lock OPEL ASTRA J 2017 Betriebsanleitung (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: OPEL, Model Year: 2017, Model line: ASTRA J, Model: OPEL ASTRA J 2017Pages: 309, PDF-Größe: 8.2 MB
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Fahren und Bedienung165eine plötzliche harte Bremsung erfor‐
derlich ist, erfasst das DMC-
Steuergerät den Bewegungszustand
des Fahrzeugs und ändert die
Einstellungen für die Federung auf
den SPORT-Modus, um die Fahr‐
zeugstabilität zu erhöhen.
Kehren das Fahrverhalten bzw. der
Bewegungszustand des Fahrzeugs
wieder in den ursprünglichen Zustand
zurück, setzt die Fahrmodussteue‐
rung die Einstellungen auf den zuvor
gewählten Fahrmodus.
Personalisierte Einstellungen im
Sport-Modus
Durch Drücken von SPORT kann der
Fahrer den SPORT-Modus wählen. Diese Einstellungen können im Menü „Systemeinstellungen“ im
Info-Display geändert werden. Fahr‐
zeugpersonalisierung 3 110.
Flex Ride - OPC-Version Die OPC-Version des Flex Ride-
Systems arbeitet auf die gleiche
Weise wie das herkömmliche FlexRide-System, mit dem Unterschied,
dass die verschiedenen Modi sportli‐
cher ausfallen.
Das Fahrsystem OPC Flex Ride
ermöglicht es dem Fahrer, zwischen
drei Fahrmodi zu wählen:
● OPC -Modus: OPC drücken, LED
leuchtet auf.
● SPORT-Modus: SPORT
drücken, LED leuchtet auf.
● NORMAL-Modus: Weder SPORT noch OPC ist gedrückt,
keine LED leuchtet.
Durch erneutes Drücken der entspre‐ chenden Taste wird der SPORT-
Modus bzw. der OPC-Modus deakti‐
viert.
In jedem Fahrmodus beeinflusst
OPC Flex Ride die folgenden elektro‐
nischen Systeme:
● Elektronische Dämpferregelung● Gaspedalsteuerung
● Lenksteuerung
● Elektronische Stabilitätsregelung
(ESC)
● Antiblockiersystem (ABS) mit Cornering Brake Control (CBC)
Modus NORMAL
Wenn im Modus NORMAL weder
SPORT noch OPC gedrückt ist,
werden alle Systemeinstellungen auf
Standardwerte gesetzt.
SPORT-Modus
Die Systemeinstellungen werden an einen sportlicheren Fahrstil ange‐
passt.
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Fahren und Bedienung175oder verhindert die Sicht des
Radars. Wenn der Sensor
blockiert ist, reinigen Sie die
Sensorabdeckung.
Systemgrenzen ● Die vom System angewendete Bremskraft erlaubt kein starkes
Bremsen. Die Bremskraft ist unter Umständen nicht ausrei‐
chend, um eine Kollision zu
vermeiden.
● Nach einem plötzlichen Spur‐ wechsel benötigt das System
eine gewisse Zeit zum Erkennen
des vorausfahrenden Fahr‐
zeugs. Wenn ein neues Fahr‐
zeug erkannt wird, beschleunigt
das System daher möglicher‐
weise, statt zu bremsen.
● Der adaptive Geschwindigkeits‐ regler ignoriert entgegenkomm‐
enden Verkehr.
● Das System reagiert nicht auf parkende Fahrzeuge, Fußgän‐
ger oder Tiere.Kurven
Ausgehend von der Zentrifugalkraft
berechnet der adaptive Geschwindig‐ keitsregler einen voraussichtlichen
Weg. Der berechnete Weg berück‐
sichtigt die aktuellen Kurveneigen‐
schaften, kann jedoch keine späteren
Änderungen der Kurvenspur vorher‐
sehen. Das System kann daher ein
vorausfahrendes Fahrzeug aus dem
Erkennungsbereich verlieren oder ein Fahrzeug erkennen das sich nicht aufder verwendeten Fahrspur befindet.
