display Lancia Thema 2012 Betriebsanleitung (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: LANCIA, Model Year: 2012, Model line: Thema, Model: Lancia Thema 2012Pages: 344, PDF-Größe: 3.73 MB
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Wiederherstellen eines
"abgesoffenen" Motors (mit
MOTORSTART-/-STOPP-Taste)
Falls der Motor nicht anspringt, wenn
Sie die Anweisungen unter "Normales
Anlassen des Motors" oder "Starten
bei extremen Außentemperaturen"
durchgeführt haben, ist er möglicher-
weise "abgesoffen". Um überschüssi
gen Kraftstoff zu beseitigen, drücken
Sie einmal die MOTORSTART-/-
STOPP-Taste bei gedrücktem Brems-
pedal und ganz durchgedrücktem
Gaspedal. Der Anlassermotor schaltet
sich automatisch ein, läuft 10 Sekun-
den lang und schaltet sich dann ab.
Geben Sie anschließend Brems- und
Gaspedal frei, warten Sie 10 bis
15 Sekunden und wiederholen Sie
dann das "normale Startverfahren".
Nach dem Anlassen des Mo- tors
Die Leerlaufdrehzahl wird automa-
tisch geregelt und sinkt ab, sobald der
Motor seine Betriebstemperatur er-
reicht hat.NORMALES ANLASSEN – DIESELMOTOR
Überprüfen Sie bei laufendem Motor Folgendes:
Alle Leuchten des Meldedisplays
sind aus.
Systemkontrollleuchte (MIL) ist aus.
Kontrollleuchte für zu niedrigen Öldruck ist aus.
Vorsichtsmaßnahmen bei kaltem
Wetter
Der Betrieb bei Außentemperaturen
unter 0 °C erfordert eventuell beson-
dere Vorkehrungen. Die folgende Ta-
belle enthält einige Empfehlungen.
Dieselkraftstoff mit sehr geringem
Schwefelanteil (Ultra Low Sulfur Die-
sel Fuel Nr. 1, ULSD) sollte nur bei
Temperaturen von unter -23 °C ver-
wendet werden. HINWEIS:
Die Verwendung des Diesel-
kraftstoffs "Climatized ULSD"
oder "ULSD Nr. 1" führt zu einer
merklichen Steigerung desKraftstoffverbrauchs.
"Climatized ULSD" ist eine Mi- schung aus ULSD Nr. 2 und
ULSD Nr. 1, wodurch die Tem-
peratur verringert wird, bei der
sich Kristalle im Kraftstoff bil-den.
HINWEIS:
Dieser Motor erfordert die Ver-
wendung von Dieselkraftstoff mit
sehr geringem Schwefelanteil. Die
Verwendung einer falschen Die-
selsorte führt zur Beschädigung
der Auspuffanlage. Weitere Infor-
mationen hierzu finden Sie unter
"Kraftstoffanforderungen – Die-
selmotor" in "Start und Betrieb". Batteriedeckenverwendung
Bei einer Abnahme der Batterietem-
peratur auf -18 °C verliert eine Batte-
rie 60 % ihrer Startleistung. Bei der-
selben Temperaturabnahme benötigt
der Motor bei derselben Drehzahl194
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8-GANG- AUTOMATIKGE-
TRIEBE – 3,6-l-MOTOR
Die Getriebeganganzeige (PRND) im
Kombiinstrument zeigt den eingeleg-
ten Gangbereich an. Der Getriebe-
gangzustand wird auch im Display im
Schaltknopf angezeigt. Der Schalthe-
bel steht unter Federlast und kehrt in
die Ausgangsposition zurück, wenn er
losgelassen wird. Um einen Gangbe-
reich auszuwählen, drücken Sie die
Verriegelungstaste auf dem Schalthe-
bel und bewegen Sie den Hebel nach
hinten oder nach vorn. Sie müssen
auch das Bremspedal durchtreten, um
das Getriebe aus der Stellung PARK
(siehe "Brems-/Getriebe-
Schaltsperrsystem" in diesem Ab-
schnitt) zu bewegen. Um an mehreren
Gangbereiche gleichzeitig vorbei zu
schalten (z. B. PARK bis DRIVE), be-
wegen Sie den Hebel an der ersten
(oder zweiten) Raststellung vorbei.
