service JEEP GRAND CHEROKEE 2017 Betriebsanleitung (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: JEEP, Model Year: 2017, Model line: GRAND CHEROKEE, Model: JEEP GRAND CHEROKEE 2017Pages: 420, PDF-Größe: 6.21 MB
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Nicht angelegte Fahrer- und Beifahrer-
Sicherheitsgurte sind eine wesentliche Ursa-
che für schwere oder tödliche Verletzungen.
Bei einem Unfall mit Überschlag ist das Le-
ben einer nicht angeschnallten Person be-
deutend stärker gefährdet als das Leben ei-
ner Person, die einen Sicherheitsgurt
angelegt hat. Schnallen Sie sich immer an.
WICHTIGER HINWEIS
SÄMTLICHES MATERIAL, DAS IN DIESER
PUBLIKATION ENTHALTEN IST, BASIERT
AUF DEN AKTUELLEN INFORMATIONEN,
DIE ZUM ZEITPUNKT DER VERÖFFENTLI-
CHUNGSGENEHMIGUNG VERFÜGBAR
SIND. ÄNDERUNGEN AN DER PUBLIKA-
TION SIND VORBEHALTEN.
Diese Bedienungsanleitung wurde zusam-
men mit unseren technischen Fachkräften
und Service-Mitarbeitern erarbeitet, um Sie
mit der Bedienung und Pflege Ihres Fahr-
zeugs vertraut zu machen. Sie wird von einem
Garantieheft und verschiedenen für den Kun-
den vorgesehenen Unterlagen ergänzt. Sie
sind aufgefordert, diese Publikationen sorg-
fältig zu lesen. Die in der Bedienungsanlei-tung enthaltenen Hinweise und Empfehlun-
gen sollten Sie im Sinne einer optimalen
Betriebsleistung des Fahrzeugs ebenfalls be-
achten.
Die Halterinformationen sollten nach dem
Lesen am besten im Handschuhfach aufbe-
wahrt und bei einem Verkauf des Fahrzeugs
dem neuen Besitzer übergeben werden.
Der Hersteller behält sich das Recht vor,
Änderungen am Entwurf und den techni-
schen Daten vorzunehmen bzw. seine Pro-
dukte zu ergänzen oder zu verbessern, ohne
dass sich für ihn daraus die Verpflichtung
ergibt, diese Verbesserungen auch bei den
früher hergestellten Produkten vorzuneh-
men.
Die Bedienungsanleitung illustriert und be-
schreibt die Funktionen, die standardmäßig
oder gegen Aufpreis erhältlich sind. Daher
kann es sein, dass Ihr Fahrzeug nicht mit
allen Vorrichtungen und Zubehörteilen in die-
ser Publikation ausgestattet ist.HINWEIS:
Lesen Sie unbedingt erst die Bedienungsan-
leitung, bevor Sie das Fahrzeug fahren und
bevor Sie Teile/Zubehör einbauen oder an-
dere Änderungen am Fahrzeug vornehmen.
Im Hinblick auf die zahlreichen Ersatzteile
und Zubehörteile von verschiedenen Herstel-
lern, die auf dem Markt erhältlich sind, kann
der Hersteller nicht sicher davon ausgehen,
dass die Fahrsicherheit Ihres Fahrzeugs nicht
durch die Anbringung oder den Einbau sol-
cher Teile beeinträchtigt wird. Selbst wenn
solche Teile offiziell genehmigt werden (zum
Beispiel durch eine allgemeine Betriebsge-
nehmigung für das Teil oder durch Fertigen
des Teils nach einem offiziell genehmigten
Entwurf), oder wenn nach der Anbringung
oder dem Anbau solcher Teile eine Einzelab-
nahme für das Fahrzeug ausgestellt wurde,
kann nicht ohne weiteres angenommen wer-
den, dass die Fahrsicherheit Ihres Fahrzeugs
unbeeinträchtigt bleibt. Daher haften weder
Fachleute noch amtliche Stellen. Der Her-
steller übernimmt nur in solchen Situationen
Verantwortung, in denen Teile, die ausdrück-
lich vom Hersteller genehmigt oder empfoh-
len wurden, durch einen Vertragshändler an-
BENUTZUNG DIESER BEDIENUNGSANLEITUNG
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GRAFISCHES INHALTSVERZEICHNIS
KENNENLERNEN IHRES FAHRZEUGS
KENNENLERNEN DER INSTRUMENTENTAFEL
SICHERHEIT
START UND BETRIEB
PANNENHILFE
SERVICE UND WARTUNG
TECHNISCHE DATEN
MULTIMEDIA
KUNDENUNTERSTÜTZUNG
STICHWORTVERZEICHNIS
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Weitere Informationen siehe Bedienungsan-
leitung unter www.mopar.eu/owner.
