lock FIAT FREEMONT 2013 Betriebsanleitung (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: FIAT, Model Year: 2013, Model line: FREEMONT, Model: FIAT FREEMONT 2013Pages: 392, PDF-Größe: 5.41 MB
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WARNUNG!
W
ird der Sicherheitsgurt in das fal-
sche Gurtschloss eingerastet , ist die
Schutzwirkung bei einem Aufprall stark verrin-
gert . Der untere Teil des Gurts kann nach oben
rutschen und möglicherweise innere Verletzun-
gen verursachen. Rasten Sie die Schlosszunge
Ihres Sicherheitsgurts immer im nächstliegenden
Gurtschloss ein.
Wird der Gurt zu locker angelegt , sind Sie nicht
richtig geschützt . Bei einem plötzlichen Abbrem-
sen des Fahrzeugs können Sie weit nach vorn
geschleudert werden. Dadurch steigt das Risiko
einer Verletzung. Tragen Sie den Gurt eng anlie-
gend.
(Fortsetzung)(Fortsetzung)
Es ist sehr gefährlich, den Sicherheitsgurt unter
dem Arm zu tragen. Dies kann bei einem Unfall
zum Zusammenstoß mit Teilen des Innenraums
führen. Dadurch erhöht sich die Gefahr von Ver-
letzungen im Kopf- und Halsbereich. Ein unter
dem Arm getragener Sicherheitsgurt kann zu in-
neren Verletzungen führen. Die Rippenknochen
sind weniger stark ausgebildet als die Schulter-
knochen.Tragen Sie den Sicherheitsgurt über der
Schulter. Dadurch können die stabilsten Teile Ih-
res Körpers die Kräfte, die bei einem Unfall auf-
treten, am besten aufnehmen.
Ein Sicherheitsgurt , der sich hinter Ihnen be-
findet , kann Sie bei einem Unfall nicht schützen.
Ohne angelegten Sicherheitsgurt ist das Risiko
von Kopfverletzungen deutlich höher. Becken-
und Schultergurt immer gemeinsam anlegen.
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KENNTNIS DES
FAHRZEUGS
SICHERHEIT
START UND BETRIEBWARNLEUCHTEN UND
MELDUNGENIM NOTFALL
SERVICEUND
PFLEGE
TECHNISCHE DATEN
INHALT
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WARNUNG!
Ein ausgefranster oder eingerissener
Gur
t kann bei einem Unfall reißen und
bietet Ihnen dann keinerlei Schutz. Regelmäßig
die Sicherheitsgurte auf Einschnitte, ausge-
franste Stellen und gelockerte Teile überprüfen.
Beschädigte Teile müssen sofort ersetzt werden.
Das Gurtsystem nicht zerlegen oder verändern.
Sollten die Sicherheitsgurte bei einem Unfall
stark beansprucht worden sein (verbogener Auf-
roller, gerissener Gurt usw.), müssen sie ausge-
tauscht werden.
Höhenverstellbarer Schultergurt-
Umlenkpunkt
Die Schultergurte von Fahrer- und Beifahrersitz besit-
zen höhenverstellbare Umlenkpunkte, um den Gurt
vom Hals fernzuhalten. Den Knopf über dem Gurtband
ganz eindrücken, um den Umlenkpunkt zu entriegeln.
Dann den Umlenkpunkt auf die für Sie passende Höhe
einstellen. (abb. 120)
Liegt Ihre Körpergröße unter dem Durchschnitt, ist
eine niedrigere Position vorzuziehen, liegt sie darüber,
ist eine höhere Position zu wählen. Wird kein Druck
mehr auf die Arretierung ausgeübt, versuchen Sie,
diese nach oben oder unten zu bewegen, um sicherzu-
stellen, dass sie richtig eingerastet ist. Auf dem Rücksitz weiter in der Sitzmitte Platz nehmen,
um den Gurt vom Hals fernzuhalten.
AUSRICHTEN EINES VERDREHTEN
DREIPUNKTGURTS
Gehen Sie zum Ausrichten eines verdrehten Drei-
punktgurts wie folgt vor.
1. Positionieren Sie die Schlosszunge so nahe wie mög
lich am Verankerungspunkt.
2. Fassen Sie das Gurtband ca. 15 bis 30 cm über der Schlosszunge und drehen Sie es um 180 Grad, um so
eine Falte zu bilden, die direkt über der Schloss-
zunge beginnt.