Wählen Sie die Fahrstufe DRIVE für
normales Fahren aus.
Das elektronisch gesteuerte Getriebe
verfügt über ein präzises Schaltpro-
gramm. Die Getriebeelektronik kalib-
riert sich selbst; aus diesem Grundkönnen die ersten Schaltvorgänge bei
einem Neufahrzeug etwas abrupt aus-
fallen. Dies ist normal. Die präzisen
Schaltpunkte werden sich innerhalb
von einigen hundert Kilometern ein-stellen.
Schalten Sie nur dann von der Stel-
lung D in die Stellung P oder R, wenn
das Gaspedal nicht mehr betätigt
wird und das Fahrzeug steht. Betäti
gen Sie beim Schalten das Bremspe-dal.
Der Schalthebel besitzt die Schaltstel-
lungen PARK, REVERSE (Rück
wärtsgang), NEUTRAL (Leerlauf),
DRIVE (Fahrt) und LOW (niedriger
Gang). In der Stellung LOW wird das
Getriebe manuell in einen niedrigeren
Gang auf Grundlage der Fahrge-
schwindigkeit geschaltet. GANGBEREICHE
Den Motor NICHT hochdrehen, wenn
Sie den Wählhebel aus der Stellung
PARK oder NEUTRAL in einen ande-
ren Gangbereich schalten.
PARK
Die Stellung PARK sperrt das Ge-
triebe und unterstützt so die Wirkung
der Feststellbremse. In dieser Stellung
kann der Motor gestartet werden.
Niemals in Stellung PARK (Parken)
schalten, wenn sich das Fahrzeug
noch bewegt! Beim Verlassen des
Fahrzeugs mit dieser Wählhebelstel
lung grundsätzlich die Feststell-
bremse anziehen.
Beim Parken auf einer ebenen Fläche
können Sie zuerst den Wählhebel in
Stellung PARK schalten und dann die
Feststellbremse anziehen.
Beim Parken am Berg sollten Sie zu-
nächst die Feststellbremse anziehen,
bevor der Wählhebel in Stellung P
geschaltet wird. Schlagen Sie als zu-
sätzliche Vorsichtsmaßnahme beim
Parken an einem Gefälle die Vorder-
räder zum Bordstein ein. Schlagen Sie
beim Parken an einer Steigung die
Vorderräder zur Straße ein.
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WARNHINWEISE!(Fortsetzung)
Kinder auf keinen Fall unbeauf-
sichtigt im Fahrzeug oder mit Zu-
griff auf ein entriegeltes Fahrzeug
lassen. Kinder unbeaufsichtigt im
Fahrzeug zu lassen ist aus ver-
schiedenen Gründen gefährlich.
Ein Kind oder andere Personen
können schwer oder sogar lebens-
gefährlich verletzt werden. Kin-
der sollten ermahnt werden, die
Feststellbremse, das Bremspedal
oder den Schalthebel auf keinen
Fall zu berühren.
Das SchlüsselGriffstück nicht im
Fahrzeug oder in der Nähe des
Fahrzeugs liegen lassen, und Key-
less Enter-N-Go nicht im Modus
ACC (Zusatzverbraucher) oder
ON/RUN (Ein) lassen. Ein Kind
könnte die Fensterheber oder an-
dere elektrische Systeme betäti
gen oder das Fahrzeug in Gangsetzen.
ACHTUNG!
Bevor Sie den Schalthebel aus derStellung PARK bewegen, müssen
Sie den Zündschalter von LOCK/
OFF (Aus) auf ON/RUN (Ein)
schalten und das Bremspedal
durchtreten. Andernfalls kann
dies zu einer Beschädigung des
Schalthebels führen.
AUF KEINEN FALL den Motor
hochdrehen, wenn aus den Stel-
lungen PARK oder NEUTRAL in
eine andere Fahrstufe geschaltet
wird, da dadurch der Antriebs-
strang beschädigt werden kann!
