display JEEP WRANGLER 2DOORS 2020 Betriebsanleitung (in German)
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Gangschaltanzeige (GSI) – je nach
Ausstattung
Die Gangschaltanzeige (GSI) ist bei Fahr-
zeugen mit Automatikgetrieben im Modus
für manuelle Schaltvorgänge aktiviert. Das
GSI-System zeigt dem Fahrer an, wenn der
empfohlene Gangschaltungspunkt erreicht
ist. Dies informiert den Fahrer, dass durch
einen Gangwechsel der Kraftstoffverbrauch
gesenkt werden kann. Das Hoch-
schalten-Symbol auf dem Display des
Kombiinstruments weist darauf hin, dass das
GSI-System dem Fahrer empfiehlt, einen
höheren Gang einzulegen. Das Herunter-
schalten-Symbol auf dem Display weist
darauf hin, dass das GSI-System dem Fahrer
empfiehlt, einen niedrigeren Gang einzu-
legen.
Die Gangschaltanzeige (GSI) leuchtet so
lange auf, bis der Fahrer einen anderen Gang
einlegt oder die Fahrverhältnisse sich wieder
dahingehend ändern, dass kein Gangwechsel
erforderlich ist, um den Kraftstoffverbrauch
zu senken.
Diesel-Anzeigen
Wenn die entsprechenden Bedingungen
vorliegen, werden folgende Meldungen im
Kombiinstrument angezeigt:
Abgasfilter fast voll, bei konstanter
Geschwindigkeit fahren zur Behebung
Exhaust Filter Full – Power Reduced See
Dealer (Abgasfilter voll – verringerte Leis-
tungsfähigkeit, wenden Sie sich an Ihren
Vertragshändler)
Auspuffwartung erforderlich – wenden Sie
sich an Vertragshändler
Auspuffanlage – Filter XX% Volle Erforder-
liche Wartung Siehe Vertragshändler
Auspuffanlagen-Regenerierung läuft,
weiterfahren
Auspuffanlage – Erneuerung Hat Abge-
schlossen
Meldungen des Dieselpartikelfilters (DPF)
Dieser Motor erfüllt alle erforderlichen
Abgasvorschriften für Dieselmotoren. Um
diese Abgasvorschriften zu erreichen, ist Ihr
Fahrzeug mit einem modernen Motor und
einer hochentwickelten Auspuffanlage
ausgestattet. Diese Systeme sind nahtlos inIhr Fahrzeug integriert und werden vom
Motorsteuergerät (PCM) gesteuert. Das PCM
verwaltet die Motorverbrennung, damit der
Katalysator der Auspuffanlage umweltver-
schmutzende Partikel ohne Eingabe oder
Eingriff von Ihrer Seite sammeln und
verbrennen kann.
WARNUNG!
Eine heiße Auspuffanlage kann einen
Brand auslösen, wenn Sie das Fahrzeug
auf Flächen mit leicht brennbarem
Untergrund parken. Das kann trockenes
Gras oder Laub sein, das mit der
Auspuffanlage in Berührung kommt.
Fahren oder parken Sie nicht in
Bereichen, in denen die Auspuffanlage mit
brennbaren Stoffen in Berührung kommen
kann.
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Diesel Emissions Additive AdBlue® Warnmeldungen:
MELDUNG BESCHREIBUNG
Low Diesel Emissions Additive
AdBlue® niedriger Stand – War-
nung Die erste Warnung für einen niedrigen Füllstand wird bei einer Reichweite von ca. 1.490 Meilen
(2.400 km) ausgegeben und wird durch den aktuellen Verbrauch bestimmt. Die Warnleuchte und Mel-
dung „AdBlue® Low Level“ (Harnstoff niedriger Stand) wird auf der Instrumententafel angezeigt. Die
Warnleuchte „AdBlue® Low Level“ leuchtet, bis der AdBlue®-Tank mit mindestens 1,32 Gallonen
(5 Litern) AdBlue® gefüllt wird.
Wenn der Füllstand nicht korrigiert wird, wird eine weitere Warnung angezeigt, sobald eine bestimmte
Schwelle erreicht wird, bis es nicht mehr möglich ist, den Motor zu starten.
