sensor OPEL ADAM 2019 Betriebsanleitung (in German)
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Fahrzeugwartung183Durch die Verwendung von elektroni‐
schen Geräten oder die Nähe zu
Anlagen, die ähnliche Wellenfrequen‐
zen nutzen, kann das Reifendruck-
Kontrollsystem gestört werden.
Jedes Mal, wenn die Reifen ersetzt
werden, müssen die Sensoren des
Reifendruck-Kontrollsystems demon‐ tiert und gewartet werden. Beim
verschraubten Sensor den Ventilkör‐
per und den Dichtring ersetzen. Beim
geclipsten Sensor den kompletten
Ventilschaft ersetzen.
Beladungszustand des
Fahrzeugs
Den Reifendruck gemäß dem Reifen‐ hinweisschild bzw. der Reifendruck‐
tabelle 3 218 an die Beladung
anpassen und im Driver Information
Center im Menü Reifenbelastung im
Fahrzeug Informationsmenü die
entsprechende Einstellung auswäh‐
len 3 82. Diese Einstellung gilt als
Bezug für die Reifendruckwarnun‐
gen.
Das Reifenbelastung -Menü wird nur
angezeigt, wenn das Fahrzeug steht
und die Parkbremse betätigt ist. BeiFahrzeugen mit Automatikgetriebe
muss sich der Wählhebel in Stellung
P befinden.
Auswählen:
● Leicht für Komfort-Reifendruck
mit bis zu 3 Insassen.
● Eco für Eco-Reifendruck mit bis
zu 3 Insassen.
● Max bei voller Beladung.
Anpassung der
Reifendrucksensoren
Jeder Drucksensor hat einen einma‐
ligen Identifizierungscode. Der Iden‐
tifizierungscode muss für eine neue
Rad-/Reifenposition nach Umsetzen
die Reifen, Austausch des komplet‐
ten Radsatzes oder Austausch eines
oder mehrerer Drucksensoren abge‐
stimmt werden. Die Drucksensor-
Anpassung ist auch nach dem Erset‐
zen eines Reservereifens durch
einen Straßenreifen mit Drucksensor
durchzuführen.
Die Störungsleuchte w und die Warn‐
meldung oder der Code sollten beim
nächsten Zündzyklus erlöschen. Die
Sensoren werden mit einem Anlern‐
werkzeug in dieser Reifenfolge an die Radpositionen angepasst: linkes
Vorderrad, rechtes Vorderrad, rech‐
tes Hinterrad, linkes Hinterrad. Es
leuchtet der Blinker an der aktuellen
aktiven Position auf, bis der Sensor
abgestimmt ist.
Wenden Sie sich für einen Service an eine Werkstatt. Die Abstimmung der
ersten Radposition dauert 2 Minuten,
die Abstimmung aller vier Radpositi‐
onen insgesamt 5 Minuten. Wenn der Vorgang länger dauert, wird die
Abstimmung abgebrochen und Sie
müssen wieder von vorne beginnen.
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184FahrzeugwartungZum Anpassen der Reifendrucksen‐
soren gehören:
1. Die Parkbremse anziehen.
2. Zündung einschalten.
3. Bei Fahrzeugen mit Schaltge‐ triebe: Neutralstellung auswäh‐len.
4. Über das MENU am Hebel das
Fahrzeug Informationsmenü im
Fahrerinfodisplay anwählen.
5. Mit dem Einstellrädchen zum Reifendruckmenü blättern.
6. Auf SET/CLR drücken, um den
Sensorabgleich zu starten. Eine
Meldung wird eingeblendet, die
eine Bestätigung des Vorgangs
anfordert.
7. Erneut auf SET/CLR drücken, um
die Auswahl zu bestätigen. Zwei
Huptöne bestätigen, dass sich der Empfänger im Anlernmodus
befindet.
8. Mit dem linken Vorderrad begin‐ nen.
9. Das Anlernwerkzeug in der Nähe des Ventilschafts gegen die
Reifenflanke halten. Dann denKnopf drücken, um den Reifen‐
drucksensor zu aktivieren. Ein
Hupsignalton bestätigt, dass der
Identifizierungscode des Sensors
auf diese Radposition abgestimmt
wurde.
10. Zum rechten Vorderrad gehen und den Vorgang in Schritt 9wiederholen.
11. Zum rechten Hinterrad gehen und
den Vorgang in Schritt 9 wieder‐
holen.
