TPMS Lancia Flavia 2012 Betriebsanleitung (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: LANCIA, Model Year: 2012, Model line: Flavia, Model: Lancia Flavia 2012Pages: 273, PDF-Größe: 2.81 MB
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Bei jedem Einschalten der Zün
dung (ON/RUN) wird das ESP-
System eingeschaltet, selbst wenn
es zuvor ausgeschaltet wurde. Das ESP-System erzeugt Summ-oder Klickgeräusche, wenn es
aktiv ist. Dies ist normal, die Ge-
räusche hören auf, sobald das
ESP nach dem Manöver, das die
ESP-Aktivierung auslöste, inak-
tiv wird.
25. Reifendruck-Warnleuchte Jeder Reifen (auch das Er-
satzrad, falls vorhanden)
sollte einmal im Monat im
kalten Zustand auf den
vom Hersteller empfohlenen Reifen-
druck überprüft werden. Die Druck-
werte sind auf der Fahrzeugplakette
oder einer Reifendruckplakette ange-
geben. (Ist Ihr Fahrzeug mit Reifen
einer anderen Größe ausgestattet als
der, die auf den Fahrzeugaufklebern
oder der Reifendruckplakette angege-
ben ist, dann müssen Sie den korrek-
ten Reifendruck für diese Reifen be-
stimmen.)
Als weitere Sicherheitsfunktion wurde
Ihr Fahrzeug mit einem Reifendruckü
berwachungssystem (TPMS) ausge-
stattet; eine Warnleuchte meldet zu
niedrigen Druck an einem oder mehre-
ren Reifen. Wenn die Reifendruck-
Warnleuchte aufleuchtet, sollten Sie so
schnell wie möglich anhalten und Ihre
Reifen prüfen und sie auf den korrekten
Druck aufpumpen. Das Fahren mit
deutlich reduziertem Reifendruck führt
zur Überhitzung des Reifens und kann
zu einem Reifenausfall führen. Zu
niedriger Reifendruck führt außerdem
zu erhöhtem Kraftstoffverbrauch sowie
erhöhtem Reifenverschleiß und kann
Fahrverhalten sowie Bremsweg des
Fahrzeugs beeinträchtigen.Beachten Sie bitte, dass das TPMS
kein Ersatz für regelmäßige Reifen-
wartung ist und dass der Fahrzeug-
führer auch dann für den korrekten
Reifendruck verantwortlich ist, wenn
der Druckabfall zu gering ist, um das
Reifendruckwarnsymbol des TPMS
aufleuchten zu lassen. Ihr Fahrzeug besitzt auch eine TPMS-
Störungsanzeige; sie meldet, wenn
das System nicht korrekt funktio-
niert. Die TPMSStörungsanzeige ist
mit der Warnleuchte dieses Systems
kombiniert. Erfasst das System eine
Störung, blinkt die Warnleuchte für
etwa eine Minute und leuchtet danach
kontinuierlich auf. Dies wiederholt
sich auch bei nachfolgenden Fahr-
zeugstarts, solange die Störung be-
steht. Wenn die Störungsanzeige
leuchtet, kann das System unter Um-
ständen die Signale für zu niedrigen
Reifendruck nicht wie beabsichtigt
erfassen und anzeigen! TPMS-
Störungen können aus vielen Grün
den entstehen, einschließlich des Auf-
ziehens von Ersatzrädern oder dem
Umsetzen der Reifen oder Räder am
Fahrzeug. Prüfen Sie stets die TPMS-
Störungsanzeige nach dem Ersetzen
von einem oder mehreren Reifen oder
Rädern an Ihrem Fahrzeug, um si-
cherzustellen, dass das TPMS-System
mit den Ersatzreifen oder den umge-
setzten Reifen und mit neuen Rädern
korrekt funktioniert.
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ACHTUNG!
Das Reifendrucküberwachungssys
tem (TPMS) ist für die werksseitig
angebauten Räder und Reifen opti-
miert. Die TPMSReifendrücke und
Warnsignale wurden für die
OriginalReifengröße Ihres Fahr-
zeugs festgelegt. Bei Verwendung
von Reifen, deren Größe und/oder
Bauart nicht den Originalreifen ent-
spricht, können unerwünschte Sys-
temfunktionen oder Sensorschäden
auftreten. Nachträglich aufgezogene
Räder können die Sensoren beschä
digen. Verwenden Sie keine
Reifendicht- und Auswuchtmittel,
wenn Ihr Fahrzeug mit TPMS aus-
gestattet ist, da dies die Sensoren
beschädigen kann.26. Systemkontrollleuchte (MIL)
Die Systemkontrollleuchte
(MIL) ist Teil des eingebauten
Diagnosesystems (OBD), das
die Steuersysteme der Abgas-
reinigungsanlage, des Motors und des
Automatikgetriebes kontrolliert. Die
Leuchte leuchtet auf, wenn sich der
Schlüssel vor dem Motorstart in der
Position RUN (Ein/Start) befindet.
