ABS OPEL KARL 2018.5 Betriebsanleitung (in German)
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Fahrzeugwartung1656. Auf SET/CLR drücken, um den
Sensorabgleich zu starten. Eine
Meldung muss eingeblendet
werden, die eine Bestätigung des
Vorgangs anfordert.
7. Erneut auf SET/CLR drücken, um
die Auswahl zu bestätigen. Zwei Huptöne zeigen an, dass sich der
Empfänger im Anlernmodus
befindet.
8. Mit dem linken Vorderrad begin‐ nen.
9. Das Anlernwerkzeug in der Nähe des Ventilschafts gegen die
Reifenflanke halten. Dann den
Knopf drücken, um den Reifen‐
drucksensor zu aktivieren. Ein
Hupsignalton bestätigt, dass der
Identifizierungscode des Sensors
auf diese Radposition abgestimmt wurde.
10. Zum rechten Vorderrad gehen und den Vorgang in Schritt 9wiederholen.
11. Zum rechten Hinterrad gehen und
den Vorgang in Schritt 9 wieder‐
holen.12. Zum linken Hinterrad gehen und den Vorgang in Schritt 9 wieder‐
holen. Zwei Huptöne zeigen an,
dass der Identifizierungscode auf
das linke Hinterrad abgestimmt
und die Abstimmung der Reifen‐
drucksensoren abgeschlossen
wurde.
13. Zündung ausschalten.
14. Alle vier Reifen mit dem empfoh‐ lenen Reifendruck gemäß Reifen‐
informationsaufkleber aufpum‐
pen.
15. Sicherstellen, dass der Status der
Beladung dem ausgewähltem
Druck entspricht 3 78.
Profiltiefe Profiltiefe regelmäßig kontrollieren.
Reifen sollten aus Sicherheitsgrün‐
den bei einer Profiltiefe von 2-3 mm (bei Winterreifen 4 mm) ausgetauscht
werden.
Aus Sicherheitsgründen wird
empfohlen, dass die Profiltiefe der
Reifen einer Achse um nicht mehr als 2 mm variiert.
Die gesetzlich zulässige Mindestpro‐
filtiefe (1,6 mm) ist erreicht, wenn das
Profil bis zu einem Verschleißanzei‐
ger (TWI = Tread Wear Indicator)
abgefahren ist. Deren Lage wird
durch Markierungen an der Reifen‐
flanke angezeigt.
Reifen altern, auch wenn sie nicht gefahren werden. Wir empfehlen, die
Reifen nach 6 Jahren zu ersetzen.
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168Fahrzeugwartung4. Kompressor-Luftschlauch an denAnschluss der Dichtmittelflasche
schrauben.
5. Dichtmittelflasche in die Halte‐ rung am Kompressor einsetzen.
Kompressor so in Reifennähe
platzieren, dass die Dichtmittelfla‐
sche aufrecht steht.
6. Ventilkappe des defekten Reifens
abschrauben.
7. Einfüllschlauch an Reifenventil anschrauben.
8. Der Schalter auf dem Kompressor
muss auf J stehen.
9. Den Stecker des Kompressors an
der Zubehörsteckdose oder am
Zigarettenanzünder anschließen.
Um eine Entladung der Batterie
zu vermeiden, empfehlen wir, den
Motor laufen zu lassen.
Wippschalter auf dem Kompres‐
sor auf I stellen. Der Reifen wird
mit Dichtmittel gefüllt.
10. Während des Entleerens der Dichtmittelflasche (ca. 30 Sekun‐
den) zeigt die Druckanzeige am
Kompressor kurzzeitig bis zu
6 bar an. Danach sinkt der Druck.
11.Das Dichtmittel wird vollständig in
den Reifen gepumpt. Anschlie‐
ßend wird der Reifen mit Luft
befüllt.
12. Der vorgeschriebene Reifendruck
sollte innerhalb von 10 Minuten
erreicht werden.
Reifendruck 3 193.
Sobald der richtige Reifendruck erreicht wurde, Kompressor
ausschalten.
Wird der vorgeschriebene Reifen‐
druck nicht innerhalb von
10 Minuten erreicht, Reifenrepa‐
raturset entfernen. Das Fahrzeug
um eine Reifenumdrehung bewe‐
gen. Das Reifenreparaturset
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Fahrzeugwartung171
2. Radschraubenschlüssel anset‐zen und sicherstellen, dass er gut
sitzt. Die Radschrauben jeweils
eine halbe Umdrehung lösen.