WARNUNG!
Der Zweck des Kollisionswarnsystems
(FCW) besteht weder darin, einen Unfall
zu vermeiden, noch kann FCW jede Art von
potenziellem Unfall entdecken. Es liegt in
der Verantwortung des Fahrers, einen Un-
fall zu vermeiden, indem er das Fahrzeug
entsprechend abbremst und lenkt. Bei
Nichtbeachtung dieser Warnung kann es
zu einem Unfall mit schweren oder tödli-
chen Verletzungen kommen.
Reifendrucküberwachungssystem (TPMS)
HINWEIS:
Für Fahrzeuge, die mit Notlaufreifen ausge-
stattet sind – Wenn das TPMS einen Reifen-
druck von 14 psi (96 kPa) oder niedriger
anzeigt, prüfen Sie stets den Reifendruck,
und ersetzen Sie den Reifen bei der ersten
Gelegenheit. Bei einem Reifendruck von/
oder unter 96 kPa (14 psi) befindet sich der
Reifen im Notlaufmodus. In diesem Zustand
wird eine maximale Fahrgeschwindigkeit von
80 km/h (50 mph) über eine Entfernung von
maximal 80 km (50 Meilen) empfohlen. Der
Hersteller rät davon ab, den Notlaufreifen bei
voll beladenem Fahrzeug oder beim Ziehen
eines Anhängers zu verwenden.
Das Reifendrucküberwachungssystem
(TPMS) warnt den Fahrer, wenn der Reifen-
druck geringer als der auf der Reifendruck-
plakette angegebene Druck bei kalten Reifen
ist.
Bei einer Temperaturänderung um 6,5 °C
(12 °F) ändert sich der Reifendruck jeweils
um etwa 7 kPa (1 psi). Dies bedeutet, dass
mit sinkenden Außentemperaturen auch der
Reifendruck abfällt. Der Reifendruck mussstets bei kalten Reifen gemessen werden. Der
Luftdruck bei kaltem Reifen ist als Reifen-
druck definiert, nachdem das Fahrzeug min-
destens drei Stunden lang nicht oder nach
einem Zeitraum von drei Stunden weniger als
1,6 km (1 Meile) weit gefahren wurde.Wei-
tere Informationen zum Korrigieren des Reifen-
drucks finden Sie unter „Reifen“ in „Service
und Wartung“.Während der Fahrt steigt der
Reifendruck; dies ist ein normaler Vorgang,
der keine Korrektur des Reifendrucks erfor-
dert.
Das TPMS warnt den Fahrer, falls der Druck
eines Reifens aus irgendeinem Grund, bei-
spielsweise aufgrund zu niedriger Tempera-
turen oder durch natürlichen Druckverlust
der Reifen, unter den vorgeschriebenen Min-
destwert sinkt.
Die Warnung vom TPMS erfolgt so lange, bis
der Reifendruck mindestens auf den laut
Sicherheitsplakette vorgeschriebenen Wert
bei kalten Reifen korrigiert wurde. Sobald die
Reifendruck-Warnleuchte aufleuchtet, müs-
SICHERHEIT
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Low“ (Reifendruck zu gering) und eine grafi-
sche Anzeige der Druckwerte, wobei der Rei-
fen mit dem niedrigen Reifendruck in einer
anderen Farbe dargestellt ist. Weitere Infor-
mationen hierzu finden Sie unter „Kombiin-
strumentanzeige“ in „Kennenlernen der In-
strumententafel“.