Die folgenden Anzeigen sollten ge-
nutzt werden, um sicherzustellen,
dass sich der Wählhebel wirklich in
der Stellung PARK befindet:
Wenn Sie den Schalthebel in die Stellung PARK bringen, drücken
Sie die Verriegelungstaste am
Schalthebel und drücken Sie den
Hebel ganz nach vorn bis zum An-
schlag. Wenn Sie loslassen kehrt
der Hebel in seine Ausgangsposi-
tion zurück. Überprüfen Sie bei losgelassenem
Bremspedal auf dem Display des
Schalthebels, ob die PARK-
Stellung angezeigt wird.
REVERSE (Rückwärtsgang)
Diese Stellung dient dazu, das Fahr-
zeug rückwärts zu bewegen. Schalten
Sie den Gangwahlhebel erst dann in
die Stellung REVERSE, nachdem das
Fahrzeug still steht.
NEUTRAL (Leerlauf)
Diese Stellung wird verwendet, wenn
das Fahrzeug längere Zeit bei laufen-
dem Motor steht. In dieser Stellung
kann der Motor angelassen werden.
Ziehen Sie die Feststellbremse fest an
und schalten Sie das Getriebe in Stel-
lung PARK, wenn Sie das Fahrzeug
verlassen müssen.
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Wenn die Meldung "SER-
VICE POWER STEERING
SYSTEM" (Servolenkung
warten) und ein blinkendes
Symbol auf dem Infodisplay (EVIC)
angezeigt werden, muss das Fahrzeug
von einem Vertragshändler überholt
werden. In einem solchen Fall ist die
Servolenkung wahrscheinlich ausge-
fallen. Weitere Informationen hierzu
finden Sie unter "Infodisplay
(EVIC)" in "Instrumententafel".
Wenn die Meldung "POWER STEE-
RING SYSTEM OVER TEMP"
(ServolenkungÜbertemperatur) auf
dem Infodisplay (EVIC) angezeigt
wird, weist dies darauf hin, dass ext-
reme Lenkmanöver durchgeführt
wurden, die zu einer Überhitzung der
Servolenkung geführt haben. Die Ser-
volenkung wird zeitweilig ausgeschal-
tet, bis die Übertemperatur abgebaut
ist. Sobald die Straßenverhältnisse
dies zulassen, an den Straßenrand
fahren und den Motor im Leerlauf
laufen lassen, bis die Leuchten erlö
schen. Weitere Informationen hierzu
finden Sie unter "Infodisplay
(EVIC)" in "Instrumententafel". HINWEIS:
Auch ohne Servolenkung kann
das Fahrzeug gelenkt werden.
Unter diesen Bedingungen ist
ein erheblicher Mehraufwand
beim Lenken festzustellen, be-
sonders bei sehr niedrigen Fahr-
zeuggeschwindigkeiten und
während Ein- oder Ausparkma-növern.
Wenn der Zustand andauert, wenden Sie sich zur Instandset-
zung an Ihre Vertragswerkstatt.
FESTSTELLBREMSE
Vor dem Verlassen des Fahrzeugs si-
cherstellen, dass die Feststellbremse
angezogen ist und den Gangwählhe
bel auf P stellen.
Die fußbetätigte Feststellbremse be-
findet sich unterhalb der unteren lin-
ken Ecke der Instrumententafel. Um
die Feststellbremse anzuziehen, drü
cken Sie das Pedal der Feststell-
bremse kräftig durch. Zum Lösen der
Feststellbremse drücken Sie das
Bremspedal der Feststellbremse ein
zweites Mal und lassen Sie Ihren Fuß hochkommen, wenn Sie fühlen, dass
die Bremse sich löst.
Wenn die Feststellbremse bei einge-
schalteter Zündung angezogen wird,
leuchtet die Bremswarnleuchte im
Kombiinstrument auf. HINWEIS:
Wenn die Feststellbremse ange-
zogen wird, während ein Gang
eingelegt ist, blinkt die Brems-
warnleuchte. Wenn eine Fahrge-
schwindigkeit registriert wird,
wird der Fahrer durch ein akus-
tisches Signal alarmiert. Lösen
Sie die Feststellbremse vollstän
dig, bevor Sie versuchen, das
Fahrzeug zu bewegen.
