reifen Hyundai Tucson 2019 Betriebsanleitung (in German)
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Fahrhinweise
5
Fahren in überfluteten
Bereichen
Vermeiden Sie das Durchfahren
überfluteter Bereiche, solange Sie
nicht sicher sind, dass das Wasser
nicht höher steht als bis zur
Unterseite der Radnaben. Lassen
Sie genug Abstand zum Anhalten,
da die Bremswirkung möglicher-
weise beeinträchtigt ist.
Trocknen Sie nach Wasser-
durchfahrten die Bremsen, indem
Sie während der Fahrt das Brems -
pedal mehrmals leicht betätigen.
Fahren mit hoher
Geschwindigkeit
Reifen
Korrigieren Sie den Reifenluftdruck
laut Vorgabe. Nicht ausreichend
aufgepumpte Reifen können zu heiß
werden oder Schaden nehmen.
Montieren Sie keine abgefahrenen
oder beschädigten Reifen, die
Traktion oder Bremswirkung
beeinträchtigen könnten.
Informationen
Überschreiten Sie beim Aufpumpen
auf keinen Fall den auf den Reifen
angegebenen Maximaldruck.
Kraftstoff, Motorkühlmittel und Motoröl
Beim Fahren mit hoher
Geschwindigkeit wird mehr Kraftstoff
verbraucht als bei niedrigen
Geschwindigkeiten. Vergessen Sie
nicht, das Motorkühlmittel und das
Motoröl zu prüfen.
Antriebsriemen
Ein zu lockerer oder beschädigter
Antriebsriemen kann zur
Überhitzung des Motors führen.
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Fahrhinweise
So verringern Sie die Gefahr
eines Überschlags
Ihr Mehrzweck-Pkw ist als SUV
(Sports Utility Vehicle) definiert. SUV-
Fahrzeuge haben eine größere
Bodenfreiheit und eine schmalere
Spurweite, damit sie sich für den
Einsatz unter Geländebedingungen
eignen. Konstruktionsbedingt haben
sie einen höheren Schwerpunkt als
herkömmliche Fahrzeuge, wodurch
sie bei abrupten Richtungswechseln
eher dazu neigen, sich zu über-
schlagen. Utility-Fahrzeuge übersch-
lagen sich deutlich häufiger als
Fahrzeuge anderer Bauart. Aufgrund
des damit verbundenen Risikos wird
dem Fahrer und den Beifahrern
dringend empfohlen, die Sicherheits -
gurte anzulegen. Bei einem Fahr-
zeugüberschlag besteht für eine nicht
angeschnallte Person deutlich mehr
Lebensgefahr als für eine ange-
schnallte Person.
Es gibt Maßnahmen, die der Fahrer
ergreifen kann, um die Gefahr eines
Überschlags zu verringern. Vermeiden Sie nach Möglichkeit
abrupte Lenkbewegungen und
Richtungswechsel, beladen Sie das
Dach nicht mit schweren Gegen
-
ständen und nehmen Sie keinerlei
Veränderungen an Ihrem Fahrzeug
vor.
Utility-Fahrzeuge überschlagen
sich deutlich häufiger als
Fahrzeuge anderer Bauart. So
vermeiden Sie Überschläge und
den Verlust der Kontrolle über
das Fahrzeug:
•Fahren Sie langsamer durch
Kurven, als Sie es mit einem
herkömmlichen Pkw tun
würden.
•Vermeiden Sie abrupte Lenk -
bewegungen und Richtungs -
wechsel.
•Nehmen Sie keine Verän-
derungen an Ihrem Fahrzeug
vor, durch die sich der
Schwerpunkt nach oben
verlagern würde.
(Fortsetzung)
VORSICHT
Bei einem Fahrzeugüberschlag
besteht für eine nicht ange-
schnallte Person ein deutlich
größeres Risiko tödlich verletzt
zu werden als für eine ange-
schnallte Person. Achten Sie
darauf, dass alle Insassen
angeschnallt sind.
