licht JEEP WRANGLER UNLIMITED 2021 Betriebsanleitung (in German)
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(Fortsetzung)
(Fortsetzung)
WARNUNG!
Zur Vermeidung von schweren oder
tödlichen Verletzungen beachten Sie bitte
unbedingt Folgendes:
Stecken Sie nichts in die Aufnahmen.
Berühren Sie die Steckdose nicht mit
nassen Händen.
Schließen Sie den Deckel bei Nichtge-
brauch.
Wird diese Steckdose nicht sachgemäß
behandelt, können ein Elektroschock
oder ein Ausfall die Folge sein.
VORSICHT!
Schließen Sie an den 12-Volt-Anschluss
nur Geräte mit einer Leistungsaufnahme
von max. 160 Watt (13 Ampere) an.
Wenn eine Leistungsaufnahme von
160 Watt (13 Ampere) überschritten
wird, muss die Sicherung, die das
System absichert, ersetzt werden.
Steckdosen sind nur für die Stecker der
Zusatzverbraucher gedacht. Stecken Sie
keine anderen Gegenstände in die Steck-
dosen, da dies die Steckdosen beschä-
digt und die Sicherung durchbrennt.
Missbräuchliche Verwendung der Steck-
dose kann Schäden verursachen, die
nicht unter die begrenzte Gewährleis-
tung für Neufahrzeuge fallen.
VORSICHT!
Viele elektrische Geräte, die man einste-
cken kann, ziehen Strom aus der Fahr-
zeugbatterie, auch dann, wenn die
Geräte gerade nicht in Benutzung sind
(z. B. Handys usw.). Sind sie lange
genug eingesteckt, ist die Fahrzeugbat-
terie nicht mehr ausreichend geladen,
was die Lebensdauer der Batterie
heruntersetzt und/oder das Anlassen des
Motors verhindert.
VORSICHT! (Fortsetzung)
Zusatzverbraucher, die mehr Strom
entnehmen (z. B. Kühlgeräte, Staub-
sauger, Leuchten usw.) entladen die
Batterie noch schneller. Sie sind daher
nur mit Unterbrechungen und größter
Vorsicht zu benutzen.
Nach der Verwendung von Zusatzver-
brauchern, die viel Strom benötigen,
oder nach langen Standzeiten des Fahr-
zeugs mit eingesteckten Zusatzverbrau-
chern muss das Fahrzeug ausreichend
lange gefahren werden, damit die Licht-
maschine die Fahrzeugbatterie wieder
aufladen kann.
Steckdosen sind nur für die Stecker der
Zusatzverbraucher gedacht. Lassen Sie
keinen Zusatzverbraucher und auch
keine Halterung eines Zusatzverbrau-
chers von der Steckdose abhängen. Eine
unsachgemäße Verwendung der Steck-
dose kann Schäden verursachen.
VORSICHT! (Fortsetzung)
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– Rücksitz-Gurtwarnleuchte –
Kontrollleuchte – je nach Ausstattung
Diese Leuchte zeigt an, wenn ein Sicher-
heitsgurt auf dem Rücksitz nicht angelegt
ist. Wenn die Zündung das erste Mal in die
Stellung ON/RUN (Ein/Start) oder ACC/ON/
RUN (Zusatzverbraucher/Ein/Start) steht
und wenn ein Sicherheitsgurt in der zweiten
Reihe gelöst ist, leuchtet eine dem Sitz
entsprechende Leuchte im oberen rechten
Teil der Kombiinstrumentanzeige auf, die
die konfigurierbaren Informationen kurz-
zeitig ersetzt. Wenn ein Sicherheitsgurt auf
einem Sitz in der zweiten Reihe, der zu
Beginn der Fahrt angelegt war, gelöst wird,
ändert sich die hintere Gurtwarnleuchte vom
angeschnallten in das nicht angeschnallte
Symbol, und ein akustisches Warnsignal
ertönt.
Weitere Informationen finden Sie unter
„Rückhaltesysteme“ in „Sicherheit“.