HINWEIS:
Das System kann so eingestellt werden, dass
der Druck in psi, bar oder kPa angezeigt wird.
Ist der Druck in einem der vier Fahrzeugrei-
fen zu niedrig, halten Sie das Fahrzeug mög-
lichst bald an, und korrigieren Sie den Druck
in dem auf dem Display in anderer Farbe
angezeigten Reifen auf den laut Sicherheits-
plakette vorgeschriebenen Wert.HINWEIS:
Beim Aufpumpen warmer Reifen muss der
Reifen möglicherweise um bis zu 30 kPa
(4 psi) über den laut Sicherheitsplakette
empfohlenen Reifendruck für kalte Reifen
aufgepumpt werden, damit die Reifendruck-
Warnleuchte erlischt. Das System wird auto-
matisch aktualisiert, die grafische Darstel-
lung der Reifendruckwerte nimmt wieder ihre
ursprüngliche Farbe an, und die
Reifendruck-Warnleuchte erlischt, sobald die
aktualisierten Reifendruckdaten empfangen
wurden. Unter Umständen kann das System
diese Daten erst nach einer 10-minütigen
Fahrt bei einer Geschwindigkeit von über
15 mph (24 km/h) empfangen.
Warnung „TPM-System warten lassen“
Die Reifendruck-Warnleuchte blinkt ca.
75 Sekunden lang und leuchtet dauerhaft,
wenn eine Systemstörung festgestellt wird. In
diesem Fall ertönt auch ein akustisches
Warnsignal. Auf dem Kombiinstrument-
Display wird mindestens fünf Sekunden lang
die Textmeldung „SERVICE TPM SYSTEM“
(TPM-System warten lassen) angezeigt. Nach
dieser Meldung erscheint eine grafische Dar-
Display der Reifendrucküberwachung bei
niedrigem Reifendruck
Anzeige der Reifendrucküberwachung bei
niedrigem Reifendruck – SRT
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stellung mit zwei Strichen „- -“ anstelle der
Druckwerte, die anzeigen, von welchem oder
welchen TPMS-Sensor(en) keine Daten vor-
liegen.
Nach dem Aus- und Wiedereinschalten der
Zündung wiederholt sich dieser Vorgang, falls
die Systemstörung weiterhin vorliegt. Liegt
die Systemstörung nicht mehr vor, blinkt die
Reifendruck-Warnleuchte nicht mehr, die
Meldung „SERVICE TPM SYSTEM“ (TPM-
System warten) wird nicht mehr angezeigt
und anstelle der Striche werden Druckwerte
angezeigt. Eine Systemstörung kann eine der
folgenden Ursachen haben:
• Störungen durch elektronische Geräte
oder Fahrten in der Nähe von Anlagen, die
Funkwellen mit derselben Frequenz wie
die TPM-Sensoren ausstrahlen.
• Einbau von getönten Scheiben oder Folien
aus dem Zubehörhandel, die die Übertra-
gung von Funkwellen beeinträchtigen
• Schnee- oder Eisablagerungen im Bereich
der Räder oder Radhäuser
• Verwendung von Schneeketten
• Montage von Rädern/Reifen ohne
TPM-SensorenHINWEIS:
Es gibt keinen Reifendrucküberwachungs-
sensor im Reserverad. Das TPMS kann den
Reifendruck nicht überwachen. Wenn Sie
das Reserverad anstelle eines normalen Rads
montieren, bei dessen Reifen der Druck unter
dem vorgeschriebenen Wert liegt, bleibt beim
nächsten Einschalten der Zündung die
Reifendruck-Warnleuchte eingeschaltet, es
ertönt ein akustisches Warnsignal, und auf
dem Kombiinstrument-Display wird weiter-
hin ein Druckwert in der anderen Farbgrafik-
anzeige angezeigt. Nach einer 10-minütigen
Fahrt mit einer Geschwindigkeit von mehr als
24 km/h (15 mph) blinkt die Reifendruck-
Warnleuchte ca. 75 Sekunden lang und
leuchtet dann ständig. Zusätzlich zeigt das
Kombiinstrument-Display fünf Sekunden
lang die Meldung „SERVICE TPM SYSTEM“
(TPM-System warten lassen) und dann Stri-
che (- -) anstelle des Druckwertes an. Nach
jedem weiteren Aus- und Wiedereinschalten
der Zündung ertönt ein akustisches Signal,
die Reifendruck-Warnleuchte blinkt 75 Se-
kunden lang und leuchtet dann dauerhaft,
und das Kombiinstrument-Display zeigt fünf
Sekunden lang die Meldung SERVICE TPMSYSTEM (TPM-System warten lassen) und
dann Striche (- -) anstelle des Druckwertes
an. Nachdem der Originalreifen instand ge-
setzt bzw. ausgetauscht und wieder anstelle
des Reserverads montiert wurde, wird das
TPMS automatisch aktualisiert.