VORSICHT
(Fortsetzung)
•Achten Sie auf die Einhaltung
des vorgeschriebenen Reifen -
luftdrucks.
•Transportieren Sie keine
schweren Lasten auf dem
Dach.
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Fahrhinweise
5
Das schlechte Wetter im Winter
begünstigt den Reifenverschleiß und
verursacht auch andere Probleme.
Beherzigen Sie die folgenden
Empfehlungen für das Fahren im
Winter:Fahren bei Schnee oder Eis
Halten Sie genügend Abstand zum
vorausfahrenden Fahrzeug.
Betätigen Sie behutsam die Bremsen.
Zu hohes Tempo sowie starkes
Beschleunigen, plötzliches Bremsen
und heftige Lenkbewegungen sind
äußerst gefährlich. Nutzen Sie beim
Verzögern das volle Potenzial der
Motorbremse. Durch plötzliches
Bremsen auf verschneiter oder
vereister Fahrbahn kann das
Fahrzeug ins Schleudern geraten.
Für Fahrten in tieferem Schnee kann
die Verwendung von Winterreifen
oder Schneeketten erforderlich sein.
Führen Sie stets Notfallausrüstung
mit sich. Dazu zählen Schneeketten,
Abschleppseile oder -ketten,
Taschenlampen, Warnfackeln, Sand,
eine Schaufel, Starthilfekabel,
Eiskratzer, Handschuhe, Planen,
Decken etc.
Winterreifen
FAHREN BEI WINTERWETTER
Winterreifen müssen in ihren
Abmessungen und in ihrer
Bauart der Standardbereifung
entsprechen. Andernfalls
können Sicherheit und
Fahrverhalten Ihres Fahrzeugs
nachhaltig beeinträchtigt
werden.
VORSICHT
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Fahrhinweise
Wenn Sie Ihr Fahrzeug mit Winter -
reifen ausrüsten, stellen Sie sicher,
dass Reifengröße und Belastbarkeit
mit den Daten der Originalreifen
übereinstimmen. Rüsten Sie alle vier
Räder mit Winterreifen aus, um
ausgeglichene Fahreigenschaften
bei allen Wetterver-hältnissen beizu -
behalten.
Die Traktion von Winterreifen auf
trockener Fahrbahn ist möglicher-
weise geringer als die der serien-
mäßigen Sommerreifen. Infor -
mationen über die Gesch -
windigkeitsfreigabe von Winterreifen
erhalten Sie bei Ihrem Händler.
Informationen
Verwenden Sie keine Spike-Reifen,
ohne sich zuvor über die vor Ort
geltenden Bestimmungen zur Benut -
zung derartiger Reifen informiert zu
haben. In vielen Ländern sind Spike-
Reifen nicht erlaubt.
Schneeketten
Da die Flanken von Radialreifen
dünner sind als bei anderen Reifen,
können sie durch bestimmte
Schneeketten beschädigt werden.
Deshalb empfehlen wir die Verwen -
dung von Winterreifen anstelle von
Schneeketten. Ziehen Sie nach
Möglichkeit keine Schneeketten auf
Räder mit Leichtmetallfelgen. Wenn
Schneeketten benutzt werden
müssen, verwenden Sie Originalteile
von HYUNDAI und beachten Sie bei
der Montage die mitgelieferte
Anleitung. Fahrzeugschäden, die durch die
unsachgemäße Montage von
Schneeketten hervorgerufen wurden,
fallen nicht unter die Fahrzeuggarantie
des Herstellers.
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Die Verwendung von Schnee-
ketten kann sich nachteilig auf
das Fahrverhalten auswirken.
•Fahren Sie langsamer als 30
km/h bzw. halten Sie sich an
das vom Hersteller vor
-
gegebene Geschwindigkeits -
limit (je nachdem, welcher Wert
niedriger ist).
