lock Lancia Flavia 2013 Betriebsanleitung (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: LANCIA, Model Year: 2013, Model line: Flavia, Model: Lancia Flavia 2013Pages: 284, PDF-Größe: 2.84 MB
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IHRE
FAHRZEUGSCHLÜSSEL
Der Vertragshändler, der Ihnen das
Fahrzeug verkauft hat, verfügt über
den Schlüsselcode für die Fahrzeug-
verriegelung. Dieser Zahlencode kann
verwendet werden, um Ersatzschlüs
sel bei Ihrem Vertragshändler zu be-
stellen. Fragen Sie Ihren Vertrags-
händler nach diesem Zahlencode und
bewahren Sie ihn an einem sicheren
Ort auf.
Sie können die doppelseitigen Schlüs
sel in die Schlösser mit jeder Seite
nach oben einführen.ABZIEHEN DES
ZÜNDSCHLÜSSELS
Automatikgetriebe
Schalthebel in Stellung PARK brin-
gen. Drehen Sie den Zündschlüssel in
die Stellung ACC (Zusatzverbrau-
cher), schieben Sie den Schlüssel und
den Zylinder nach innen, drehen Sie
den Schlüssel in die Stellung LOCK
(Verriegeln), und entfernen Sie den
Schlüssel.
HINWEIS:
Wenn Sie versuchen, den
Schlüssel zu entfernen, bevor
Sie den Schalthebel in die Stel-
lung PARK gebracht haben,
kann der Schlüssel möglicher-
weise vorübergehend nicht aus
dem Schließzylinder des Zünd
schalters entfernt werden. Dre-
hen Sie in diesem Fall den
Schlüssel etwas nach rechts und
entfernen Sie dann wie be-
schrieben den Schlüssel.
Kommt es zu einer Störung, hält
das System den Schlüssel im
Zündschloss, um Sie darauf auf-
merksam zu machen, dass diese
Sicherheitsfunktion nicht funk-
tioniert. Der Motor kann gestar-
tet und abgestellt werden, doch
der Schlüssel lässt sich erst
durch einen Kundendienst ab-
ziehen.
Fensterheberschalter, Radio, Freisprechsystem und Steckdo-
sen bleiben bis zu 10 Minuten
nach Drehen des Zündschalters
auf „LOCK“ (Verriegeln) aktiv.
Fahrzeugschlüssel
Zündschalterstellungen
1 – „LOCK“
(Verriegeln) 3 – ON/RUN
(Ein/Start)
2 – ACC (Zusatz-
verbraucher) 4 – START
(Anlassen)
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HINWEIS:
Das Zündschlüsselsteckt
Warnsignal ertönt nur, wenn sich
der Zündschlüssel in der Stellung
LOCK (Verriegeln) oder ACC (Zu-
satzverbraucher) befindet.Wenn eine oder beide Vordertü
ren geöffnet sind und sich ein
Schlüssel in der Zündung befin-
det, sind die Tasten der elek-
trischen Türverriegelung an der
Innenverkleidung deaktiviert.
Dadurch soll ein Einschließen
der Schlüssel im Fahrzeug ver-
hindert werden.VERRIEGELN DER TÜREN
MIT DEM SCHLÜSSEL
Es gibt nur einen äußeren Tür-
schließzylinder, der sich in der Fah-
rertür befindet.
Sie können den Schlüssel mit jeder
Seite nach oben einführen. Um die
Tür zu verriegeln, drehen Sie den
Schlüssel im Uhrzeigersinn. Um die
Tür zu entriegeln, drehen Sie den
Schlüssel gegen den Uhrzeigersinn.
Zur Schmierung des Türschlossessiehe „Wartungsarbeiten“ unter
„Wartung des Fahrzeugs“ in diesem
Handbuch.
FUNKGESTEUERTE
WEGFAHRSPERRE
(SENTRY KEY®)
Die funkgesteuerte Wegfahrsperre
Sentry Key® verhindert durch Deak-
tivierung des Motors eine unbefugte
Benutzung des Fahrzeugs. Das Sys-
tem muss nicht scharfgeschaltet oder
aktiviert werden. Es funktioniert au-
tomatisch, gleichgültig, ob das Fahr-
zeug verschlossen oder entriegelt ist.
