service OPEL AMPERA E 2019 Betriebsanleitung (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: OPEL, Model Year: 2019, Model line: AMPERA E, Model: OPEL AMPERA E 2019Pages: 297, PDF-Größe: 6.79 MB
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100Instrumente, BedienelementeOnStar-Tasten
Privattaste
Zum Aktivieren bzw. Deaktivieren des Sendens der Fahrzeugortung j
gedrückt halten, bis eine Nachricht zu
hören ist.
Zum Beantworten eines Anrufs bzw.
Beenden eines Gesprächs mit einem
Berater j drücken.
Zum Öffnen der WLAN-Einstellungen j drücken.
Servicetaste
Zum Herstellen einer Verbindung zu
einem Berater Z drücken.
SOS-Taste
Zum Herstellen einer Prioritäts-
Notfallverbindung zu einem speziell
ausgebildeten Notfallberater
[ drücken.
Status-LED
Grün: Das System ist bereit und das
Senden der Fahrzeugortung ist akti‐
viert.
Grün blinkend: Es wird angerufen.
Rot: Es ist ein Problem aufgetreten.
Aus: Das System ist bereit und das
Senden der Fahrzeugortung ist deak‐
tiviert, oder das System befindet sich
im Standby-Modus.
Kurzzeitig rot/grün blinkend: Das
Senden der Fahrzeugortung wurde
deaktiviert.
OnStar-Dienste
Allgemeine Dienste
Durch Drücken auf Z kann eine
Verbindung zu einem Berater herge‐
stellt werden, der Informationen zu
Öffnungszeiten, Sehenswürdigkeiten
oder Zielen und Hilfe bei einer Fahr‐zeug- oder Reifenpanne bzw. bei
niedriger Batteriespannung liefern
kann.
Notfalldienste
Bei einem Notfall auf [ drücken, um
mit einem Berater zu sprechen. Der
Berater wird dann Notfall- oder Hilfs‐
dienstanbieter kontaktieren und sie zu Ihrem Fahrzeug schicken.
Bei einem Unfall mit Auslösung der
Airbags oder Gurtstraffer wird auto‐
matisch ein Notfallanruf abgesetzt.
Der Berater wird sofort mit Ihrem
Fahrzeug verbunden, um feststellen
zu können, ob Hilfe erforderlich ist.
Hinweis
In Bereichen mit schwacher Netz‐
werkverfügbarkeit oder bei Hardwa‐
reschäden infolge eines Unfalls
kann unter Umständen kein Notruf
ausgeführt werden.
WLAN-Hotspot
Der WLAN-Hotspot des Fahrzeugs
stellt eine Internetverbindung mit
maximal 4G/LTE-Geschwindigkeit bereit.
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102Instrumente, BedienelementeFolgende Funktionen sind verfügbar:● Fahrzeug ver- oder entriegeln.
● Übermittlung von Angaben zur Fahrzeugortung.
● Hupe oder Lampen betätigen.
Diebstahl-Notfallservice
Wenn das Fahrzeug gestohlen
wurde, den Diebstahl den Behörden
melden und OnStar um Diebstahl-
Notfallservice bitten. Mit einem belie‐ bigen Telefon einen Berater anrufen.
Die entsprechende OnStar-Rufnum‐
mer auf unserer landesspezifischen
Website herausfinden.
OnStar kann beim Orten und Wieder‐
finden des gestohlenen Fahrzeugs
behilflich sein.Diebstahlwarnung
Wenn die Diebstahlwarnanlage
ausgelöst wurde, wird eine Benach‐
richtigung an OnStar gesendet. Darü‐ ber werden Sie dann per Textnach‐
richt oder E-Mail informiert.Neustartunterbindung
OnStar kann durch Aussenden von
Signalen verhindern, dass das Fahr‐
zeug nach dem Ausschalten wieder
gestartet werden kann.
Ferndiagnose auf Anfrage über
OnStar-Berater
Jederzeit, z. B. wenn eine Fahrzeug‐
meldung angezeigt wird, Z drücken,
um einen Berater zu kontaktieren und um Durchführung eines Echtzeit-
Diagnose-Checks zur direkten Prob‐ lemerkennung zu bitten. Je nach
Ergebnis wird der Berater weitere
Unterstützung anbieten.
Diagnosebericht
Das Fahrzeug sendet automatisch Diagnosedaten zu OnStar, woraufhin
per E-Mail ein Monatsbericht an Sie
und Ihre bevorzugte Werkstatt
verschickt wird.