•Fahren Sie vorsichtig und
vermeiden Sie das Ansch -
lagen der Ketten gegen andere
Gegenstände (z. B. Bord -
steinkanten), das Durchfahren
von Schlaglöchern, scharfes
Kurvenfahren und andere
gefährliche Situationen, die
das Fahrzeug in eine
ungleichmäßige Bewegung
bringen könnten.
•Vermeiden Sie starke Lenk-
bewegungen und Vollbrem -
sungen.
VORSICHT
OTLE058036
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Fahrhinweise
5
Informationen
• Ziehen Sie Schneeketten auf dieVorderräder auf. Beachten Sie, dass
Schneeketten zwar den Vortrieb
verbessern, aber nicht das seitliche
Ausbrechen des Fahrzeugs
verhindern.
• Verwenden Sie keine Spike-Reifen, ohne sich zuvor über die vor Ort
geltenden Bestimmungen zur
Benut-zung derartiger Reifen
informiert zu haben. In vielen
Ländern sind Spike-Reifen nicht
erlaubt.
Montage der Schneeketten
Halten Sie sich bei der Montage von
Schneeketten an die Hersteller -
anleitung und montieren Sie sie
möglichst eng am Reifen. Fahren Sie
langsam (weniger als 30 km/h),
wenn Ketten montiert sind. Wenn Sie
hören, dass die Ketten die
Karosserie oder das Fahrwerk Ihres
Fahrzeugs berühren, halten Sie an
und spannen Sie die Ketten nach.
Wenn die Ketten noch immer gegen
das Fahrzeug schlagen, drosseln Sie
das Tempo, bis das Geräusch
aufhört. Nehmen Sie die
Schneeketten ab, sobald Sie eine
geräumte Straße erreicht haben.
Stellen Sie Ihr Fahrzeug zum
Aufziehen der Schneeketten auf
ebenem Untergrund und abseits des
Verkehrs ab. Schalten Sie die
Warnblinkanlage ein und stellen Sie
bei Bedarf ein Warndreieck hinter
dem Fahrzeug auf. Legen Sie immer
die Parkstufe (P) ein, betätigen Sie
die Feststellbremse und stellen Sie
den Motor ab, bevor Sie mit der
Kettenmontage beginnen. Bei der Verwendung von
Schneeketten:
• Schneeketten falscher Größe
sowie falsch montierte Ketten
können die Bremsleitungen, das
Fahrwerk, die Karosserie und
die Räder Ihres Fahrzeugs
beschädigen.
• Verwenden Sie Ketten der Kategorie SAE „S“ oder
Seilketten.
• Wenn Sie hören, dass die Ketten gegen die Karosserie schlagen,
spannen Sie sie nach, um dies
zu unterbinden.
• Spannen Sie die Ketten nach einer Fahrstrecke von 0,5 - 1,0 km
nach, damit die Karosserie nicht
beschädigt wird.
• Ziehen Sie nach Möglichkeit keine Schneeketten auf Räder
mit Leichtmetallfelgen.
• Verwenden Sie Seilketten mit einer Weite von weniger als
15 mm, um Beschädigungen zu
vermeiden.
ANMERKUNGi
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Fahrhinweise
5
Informationen
• Die technisch zulässige maximaleBeladung der Hinterachse darf
maximal um 15 % überschritten
werden und die technisch zulässige
maximale Lademasse des Fahrzeugs
maximal um 10 % oder 100 kg, je
nachdem, welcher Wert niedriger
ist. In diesem Fall dürfen Sie bei
einem Fahrzeug der Kategorie MI
eine Geschwindigkeit von 100 km/h
beziehungsweise bei einem
Fahrzeug der Kategorie NI von 80
km/h nicht überschreiten.
• Wenn ein Fahrzeug der Kategorie M1 einen Anhänger zieht, kann
die zusätzliche Last an der
Anhängerkupplung dazu führen,
dass die maximal zulässige
Reifenbelastung überschritten wird,
jedoch darf sie nicht um mehr als
15% überschritten werden. Fahren
Sie in diesem Fall nicht schneller als
100 km/h und erhöhen Sie den
Reifenluftdruck um mindestens 0,2
bar.