Das System verwendet Zündschlüs
sel, die über einen eingebetteten
elektronischen Chip (Transponder)
verfügen, um unbefugten Fahrzeug-
betrieb zu verhindern. Daher können
nur Schlüssel, die auf das Fahrzeug
programmiert sind, zum Anlassen
und zum Betrieb des Fahrzeugs ver-
wendet werden. Wenn jemand einen
ungültigen Schlüssel verwendet, um
den Motor zu starten, schaltet das
System den Motor nach zwei Sekun-
den ab.HINWEIS: Ein Schlüssel, der
nicht programmiert worden ist,
wird als ungültiger Schlüssel be-
trachtet, selbst wenn er so ge-
schnitten ist, dass er in den
Schließzylinder des Zündschal
ters für dieses Fahrzeug passt.
Im normalen Betrieb leuchtet die
Kontrollleuchte der Diebstahlwarn-
anlage nach dem Einschalten der
Zündung für drei Sekunden zur Prü
fung der Glühlampe auf. Wenn die
Leuchte nach der Glühlampenprü
fung eingeschaltet bleibt, weist dies
auf eine Störung der Elektronik hin.
Wenn die Leuchte nach der Glühlam
penprüfung zu blinken beginnt, zeigt
dies an, dass jemand versucht hat,
mithilfe eines ungültigen Schlüssels
den Motor anzulassen. Beide Stö
rungen führen dazu, dass der Motor
nach zwei Sekunden abgeschaltet
wird.
Wenn die Kontrollleuchte der Dieb-
stahlwarnanlage während normaler
Fahrt aufleuchtet (Fahrzeug läuft
länger als 10 Sekunden), zeigt dies
eine Fehlfunktion der Elektronik an.
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und den Kofferraum oder das Faltver-
deck öffnen. Zum Betätigen des Sys-
tems ist es nicht notwendig, mit dem
Sender der Fernbedienung genau auf
das Fahrzeug zu zielen.
HINWEIS: Der Übertragungsweg
darf nicht durch Metallobjekte
blockiert werden.
ENTRIEGELN DER TÜREN
Drücken Sie die Entriegelungstaste
auf der Fernbedienung einmal kurz,
um die Fahrertür zu entriegeln, oder
zweimal, um alle Türen zu entriegeln.
Zur Bestätigung des Entriegelungssi-
gnals blinken die Blinkleuchten. Au-
ßerdem schaltet sich die Einstiegsbe-
leuchtung ein.Türentriegelung über die
Fernbedienung – Fahrertür/Alle
Türen zuerst
Mit dieser Funktion können Sie das
System so programmieren, dass beim
ersten Drücken der Entriegelungs-
taste auf der Fernbedienung entweder
die Fahrertür oder alle Türen entrie-
gelt werden.
Weitere Informationen dazu finden
Sie unter „Infodisplay (EVIC), Per-
sönliche Einstellungen (durch den
Kunden programmierbare Funktio-
nen)“ in „Instrumententafel“.
VERRIEGELN DER TÜREN
Drücken Sie zum Verriegeln aller Tü
ren die Verriegelungstaste auf der
Fernbedienung, und lassen Sie sie
wieder los.
ENTRIEGELN DES
KOFFERRAUMDECKELS
Drücken Sie die Kofferraum-Taste
auf der Fernbedienung zweimal, um
den Kofferraum zu entriegeln.
BEIM VER-/ENTRIEGELN
AUFBLINKEN LASSEN
Diese Funktion betätigt die Blink-
leuchten ein, wenn die Türen mit der
Fernbedienung der Türentriegelung
ver- oder entriegelt werden. Diese
Funktion kann ein- oder ausgeschal-
tet werden.
Weitere Informationen dazu finden
Sie unter „Infodisplay (EVIC), Per-
sönliche Einstellungen (durch den
Kunden programmierbare Funktio-
nen)“ in „Instrumententafel“.
PROGRAMMIERUNG
ZUSÄTZLICHER
FERNBEDIENUNGEN
Siehe Sentry Key®Wegfahrsperre,
„Programmierung von Kunden-
schlüsseln“.
Sollten Sie keine programmierte
Fernbedienung der Türentriegelung
haben, wenden Sie sich an Ihren Ver-
tragshändler.