– Rücksitz nicht besetzt –
Kontrollleuchte – je nach Ausstattung
Diese Leuchte zeigt an, ob die Beifahrersitze
unbesetzt sind, und leuchtet im oberen
rechten Teil der Kombiinstrumentanzeige, und ersetzt die konfigurierbaren Informa-
tionen kurzzeitig.
Weitere Informationen finden Sie unter
„Rückhaltesysteme“ in „Sicherheit“.
– Kontrollleuchte für
Geschwindigkeitswarnung – je nach
Ausstattung
Wenn die Geschwindigkeitswarnung aktiviert
ist, leuchtet die Geschwindigkeitswarn-
leuchte im Kombiinstrument auf, und zwar
mit einer Zahl, die der eingestellten
Geschwindigkeit entspricht. Wenn die einge-
stellte Geschwindigkeit überschritten wird,
leuchtet die Kontrollleuchte gelb blinkend,
gleichzeitig wird ein akustisches Dauersignal
ausgegeben (bis zu zehn Sekunden lang oder
solange, bis die Fahrgeschwindigkeit nicht
mehr überschritten ist). Die Geschwindig-
keitswarnung kann im Kombiinstru-
ment-Display ein- und ausgeschaltet
werden. Weitere Informationen hierzu finden
Sie unter „Menüoptionen des Kombiinstru-
ment-Displays“ in „Kennenlernen der Instru-
mententafel“.
Die Zahl „55“ ist nur ein Beispiel für eine
Geschwindigkeit, die eingestellt werden
kann.
– Kontrollleuchte für Tempomat bereit –
je nach Ausstattung mit einem
Premium-Kombiinstrument
Diese Leuchte zeigt an, dass der Tempomat
eingeschaltet wurde, aber nicht eingestellt
ist. Weitere Informationen hierzu finden Sie
unter „Tempomat – je nach Ausstattung“ in
„Start und Betrieb“.
– Kontrollleuchte für Tempomat
EINGESTELLT – je nach Ausstattung mit
Basis-Kombiinstrument
Diese Kontrollleuchte leuchtet auf, wenn der
Tempomat eingestellt ist.
Weitere Informationen hierzu finden Sie
unter „Tempomat – je nach Ausstattung“ in
„Start und Betrieb“.
Blaue Kontrollleuchten
– Fernlicht-Kontrollleuchte
Diese Kontrollleuchte leuchtet auf, um anzu-
zeigen, dass das Fernlicht eingeschaltet ist.
Drücken Sie bei eingeschaltetem Abblend-
licht den Kombischalterhebel nach vorn (in
Richtung der Fahrzeugfront), um das Fern-
licht einzuschalten. Ziehen Sie den Kombi-
schalterhebel nach hinten (in Richtung
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KENNENLERNEN DER INSTRUMENTENTAFEL
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Fahrzeugheck), um das Fernlicht auszu-
schalten. Wenn das Fernlicht ausgeschaltet
ist, ziehen Sie den Hebel nach hinten, um
das Fernlicht vorübergehend kurz als „Licht-
hupe“ einzuschalten.
Graue Kontrollleuchten – Kontrollleuchte für Tempomat bereit –
je nach Ausstattung mit
Basis-Kombiinstrument
Diese Leuchte zeigt an, dass der Tempomat
eingeschaltet wurde, aber nicht eingestellt
ist. Weitere Informationen hierzu finden Sie
unter „Tempomat – je nach Ausstattung“ in
„Start und Betrieb“.
– Kontrollleuchte für aktiven
Geschwindigkeitsbegrenzer bereit – je nach
Ausstattung mit einem
Basis-Kombiinstrument
Diese Leuchte zeigt an, dass der aktive
Geschwindigkeitsbegrenzer eingeschaltet,
aber nicht eingestellt ist.
EINGEBAUTES
DIAGNOSESYSTEM – OBD II
Ihr Fahrzeug ist mit einem hoch entwi-
ckelten eingebauten Diagnosesystem mit der
Bezeichnung OBD II ausgestattet. Dieses
System überwacht die Funktion der Abgas-
reinigungsanlage, der Motorsteuerung und
der Steuerung des Getriebes. Wenn diese
Systeme ordnungsgemäß arbeiten, erreicht
Ihr Fahrzeug seine optimale Leistungsfähig-
keit und Wirtschaftlichkeit. Gleichzeitig
bleiben die Abgasemissionen im gesetzlich
zulässigen Bereich.
