licht Hyundai Tucson 2019 Betriebsanleitung (in German)
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5-20
Fahrhinweise
Turbomotor mit Ladeluftkühler
anlassen & abstellen
1. Lassen Sie den Motor direkt nachdem Anlassen nicht mit hohen
Drehzahlen laufen und besch -
leunigen Sie nicht stark.
Wenn der Motor kalt ist, lassen Sie den Motor eine kurze Zeit
im Leerlauf laufen, damit der
Turbolader genügend Schmierung
bekommt.
2. Nach Fahrten mit hoher Geschwindigkeit oder nach
langen Fahrten sollte der Motor
vor dem Abstellen ca. 1 Minute im
Leerlauf weiterlaufen. In dieser
Zeitspanne kann sich der
Turbolader abkühlen, bevor der
Motor abgestellt wird.
Stellen Sie den Motor nicht sofort
ab, wenn er zuvor einer starken
Belastung ausgesetzt war. Der
Motor und der Turbolader könnten
dadurch schwer beschädigt
werden. So verhindern Sie Beschädigun
-
gen des Fahrzeugs:
• Wenn der Motor während der Fahrt abstirbt, versuchen Sie
nicht, den Wählhebel in die
Parkstufe (P) zu schalten.
Sofern es die Verkehrslage und
der Straßenzustand erlauben,
können Sie den Wählhebel auch
während der Fahrt in die
Leerlaufstellung (N) bringen und
den Start/Stop-Knopf drücken,
um zu versuchen, den Motor
wieder anzulassen.
• Versuchen Sie nicht, den Motor mittels Anschieben oder
Abschleppen zu starten. So verhindern Sie Beschädigun
-
gen des Fahrzeugs:
Drücken Sie den Engine
Start/Stop-Knopf nicht länger als
10 Sekunden, außer wenn
die Bremslichtsicherung durch -
gebrannt ist.
Wenn die Bremslichtsicherung
durchgebrannt ist, können Sie
den Motor nicht wie gewohnt
anlassen. Setzen Sie eine neue
Sicherung ein. Wenn Sie die
Sicherung nicht ersetzen können,
können Sie den Motor anlassen,
indem Sie den Start/Stop-Knopf
10 Sekunden lang in der Stellung
ACC gedrückt halten.
Treten Sie zu Ihrer eigenen
Sicherheit vor dem Anlassen des
Motors stets das Brems- und/oder
Kupplungspedal.
ANMERKUNGANMERKUNG
ANMERKUNG
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5-34
Fahrhinweise• Das Doppelkupplungsgetriebefühlt sich an wie ein Schaltgetriebe
und bietet gleichzeitig die
Annehmlichkeiten eines voll -
automatischen Getriebes. Im
Gegensatz zu einem herkömm-
lichen Automatikgetriebe sind die
Gangwechsel beim Doppelkup -
plungsgetriebe spürbar (und
hörbar).
- Stellen Sie es sich als automatisch schaltendes Schalt-
getriebe vor.
- In der Fahrstufe „Drive“ erfolgen die Gangwechsel ähnlich wie bei
einem herkömmlichen Automatik -
getriebe vollautomatisch.
• Im Doppelkupplungsgetriebe ver- richtet eine Trockenkupplung ihren
Dienst. Sie unterscheidet sich vom
Drehmomentwandler eines Auto-
matikgetriebes und ermöglicht
beim Fahren eine bessere
Beschleunigung. Das Anfahren
kann jedoch auf den ersten Metern
etwas langsamer ausfallen als
beim Automatikgetriebe.
(Fortsetzung)
•Vermeiden Sie auf glatter
Fahrbahn den plötzlichen
Einsatz der Motorbremse
(Schalten von einem hohen in
einen niedrigeren Gang). Das
Fahrzeug kann ins Rutschen
geraten und einen Unfall
verursachen.
•Damit das Getriebe nicht
beschädigt wird, beschleuni-
gen Sie weder im Rückwärts
-
gang (R) noch in einem der
Vorwärtsgänge bei betätigter
Bremse.