Leuchtet die Leuchte nicht, wenn der
Zündschlüssel aus der Position LOCK
(Verriegeln) in die Position RUN
(Ein/Start) gedreht wird, muss das
System umgehend überprüft werden.
Bestimmte Bedingungen, wie ein lo-
ckerer oder fehlender Tankdeckel
oder schlechte Kraftstoffqualität
usw., können zum Aufleuchten der
Systemkontrollleuchte nach dem An-
lassen des Motors führen. Das Fahr-
zeug sollte gewartet werden, wenn die
Leuchte auch nach mehrmaligem
Ein- und Ausschalten der Zündung
leuchtet. In den meisten Situationen
lässt sich Ihr Fahrzeug normal fahren
und muss nicht abgeschleppt werden.
ACHTUNG!
Längeres Fahren bei eingeschalteter
Systemkontrollleuchte ohne eine
Überprüfung durch die Vertrags-
werkstatt kann zu Schäden an der
Motorsteuerung führen. Außerdem
kann sich dies möglicherweise nach-
teilig auf den Kraftstoffverbrauch
und auf das Fahrverhalten auswir-
ken. Das Blinken der Systemkon-
trollleuchte zeigt an, dass ein schwe-
rer Katalysatorschaden und
Leistungsverlust unmittelbar bevor-
stehen. Sofortige Instandsetzung ist
erforderlich.
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Das Infodisplay (EVIC) besteht aus
folgenden Einheiten:
Anzeige der Kompassrichtung(N, S, O, W, NO, NW, SO, SW)
Average Fuel Economy (Kraftstoff- Durchschnittsverbrauch)
Distance To Empty (DTE) (Reich- weite)
Reifendrucküberwachungssystem (TPMS)
Elapsed Time (Aktuelle Fahrzeit)
Display Units (Anzeigeeinheiten)
Systemwarnungen (Tür offen, usw.) Persönliche Einstellungen (durch den Kunden programmierbare
Funktionen)
Außentemperaturanzeige (°F oder °C)
Anzeigen für Stereoanlage – 12 ge- speicherte Radiosender oder CD-
Titel und Titelnummer beim Ab-
spielen Dieses System ermöglicht dem Fahrer
die Auswahl von Informationen durch
Drücken der folgenden Lenkrad-
schalter:
Taste „MENU“ (Menü)
Drücken Sie kurz die Taste
„MENU“, um die Anzeige
zur nächsten Haupt-
menüfunktion des Infodis-
plays weiterzuschalten. Beim Errei-
chen des letzten Eintrags im
Hauptmenü kehrt das Infodisplay
(EVIC) bei der nächsten Betätigung
der Taste „MENU“ zum ersten Ein-
trag im Hauptmenü zurück. Drücken
Sie die Menütaste, und lassen Sie sie
los, um von einem Untermenü zum
Hauptmenü zurückzukehren. Taste „Nach unten“
Drücken Sie kurz die Taste
„Nach unten“, um in der
Anzeige zwischen den ver-
schiedenen Funktionen des
Tageskilometerzählers oder den Per-
sönlichen Einstellungen umzuschal-
ten.
Kompasstaste
Drücken Sie kurz die Kom-
passtaste, um die Bild-
schirme Kompassrichtung,
Außentemperatur und Au-
dioinfo anzuzeigen (sofern das Radio
eingeschaltet ist), wenn der aktuelle
Bildschirm nicht Kompass, Außen-
temperatur oder Audioinfo ist.
Taste „Auswählen“
Drücken Sie kurz die Taste
„Auswählen“, um eine Aus-
wahl zu bestätigen. Die
Taste „Auswählen“ stellt
auch verschiedene Funktionen des
Tageskilometerzählers zurück.