Diese Leuchte zeigt nur an, dass die Feststellbremse angezogen
Feststellbremse
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ACHTUNG!(Fortsetzung)
Bringen Sie nach dem Prüfen bzw.
Korrigieren des Reifendrucks
stets die Schutzkappe wieder am
Ventil an. Hierdurch wird das
Eindringen von Feuchtigkeit und
Schmutz in den Ventilschaft ver-
hindert, das den TPM-Sensor be-
schädigen könnte.
HINWEIS:
Das TPMS ist nicht als Ersatz für die normale Reifenwartung ge-
dacht und kann auch nicht auf
Reifenpannen oder Reifenver-
schleiß aufmerksam machen.
Das TPMS dient auch nicht als Reifendruckprüfer beim Korri-
gieren des Reifendrucks.
Das Fahren mit deutlich redu- ziertem Reifendruck führt zur
Überhitzung des Reifens und
kann zu einem Reifenausfall
führen. Zu niedriger Reifen-
druck führt außerdem zu erhöh
tem Kraftstoffverbrauch sowie
erhöhtem Reifenverschleiß und kann Fahrverhalten sowie
Bremsweg des Fahrzeugs beein-trächtigen.
Das Reifendruckkontrollsystem (TPMS) ist kein Ersatz für regel-
mäßige Reifenwartung. Der
Fahrer ist auch dann für den
korrekten Reifendruck verant-
wortlich, wenn der Druckabfall
so gering ist, dass die TPM-
Warnleuchte nicht aufleuchtet.
Jahreszeitbedingte Temperatur- änderungen verändern den Rei-
fendruck; das TPMS überwacht
den tatsächlich im Reifen herr-
schenden Druck.
PREMIUMSYSTEM
Das Reifendruckkontrollsystem
(TPMS) überwacht die Reifendrücke
mittels drahtloser Technik und an den
Rädern angebrachten Sensoren. Die
in die Ventilschäfte integrierten Sen-
soren übertragen die Reifendruck-
werte an ein Empfangsmodul. HINWEIS:
Prüfen Sie einmal pro Monat den
Druck aller Reifen Ihres Fahr-
zeugs und korrigieren Sie ihn beiBedarf.
Das TPMS umfasst die folgenden Bauteile:
Empfänger
Vier TPM-Sensoren
Verschiedene Meldungen des
TPMS, die im Infodisplay (EVIC)
eingeblendet werden
TPM-Warnleuchte
Warnmeldungen des Reifendruckkontrollsystems Ist der Druck in mindestens ei-
nem der vier montierten Reifen
zu gering, leuchtet die TPM-
Warnleuchte im Kombiinstrument
auf und es ertönt ein akustisches
Warnsignal. Zusätzlich blendet das
Infodisplay die Meldung "LOW
TIRE" (Reifendruck zu gering) und
eine grafische Darstellung ein, in der
die Druckanzeigen in den Reifen mit
den zu niedrigen Werten blinken.228
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Halten Sie das Fahrzeug in diesem
Fall so schnell wie möglich an und
korrigieren Sie den Luftdruck der
Reifen, die auf der Infodisplay-Grafik
blinken, auf den laut Sicherheitspla-
kette vorgeschriebenen Wert bei kal-
ten Reifen. Sobald das System die ak-
tualisierten Reifendrucksignale
empfängt, wird es automatisch aktu-
alisiert, die Infodisplay-Grafik blinkt
nicht mehr und die TPM-
Warnleuchte erlischt. Unter Umstän
den kann das TPM-System diese Da-
ten erst nach einer bis zu 20-
minütigen Fahrt mit einer
Geschwindigkeit über 24 km/h emp-fangen.
Warnung "Service TPMS" (Reifendruckkontrollsystemwarten)
Wird eine Systemstörung festgestellt,
blinkt die TPM-Warnleuchte ca.