Fahrzeugschlüssel
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Mit dem einzelnen Fensterheber-
schalter in der Türverkleidung auf
der Beifahrerseite wird das Beifahrer-
türfenster bedient. Die Fensterheber-
schalter können bedient werden,
wenn sich der Zündschalter in den
Stellungen RUN (Ein/Start) oder
ACC (Zusatzverbraucher) befindet,
sowie während der Zusatzaggregate-
Verzögerungszeit.
HINWEIS:
Wenn beim Fahren bei abge-senkten Fenstern ein flatterndes
Geräusch von den hinteren Si-
cherheitsgurten zu hören ist,
bringen Sie das Fahrzeug sicher
zum Stehen, und schnallen Sie
die hinteren Sicherheitsgurte
über den leeren Sitzen an. Da-
durch bleiben die Sicherheits-
gurte gespannt und flattern
nicht mehr.
WARNUNG!
Lassen Sie niemals Kinder unbe-
aufsichtigt allein in einem Fahr-
zeug, wenn der Schlüssel im Zünd
schloss steckt. Fahrzeuginsassen,
insbesondere unbeaufsichtigte Kin-
der, können bei Betätigung der
Fensterheberschalter durch die
Fenster eingeklemmt werden. Dies
kann zu schweren Verletzungen
oder zum Tod führen.
Intelligente Scheibenfunktion
Das Türfenster wird etwas herunter-
lassen, wenn es beim Öffnen der Tür
ganz nach oben gefahren ist. Das
Fenster wird nach dem Schließen der
Tür wieder ganz nach oben gefahren.
So lässt sich die Tür ohne Widerstand
öffnen, und das Fenster sowie die
obere Dichtung werden nicht beschä
digt.
Automatische Absenkfunktion der
Fenster
Die vorderen Fensterheberschalter an
den Fahrer- und Beifahrertürverklei
dungen haben eine automatische Ab-
senkfunktion. Diese Schalter sind mit „AUTO“ beschriftet, um auf diese
Möglichkeit hinzuweisen. Drücken
Sie den Fensterheberschalter über die
erste Raststellung hinaus, und lassen
Sie ihn los. Die Scheibe wird dann
automatisch abgesenkt.
Soll das Fenster nur teilweise geöffnet
werden, drücken Sie den Schalter bis
zur ersten Raststellung und lassen Sie
ihn los, sobald die Scheibe stehen
bleiben soll.
Um die Bewegung der automatischen
Absenkfunktion zu stoppen, betäti
gen Sie den Schalter nach oben oder
unten, und lassen Sie ihn los.
Die Fensterheberschalter bleiben bis
zu 10 Minuten nach dem Drehen des
Zündschalters auf „LOCK“ (Verrie-
geln) aktiv. Durch das Öffnen einer
Tür wird diese Funktion deaktiviert.
Die Zeitspanne für diese Funktion ist
programmierbar. Weitere Informati-
onen dazu finden Sie unter „Infodis-
play (EVIC), Persönliche Einstellun-
gen (durch den Kunden
programmierbare Funktionen)“ in
„Instrumententafel“.
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ENTRIEGELN UND
VERRIEGELN DES
KOFFERRAUMS
Um den Kofferraumdeckel aus dem
Fahrzeuginnenraum zu entriegeln,
drücken Sie die KOFFERRAUM-
ENTRIEGELUNGSTASTE, und las-
sen Sie sie los. Die Taste befindet sich
auf der Instrumententafel links neben
dem Lenkrad.
HINWEIS:
Das Faltverdeck muss entwedergeschlossen und eingerastet
oder geöffnet und eingerastet
sein, damit der Kofferraum ent-
riegelt werden kann. Damit die Taste anspricht, muss
das Getriebe in Stellung PARK
geschaltet werden.
Die Kofferraum-
Entriegelungstaste
auf dem Armatu-
renbrett wird deak-
tiviert, wenn das
Fahrzeug durch
Drücken des Tür-
verriegelungsschal-
ters oder durch
Drücken der Taste „LOCK“ (Verrie-
geln) auf der Fernbedienung der Tür-
entriegelung verriegelt wird. Die
Kofferraum-Entriegelungstaste wird
aktiviert, wenn das Fahrzeug über die
Fernbedienung der Türentriegelung
entriegelt oder der Zündschlüssel ein-
geführt und auf „RUN“ (Ein/Start)
oder „START“ gedreht wird.
