ABS OPEL KARL 2018.5 Betriebsanleitung (in German)
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136Fahren und BedienungNach dem automatischen
Abschalten des Tankvorgangs
darf die Zapfpistole noch maximal zweimal erneut betätigt werden,
um den Tank vollständig aufzufül‐
len.Achtung
Übergelaufenen Kraftstoff sofort abwischen.
6. Zum Schließen den Tankdeckel
im Uhrzeigersinn drehen, bis er
hörbar einrastet.
7. Die Tankklappe schließen und drücken, bis sie einrastet.
Hinweis
Wenn sich die Tankklappe bei nied‐
rigen Temperaturen nicht öffnen
lässt, klopfen Sie leicht dagegen.
Versuchen Sie anschließend erneut,
die Tankklappe zu öffnen.
Flüssiggas tanken
Beim Tanken die Bedienungs- und
Sicherheitsvorschriften der Tank‐
stelle beachten.
Einfülladapter
Da Tankanlagen nicht genormt sind, sind verschiedene Adapter erforder‐ lich, die über Opel Partner bzw. Opel
Service Partner erhältlich sind.
ACME Adapter: Belgien, Deutsch‐
land, Irland, Luxemburg, Schweiz
DISH Adapter: Bosnien-Herzego‐
wina, Bulgarien, Dänemark, Estland,
Frankreich, Griechenland, Italien,
Kroatien, Lettland, Litauen, Mazedo‐
nien, Österreich, Polen, Portugal,
Rumänien, Schweden, Schweiz,
Serbien, Slowakei, Slowenien,
Tschechien, Türkei, Ukraine, Ungarn
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Fahren und Bedienung137
Bajonett-Adapter: Großbritannien,
Niederlande, Norwegen, Spanien
EURO Adapter: Spanien
Das Füllventil für Flüssiggas befindet
sich hinter der Tankklappe für Benzin.
Die Schutzkappe vom Einfüllstutzen
abschrauben.Achtung
Die Schutzkappe nur von Hand
auf- und abschrauben.
Die Schutzkappe ist magnetisch.
Beim Tanken die Kappe an die Tank‐
klappe setzen.
Den erforderlichen Adapter handfest
auf den Einfüllstutzen schrauben.
ACME Adapter: Die Mutter der
Einfülldüse auf den Adapter schrau‐ ben. Den Sperrhebel der Zapfpistole
einrasten.
DISH Adapter: Die Einfülldüse in den
Adapter einsetzen. Den Sperrhebel
der Zapfpistole einrasten.
Bajonett-Adapter: Die Zapfpistole auf
den Adapter setzen und um eine vier‐ tel Umdrehung drehen. Den Sperrhe‐
bel der Zapfpistole einrasten.
EURO Adapter: Die Zapfpistole auf
den Adapter drücken. Den Sperrhe‐
bel der Zapfpistole einrasten.
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Fahrzeugwartung139FahrzeugwartungAllgemeine Informationen..........139
Zubehör und Änderungen am Fahrzeug ................................ 139
Fahrzeugeinlagerung ..............140
Altfahrzeugrücknahme ............140
Fahrzeugüberprüfungen ............141
Durchführung von Arbeiten .....141
Motorhaube ............................. 141
Motoröl .................................... 142
Kühlmittel ................................. 143
Waschflüssigkeit ......................144
Bremsen .................................. 144
Bremsflüssigkeit ......................145
Fahrzeugbatterie .....................145
Scheibenwischerwechsel ........146
Glühlampen auswechseln .........147
Halogen-Scheinwerfer .............148
Nebelleuchten ......................... 150
Vordere Blinkleuchte ...............150
Rückleuchten ........................... 151
Seitliche Blinkleuchten ............152
Dritte Bremsleuchte .................153
Kennzeichenleuchte ................153
Innenleuchten .......................... 153
Instrumententafelbeleuchtung . 154Elektrische Anlage .....................154
Sicherungen ............................ 154
Sicherungskasten im Motorraum .............................. 155
Sicherungskasten in der Instrumententafel ...................157
Wagenwerkzeug ........................159
Räder und Reifen ......................160
Winterreifen ............................. 160
Reifenbezeichnungen ..............160
Reifendruck ............................. 160
Reifendruck-Kontrollsystem ....162
Profiltiefe ................................. 165
Reifenumrüstung .....................166
Radabdeckungen ....................166
Schneeketten .......................... 166
Reifenreparaturset ...................166
Radwechsel ............................. 170
Reserverad .............................. 172
Starthilfe ..................................... 174
Abschleppen .............................. 176
Eigenes Fahrzeug abschleppen ........................... 176
Fahrzeugpflege .......................... 177
Außenpflege ............................ 177
Innenraumpflege .....................179Allgemeine
Informationen
Zubehör und Änderungenam Fahrzeug
Wir empfehlen die Verwendung von
Originalteilen und -zubehör und von
ausdrücklich für Ihren Fahrzeugtyp
werkseitig zugelassenen Teilen. Die
Zuverlässigkeit anderer Produkte können wir nicht bewerten und auchnicht dafür garantieren – auch wenn
sie über eine behördliche oder sons‐
tige Zulassung verfügen.