75 Sekunden lang und leuchtet dann
ständig. In diesem Fall ertönt auch ein
akustisches Warnsignal. Zusätzlich
zeigt das Infodisplay mindestens fünf
Sekunden lang die Meldung "SER-
VICE TPM SYSTEM" (Reifendruck-
kontrollsystem warten) und dannStriche (- -) anstelle des Druckwertes
an, um den Sensor zu kennzeichnen,
von dem kein Signal empfangen wird.
Nach dem Aus- und Wiedereinschal-
ten der Zündung wiederholt sich die-
ser Vorgang, falls die Störung weiter-
hin vorliegt. Liegt die Systemstörung
nicht mehr vor, blinkt die TPM-
Warnleuchte nicht mehr, die Meldung
"SERVICE TPM SYSTEM" (Reifen-
druckkontrollsystem warten) erlischt
und anstelle der Striche wird ein
Druckwert angezeigt. Mögliche Ursa-
chen für eine Systemstörung:
1. Störungen durch elektronische
Geräte oder Fahrten in der Nähe von
Anlagen, die Funkwellen mit dersel-
ben Frequenz wie die TPM-Sensorenausstrahlen.
2. Anbringung von Scheibentö
nungsfolien, die Funkwellen blo-
ckieren können.
3. Schnee- oder Eisablagerungen im
Bereich der Räder oder Radhäuser.
4. Verwendung von Schneeketten.
5. Montage von Rädern/Reifen ohne
TPM-Sensoren.
Auf dem Infodisplay wird auch die
Meldung "SERVICE TPM SYSTEM"
(TPM-System warten) mindestens
fünf Sekunden lang angezeigt, wenn
eine Störung im System registriert
wird, die möglicherweise mit einem
Fehler infolge einer falschen Sensor-
position in Zusammenhang steht. In
diesem Fall folgt der Meldung "SER-
VICE TPM SYSTEM" (TPM-System
warten) eine Anzeige, wobei die
Druckwerte weiter angezeigt werden.
Dies zeigt an, dass die Druckwerte
noch von den TPM-Sensoren empfan-
gen werden, aber nicht an der richti-
gen Fahrzeugposition lokalisiert wer-
den können. Solange jedoch die
Meldung "SERVICE TPM SYSTEM"
weiter angezeigt wird, muss das Sys-
tem überprüft und ggf. instand ge-
setzt werden.
Fahrzeuge mit Notrad
1. Am Notrad ist kein TPM-Sensor
angebracht. Aus diesem Grund kann
der Reifendruck im Notrad nicht
überwacht werden.
2. Wenn Sie das Notrad anstelle eines
normalen Rads montieren, bei dessen
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Reifen der Druck unter dem vorge-
schriebenen Wert liegt, leuchtet beim
nächsten Einschalten der Zündung
die "Reifendruck-Warnleuchte" stän
dig auf und ein Signalton ertönt. Zu-
sätzlich zeigt das Infodisplay einen
weiterhin blinkenden Luftdruckwertan.
3. Nachdem das Fahrzeug bis zu
20 Minuten über 24 km/h gefahren
ist, blinkt die Reifendruck-
Warnleuchte 75 Sekunden lang und
leuchtet danach ständig. Zusätzlich
zeigt das Infodisplay mindestens fünf
Sekunden lang die Meldung "SER-
VICE TPM SYSTEM" (Reifendruck-
kontrollsystem warten) und dann
Striche (- -) anstelle des Druckwertesan.
4. Nach jedem weiteren Aus- und
Wiedereinschalten der Zündung er-
tönt ein akustisches Signal, die
Reifendruck-Warnleuchte blinkt
75 Sekunden lang und leuchtet dann
ständig und das Infodisplay zeigt
mindestens fünf Sekunden lang die
Meldung SERVICE TPM SYSTEM(Reifendruckkontrollsystem warten)
und dann Striche (- -) anstelle des
Druckwertes an.
5. Nachdem das normale Rad in-
stand gesetzt bzw. ausgetauscht und
wieder anstelle des Notrads montiert
ist, wird das TPMS automatisch aktu-
alisiert. Außerdem erlischt die TPM-
Warnleuchte und die grafische Dar-
stellung auf dem Infodisplay zeigt
einen neuen Druckwert anstelle der
Striche (- -) an, sofern der vorgege-
bene Luftdruck in keinem der vier
montierten Reifen unterschritten
wird. Unter Umständen kann das
TPM-System diese Daten erst nach
einer bis zu 20minütigen Fahrt mit
einer Geschwindigkeit über 24 km/hempfangen.
