEGELUNG
Zur Verriegelung jeder Tür den Türverriegelungsknopf
an jeder Türverkleidung nach unten drücken. Um die
Vordertüren zu entriegeln, ziehen Sie den inneren Tür-
griffhebel bis zur ersten Raststellung. Um die Hintertü
ren zu entriegeln, ziehen Sie den Türverriegelungs-
knopf an der Türverkleidung nach oben.
(abb. 81)
Wenn der Türverriegelungsknopf beim Schließen der
Tür nach unten gedrückt wird, wird die Tür verriegelt.
Vergewissern Sie sich daher vor dem Schließen der Tür,
dass sich das SchlüsselGriffstück nicht mehr im Fahr-
zeug befindet!
(abb. 81) Manuelle Türverriegelungstaste
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DES
FAHRZEUGS
SICHERHEIT
S
TART UND
BETRIEBWARNLEUCHTEN
UND
MELDUNGENIM NOTFALL
SERVICE
UND
PFLEGE
TECHNISCHE
DATEN
INHALT
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Wenn Sie den Verriegelungsschalter drücken, während
sich das SchlüsselGriffstück im Fahrzeug befindet und
eine Vordertür offen ist, funktioniert die elektrische
Verriegelung nicht. Dies verhindert, dass Sie das
SchlüsselGriffstück versehentlich im Fahrzeug ein-
schließen. Wird das SchlüsselGriffstück abgezogen
oder die Tür geschlossen, kann die elektrische Türver-
riegelung funktionieren. Wenn eine Tür geöffnet ist
und die Zündung in Stellung LOCK (Verriegeln) oder
ACC (Zusatzverbraucher) steht, ertönt ein akusti-
sches Warnsignal, um an das Abziehen des Schlüssel
Griffstücks zu erinnern.
Automatische Türverriegelung
Im Normalzustand ist die automatische Türverriege-
lungsfunktion deaktiviert. Wenn die automatische Tür-
verriegelungsfunktion aktiviert ist, werden die Türen
automatisch verriegelt, sobald die Fahrzeuggeschwin-
digkeit mehr als 24 km/h beträgt. Die automatische
Türverriegelungsfunktion kann durch Ihren Vertrags-
händler nach schriftlicher Beantragung durch den Kun-
den aktiviert oder deaktiviert werden. Wenden Sie sich
bitte an Ihren Vertragshändler.
Automatische Türentriegelung beim
Aussteigen
Die Türen werden bei Fahrzeugen mit elektrischer
Türverriegelung automatisch entriegelt, wenn:1. Die Funktion „Automatische Türentriegelung beim
Aussteigen“ aktiviert ist.
2. Das Fahrzeug in Bewegung war, die Fahrgeschwin- digkeit wieder 0 km/h beträgt und der Schalthebel in
NEUTRAL (Leerlauf ) oder PARK (PARKEN) steht.
3. Die Fahrertür geöffnet ist.
4. Die Türen nicht zuvor entriegelt wurden.
Um die aktuelle Einstellung zu ändern, finden Sie wei-
tere Informationen unter „Uconnect Touch™
Einstellungen“ in „Kenntnis des Fahrzeugs“.
HINWEIS: Verwenden Sie die Funktion „Automati-
sche Türentriegelung beim Aussteigen“ entsprechend
den geltenden gesetzlichen Bestimmungen.
Programmierung der automatischen
Türentriegelung beim Aussteigen
Die Funktion „Automatische Türentriegelung beim
Aussteigen“ kann folgendermaßen aktiviert oder deak-
tiviert werden:
Bei Fahrzeugen, die mit Uconnect Touch™ ausge-
stattet sind, finden Sie weitere Informationen unter
„Uconnect Touch™Einstellungen“ (Einstellungen
Uconnect Touch™) in „Kenntnis des Fahrzeugs“.
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KENNTNIS
DES
FAHRZEUGS
SICHERHEIT
START UND
BETRIEBWARNLEUCHTEN
UND
MELDUNGENIM NOTFALL
SERVICE
UND
PFLEGE
TECHNISCHE
DATEN
INHALT
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Bei Fahrzeugen, die nicht mit Uconnect Touch™ausgestattet sind, führen Sie die folgenden Schritte
durch:
1. Steigen Sie in das Fahrzeug ein und schließen Sie alle Türen.
2. Stecken Sie das SchlüsselGriffstück in den Zünd schalter.
3. Schalten Sie innerhalb 15 Sekunden den Zündschal ter vier Mal von LOCK auf ON/RUN und dann
zurück auf LOCK. Starten Sie den Motor aber
nicht.