Die Räder können mit Felgen‐
schlössern verriegelt werden.
Zum Lösen dieser Schrauben
zuerst den Felgenschlossadapter
anbringen und erst dann den
Radschraubenschlüssel anset‐
zen. Der Adapter befindet sich im
Handschuhfach.3. Sicherstellen, dass der Wagenhe‐
ber richtig unter dem entspre‐
chenden Ansatzpunkt ausgerich‐
tet ist.
4. Wagenheber auf die erforderliche
Höhe einstellen. Den Heber
unmittelbar unter den Ansatz‐
punkt stellen und sicherstellen,
dass er nicht rutschen kann.
Kurbelstange anbringen und den
korrekt ausgerichteten Wagenhe‐
ber hochkurbeln, bis das Rad vom Boden abhebt.
5. Radschrauben herausdrehen.
6. Rad wechseln.
7. Radschrauben eindrehen.
8. Fahrzeug absenken.
9. Radschraubenschlüssel anset‐ zen und sicherstellen, dass er gut
sitzt. Alle Schrauben über Kreuz
festziehen. Das Anzugsdrehmo‐
ment beträgt 140 Nm.
10. Vor der Montage Ventilöffnung in der Radabdeckung der Stahlfelge
mit dem Reifenventil abgleichen.
Radschraubenkappen oder
Nabenkappe an der Leichtmetall‐
felge montieren.
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Fahrzeugwartung173Die Reserveradmulde ist nicht für alle
zulässigen Reifengrößen konzipiert.
Wenn nach einem Reifenwechsel ein
Rad in der Reserveradmulde unter‐
gebracht werden muss, das breiter ist als das Reserverad, kann die Boden‐
abdeckung auf dem hervorstehenden Rad platziert werden.
NotradAchtung
Die Verwendung des Notrads kann das Fahrverhalten beein‐
trächtigen. Den defekten Reifen
möglichst bald ersetzen oder
reparieren lassen.
Nur ein Notrad montieren. Nicht
schneller als 80 km/h fahren. Kurven
langsam fahren. Kein Dauereinsatz.
Bei einem platten Hinterrad während
des Abschleppens eines anderen Fahrzeugs das Notrad vorne anbrin‐
gen und das vollwertige Rad hinten.
Schneeketten 3 166.
Verstauen eines beschädigten
Rades im Laderaum mit Hilfe
eines Gurtes
Den im Werkzeugkasten befindlichen
Gurt verwenden.
Wagenwerkzeug 3 159.
1. Laderaumabdeckung entfernen und Bodenabdeckung im Lade‐
raum anheben. Den Werkzeug‐
kasten und das beschädigte Rad
aufrecht in der Aussparung für
den Werkzeugkasten positionie‐
ren.
2. Den Entriegelungsknopf oben am
Rücksitz nach oben ziehen und
die Sitzlehne nach vorne bewe‐
gen.
3. Das Gurtende mit der Schlaufe am Werkzeugkasten durch die
Sitzlehnenrastung ziehen.
4. Das Hakenende des Gurtes durch
das Schlaufenende führen und
ziehen, bis der Gurt sicher an der
Sitzlehnenrastung befestigt ist.
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Fahrzeugwartung175die bei direkter Berührung Verlet‐
zungen und Sachschäden
verursachen kann.
● Keine Funken oder offenen Flammen in Batterienähe.
● Eine entladene Fahrzeugbatterie
kann bereits bei einer Tempera‐
tur von 0 °C einfrieren. Die einge‐ frorene Batterie vor dem Anklem‐men der Starthilfekabel auftauen.
● Beim Umgang mit der Batterie Augenschutz und Schutzklei‐
dung tragen.
● Eine Starthilfebatterie mit dersel‐
ben Spannung (12 V) verwen‐
den. Die Kapazität (Ah) dieser
Batterie darf nicht viel niedriger
sein als die Kapazität der entla‐
denen Batterie.
● Starthilfekabel mit isolierten Polklemmen und einem Quer‐
schnitt von mindestens 16 mm 2
verwenden.
● Entladene Fahrzeugbatterie nicht vom Bordnetz trennen.
● Unnötige Stromverbraucher abschalten.
● Während des gesamtenVorgangs nicht über die Batterie
beugen.
● Die Polklemmen des einen Kabels dürfen die des anderen
Kabels nicht berühren.