Der Umbau, die Umwandlung und
alle sonstigen Änderungen, die an
den Standardfahrzeugspezifikatio‐
nen vorgenommen werden (u. a. Softwareänderungen oder Änderun‐
gen der Steuergeräte), können zum
Erlöschen der von Opel gebotenen
Garantie führen. Darüber hinaus
können sich solche Modifikationen
auf die Fahrerassistenzsysteme, den
Kraftstoffverbrauch, die CO 2- und
sonstige Fahrzeugemissionen
auswirken. Außerdem können sie
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140Fahrzeugwartungbewirken, dass die
Zulassungsbescheinigung ihre
Gültigkeit verliert.Achtung
Beim Transportieren des Fahr‐ zeugs auf einem Zug oder einem
Bergungsfahrzeug können die
Schmutzfänger beschädigt
werden.
Fahrzeugeinlagerung
Einlagerung über einen längeren
Zeitraum
Wenn das Fahrzeug für mehrere
Monate eingelagert werden muss:
● Fahrzeug waschen und konser‐ vieren.
● Konservierung im Motorraum und am Unterboden überprüfen
lassen.
● Die Dichtgummis reinigen und imprägnieren.
● Den Kraftstofftank vollständig auffüllen.
● Motorölwechsel durchführen.
● Den Scheibenwaschbehälter entleeren.
● Den Frost- und Korrosionsschutz
im Kühlmittel überprüfen.
● Reifendruck auf den Wert für die volle Zuladung erhöhen.
● Das Fahrzeug an einem trocke‐ nen, gut belüfteten Ort abstellen.
Ersten Gang oder Rückwärts‐
gang einlegen. Fahrzeug gegen
Wegrollen sichern.
● Die Parkbremse nicht anziehen. ● Die Motorhaube öffnen, alle Türen schließen und das Fahr‐
zeug verriegeln.
● Polklemme am Minuspol der Fahrzeugbatterie abklemmen.
Sicherstellen, dass sämtliche
Systeme außer Betrieb sind, z. B. Diebstahlwarnanlage.Wiederinbetriebnahme des
Fahrzeugs
Wenn das Fahrzeug wieder in Betrieb
genommen wird:
● Polklemme am Minuspol der Fahrzeugbatterie anklemmen.
Elektronik der elektrischen Fens‐
terbetätigung aktivieren.
● Reifendruck prüfen.
● Scheibenwaschbehälter auffül‐ len.
● Motorölstand kontrollieren.
● Kühlmittelstand kontrollieren.
● Gegebenenfalls Kennzeichen montieren.
Altfahrzeugrücknahme
Informationen über Altfahrzeug-
Rücknahmestellen und die Wieder‐
verwertung von Altfahrzeugen sind
auf unserer Website verfügbar. Nur
offiziell anerkannte Recyclingstellen
mit dieser Aufgabe betrauen.
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142Fahrzeugwartung
Den Sicherungshaken zur linken
Fahrzeugseite drücken und die
Motorhaube öffnen.
9 Warnung
Wenn der Motor heiß ist, die Stütz‐
stange der Motorhaube nur an der Schaumstoffpolsterung berühren.
Die Motorhaube anheben, die Stütz‐
stange aus der Halterung entfernen,
und die Stützstange sicher befesti‐
gen.
Wird bei einem Autostopp die Motor‐
haube geöffnet, so wird der Motor aus
Sicherheitsgründen automatisch
wieder gestartet.
Schließen
Vor dem Schließen der Motorhaube
sicherstellen, dass alle Verschlüsse
ordnungsgemäß geschlossen sind,
dann die Stützstange in die Halterung drücken.