Wenn 200 km (125 Meilen) bleiben, bevor der AdBlue®-Tank leer ist, wird eine Meldung auf der Inst-
rumententafel angezeigt, und ein Warnsummer ertönt. Wenn der Stand bei 0 liegt, zeigt das Display
eine entsprechende Meldung an (je nach Ausstattung). In diesem Fall kann der Motor nicht mehr
gestartet werden.
Der Motor kann wieder gestartet werden, sobald AdBlue® hinzugefügt wird; die erforderliche Mindest-
menge beträgt 1,32 Gallonen (5 Liter). Befüllen Sie den AdBlue®-Tank so bald wie möglich mit min-
destens 1,32 Gallonen (5 Litern) AdBlue®. Wenn der Füllvorgang abgeschlossen ist und der
AdBlue®-Tank auf Null steht, müssen Sie evtl. 2 Minuten warten, bevor Sie das Fahrzeug starten.
HINWEIS:
Wenn der AdBlue®-Tank leer ist und das Fahrzeug steht, ist es nicht mehr möglich, das Fahrzeug erneut
zu starten, bis mindestens 1,32 Gallonen (5 Liter) AdBlue® in den AdBlue®-Tank gefüllt werden.
Engine Will Not Restart Service
AdBlue® System See Dealer
(Motor startet nicht mehr Wartung
AdBlue® System Vertragshändler
kontaktieren) Diese Meldung wird angezeigt, wenn eine erkannte Störung im AdBlue® System nicht während des
zulässigen Zeitraums gewartet wird. Der Motor startet nicht mehr, bis Ihr Fahrzeug von einem Vertrags-
händler gewartet wurde. Wenn der Füllstand nicht korrigiert wird, wird eine weitere Warnung angezeigt,
sobald eine bestimmte Schwelle erreicht wird, bis es nicht mehr möglich ist, den Motor zu starten.
Wenn 200 km (125 Meilen) bleiben, bevor der AdBlue®-Tank leer ist, wird eine Meldung auf der Inst-
rumententafel angezeigt, und ein Warnsummer ertönt.
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KENNENLERNEN DER INSTRUMENTENTAFEL
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Bestimmte Bedingungen wie ein lose
sitzender oder fehlender Tankdeckel,
schlechte Kraftstoffqualität usw. können
zum Aufleuchten der Leuchte nach dem
Motorstart führen. Das Fahrzeug muss
gewartet werden, wenn die Leuchte auch
nach mehrmaligem Ein- und Ausschalten der
Zündung leuchtet. In den meisten Situa-
tionen lässt sich Ihr Fahrzeug normal fahren
und muss nicht abgeschleppt werden.
Die Systemkontrollleuchte (MIL) kann bei
laufendem Motor leuchten, um vor schweren
Bedingungen zu warnen, die unmittelbar
zum Leistungsverlust oder einer schweren
Beschädigung des Katalysators führen
können. Ist dies der Fall, sollte das Fahrzeug
so schnell wie möglich von einem Vertrags-
händler gewartet werden. – Störungswarnleuchte der AdBlue®
(Harnstoff)-Einspritzanlage – je nach
Ausstattung
Diese Warnleuchte leuchtet zusammen mit
einer entsprechenden Meldung auf dem
Display auf (je nach Ausstattung), wenn eine
unbekannte Flüssigkeit, die nicht den geeig-
neten Eigenschaften entspricht, hinzugefügt
oder wenn ein durchschnittlicher Verbrauch
von AdBlue® (Harnstoff) über 50 % festge-
stellt wird. Wenden Sie sich so schnell wie
möglich an einen Vertragshändler.
Wenn das Problem nicht behoben ist, wird
eine diesbezügliche Meldung auf dem
Kombiinstrument angezeigt, sobald eine
bestimmte Schwelle erreicht wird, bis es
nicht mehr möglich ist, den Motor zu starten.
Wenn etwa 125 Meilen (200 km)
verbleiben, bis der AdBlue® (UREA)-Tank
leer ist, wird eine ständige Meldung auf der
Instrumententafel angezeigt und ein Ton
ertönt.