4. Drücken Sie innerhalb 30 Sekunden den Türentrie- gelungsschalter, um die Türen zu entriegeln.
5. Ein akustisches Warnsignal zeigt die Beendigung der Programmierung an.
HINWEIS: Wenn Sie das akustische Warnsignal
nicht hören, bedeutet dies, dass das System nicht in den
Programmiermodus gegangen ist, und Sie müssen das
Verfahren wiederholen.
6. Wiederholen Sie diese Schritte, wenn Sie diese Funktion auf ihre vorherige Einstellung zurückset
zen wollen.
HINWEIS: Verwenden Sie die Funktion „Automati-
sche Türentriegelung beim Aussteigen“ entsprechend
den geltenden gesetzlichen Bestimmungen. KINDERSICHERUNG – HINTERTÜREN
Zum Schutz von Kleinkindern auf den Rücksitzen sind
die Hintertüren mit einer Kindersicherung ausgerüs
tet.
Aktivieren der Kindersicherung
1. Die Hintertür öffnen.
2. Die Spitze des Notschlüssels (oder ein vergleichba-
res Instrument) in die Kindersicherung einschieben
und in Stellungen LOCK drehen.(abb. 83)(abb. 84)
3. Die Schritte 1 und 2 bei der anderen Hintertür wiederholen.
(abb. 83) Lage der Kindersicherung
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KENNTNIS DES
FAHRZEUGS
SICHERHEIT
S TART UND BETRIEBWARNLEUCHTEN UND
MELDUNGENIM NOTFALL
SERVICEUND
PFLEGE
TECHNISCHE DATEN
INHALT
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BREMSANLAGEIhr Fahrzeug ist mit zwei Hydraulikbremssyste-
men ausgestattet. Fällt eines der beiden Hydrau-
liksysteme aus, übernimmt das andere System die
Funktion. Dies bewirkt allerdings eine weniger effizi-
ente Bremsung. Dieser Verlust macht sich durch den
erhöhten Pedalweg während der Betätigung der Brem-
sen und durch den höheren Kraftaufwand am Brems-
pedal bemerkbar, der erforderlich ist, um das Fahrzeug
abzubremsen oder zum Stillstand zu bringen. Wird die
Störung ferner durch eine Undichtigkeit im Hydraulik-
system verursacht, leuchtet die „Bremswarnleuchte“
auf, da der Bremsflüssigkeitsstand im Hauptzylinder
abfällt.
Auch wenn aus verschiedenen Gründen keine Ser-
vounterstützung mehr zur Verfügung steht (z. B. nach
wiederholtem Bremsen bei abgestelltem Motor) funk-
tionieren die Bremsen noch. Dann ist allerdings ein
erheblich höherer Pedaldruck erforderlich.
WARNUNG!
E
in Abstützen auf den Bremsen kann
zu Bremsversagen und eventuell einem
Unfall führen. Wird der Fuß während der Fahrt
auf dem Bremspedal abgestützt , kann dies zur
Überhitzung der Bremsen, zu erhöhtem Brems-
belagverschleiß und zu möglichen Schäden an
der Bremsanlage führen. Im Notfall steht dann
nicht die volle Bremsleistung zur Verfügung.
Das Fahren eines Fahrzeugs mit leuchtender
„Bremswarnleuchte“ ist gefährlich. Beim Brem-
sen kann die Bremsleistung oder Fahrzeugstabi-
lität stark beeinträchtigt sein. Sie benötigen
mehr Zeit , um das Fahrzeug zum Stehen zu brin-
gen, oder Ihr Fahrzeug lässt sich schwerer steu-
ern. Dies kann zu einem Unfall führen. Lassen Sie
die Bremsanlage sofort überprüfen.
ANTIBLOCKIERSYSTEM (ABS)
Dieses System hilft dem Fahrer in schwierigen Brems-
situationen, die Kontrolle über das Fahrzeug zu behal-
ten. Das System regelt den Bremsdruck, um ein Blo-
ckieren der Räder zu verhindern und hilft bei rutschiger
Fahrbahnoberfläche, ein Rutschen des Fahrzeugs zu
vermeiden. Weitere Informationen hierzu finden Sie
unter „Antiblockiersystembremsanlage (ABS)“ in
131KENNTNIS
DES
FAHRZEUGS
SICHERHEIT
S
TART UND
BETRIEBWARNLEUCHTEN
UND
MELDUNGENIM NOTFALL
SERVICE
UND
PFLEGE
TECHNISCHE
DATEN
INHALT
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„Kenntnis des Fahrzeugs/Elektronische Bremsrege-
lung“.