Motorhaube absenken und bei gerin‐
ger Höhe (20–25 cm) in das Schloss
fallen lassen. Sicherstellen, dass die
Motorhaube eingerastet ist.
Achtung
Motorhaube nicht in die Verriege‐
lung drücken, um Beulen zu
vermeiden.
Motoröl
Den Motorölstand regelmäßig von
Hand kontrollieren, um Motorschä‐
den zu verhindern.
Sicherstellen, dass die richtige Ölspe‐
zifikation verwendet wird.
Empfohlene Flüssigkeiten und
Schmierstoffe 3 181.
Der Motorölverbrauch beträgt bis zu
0,6 l je 1000 km.
Prüfung nur bei waagerecht stehen‐
dem Fahrzeug. Der Motor muss
betriebswarm und mindestens seit
5 Minuten abgestellt sein.
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Fahrzeugwartung145Bremsflüssigkeit9Warnung
Bremsflüssigkeit ist giftig und
ätzend. Kontakt mit Augen, Haut,
Gewebe und lackierten Flächen
vermeiden.
Der Bremsflüssigkeitsstand muss zwischen den Markierungen MIN und
MAX liegen.
Wenn der Flüssigkeitsstand unter die Markierung MINgefallen ist, die Hilfe
einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Brems- und Kupplungsflüssigkeit
3 181.
Fahrzeugbatterie
Die Fahrzeugbatterie ist wartungsfrei, sofern das Fahrverhalten eine ausrei‐
chende Aufladung der Batterie
zulässt. Kurze Strecken und häufige Motorstarts können die Fahrzeug‐
batterie entladen. Nicht benötigte
Verbraucher ausschalten.
Batterien gehören nicht in den Haus‐
müll. Sie müssen über entspre‐
chende Sammelstellen recycelt
werden.
Wird das Fahrzeug länger als vier
Wochen abgestellt, kann sich die
Fahrzeugbatterie entladen.
Polklemme am Minuspol der Fahr‐
zeugbatterie abklemmen.
An- und Abklemmen der Fahrzeug‐
batterie nur bei ausgeschalteter
Zündung.
Batterieentladeschutz 3 100.
Abklemmen der Batterie
Wenn die Fahrzeugbatterie abge‐
klemmt werden muss (z. B. für
Wartungsarbeiten), muss die Alarm‐
sirene wie folgt deaktiviert werden:
Zündung ein- und ausschalten. Fahr‐
zeugbatterie innerhalb von
15 Sekunden abklemmen.
Fahrzeugbatterie ersetzen Hinweis
Jede Abweichung von den in diesem Abschnitt aufgeführten Anweisun‐
gen kann zu einer zeitweisen Deak‐
tivierung oder Störung des Stopp-
Start-Systems führen.
Beim Ersetzen der Fahrzeugbatterie
unbedingt darauf achten, dass sich
im Bereich des Pluspols keine
geöffneten Entlüftungsbohrungen
befinden. Falls in diesem Bereich
eine Entlüftungsbohrung geöffnet ist,
muss diese mit einem Blinddeckel
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Fahrzeugwartung147Wischerarm anheben. Den Entriege‐
lungshebel drücken und das Wischer‐
blatt abnehmen.
Wischerblatt leicht abgewinkelt am
Wischerarm ansetzen und drücken,
bis es einrastet.
Wischerarm vorsichtig absenken.
Heckscheibe
Wischerarm anheben. Das Wischer‐
blatt im leichten Winkel zum Wischer‐
arm nach unten drücken, bis es frei‐
gegeben wird.
Wischerblatt leicht abgewinkelt am Wischerarm ansetzen und drücken,
bis es einrastet.
Wischerarm vorsichtig absenken.Glühlampen
auswechseln
Zündung ausschalten und betreffen‐den Schalter ausschalten bzw. Türen schließen.
Eine neue Glühlampe nur am Sockel
halten! Den Glaskolben der Glüh‐
lampe nicht mit bloßen Händen
berühren.
Beim Auswechseln nur den gleichen
Glühlampentyp verwenden.
Scheinwerferlampen vom Motorraum
aus auswechseln.
Lampenkontrolle
Nach dem Auswechseln einer Glüh‐
lampe Zündung einschalten, Licht
betätigen und dieses kontrollieren.