•Halten Sie Ihr Fahrzeug an
Steigungen nicht durch
Gasgeben in Position.
Betätigen Sie stattdessen
das Bremspedal oder die
Feststellbremse.
So senken Sie das Risiko
schwerer oder tödlicher Verlet -
zungen:
•Stellen Sie vor dem Schalten
nach D (Drive) oder R
(Rückwärtsgang) IMMER
sicher, dass sich im Bereich
um Ihr Fahrzeug keine
Personen und vor allem keine
Kinder aufhalten.
•Bevor Sie den Fahrersitz
verlassen, stellen Sie jedes
Mal sicher, dass der
Wählhebel in die Stellung P
(Parken) gestellt ist, betätigen
Sie die Feststellbremse und
bringen Sie den Zünd-
schlüssel in die Stellung
LOCK/OFF. Wenn diese
Vorsichtshinweise nicht
befolgt werden, kann sich das
Fahrzeug plötzlich und
unerwartet in Bewegung
setzen.
(Fortsetzung)
VORSICHT
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5-62
Fahrhinweise
Das ABS ist eine elektronische
Bremsfunktion zur Vermeidung
blockierender Räder beim Bremsen.
Das ABS ermöglicht dem Fahrer
gleichzeitig zu lenken und zu
bremsen.
Nutzung der ABS-Funktion
Um im Notfall möglichst viel von der
ABS-Funktion zu profitieren, ver-
suchen Sie nicht, den Bremsdruck
selber zu regeln, indem Sie mit dem
Bremspedal „pumpen“. Treten Sie
das Bremspedal so kräftig wie
möglich.
Wenn Sie das Bremspedal unter
Bedingungen treten, die zum
Blockieren der Räder führen können,
hören Sie möglicherweise Geräu -
sche von den Bremsen oder spüren,
wie das Bremspedal pulsiert. Dabei
handelt es sich um normale
Phänomene, die aus dem Eingreifen
der ABS-Funktion resultieren.
Das ABS verkürzt weder die zum
Anhalten des Fahrzeugs benötigte
Zeit noch den dafür benötigten Weg.
Halten Sie immer ausreichend
Sicherheitsabstand zum voraus -
fahrenden Fahrzeug.
Das ABS verhindert kein Rutschen
der Räder, das aus einer plötzlichen
Richtungsänderung (überhöhtes
Tempo in Kurven, plötzliche
Fahrspurwechsel etc.) resultiert. Passen Sie Ihre Geschwindigkeit
stets an den Straßenzustand und die
Witterung an.
Das ABS kann keinen Stabilitäts-
verlust verhindern. Lenken Sie bei
Vollbremsungen stets behutsam.
Abrupte oder heftige Lenkmanöver
können nach wie vor dazu führen,
dass Ihr Fahrzeug in den
Gegenverkehr schlingert oder von
der Straße abkommt.
Auf unbefestigten und unebenen
Untergründen kann der Einsatz des
ABS-Systems den Bremsweg im
Vergleich zu einem Fahrzeug ohne
ABS-System verlängern.
Nach dem Wechsel des Start/Stop-
Knopfs in die Stellung ON (EIN)
leuchtet die ABS-Warnleuchte ( )
einige Sekunden lang weiter. In
diesem Zeitraum findet eine
Eigendiagnose des ABS-Systems
statt. Anschließend erlischt die
Warnleuchte, wenn keine Störung
vorliegt. Bleibt sie jedoch
eingeschaltet, liegt unter Umständen
ein Problem mit dem ABS vor. Wir
empfehlen Ihnen, sich so bald als
möglich an eine HYUNDAI Vertrags-
werkstatt zu wenden.(Fortsetzung)
•Auf Straßen mit Schlag-
löchern oder unterschiedlich
hohen Fahrbahnbelägen.
•Wenn Schneeketten an Ihrem
Fahrzeug montiert sind.
Die Sicherheitsfunktionen von
Fahrzeugen, die mit ABS oder
ESC ausgestattet sind, sollten
nicht bei hoher Geschwindig -
keit oder in Kurven getestet
werden. Damit könnten Sie sich
und andere gefährden.