WARNUNG!
Ein defekter Katalysator wie oben
beschrieben kann höhere Temperaturen
erreichen als unter normalen
Betriebsbedingungen. Dies kann zu
Bränden führen, wenn Sie langsam über
brennbare Stoffe wie trockene Pflanzen,
Holz oder Karton usw. fahren bzw. darüber
parken. Dies kann schwere oder tödliche
Verletzungen des Fahrers, der Mitfahrer
oder anderer zur Folge haben.
VORSICHT!
Längeres Fahren bei eingeschalteter
Systemkontrollleuchte (MIL) ohne eine
Überprüfung durch den Vertragshändler
kann zu weiteren Schäden am
Fahrzeugsteuersystem führen. Außerdem
kann sich dies möglicherweise nachteilig
auf den Kraftstoffverbrauch und auf das
Fahrverhalten auswirken. Das Blinken der
Systemkontrollleuchte (MIL) zeigt an, dass
ein schwerer Katalysatorschaden und
Leistungsverlust unmittelbar bevorstehen.
Sofortige Instandsetzung ist erforderlich.
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Warnleuchte Wartung permanenter
Allradantrieb (AWD) – je nach Ausstattung
Diese Kontrolllampe leuchtet auf, um einen
Fehler des 4WD Systems anzuzeigen. Sollte
die Leuchte nicht erlöschen oder während
der Fahrt aufleuchten, zeigt dies eine
Störung des zuschaltbaren Allradantriebs an,
die eine Instandsetzung erfordert. Wir
empfehlen, das Fahrzeug zur nächsten
Vertragswerkstatt zu bringen und es dort
sofort reparieren zu lassen.
– Kontrollleuchte Kollisionswarnsystem
(FCW) leuchtet – je nach Ausstattung
Diese Warnleuchte leuchtet auf, wenn eine
Fehlfunktion des Kollisionswarnsystems
vorliegt. Kontaktieren Sie einen Vertrags-
händler für die Wartung.
Weitere Informationen finden Sie unter
„Kollisionswarnsystem (FCW) mit Schutz“
unter „Sicherheit“.
– Warnleuchte „Stopp/Start-System
warten“ – je nach Ausstattung
Diese Warnlampe leuchtet auf, wenn das
Stopp/Start-System nicht ordnungsgemäß
funktioniert und eine Wartung erforderlich ist. Kontaktieren Sie einen Vertragshändler
für die Wartung.
– Tempomat-Störungswarnleuchte
Diese Warnleuchte leuchtet auf, um anzu-
zeigen, dass der Tempomat nicht ordnungs-
gemäß funktioniert und gewartet werden
muss. Setzen Sie sich mit Ihrem Vertrags-
händler in Verbindung.
– Querstabilisatorfehler-Warnleuchte – je
nach Ausstattung)
Diese Kontrollleuchte leuchtet auf, wenn
eine Fehlfunktion des Abschaltsystems des
Querstabilisators vorliegt.
– Warnleuchte
Reifendrucküberwachungssystem (TPMS)
Die Warnleuchte schaltet sich ein und eine
Meldung wird angezeigt, um anzuzeigen,
dass der Reifendruck geringer ist als der
empfohlene Wert und/oder dass langsamer
Druckverlust auftritt. In diesen Fällen kann
eine optimale Reifenlebensdauer und ein
optimaler Kraftstoffverbrauch nicht garan-
tiert werden.
Sollten ein oder mehrere Reifen sich in dem
oben genannten Zustand befinden, werden im Display die Anzeigen für jeden Reifen
angezeigt.
Jeder Reifen (auch das Ersatzrad, falls
vorhanden) sollte einmal im Monat im kalten
Zustand auf den vom Hersteller empfohlenen
Reifendruck überprüft werden. Die Druck-
werte sind auf der Fahrzeugplakette oder
einer Reifendruckplakette angegeben. Ist Ihr
Fahrzeug mit Reifen einer anderen Größe
ausgestattet als der, die auf den Fahrzeug-
aufklebern oder der Reifendruckplakette
angegeben ist, dann müssen Sie den
korrekten Reifendruck für diese Reifen
bestimmen.