(abb. 120)Einstellen der Höhe des Schultergurt-Umlenkpunkts
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KENNTNIS DES
FAHRZEUGS
SICHERHEIT
START UND BETRIEBWARNLEUCHTEN UND
MELDUNGENIM NOTFALL
SERVICEUND
PFLEGE
TECHNISCHE DATEN
INHALT
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3. Die Schlosszunge nach oben über das gefalteteGurtband schieben. Das gefaltete Gurtband muss in
den Schlitz über der Schlosszunge eingeschoben
werden.
4. Die Schlosszunge weiter nach oben schieben, bis sie aus dem gefalteten Gurt freikommt.
GURTSTRAFFER
Die Sicherheitsgurte der beiden Vordersitze sind mit
Gurtstraffern ausgerüstet, die bei einem Unfall ein zu
lockeres Anliegen des Gurts verhindern sollen. Die
Gurtstraffer können die Schutzfunktion des Sicher-
heitsgurts erhöhen, indem sie im Anfangsstadium eines
Unfalls sicherstellen, dass der Sicherheitsgurt eng am
Fahrzeuginsassen anliegt. Die Gurtstraffer funktionie-
ren bei Fahrgästen aller Größen einschließlich denen in
Kinder-Rückhaltesystemen.
HINWEIS: Gurtstraffer sind allerdings kein Ersatz
für einen korrekt angelegten Sicherheitsgurt. Der Si-
cherheitsgurt ist eng anliegend und in der korrekten
Lage zu tragen.
Die Gurtstraffer werden durch das Rückhaltesysteme-
Steuergerät ausgelöst. Wie die Airbags sind die Gurt-
straffer nur einmal verwendbar. Ein ausgelöster Gurt-
straffer oder Airbag muss sofort ausgetauscht werden. ZUSÄTZLICHE AKTIVE KOPFSTÜTZEN
(AHR)
Bei diesen Kopfstützen handelt es sich um passive,
schwenkbare Bauteile. Fahrzeuge mit dieser Ausstat-
tung sind nicht ohne Weiteres anhand von Markierun-
gen zu erkennen, sondern nur durch eine Sichtprüfung
der Kopfstütze. Die Kopfstütze hat zwei Hälften, wo-
bei die vordere Hälfte aus weichem Schaumstoff und
die hintere Hälfte aus dekorativem Kunststoff besteht.
Wie funktioniert die aktive Kopfstütze (AHR)?
Das Rückhaltesystem-Steuergerät (ORC) bestimmt,
ob die Schwere oder die Art des Heckaufpralls ein
Auslösen der aktiven Kopfstützen (AHR) erfordern.
Wenn bei einem Heckaufprall eine Auslösung erfolgen
muss, werden die aktiven Kopfstützen sowohl des
Fahrer- als auch die Beifahrersitzes ausgelöst.
Wenn eine aktive Kopfstütze bei einem Heckaufprall
ausgelöst wird, bewegt sich die vordere Hälfte der
Kopfstütze nach vorn, um den Abstand zwischen Hin-
terkopf und aktiver Kopfstütze zu minimieren. Dieses
System trägt dazu bei, mögliche Verletzungen des Fah-
rers und des Beifahrers bei bestimmten Unfällen mit
Heckaufprall zu verhindern oder zumindest deren
Schwere zu vermindern.
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KENNTNIS
DES
FAHRZEUGS
SICHERHEIT
START UND
BETRIEBWARNLEUCHTEN
UND
MELDUNGENIM NOTFALL
SERVICE
UND
PFLEGE
TECHNISCHE
DATEN
INHALT
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wird. Um einen möglichen Passantenaufprall zu erfas-
sen, kann durch andere aufprallende Objekte der aktive
Motorhauben-Passantenschutz ausgelöst werden.
Auslösesensoren und Steuergeräte
Das Steuergerät elektronischer Passantenschutz
(EPPM) bestimmt, ob bei einem Frontalaufprall eine
Aktivierung der Stellglieder erforderlich ist. Das EPPM
bestimmt auf Grundlage der Signale von den Aufprall-
sensoren, wann die Stellglieder aktiviert werden müs
sen. Die Aufprallsensoren befinden sich im Bereich der
Frontstoßfänger.Das EPPM überprüft außerdem bei jedem Einschalten
der Zündung (Stellung START oder ON/RUN) die
Funktionsbereitschaft der Elektronikbauteile des akti-
ven Motorhauben-Passantenschutzes. Wenn sich der
Schlüssel in Stellung LOCK bzw. ACC befindet oder
nicht im Zündschloss eingesteckt ist, ist der aktive
Motorhauben-Passantenschutz nicht eingeschaltet und
die Motorhaube wird nicht angehoben.