Wenn eines dieser Systeme eine Überprü-
fung oder Instandsetzung erfordert, schaltet
das OBD II-Diagnosesystem die „System-
kontrollleuchte (MIL)“ ein. Das System spei-
chert darüber hinaus Fehlercodes und
andere Daten, die der Werkstatt hilfreiche
Informationen für die Instandsetzung liefern.
Obwohl Ihr Fahrzeug normalerweise fahrbe-
reit bleibt und nicht abgeschleppt werden
muss, ist in diesem Fall eine umgehende
Überprüfung bei einem Vertragshändler
erforderlich.
VORSICHT!
Längeres Fahren bei eingeschalteter
Systemkontrollleuchte (MIL) ohne eine
Überprüfung durch den Vertragshändler
kann zu Schäden an der Abgasreini-
gungsanlage führen. Außerdem kann
sich dies nachteilig auf den Kraftstoff-
verbrauch und auf das Fahrverhalten
auswirken. Vor der Durchführung von
Abgastests sind an dem Fahrzeug die
erforderlichen Wartungs- und Instand-
setzungsarbeiten vorzunehmen.
Wenn die Systemkontrollleuchte (MIL)
bei laufendem Fahrzeug blinkt, stehen
schwere Katalysatorschäden und Leis-
tungsverlust unmittelbar bevor. Sofortige
Instandsetzung ist erforderlich.
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SICHERHEIT
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Bremsdruck aus, um den Wasserfilm auf den
vorderen Scheibenbremsen zu beseitigen.
Dies funktioniert nur, wenn die Frontschei-
benwischer mit der Geschwindigkeit LO oder
HI arbeiten. Der Fahrer wird vom Trocken-
bremsen bei Regen nicht informiert und
muss auch keine Maßnahmen treffen.
Antriebsschlupfregelung (ASR)
Die Antriebsschlupfregelung (ASR) über-
wacht die Stärke des Radschlupfs an jedem
angetriebenen Rad. Wird Radschlupf bei
einem Rad registriert, kann die Antriebs-
schlupfregelung Bremsdruck auf das durch-
drehende Rad anwenden und/oder die
Motorleistung verringern, um für verbesserte
Beschleunigung und Stabilität zu sorgen.
Eine Funktion der Antriebsschlupfregelung
(ASR), die Differenzialbremse (BLD),
arbeitet ähnlich wie ein Sperrdifferenzial
und regelt den Radschlupf auf einer ange-
triebenen Achse. Wenn sich ein Rad einer
angetriebenen Achse schneller dreht als das
andere, bremst das System das durchdre-
hende Rad ab. Dadurch wird eine höhere
Motorleistung an das nicht durchdrehende
Rad übertragen. Die Differentialbremse kann
auch dann aktiviert bleiben, wenn die
Antriebsschlupfregelung und das elektroni-sche Stabilitätsprogramm (ESP) in einem
reduzierten Modus sind.
Anhänger-Schlingerstabilisierung (TSC)
Die Anhänger-Schlingerstabilisierung (TSC)
verwendet Sensoren im Fahrzeug, um einen
übermäßig schwankenden Anhänger zu
erkennen, und wird die entsprechenden
Maßnahmen durchführen, um zu versuchen,
die Schlingerbewegung aufzuhalten. Die
Anhänger-Schlingerstabilisierung wird auto-
matisch aktiviert, sobald ein übermäßiges
Schlingern des Anhängers registriert wird.
HINWEIS:
Die Anhänger-Schlingerstabilisierung (TSC)
kann nicht in allen Fällen Anhänger stabili-
sieren. Bei Anhängerbetrieb ist stets
vorsichtig zu fahren, und die Anhängerstütz-
last-Empfehlungen sind unbedingt zu
beachten. Weitere Informationen hierzu
finden Sie unter „Anhängerbetrieb“ in „Start
und Betrieb“.