TPMS-ABSCHALTUNG
Das Reifendrucküberwachungssys
tem (TPMS) kann deaktiviert wer-
den, wenn alle vier Räder durch Rä
der ersetzt werden, die nicht mit
Luftdrucksensoren ausgestattet sind,
z. B. bei der Montage von Winterrä
dern. Um das TPMS zu deaktivieren,
ersetzen Sie zunächst alle vier Räder
durch die Räder, die nicht mit TPM-Sensoren ausgestattet sind. Fahren
Sie dann das Fahrzeug 20 Minuten
lang mit einer Geschwindigkeit von
über 24 km/h. Das Reifendruckkont-
rollsystem gibt einen Signalton aus
und die Warnleuchte blinkt ca. 75
Sekunden lang und leuchtet dann
ständig und das Infodisplay (EVIC)
zeigt die Meldung "SERVICE TPM
SYSTEM" (TPM-System warten)
und dann Striche (- -) anstelle des
Druckwertes an. Beim nächsten Ein-
schalten der Zündung erzeugt das
TPMS kein akustisches Warnsignal
mehr und die Meldung "SERVICE
TPM SYSTEM" (TPM-System war-
ten) wird nicht mehr am Infodisplay
(EVIC) angezeigt, sondern Striche
(- -) werden weiterhin anstelle des
Druckwertes angezeigt.
Um das TPMS wieder zu aktivieren,
ersetzen Sie zunächst alle vier Räder
durch Räder, die mit TPM-Sensoren
ausgestattet sind. Fahren Sie dann
das Fahrzeug bis zu 20 Minuten mit
einer Geschwindigkeit über 24 km/h.
Das TPMS erzeugt ein akustisches
Warnsignal, die "TPM-Warnleuchte"
blinkt ca. 75 Sekunden lang und
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leuchtet dann ständig und am Info-
display (EVIC) wird die Meldung
"SERVICE TPM SYSTEM" (TPM-
System warten) angezeigt. Auf dem
Infodisplay werden auch die Druck-
werte anstelle der Striche angezeigt.
Beim nächsten Einschalten der Zün
dung wird die Meldung "SERVICE
TPM SYSTEM" (TPM-System war-
ten) nicht mehr am Infodisplay
(EVIC) angezeigt, sofern keine Sys-
temfehler vorliegen.
KRAFTSTOFFANFORDE-
RUNGEN - OTTOMOTO-REN 3,6-l-MOTOR
Diese Motoren sind so ausgelegt, dass
sie alle Vorschriften bezüglich der Ab-
gasreinigung erfüllen und niedrigen
Kraftstoffverbrauch sowie hervorra-
gende Leistung bieten, wenn Sie un-
verbleiten Kraftstoff mit mindestens
91 Oktan tanken. Die Verwendung
von Superkraftstoff wird nicht emp-
fohlen, da bei diesen Motoren da-
durch keine Vorteile gegenüber der
Verwendung von Normalbenzin ent-stehen.Falls mitunter leichte Klopfgeräusche
bei niedrigen Drehzahlen auftreten,
werden dadurch keine Schäden am
Motor verursacht. Dauerhaftes Klop-
fen bei hohen Drehzahlen kann aller-
dings zu Schäden führen, sodass in
einem solchen Fall die vorliegende
Störung unverzüglich behoben wer-
den muss. Die Verwendung von
Kraftstoff minderer Qualität kann zu
schlechtem Startverhalten, unrun-
dem Motorlauf und Aussetzern füh
ren. Sollten derartige Probleme auf-
treten, ist vor einer Überprüfung des
Fahrzeugs in einer Vertragswerkstatt
zunächst die Kraftstoffmarke zuwechseln.