Als weitere Sicherheitsfunktion wurde Ihr
Fahrzeug mit einem Reifendrucküberwa-
VORSICHT!
Fahren Sie mit einem oder mehreren
defekten Reifen nicht weiter, da das
Verhalten nicht korrekt sein könnte. Halten
Sie das Fahrzeug an, vermeiden Sie
scharfes Bremsen und lenken. Führen Sie
bei einem Loch im Reifen sofort eine
Reparatur mithilfe des speziellen
Reifenreparatursatzes durch, und wenden
Sie sich so bald wie möglich an einen
Vertragshändler.
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– Rücksitz-Gurtwarnleuchte –
Kontrollleuchte – je nach Ausstattung
Diese Leuchte zeigt an, wenn ein Sicher-
heitsgurt auf dem Rücksitz nicht angelegt
ist. Wenn die Zündung das erste Mal in die
Stellung ON/RUN (Ein/Start) oder ACC/ON/
RUN (Zusatzverbraucher/Ein/Start) steht
und wenn ein Sicherheitsgurt in der zweiten
Reihe gelöst ist, leuchtet eine dem Sitz
entsprechende Leuchte im oberen rechten
Teil der Kombiinstrumentanzeige auf, die
die konfigurierbaren Informationen kurz-
zeitig ersetzt. Wenn ein Sicherheitsgurt auf
einem Sitz in der zweiten Reihe, der zu
Beginn der Fahrt angelegt war, gelöst wird,
ändert sich die hintere Gurtwarnleuchte vom
angeschnallten in das nicht angeschnallte
Symbol, und ein akustisches Warnsignal
ertönt.
Weitere Informationen finden Sie unter
„Rückhaltesysteme“ in „Sicherheit“.
– Rücksitz nicht besetzt –
Kontrollleuchte – je nach Ausstattung
Diese Leuchte zeigt an, ob die Beifahrersitze
unbesetzt sind, und leuchtet im oberen
rechten Teil der Kombiinstrumentanzeige, und ersetzt die konfigurierbaren Informa-
tionen kurzzeitig.
Weitere Informationen finden Sie unter
„Rückhaltesysteme“ in „Sicherheit“.
– Kontrollleuchte für
Geschwindigkeitswarnung – je nach
Ausstattung
Wenn die Geschwindigkeitswarnung aktiviert
ist, leuchtet die Geschwindigkeitswarn-
leuchte im Kombiinstrument auf, und zwar
mit einer Zahl, die der eingestellten
Geschwindigkeit entspricht. Wenn die einge-
stellte Geschwindigkeit überschritten wird,
leuchtet die Kontrollleuchte gelb blinkend,
gleichzeitig wird ein akustisches Dauersignal
ausgegeben (bis zu zehn Sekunden lang oder
solange, bis die Fahrgeschwindigkeit nicht
mehr überschritten ist). Die Geschwindig-
keitswarnung kann im Kombiinstru-
ment-Display ein- und ausgeschaltet
werden. Weitere Informationen hierzu finden
Sie unter „Menüoptionen des Kombiinstru-
ment-Displays“ in „Kennenlernen der Instru-
mententafel“.
Die Zahl „55“ ist nur ein Beispiel für eine
Geschwindigkeit, die eingestellt werden
kann.
– Kontrollleuchte für Tempomat bereit –
je nach Ausstattung mit einem
Premium-Kombiinstrument
Diese Leuchte zeigt an, dass der Tempomat
eingeschaltet wurde, aber nicht eingestellt
ist. Weitere Informationen hierzu finden Sie
unter „Tempomat – je nach Ausstattung“ in
„Start und Betrieb“.
– Kontrollleuchte für Tempomat
EINGESTELLT – je nach Ausstattung mit
Basis-Kombiinstrument
Diese Kontrollleuchte leuchtet auf, wenn der
Tempomat eingestellt ist.
Weitere Informationen hierzu finden Sie
unter „Tempomat – je nach Ausstattung“ in
„Start und Betrieb“.