Außerdem erlischt die Reifendruck-
Warnleuchte, und die grafische Darstellung
auf dem Kombiinstrument-Display zeigt ei-
nen neuen Druckwert anstelle der Striche (- -)
an, solange der Luftdruck in keinem der vier
montierten Reifen den warnungsauslösenden
Wert unterschreitet. Unter Umständen kann
das TPMS diese Daten erst nach einer bis zu
10-minütigen Fahrt mit einer Geschwindig-
keit über 15 mph (24 km/h) empfangen.
TPMS-Abschaltung – je nach Ausstattung
Das TPMS kann deaktiviert werden, wenn
alle vier bereiften Räder durch bereifte Räder
ohne TPMS-Sensoren ersetzt werden, zum
Beispiel beim Aufziehen von Rädern mit Win-
terreifen auf Ihrem Fahrzeug.
SICHERHEIT
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Um das TPMS zu deaktivieren, ersetzen Sie
zuerst alle vier bereiften Räder durch bereifte
Räder ohne Reifendrucküberwachungssen-
soren. Fahren Sie dann das Fahrzeug 10 Mi-
nuten lang mit einer Geschwindigkeit von
über 24 km/h (15 mph). Das TPMS lässt ein
Warnsignal ertönen, und die Reifendruck-
Warnleuchte blinkt erst 75 Sekunden lang
und leuchtet danach durchgehend. Auf dem
Kombiinstrument werden die Meldung „SER-
VICE TPM SYSTEM“ (TPM-System warten
lassen) und dann Striche (--) anstelle des
Druckwertes angezeigt.
Beim nächsten Einschalten der Zündung er-
zeugt das TPMS kein akustisches Warnsignal
mehr und die Meldung „SERVICE TPM SYS-
TEM“ (TPM-System warten lassen) wird
nicht mehr auf der Kombiinstrumentanzeige
angezeigt, sondern Striche (--) werden weiter-
hin anstelle des Druckwerts angezeigt.Um das TPMS wieder zu aktivieren, ersetzen
Sie zunächst alle vier Reifen durch Reifen,
die mit Reifendrucküberwachungssensoren
(TPM) ausgestattet sind. Fahren Sie dann
das Fahrzeug bis zu 10 Minuten lang mit
einer Geschwindigkeit von über 24 km/h
(15 mph). Das TPMS lässt ein Warnsignal
ertönen, und die Reifendruck-Warnleuchte
blinkt erst 75 Sekunden lang und erlischt
dann. Auf dem Kombiinstrument werden die
Meldung „SERVICE TPM SYSTEM“ (TPM-
System warten lassen) und dann Druckwerte
anstelle der Striche (--) angezeigt. Beim
nächsten Einschalten der Zündung wird die
Meldung „SERVICE TPM SYSTEM“ (TPM-
System warten lassen) nicht mehr angezeigt,
sofern keine Systemstörung vorliegt.INSASSEN-
RÜCKHALTESYSTEME
Zu den wichtigsten Sicherheitsfunktionen Ih-
res Fahrzeugs gehören die Rückhaltesys-
teme:
Funktionen Insassen-Rückhaltesysteme
• Sicherheitsgurtsysteme
• Zusätzliche Rückhaltesysteme (SRS) –
Airbags
• Zusätzliche aktive Kopfstützen (AHR)
• Kinder-Rückhaltesysteme
Einige der in diesem Abschnitt beschriebe-
nen Sicherheitsfunktionen gehören bei man-
chen Modellen zur Standardausstattung, bei
anderen nicht. Wenn Sie nicht sicher sind,
fragen Sie Ihren Vertragshändler.