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5-70
Fahrhinweise
Informationen
• Die Berganfahrhilfe wird nichtaktiviert, wenn sich der Wählhebel
in der Stellung „P“ (Parken) oder
„N“ (Leerlauf) befindet.
• Die Berganfahrhilfe wird auch dann aktiviert, wenn das ESC
(elektronische Stabilitätskontrolle)
ausgeschaltet ist. Sie wird jedoch
nicht aktiviert, wenn das ESC nicht
ordnungsgemäß funktioniert.
Bergabfahr-Bremshilfe (DBC)
(Downhill Brake Control)
(ausstattungsabhängig)
Die Bergabfahr-Bremshilfe (DBC)
unterstützt das Bergabfahren ohne
Betätigung des Bremspedals. Sie drosselt die Fahrgeschwindigkeit
auf weniger als 8 km/h, sodass sich
der Fahrer ganz auf das Lenken
konzentrieren kann.
• Beim Einschalten der Zündung
ist DBC grundsätzlich aus-
geschaltet.
• Wenn DBC eingreift, entstehen möglicherweise Bremsgeräu-
sche und -vibrationen.
• Wenn DBC eingreift, leuchtet das Bremslicht auf.
ANMERKUNG
i
Schalten Sie DBC auf normalen
Straßen immer aus. Beim
Passieren von Geschwindig-
keitsbarrieren oder bei
abrupten Lenkmanövern kann
das DBC unabsichtlich aus dem
Bereitschaftsmodus „geweckt“
werden und eingreifen.
VORSICHT
OTL055022
■ Ausführung A
■Ausführung BOTL055119
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Fahrhinweise
5
Die Auffahrwarnfunktion FCA
(Forward Collision-Avoidance Assist)
soll vorausfahrende Fahrzeuge oder
auf der Fahrbahn befindliche
Fußgänger mittels Radar und einer
Kamera erkennen, den Fahrer vor
bevorstehenden Kollisionen warnen
und bei Bedarf eine Notbremsung
einleiten.Systemeinstellung und -
aktivierung
Systemeinstellung
• Der Fahrer kann das FCA-Systemaktivieren, indem er den Zünd -
schlüssel in der Stellung ON
platziert und Folgendes auswählt:
"User Settings [Benutzereinst] →
Driver assistance [Fahrerassistenz]
→ Forward safety [Sicherheit
vorne]"
Die Auffahrwarnfunktion wird
deaktiviert, wenn der Fahrer die
Systemeinstellung beendet.
FRONTALKOLLISIONS-VERMEIDUNGSASSISTENT (FCA) - SENSORFUSION
(
RADAR + KAMERA VORN) (AUSSTATTUNGSABHÄNGIG)
Beachten Sie bei der
Verwendung des Frontalkolli-
sions-Vermeidungsassistenten
(FCA) die folgenden Vorsichts-
maßnahmen:
(Fortsetzung)
VORSICHT
(Fortsetzung)
•Da es sich lediglich um eine
Ergänzungsfunktion handelt,
entbindet sie den Fahrer
keineswegs von der Pflicht,
besondere Vorsicht und
Aufmerksamkeit walten zu
lassen. Der Bereich, der von
den Sensoren abgedeckt wird,
und die von den Sensoren
erkennbaren Objekte sind
begrenzt. Achten Sie stets auf
die Straßenverhältnisse.
•Passen Sie Ihre Geschwindig -
keit IMMER an die
Straßenverhältnisse an.
•Fahren Sie stets vorsichtig,
damit Sie nicht von der
Situation überrascht werden.
Die FCA-Funktion bringt das
Fahrzeug nicht völlig zum
Stehen und verhindert keine
Kollisionen.
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5-101
Fahrhinweise
• Bringen Sie grundsätzlich keineZubehörteile, Aufkleber oder
Tönungsfolien an der Wind -
schutzscheibe an.
• Legen Sie grundsätzlich keine reflektierenden Gegenstände
(Papiere, Spiegel etc.) auf
dem Armaturenbrett ab.
Lichtreflexionen jeder Art
können Störungen des Systems
verursachen.