HINWEIS: Dadurch bleibt ein
Bereich des Fahrzeugs verriegelt,
auch wenn das Faltverdeck geöff
net ist. Drücken Sie zum Entriegeln des Kof-
ferraumdeckels die KOFFERRAUM-
ENTRIEGELUNGSTASTE auf der
Fernbedienung der Türentriegelung
zweimal.
Auf dem Infodisplay (EVIC) wird
„Trunk ajar“ (Kofferraum offen) an-
gezeigt.
KOFFERRAUM-
SICHERHEITSWARNUNG
WARNUNG!
Sorgen Sie dafür, dass Kinder we-
der von außen noch von innen in
den Kofferraum gelangen können.
Schließen Sie stets den Koffer-
raumdeckel, wenn Ihr Fahrzeug
unbeaufsichtigt ist. Im Kofferraum
eingeschlossene kleine Kinder fin-
den, auch wenn sie über den Rück
sitz in den Kofferraum gelangt
sind, möglicherweise nicht wieder
hinaus. Im Kofferraum einge-
schlossene Kinder können ersticken
oder einen Hitzschlag erleiden.
Kofferraum-
Entriegelungstaste
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WARNUNG!
Wird der Sicherheitsgurt in das fal-
sche Gurtschloss eingerastet, ist die
Schutzwirkung bei einem Aufprall
stark verringert. Der untere Teil
des Gurts kann nach oben rutschen
und möglicherweise innere Verlet-
zungen verursachen. Rasten Sie die
Schlosszunge Ihres Sicherheits-
gurts immer im nächstliegenden
Gurtschloss ein.Wird der Gurt zu locker angelegt,
sind Sie nicht richtig geschützt. Bei
einem plötzlichen Abbremsen des
Fahrzeugs können Sie weit nach
vorn geschleudert werden. Da-
durch steigt das Risiko einer Ver-
letzung. Tragen Sie den Gurt eng
anliegend.
(Fortsetzung)
WARNUNG!(Fortsetzung)
Es ist sehr gefährlich, den Sicher- heitsgurt unter dem Arm zu tra-
gen. Dies kann bei einem Unfall
zum Zusammenstoß mit Teilen
des Innenraums führen. Dadurch
erhöht sich die Gefahr von Verlet-
zungen im Kopf- und Halsbe-
reich. Ein unter dem Arm getra-
gener Sicherheitsgurt kann zu
inneren Verletzungen führen. Die
Rippenknochen sind weniger
stark ausgebildet als die Schulter-
knochen. Tragen Sie den Sicher-
heitsgurt über der Schulter. Da-
durch können die stabilsten Teile
Ihres Körpers die Kräfte, die bei
einem Unfall auftreten, am bes-
ten aufnehmen.
Ein Sicherheitsgurt, der sich hin- ter Ihnen befindet, kann Sie bei
einem Unfall nicht schützen.
Ohne angelegten Sicherheitsgurt
ist das Risiko von Kopfverletzun-
gen deutlich höher. Becken- und
Schultergurt immer gemeinsam
anlegen. 4. Der Beckengurt muss straff am
Becken anliegen. Zum Straffen des
Beckengurts den Schultergurt von
Hand leicht nach oben ziehen. Wenn
der Beckengurt zu straff sitzt, ziehen
Sie den Schultergurt nach oben, und
ziehen Sie am Beckengurt. Ein straf-
fer Gurt reduziert das Risiko, bei ei-
nem Unfall unter dem Gurt hindurch-
zurutschen.
Einführen der Schlosszunge in das
Gurtschloss
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ADAPTIVE
GURTFREIGABE
Dieses Fahrzeug verfügt über ein Si-
cherheitsgurtsystem mit adaptiver
Gurtfreigabe an den Vordersitzen, um
das Verletzungsrisiko bei einem Fron-
talaufprall weiter zu verringern. Das
Sicherheitsgurtsystem hat eine Auf-
rollvorrichtung, die das Gurtband ge-
steuert freigibt. Diese Funktion soll
helfen, die auf die Brust des Insassen
wirkende Gurtkraft zu verringern.