Blaue Kontrollleuchten
– Fernlicht-Kontrollleuchte
Diese Kontrollleuchte leuchtet auf, um anzu-
zeigen, dass das Fernlicht eingeschaltet ist.
Drücken Sie bei eingeschaltetem Abblend-
licht den Kombischalterhebel nach vorn (in
Richtung der Fahrzeugfront), um das Fern-
licht einzuschalten. Ziehen Sie den Kombi-
schalterhebel nach hinten (in Richtung
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SICHERHEIT
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Bei jedem Anlassen des Motors wird der
zuvor gespeicherte Modus aufgerufen und
eingesetzt.
Kollisionswarnsystem (FCW) mit
Überrollschutz – Je nach Ausstattung
Das „Forward Collision Warning (FCW) with
Mitigation“ (Kollisionswarnsystem (FCW) mit
Schutz) bietet dem Fahrer akustische Warn-
signale, visuelle Warnungen (innerhalb des
Kombiinstrument-Displays) und warnt den
Fahrer möglicherweise mit einem Brems-
ruck, wenn es einen potenziellen Frontalauf-
prall erfasst. Die Warnungen und das
automatische Verzögern sollen dem Fahrer
genug Zeit geben, zu reagieren und den
möglichen Unfall zu vermeiden oder abzu-
mildern.
HINWEIS:
Das Kollisionswarnsystem (FCW) überwacht
die Informationen der nach vorn gerichteten
Sensoren und des elektronischen Bremsreg-
lers, um die Wahrscheinlichkeit eines mögli-
chen Frontalaufpralls zu berechnen. Wenn
das System bestimmt, dass ein Frontalauf-
prall wahrscheinlich ist, wird der Fahrer mit
akustischen und visuellen Warnungen und
möglicherweise einem warnenden Brems-
ruck darauf aufmerksam gemacht. Wenn der Fahrer daraufhin keine
Maßnahmen ergreift, bremst das System mit
einem leichten aktiven Bremsvorgang das
Fahrzeug ab, um das Potenzial eines Frontal-
aufpralls zu verringern. Wenn der Fahrer auf
die Warnungen durch Bremsen reagiert, und
das System bestimmt, dass der Fahrer
vorhat, den Unfall durch Abbremsen zu
vermeiden, aber nicht genügend Bremskraft
aufgewendet hat, gleicht das System dieses
aus und stellt zusätzliche Bremskraft wie
erforderlich bereit.
Wenn das Kollisionswarnsystem (FCW) mit
Schutz bei einer Geschwindigkeit von
weniger als 52 km/h (32 mph) einsetzt,
kann das System die maximale Bremsleis-
tung aufbringen, um den potenziellen Fron-
talaufprall zu vermeiden. Wenn das
Kollisionswarnsystem mit Überrollschutz das
Fahrzeug vollständig stoppt, hält das System
das Fahrzeug zwei Sekunden lang im Still-
stand und gibt dann das Bremspedal frei.
Wenn das System ermittelt, dass ein Aufprall
auf das vorausfahrende Fahrzeug nicht mehr
wahrscheinlich ist, wird die Warnmeldung
deaktiviert.
HINWEIS:
Die Mindestgeschwindigkeit für die Akti-
vierung des Kollisionswarnsystems (FCW)
beträgt 5 km/h (3 mph).
Die FCW-Alarme werden je nach der
vorhergesagten Fahrtroute möglicherweise
durch andere Objekte als Fahrzeuge, z. B.
Leitplanken oder Schildermasten,
Meldungen des Kollisionswarnsystems
(FCW) ausgelöst. Dies ist normal und ein
Teil der normalen Aktivierung und Funk-
tion des Kollisionswarnsystems (FCW).
Es ist gefährlich, das Kollisionswarn-
system (FCW) zu prüfen. Um einen
solchen Missbrauch des Systems zu
verhindern, wird nach vier aktiven Brems-
vorgängen ohne zwischenzeitliches
Ausschalten der Zündung der Teil für
aktive Bremsvorgänge des Kollisionswarn-
systems (FCW) bis zum nächsten
Einschalten der Zündung deaktiviert.