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HINWEIS:
Durch Starten des Motors bei sehr niedriger
Außentemperatur kann weißer Rauch austre-
ten. Dieser Zustand verschwindet, wenn der
Motor seine Betriebstemperatur erreicht hat.
ACHTUNG!
• Wenn der Motor 30 Sekunden lang an-
gelassen wird. Wenn der Motor während
dieser nicht anspringt, warten Sie min-
destens zwei Minuten, damit der Anlas-
ser abkühlen kann, bevor das Startver-
fahren wiederholen.
• Wenn die Kraftstofffilter-
Kontrollleuchte weiterhin leuchtet, star-
ten Sie den Motor NICHT, bevor Sie das
Wasser aus den Kraftstofffiltern abge-
lassen haben, um Motorschäden zu ver-
meiden. Weitere Informationen hierzu
finden Sie unter „Kraftstoff-/
Wasserabscheiderfilter entleeren“ in
„Service und Wartung“ unter
www.mopar.com/eu/owner/.
Automatikgetriebe
Beim Anlassen des Motors muss der Gang-
schalter in Stellung PARK geschaltet sein.
Betätigen Sie die Bremse, bevor Sie eine
Fahrbereichsstufe einlegen.
Normales Anlassen
Beachten Sie beim Anlassen des Motors die
Leuchten auf der Instrumententafel.
HINWEIS:
Der normale Start bei kaltem oder warmem
Motor erfolgt ohne Betätigung des Gaspe-
dals.
1. Ziehen Sie die Feststellbremse an.
2. Bei gedrücktem Bremspedal die Taste
START/STOP (Motorstart/-stopp) einmal
drücken.
HINWEIS:
Bei sehr kalten Witterungsverhältnissen
kann das Anlassen um bis zu fünf Sekun-
den verzögert werden. Während des Vor-
glühens leuchtet die Vorglühkontroll-
leuchte. Wenn die Vorglühkontrollleuchte
erlischt, startet der Motor automatisch.
ACHTUNG!
Wenn die Kraftstofffilter-Kontrollleuchte
weiterhin leuchtet, starten Sie den Motor
NICHT, bevor Sie das Wasser aus den
Kraftstofffiltern abgelassen haben, um
Motorschäden zu vermeiden. Weitere In-
formationen hierzu finden Sie unter
„Kraftstoff-/Wasserabscheiderfilter ent-
leeren“ in „Service und Wartung“ unter
www.mopar.com/eu/owner/.
3. Das System aktiviert den Anlasser auto-
matisch. Wenn der Motor nicht anspringt,
rückt der Anlasser automatisch nach
25 Sekunden aus.
4. Wenn Sie vor dem Motorstart das Anlas-
sen abbrechen möchten, drücken Sie die
Taste erneut.
5. Prüfen Sie, ob die Öldruckwarnleuchte
erloschen ist.
6. Lösen Sie die Feststellbremse.
START UND BETRIEB
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Vorsichtsmaßnahmen bei der Verwendung
von ParkSense
HINWEIS:
• Stellen Sie sicher, dass der hintere Stoß-
fänger frei von Schnee, Eis, Schlamm,
Schmutz und anderen Rückständen ist,
damit das ParkSense-System einwandfrei
funktioniert.
• Presslufthämmer, große Lkw und ander-
weitig verursachte Vibrationen können
die Funktion des ParkSense-
Parkassistentsystems beeinträchtigen.