● Die Fahrzeuge dürfen sich während der Starthilfe nicht
berühren.
● Parkbremse anziehen, Getriebe in Leerlaufstellung.
● Die Pluspolschutzkappen an beiden Fahrzeugbatterien
öffnen.Reihenfolge für das Anschließen der
Kabel:
1. Rotes Kabel am positiven Pol der Starthilfebatterie anschließen.
2. Das andere Ende des roten Kabels am positiven Pol der entla‐
denen Batterie anschließen.
3. Schwarzes Kabel am negativen Pol der Starthilfebatterie anschlie‐ßen.
4. Das andere Ende des schwarzen Kabels an einen Massepunkt desFahrzeugs wie zum Beispiel denMotorblock oder eine Befesti‐
gungsschraube des Motors
anschließen. So weit wie möglich
von der entladenen Fahrzeug‐
batterie entfernt anschließen,
jedoch mindestens 60 cm.
Die Kabel so führen, dass sie nicht
von sich drehenden Teilen im Motor‐
raum erfasst werden können.
Starten des Motors: 1. Motor des Starthilfe gebenden Fahrzeugs starten.
2. Nach 5 Minuten den anderen Motor anlassen. Startversuche
sollten nicht länger als
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176Fahrzeugwartung15 Sekunden dauern und in Inter‐
vallen von 1 Minute durchgeführt
werden.
3. Beide Motoren mit angeschlosse‐
nen Kabeln ca. 3 Minuten im Leer‐ lauf laufen lassen.
4. Elektrische Verbraucher (z. B. Scheinwerfer, heizbare Heck‐
scheibe) am Starthilfe erhalten‐
den Fahrzeug einschalten.
5. Das Abnehmen der Kabel muss genau in umgekehrter Reihen‐
folge erfolgen.Abschleppen
Eigenes Fahrzeug
abschleppen
Die Abschleppöse befindet sich beim Wagenwerkzeug 3 159.
1. Die Spitze eines Schlitzschrau‐
bendrehers mit einem Tuch umwi‐
ckeln, um den Lack zu schützen.
Abdeckung mit einem Schrauben‐ zieher lösen und abnehmen.
2. Abschleppöse bis zum Anschlag in waagerechter Stellung
einschrauben.
3. Abschleppseil - besser Abschleppstange - an der
Abschleppöse befestigen.
Allgemeine Informationen
Die Abschleppöse darf nur zum
Abschleppen und nicht zum Bergen
des Fahrzeugs verwendet werden.
Zündung einschalten, um die Lenk‐
radsperre zu lösen und Bremsleuch‐
ten, Hupe und Scheibenwischer betä‐ tigen zu können.
Wählhebel in die Neutralstellung brin‐
gen.
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Fahrzeugwartung177Parkbremse lösen.Achtung
Langsam fahren. Nicht ruckartig
fahren. Unzulässig hohe
Zugkräfte können das Fahrzeug beschädigen.
Bei ausgeschaltetem Motor sind für
das Bremsen und Lenken bedeutend
höhere Kräfte erforderlich.
Umluftsystem einschalten und Fens‐
ter schließen, damit die Abgase des
schleppenden Fahrzeugs nicht
eindringen können.
Das Fahrzeug muss in Fahrtrichtung
ausgerichtet und mit einer Geschwin‐ digkeit von maximal 88 km/h abge‐
schleppt werden. In allen anderen Fällen und bei defektem Getriebe
muss die Vorderachse angehoben
werden.
Hilfe einer Werkstatt in Anspruch
nehmen.
Nach dem Abschleppen Abschlepp‐
öse losschrauben.
Abdeckung einsetzen und im Front‐
stoßfänger einrasten lassen.
Fahrzeugpflege
Außenpflege
Schlösser Die Schlösser sind werksseitig mit
einem hochwertigen Schließzylinder‐
fett geschmiert. Enteisungsmittel nur verwenden, wenn unbedingt nötig, da
es entfettend wirkt und die Schließ‐
funktion beeinträchtigt. Nach
Gebrauch eines Enteisungsmittels
Schlösser in einer Werkstatt wieder
einfetten lassen.
Waschen Der Lack Ihres Fahrzeugs ist Umwelt‐ einflüssen ausgesetzt. Fahrzeug
regelmäßig waschen und wachsen. Bei Benutzung von Waschanlagen
ein Programm mit Wachskonservie‐ rung wählen.