GURTSTRAFFER
Die Sicherheitsgurte der beiden Vor-
dersitze sind mit Gurtstraffern ausge-
rüstet, die bei einem Unfall ein zu
lockeres Anliegen des Gurts verhin-
dern sollen. Die Gurtstraffer können
die Schutzfunktion des Sicherheits-
gurts erhöhen, indem sie im Anfangs-
stadium eines Unfalls sicherstellen,
dass der Sicherheitsgurt eng am Fahr-
zeuginsassen anliegt. Die Gurtstraffer
funktionieren bei Fahrgästen aller
Größen einschließlich denen in
KinderRückhaltesystemen.HINWEIS: Gurtstraffer sind al-
lerdings kein Ersatz für einen kor-
rekt angelegten Sicherheitsgurt.
Der Sicherheitsgurt ist eng anlie-
gend und in der korrekten Lage zu
tragen.
Die Gurtstraffer werden durch das
RückhaltesystemeSteuergerät ausge-
löst. Wie die Airbags sind die Gurt-
straffer nur einmal verwendbar. Ein
ausgelöster Gurtstraffer oder Airbag
muss sofort ausgetauscht werden.
ZUSÄTZLICHE AKTIVE
KOPFSTÜTZEN (AHR)
Bei diesen Kopfstützen handelt es sich
um passive, schwenkbare Bauteile.
Fahrzeuge mit dieser Ausstattung
sind nicht ohne Weiteres anhand von
Markierungen zu erkennen, sondern
nur durch eine Sichtprüfung der
Kopfstütze. Die Kopfstütze hat zwei
Hälften, wobei die vordere Hälfte aus
weichem Schaumstoff und die hintere
Hälfte aus dekorativem Kunststoff
besteht.
Wie funktioniert die aktive Kopf-
stütze (AHR)?
Das RückhaltesystemSteuergerät
(ORC) bestimmt, ob die Schwere oder
die Art des Heckaufpralls ein Auslö
sen der aktiven Kopfstützen (AHR)
erfordern. Wenn bei einem Heckauf-
prall eine Auslösung erfolgen muss,
werden die aktiven Kopfstützen so-
wohl des Fahrer- als auch die Beifah-
rersitzes ausgelöst.
Wenn eine aktive Kopfstütze bei ei-
nem Heckaufprall ausgelöst wird, be-
wegt sich die vordere Hälfte der Kopf-
stütze nach vorn, um den Abstand
zwischen Hinterkopf und aktiver
Kopfstütze zu minimieren. Dieses
System trägt dazu bei, mögliche Ver-
letzungen des Fahrers und des Beifah-
rers bei bestimmten Unfällen mit
Heckaufprall zu verhindern oder zu-
mindest deren Schwere zu vermin-
dern.
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Wartung des Airbag-SystemsWARNUNG!
Veränderungen jeder Art am
Airbag-System können dazu füh
ren, dass es bei Bedarf nicht ein-
wandfrei funktioniert. Sie können
in diesem Fall verletzt werden, weil
die Schutzwirkung der Airbags
nicht zur Verfügung steht. Nehmen
Sie keine Veränderungen an den
Bauteilen oder an der Verkabelung
vor. Dazu zählen auch Aufkleber,
die auf der Lenkradabdeckung
oder auf der rechten Oberseite der
Instrumententafel angebracht wer-
den. Nehmen Sie keine Verände
rungen am vorderen Stoßfänger
oder an der Karosseriestruktur des
Fahrzeugs vor und montieren Sie
keine Trittleisten oder Trittbretter
aus dem Zubehörhandel. Es ist gefährlich, Teile desAirbag-Systems selbst instand zu
setzen. Informieren Sie unbedingt
jeden, der an Ihrem Fahrzeug ar-
beitet, dass es mit Airbags ausge-
stattet ist!