WARNUNG!
Das Antiblockiersystem (ABS) kann we-
der
die auf das Fahrzeug wirkenden phy-
sikalischen Gesetze außer Kraft setzen noch die
durch die vorherrschenden Straßenverhältnisse
gegebene Traktion verbessern. ABS kann Unfälle
nicht verhindern, auch die nicht , die aus zu
schnellem Fahren in Kurven, auf rutschigem Un-
tergrund oder bei Aquaplaning resultieren. Die
Möglichkeiten eines mit ABS ausgestatteten
Fahrzeugs dürfen niemals auf leichtsinnige oder
gefährliche Weise so ausgenutzt werden, dass die
Sicherheit des Fahrers oder anderer Personen
gefährdet wird! ELEKTRONISCHE BREMSREGELUNG
Ihr Fahrzeug ist mit einem modernen elektronischen
Bremsregelungssystem ausgestattet, das allgemein als
ESP (elektronisches Stabilitätsprogramm) bezeichnet
wird. Dieses System umfasst: Antiblockiersystem
(ABS), Bremsassistent (BAS), Antriebsschlupfregelung
(ASR), elektronischer Wank- und Überrollschutz
(ERM), elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP) und
Anhänger-Schlingerstabilisierung (TSC). Diese Systeme
arbeiten zusammen, um die Stabilität und Beherrsch-
barkeit des Fahrzeugs unter den verschiedensten Fahr-
bedingungen zu verbessern.
ANTIBLOCKIERSYSTEM (ABS)
Das Antiblockiersystem (ABS) verleiht Ihrem Fahrzeug
bei den meisten Bremssituationen erhöhte Stabilität
und Bremsleistung. Das System verfügt über ein Steu-
ergerät zum automatischen Regeln des Bremsdrucks.
Dadurch wird ein Blockieren der Räder und damit ein
Rutschen auf glatten Fahrbahnoberflächen verhindert.
Sobald das Fahrzeug nach Antritt einer Fahrt eine
Geschwindigkeit von 11 km/h überschreitet, hören Sie
möglicherweise ein Klicken, verbunden mit dem Lauf-
geräusch eines Elektromotors. Diese Geräusche ent-
stehen beim Selbsttest des Antiblockiersystems, um
eine einwandfreie Funktion des Systems sicherzustel-
len. Dieser Selbsttest findet jedes Mal beim Starten des
Fahrzeugs und Beschleunigen über 11 km/h statt.
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KENNTNIS DES
FAHRZEUGS
SICHERHEIT
S TART UND BETRIEBWARNLEUCHTEN UND
MELDUNGENIM NOTFALL
SERVICEUND
PFLEGE
TECHNISCHE DATEN
INHALT
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Das ABS wird bei Bremsvorgängen bei bestimmten
Fahrbahnverhältnissen oder Bremsbedingungen akti-
viert. Das ABS spricht beim Bremsen auf Eis, Schnee,
Kies, Schotter und Bahnschienen oder bei Notbrem-
sungen an.
ABS-Regeleingriffe können mit folgenden Erscheinun-
gen verbunden sein:
ABS-Motor läuft (er kann noch kurze Zeit nach demBremsvorgang weiterlaufen)
Klickende Geräusche der Magnetventile
Pulsieren des Bremspedals
leichter Abfall bzw. ein Absacken des Bremspedals am Ende eines Bremsvorgangs.
Alle diese Erscheinungen gehören zur normalen Funk-
tion des ABS.
WARNUNG!
Das
Antiblockiersystem (ABS) arbei-
tet mit elektronischen Komponenten,
die empfindlich auf Störstrahlungen durch falsch
installierte oder leistungsstarke Sendegeräte re-
agieren können. Solche Störstrahlungen können
den Ausfall der ABS-Funktion verursachen. Die
Installation eines solchen Systems muss von qua-
lifiziertem Fachpersonal durchgeführt werden.
Wenn Sie bei einem Antiblockiersystem das
Bremspedal „pumpen“, wird die Bremsleistung
verringert , was zu einem Unfall führen kann.
Durch Pumpen wird der Bremsweg länger. Betä
tigen Sie das Bremspedal kräftig, um das Fahr-
zeug möglichst schnell zum Stillstand zu bringen.
Das ABS kann weder verhindern, dass die
Gesetze der Physik auf das Fahrzeug wirken,
noch kann es die Leistungsfähigkeit der Bremsen
oder der Lenkung über das durch den Zustand
der Bremsen und Reifen des Fahrzeugs oder die
vorhandene Traktion vorgegebene Maß hinaus
erhöhen.