•
Wenn Sie ParkSense ausschalten, zeigt das
Kombiinstrument-Display „PARKSENSE
OFF“ (Parkassistent aus). Sobald Sie Park-
Sense ausschalten, bleibt es darüber hi-
naus ausgeschaltet, bis Sie es wieder ein-
schalten, selbst wenn Sie die Zündung aus-
und wieder einschalten.
• Wird der Gangwahlhebel in Stellung RE-
VERSE (Rückwärtsgang) geschaltet und
ParkSense ist ausgeschaltet, zeigt das
Kombiinstrument-Display die Meldung
„PARKSENSE OFF“ (Parkassistent aus)
an, solange die Fahrstufe REVERSE
(Rückwärtsgang) eingelegt ist.• Im eingeschalteten Zustand verringert
ParkSense die Radiolautstärke, wenn das
System ein akustisches Signal ausgibt.
• Reinigen Sie die ParkSense-Sensoren re-
gelmäßig. Achten Sie darauf, sie nicht zu
verkratzen oder zu beschädigen. Die Sen-
soren dürfen nicht von Eis, Schnee,
Matsch, Schlamm oder Schmutz bedeckt
sein. Andernfalls funktioniert das System
möglicherweise nicht richtig. In diesem
Fall erkennt das ParkSense-System ein
Hindernis in der Nähe der
Stoßfängerverkleidung/des Stoßfängers
nicht oder es gibt fälschlicherweise an,
dass ein Hindernis vorhanden ist.
• Betätigen Sie den ParkSense-Schalter,
um das ParkSense-System auf OFF (Aus)
zuschalten, wenn sich Hindernisse wie
zum Beispiel Fahrradträger, Anhängevor-
richtungen usw. in einem Abstand von
weniger als 30 cm (12 Zoll) zur hinteren
Stoßfängerverkleidung bzw. zum hinteren
Stoßfänger befinden. Andernfalls inter-
pretiert das System ein nahe gelegenes
Objekt fälschlicherweise als Sensorprob-
lem und zeigt die Meldung „PARKSENSE
UNAVAILABLE SERVICE REQUIRED”(Parkassistentsystem nicht verfügbar,
Wartung erforderlich) auf dem
Kombiinstrument-Display an.
• ParkSense sollte deaktiviert werden, wenn
sich die Heckklappe in der geöffneten
Position befindet und REVERSE (Rück-
wärtsgang) eingelegt ist. Eine geöffnete
Heckklappe könnte fälschlicherweise an-
geben, dass ein Hindernis hinter dem
Fahrzeug vorhanden ist.
WARNUNG!
• Auch wenn ParkSense aktiviert ist, muss
der Fahrer beim Zurücksetzen die nötige
Vorsicht walten lassen. Prüfen Sie vor
dem Zurücksetzen den Bereich hinter
Ihrem Fahrzeug immer mit größter Sorg-
falt, schauen Sie nach hinten und ach-
ten Sie auf Fußgänger, Tiere, andere
Fahrzeuge, Hindernisse und tote Win-
kel. Sie sind für die Sicherheit verant-
wortlich und müssen daher ständig Ihre
Umgebung im Auge behalten. Andern-
falls kann es bei einem Unfall zu schwe-
ren oder tödlichen Verletzungen kom-
men.
START UND BETRIEB
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WARNUNG!
• Wenn die Tankklappe des Fahrzeugs of-
fen ist bzw. wenn das Fahrzeug betankt
wird, darf im oder in der Nähe des Fahr-
zeugs nicht geraucht und nicht mit offe-
nem Feuer hantiert werden.
• Niemals bei laufendem Motor tanken.
Dies ist in den meisten Ländern ein
Verstoß gegen die Brandschutzbestim-
mungen, der möglicherweise auch die
„Systemkontrollleuchte“ aufleuchten
lässt.
• Werden tragbare Behälter oder Kanister
im Innen- oder Gepäckraum eines Fahr-
zeugs mit Kraftstoff gefüllt, besteht
Brandgefahr. Sie können sich Brandver-
letzungen zuziehen. Stellen Sie Kraft-
stoffbehälter zum Befüllen immer auf
dem Boden ab.