Das EPPM verfügt über eine Reservespannungsversor-
gung, die sicherstellt, dass die Stellglieder auch dann
aktiviert werden, wenn die Batterie schwach ist oder
der Batterieanschluss getrennt wurde.(abb. 124)3 – Endgültige Bewegung nach unten, damit der Verriege-
lungsmechanismus einrastet
(abb. 125)
Aktive Kopfstütze in zurückgestellter Position
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KENNTNIS DES
FAHRZEUGS
SICHERHEIT
START UND BETRIEBWARNLEUCHTEN UND
MELDUNGENIM NOTFALL
SERVICEUND
PFLEGE
TECHNISCHE DATEN
INHALT
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Viele, jedoch nicht alle Rückhaltesysteme, sind mit
separaten Haltebändern an jeder Seite ausgestattet,
von denen jedes einen Haken oder einen Anschluss zur
Befestigung an den tiefer liegenden Befestigungspunk-
ten sowie eine Halteband-Spannvorrichtung besitzt.
Alle Kleinkinder-Rückhaltesysteme mit Blick nach vorn
sowie einige Kindertragen mit Blick nach hinten sind
ebenfalls mit einem Halteband, einem Haken zur Befes-
tigung an einer Haltebandverankerung und einer
Spannvorrichtung ausgestattet.
Zuerst sind die Kindersitz-Spannvorrichtungen an den
unteren Haltebändern und am Halteband zu lockern,
damit die Haken oder Verbindungselemente leichter an
den Befestigungspunkten im Fahrzeug montiert wer-
den können. Anschließend die unteren Haken oder
Anschlüsse über dem Sitzbezug befestigen. Dann müs
sen Sie das Halteband an der Verankerung direkt hinter
dem Sitz befestigen, an dem das Kinder-
Rückhaltesystem angebracht werden soll. Richten Sie
das Halteband dabei so aus, dass es direkt zwischen
Verankerung und Kinder-Rückhaltesystem verläuft, am
besten zwischen den Kopfstützenrohren. Bei der mitt-
leren Sitzposition die Kopfstütze nach oben fahren und
das Halteband zwischen den Kopfstützrohren unter die
Kopfstütze verlegen. Dann den Haken an der Halte-
bandverankerung auf der Rückseite des Sitzes befesti-
gen. Anschließend alle drei Haltebänder festziehen,
während das Kinder-Rückhaltesystem nach hinten undnach unten in den Sitz gedrückt wird, um die Haltebän
der entsprechend den Angaben des Herstellers des
Kinder-Rückhaltesystems zu straffen.
HINWEIS:
Sicherstellen, dass das Halteband beim Straffen nicht
in den Spalt zwischen den Rückenlehnen rutscht.
Bei Verwendung des ISOFIX-Verankerungssystem zum Einbau eines Kinder-Rückhaltesystems sorgen
Sie bitte dafür, dass alle Sicherheitsgurte, die nicht
zum Anschnallen von Insassen verwendet werden,
aufgerollt außer der Reichweite von Kindern sind.
Erinnern Sie alle Kinder im Fahrzeug daran, dass die
Sicherheitsgurte kein Spielzeug sind. Lassen Sie dar-
über hinaus Kinder niemals unbeaufsichtigt im Fahr-
zeug.
WARNUNG!
Ein falsch an den ISOFIX-Verankerungen
m
ontiertes KinderRückhaltesystem
kann seine Schutzfunktion nicht erfüllen. Das
Kind kann dadurch schwer verletzt oder getötet
werden. Beachten Sie genau die Hinweise des
Herstellers beim Einbau des Kinder-
Rückhaltesystems.
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KENNTNIS
DES
FAHRZEUGS
SICHERHEIT
START UND
BETRIEBWARNLEUCHTEN
UND
MELDUNGENIM NOTFALL
SERVICE
UND
PFLEGE
TECHNISCHE
DATEN
INHALT
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ABGAS
WARNUNG!