Dies kann beim Einfahren in eine
Kurve oder beim Ausfahren aus einer Kurve der Fall sein, bzw. wenn dieKurve enger oder weiter wird. Wenn
das System kein vorausfahrendes
Fahrzeug mehr erkennt, erlischt die
Kontrollleuchte A.
Wenn die Zentrifugalkraft in einer
Kurve zu hoch wird, verringert das
System die Fahrgeschwindigkeit
geringfügig. Die angewandte Brems‐
kraft ist jedoch nicht darauf ausge‐ legt, ein mögliches Schleudern zuverhindern. Der Fahrer ist dafür
verantwortlich, die gewählte
Geschwindigkeit vor dem Einfahren
in eine Kurve zu verringern und allge‐
mein die Geschwindigkeit stets der
Straßenbeschaffenheit und den
geltenden Geschwindigkeitsbe‐
schränkungen anzupassen.
Autobahnen
Passen Sie auf Autobahnen die
gewählte Geschwindigkeit den
Umständen und Witterungsbedin‐
gungen an. Denken Sie stets daran,
dass der adaptive Geschwindigkeits‐
regler einen eingeschränkten Erken‐
nungsbereich hat, über einge‐
schränkte Bremskraft verfügt und
eine gewisse Reaktionszeit erfordert,
um zu bestimmen, ob ein erkanntes
Fahrzeug in der gleichen Spur fährt.
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Fahren und Bedienung1839Warnung
Die aktive Gefahrenbremsung ist
nicht darauf ausgelegt, starke
Bremskräfte auszulösen oder
automatisch eine Kollision zu
verhindern. Seine Funktion
besteht in der Verringerung der
Fahrgeschwindigkeit vor einem
möglichen Aufprall. Das System
löst unter Umständen nicht für
geparkte Fahrzeuge, Fußgänger
oder Tiere aus. Nach einem plötz‐ lichen Spurwechsel benötigt das
System eine gewisse Zeit zum
Erkennen des nächsten voraus‐
fahrenden Fahrzeugs.
Während der Fahrt ist stets die
volle Aufmerksamkeit des Fahrers
erforderlich. Der Fahrer muss
stets bereit sein, zu handeln und
die Bremsen bzw. die Lenkung zu bedienen, um Kollisionen zu
vermeiden. Die Funktionsweise
des Systems setzt voraus, dass
alle Fahrgäste angeschnallt sind.
Systemgrenzen
Die aktive Gefahrenbremsung ist bei Regen, Schneefall und starkem
Schmutz nur eingeschränkt bzw.
nicht funktionsfähig, da der Radar‐
sensor in diesem Fall mit Wasser,
Staub, Eis oder Schnee bedeckt sein kann. Wenn der Sensor blockiert ist,
reinigen Sie die Sensorabdeckung.
In seltenen Fällen kann die aktive
Gefahrenbremsung ein kurzes Brem‐ sen auslösen, das unnötig erscheint,
beispielsweise bei einem Verkehrs‐
schild in einer Kurve oder bei Fahr‐
zeugen auf einer anderen Spur. Dies
wird als akzeptabler Betrieb betrach‐
tet; das Fahrzeug erfordert keinen
Service. Gaspedal fest drücken, um
den automatischen Bremsvorgang zu
übergehen.
Einstellungen
Die Einstellungen können im Menü
Auffahr-Warnung der Fahrzeugper‐
sonalisierung geändert werden
3 110.Störung
Ist ein Systemservice erforderlich,
wird im Fahrer-Info-Center eine
Meldung angezeigt.
Arbeitet das System nicht ordnungs‐
gemäß, werden Fahrzeugmeldungen im Fahrerinformationszentrum ange‐
zeigt.
Fahrzeugmeldungen 3 104.
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Fahrzeugwartung261die bei direkter Berührung Verlet‐
zungen und Sachschäden
verursachen kann.
● Keine Funken oder offenen Flammen in der Nähe der Fahr‐zeugbatterie.
● Eine entladene Fahrzeugbatterie
kann bereits bei einer Tempera‐ tur von 0 °C einfrieren. Die einge‐ frorene Fahrzeugbatterie vor
dem Anklemmen der Starthilfe‐
kabel auftauen.