12. Zum linken Hinterrad gehen und den Vorgang in Schritt 9 wieder‐
holen. Zwei Huptöne zeigen an,
dass der Identifizierungscode auf
das linke Hinterrad abgestimmt
und die Abstimmung der Reifen‐
drucksensoren abgeschlossen
wurde.
13. Zündung ausschalten.
14. Alle vier Reifen mit dem empfoh‐ lenen Reifendruck gemäß Reifen‐
informationsaufkleber aufpum‐
pen.
15. Sicherstellen, dass der Reifenla‐ dezustand gemäß gewähltem
Druck gesetzt wird 3 82.Profiltiefe
Profiltiefe regelmäßig kontrollieren.
Reifen sollten aus Sicherheitsgrün‐
den bei einer Profiltiefe von 2-3 mm (bei Winterreifen 4 mm) ausgetauscht
werden.
Aus Sicherheitsgründen wird
empfohlen, dass die Profiltiefe der
Reifen einer Achse um nicht mehr als 2 mm variiert.
Die gesetzlich zulässige Mindestpro‐
filtiefe (1,6 mm) ist erreicht, wenn das Profil bis zu einem Verschleißanzei‐
ger (TWI = Tread Wear Indicator)
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220KundeninformationInfotainment System R300 BT
Humax Automotive Co. Ltd.
2, Yeongmun-ro, Cheoin-gu, Yong-
in-si, Gyeonggi-do, Korea
Betriebsfrequenz: 2402–2480 MHz
Maximalleistung: 4 dBm
OnStar-Modul
LG Electronics
European Shared Service center B.V., Krijgsman 1, 1186 DM Amstel‐
veen, The NetherlandsBetriebsfrequenz
(MHz)Maximalleistung
(dBm)2402 - 248042412 - 246218880 - 915331710 - 1785241850 - 1910241920 - 1980242500 - 257023
Sender Funkfernbedienung
Continental Automotive GmbH
Siemensstraße 12, 93055 Regens‐ burg, Germany
Betriebsfrequenz: 433,92 MHz
Maximalleistung: -5,7 dBm
Empfänger Funkfernbedienung
Continental Automotive GmbH
Siemensstraße 12, 93055 Regens‐
burg, Germany
Betriebsfrequenz: k.A.
Maximalleistung: nicht zutreffend
Reifendrucksensoren
Schrader Electronics Ltd.
11 Technology Park, Belfast Road,
Antrim BT41 1QS, Northern Ireland,
United Kingdom
Betriebsfrequenz: 433,92 MHz
Maximalleistung: 10 dBm
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226KundeninformationAufzeichnung und
Datenschutz der
Fahrzeugdaten
Ereignisdatenschreiber
In Ihrem Fahrzeug sind elektronische
Steuergeräte verbaut. Steuergeräte
verarbeiten Daten, die sie zum
Beispiel von Fahrzeug-Sensoren
empfangen, selbst generieren oder
untereinander austauschen. Einige
Steuergeräte sind für das sichere
Funktionieren Ihres Fahrzeugs erfor‐
derlich, weitere unterstützen Sie beim Fahren (Fahrerassistenzsysteme),
andere ermöglichen Komfort- oder
Infotainment-Funktionen.
Der folgende Abschnitt enthält allge‐
meine Informationen zur Datenverar‐
beitung im Fahrzeug. Zusätzliche
Informationen dazu, welche Fahr‐
zeugdaten hochgeladen, gespeichert und an Dritte weitergegeben werden
und wozu diese Daten genutzt
werden, finden Sie unter dem Stich‐
wort „Datenschutz“ zur betreffenden
Funktion in der entsprechenden
Betriebsanleitung und in den allge‐meinen Verkaufsbedingungen. Diese Informationen sind auch online
verfügbar.
Personenbezug Jedes Fahrzeug ist mit einer eindeu‐
tigen Fahrgestellnummer gekenn‐
zeichnet. Diese Fahrzeugidentifizie‐
rungsnummer ist in Deutschland über eine Auskunft beim Kraftfahrtbundes‐
amt auf den gegenwärtigen und
ehemalige Halter des Fahrzeugs
rückführbar. Es gibt auch weitere
Möglichkeiten, aus dem Fahrzeug
erhobene Daten auf den Halter oder
Fahrer zurückzuführen, z. B. über das Kfz-Kennzeichen.