Bei aktivierter Anhänger-Schlingerstabilisie-
rung (TSC) blinkt die „ESP-Aktivierung/
Systemkontrollleuchte“, die Motorleistung
wird verringert, und Sie spüren eine Betäti-
gung der Bremsen an einzelnen Rädern bei
dem Versuch, den Anhänger zu stabilisieren.
Bei Teilabschaltung oder vollständigerAbschaltung des ESP ist das TSC-System
deaktiviert.
ZUSÄTZLICHE
FAHRSYSTEME
System zur Überwachung der toten Winkel
(BSM) – je nach Ausstattung
Das System zur Überwachung der toten
Winkel (BSM) erfasst mithilfe von zwei
Radarsensoren innerhalb der Schluss-
leuchten kennzeichnungspflichtige Fahr-
zeuge (PKW, LKW, Motorräder usw.), die von
hinten/vorn/von der Seite in die toten Winkel
des Fahrzeugs gelangen.
WARNUNG!
Wenn die Anhänger-Schlingerstabilisierung
(TSC) während der Fahrt aktiviert wird,
bremsen Sie das Fahrzeug ab und halten Sie
bei der nächsten sicheren Möglichkeit an,
um die Last auf dem Anhänger
umzuverteilen, damit weiteres Schlingern
des Anhängers unterbleibt.
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Kollisionswarnsystem (FCW)-Bremsstatus
und Empfindlichkeit
Die Status für das Kollisionswarnsystem
(FCW) und für Active Braking sind über das
Uconnect-System programmierbar. Weitere
Informationen hierzu finden Sie in der
Bedienungsanleitung unter „Ucon-
nect-Einstellungen“ in „Multimedia“.
Die Standardeinstellung für die Empfindlich-
keit des Kollisionswarnsystems lautet
„Medium“ (Mittel) und der Systemstatus
lautet „Warning & Braking“ (Warnung und
Bremsung). Dadurch kann das System den
Fahrer vor einem möglichen Unfall mit dem
vorausfahrenden Fahrzeug über akustische/optische Warnungen warnen, und es wendet
einen autonomen Bremsvorgang an.
Beim Umschalten der Einstellung des Kolli-
sionswarnsystems (FCW) auf „Far“ (Fern)
warnt das System den Fahrer über akusti-
sche/optische Warnungen bei einem weit
größeren Abstand als bei der Einstellung
„Medium“ (Mittel) vor einem möglichen
Unfall mit dem vorausfahrenden Fahrzeug.
Dies bietet die längste Reaktionszeit, um
einen möglichen Unfall zu vermeiden.
Beim Umschalten der Einstellung des Kolli-
sionswarnsystems (FCW) zu „Near“ (Nah)
warnt das System den Fahrer bei einem viel
geringeren Abstand vor einem möglichen
Unfall mit dem vorausfahrenden Fahrzeug.
Bei dieser Einstellung ist die Reaktionszeit
viel kürzer als bei der Einstellung „Far“
(Fern) und „Medium“ (Mittel), wodurch eine
dynamischere Fahrweise ermöglicht wird.
HINWEIS:
Durch Ändern des FCW-Status auf „Only
Warning“ (Nur Warnung) wird verhindert“
wird verhindert, dass das System in den
eingeschränkten aktiven Bremsvorgang
übergeht oder zusätzliche Bremsunter-
stützung liefert, wenn der Fahrer im Falle
eines potenziellen Frontalaufpralls nicht
angemessen bremst, behält aber die akus-
tischen und visuellen Warnungen bei.
Durch Ändern des FCW-Status auf
„Warning Only“ (Nur Warnung) wird
verhindert, dass das System in den auto-
nomen Bremsvorgang übergeht oder
zusätzliche Bremsunterstützung liefert,
wenn der Fahrer im Falle eines poten-
ziellen Frontalaufpralls nicht angemessen
bremst.