Motorabgase können zu Verletzungen oder
zum
Tod führen. Sie enthalten Kohlenmon-
oxid (CO), ein farb- und geruchloses Gas. Das Einat-
men von Kohlenmonoxid verursacht Bewusstlosigkeit
und kann schließlich zu einer Vergiftung führen. Be-
achten Sie folgende Sicherheitshinweise, um das Ein-
atmen von Kohlenmonoxid zu vermeiden:
Den Motor nie in einem geschlossenen Raum,
z. B. in einer Garage, laufen lassen.
Wenn Sie dennoch einmal mit geöffnetem
Kofferraum fahren müssen, schließen Sie alle
Fenster und stellen Sie den GEBLÄSESCHALTER
der Klimaregelung auf hohe Drehzahl. NICHT
auf Umluftbetrieb schalten.
Muss das Fahrzeug im Freien längere Zeit mit
laufendem Motor stehen, die Lüftung so einstel-
len, dass Frischluft von außen zugeführt wird. Das
Gebläse auf die höchste Stufe schalten.
Die Auspuffanlage muss stets in einwandfreiem Zu-
stand sein, damit kein Kohlenmonoxid in den Fahrzeug-
innenraum eindringen kann.
Wenn Sie ungewöhnliche Auspuffgeräusche wahrneh-
men, Abgasgeruch im Innenraum spürbar ist oder
wenn der Unterboden oder Heckbereich des Fahr- zeugs beschädigt ist, sind die gesamte Auspuffanlage
und die angrenzenden Karosseriebereiche durch einen
kompetenten Mechaniker auf gebrochene, beschä
digte, undichte oder falsch montierte Teile zu überprü
fen. Durch offene Schweißnähte und gelockerte An-
schlüsse können Abgase in den Fahrzeuginnenraum
eindringen. Darüber hinaus ist der Zustand der Aus-
puffanlage jedes Mal zu prüfen, wenn das Fahrzeug zum
Ölwechsel oder Schmierdienst angehoben wird. Schad-
hafte Teile sind auszutauschen.
REGELMÄSSIGE
SICHERHEITSKONTROLLEN IM
FAHRZEUGINNENRAUM
Sicherheitsgurte
Regelmäßig die Sicherheitsgurte auf Einschnitte, ausge-
franste Stellen und gelockerte Teile überprüfen. Be-
schädigte Teile müssen sofort ersetzt werden. Das
Gurtsystem nicht zerlegen oder verändern.
Die vorderen Sicherheitsgurte sind nach einem Unfall
auszutauschen. Sollten die hinteren Sicherheitsgurte
bei einem Unfall beschädigt worden sein (verbogener
Aufroller, gerissener Gurt usw.), müssen sie ausge-
tauscht werden. Wenn der einwandfreie Zustand von
Gurt oder Aufroller nicht sicher ist, ist der Sicherheits-
gurt auszutauschen.
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KENNTNIS
DES
FAHRZEUGS
SICHERHEIT
START UND
BETRIEBWARNLEUCHTEN
UND
MELDUNGENIM NOTFALL
SERVICE
UND
PFLEGE
TECHNISCHE
DATEN
INHALT
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Drücken Sie die MOTORSTART-/-STOPP-Taste ein-mal, um den Zündschalter in Stellung ACC (Zusatz-
verbraucher) zu schalten.
Drücken Sie die MOTORSTART-/-STOPP-Taste noch einmal, um den Zündschalter in Stellung RUN (Ein)
zu schalten.
Drücken Sie die MOTORSTART-/-STOPP-Taste ein drittes Mal, um den Zündschalter in Stellung OFF
(Aus) zu schalten.
EXTREM NIEDRIGE AUSSENTEMPERATUR
(UNTER -29 °C)
Um bei diesen Temperaturen einen zuverlässigen Mo-
torstart sicherzustellen, verwenden Sie bitte eine ex-
tern gespeiste elektrische Motorblockheizung.
MOTOR SPRINGT NICHT AN
WARNUNG!
Ni
emals Kraftstoff oder andere
brennbare Flüssigkeiten direkt in das
Drosselklappengehäuse einfüllen, um so den Mo-
tor anzulassen. Dies kann zu einer Stichflamme
und schweren Verletzungen führen.
(Fortsetzung)(Fortsetzung)
Versuchen Sie nicht , Ihr Fahrzeug durch An-
schieben oder Anschleppen in Gang zu setzen.