Lenkradtasten des Infodisplays (EVIC)
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EMPFEHLUNGEN ZUM UMSETZEN DERRÄDER . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 182
REIFENDRUCKÜBERWACHUNGSSYSTEM (TPMS) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 182
PREMIUMSYSTEM . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 184
KRAFTSTOFFANFORDERUNGEN . . . . . . . . . . . 186 METHANOL . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 186
ETHANOL . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 186
BENZIN MIT REDUZIERTEMBENZOLGEHALT . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 187
MMT IN KRAFTSTOFFEN . . . . . . . . . . . . . . . 187
KRAFTSTOFFZUSÄTZE . . . . . . . . . . . . . . . . 187
TANKEN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 188 VERSCHLUSS FÜR DEN KRAFTSTOFF-EINFÜLLSTUTZEN (TANKDECKEL) . . . . . . . 188
MELDUNG „LOOSE FUEL FILLER CAP“ (TANKDECKEL LOCKER) . . . . . . . . . . . . . . . 189
ZULADUNG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 190 FAHRZEUGDATENAUFKLEBER . . . . . . . . . . 190
ZULÄSSIGES GESAMTGEWICHT . . . . . . . . . 190
ZULÄSSIGE ACHSLAST . . . . . . . . . . . . . . . . 190
ÜBERLADEN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 190
BELADEN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 191
ANHÄNGERBETRIEB . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 191
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ACHTUNG!(Fortsetzung)
Vorsichtig fahren. Scharfe Kur-
venfahrt und das Überfahren gro-
ßer Unebenheiten vermeiden, be-
sonders bei beladenem Fahrzeug.
Schneeketten an den Vorderrä
dern so straff wie möglich span-
nen und anschließend nach ca.
0,8 km Fahrt nochmals nach-
spannen.
Nicht für längere Zeit auf trocke-
ner Fahrbahn fahren.
Die Anweisungen des Kettenher-
stellers hinsichtlich der Montage-
methode, der zulässigen Fahrge-
schwindigkeit und der
Betriebsbedingungen sind zu be-
achten. Wenn sowohl der
Kettenhersteller als auch der
Fahrzeughersteller eine Höchst
geschwindigkeit empfehlen, ist
der niedrigere Wert des Ketten-
herstellers verbindlich.
Dies gilt für alle Traktionshilfen mit
Ketten, einschließlich der Glieder-
und Rundglied-Radialketten. EMPFEHLUNGEN ZUM
UMSETZEN DER RÄDER
Die Reifen an Vorder- und Hinter-
achse eines Fahrzeugs werden unter-
schiedlich belastet und erfüllen unter-
schiedliche Funktionen in Bezug auf
Lenk-, Fahr- und Bremsverhalten.
Aus diesen Gründen verschleißen sie
unterschiedlich schnell.
Ungleichmäßigem Reifenverschleiß
kann durch rechtzeitiges Umsetzen
der Räder vorgebeugt werden. Das
Umsetzen der Räder ist besonders bei
ganzjährig gefahrenen Reifen für
Straße und Gelände zu empfehlen.
Das Umsetzen verlängert die Lebens-
dauer der Reifen, sorgt für optimale
Traktion auf verschneiter, schlammi-
ger oder nasser Fahrbahn und hält die
Abrollgeräusche gering.
Siehe die korrekten Wartungsinter-
valle in „Wartungspläne“. Vor dem
Umsetzen sollten die Ursachen für
vorzeitigen oder übermäßig hohen
Reifenverschleiß behoben werden.
REIFENDRUCKÜBERWA-
CHUNGSSYSTEM (TPMS)
Das TPMS warnt den Fahrer, falls der
Druck eines Reifens unter den auf der
Sicherheitsplakette angegebenen Wert
fällt.Der Reifendruck ist temperaturab-
hängig und ändert sich pro 7 °C um
ca. 7 kPa. Dies bedeutet, dass mit
sinkenden Außentemperaturen auch
der Reifendruck abfällt. Der Reifen-
druck muss stets bei kalten Reifen
gemessen werden. Reifendruck bei
kaltem Reifen ist als Reifendruck de-
finiert, nachdem das Fahrzeug min-
destens 3 Stunden lang nicht oder
nach einem Zeitraum von 3 Stunden
weniger als 1,6 km weit gefahren
wurde. Der Reifendruck bei kaltem
Reifen darf den auf der Reifenflanke
eingegossenen maximal zulässigen
Druck nicht überschreiten. Näheres
zum Korrigieren des Reifendrucks
finden Sie unter „Reifen – Allgemei-
nes“ in „Start und Betrieb“. Während
der Fahrt steigt der Reifendruck; dies
ist ein normaler Vorgang, der keine
Korrektur des Reifendrucks erfordert.
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Das TPM-System warnt den Fahrer,
falls der Druck eines Reifens aus ir-
gendeinem Grund einschließlich
niedriger Temperatur oder natürli
chem Druckverlust unter den vorge-
schriebenen Mindestwert sinkt.