Weltweit haben mehr als 40 Automo-
bilhersteller einheitliche technische
Vorschriften für Kraftstoffe (die
"World Wide Fuel Charter", WWFC)
erstellt und umgesetzt, in denen
Kraftstoffeigenschaften festgelegt
sind, die minimalen Schadstoffaus-
stoß, maximale Leistungsausbeute
und eine lange Lebensdauer für Ihr
Fahrzeug sicherstellen. Der Hersteller
empfiehlt wenn möglich die Betan-
kung mit Kraftstoff, der den WWFC-
Richtlinien entspricht.
Neben der Befüllung mit bleifreiem
Markenkraftstoff wird die Verwen-
dung von Kraftstoffen mit besonderen
reinigungsaktiven Wirkstoffzusätzen
(Additiven) empfohlen. Diese Addi-
tive sorgen für eine verbesserte Aus-
nutzung des Kraftstoffs bei besserem
Abgasverhalten und höherer Motor-leistung.
Die Verwendung von Kraftstoff min-
derer Qualität kann zu schlechtem
Startverhalten, unrundem Motorlauf
und Aussetzern führen. Sollten derar-
tige Probleme auftreten, ist vor einer
Überprüfung des Fahrzeugs in einer
Vertragswerkstatt zunächst die Kraft-
stoffmarke zu wechseln. Methanol
Bleifreier Kraftstoff wird in verschie-
denen Mischungsverhältnissen mit
Methanol (Methyl- oder Holzalkohol)
versetzt. Der Methanolanteil kann da-
bei 3 % oder mehr betragen. Außer-
dem können dabei andere Alkohole,
so genannte Kosolventen (Zusatzlö
sungsmittel), verwendet werden. Für
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Die Wischerblätter dürfen nicht mit
Motoröl, Benzin oder sonstigen mine-
ralölhaltigen Produkten in Berührungkommen. HINWEIS:
Die Lebensdauer der Wischblätter
ist von der geografischen Lage und
der Häufigkeit der Benutzung ab-
hängig. Eine Verschlechterung der
Wischblätter kann sich in Klap-
pern, Markierungen, Wasserlinien
oder nassen Flecken äußern. Beim
Vorliegen eines dieser Zustände
die Wischblätter reinigen oder bei
Bedarf ersetzen.
SCHEIBENWASCHFLÜS
SIGKEIT NACHFÜLLEN
Die Scheibenwaschanlage und die
Scheinwerferwaschdüsen (für
Versionen/Märkte, wo verfügbar)
werden über denselben Vorratsbehäl
ter mit Waschflüssigkeit versorgt. Der
Vorratsbehälter ist vorn im Motor-
raum eingebaut. Den Füllstand im
Vorratsbehälter regelmäßig prüfen.
Füllen Sie den Vorratsbehälter mit
Scheibenreinigungsflüssigkeit (nicht
mit Kühlerfrostschutzmittel!) aufund betätigen Sie die Anlage einige
Sekunden lang, um das restliche Was-
ser auszuspülen.
Beim Auffüllen des Vorratsbehälters
einen Lappen oder ein Tuch mit etwas
Scheibenwaschflüssigkeit anfeuchten
und damit die Wischerblätter reini-
gen. Dadurch wird die Reinigungswir-
kung der Wischerblätter erhöht.
Um ein Einfrieren der Scheiben-
waschanlage bei kalter Witterung zu
verhindern, ist eine Lösung oder Mi-
schung zu wählen, die dem Tempera-
turbereich Ihrer Umgebung ent-
spricht oder ihn übertrifft. Das
entsprechende Mischungsverhältnis
ist auf den meisten Scheibenfrost-
schutzmittelbehältern aufgedruckt.
Wenn die Meldung "Low Washer
Fluid" (Scheibenwaschflüssigkeit
niedrig) auf dem Infodisplay (EVIC)
(für Versionen/Märkte, wo verfügbar)
angezeigt wird, befinden sich noch ca.
4 Liter Scheibenwaschflüssigkeit im
Vorratsbehälter.
WARNHINWEISE!