Unverbrannter Kraftstoff kann in den Katalysa-
tor eindringen und sich sofort nach dem Starten
des Motors entzünden und den Katalysator und
das Fahrzeug beschädigen. Hat das Fahrzeug eine
entladene Batterie, können Starterkabel ver-
wendet werden, um von einer Fremdbatterie oder
der Batterie in einem anderen Fahrzeug einen
Start zu erhalten. Diese Art des Startens kann bei
unsachgemäßer Ausführung gefährlich sein. Siehe
„Vorgehensweise bei der Starthilfe“ in „Bei ei-
nem Notfall“ für weitere Informationen.
Wiederherstellen eines „abgesoffenen“
Motors (mit Taste START/STOP (Motorstart/-
stopp))
Falls der Motor nicht anspringt, wenn Sie die Anwei-
sungen unter „Normales Anlassen des Motors“ oder
„Starten bei extremen Außentemperaturen“ durchge-
führt haben, ist er möglicherweise „abgesoffen“. So
beseitigen Sie überflüssigen Kraftstoff:
1. Betätigtem Sie das Bremspedal.
2. Drücken Sie das Gaspedal ganz bis zum Boden durch, und halten Sie es so gedrückt.
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KENNTNIS
DES
FAHRZEUGS
SICHERHEIT
START UND
BETRIEBWARNLEUCHTEN
UND
MELDUNGENIM NOTFALL
SERVICE
UND
PFLEGE
TECHNISCHE
DATEN
INHALT
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(Fortsetzung)
Eine unbeabsichtigte Bewegung des Fahrzeugs
kann die Insassen und Passanten verletzen. Wie
bei allen Fahrzeugen, sollten Sie auch dieses
Fahrzeug niemals verlassen, solange der Motor
noch läuft . Ziehen Sie vor dem Aussteigen aus
dem Fahrzeug die Feststellbremse an, schalten
Sie das Getriebe in PARK und schalten Sie den
Motor aus. Sobald der Zündschlüssel in der Stel-
lung OFF (Aus) steht , ist der Schalthebel in Stel-
lung PARK arretiert und das Fahrzeug ist gegen
Wegrollen gesichert . Ferner dürfen Sie Kinder
niemals unbeaufsichtigt im Fahrzeug lassen.
Kinder auf keinen Fall unbeaufsichtigt im Fahr-
zeug lassen. Kinder unbeaufsichtigt im Fahrzeug
zu lassen ist aus verschiedenen Gründen gefähr
lich. Ein Kind oder andere Personen können
schwer oder sogar lebensgefährlich verletzt wer-
den. Kinder sollten ermahnt werden, die Feststell-
bremse, das Bremspedal oder den Schalthebel
auf keinen Fall zu berühren. Lassen Sie das
Schlüssel-Griffstück nicht im Fahrzeug oder in der
Nähe des Fahrzeugs liegen, und belassen Sie den
Zündschalter nicht in der Stellung ACC (Zusatz-
verbraucher) oder RUN (Ein). Ein Kind könnte die
Fensterheber oder andere elektrische Systeme
betätigen oder das Fahrzeug in Gang setzen.
Bevor Sie den Schalthebel aus der
Stellung PARK bewegen, müssen Sie den
Zündschalter von LOCK/OFF (Aus) auf
ON/RUN (Ein) schalten und das Bremspedal
durchtreten. Andernfalls kann dies zu einer Be-
schädigung des Schalthebels führen.
AUF KEINEN FALL den Motor hochdrehen,
wenn aus den Stellungen PARK oder NEUTRAL in
eine andere Fahrstufe geschaltet wird, da dadurch
der Antriebsstrang beschädigt werden kann!
Die folgenden Anzeigen sollten genutzt werden, um
sicherzustellen, dass sich der Wählhebel wirklich in der
Stellung PARK befindet:
Schieben Sie beim Schalten in Stellung PARK den Wählhebel ganz nach vorn links, bis er seine Endpo-
sition erreicht hat.
Beachten Sie die Schalthebelanzeige, sie muss die Stellung PARK anzeigen.
Prüfen Sie bei freigegebenem Bremspedal, dass der Schalthebel nicht aus der Stellung PARK bewegt
wird.
REVERSE (Rückwärtsgang)
Diese Stellung dient dazu, das Fahrzeug rückwärts zu
bewegen. Schalten Sie den Gangwahlhebel erst dann in
die Stellung REVERSE, nachdem das Fahrzeug still
steht. 241
KENNTNIS
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(Fortsetzung)
Kinder auf keinen Fall unbeaufsichtigt im
Fahrzeug lassen. Kinder unbeaufsichtigt im Fahr-
zeug zu lassen, ist aus verschiedenen Gründen
gefährlich. Ein Kind oder andere Personen kön
nen schwer oder sogar lebensgefährlich verletzt
werden. Das Schlüssel-Griffstück nicht im Fahr-
zeug lassen. Ein Kind könnte die Fensterheber
oder andere elektrische Systeme betätigen oder
das Fahrzeug in Gang setzen.