Sie möchten einen Anhänger
ziehen?
Beachten Sie bitte folgende wichtige
Punkte, wenn Sie den Anhänger-
betrieb planen:
• Denken Sie über die Verwendungeiner Schlingerdämpfung nach.
Informationen dazu erhalten Sie im
Fachhandel.
• Ziehen Sie mit Ihrem Fahrzeug während der ersten 2.000 km
keinen Anhänger, damit der Motor
ordnungsgemäß eingefahren wird.
Wenn dieser Hinweis missachtet
wird, kann dies zu schwer -
wiegenden Motorund Getriebe-
schäden führen.
• Für den Fall, dass Sie einen Anhänger ziehen möchten, emp-
fehlen wir, sich wegen der
Anhängerzugvorrichtung etc. an
eine HYUNDAI Vertragswerkstatt
zu wenden.
• Fahren Sie immer mit mäßiger Geschwindigkeit (langsamer als
100 km/h) und halten Sie sich an
die zulässige Höchstgeschwin -
digkeit für Fahrzeuge mit
Anhänger. • Fahren Sie auf längeren
Steigungsstrecken nicht schneller
als 70 km/h bzw. halten Sie das
Geschwindigkeitslimit ein, wenn
dieses geringer ist.
• Studieren Sie sorgfältig die Gewichts- und Lastgrenzen auf
den folgenden Seiten.
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Fahrhinweise
5
Die Anhängerbremsen
Wenn Ihr Anhänger mit einer
Bremse ausgerüstet ist, stellen Sie
sicher, dass diese den nationalen
Bestimmungen entspricht, korrekt
angebaut ist und ordnungsgemäß
funktioniert.
Anhänger, die ein bestimmtes
Gesamtgewicht überschreiten,
müssen mit geeigneten Bremsen
ausgerüstet sein. Lesen und
befolgen Sie die Anweisungen des
Herstellers der Anhängerbremse, um
sicherzustellen, dass die Bremse
ordnungsgemäß montiert, eingestellt
und gewartet wird. Nehmen Sie
keine Eingriffe in die Bremsanlage
des Zugfahrzeugs vor.
Fahren mit Anhänger
Das Fahren mit Anhänger erfordert
Erfahrung. Bevor Sie mit einem
Anhänger am öffentlichen Straßen-
verkehr teilnehmen, ist es ratsam,
das Ziehen eines Anhängers zu
üben. Machen Sie sich vorher mit
dem Gefühl, dem Fahrverhalten und
dem Bremsen mit der zusätzlichen
Anhängerlast vertraut. Denken Sie
auch immer daran, dass Ihr
Gespann mit Anhänger wesentlich
länger und weniger beweglich ist als
ohne Anhänger.
Prüfen Sie vor Fahrtantritt die
Anhängerkupplung, das Sicherheits-
seil, den Kabelstecker, die Funktion
der Anhängerleuchten, die Reifen
und die Bremsen.
Kontrollieren Sie während der Fahrt
gelegentlich, ob die Ladung
ausreichend gesichert ist und ob die
Anhängerbeleuchtung und die
Anhängerbremsen ordnungsgemäß
funktionieren.
Verwenden Sie keinen An-
hänger mit Anhängerbremse,
wenn Sie nicht sicher sind, ob
die Bremsen ordnungsgemäß
eingebaut wurden. Der Einbau
der Anhängerbremsen darf
nicht durch Laien erfolgen.
Lassen Sie diese Arbeiten nur
von einer Fachwerkstatt
durchführen.VORSICHT
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Fahrhinweise
Abstand
Halten Sie im Anhängerbetrieb einen
mindestens doppelt so großen
Sicherheitsabstand als wenn Sie
ohne Anhänger fahren. Dadurch
können scharfe Bremsungen und
abrupte Lenkmanöver vermieden
werden.
Überholen
Denken Sie daran, dass ein
Überholvorgang mit Anhänger länger
dauert und dass Sie aufgrund der
Gespannlänge einen längeren Weg
fahren müssen, bevor Sie wieder
einscheren können.