Hinweis
Die Werkstattbenachrichtigungs‐
funktion kann bei Ihrem Konto deak‐
tiviert werden.Der Bericht beinhaltet den Status der wichtigsten Betriebssysteme des
Fahrzeugs wie Antriebssystem,
Getriebe, Airbag, ABS und andere
Hauptsysteme. Er enthält auch Infor‐
mationen über eventuelle Wartungs‐
punkte und den Reifendruck (nur mit
Reifendruck-Kontrollsystem).
Zum Anschauen detaillierterer Infor‐
mationen in der E-Mail auf den Link
klicken und in Ihr Konto einloggen.
OnStar-Einstellungen
OnStar-PIN
Um alle OnStar-Dienste in vollem
Umfang nutzen zu können, ist eine
vierstellige PIN erforderlich. Die PIN
ist beim ersten Gespräch mit einem
Berater zu personalisieren.
Zum Ändern der PIN Z drücken, um
einen Berater anzurufen.
Kontodaten
Ein OnStar-Abonnent hat ein Konto
auf dem alle Daten gespeichert sind.
Um eine Änderung von Kontodaten
anzufordern, Z drücken und mit
einem Berater sprechen oder sich
beim eigenen Konto anmelden.
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130Infotainment System
Sender speichern
Den gewünschten Wellenbereich und
den gewünschten Sender aktivieren.
Die Registerkarte < aktivieren, um
die Favoritenliste anzuzeigen. Den
gewünschten Listeneintrag berühren
und einige Sekunden halten. Die
aktuell aktive Frequenz bzw. der
aktive Sender wird im Listeneintrag
gespeichert.
Alternativ t auf dem Bildschirm oder
in einer Liste auswählen. Der Favorit wird gespeichert. Die Bildschirmtaste wechselt zu s.
Zum Löschen eines Sender den
entsprechenden Listeneintrag nach
rechts wischen. Der Favorit wird aus
der Favoritenliste entfernt.
Alternativ s berühren. Der Favorit
wird aus der Liste gelöscht und die
Bildschirmtaste wechselt zu t.
Sender aufrufen
Die Registerkarte < aktivieren, um
die Favoritenliste anzuzeigen.
Die Speicherschaltfläche auswählen,
unter der der gewünschte Radiosen‐
der gespeichert ist.
Radio Data System
Radio Data System (RDS) ist ein
Service der UKW-Sender, der das
Finden des gewünschten Senders
und seinen störungsfreien Empfang
wesentlich erleichtert.Vorteile von RDS
● Auf dem Display wird statt der Frequenz der Programmname
des eingestellten Senders ange‐
zeigt.
● Während der Sendersuche stellt das Infotainment System
ausschließlich RDS-Sender ein.
● Das Infotainment System stellt mittels AF (Alternative Frequenz)stets die am besten zu empfan‐
gende Sendefrequenz des
eingestellten Senders ein.
● Das Infotainment System zeigt abhängig vom empfangenenSender Radiotext an, der z. B.
Informationen zum aktuellen Programm umfassen kann.
RDS-Konfiguration Zur Verwendung der RDS-Funktion
muss RDS aktiviert sein.
UKW-Wellenbereich aktivieren.
Menü auswählen, um das entspre‐
chende Wellenbereich-spezifische
Untermenü zu öffnen. Dann die
Registerkarte Audio-Einstellungen
auswählen.
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Infotainment System131
Aktivieren oder deaktivieren Sie RDS.
Verkehrsfunk Verkehrsfunksender sind
RDS-Sender, die Verkehrsnachrich‐
ten ausstrahlen. Bei eingeschaltetem
Verkehrsfunk wird die Wiedergabe
der aktuell ausgewählten Audioquelle
für die Dauer der Verkehrsdurchsage
unterbrochen.
UKW-Wellenbereich aktivieren.
Menü auswählen, um das entspre‐
chende Wellenbereich-spezifische
Untermenü zu öffnen.
Berühren Sie die Schaltfläche neben
Verkehrsfunk (TP) , um die Funktion
zu aktivieren oder zu deaktivieren.
Wenn der betreffende Sender eine
Verkehrsdurchsage ausstrahlt, wird
eine Meldung angezeigt.
Um die Ansage zu unterbrechen und
zur zuvor aktiven Funktion zurückzu‐
kehren, berühren Sie den Bildschirm
oder drücken Sie auf m.