Handelsübliche Reinigungszusätze
für das Scheibenwaschwasser sind
brennbar. Sie können sich entzün
den und Brandverletzungen verur-
sachen. Deshalb ist beim Nachfüllen
von Reinigungsflüssigkeit und beim
Arbeiten in der Umgebung des
Scheibenwaschbehälters entspre-
chende Vorsicht geboten.
INTERVENTIONS-/
REGENERATIONSSTRATE-
GIE – 3,0-l DIESELMOTOR
Dieses Fahrzeug ist mit einem hoch-
entwickelten Motor und einer hoch-
entwickelten Auspuffanlage mit ei-
nem Dieselpartikelfilter ausgestattet.
Die Abgasnachbehandlungssysteme
des Motors und der Auspuffanlage ar-
beiten zusammen, um die Abgasvor-
schriften zu erfüllen. Das System ver-
waltet die Verbrennung im Motor.
Dadurch kann der Katalysator der
Auspuffanlage Feinstaub auffangen
und verbrennen, ohne dass dazu Ein-
griffe durch den Fahrer erforderlich
wären.
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Weitere Informationen hierzu finden
Sie unter "Infodisplay (EVIC)" in"Kombiinstrument".
AUSPUFFANLAGE
Die Auspuffanlage muss stets in ein-
wandfreiem Zustand sein, damit kein
Kohlenmonoxid in den Fahrzeugin-
nenraum eindringen kann.
Wenn Sie ungewöhnliche Auspuffge-
räusche wahrnehmen, Abgasgeruch
im Innenraum spürbar ist oder wenn
der Unterboden oder Heckbereich des
Fahrzeugs beschädigt ist, sind die ge-
samte Auspuffanlage und die angren-
zenden Karosseriebereiche durch ei-
nen kompetenten Mechaniker auf
gebrochene, beschädigte, undichte
oder falsch montierte Teile zu über-
prüfen. Durch offene Schweißnähte
und gelockerte Anschlüsse können
Abgase in den Fahrzeuginnenraum
eindringen. Darüber hinaus ist der
Zustand der Auspuffanlage jedes Mal
zu prüfen, wenn das Fahrzeug zum
Ölwechsel oder Schmierdienst ange-
hoben wird. Schadhafte Teile sindauszutauschen.
WARNHINWEISE!
Motorabgase können zu Verletzun-
gen oder zum Tod führen. Sie ent-
halten Kohlenmonoxid (CO), ein
farb- und geruchloses Gas. Das Ein-
atmen von Kohlenmonoxid verur-
sacht Bewusstlosigkeit und kann
schließlich zu einer Vergiftung füh
ren. Um das Einatmen von Kohlen-
monoxid zu vermeiden, siehe wei-
tere Informationen in"Sicherheitstipps/Auspuffabgase"
in "Vor dem Start".ACHTUNG!
Der Katalysator erfordert die aus-
schließliche Verwendung von blei-
freiem Kraftstoff. Die Verwendung
von verbleitem Kraftstoff verhindert
die Funktion des Katalysators als
Abgasreinigung und kann die Mo-
torleistung erheblich einschränken
bzw. zu schweren Motorschäden
führen.
Unter normalen Betriebsbedingungen
sind keine Wartungsmaßnahmen am
Katalysator erforderlich. Es ist jedoch
auf eine korrekte Einstellung des Mo- tors zu achten, um eine einwandfreie
Funktion des Katalysators zu gewähr-
leisten und mögliche Katalysator-
schäden zu verhindern.
ACHTUNG!
Bei nicht einwandfreiem Betriebszu-
stand Ihres Fahrzeugs kann es zu
Schäden am Katalysator kommen.
Wenn Störungen am Motor wie z. B.
Fehlzündungen oder ein spürbarer
Leistungsverlust auftreten, ist um-
gehend eine Vertragswerkstatt auf-
zusuchen. Sollten Sie dies trotz einer
offenkundig vorliegenden schweren
Störung versäumen, kann es zum
Überhitzen des Katalysators kom-
men, was Schäden am Katalysator
und am Fahrzeug verursachenkann.
HINWEIS:
Absichtliche, nicht fachgerechte
Eingriffe in die Abgasreinigungs-
anlage können rechtliche Konse-
quenzen nach sich ziehen.
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