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156FahrzeugwartungNr.Stromkreis1Hecktür2Sensor Getriebeausgangsdreh‐
zahl3Heizbare Heckscheibe4Heizbare Außenspiegel5Schiebedach6Getriebesteuergerät7Motorsteuergerät8–9ABS10Karosseriesteuergerät, Span‐ nung11Rückfahrkamera12–13–14Motorsteuergerät/Getriebesteu‐
ergerät15Einspritzanlage/AnlasserNr.Stromkreis16Kraftstoffpumpe17Steuergerät 1 Motor18Steuergerät 2 Motor19Einspritzanlage/Zündung20Klimaanlage21Batteriesensor22Elektrische Lenkradsperre23Kühlgebläse niedrig24–25Außenspiegelschalter26Motorsteuergerät/Modul auto‐
matisiertes Schaltgetriebe27Kraftstoffsystem28–29Sitzbelegungserkennung30Leuchtweitenregulierung31Hupe32Nebelleuchte
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Fahrzeugwartung157Nr.Stromkreis33Fernlicht links34Fernlicht rechts35–36Heckscheibenwischer37Abbiegelicht links38Waschanlage39Abbiegelicht rechts40–41–42Anlasser 243Instrumententafel44Automatisiertes Schaltgetriebe,DC-DC-Wandler45Anlasser 146ABS47Kühlgebläse hochNr.Stromkreis48Vorderer Scheibenwischer49Karosseriesteuergerät/verzö‐
gerte Stromabschaltung
Nach dem Austausch durchgebrann‐
ter Sicherungen den Sicherungskas‐
ten schließen und den Deckel hinein‐ drücken, bis er einrastet.
Bei nicht einwandfrei geschlossenem
Sicherungskasten kann es zu Funk‐
tionsstörungen kommen.
Sicherungskasten in derInstrumententafel
Der Sicherungskasten befindet sich
auf der Fahrerseite hinter einer Abde‐ ckung in der Instrumententafel.
Zum Öffnen des Fachs die
Verschlusslaschen zusammendrü‐
cken und die Abdeckung herunter‐ klappen und entfernen.
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164FahrzeugwartungCenter im Menü Reifenbelastung im
Fahrzeug Informationsmenü die
entsprechende Einstellung auswäh‐ len 3 78. Diese Einstellung gilt als
Bezug für die Reifendruckwarnun‐
gen.
Das Menü Reifenbelastung wird nur
angezeigt, wenn das Fahrzeug steht
und die Parkbremse betätigt ist. Bei
Fahrzeugen mit Automatikgetriebe
muss sich der Wählhebel in Stellung
P befinden.Auswählen:
● Lo für Komfort-Reifendruck mit
bis zu 3 Insassen.
● Eco für Eco-Reifendruck mit bis
zu 3 Insassen.
● Hi bei voller Beladung.
Anpassung der
Reifendrucksensoren
Jeder Reifendrucksensor hat einen
einmaligen Identifizierungscode.
Nach dem Umsetzen der Reifen, dem
Austausch des kompletten Radsat‐
zes oder einzelner oder mehrerer
Reifendrucksensoren muss der Iden‐
tifizierungscode an die neue Reifen- / Radposition angepasst werden. Die
Reifendrucksensor-Anpassung ist
auch nach dem Ersetzen eines
Reservereifens durch einen Straßen‐
reifen mit Reifendrucksensor durch‐ zuführen.
Die Störungsleuchte w und die Warn‐
meldung oder der Code sollten beim
nächsten Zündzyklus erlöschen. Die
Sensoren werden mit einem Anlern‐
werkzeug in dieser Reifenfolge an die
Radpositionen angepasst: linkesVorderrad, rechtes Vorderrad, rech‐
tes Hinterrad, linkes Hinterrad. Der
Blinker an der aktuellen aktiven Posi‐ tion leuchtet auf, bis der Sensor abge‐
stimmt ist.
Wenden Sie sich für einen Service an eine Werkstatt. Die Abstimmung der
ersten Radposition dauert 2 Minuten,
die Abstimmung aller vier Radpositi‐ onen insgesamt 5 Minuten. Wenn der Vorgang länger dauert, wird die
Abstimmung abgebrochen und Sie
müssen wieder von vorne beginnen.
Zum Anpassen der Reifendrucksen‐
soren gehören:
1. Die Parkbremse anziehen.
2. Zündung einschalten.
3. Bei Fahrzeugen mit Schaltge‐ triebe: Leerlauf einlegen.
4. Über das MENU am Hebel das
Fahrzeug Informationsmenü im
Fahrerinfodisplay anwählen.
5. Blättern Sie mit dem Daumenrad zum Reifendruckmenü.