Das Kollisionswarnsystem (FCW) ist nur
für den Straßenbetrieb vorgesehen. Wenn
das Fahrzeug im Geländebetrieb
verwendet wird, sollte das Kollisionswarn-
system (FCW) deaktiviert werden, um
unnötige Warnungen zur Umgebung zu
verhindern.
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SICHERHEIT
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kehr oder vorausfahrende Fahrzeuge mit
derselben oder einer höheren Geschwin-
digkeit.
Das Kollisionswarnsystem (FCW) wird wie
der Abstandstempomat (ACC) deaktiviert,
wobei die Warnungen zur fehlenden
Verfügbarkeit angezeigt werden.
Warnung „FCW Limited“
(Kollisionswarnsystem eingeschränkt
verfügbar)
Wenn auf dem Kombiinstrument-Display die
Meldung „ACC/FCW Limited Functionality
Clean Front Windshield“ (Eingeschränkte
Funktion Abstandstempomat [ACC]/Kolli-
sionswarnsystem, Frontscheibe reinigen)
angezeigt wird, kann eine Bedingung die
Funktion des Kollisionswarnsystems beein-
trächtigen. Obwohl das Fahrzeug unter
normalen Bedingungen fahrtüchtig ist, steht
„Active Braking“ möglicherweise nicht voll-
ständig zur Verfügung. Wenn die Bedingung,
die zu der eingeschränkten Funktion geführt
hat, nicht mehr vorhanden ist, kehrt das
System zu voller Leistungsfähigkeit zurück.
Falls die Störung weiterhin vorliegt, wenden
Sie sich bitte an einen Vertragshändler.
Warnung „Service FCW“
(Kollisionswarnsystem warten)
Wenn das System ausgeschaltet wird und
das Kombiinstrument-Display Folgendes
anzeigt:
„ACC/FCW Unavailable, Service
Required“ (Abstandstempomat/Kollisions-
warnsystem nicht verfügbar, Wartung
erforderlich)
„Cruise/FCW Unavailable, Service
Required“ (Tempomat/Kollisionswarn-
system nicht verfügbar, Wartung erforder-
lich)
zeigt dies an, dass eine interne Systemstö-
rung vorliegt. Obwohl das Fahrzeug unter
normalen Bedingungen fahrtüchtig ist,
sollten Sie es von einem Vertragshändler
prüfen lassen.
Schutzabdeckung des Sensors für das
Kollisionswarnsystem (FCW)
Ihr Fahrzeug ist mit einer Schutzabdeckung
ausgestattet, die immer verwendet werden
sollte, wenn die Windschutzscheibe
heruntergeklappt ist, um den Sensor des
Kollisionswarnsystems (FCW) zu schützen. Gehen Sie zum Einbauen der Abdeckung wie
folgt vor.
1. Befestigen Sie das Oberteil des Verdecks
so, dass es an der Abschlussleiste
einrastet.
2. Schwenken Sie die Abdeckung nach unten und drücken Sie darauf, so dass es
die Öffnung abdeckt.
3. Überprüfen Sie, ob die Abdeckung ordnungsgemäß gesichert ist.
HINWEIS:
Stellen Sie sicher, dass Sie die Abdeckung
entfernen, bevor Sie die Windschutzscheibe
in die normale Stellung zurück bringen.
Bewahren Sie die Abdeckung im Gepäck-
raum auf.
Hinweise zur Reinigung
Bei Anwendungen, bei denen die Front-
scheibe heruntergeklappt ist, können sich in
der Abdeckung Staub und Schmutz ansam-
meln und die Kameralinse blockieren.
Verwenden Sie ein Mikrofasertuch, um die
Kameralinse, das Modul und die Innenseite
der Abdeckung zu reinigen. Achten Sie dabei
darauf, dass Sie das Modul nicht beschä-
digen oder zerkratzen.
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SICHERHEIT
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(Fortsetzung)
HINWEIS:
Das TPMS ist nicht als Ersatz für die
normale Reifenwartung gedacht und kann
auch nicht auf Reifenpannen oder Reifen-
verschleiß aufmerksam machen.