• Achten Sie penibel darauf, dass die Kamera nicht mit Wasser in
Berührung kommt.
• Zerlegen Sie die Kamerabau- gruppe nicht und stoßen Sie
nicht dagegen.
• Mit hoher Lautstärke über das Audiosystem des Fahrzeugs
abgespielte Musik kann die
akustischen Warnsignale des
Systems übertönen.
Informationen
Wir empfehlen, das System in
folgenden Fällen in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt überprüfen zu
lassen:
• Austausch der Windschutzscheibe.
• Der Radarsensor oder dieAbdeckung wird beschädigt oder
ersetzt.
Warnmeldung und Warnleuchte
Forward Collision Avoidance Assist
(FCA) system disabled.
Radar blocked [Frontalkollisions-
Vermeidungsassistent (FCA)
deaktiviert. Radar blockiert]
Wenn die Sensorabdeckung durch
Schmutz, Schnee oder Fremd-
partikel verschmutzt ist, wird der
Betrieb des FCA-Systems mögli-
cherweise vorübergehend ein-
gestellt. In diesem Fall erscheint am
LCD-Display eine Warnmeldung.
iANMERKUNG
5
OIK057090L
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Fahrhinweise
Funktionsbeschränkungen
Die Auffahrwarnfunktion FCA
(Forward Collision Avoidance) soll
vorausfahrende Fahrzeuge oder auf
der Fahrbahn befindliche Fußgänger
mittels Radar und einer Kamera
erkennen, den Fahrer vor
bevorstehenden Kollisionen warnen
und bei Bedarf eine Notbremsung
einleiten.
In bestimmten Situationen ist der
Radarsensor bzw. die Kamera
möglicherweise außerstande, das
vorausfahrende Fahrzeug oder den
auf der Fahrbahn befindlichen
Fußgänger zu erkennen. In diesen
Fällen funktioniert die Auffahrwarn-
funktion möglicherweise nicht
ordnungsgemäß. In den folgenden
Situationen muss der Fahrer
besonders aufmerksam sein, da die
Auffahrwarnfunktion möglicherweise
eingeschränkt ist.
Erkennung von Fahrzeugen
In den folgenden Fällen kann die
Funktion des Sensors eingeschränkt
sein:
• Radarsensor oder Kamera sinddurch Fremdkörper bzw. Fremd -
partikel blockiert.
• Die Kameralinse ist verschmutzt oder der Betrieb der Kamera wird
durch eine getönte, mit Folie
überklebte oder beschichtete
Windschutzscheibe, eine Beschä-
digung der Kameralinse oder der
Windschutzscheibe oder durch
an der Windschutzscheibe an -
haftende Fremdkörper (Aufkleber,
Insekten usw.) beeinträchtigt.
• Schlechte Witterungsbedingungen wie z.B. Starkregen oder dichter
Schneefall beschränken das
Sichtfeld von Radarsensor bzw.
Kamera.
• Es gibt elektromagnetische Störungen.
• Das Radarsignal wird falsch reflektiert.
• Die Erkennungsfunktion von Radar/Kamera ist begrenzt. • Das vorausfahrende Fahrzeug ist
zu klein, um erkannt zu werden.
(z.B. ein Motorrad oder ein Fahrrad
etc.)
• Das vorausfahrende Fahrzeug hat Übergröße oder zieht einen
Anhänger, der zu groß ist, um von
dem Kamera-Erkennungssystem
erkannt zu werden. (z.B. ein
Traktoranhänger etc.)
• Das Sichtfeld der Kamera ist unvorteilhaft ausgeleuchtet (z.B.
zu dunkel oder zu intensive
Reflektion oder Einschränkung des
Sichtfelds durch Schwarzlicht)
• Das vorausfahrende Fahrzeug fährt hat keine Rücklichter, die
Rücklichter sind nicht
eingeschaltet oder befinden sich
an einer ungewöhnlichen Position.
• Die Umgebungshelligkeit ver -
ändert sich drastisch, zum Beispiel
beim Erreichen/Verlassen von
Tunneln.