ACHTUNG!
Um Spritzer zu vermeiden, sollte der
Kraftstoffbehälter nicht überfüllt werden.
Vermeiden Sie die Verwendung von
verunreinigtem Kraftstoff
Kraftstoff, der mit Wasser oder Schmutz verun-
reinigt ist, kann schwere Beschädigungen am
Kraftstoffsystem verursachen. Eine ordnungs-
gemäße Wartung des Kraftstofffilters und des
Kraftstoffbehälters ist zwingend erforderlich.
Weitere Informationen hierzu finden Sie unter
„Händlerwartung“ in „Service und Wartung“
unter
www.mopar.com/eu/owner/.
Lagern im Großtank – Dieselkraftstoff
Wenn Sie große Mengen Kraftstoff lagern, ist
eine gute Wartung erforderlich. Wenn Kraft-
stoff mit Wasser verunreinigt wird, fördert
dies das Wachstum von „Mikroben“. Diese
Mikroben bilden „Schleim“, der das Kraft-
stofffiltriersystem und die Leitungen ver-
stopft. Lassen Sie Kondenswasser aus dem
Vorratstank ab, und wechseln Sie den Lei-
tungsfilter regelmäßig.
HINWEIS:
Wenn ein Dieselmotor trocken läuft, wird Luft
in das Kraftstoffsystem eingesaugt.Wenn das Fahrzeug nicht anspringt, finden
Sie Informationen dazu unter
„Händlerwartung/Anlassen nach Leerfahren
des Tanks“ in „Service und Wartung“ unter
www.mopar.com/eu/owner/.
WARNUNG!
Öffnen Sie das Hochdruck-
Kraftstoffsystem nicht bei laufendem Mo-
tor. Der Motorbetrieb führt zu einem ho-
hen Kraftstoffdruck. Austretender
Kraftstoff, der unter Hochdruck steht,
kann zu schweren oder tödlichen Verlet-
zungen führen.
Diesel Exhaust Fluid (DEF)
Dieses Fahrzeug ist mit einem SCR-System
(Selective Catalytic Reduction) ausgestattet,
um die von der Umweltschutzbehörde gefor-
derten Emissionsanforderungen zu erfüllen.
Das SCR-System verringert die Menge an
NOx (Stickstoffoxid aus dem Motor), die für
unsere Gesundheit und die Umwelt schäd-
lich sind, fast vollständig. Kleine Mengen
Diesel Exhaust Fluid (DEF) werden in den
Abgasstrom eines Katalysators eingespritzt,
START UND BETRIEB
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Motor/GetriebeMaximal zulässiges Gesamtgewicht des
Anhängers (GTW/Gross Trailer Weight) –
mit Anhänger-BremsanlageMaximal zulässiges Gesamtgewicht des
Anhängers (GTW/Gross Trailer Weight) –
ohne Anhänger-BremsanlageAnhängerstützlast (siehe Hinweis)
3.0L-Dieselmotor – Mo-
delle mit Allradantrieb (au-
ßer Summit)3.500 kg (7.716 lbs) 750 kg (1.653 lbs) 175 kg (386 lbs)
3.0L-Dieselmotor –
Summit-Modelle2.949 kg (6.500 lbs) 750 kg (1.653 lbs) 147 kg (324 lbs)
Bei Anhängerbetrieb kann das technisch zulässige Gesamtgewicht um nicht mehr als 10 % oder 100 kg (220 lbs) überschritten werden (je nach-
dem, welcher Wert niedriger ist), sofern die Betriebsgeschwindigkeit auf höchstens 100 km/h (62 mph) beschränkt wird.
HINWEIS:
Die Anhängerstützlast ist als Teil des kombinierten Gewichts aus Insassen und Zuladung zu betrachten und darf das auf der Sicherheitsplakette
mit Informationen zu Reifen und Tragfähigkeit angegebene Gewicht keinesfalls überschreiten. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter
„Reifen“ in „Service und Wartung“.
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