Beim Abschalten der Zündung speichert
das System die letzte vom Fahrer gewählte
Einstellung NICHT. Das System wird auf
die Empfindlichkeit „Medium“ (Mittel)
zurückgesetzt, und der Systemstatus
lautet „Warning & Braking“ (Warnung und
Bremsung), wenn das Fahrzeug wieder
angelassen wird.
Das Kollisionswarnsystem (FCW) reagiert
möglicherweise nicht auf irrelevante
Objekte wie Objekte über dem Fahrzeug,
Bodenreflexionen, Objekte, die sich nicht
im Weg des Fahrzeugs befinden, weit
entfernte stationäre Objekte, Gegenver-
WARNUNG!
Der Zweck des Kollisionswarnsystems
(FCW) besteht weder darin, einen Unfall
zu vermeiden, noch kann FCW jede Art von
potenziellem Unfall entdecken. Es liegt in
der Verantwortung des Fahrers, einen
Unfall zu vermeiden, indem er das
Fahrzeug entsprechend abbremst und
lenkt. Bei Nichtbeachtung dieser Warnung
kann es zu einem Unfall mit schweren
oder tödlichen Verletzungen kommen.
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119
(Fortsetzung)
chen Sie, ihn nach oben oder unten zu
bewegen, um sicherzustellen, dass er in
seiner Lage eingerastet ist.
HINWEIS:
Der höhenverstellbare Schultergurt-Umlenk-
punkt ist mit einer Funktion ausgestattet, die
das Verschieben nach oben erleichtert. Diese
Funktion ermöglicht, den Schulter-
gurt-Umlenkpunkt nach oben einzustellen,
ohne die Entriegelungstaste zu drücken. Um
sicherzustellen, ob der Schulter-
gurt-Umlenkpunkt eingerastet ist, ziehen Sie
den Schultergurt-Umlenkpunkt nach unten,
bis er in seiner Position verriegelt ist.
Sicherheitsgurte während der
Schwangerschaft
Sicherheitsgurte während der SchwangerschaftSicherheitsgurte müssen alle Insassen
tragen, auch während der Schwangerschaft:
das Verletzungsrisiko bei einem Unfall für
die Mutter und das ungeborene Kind wird
verringert, wenn sie einen Sicherheitsgurt
anlegt.
Positionieren Sie den Beckengurt tief unter
dem Unterleib und über die starken Becken-
knochen. Platzieren Sie den Schultergurt
quer über den Brustkorb und weg vom
Nacken. Niemals den Schultergurt hinter
dem Rücken oder unter dem Arm hindurch-
führen.
Sicherheitsgurtstraffer
Der Sicherheitsgurt des Vordersitzes außen
ist mit Gurtstraffern ausgerüstet, die bei
einem Unfall ein zu lockeres Anliegen des
Gurtes verhindern sollen. Diese Vorrich-
tungen können die Schutzfunktion des
Sicherheitsgurts verbessern, indem sie den
Sicherheitsgurt bei einem Unfall bereits
frühzeitig straffen. Die Gurtstraffer funktio-
nieren bei Fahrgästen aller Größen
einschließlich denen in Kinder-Rückhalte-
systemen. WARNUNG!
Ein nicht korrekt angelegter Sicherheits-
gurt kann Verletzungen bei einem Unfall
wesentlich verschlimmern. Sie können
innere Verletzungen erleiden oder sogar
aus dem Sicherheitsgurt rutschen.
Beachten Sie die folgenden Hinweise
zum sicheren Anlegen des Sicherheits-
gurtes für Sie selbst und für Ihre Passa-
giere.
Legen Sie den Schultergurt so über den
Oberkörper, dass er zwar bequem, aber
gleichzeitig straff sitzt und nicht am
Hals anliegt. Die Rückhalteautomatik
sorgt für enges Anliegen des Schulter-
gurts.
Eine Fehleinstellung des Sicherheits-
gurtes kann die Wirksamkeit des Sicher-
heitsgurtes bei einem Aufprall
vermindern.
Führen Sie alle Änderungen an der Sitz-
gurthöhe nur durch, wenn das Fahrzeug
steht.