• Wenn sich das Licht einer Straßenlaterne oder eines
entgegenkommenden Fahrzeugs
auf der nassen Fahrbahn oder in
einer Pfütze spiegelt.
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• Das Blickfeld nach vorne ist durchgrelles Sonnenlicht oder das
Scheinwerferlicht eines entgegen-
kommenden Fahrzeugs eingesch-
ränkt.
• Die Frontscheibe ist beschlagen; die Straße ist nicht klar zu
erkennen.
• Das vorausfahrende Fahrzeug führt unberechenbare Fahr-
manöver aus.
• Das Fahrzeug fährt auf unbefestigtem oder unebenem
Untergrund bzw. auf Straßen mit
plötzlichen Steigungsänderungen.
• Das Fahrzeug wird in der Nähe von Bereichen mit hohem Metallauf-
kommen wie z.B. einer Baustelle
oder entlang von Schienen
gefahren.
• Das Fahrzeug fährt in einem Gebäude (Tiefgarage etc.).
• Die Kamera erkennt nicht das gesamte vorausfahrende Fahr-
zeug.
• Die Kamera ist beschädigt. • Die Umgebung ist zu dunkel, zum
Beispiel wenn die Scheinwerfer
nachts oder beim Durchfahren
eines Tunnels nicht eingeschaltet
sind.
• Ein Mittelstreifen, Bäume usw. werden einen Schatten auf die
Fahrbahn.
• Das Fahrzeug fährt durch eine Mautstelle.
• Die Windschutzscheibe ist beschlagen; die freie Sicht auf die
Straße ist eingeschränkt.
• Der hintere Teil des voraus- fahrenden Fahrzeugs ist nicht
richtig erkennbar (das Fahrzeug
fährt nicht geradeaus oder ist
umgestürzt).
• Der schlechte Straßenzustand verursacht starke Fahrzeugvibra-
tionen beim Fahren.
• Das Überfahren von Boden- schwellen wirkt sich kurzzeitig auf
die Sensorerkennung aus.
• Das voraus befindliche Fahrzeug bewegt sich quer zur
Fahrtrichtung. • Das voraus befindliche Fahrzeug
steht quer zur Fahrtrichtung.
• Das voraus befindliche Fahrzeug fährt auf Ihr Fahrzeug zu oder setzt
zurück.
• Sie und das vorausfahrende Fahrzeug durchfahren einen
Kreisverkehr.
Fahrhinweise
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Erkennung von Fußgängern
In den folgenden Fällen kann die
Funktion des Sensors eingeschränkt
sein:
• Der Fußgänger wird nichtvollständig vom Kamerasystem
erkannt, weil er sich zum Beispiel
nach vorn beugt oder nicht völlig
aufrecht geht.
• Der Fußgänger bewegt sich sehr schnell oder taucht plötzlich im
Erkennungsbereich der Kamera
auf.
• Der Fußgänger trägt Kleidung, die sich kaum vom Hintergrund
abhebt, was die Erkennung durch
das Kamerasystem erschwert.
• Es zu hell (z.B. bei Fahren in hellem bzw. grellem Sonnenlicht)
oder zu dunkel (z.B. beim Befahren
einer Landstraße im Dunkeln).
• Der Fußgänger ist schwer von benachbarten Objekten zu
unterscheiden (zum Beispiel in
einer Menschenmenge).
• Es gibt einen Gegenstand, dessen Struktur einer Person ähnelt. • Der Fußgänger hat eine geringe
Körpergröße.
• Die Beweglichkeit des Fußgängers ist eingeschränkt.
• Die Sensorerkennung ist begrenzt.
• Der Radarsensor oder die Kamera ist verdeckt oder verschmutzt.
• Das Sichtfeld des Radarsensors oder der Kamera ist durch
Starkregen, Schneefall etc.
eingeschränkt.
• Wenn sich das Licht einer Straßenlaterne oder eines
entgegenkommenden Fahrzeugs
auf der nassen Fahrbahn oder in
einer Pfütze spiegelt.
• Die Sicht nach vorn ist beeinträchtigt, weil die Sonne
blendet.