Das TPMS dient auch nicht als Reifen-
druckprüfer beim Korrigieren des Reifen-
drucks.
Das Fahren mit deutlich reduziertem
Reifendruck führt zur Überhitzung des
Reifens und kann zu einem Reifenausfall
führen. Zu niedriger Reifendruck führt
außerdem zu erhöhtem Kraftstoffver-
brauch sowie erhöhtem Reifenverschleiß
und kann Fahrverhalten sowie Bremsweg
des Fahrzeugs beeinträchtigen.
Das TPMS ist kein Ersatz für regelmäßige
Reifenwartung. Der Fahrer ist auch dann
für den korrekten Reifendruck verantwort-
lich, wenn der Druckabfall so gering ist,
dass die Reifendruck-Warnleuchte nicht
aufleuchtet.
Jahreszeitbedingte Temperaturände-
rungen verändern den Reifendruck; das
TPMS überwacht den tatsächlich im
Reifen herrschenden Druck.
Funktion des Systems
Das Reifendrucküberwachungssystem
(TPMS) überwacht die Reifendrücke mittels
drahtloser Technik und an den Radfelgen
angebrachten Sensoren. Die in die Ventil-
schäfte integrierten Sensoren übertragen die
Reifendruckwerte an ein Empfangsmodul.Display zur Reifendrucküberwachung
VORSICHT!
Das Reifendrucküberwachungssystem
(TPMS) ist für die Originalreifen und
Räder optimiert. Die TPMS-Reifen-
drücke und Warnsignale wurden für die
Original-Reifengröße Ihres Fahrzeugs
festgelegt. Bei Verwendung von Reifen,
deren Größe und/oder Bauart nicht den
Originalreifen entspricht, können eine
unerwünschte Funktion des Systems
oder Sensorschäden auftreten. Der
TPM-Sensor ist nicht für die Verwendung
auf Rädern aus dem Zubehörhandel
geeignet, wodurch es zu einer allgemein
schlechteren Systemleistung kommen
kann. Kunden werden dazu angehalten,
OEM-Räder zu verwenden, um die
TPM-Funktion sicherzustellen.
Auf dem Zubehörmarkt gekaufte Reifen-
dichtmittel können dazu führen, dass
der Sensor des Reifendrucküberwa-
chungssystems (TPMS) funktionsun-
tüchtig wird. Nach der Verwendung
eines auf dem Zubehörmarkt gekauften
Reifendichtmittels wird empfohlen, die
Sensorfunktion von einem Vertrags-
händler prüfen zu lassen.
Bringen Sie nach dem Prüfen bzw. Korri-
gieren des Reifendrucks stets die
Schutzkappe wieder am Ventilschaft an.
Hierdurch wird das Eindringen von
Feuchtigkeit und Schmutz in den Ventil-
schaft verhindert, das den Reifendruck-
sensor beschädigen könnte.
VORSICHT! (Fortsetzung)
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Die DEAKTIVIERUNGS-Funktion des Beifahrer-
airbags besteht aus folgenden Elementen:
Rückhaltesysteme-Steuergerät (ORC)
Beifahrer-Airbag DEAKTIVIE-
RUNGS-Kontrollleuchte (Aus) – Eine gelbe
Leuchte auf dem Deckenüberrollbügel
Beifahrer-Airbag AKTIVIE-
RUNGS-Kontrollleuchte (Ein) – Eine
gelbe Leuchte auf dem Deckenüberroll-
bügel
Airbag-Warnleuchte – Eine gelbe
Leuchte befindet sich im Display des
Kombiinstruments
Beifahrer-Airbag-Kontrollleuchten Das Rückhaltesysteme-Steuergerät (ORC)
überprüft außerdem bei jedem Einschalten
des Zündschalters (Stellung START oder ON/
RUN (Ein/Start)) die Funktionsbereitschaft
der Elektronikbauteile des Airbag-Systems.