WARNUNG! (Fortsetzung)
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SICHERHEIT
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(Fortsetzung)
Wenn das Rückhaltesystem-Steuergerät
(ORC) einen Aufprall registriert, der so stark
ist, dass der Front-Airbag benötigt wird,
sendet es ein entsprechendes Signal an die
Gasgeneratoren. Daraufhin wird eine größere
Menge an ungiftigem Gas erzeugt und die
Front-Airbags damit aufgeblasen.
Beim Aufblasen der Airbags werden die
Abdeckungen an der Lenkradnabe und auf
der oberen Beifahrerseite der Instrumenten-
tafel beiseite gedrückt und ermöglichen so
die Ausdehnung der Airbags. Die
Front-Airbags entfalten sich in wenigen Milli-
sekunden. Danach sacken die Front-Airbag
schnell in sich zusammen und unterstützen
dadurch den Rückhalteeffekt für Fahrer und
Beifahrer.
Beifahrer-Airbag Deaktivierung – je nach
Ausstattung
Dieses System ermöglicht dem Fahrer das
erweiterte Front-Airbag-System für den
Beifahrer zu deaktivieren (Aus), wenn ein
Kinder-Rückhaltesystem auf dem Vordersitz
angebracht werden muss. Deaktivieren Sie
das erweiterte Front-Airbag-System für den
Beifahrer nur (Aus), wenn es für den Einbau
eines Kinder-Rückhaltesystems auf dem
Vordersitz zwingend erforderlich ist. Kinder bis zum Alter von 12 Jahren sind auf einem
Rücksitz, wenn vorhanden, unterzubringen
und müssen vorschriftsmäßig angeschnallt
sein. Unfallstatistiken zeigen, dass Kinder
korrekt angeschnallt auf den Rücksitzen
sicherer untergebracht sind als auf den
Vordersitzen. (Weitere Informationen hierzu
finden Sie unter „Kinder-Rückhaltesysteme“
in diesem Kapitel.)
Der erweiterte Beifahrer-Front-Airbag kann
durch Auswählen der gewünschten Einstel-
lung im Menü auf der Kombiinstrumentan-
zeige aktiviert (Ein) oder deaktiviert werden
(Aus). Weitere Informationen über den
Zugriff auf die Kombiinstrumentanzeige
finden Sie unter „Kombiinstrumentanzeige“
in „Kennenlernen der Instrumententafel“.
WARNUNG!
Ein deaktivierter (OFF) erweiterter
Front-Airbag auf der Beifahrerseite wird
bei einem Unfall nicht ausgelöst.
Ein deaktivierter (OFF) erweiterter
Front-Airbag auf der Beifahrerseite
bietet als Ergänzung der Sicherheits-
gurte dem Beifahrer keinen weiteren
Schutz.
Bauen Sie kein Kinder-Rückhaltesystem
auf dem Vordersitz ein, es sei denn, die
Kontrollleuchte DISABLE (OFF) (Deakti-
vieren (Aus)) für den Beifahrer-Airbag
auf dem Deckenüberrollbügel leuchtet,
um anzuzeigen, dass der erweiterte
Front-Airbag für den Beifahrer deakti-
viert (Aus) ist.
Bei einem Unfall können Sie und Ihre
Passagiere deutlich schwerer verletzt
werden, wenn die Sicherheitsgurte nicht
korrekt oder überhaupt nicht angelegt
wurden. Es kann zu Kollisionen mit
Teilen im Fahrzeuginnenraum oder mit
anderen Passagieren kommen oder Sie
können aus dem Fahrzeug geschleudert
werden. Achten Sie immer darauf, dass
Sie und Ihre Mitfahrer den Sicherheits-
gurt korrekt angelegt haben.
WARNUNG! (Fortsetzung)
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SICHERHEIT
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Sicherheitsgurte für ältere Kinder
Kinder mit einer Größe über 1,50 m können
Sicherheitsgurte anstelle von Kinder-Rück-
haltesystemen verwenden.