• Die Frontscheibe ist beschlagen; die Straße ist nicht klar zu
erkennen.
• Der schlechte Straßenzustand verursacht starke Fahrzeugvibra-
tionen beim Fahren.
• Der Fußgänger springt plötzlich auf die Straße.
Fahrhinweise
•Verwenden Sie den Frontal -
kollisions-Vermeidungs -
assistenten (FCA) nicht, wenn
Sie ein anderes Fahrzeug
abschleppen. Wenn beim
Abschleppen die Bremsen
betätigt werden, kann dies die
Sicherheit Ihres Fahrzeugs
bzw. des abgeschleppten
Fahrzeugs beeinträchtigen.
•Achten Sie besonders auf
vorausfahrende Fahrzeuge,
deren Ladung über das Heck
hinausragt oder die eine
höhere Bodenfreiheit haben.
•Die Auffahrwarnfunktion soll
vorausfahrende Fahrzeuge
oder auf der Fahrbahn
befindliche Fußgänger mittels
Radar und einer Kamera
erkennen. Sie ist nicht für die
Erkennung von Fahrrädern,
Motorrädern oder Rollkoffern,
Einkaufswagen oder Kinder -
wagen etc. konzipiert.
(Fortsetzung)
VORSICHT
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5-122
Fahrhinweise(Fortsetzung) Für den Fall, dass Sie die
Kamera zerlegen und wieder
zusammenbauen, empfehlen
wir, das Fahrzeug zwecks
Überprüfung und Kalibrierung
des Systems in eine HYUNDAI
Vertragswerkstatt zu bringen.
•Falls Sie Windschutzscheibe,
LKA-Kamera oder Teile, die
mit dem Lenkrad zusammen -
hängen, austauschen,
empfehlen wir Ihnen, Ihr
Fahrzeug zwecks Über -
prüfung der Kalibrierung in
eine HYUNDAI-Vertrags-
werkstatt zu bringen.
•Das System erfasst die
Fahrspurmarkierungen (bzw.
den Straßenrand) mit einer
Kamera und greift basierend
auf den erhaltenen Daten in
die Lenkung ein. Falls die
Fahrspurmarkierungen (bzw.
der Straßenrand) schwer zu
erkennen sind, funktioniert
das System möglicherweise
nicht ordnungsgemäß.
(Fortsetzung)
(Fortsetzung)Siehe auch "Funktions-
beschränkungen".
•Entfernen bzw. beschädigen
Sie keine Teile, die mit dem
LKA zusammenhängen.
•Bei zu laut eingestellter
Audioanlage hören Sie
möglicherweise den Warnton
des LKA nicht.
•Legen Sie keine reflektieren -
den Gegenstände (Spiegel,
weißes Papier etc.) auf dem
Armaturenbrett ab. Reflek-
tiertes Sonnenlicht kann die
Systemfunktion stören.
•Lassen Sie Ihre Hände auch
bei aktiviertem LKA-System
stets am Lenkrad. Wenn Sie
Ihre Hände vom Lenkrad
nehmen, erscheint die Warn-
meldung "Keep hands on
steering wheel [Lenkrad nicht
loslassen]". Falls Sie nach
Anzeige dieser Meldung
weiterhin freihändig fahren,
wird das System greift nicht
länger in die Lenkung ein.
(Fortsetzung)
(Fortsetzung)
•Das Lenkrad wird nicht
durchgehend kontrolliert. Bei
einer hohen Fahrgesch-
windigkeit kann es daher
vorkommen, dass das Fahr -
zeug beim Verlassen der
Fahrspur (bzw. der Straße)
nicht von dem System
gesteuert wird. Bei der
Verwendung des Systems
muss sich der Fahrer stets an
die zulässige Höchstgesch -
windigkeit halten.
•Wenn Gegenstände am
Lenkrad befestigt sind, erfolgt
möglicherweise kein Eingriff
in die Lenkung und keine
Warnung beim freihändigen
Fahren.
•Stellen Sie sicher, dass Sie
den LKA abschalten, wenn Sie
einen Anhänger ziehen.
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