Bevor Sie den Schalthebel aus der
Stellung PARK bewegen, müssen Sie den
Zündschalter von LOCK/OFF (Aus) auf
ON/RUN (Ein) schalten und das Bremspedal
durchtreten. Andernfalls kann dies zu einer Be-
schädigung des Schalthebels führen.
AUF KEINEN FALL den Motor hochdrehen,
wenn aus den Stellungen PARK oder NEUTRAL in
eine andere Fahrstufe geschaltet wird, da dadurch
der Antriebsstrang beschädigt werden kann! Die folgenden Anzeigen sollten genutzt werden, um
sicherzustellen, dass sich der Wählhebel wirklich in der
Stellung PARK befindet:
Schieben Sie beim Schalten in Stellung PARK den
Wählhebel ganz nach vorn links, bis er seine Endpo-
sition erreicht hat.
Beachten Sie die Schalthebelanzeige, sie muss die Stellung PARK anzeigen.
Prüfen Sie bei freigegebenem Bremspedal, dass der Schalthebel nicht aus der Stellung PARK bewegt
wird.
REVERSE (Rückwärtsgang)
Diese Stellung dient dazu, das Fahrzeug rückwärts zu
bewegen. Schalten Sie den Gangwahlhebel erst dann in
die Stellung REVERSE, nachdem das Fahrzeug still
steht.
NEUTRAL (Leerlauf )
Diese Stellung wird verwendet, wenn das Fahrzeug
längere Zeit bei laufendem Motor steht. In dieser
Stellung kann der Motor angelassen werden. Ziehen Sie
die Feststellbremse fest an, und schalten Sie das Ge-
triebe in Stellung PARK (Parken), wenn Sie das Fahr-
zeug verlassen müssen.
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WARNUNG!
Falsches Abschleppen kann zu einem
Unf
all mit Personenschäden führen. Hal-
ten Sie sich an diese Richtlinien, um einen mög-
lichst sicheren Anhängerbetrieb sicherzustellen:
Stellen Sie sicher, dass die Ladung sicher im
Anhänger verstaut ist und während der Fahrt
nicht verrutschen kann. Ladung in einem Anhän
ger, die nicht fest und sicher verstaut ist , kann in
Bewegung geraten und schwer zu kontrollierende
Schwankungen des Anhängers verursachen. Sie
können möglicherweise die Kontrolle über das
Fahrzeug verlieren und einen Unfall verursachen.
Die gesamte Anhängevorrichtung muss fachge-
recht an Ihrem Fahrzeug eingebaut werden.
Fahrzeug und Anhänger bei Anhängerbetrieb
nicht überladen. Überladung kann zum Verlust
der Kontrolle über Fahrzeug und Anhänger füh
ren sowie mangelhafte Leistung oder Schäden an
Bremsanlage, Achsen, Motor, Getriebe, Lenkung,
Radaufhängung, Karosseriestruktur oder Reifen
verursachen.
(Fortsetzung)(Fortsetzung)
Sicherheitsketten zwischen Fahrzeug und An-
hänger sind stets zu verwenden. Die Ketten im-
mer am Rahmen oder Abschlepphaken des Fahr-
zeugs befestigen. Die Ketten unter der
Anhängerstütze über Kreuz führen und dabei
genug Spiel für Kurvenfahrten lassen.
Das Fahrzeug mit Anhänger nicht auf Steigun-
gen bzw. Gefällen parken. Vor dem Verlassen des
Fahrzeugs die Feststellbremse anziehen. Anhän
gerräder stets mit Keilen blockieren.
Das kombinierte zulässige Gesamtgewicht
darf nicht überschritten werden.
Das Gesamtgewicht muss zwischen Zugfahr-
zeug und Anhänger so verteilt werden, dass die
folgenden vier Werte nicht überschritten werden:
1. Zulässiges Gesamtgewicht des Zugfahrzeugs
2. Zulässiges Gesamtgewicht des Anhängers
3. Zulässige Achslast
4. Zulässige Stützlast der verwendeten Anhänge- vorrichtung
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