Führen Sie diesen einfachen Test mit
5 Schritten durch, um herauszufinden, ob
der Sicherheitsgurt für das Kind geeignet ist
oder ob es noch immer ein Kinder-Rückhal-
tesystem der Gruppe 2 oder Gruppe 3
verwenden sollte, um eine bessere Lage des
Sicherheitsgurts zu gewährleisten:
1. Ist das Kind in der Lage, eine normaleSitzhaltung mit Rückenkontakt zur Sitz-
lehne einzunehmen?
2. Sind die Beine des Kindes lang genug, um über die Sitzvorderkante gebeugt
werden zu können – während das Kind
weiter Rückenkontakt zur Sitzlehne hat?
3. Verläuft der Schultergurt zwischen Nacken und Arm über die Schulter des
Kindes?
4. Ist der Beckengurt so niedrig wie möglich, berührt er die Schenkel des
Kindes und nicht den Bauch?
5. Kann das Kind die gesamte Fahrt über in dieser Sitzhaltung bleiben? Wenn eine dieser Fragen mit „Nein“ beant-
wortet wurde, muss das Kind in diesem Fahr-
zeug noch ein Kinder-Rückhaltesystem der
Gruppe 2 oder Gruppe 3 verwenden. Wenn
das Kind den Dreipunktgurt verwendet,
prüfen Sie den korrekten Verlauf des Gurts
regelmäßig und stellen Sie sicher, dass das
Gurtschloss eingerastet ist. Kinder sitzen
ungern still und der Gurt kann deshalb leicht
verrutschen. Falls der Schultergurt am
Gesicht oder Hals des Kindes anliegt, plat-
zieren Sie das Kind weiter zur Mitte des
Fahrzeugs, oder verwenden Sie ein Sitzerhö-
hungskissen, damit der Sicherheitsgurt
korrekt verläuft.
ISOFIX-Rückhaltesystem
Abb. E
Ihr Fahrzeug ist mit dem Verankerungs-
system für Kinder-Rückhaltesysteme, dem
so genannten ISOFIX, ausgestattet. Dieses
System ermöglicht den Einbau von Kinder-
sitzen, die mit ISOFIX ausgestattet sind,
ohne die Verwendung der Sicherheitsgurte
des Fahrzeugs. Das ISOFIX-System verfügt
über zwei untere Befestigungspunkte, die
sich an der Rückseite des Sitzpolsters an der
Berührungsfläche mit der Rückenlehne
befinden, und eine obere Haltebandveranke-
rung, die sich hinter dem Sitz befindet.
Ein Beispiel für ein Kinder-Rückhaltesystem
des Typs Universal ISOFIX für die
Gewichtsgruppe 1 ist in Abb. E dargestellt.
ISOFIX-Kinder-Rückhaltesysteme sind auch
für die anderen Gewichtsgruppen erhältlich.
WARNUNG!
Niemals zulassen, dass ein Kind den
Schultergurt unter einem Arm oder hinter
dem Rücken durchführt. Bei einem Unfall
bietet der Schultergurt dem Kind keinen
ausreichenden Schutz, sodass es zu
schweren oder tödlichen Verletzungen
kommen kann. Kinder müssen den Hüft-
und Schulterteil des Sicherheitsgurts
immer richtig angelegt haben.
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SICHERHEIT
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Regelmäßige Sicherheitskontrollen außen
am Fahrzeug
Reifen
Die Reifen auf übermäßigen Verschleiß des
Profils und ungleichmäßige Abnutzung über-
prüfen. Prüfen Sie auf Steine, Nägel, Glas
oder andere Objekte in der Lauffläche oder
der Reifenflanke. Überprüfen Sie die Lauf-
fläche auf Schnitte und Risse. Überprüfen
Sie die Reifenflanken auf Schnitte, Risse
und Ausbauchungen. Prüfen, ob die
Radmuttern korrekt festgezogen sind. Prüfen
Sie die Reifen (einschließlich Ersatzreifen)
auf den richtigen kalten Reifendruck.
Beleuchtung
Kontrollieren Sie mithilfe einer zweiten
Person die Bremsleuchten und Außen-
leuchten. Funktion der Anzeigeleuchten für
Blinker und Fernlicht in der Instrumenten-
tafel prüfen.