Die Warnung erfolgt so lange, bis der
Reifendruck auf den laut Sicherheits-
plakette vorgeschriebenen Wert bei
kaltem Reifen korrigiert wurde. So-
bald die Reifendruck-Warnleuchte
aufleuchtet, müssen Sie den Reifen-
druck auf den laut Sicherheitspla-
kette vorgeschriebenen Wert bei kal-
tem Reifen korrigieren; erst dann
erlischt die Leuchte. Da das System
automatisch aktualisiert wird, er-
lischt die Reifendruck-Warnleuchte,
sobald es die aktualisierten Reifen-
drucksignale empfängt. Unter Um-
ständen kann das TPM-System diese
Daten erst nach einer bis zu 20-
minütigen Fahrt mit einer Geschwin-
digkeit über 24 km/h empfangen.Beispiel: Bei Ihrem Fahrzeug beträgt
der vorgeschriebene Reifendruck bei
kaltem Reifen (Fahrzeug steht seit
mindestens drei Stunden) 207 kPa.
Beträgt die Außentemperatur 20 °C
und liegt der gemessene Reifendruck
bei 186 kPa, sinkt der Reifendruck
bei einem Temperaturabfall auf -7 °C
auf ca. 158 kPa. Dieser Druckwert ist
so gering, dass die Reifendruck-
Warnleuchte eingeschaltet wird. Auch
wenn während der Fahrt der Reifen-
druck auf ca. 186 kPa steigt, bleibt
die Reifendruck-Warnleuchte einge-
schaltet. In diesem Fall wird die
Reifendruck-Warnleuchte erst dann
ausgeschaltet, nachdem der Reifen-
druck auf den laut Sicherheitspla-
kette vorgeschriebenen Wert bei kal-
tem Reifen korrigiert wurde.
ACHTUNG!
Das Reifendrucküberwachungs
system (TPMS) ist für die werks-
seitig angebauten Räder und Rei-
fen optimiert. Die TPMS-
Reifendrücke und Warnsignale
wurden für die Original-
Reifengröße Ihres Fahrzeugs fest-
gelegt. Bei Verwendung von Rei-
fen, deren Größe und/oder Bauart
nicht den Originalreifen ent-
spricht, können unerwünschte
Systemfunktionen oder Sensor-
schäden auftreten. Nachträglich
aufgezogene Räder können die
Sensoren beschädigen. Verwen-
den Sie keine auf dem Zubehör-
markt gekauften Reifendicht-
und Auswuchtmittel, wenn Ihr
Fahrzeug mit TPMS ausgestattet
ist, da dies die Sensoren beschädi
gen kann.
(Fortsetzung)
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ACHTUNG!(Fortsetzung)
Bringen Sie nach dem Prüfen bzw.
Korrigieren des Reifendrucks
stets die Schutzkappe wieder am
Ventil an. Hierdurch wird das
Eindringen von Feuchtigkeit und
Schmutz in den Ventilschaft ver-
hindert, das den Reifendrucksen-
sor beschädigen könnte.
HINWEIS:
Das TPMS ist nicht als Ersatz für die normale Reifenwartung ge-
dacht und kann auch nicht auf
Reifenpannen oder Reifenver-
schleiß aufmerksam machen.
Das TPMS dient auch nicht als Reifendruckprüfer beim Korri-
gieren des Reifendrucks.
Das Fahren mit deutlich redu- ziertem Reifendruck führt zur
Überhitzung des Reifens und
kann zu einem Reifenausfall
führen. Zu niedriger Reifen-
druck führt außerdem zu erhöh
tem Kraftstoffverbrauch sowie
erhöhtem Reifenverschleiß und kann Fahrverhalten sowie
Bremsweg des Fahrzeugs beein-
trächtigen.
Das Reifendrucküberwachungs
system (TPMS) ist kein Ersatz für
regelmäßige Reifenwartung. Der
Fahrer ist auch dann für den kor-
rekten Reifendruck verantwort-
lich, wenn der Druckabfall so ge-
ring ist, dass die Reifendruck-
Warnleuchte nicht aufleuchtet. Jahreszeitbedingte Temperatur- änderungen verändern den Rei-
fendruck; das TPMS überwacht
den tatsächlich im Reifen herr-
schenden Druck.
PREMIUMSYSTEM
Das Reifendrucküberwachungssys
tem (TPMS) überwacht die Reifen-
drücke mittels drahtloser Technik
und an den Rädern angebrachten
Sensoren. Die in die Ventilschäfte in-
tegrierten Sensoren übertragen die
Reifendruckwerte an ein Empfangs-
modul. HINWEIS:
Prüfen Sie einmal pro Monat den
Druck aller Reifen Ihres Fahr-
zeugs und korrigieren Sie ihn bei
Bedarf.