Regionalisierung
Manchmal strahlen RDS-Sender auf
verschiedenen Frequenzen regional
unterschiedliche Programme aus.
Bei aktivierter Regionalisierung
werden bei Bedarf alternative
Frequenzen mit denselben regiona‐ len Programmen ausgewählt. Fallsdie Regionalisierung ausgeschaltet
ist, werden alternative Frequenzen
der Sender ohne Rücksicht auf regi‐
onale Programme ausgewählt.
UKW-Wellenbereich aktivieren.
Menü auswählen, um das entspre‐
chende Wellenbereich-spezifische Untermenü zu öffnen. Dann die
Registerkarte Audio-Einstellungen
auswählen.Aktivieren oder deaktivieren Sie
Regional .
Digital Audio Broadcasting
Digital Audio Broadcasting (DAB)
überträgt die Radiosender digital.
DAB-Sender erkennt man an
Programmnamen anstelle der
Senderfrequenz.
Allgemeine Informationen ● Mit DAB können mehrere Radio‐ programme (Dienste) auf einem
einzigen Ensemble gesendet
werden.
● Zusätzlich zum hochwertigen Hörfunkservice, ist durch DAB
die Ausstrahlung von programm‐
bezogenen Informationen und einer Vielzahl von Meldungeneinschließlich Fahrt- und
Verkehrsinformationen.
● Solange ein bestimmter DAB- Empfänger das Signal eines
ausstrahlenden Senders
empfangen kann (auch wenn das Signal sehr schwach ist), ist die
Klangwiedergabe sicher gestellt.
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146Infotainment SystemNetzdienste und/oder Telefon‐
funktionen aktiv sind, können
Probleme auftreten. Dies kann bei
den örtlichen Netzbetreibern
erfragt werden.
Die Notrufnummer kann je nach
Region und Land unterschiedlich
sein. Erkundigen Sie sich vorher
über die richtige Notrufnummer
der jeweiligen Region.
Notruf tätigen
Die Notrufnummer wählen (z. B. 112).
Die Gesprächsverbindung zur Notruf‐
zentrale wird aufgebaut.
Antworten, wenn das
Service-Personal Fragen zum Notfall
stellt.
9 Warnung
Beenden Sie das Gespräch erst,
wenn Sie von der Notruf-Zentrale
dazu aufgefordert werden.
Bedienung
Sobald zwischen Ihrem Mobiltelefon
und dem Infotainment System eine
Bluetooth-Verbindung besteht,
lassen sich viele Funktionen Ihres
Mobiltelefons über das Infotainment
System steuern.
Hinweis
Im Freisprechmodus ist die Verwen‐ dung des Mobiltelefons weiterhin
möglich, z. B. Annahme eines
Gesprächs oder Einstellung der
Lautstärke.
Nach dem Aufbau einer Verbindung
zwischen dem Mobiltelefon und dem
Infotainment System werden Daten
des Mobiltelefons an das Infotain‐
ment System übertragen. Dieser Vorgang kann je nach Mobiltelefon
und dem zu übertragenden Datenvo‐
lumen eine Weile dauern. In dieser
Zeit ist eine Bedienung des Mobilte‐
lefons über das Infotainment System nur eingeschränkt möglich.Hinweis
Nicht jedes Mobiltelefon unterstützt
alle Funktionen des Mobiltelefon-
Portals. Daher kann der Funktions‐
umfang von der Beschreibung unten
abweichen.
Telefon-Hauptmenü
p drücken und dann oben links im
Bildschirm 1 auswählen, um den
Bildschirm der Anwendungsübersicht anzuzeigen.
Telefon auswählen, um das Telefon‐
hauptmenü aufzurufen.
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Klimatisierung151KlimatisierungKlimatisierungssysteme.............151
Elektronische Klimatisierungs‐ automatik ................................ 151
Belüftungsdüsen ........................155
Verstellbare Belüftungsdüsen . 155
Starre Belüftungsdüsen ...........155
Wartung ..................................... 156
Lufteinlass ............................... 156
Regelmäßiger Betrieb .............156
Service .................................... 156Klimatisierungssysteme
Elektronische Klimatisie‐rungsautomatik
Hinweis
Den Sensor oben auf der Instrumen‐
tentafel nicht abdecken, da die auto‐ matische Klimaanlage sonst unter
Umständen nicht korrekt funktio‐
niert.