● Beim Umgang mit der Fahrzeug‐
batterie Augenschutz und
Schutzkleidung tragen.
● Als Starthilfebatterie eine Fahr‐ zeugbatterie mit derselben Span‐nung verwenden (12 Volt). DieKapazität (Ah) dieser Batteriedarf nicht viel niedriger sein als
die Kapazität der entladenen
Fahrzeugbatterie.
● Starthilfekabel mit isolierten Polklemmen und einem Quer‐
schnitt von mindestens 16 mm 2
(bei Dieselmotoren 25 mm 2
)
verwenden.
● Entladene Fahrzeugbatterie nicht vom Bordnetz trennen.
● Unnötige Stromverbraucher abschalten.
● Während der Starthilfe nicht über
die Fahrzeugbatterie beugen.
● Die Polklemmen des einen Kabels dürfen die des anderen
Kabels nicht berühren.
● Die Fahrzeuge dürfen sich während der Starthilfe nicht
berühren.
● Parkbremse anziehen, Getriebe in Leerlaufstellung, Automatikge‐triebe in P.
● Die Pluspolschutzkappen an beiden Fahrzeugbatterien
öffnen.
Reihenfolge für das Anschließen der
Kabel:
1. Rotes Kabel am positiven Pol der Starthilfebatterie anschließen.
2. Das andere Ende des roten Kabels am positiven Pol der entla‐
denen Fahrzeugbatterie anschlie‐ ßen.
3. Schwarzes Kabel am negativen Pol der Starthilfebatterie anschlie‐ßen.
4. Das andere Ende des schwarzen Kabels an einen Massepunkt des
Fahrzeugs wie zum Beispiel den
Motorblock oder eine Befesti‐
gungsschraube des Motors
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302StichwortverzeichnisAAbgas .......................................... 91
Ablagefächer ................................ 62
Ablagefach in der Armlehne ........64
Ablagefach in der Mittelkonsole ..65
Ablagefach unter dem Sitz ..........64
Abmessungen ............................ 284
Abschleppstange ........................205
Abstandswarnung .......................181
Abstellen ...................................... 19
Adaptiver Geschwindigkeitsreg‐ ler ...................................... 96, 169
Adaptives Fahrlicht ......95, 125, 224
Airbagabschaltung .................54, 90
Airbag-System ............................. 52
Airbag-System, Gurtstraffer .........90
Aktive Gefahrenbremsung ..........182
Aktive Kopfstützen .......................41
Allgemeine Informationen ..........205
Altfahrzeugrücknahme ..............213
Anderes Fahrzeug abschleppen 263
Anhängerbetrieb ........................206
Anhängerkupplung .....................205
Anhänger-Stabilitäts-Assistent ..210
Anhängerzugvorrichtung ....205, 262
Antiblockiersystem ............... 92, 158
Anzeigen....................................... 83 Armlehne ..................................... 48
Ascher ......................................... 83
Asphärische Wölbung .................. 31Auffahrwarnung .......................... 177
Aufzeichnung und Datenschutz der Fahrzeugdaten ..................300
Außenbeleuchtung ........13, 95, 121
Außenpflege .............................. 264
Außenspiegel................................ 31
Außentemperatur ......................... 80
Automatikgetriebe ...................... 153
Automatische Betätigung der Zentralverriegelung ..................26
Automatisches Abblenden ...........33
Automatisches Fahrlicht ............122
Autostopp ................................... 148
B Batterieentladeschutz ................134
Batteriespannung ......................107
Bedienelemente ........................... 76
Befestigungsplätze des Kinder‐ sicherheitssystems ...................58
Beheizbare Spiegel .....................32
Beladungshinweise .....................73
Beleuchtung beim Aussteigen ...133
Beleuchtung beim Einsteigen ....132
Beleuchtung in den Sonnenblenden ......................132
Belüftungsdüsen .........................143
Benutzung dieser Betriebsanleitung .......................3
Berg-Anfahr-Assistent ...............160