Vogelkot, tote Insekten, Baumharz,
Blütenstaub u. ä. sofort abwaschen,
da sie aggressive Bestandteile
enthalten, die Lackschäden verursa‐
chen können.Bei Benutzung von Waschanlagen
die Anweisungen der Hersteller der
Waschanlagen befolgen. Der Schei‐
benwischer für Windschutzscheibe
und Heckscheibe muss ausgeschal‐
tet sein. Antenne und außen am Fahr‐
zeug montiertes Zubehör wie zum
Beispiel Dachgepäckträger usw.
entfernen.
Beim Waschen von Hand auch die
Innenbereiche der Radkästen gründ‐
lich ausspülen.
Kanten und Falze an geöffneten
Türen und Motorhaube sowie von
diesen verdeckte Bereiche reinigen.
Helle Metallformteile mit einer für
Aluminium zugelassenen Reini‐
gungslösung reinigen, um Schäden
zu vermeiden.Achtung
Immer ein Reinigungsmittel mit
einem pH-Wert von 4 bis 9
verwenden.
Reinigungsmittel nicht auf heißen
Oberflächen verwenden.
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178FahrzeugwartungTürscharniere aller Türen von einerWerkstatt schmieren lassen.
Motorraum nicht mit Dampf- oder
Hochdruckstrahler reinigen.
Fahrzeug sorgfältig abspülen und
abledern. Leder häufig ausspülen.
Für lackierte Flächen und Glas sepa‐
rate Leder verwenden: Wachsrück‐
stände auf den Scheiben beeinträch‐
tigen die Sicht.
Teerflecken nicht mit harten Gegen‐ ständen entfernen. Auf lackierten
Flächen Teerentferner-Spray
verwenden.
Außenbeleuchtung Die Abdeckungen von Scheinwerfern
und anderen Leuchten sind aus
Kunststoff. Keine scheuernden,
ätzenden oder aggressiven Mittel und keine Eiskratzer verwenden. Nicht
trocken säubern.
Polieren und Konservieren
Lackierte Fahrzeugteile regelmäßig
wachsen (spätestens, wenn das
Wasser nicht mehr abperlt). Der Lack
trocknet sonst aus.Polieren ist nur dann erforderlich,
wenn die Lackierung matt und unan‐
sehnlich geworden ist oder sich Abla‐ gerungen gebildet haben.
Lackpolitur mit Silikon bildet einen
abweisenden Schutzfilm, der ein
Konservieren erübrigt.
Lackierte Karosserieteile aus Kunst‐
stoff dürfen nicht mit Wachs oder Poli‐
tur behandelt werden.
Scheiben und Wischerblätter
Mit weichem, nicht faserndem
Lappen oder mit Fensterleder unter
Verwendung von Scheibenreiniger
und Insektenentferner reinigen.
Beim Säubern der Heckscheibe von
innen stets parallel zu den Heizele‐
menten wischen, um Beschädigun‐
gen zu vermeiden.
Zur mechanischen Eisentfernung
scharfkantigen Eiskratzer verwen‐
den. Eiskratzer fest auf die Scheibe
drücken, damit kein Schmutz unter
den Eiskratzer gelangen und die
Scheibe zerkratzen kann.Schmierende Wischerblätter mit
einem weichen Tuch und Scheiben‐
reiniger reinigen.
SchiebedachNiemals mit Lösungs- oder Scheuer‐
mitteln, Kraftstoffen, aggressiven
Mitteln (z. B. Lackreiniger, acetonhal‐
tigen Lösungen, etc.), säurehaltigen
oder stark alkalischen Mitteln bzw.
Scheuerschwämmen reinigen. Kein
Wachs und keine Poliermittel auf das Schiebedach auftragen.
Räder und Reifen
Nicht mit Hochdruckstrahler reinigen.
Felgen mit pH-neutralem Felgenreini‐ ger reinigen.
Felgen sind lackiert und können mit den gleichen Mitteln gepflegt werdenwie die Karosserie.
Lackschäden
Kleine Lackschäden mit einem Lack‐
stift beseitigen, bevor sich Rost bildet.
Größere Lackschäden bzw. Rost von
einer Werkstatt beseitigen lassen.
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202KundeninformationOnline-Diensten im Fahrzeug) zu,
sofern diese personenbezogene
Daten von Ihnen gespeichert haben.