Im Automatikmodus werden die
Temperatur, die Gebläsegeschwin‐
digkeit und die Luftverteilung automa‐
tisch geregelt.Regler für:
● Temperatur
● Luftverteilung h, B , C
● Gebläsegeschwindigkeit E
● Automatikmodus AUTO
● Trocknung und Enteisung hMAX
Heckscheibenheizung f 3 37.
Heizbare Außenspiegel Ü 3 35.
Touchscreen-Bedienelemente
der Klimatisierung
● System Ein oder Aus ON/OFF
● Heizung HEAT
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156KlimatisierungWartungLufteinlass
Der Lufteinlass im Motorraum außen
vor der Windschutzscheibe muss zur
Luftzufuhr frei sein. Gegebenenfalls Laub, Schmutz oder Schnee entfer‐nen.
Regelmäßiger Betrieb
Um eine gleichbleibend gute Funktionzu gewährleisten, muss die Kühlung
einmal im Monat unabhängig von Witterung und Jahreszeit einige
Minuten eingeschaltet werden. Bei zu
niedriger Außentemperatur ist ein
Betrieb mit Kühlung nicht möglich.
Service Für eine optimale Kühlleistung wird
empfohlen, ab dem dritten Jahr nach
der Erstanmeldung des Fahrzeugs
die Klimaanlage jährlich zu kontrollie‐ ren. Das schließt Folgendes ein:
● Funktions- und Drucktest
● Funktion der Heizung
● Dichtheitsprüfung
● Kontrolle der Antriebsriemen
● Ablauf von Kondensator und Verdampfer reinigen
● Leistungskontrolle
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Fahren und Bedienung159Starten
Einfahren Scharfes Bremsen während der
ersten 300 km vermeiden.
Hartes Bremsen mit neuen Bremsbe‐
lägen kann vorzeitigen Verschleiß
verursachen. Nach jedem Ersetzen
der Bremsbeläge die folgenden
Einfahrvorschriften befolgen. Nach
dem Einfahren können die Fahrge‐
schwindigkeit und die Belastung
allmählich erhöht werden.
An- / Aus-SchalterDer elektronische Schlüssel muss
sich im Fahrzeug befinden.
Lässt sich das Fahrzeug nicht star‐
ten, den elektronischen Schlüssel in
den Senderschacht in der Mittelkon‐ sole legen.
An- und Ausschalten des Fahrzeugs
3 161.Fahrzeug einschalten
Bei ausgeschaltetem Fahrzeug und betätigtem Bremspedal einmal auf
POWER m drücken, um das Fahrzeug
einzuschalten. Das Fahrzeug ist fahr‐
bereit, sobald die Leuchte 4 im
Instrument aufleuchtet. Dieser
Vorgang könnte bei äußerst kalten
Temperaturen bis zu 15 Sekunden
dauern.Fahrzeug ausschalten
P einlegen und im Wartungsmodus
bzw. bei laufendem Motor und
stehendem Fahrzeug kurz auf
POWER m drücken. Einige Funktio‐
nen bleiben aktiv, bis die Fahrertür
geöffnet wird.
Ist das Fahrzeug beim Ausschalten
nicht in P, wird P vor dem Ausschal‐
ten automatisch eingelegt.Wenn die Fahrertür bei eingeschalte‐
tem Fahrzeug geöffnet wird, ertönt
ein Signalton. Vor dem Verlassen des
Fahrzeugs immer auf POWERm
drücken, um das Fahrzeug auszu‐ schalten.Notabschaltung während der Fahrt
Wenn das Fahrzeug im Notfall
während der Fahrt ausgeschaltet
werden muss, POWERm länger als
2 Sekunden oder zweimal kurz inner‐ halb von 5 Sekunden drücken.
An- und Ausschalten des Fahrzeugs
3 161.
Wartungsmodus
Dieser Betriebsmodus dient zu
Service- und Diagnosezwecken
sowie dazu, im Rahmen einer Abgas‐
untersuchung die Funktionstüchtig‐
keit der Anzeige „Fehlfunktion,
Service“ zu überprüfen.
Wenn bei ausgeschaltetem Fahrzeug
und betätigtem Bremspedal
POWER m über 5 Sekunden lang
gedrückt und gehalten wird, wechselt
das Fahrzeug in den Servicemodus.
Die Instrumente und Audiosysteme
funktionieren wie bei
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160Fahren und Bedienungeingeschaltetem Fahrzeug, aber dasFahrzeug kann nicht gefahren
werden. Im Servicemodus startet das Antriebssystem nicht. Erneut auf
POWER m drücken, um das Fahrzeug
auszuschalten.Achtung
Im Servicemodus wird die 12-V-
Fahrzeugbatterie entladen. Das
Fahrzeug nicht für längere Zeit im
Servicemodus lassen, da es
möglicherweise später nicht
anspringt.