Rückwärtsfahren
Halten Sie das Lenkrad mit einer
Hand am unteren Rand fest.
Bewegen Sie Ihre Hand nach links,
um den Anhänger nach links zu
steuern bzw. bewegen Sie Ihre Hand
nach rechts, um den Anhänger nach
rechts zu steuern. Fahren Sie beim
Zurücksetzen stets langsam und
lassen Sie sich nach Möglichkeit
einweisen.
Kurvenfahren
Fahren Sie mit Anhänger einen
größeren Kurvenradius als ohne
Anhänger, um nicht mit Randstreifen,
Bordsteinkanten, Straßenschildern,
Bäumen oder anderen Gegen-
ständen in Berührung zu kommen.
Vermeiden Sie plötzliche bzw.
ruckartige Fahrmanöver. Betätigen
Sie rechtzeitig die Blinker.
Blinker
Für den Anhängerbetrieb muss Ihr
Fahrzeug mit einem geänderten
Blinkrelais und zusätzlicher
Verkabelung ausgerüstet werden.
Die grünen Blinkerkontrollleuchten
im Kombiinstrument leuchten immer
auf, wenn der Blinker betätigt wird,
um das Wenden oder einen
Spurwechsel anzuzeigen. Wenn die
Beleuchtung des Anhängers korrekt
angeschlossen ist, leuchten auch die
Blinkleuchten am Anhänger auf, um
den anderen Verkehrsteilnehmern
anzuzeigen, dass Sie abbiegen, die
Spur wechseln oder anhalten
möchten.Die grünen Blinkerkontrollleuchten
im Kombiinstrument leuchten beim
Blinken auch dann auf, wenn die
Glühlampen in den Blinkleuchten
des Anhängers durchgebrannt sind.
Sie könnten daher annehmen, dass
der nachfolgende Verkehr Ihr Blinken
wahrgenommen hat, obwohl dies
nicht der Fall ist. Es ist wichtig, dass
Sie ab und zu die Funktion der
Anhängerbeleuchtung prüfen. Prüfen
Sie die Funktion der Anhänger
-
beleuchtung auch jedes Mal,
nachdem Sie den Anhänger an das
Zugfahrzeug angekuppelt haben.
Schließen Sie die Anhängerbe -
leuchtung niemals direkt an die
Verkabelung Ihres Fahrzeugs
an. Verwenden eine zuge-
lassene Anhängerverkabelung.
Andernfalls kann es zu
Schäden an der Fahrzeug-
elektrik und/oder zu Personen -
schäden kommen. Ihr HYUNDAI
Vertragshändler hilft Ihnen
gern.
VORSICHT
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Fahrhinweise
Zwei Aufkleber im Einstieg der
Fahrertür geben Aufschluss über die
Zuladungskapazität Ihres Fahr -
zeugs. Einer davon enthält Angaben
zu Reifendrücken und Tragfähigkeit,
während der andere die Typen-
genehmigung zeigt.
Machen Sie sich vor dem Beladen
des Fahrzeugs mit den folgenden
Begriffen für Gewichtsangaben des
Fahrzeug vertraut, wie sie in den
technischen Daten und auf dem
Typschild zu finden sind:
Leergewicht ohne Zusatzausstat -
tung
Dieses Gewicht ist das Gewicht des
Fahrzeugs mit vollem Kraftstofftank
inklusive der Standardausstattung.
Diese Gewichtsangabe beinhaltet
keine Insassen, Beladung und
Zusatzausstattung. Leergewicht mit Zusatzausstat
-
tung
Dieses Gewicht ist das Gewicht des
Fahrzeugs bei der Fahrzeugüber -
gabe, d. h. inklusive eventueller
Zusatzausstattung.
Zuladung
Dieser Wert beinhaltet das Gewicht
aller Dinge, die im "Leergewicht
ohne Zusatzausstattung" nicht
enthalten sind, also beispielsweise
die Ladung als auch die
Zusatzausstattung des Fahrzeugs.