(Fortsetzung)
WARNUNG!(Fortsetzung)
Nehmen Sie keine Veränderungen
an irgendeinem Teil des Airbag-
Systems vor! Bei Veränderungen
kann sich der Airbag zufällig auf-
blasen oder nicht korrekt funktio-
nieren. Lassen Sie alle Wartungsar-
beiten am Airbag-System Ihres
Fahrzeugs durch eine Vertrags-
werkstatt ausführen. Wenn der Sitz
einschließlich Bezug und Polster
auf irgendeine Weise instand ge-
setzt werden muss (einschließlich
Ausbau oder Lockern/Festziehen
der Befestigungsschrauben des Sit-
zes), bringen Sie das Fahrzeug zu
Ihrem Vertragshändler. Es dürfen
nur durch den Hersteller freigege-
bene Sitzteile verwendet werden.
Wenn das Airbag-System Ihres
Fahrzeugs für körperbehinderte
Personen abgeändert werden
muss, wenden Sie sich an Ihren
Vertragshändler.
Airbag-Warnleuchte
Bei einer Kollision soll das
Airbag-System jederzeit be-
triebsbereit sein und Ihnen
Schutz vor Verletzungen
bieten. Die Airbag-Warnleuchte über-
wacht die internen Stromkreise und
die Verkabelung der Elektrikkompo-
nenten des Airbag-Systems. Das
Airbag-System ist so konzipiert, dass
es keine Wartung erfordert. Wenn
Folgendes auftritt, lassen Sie das
Airbag-System sofort von einem Ver-
tragshändler warten:
Nach dem Einschalten der Zün dung (ON/RUN [Ein/Start]) leuch-
tet die Airbag-Warnleuchte vier bis
acht Sekunden lang nicht auf.
Die Airbag-Warnleuchte bleibt nach den vier bis acht Sekunden
eingeschaltet.
Während der Fahrt leuchtet die Airbag-Warnleuchte vorüberge-
hend auf oder bleibt eingeschaltet.
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unterzubringen und mit dem
Dreipunkt-Automatikgurt anzu-
schnallen. Hierbei gilt, dass die
Beine des Kindes lang genug sein
müssen, um über die Sitzvorder-
kante gebeugt werden zu können.
Außerdem muss das Kind in der
Lage sein, eine normale Sitzhaltung
mit Rückenkontakt zur Sitzlehne
einzunehmen.
Überzeugen Sie sich vor dem Kauf eines Rückhaltesystems davon,
dass es eine amtliche Prüfplakette
trägt, die bestätigt, dass es allen
gesetzlichen Sicherheitsbestim-
mungen entspricht. LANCIA emp-
fiehlt auch, vor dem Kauf die Ein-
baumöglichkeit des Kinder-
Rückhaltesystems im Fahrzeug zu
prüfen.
Das Rückhaltesystem muss für das Gewicht und die Größe Ihres Kin-
des ausgelegt sein. Näheres zu
Größen und Gewichtsbegrenzun-
gen sind dem Aufkleber zu
entnehmen. Beachten Sie genau die Hinweise
zum Einbau des Rückhaltesystems.
Das System bietet bei falschem
Einbau keinen Schutz.
Alle Beifahrer-Sicherheitsgurte be- sitzen automatisch sperrende Gurt-
aufroller. Jeder Sicherheitsgurt
kann sich mit der Zeit lockern, wes-
halb Sie den Gurt gelegentlich prü
fen und bei Bedarf nachstraffen
sollten.
Das Kind im Kindersitz entspre- chend den Herstellerangaben si-
chern.
WARNUNG!
Wenn das KinderRückhaltesystem
nicht benötigt wird, ist es mit dem
Sicherheitsgurt im Fahrzeug zu be-
festigen oder aus dem Fahrzeug zu
nehmen. Lassen Sie es nicht lose im
Fahrzeug liegen. Bei scharfem Ab-
bremsen oder bei einer Kollision
kann es die Fahrzeuginsassen oder
Rückenlehnen treffen und schwere
Verletzungen verursachen. ISOFIX – Verankerungssystem für
KinderRückhaltesysteme
Ihr Fahrzeug ist mit dem Veranke-
rungssystem für KinderRückhalte
systeme, dem so genannten ISOFIX,
ausgestattet. Das ISOFIX-System ge-
stattet den Einbau von Kinder-
Rückhaltesystemen ohne die Verwen-
dung der Sicherheitsgurte des
Fahrzeugs. Die beiden hinteren Sitz-
plätze haben tiefer liegende Veranke-
rungspunkte, an denen ISOFIX-
kompatible Kindersitze mit flexiblen
oder festen unteren Befestigungen für
die Gurtmontage angebracht werden
können. Sie dürfen auf keinen Fall
ISOFIX-kompatible Kindersitze so an-
bringen, dass zwei Sitze gemeinsam an
einer unteren Verankerung befestigt
sind. Wenn Sie ISOFIX-kompatible
KinderRückhaltesysteme auf den
Rücksitzen nebeneinander anbringen
möchten, können Sie die ISOFIX-
Verankerungen oder die Sicherheits-
gurte des Fahrzeugs verwenden. Wenn
Ihre KinderRückhaltesysteme nicht
ISOFIX-kompatibel sind, können Sie
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Beachten Sie sorgfältig die mitgeliefer-
ten Hinweise zum Einbau des Kinder-
Rückhaltesystems.