Die von Steuergeräten generierten
oder verarbeiteten Daten können
daher personenbezogen sein oder
unter bestimmten Voraussetzungen
personenbezogen werden. Je nach‐
dem, welche Fahrzeugdaten vorlie‐
gen, sind gegebenenfalls Rück‐
schlüsse z. B. auf Ihr Fahrverhalten,
Ihren Standort oder Ihre Fahrtroute
bzw. auf das Nutzungsverhalten
möglich.Ihre Rechte im Hinblick auf den
Datenschutz
Gemäß geltendem Datenschutzrecht
haben Sie bestimmte Rechte gegen‐
über solchen Unternehmen, die Ihre
personenbezogenen Daten verarbei‐ ten.
Ihnen steht daher ein unentgeltlicher
und umfassender Auskunftsanspruch gegenüber dem Hersteller und Dritten (z. B. beauftragte Pannendienste
oder Werkstätten, Anbieter von
Online-Diensten im Fahrzeug) zu,
sofern diese personenbezogene
Daten von Ihnen gespeichert haben. Sie haben Anspruch auf Auskunft
darüber, welche Daten über Sie
gespeichert wurden, zu welchem
Zweck die Daten gespeichert wurden
und aus welcher Quelle sie stammen. Ihr Anspruch auf Auskunft deckt auch die Datenübertragung an andere
Standorte.
Weitere Informationen zu Ihren
gesetzlichen Rechten gegenüber
dem Hersteller (beispielweise Ihr
Recht auf Löschung oder Korrektur
der Daten) finden Sie in den jeweils
anwendbaren Datenschutzhinweisen
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Kundeninformation227auf der Website des Herstellers
(inklusive Kontaktdaten des Herstel‐
lers und seines Datenschutzbeauft‐
ragten).
Daten, die nur lokal im Fahrzeug
gespeichert sind, können Sie mit
fachkundiger Unterstützung z. B. in
einer Werkstatt und ggf. gegen ein
Entgelt auslesen lassen.
Gesetzliche Anforderungen zur
Offenlegung von Daten
Sofern entsprechende gesetzliche
Anforderungen gelten, sind Hersteller
streng verpflichtet, die vom Hersteller gespeicherten Daten in Einzelfällen
und im von Behörden angeforderten
Umfang (z. B. im Rahmen von Ermitt‐
lungen) freizugeben.
Staatliche Stellen sind im Rahmen
des geltenden Rechts auch dazu
befugt, in Einzelfällen selbst Daten
aus Fahrzeugen auszulesen. Aus
diesem Grund können aus dem
Airbag-Steuergerät im Falle eines
Unfalls Informationen ausgelesen
werden, die helfen können, diesen
aufzuklären.Betriebsdaten im Fahrzeug
Zum Betrieb des Fahrzeuges verar‐
beiten Steuergeräte Daten.
Dazu gehören zum Beispiel: ● Fahrzeugstatusinformationen (z. B. Geschwindigkeit, Verzöge‐
rung, Querbeschleunigung,
Raddrehzahl, Anzeige „Sicher‐ heitsgurt angelegt“)
● Umgebungszustände (z. B. Temperatur, Regensensor,
Abstandssensor)
In der Regel sind diese Daten flüchtig und werden nicht länger als einen
Betriebszyklus gespeichert und nur
an Bord des Fahrzeugs verarbeitet.
Steuergeräte enthalten oft einen
Datenspeicher (unter anderem auch der Fahrzeugschlüssel). Diese
werden eingesetzt, um Informationen
über Fahrzeugzustand, Bauteilbean‐
spruchung, Wartungsbedarfe sowie
technische Ereignisse und Fehler
temporär oder dauerhaft dokumentie‐
ren zu können.Je nach technischer Ausrüstung
werden folgende Daten gespeichert:
● Betriebszustände von System‐ komponenten (z. B. Füllstände,
Reifendruck, Batteriestatus)
● Störungen und Defekte in wichti‐ gen Systemkomponenten (z. B.
Licht, Bremsen)
● Reaktionen der Systeme in speziellen Fahrsituationen (z. B.
Auslösen eines Airbags,
Zuschaltung der Stabilitätsrege‐ lungssysteme)
● Informationen zu fahrzeugschä‐ digenden Ereignissen
● bei Elektrofahrzeugen Ladezu‐ stand der Hochvoltbatterien undgeschätzte Reichweite
In besonderen Fällen (z. B. wenn das Fahrzeug eine Fehlfunktion erkannt
hat) kann es erforderlich sein, Daten
zu speichern, die eigentlich nur flüch‐
tig wären.
Wenn Sie Serviceleistungen (z. B.
Reparaturen, Wartung) in Anspruch
nehmen, können, wenn nötig, die