Türverriegelungen
Prüfen Sie auf korrektes Schließen,
Einrasten und Verriegeln.
Undichtigkeiten
Prüfen Sie, ob nach Standzeit über Nacht
unter dem Fahrzeug Kraftstoff-, Kühlmittel-,
Öl- oder sonstige Flecken zu sehen sind.
Wenn Benzingeruch festgestellt wird oder
der Verdacht besteht, dass Kraftstoff oder
Bremsflüssigkeit austritt, muss die Ursache
sofort festgestellt und behoben werden.
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Achtgang-Automatikgetriebe
Das Fahrzeug ist mit einem kraftstoffspa-
renden Acht-Gang-Getriebe ausgestattet.
Der Schalthebel befindet sich in der Mittel-
konsole.Gangschalthebel
Der Gangwahlhebel hat die Schaltstellungen
PARK, REVERSE (Rückwärtsgang),
NEUTRAL (Leerlauf), DRIVE (Fahrt) und
MANUAL (AutoStick-Schaltung). Manuelle
Gangwechsel können mit AutoStick ausge-
führt werden. Schalten mit dem Schalthebel
nach vorn (-) oder hinten (+) in der Stellung
MANUAL (AutoStick-Schaltung) (neben der
Stellung DRIVE (Fahrt)) legt den Gang
manuell ein, und er wird dann im Kombiins-
trument angezeigt. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter „AutoStick“ in
diesem Abschnitt.
HINWEIS:
Wenn der Schalthebel nicht in die Stellung
PARK, REVERSE (Rückwärtsgang) oder
NEUTRAL (Leerlauf) geschaltet werden kann
(nach vorn gedrückt), steht er wahrschein-
lich in der Stellung AutoStick (+/-) (neben
der Stellung DRIVE (Fahrt)). Im Auto-
Stick-Modus wird der Gang (1, 2, 3, usw.)
auf dem Kombiinstrument angezeigt. Stellen
Sie den Schalthebel nach rechts (in die Stel-
lung DRIVE (Fahrt)), um in PARK, REVERSE
(Rückwärtsgang) und NEUTRAL (Leerlauf)
schalten zu können.
AutoStick
AutoStick ist eine interaktive Getriebefunk-
tion, die für eine manuelle Schaltfunktion
des Getriebes sorgt, damit der Fahrer mehr
Kontrolle über das Fahrzeug hat. AutoStick
gestattet dem Fahrer, die Motorbremswir-
kung zu maximieren, unerwünschte Hoch-
schaltvorgänge und Zurückschaltvorgänge zu
eliminieren und die Fahrzeugleistung insge-
samt zu verbessern. Dieses System ermög-
licht außerdem mehr Kontrolle beim
Überholen, im Stadtverkehr, bei kalten,
rutschigen Straßenverhältnissen, beiFahrten im Gebirge, bei Anhängerbetrieb
und in vielen anderen Situationen.
Bedienung
Zur Aktivierung des AutoStick-Modus
bewegen Sie den Ganghebel in die Stellung
MANUAL (M) (neben der Stellung DRIVE
(Fahrt)). Der aktuelle Gang wird im Kombi-
instrument angezeigt. In der Betriebsart
AutoStick können Sie mit dem Gangwahl-
hebel (in der Stellung MANUAL (Manuell))
das Getriebe manuell schalten. Bei Tippen
des Gangwahlhebels nach vorn (-), während
er sich in der Stellung MANUAL (Manuell)
(M) befindet, schaltet das Getriebe in den
niedrigeren Gang zurück. Durch Antippen
des Wählhebels nach hinten (+) wird ein
Befehl zum Hochschalten ausgegeben.
Im AutoStick-Modus schaltet das Getriebe
hoch oder zurück, wenn (+/-) vom Fahrer
manuell ausgewählt wird, es sei denn, der
Motor könnte absterben oder überhöhte
Drehzahlen wären die Folge. Es bleibt der
aktuelle Gang eingelegt, bis ein weiteres
Hoch- oder Zurückschalten erforderlich ist.
Ausnahmen werden nachfolgend
beschrieben.
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