Bei den unteren Veranke-
rungspunkten am Rücksitz
handelt es sich um Rund-
stäbe, die sich an der Rück
seite des Sitzpolsters am Übergang
zur Rückenlehne befinden und die ge-
rade noch sichtbar sind, wenn Sie sich
zum Einbau des Kinder-
Rückhaltesystems in den Rücksitz
lehnen. Sie können sie problemlos er-
fühlen, wenn Sie mit dem Finger ent-
lang der Anlagefläche von Rücken
lehne und Sitzpolster fahren.
Zusätzlich gibt es Halte-
bandverankerungen hinter
jedem Rücksitz. Die Zu-
gangsöffnungen zu den
Haltebandverankerungen befinden
sich in der Verkleidung zwischen dem
Rücksitz und der Heckscheibe. Die
Haltebandverankerungen befinden
sich unter Abdeckungen in der Tep-
pichverkleidung auf der Rückseite des
Sitzes, auf dem Sie dieses Symbol
sehen. Viele, jedoch nicht alle Rückhaltesys
teme, sind mit separaten Haltebän
dern an jeder Seite ausgestattet, von
denen jedes einen Haken oder einen
Anschluss zur Befestigung an den tie-
fer liegenden Befestigungspunkten
sowie eine Halteband-Spannvorrich-
tung besitzt. Alle Kleinkinder-
Rückhaltesysteme mit Blick nach
vorn sowie einige Kindertragen mit
Blick nach hinten sind ebenfalls mit
einem Halteband, einem Haken zur
Befestigung an einer Haltebandver-
ankerung und einer Spannvorrich-
tung ausgestattet.
Zuerst sind die Kindersitz-
Spannvorrichtungen an den unteren
Haltebändern und am Halteband zu
lockern, damit die Haken oder Ver-
bindungselemente leichter an den Be-
festigungspunkten im Fahrzeug mon-
tiert werden können. Anschließend
befestigen Sie die unteren Haken oder
Verbindungselemente über dem Sitz-
bezug. Drehen Sie dann die Abde-
ckung der Haltebandverankerung di-
rekt hinter dem Sitz, an dem das
KinderRückhaltesystem angebracht
wird, und schieben Sie das Haltebandund den Haken durch die Zugangs-
öffnung nach unten in den Koffer-
raum. Öffnen Sie die Abdeckung in
der Teppichverkleidung auf der
Rückseite des Sitzes, und befestigen
Sie den Haltebandhaken an der Ver-
ankerung. Verlegen Sie das Halte-
band möglichst auf dem direktesten
Weg zwischen der Verankerung und
dem KinderRückhaltesystem. An-
schließend alle drei Haltebänder fest-
ziehen, während das Kinder-
Rückhaltesystem nach hinten und
nach unten in den Sitz gedrückt wird,
um die Haltebänder entsprechend
den Angaben des Herstellers des
KinderRückhaltesystems zu straffen.
HINWEIS:
Bei Verwendung des
ISOFIX-Verankerungssystem zum
Einbau eines KinderRückhalte
systems sorgen Sie bitte dafür, dass
alle Sicherheitsgurte, die nicht zum
Anschnallen von Insassen verwendet
werden, aufgerollt außer der Reich-
weite von Kindern sind. Es wird
empfohlen, vor dem Einbau des
KinderRückhaltesystems den Si-
cherheitsgurt im Gurtschloss einzu-
rasten, damit der Sicherheitsgurt
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