Achslast
Diese Gewichtsangabe beziffert das
Gewicht auf der jeweiligen Achse
(Vorder- bzw. Hinterachse), das sich
aus dem "Leergewicht mit Zusatz-
ausstattung" und der gesamten
Zuladung ergibt. Zulässige Achslast
Dieser Wert bezeichnet die maximal
zulässige Last auf einer einzelnen
Achse (Vorder- oder Hinterachse).
Die entsprechenden Angaben finden
Sie auf dem Typenschild. Die
maximal zulässige Achslast darf
niemals überschritten werden.
Fahrzeug-Gesamtgewicht
Dieser Wert errechnet sich aus dem
"Leergewicht ohne Zusatzausstat
-
tung" und der Zuladung
einschließlich des Gewichts der
Insassen.
Maximal zulässiges Fahrzeug-
Gesamtgewicht
Dieses Gewicht ist das maximal
zulässige Gewicht des Fahrzeugs
(einschließlich sämtlicher Zusatz-
ausstattung, der Insassen und der
Ladung). Das maximal zulässige
Fahrzeuggesamtgewicht ist auf dem
Aufkleber am Einstieg der Fahrertür
vermerkt.
FAHRZEUGGEWICHT
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Pannenhilfe
Warnblinker.............................................................6-2
Wenn eine panne während der fahrt auftritt ...6-2
Wenn beim Fahren der Motor abstirbt........................6-2
Wenn der Motor vor einer Kreuzung oder
beim Überqueren abstirbt ...............................................6-3
Wenn Sie während der Fahrt
eine Reifenpanne haben..................................................6-3
Wenn der motor nicht anspringt .........................6-4
Wenn der Anlasser den Motor nicht oder
zu langsam dreht ...............................................................6-4
Wenn der Anlasser normal dreht,
der Motor aber nicht anspringt.....................................6-4
Motor mit starthilfekabeln anlassen ...................6-4
Wenn der motor zu heiß wird ..............................6-8
Reifenluftdruck-überwachungssystem (TPMS) ..6-10
Reifenluftdruck prüfen ..................................................6-10
Reifenluftdruck-Überwachungs system ...................6-11
Warnleuchte "Reifenluftdruck zu niedrig" ...............6-12
Reifendefekt-Positionsanzeige und
Reifenluftdruckanzeige .................................................6-12
TPMS-Störungsleuchte
(Reifendrucküberwachung) ..........................................6-13
Reifen mit TPMS wechseln...........................................6-14
Im fall einer reifenpanne ....................................6-17
Wagenheber und Werkzeug .........................................6-17 Radwechsel .......................................................................6\
-18
Aufkleber Wagenheber ..................................................6-24
EG-Konformitätserklärung für Wagenheber ...........6-25
Im fall einer reifenpanne
(mit TIRE MOBILITY KIT) - Ausführung A .......6-26
Einleitung........................................................................\
...6-26
Anmerkungen für die sichere Verwendung
des Tire Mobility Kit .......................................................6-28
Bestandteile des Tire Mobility Kit...............................6-29
Verwendung des Tire Mobility Kit ..............................6-30
Dichtmittel verteilen .......................................................6-32
Reifenluftdruck aufbauen.............................................6-32
Im fall einer reifenpanne
(mit TIRE MOBILITY KIT) - Ausführung B .......6-35
Einleitung........................................................................\
...6-35
Anmerkungen für die sichere Verwendung
des Tire Mobility Kit .......................................................6-36
Bestandteile des Tire Mobility Kit...............................6-38
Verwendung des Tire Mobility Kit ..............................6-39
Dichtmittel verteilen .......................................................6-41
Reifenluftdruck aufbauen.............................................6-41
Abschleppen..........................................................6-44
Fahrzeug abschleppen lassen ......................................6-44
Abnehmbare Abschleppöse ..........................................6-45
Abschleppen im Notfall ..................................................6-46
6
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