Weitere Informationen zu Ihren
gesetzlichen Rechten gegenüber
dem Hersteller (beispielsweise Ihr
Recht auf Löschung) finden Sie in
den jeweils anwendbaren Daten‐
schutzhinweisen auf unserer Web-
Site (inklusive Kontaktdaten des
Herstellers und seines Datenschutz‐
beauftragten). Daten, die nur lokal im Fahrzeug gespeichert sind, können
Sie mit fachkundiger Unterstützung
z.B. in einer Werkstatt gegen ein
Entgelt über den OBD-Anschluss
auslesen lassen.Gesetzliche Anforderungen zur
Offenlegung von Daten
Hersteller sind grundsätzlich dazu
verpflichtet, auf Anfragen von staatli‐
chen Stellen unter Einhaltung gesetz‐
licher Vorschriften beim Hersteller
gespeicherte Daten im Einzelfall
herauszugeben (z. B. bei der Aufklä‐ rung einer Straftat). Staatliche Stellen
sind im Rahmen des geltenden
Rechts auch dazu befugt, selbst
Daten aus Fahrzeugen auszulesen.
Z.B. können aus dem Airbag-Steuer‐
gerät im Falle eines Unfalls Informa‐
tionen ausgelesen werden, die helfen können, diesen aufzuklären.
Betriebsdaten im Fahrzeug
Zum Betrieb des Fahrzeuges verar‐
beiten Steuergeräte Daten.
Dazu gehören zum Beispiel: ● Fahrzeugstatus-Informationen (z. B. Radumdrehungszahl,
Geschwindigkeit, Bewegungs‐verzögerung, Querbeschleuni‐
gung, Anzeige geschlossener
Sicherheitsgurte),
● Umgebungszustände (z. B. Temperatur, Regensensor,
Abstandssensor).
Der Großteil dieser Daten ist flüchtig und wird nicht über die Betriebszeit
hinaus und nur im Fahrzeug selbst
verarbeitet.
Viele Steuergeräte enthalten zudem
Datenspeichergeräte (unter anderem
auch der Fahrzeugschlüssel). Diese
werden eingesetzt, um Informationen über Fahrzeugzustand, Bauteilbean‐
spruchung, Wartungsbedarfe sowie
technische Ereignisse und Fehler
temporär oder dauerhaft dokumentie‐
ren zu können.
Gespeichert werden beispielsweise: ● Betriebszustände von System‐ komponenten (z. B. Füllstände,
Reifendruck, Batteriestatus),
● Ladezustand der Hochvoltbatte‐ rie, geschätzte Reichweite (bei
Elektrofahrzeugen),
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206StichwortverzeichnisAAbbiegelicht .................................. 96
Abgas .......................................... 74
Ablagefächer ................................ 53
Ablagefach in der Mittelkonsole ..54
Abmessungen ............................ 191
Abschleppen ............................... 176
Abstellen ...................................... 17
Airbagabschaltung .................45, 73
Airbag-Aufkleber ........................... 39
Airbag-System ............................. 39
Airbag-System, Gurtstraffer .........73
Altfahrzeugrücknahme ..............140
Antiblockiersystem ............... 75, 122
Anzeigen....................................... 66
Ascher ......................................... 65
Aufzeichnung von Fahrzeugdaten und
Datenschutz ............................ 201
Außenbeleuchtung ..........12, 77, 95
Außenpflege .............................. 177
Außenspiegel................................ 27
Außentemperatur ......................... 63
Automatisiertes Schaltgetriebe ...118
Autostopp ................................... 113
B Batterieentladeschutz ................100
Batteriespannung ........................87
Bedienelemente ........................... 61Befestigungsplätze des Kinder‐
sicherheitssystems ...................49
Beheizbare Spiegel .....................28
Beladungshinweise .....................59
Beleuchtung beim Aussteigen .....99
Belüftungsdüsen .........................108
Benutzung dieser Betriebsanleitung .......................3
Berganfahrassistent ..................123
Beschlagene Leuchtenabdeckungen .............98
Blinker .................................... 72, 97
Bodenabdeckung ........................57
Bremsassistent .......................... 123
Bremsen ............................ 121, 144
Bremsflüssigkeit ........................145
Bremssystem, Kupplungssystem 74
Brems- und Kupplungsflüssigkeit 181
C City-Modus ................................. 125
Code ............................................. 85
D Dach ............................................. 32
Dachgepäckträger .......................58
Dachlast........................................ 59 Diebstahlwarnanlage ...................26
Drehzahlmesser .......................... 66
Dreipunkt-Sicherheitsgurt ............38