Das ABS kann Unfälle nicht verhindern, vor
allem nicht solche, die durch überhöhte Ge-
schwindigkeit in Kurven, zu dichtes Auffahren
oder Aquaplaning verursacht werden!
(Fortsetzung)133
KENNTNIS
DES
FAHRZEUGS
SICHERHEIT
S
TART UND
BETRIEBWARNLEUCHTEN
UND
MELDUNGENIM NOTFALL
SERVICE
UND
PFLEGE
TECHNISCHE
DATEN
INHALT
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(Fortsetzung)
Die Möglichkeiten eines Fahrzeugs mit ABS
dürfen niemals auf leichtsinnige oder gefährliche
Weise so ausgenutzt werden, dass die Sicherheit
des Fahrers oder anderer Personen gefährdet
wird!
Alle Räder müssen von gleicher Größe und gleichem
Typ sein. Der Reifendruck muss an allen vier Rädern
korrekt sein, damit das ABS-Steuergerät die Signale
auswerten kann.
ABS-Bremsleuchte
Die ABS-Bremsleuchte überwacht das Anti-
blockiersystem (ABS). Sie schaltet sich ein,
wenn die Zündung eingeschaltet ist (ON)
und kann bis zu vier Sekunden lang leuchten.
Wenn die ABS-Leuchte eingeschaltet bleibt oder wäh
rend der Fahrt aufleuchtet, weist dies darauf hin, dass
der ABS-Teil der Bremsanlage nicht funktioniert und
dass eine Wartung erforderlich ist. Allerdings arbeitet
das konventionelle Bremssystem weiterhin normal, un-
ter der Bedingung, dass die Bremswarnleuchte nicht
aufleuchtet.
Wenn die ABS-Leuchte aufleuchtet, ist die Bremsan-
lage so schnell wie möglich instand zu setzen, um die
Vorteile des Antiblockiersystems wieder herzustellen. Leuchtet die ABS-Leuchte beim Einschalten der Zün
dung nicht auf, ist die Glühlampe so schnell wie möglich
auszutauschen.
Wenn die Bremswarnleuchte und die ABS-Leuchte
eingeschaltet bleiben, dann sind das ABS und die elek-
tronische Bremskraftverteilung (EBD) ausgefallen. Es
ist eine sofortige Instandsetzung des ABS-Systems er-
forderlich.
BREMSASSISTENT (BAS)
Der Bremsassistent soll das Bremsverhalten des Fahr-
zeugs bei einer Notbremsung optimieren. Das System
erkennt die Situation einer Notbremsung an der Ge-
schwindigkeit und der Kraft, mit der das Bremspedal
betätigt wird, und optimiert dann den Druck zu den
Bremsen. Der Bremsweg lässt sich auf diese Weise
einfach reduzieren. Der Bremsassistent ergänzt das
ABS. Die maximale Unterstützung durch den Bremsas-
sistenten wird durch schnelles Betätigen der Bremsen
ausgelöst. Um die Wirkung des Bremsassistenten voll
zu nutzen, muss das Bremspedal während des gesam-
ten Bremsvorgangs vollständig durchgetreten bleiben
(Bremspedal nicht „pumpen“). Verringern Sie den
Druck auf das Bremspedal erst dann, wenn nicht mehr
gebremst werden muss. Sobald das Bremspedal losge-
lassen wird, wird der Bremsassistent deaktiviert.
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KENNTNIS
DES
FAHRZEUGS
SICHERHEIT
S TART UND BETRIEBWARNLEUCHTEN UND
MELDUNGENIM NOTFALL
SERVICEUND
PFLEGE
TECHNISCHE DATEN
INHALT
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EINGEBAUTES DIAGNOSESYSTEM –
OBD II
Ihr Fahrzeug ist mit einem hochentwickelten eingebau-
ten Diagnosesystem mit der Bezeichnung OBD II aus-
gestattet. Dieses System überwacht die Funktion der
Abgasreinigungsanlage, der Motorsteuerung und der
Steuerung des Automatikgetriebes. Wenn diese Sys-
teme ordnungsgemäß arbeiten, erreicht Ihr Fahrzeug
seine optimale Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlich-
keit. Gleichzeitig bleiben die Abgasemissionen im ge-
setzlich zulässigen Bereich.