Das Rückhaltesysteme-Steuergerät (ORC)
beleuchtet die Beifahrer-Airbag DEAKTIVIE-
RUNGS-Kontrollleuchte (Aus) und die
Beifahrer-Airbag AKTIVIERUNGS-Kontroll-
leuchte (Ein) auf dem Deckenüberrollbügel
etwa fünf bis acht Sekunden lang zu einem
Selbsttest, wenn der Zündschalter zuerst in
der Stellung START (Anlassen) oder ON/
RUN (Ein/Betrieb) steht. Nach dem Selbst-
test teilt die beleuchtete Kontrollleuchte
dem Fahrer und Beifahrer den Status des
erweiterten Front-Airbags für den Beifahrer
mit. Wenn Folgendes auftritt, lassen Sie das
Airbag-System sofort von einem Vertrags-
händler warten:
Beide Kontrollleuchten leuchten nicht
beim Selbsttest, wenn der Zündschalter
zuerst in der Stellung START (Anlassen)
oder ON/RUN (Ein/Betrieb) steht.
Beide Kontrollleuchten bleiben an,
nachdem Sie das Fahrzeug gestartet
haben.
Beide Kontrollleuchten bleiben aus,
nachdem Sie das Fahrzeug gestartet
haben.
Beide Kontrolllampen leuchten während
der Fahrt auf.
Beide Kontrolllampen erlöschen während
der Fahrt.
Sobald der Selbsttest abgeschlossen ist, darf
nur eine Beifahrer-Airbag-Kontrollleuchte
leuchten.
WARNUNG!
Wenn eine der oben genannten
Bedingungen eintritt und angezeigt wird,
dass ein Problem mit der Kontrolllampe
des Airbags an der Beifahrerseite besteht,
bleibt der erweiterte
Beifahrer-Front-Airbag im zuletzt
gewählten Zustand (AKTIVIERT oder
DEAKTIVIERT).
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Die Dauer des Modus STOP/START AUTO
STOP ACTIVE (STOPP/START, AUTOMA-
TISCHER STOPP AKTIV) übersteigt
5 Minuten.
Der zuschaltbare Allradantrieb wird in den
Modus 4L oder NEUTRAL (Leerlauf)
geschaltet.
Das Lenkrad wird über den Schwellenwert
gedreht. (Nur ESS-Modelle)
Manuelles Ausschalten des Stopp/
Start-Systems
1. Drücken Sie den Schalter STOP/STARTOFF (Stopp/Start aus) (in der Schalter-
gruppe). Die Leuchte auf dem Schalter
leuchtet auf.
Schalter STOP/START OFF (Stopp/Start aus) 2. Auf der Kombiinstrumentanzeige wird im
Stopp/Start-Bereich die Meldung „STOP/
START OFF“ (Stopp/Start aus) angezeigt.
Weitere Informationen hierzu finden Sie
unter „Kombiinstrument“ in „Kennen-
lernen der Instrumententafel“ in der
Bedienungsanleitung.
3. Beim nächsten Stillstand des Fahrzeugs (nach dem Ausschalten des Stopp/
Start-Systems) wird der Motor nicht
abgestellt.
4. Bei jedem Aus- und Einschalten der Zündung setzt sich das STOPP/
START-System selbst in den Zustand
EIN zurück.
Manuelles Einschalten des Stopp/
Start-Systems
Drücken Sie den Schalter STOP/START OFF
(Stopp/Start aus) (in der Schaltergruppe).
Das Licht auf dem Schalter erlischt.
Vollständige Informationen zum Start/
Stopp-System finden Sie unter „Start/
Stopp-System“ in „Start und Betrieb“ in der
Bedienungsanleitung Ihres Fahrzeugs.
Funktionsstörung
Bei einer Funktionsstörung des STOPP/
START-Systems stellt das System den Motor
nicht ab. Auf der Kombiinstrumentanzeige
wird die Meldung „SERVICE STOP/START
SYSTEM“ (Stopp/Start-System warten
lassen) angezeigt. Weitere Informationen
hierzu finden Sie unter „Kombiinstru-
ment-Display“ in „Instrumententafel“.
Wenn die Meldung „SERVICE STOP/START
SYSTEM“ (Stopp/Start-System warten
lassen) auf der Kombiinstrumentanzeige
angezeigt wird, lassen Sie das System von
einem Vertragshändler überprüfen.
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