Bedienung im Störungsfall
Wenn sich das Fahrzeug aufgrund
einer schwachen Batterie im elektro‐ nischen Schlüssel nicht starten lässt,
wird eine Meldung im Driver Informa‐
tion Center angezeigt.
Um das Fahrzeug trotzdem zu fahren, folgende Schritte ausführen:
1. Die Mittelkonsole öffnen und den kleinen Einsatz aus der Mittelkon‐sole entfernen. Den elektroni‐
schen Schlüssel mit den Tasten
nach unten in den Schacht legen.
Andere Gegenstände wie andere
Schlüssel, Transponder, Anhän‐
ger oder Münzen müssen entfernt
werden.
2. Bei Wählhebel in P oder N das
Bremspedal betätigen und
POWER m drücken.
Zum Ausschalten des Fahrzeugs
erneut auf POWERm drücken.
Nehmen Sie den elektronischen
Schlüssel von der Mittelkonsole.
Diese Möglichkeit ist nur für den
Notfall bestimmt. Batterie des elektro‐ nischen Schlüssels möglichst bald
wechseln 3 19.
Zum Entriegeln und Verriegeln der
Türen siehe „Störung der Funkfern‐
bedienung oder des elektronischen
Schlüsselsystems“ 3 21.
Verzögerte
Stromabschaltung
Folgende Elektroniksysteme können
bis zum Öffnen der Fahrertür bzw. bis zu 10 Minuten nach Ausschalten des
Fahrzeugs aktiv bleiben:
● Elektrische Fensterheber
● Infotainment System
● Zubehörsteckdosen
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Fahrzeugwartung235Bremsflüssigkeit9Warnung
Bremsflüssigkeit ist giftig und
ätzend. Kontakt mit Augen, Haut,
Gewebe und lackierten Flächen
vermeiden.
Wenn das Fahrzeug seit mind. 1
Minute abgestellt ist, ist der maximale
Füllstand die obere Behälterkante.
Bei eingeschaltetem Fahrzeug muss
sich der Bremsflüssigkeitsstand
zwischen den Markierungen MIN und
MAX befinden.
Falls der Bremsflüssigkeitsstand
unter die MIN-Markierung gefallen ist,
eine Werkstatt aufsuchen.
Nach Arbeiten am hydraulischen
Bremssystem bei laufendem Motor
sicherstellen, dass der Flüssigkeits‐
stand im korrekten Betriebsbereich
zwischen den Markierungen MIN und
MAX liegt. Für das Fahrzeug nur
zugelassene Hochleistungs-Brems‐
flüssigkeit verwenden. Hilfe einer
Werkstatt in Anspruch nehmen.
Bremsflüssigkeit 3 268.
Fahrzeugbatterie9 Gefahr
Die Hochspannungsbatterie darf
nur von geschulten Mechanikern
mit den richtigen Kenntnissen und Werkzeugen untersucht, geprüft
oder ersetzt werden.
Für die Wartung der Hochspan‐
nungsbatterie stets Hilfe einer
Werkstatt in Anspruch nehmen.
Dieses Fahrzeug ist mit einer Hoch‐
spannungsbatterie und einer 12-V-
Fahrzeugbatterie ausgestattet.
Bei einem Unfall kann ein Sensorsys‐
tem das Hochspannungssystem
außer Kraft setzen. In diesem Fall
wird die Stromversorgung der Hoch‐
spannungsbatterie unterbrochen und
das Fahrzeug kann nicht gestartet
werden.
Eine Servicemeldung wird im Driver Information Center angezeigt.
Das Fahrzeug muss in einer Werk‐
statt instandgesetzt werden, bevor es
wieder gefahren werden kann.
Airbag-System 3 47.
Eine Fahrzeugabdeckung, die die
Sonneneinstrahlung auf das Fahr‐
zeug verringern und die Lebensdauer
der Hochspannungsbatterie verlän‐
gern kann, ist bei Opel-Ampera-
Servicepartnern erhältlich.
Die Opel-Ampera-e-Vertragswerk‐
statt weiß über den Recyclingvorgang
für die Hochvoltbatterie Bescheid.
Das Fahrzeug auch bei voller Batterie
angesteckt lassen, um die Hochspan‐ nungsbatterie für die nächste Fahrt