Wenn eines dieser Systeme eine Überprüfung oder
Instandsetzung erfordert, schaltet das OBD II-
Diagnosesystem die „Systemkontrollleuchte“ ein. Das
System speichert darüber hinaus Fehlercodes und an-
dere Daten, die der Werkstatt hilfreiche Informationen
für die Instandsetzung liefern. Obwohl Ihr Fahrzeug
normalerweise fahrbereit bleibt und nicht abge-
schleppt werden muss, ist in diesem Fall eine umge-
hende Überprüfung in Ihrer Vertragswerkstatt erfor-
derlich.
Längeres Fahren bei eingeschalteter
Systemkontrollleuchte ohne eine Über
prüfung durch die Vertragswerkstatt
kann zu Schäden an der Abgasreinigungsanlage
führen. Außerdem kann sich dies möglicherweise
nachteilig auf den Kraftstoffverbrauch und auf
das Fahrverhalten auswirken. Vor der Durchfüh
rung von Abgastests sind an dem Fahrzeug die
erforderlichen Wartungs- und Instandsetzungsar-
beiten vorzunehmen.
Wenn die Systemkontrollleuchte bei laufendem
Motor blinkt , stehen schwere Katalysatorschäden
und Leistungsverlust unmittelbar bevor. Sofortige
Instandsetzung ist erforderlich.
MELDUNG „LOOSE FUEL FILLER CAP“
(TANKDECKEL LOCKER) (länder-/
modellabhängig)
Wenn das Fahrzeugdiagnosesystem feststellt, dass der
Tankdeckel locker, falsch angebracht oder beschädigt
ist, wird auf dem Infodisplay (EVIC) die Meldung
„Check Gascap“ (Tankdeckel überprüfen) angezeigt.
Wenn dies eintritt, ziehen Sie den Tankdeckel ordent-
lich fest, und drücken Sie die Taste TRIP ODOMETER
(Tageskilometerzähler), um die Meldung wieder auszu-
schalten. Ist die Störung weiterhin vorhanden, wird die
Meldung beim nächsten Anlassen des Motors erneut
angezeigt.
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KENNTNIS DES
FAHRZEUGS
SICHERHEIT
S TART UND BETRIEBWARNLEUCHTEN UND
MELDUNGENIM NOTFALL
SERVICEUND
PFLEGE
TECHNISCHE DATEN
INHALT
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Die Systemkontrollleuchte kann auch aufgrund eines
lockeren, falsch aufgeschraubten oder beschädigten
Tankdeckels aufleuchten.SERVOLENKUNG
Die serienmäßige Servolenkung lässt Ihr Fahrzeug zu-
verlässig reagieren und erhöht seine Manövrierfähig
keit auf engem Raum. Das System bietet eine mechani-
sche Lenkfunktion, falls die Servounterstützung
ausfällt.
Dies bedeutet, dass Sie Ihr Fahrzeug auch bei fehlen-
dem Hydraulikdruck lenken können. In diesem Fall
werden Sie einen erheblich höheren Kraftaufwand
beim Lenken feststellen, besonders bei sehr niedrigen
Fahrzeuggeschwindigkeiten und beim Ein- oder Aus-
parken.
HINWEIS:
Erhöhte Geräusche am Ende des Lenkradeinschlags
sind normal und weisen nicht auf eine Störung der
Servolenkung hin.
Nach dem Motorstart bei kaltem Wetter kann die Servopumpe für eine gewisse Zeit Geräusche verur-
sachen. Dies liegt an der kalten, zähen Flüssigkeit im
Lenksystem. Dieses Geräusch ist normal und be-
schädigt das Lenksystem in keiner Weise.
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KENNTNIS
DES
FAHRZEUGS
SICHERHEIT
START UND
BETRIEBWARNLEUCHTEN
UND
MELDUNGENIM NOTFALL
SERVICE
UND
PFLEGE
TECHNISCHE
DATEN
INHALT
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MELDUNG „LOOSE FUEL FILLER CAP“
(TANKDECKEL LOCKER) (länder-/
modellabhängig)
Wenn das Fahrzeugdiagnosesystem feststellt, dass der
Tankdeckel locker, falsch angebracht oder beschädigt
ist, wird auf dem Infodisplay (EVIC) die Meldung
„Check Gascap“ (Tankdeckel überprüfen) angezeigt.
Wenn dies eintritt, ziehen Sie den Tankdeckel ordent-
lich fest, und drücken Sie die Taste TRIP ODOMETER
(Tageskilometerzähler), um die Meldung wieder auszu-
schalten. Ist die Störung weiterhin vorhanden, wird die
Meldung beim nächsten Anlassen des Motors erneut
angezeigt.
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