Das TPMS umfasst die folgenden
Bauteile:
Empfänger
Vier Reifendrucküberwachungs
sensoren
Drei Auslösemodule (in drei der vier Radkästen angebracht)
Verschiedene Meldungen des Rei- fendrucküberwachungssystems,
die im Infodisplay (EVIC) einge-
blendet werden
Reifendruck-Warnleuchte
Warnmeldungen des
Reifendrucküberwachungssystems
Ist der Druck in mindestens ei-
nem der vier montierten Reifen
zu gering, leuchtet die
Reifendruck-Warnleuchte im Kombi-
instrument auf, und es ertönt ein
akustisches Warnsignal. Zusätzlich
blendet das Infodisplay eine grafische
Darstellung ein, in der die Druckan-
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zeigen in den Reifen mit den zu nied-
rigen Werten blinken.
Halten Sie das Fahrzeug in diesem
Fall so schnell wie möglich an, und
korrigieren Sie den Luftdruck aller
Reifen, die auf der Infodisplay-Grafik
blinken, auf den laut Sicherheitspla-
kette vorgeschriebenen Wert bei kal-
ten Reifen. Sobald das System die ak-
tualisierten Reifendrucksignale
empfängt, wird es automatisch aktu-
alisiert, die Infodisplay-Grafik blinkt
nicht mehr, und die Reifendruck-
Warnleuchte erlischt. Unter Umstän
den kann das TPM-System diese Da-
ten erst nach einer bis zu 20-
minütigen Fahrt mit einer
Geschwindigkeit über 24 km/h emp-
fangen.
TPMS-Warnmeldung prüfenWird eine Systemstörung festgestellt,
ertönt ein akustisches Warnsignal, und
die Reifendruck-Warnleuchte blinkt
ca. 75 Sekunden lang und leuchtet
dann durchgehend. Zusätzlich zeigt
das Infodisplay mindestens fünf Se-
kunden lang die Meldung „CHECK
TPM SYSTEM“ (Reifendruckkontroll-
system überprüfen) und dann Striche(- -) anstelle des Druckwertes an, um
den Sensor zu kennzeichnen, von dem
kein Signal empfangen wird.
Nach dem Aus- und Wiedereinschal-
ten der Zündung wiederholt sich die-
ser Vorgang, falls die Störung weiter-
hin vorliegt. Liegt die Systemstörung
nicht mehr vor, blinkt die
Reifendruck-Warnleuchte nicht
mehr, die Meldung „CHECK TPM
SYSTEM“ (Reifendruckkontrollsys-
tem überprüfen) erlischt, und anstelle
der Striche wird ein Druckwert ange-
zeigt. Mögliche Ursachen für eine Sys-
temstörung:
1. Störungen durch elektronische
Geräte oder Fahrten in der Nähe von
Anlagen, die Funkwellen mit dersel-
ben Frequenz wie die TPM-Sensoren
ausstrahlen.
2. Einbau von getönten Scheiben
oder Folien aus dem Zubehörhandel,
die die Übertragung von Funkwellen
beeinträchtigen.
3. Schnee- oder Eisablagerungen im
Bereich der Räder oder Radhäuser.
4. Verwendung von Schneeketten.
5. Montage von Rädern/Reifen ohne
TPM-Sensoren.
Auf dem Infodisplay (EVIC) wird au-
ßerdem die Meldung „CHECK TPM
SYSTEM“ (Reifendruckkontrollsys-
tem überprüfen) mindestens fünf Se-
kunden lang angezeigt, wenn eine
Störung im System registriert wird,
die möglicherweise mit einem Fehler
infolge einer falschen Sensorposition
in Zusammenhang steht. In diesem
Fall folgt der Meldung „CHECK TPM
SYSTEM“ (Reifendruckkontrollsys-
tem überprüfen) eine grafische An-
zeige, wobei die Druckwerte weiter
angezeigt werden. Dies zeigt an, dass
die Druckwerte noch von den TPM-
Sensoren empfangen werden, aber
nicht an der richtigen Fahrzeugposi-
tion lokalisiert werden können. So-
lange jedoch die Meldung „CHECK
TPM SYSTEM“ (Reifendruckkont-
rollsystem überprüfen) weiter ange-
zeigt wird, muss das System über-
prüft und ggf. instand gesetzt werden.
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